Bewertung und Kritik von Filmfan "Heffi" aus Wallerfangen am 08.10.2026
The Holy Boy ist ein sehr atmosphärischer Horrorfilm / Drama mit starken Bildern und einer düsteren Atmosphäre. Ein ruhiger aber eindringlicher Genrebeitrag.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mapo1848" aus Fernwald am 08.10.2026
Ja, er reicht nicht an den ersten Teil heran.
Dennoch hat der Film mich gut unterhalten. Die Hauptdarsteller, bekannt aus dem ersten Teil, Game of Thrones oder The Last Kingdom, haben sicherlich dazu beigetragen. Ich hab auch nicht das Gefühl gehabt eine "günstige" Fernsehproduktion zu sehen.
Das einzige was mich gestört bzw. verwirrt hat, ist der Anfang. War es nicht so, dass Rob Cole bereits am Ende von Teil 1 nach England zurückgekeht war!?
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.10.2026
"Beast of War" gehört zu den ernst gemeinteren Haifilmen. Mal ohne Bikini-Babes und Teeniegeschwurbel. Ok, das könnte man auch vermissen, aber hier geht es um eine Kriegsgeschichte (eine mit Ähnlichkeit zu der, die Quint im "Weißen Hai" erzählt). Nachdem die Einleitung im Ausbildungslager noch interessant war, macht der Film einen abrupten Schwenk auf ein Kriegsschiff, ohne auch nur anzudeuten, wieso, weshalb, warum sich die Truppe nun auf diesem befindet. Es überschlagen sich die Ereignisse und ab jetzt haben wir wieder einen generischen Genrefilm, in dem die Opfer nach Abzählreimprinzip schnabuliert werden. Jeder hat wieder so seinen ganz eigenen Charakter und das Final Girl, in diesem Streifen ein Boy, ist auch, wie so oft, von vornherein klar. Die Story läuft bei Nacht ab. Es ist daher düster, aber nicht zu dunkel. Atmosphärisch eingefangen wurde alles, aber wirklich spannend und mitreißend ist der Film aufgrund der Vorhersehbarkeit nicht, im Gegenteil ist auch einiges ganz schön hinkonstruiert. So gibt es auf dem Wrackteil natürlich eine Flagge, Waffen und Granaten und darum muss man wegen der Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken. Fazit: Solider, atmosphärischer Haifilm, dessen Weltkriegsszenario ihn von anderen unterscheidet. Einmal gucken, ohne es zu bereuen, reicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 07.10.2026
Der Film baut gute Spannung auf, besonders wenn man am Anfang nicht genau weiß, worum es genau geht. Dann aber verliert sich der Film in Absurditäten, die nicht aufgeklärt werden. Am Ende wirkt das Ende völlig absurd. Trotzdem, interessante Ideen sind dabei.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 1950er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Jettison" aus Dobel am 06.10.2026
Nach "Nobody" (grandios!) kam der schon schwächere Nachfolger (wie leider so oft...). Na ja - ich bin das Risiko eines „dritten Odenkirk“ mit seiner Understatementnummer eingegangen und kann nur sagen: nee, das war leider gar nichts! Ehrlich, ich hatte den Eindruck, der ganze im Übrigen sehr dröge sich hinziehende Storyaufbau (gähn) hatte nur den Zweck, eine Rechtfertigung für den Einsatz all der zuvor eingeführten Knarren an den Wänden in der Kneipe zzgl. diverser Schränke und weiterer Waffen- und Sprengstofflager herbei zu konstruieren. Dies jedoch auf so ungeschickte und peinliche Weise, in einem amerikanischen Kaff mit kognitiv völlig unterbelichteter Bevölkerung, dass ich es nur als ärgerlich bezeichnen kann. Am besten fand ich noch die ersten paar Minuten bei der japanischen Mafia – das war vielversprechend. Danach nur noch Abbau. Das stoische Gemüt unseres Übergangs-Sheriffs wirkt dermaßen daneben, weil nicht nachvollziehbar unglaubwürdig und einfach nur ermüdend. Schade. Von Odenkirk und auch Headey habe ich mir definitiv erheblich mehr erwartet. Nicht zu empfehlen! Die Masche ist ausgelutscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 06.10.2026
Die Macher von DECADE OF THE DEAD haben definitiv zuvor zu viel THE WALKING DEAD geschaut, denn die 80-minütige Handlung könnte gut und gerne aus einer Staffel der Erfolgsserie entnommen worden sein. Zwar erreicht DECADE OF THE DEAD niemals das Niveau der TV-Serie, doch gar so schlecht, wie viele Vertreter des Genre ist der Horrorfilm dann zum Glück doch nicht. Auch wenn man das Werk nicht unbedingt gesehen haben muss, so kann der ein oder andere Genre-Fans vielleicht in dem Streifen etwas entdecken. Zumindest Action und Splatter wird geboten. 2,60 tropische Sterne auf der Pazifik-Insel.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 06.10.2026
Ganz großes Gefühlskino und gleichzeitig eine extrem harte Kost. Den Filmemachern gelingt es, einen genaugenommen unerträglichen Schmerz adäquat filmisch umzusetzen. Eine Beerdigungs-Szene wird ewig im Gedächtnis bleiben. So muss Kino sein und so wird es auch immer eine Daseinsberechtigung haben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Hulk2020" aus Rottweil am 05.10.2026
Was für ein Mist. Nach 40 min. musste ich abschalten. Ging einfach nicht mehr. In den 40. min. war nichts witzig, nichts spannend, einfach nur dumme, alberne Sequenzen.
