Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Wer hat denn hier den deutschen Titel zusammengewürfelt?
So ganz hat sich mir die 4 oder sogar 5 Sterne Faszination hier nicht erschlossen.
Man merkt schon, dass der Film von Erwachsenen geschrieben wurde, weil die Teens wieder mal viel zu weise und erwachsen sind. Da wirkt doch einiges unrealistisch. Aber langweilig ist das trotzdem nicht.
Erst zum Ende hin wird es etwas schleppend, wo ja noch der dramatische Hintergrund und die Erklärung für ein paar vorangegangene, rätselhafte Szenen geliefert werden müssen.
Auf jeden Fall einer der besseren Teenie-Filme. Auch weil hier zB so schön unmoralisch mal ein Gewaltausbruch so einige Probleme löst. Vieles, auch was die Erzählweise angeht, ist aber wohl eher nur für Erwachsene verständlich.
3,7 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Geht gleich erstmal los mit einer Szene, wo einer mehrmals stationär mit nem Gewehr vergeblich hinter einem flüchtenden Reiter her schießt. Dann schlenkert der Reiter im vollen Galopp mal eine Schuss aus dem Revolver nach hinten und trifft den halb gedeckten Gewehrschützen ins Auge. Etwa so ist auch der ganze Film…
Da stand wohl auch nicht viel Geld zur Verfügung, und darstellerisch brennt es hier auch auf Sparflamme. Knappe 2 Sterne.
20.000 Meilen unter dem Meer - Von der Erde zum Mond - Rakete zum Mond
Fantasy, Abenteuer, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Erst mal nur zu „Von der Erde zum Mond“:
Wieder eines der Beispiele, wo Jules auf erstaunliche Weise seiner Zeit voraus war.
Da sind die philosophischen Fragen doch sehr offensichtlich metaphorisch für die Fragen des anfangenden Atomzeitalters.
Die Handlung ist schon recht abwechslungsreich. Am meisten zieht es sich leider zum Ende hin. Aber ich fand den ganz witzig. 3,4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Der erste Rewatch seit damals. Die Toilettenszene ist extrem widerlich. Aber ich war ganz erleichtert, dass das Wasser so klar war, als er drin taucht.
Das Ganze war damals schon ziemlich innovativ. ZB das Junky-Leben gleichzeitig hart, aber auch lustig zu inszenieren. Da war man damals froh, nicht in solche Kreise abgerutscht zu sein.
Interessant finde ich den Vergleich der Spritzenszene zu der in „Pulp Fiction“. Da könnte ich schon locker 1500 Zeichen zu schreiben:)
Das Kelly Macdonald hier schon dabei war, war mir gar nicht klar.
Mit dem VoiceOver wird’s hier eindeutig übertrieben. So richtig mitfiebern konnte ich mit den Idioten auch nicht. Trotzdem war das jetzt beim Rewatch immer noch mit 3,5 Sternen guckbar.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Wer es noch nicht weiß und unbedingt, zum Zwecke der Allgemeinbildung mal wissen will, wie schlecht Asylum Filme sind, der kann sich den hier mal reinziehen. Aber wenn dann möglichst so, dass keiner irgendwas daran verdient, um die Produktion solcher Frechheiten nicht noch zu unterstützen. Wer es noch nicht kennt, wird überrascht sein, wie tief es qualitativ in den Abgrund gehen kann.
Dieser Mann braucht keine Waffe. Dieser Mann ist eine Waffe.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.05.2026
Die Verbrecher legen sich mit dem Chuckster an. Und der trägt ein fesches rotes Jäckchen…
Die Flucht seiner Freundin vor dem Klumpfußmann ist Dank ihres bescheuerten Verhaltens kaum zu ertragen.
Der ganze Film ist irgendwie zu lasch. Da fehlen gelegentliche spektakuläre Fixpunkte, die auch mal im Gedächtnis bleiben. Das 80er Actionfilmgeklimper ging mir ordentlich auf den Sack. Dazu ist die Story schlimm vorhersehbar. 2,4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 30.04.2026
Der schleppt sich doch etwas zäh dahin, bis zum ersten Auftauchen der Wespenfrau kurz vor Schluss. Das ist dann aber pures, unfreiwilliges Creature Feature Humor Gold.
Insgesamt gibt’s leider zu wenig davon, so dass mit Nostalgiebonus gerade noch eine Durchschnittsbewertung drin ist.
2,5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 30.04.2026
Dakota war schon vor Indiana auf Zeitreise. Allerdings in ganz billig. Da haben mich ausstattungsmäßig die echten alten Flugzeuge überrascht. Das sticht auffällig aus dem sonstigen TrashLevel hervor. Heute hätten sie dafür schlechte CGIs genommen.
Die DVD ist sowohl die Spielzeit, wie auch das Format betreffen beschnitten. Besonders Letzteres ist ganz übel. Aber der Film ist schon in lang und breit nicht gut. Da machen ihn die Verstümmelungen auch nicht gerade besser.
Die Story ist doch ziemlich unrund, und die Kamera ist zu oft zu nah dran am Geschehen. Das wird natürlich durch das 4:3 noch schlimmer.
Für den unverschämten Abklatsch gibt’s nochmal Abzug. Da bleiben nur 1.5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 30.04.2026
Die Location ist ganz cool. Aber die Exposition, wo uns seine demnächst in Gefahr geratende Familie vorstellt wird, ist dröge. Und dann das digitale Geisterfeuer… Au man.
Sich aus dem Haus frühzeitig zu verpissen, bevor es zu spät ist, ist wie in allen solchen Filmen wohl keine Option. Bei Anderen ist draußen wenigstens Sturm, oder sonstiges Wetter. Aber Kiefer hat irgendwie Bock, in dem Gruselhaus zu bleiben…
Ich weiß, ich bin schon wieder zu pingelig für das Horror-Genre;)
Der ganze Ablauf ist doch sehr herkömmlich zusammenkonstruiert. Da bleibt wieder, sich an den Effekten zu erfreuen, und die sind hier (bis auf besagtes Feuer) ganz ordentlich gemacht, aber auch recht rar gesät. Das bringt noch eine leicht überdurchschnittliche Bewertung von 2,7 Sternen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 30.04.2026
Da haben die doch glatt 1943 ein paar „Verräter“ gefunden, die (in der OV) die Deutschen sprechen/spielen;) Und die sind hier mal gar nicht „ritterlich“… Wir kriegen natürlich auch das berühmte „Los los, schnell“ zu hören.
Schon interessant, so einen Film zu sehen, der 1943 sozusagen das aktuelle Tagesgeschehen im Nordatlantik schildert. Wenn das dann Leute sehen, die ihre Söhne/Männer da auf den Schiffen haben…
Da wird natürlich auch viel Propaganda („For a sailors wife war is just another storm.“) eingeflochten, aber wenns geholfen hat… Und teilweise ist das in heutigen Filmen sogar noch schlimmer (und platter).
Es gibt einige charmante Aufnahmen mit Schiffsmodellen. Die haben damals auch noch verstanden, dass Filmmusik völlig unangebracht ist, wenn im Rahmen der Handlung Stille herrschen muss…
Da geht es teilweise seeschlachtmäßig schon ordentlich zur Sache. Ich fand den interessant genug für 3,5 Sterne.
Ein Zug... eine Gruppe Menschen... unzählige tödliche Schlangen.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 30.04.2026
Das Original hatte schon ein grenzwertiges Trashlevel. Das jetzt noch auf Asylumniveau zu mockbustern kann ja nur ein schlimmes Ende nehmen. Ein D-Movie, wobei D für Dreck steht.