Man braucht wohl viel Geduld den Film ganz anschauen zu können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "tomneu66" aus Fürth am 04.10.2026
Der handelt von einem Schweizer Paar das 2011 während einer Asienreise entführt wird. Der Film ist handwerklich und schauspielerisch sehr gut gemacht. Zudem basiert er auf wahren Begebenheiten, ist meiner Meinung nach sehr Realitätsnah und ist nichts für schwache Nerven.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Michelodeon" aus Hohenlinden am 04.10.2026
Eine köstliche, amüsante Kriminalkomödie. Schwarzer Humor, trocken serviert, skurril und abstrus. Auch wenn nicht alle Szenen gelungen sind: Für einen unterhaltsamen Filmabend und vier Sterne reicht es allemal.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.10.2026
Der Film ist sehr kreativ vor allem in der visuellen Darstellung und absolut keine Standard Horrorfilmkost nach Schema F.
Die ganze Handlung wirkt wie in einem nicht enden wollenden Alptraum, während man diese Räume nach und nach erkundet.
So würde ich mir die Hölle vorstellen!
Oder sagen wir mal so:
Wenn man vom Overlook Hotel links weiter dem Schild Hölle folgt, dann muss man durch die Backrooms.
Und hier entfaltet sich die enorme Stärke dieses Hype Films: Die Atmosphäre!
Die ist der Wahnsinn und sogar vergleichbar mit einem „The Shining.“.
Wenn der Film zumindest nicht eine Oskar Nominierung für den Ton bekommt, dann weiß ich auch nicht. Diese Geräusche welche permanent unangenehm sind erzeugen eine bedrohliche Kulisse vom feinsten.
Toller Streifen, der sicher nicht jedem gefallen wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elGigante" aus Hohentengen am 03.10.2026
Leichte altbekannte Kost, die ganz gut zwischendurch unterhält.
Viele Altstars, die es nochmals wissen wollen, sind vertreten. Die Story ist nicht neu, aber irgendwie unterhält der Film trotzdem. Ein B-Movie mit etwas Rentner Aktion und hin und wieder kleinen Witzeinlagen und überschaubaren Story.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 02.10.2026
Ein deutsches Drama mit einem Mystery-Sidekick. WAS MARIELLE WEIß muss man daher als gewöhnlicher Zuschauer mit Samthandschuhen anfassen. Eine fast schon typisch deutsche Herangehensweise, vermeintlich künstlerisch. Lässt man dies mal außen vor, so sind hier starke Darsteller zu sehen, denen es mit der interessanten Grundidee gelingt, den ein oder anderen neuen Aha-Effekt zu erzeugen. 2,80 Telepathie-Sterne in der Kernfamilie.
Das Vermächtnis - Jeder Stammbaum birgt ein Geheimnis.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 02.10.2026
Zunächst hat man den Eindruck, es würde lediglich um ein Familiendrama gehen, in dessen Zentrum eine von Tragödien traumatisierte Ehefrau und Mutter steht, die mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz ganz allein fertig werden muss, während sie gleichzeitig versucht, den Berufsdruck, ihre leicht verschrobene Tochter, den ungeliebten Sohn sowie den etwas einfältigen Gatten unter einen Hut zu bringen. Doch mit der Zeit fangen die Dinge an immer mehr zu eskalieren und ein irgendwie abstrakter und geheimnisvoller Unterton kommt ins Spiel, der zunehmend deutlicher wird, sich immer weiter ins Übersinnliche und Okkulte entwickelt und im letzten Drittel des Films dann mit teils heftigen Szenen und Storywendungen dominiert.
Damit gelang es Ari Aster sehr gut, eine düstere und mysteriöse Geschichte zu erzählen, die relativ harmlos anfängt und vor vermeintlich normaler, bürgerlicher Kulisse stattfindet. Doch mit jeder weiteren Filmminute bröckelt die Fassade immer weiter, hinter der es morbide brodelt. Deshalb bedarf es als Zuschauer etwas Geduld, denn ähnlich wie bei "Midsommar" wird hier der Horror langsam und kontinuierlich aufgebaut. Erfreulicherweise ganz ohne plumpe Stilmittel oder genre-übliche Effekthascherei, dafür aber mit ausgezeichneter Kameraarbeit und sehr guten Schauspielern, die ihre ambivalenten Rollen im Fall von Annie und Charlie sehr eindrucksvoll verkörpern.
Wer mit Atmospähre und smarten Storytelling mehr anfangen kann als mit plakativer Gewalt, öden Jumpscares und der alten Monster-killt-kreischende-Teenies-Nummer, wird mit "Hereditary" sicherlich auf seine Kosten kommen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.10.2026
Shin Ultraman hat es bei mir schwer, da ich die lange Historie dieser Serie überhaupt nicht kenne. Und das als Kaiju-/Godzillafan. Somit kann ich schonmal nicht sagen, ob dieser neue Beitrag sich in den Kanon einfügt oder dem Ur-Ultraman alle Ehre macht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich 2x beim Gucken eingeschlafen bin. Der Film ist ein wenig merkwürdig, um nicht zu sagen wirr, aufgebaut. Ultraman ist ein Außerirdischer, verschmilzt mit einem Menschen, der tot im Wald liegt und sich später grundlos auflöst. Dann kommt noch ein Außerirdischer, der praktisch nur eine Hülle ist und schließlich kommt einer in Menschengestalt, der irgendeine Box mitbringt, nach kurzer Klopperei aber verschwindet, um dem nächsten mit ner Art Raumstation Platz zu machen. Woher die Macht, bzw. die Fernbedienung kommt, sich in den Superhelden zu verwandeln, ist unklar, was die Gegenspieler eigentlich wollen, ebenso. Nun habe ich mich eigentlich auf einen Clash der Kaijus gefreut, aber eigentlich treten nur zwei richtig in Erscheinung und das gleich zum Anfang. Danach baut der Film merklich ab und verliert sich in Belanglosem. Plötzlich wird eine normale Frau riesengroß und fällt dann um, was wieder in den Bereich "wirr" gehört. Obwohl dieselben Macher hinter "Shin Godzilla" stecken, ist dies eine ganz andere Art von Film. Er ist eine Satire. Hier wird teils overactet und viel Möchtegernhumor eingeschoben. Was ich Lobenswertes sagen kann: Die Tricktechnik ist toll und die Kameraarbeit ist auffallend andersartig. Fazit: Unübersichtliche Manga-/Kaiju Verfilmung, die einiges offen lässt und teils Ratlosigkeit verursacht. Dazu stört der übertriebene Asia-Humor und Overacting. Kann mich zu knapp 3 Sternen hinreißen, ist aber in meinen Augen so ziemlich der einzige Genrefilm, den ich nicht zwei- oder mehrmals gucken muss.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 02.10.2026
Dieser Streifen ist ein reiner Kinderfilm und mal etwas Anderes - in seinem Heimatland Iran war er ein großer Erfolg. Er hat auch die Glaubwürdigkeit eines Fantasyfilms - sprich: de facto keine. Aber für Kinder so um die 9, vor allem, wenn sie das Meer lieben, durchaus empfehlenswert!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Akkurad" aus Detmold am 01.10.2026
Was für ein hanebüchener Schmarrn. Wie kann man 2025 noch immer Filme drehen, die in ihrer Vorhersehbarkeit und dramaturgischen Schwäche so abgrundtief dumm und nichtssagend sind???
80' Testbild von 1972 hätten mich weniger verärgert zurückgelassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 01.10.2026
Eine Asylum-Produktion mit fast drei Sternen ist meiner Meinung nach schon eine echte Seltenheit. HOUSEMAID - SIE LIEBT DICH ZU TODE ist dennoch insgesamt ein Standard-Horror-SciFi-Thriller, weil sehr vorhersehbar und wenig glaubwürdig. Die Darsteller können hingegen überzeugen und die Action bzw. Tricktechnik ist ordentlich geworden. 2,60 Asimov-Sterne im Androiden-Modus.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 01.10.2026
Oh man. Was ein Billigfilm. M. Jovovich spendet nur ihr Bild und Name. Screentime ca. 5 Minuten. Was gut anfängt und Lust auf mehr macht, endet in einem Survivalfilm mit schöner Landschaft ( Minecraft lässt grüßen ). Vater Tocher Beziehung ohne echte Highlights.
Absolute Zeitverschwendung
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein junges Paar (Jesse Eisenberg/ Imogen Poots) wollen zusammen ein Haus kaufen. Im Zuge dessen treffen sie auf einen seltsamen Immobilienmakler der ihnen ein ganz besonderes Haus vorführen wird. Der Film ist auf jeden Fall mal etwas anderes würde ich sagen. Die Spannung würde über die gesamte Laufzeit aufrecht erhalten und der etwas schwarzhumorige Unterton hat mir richtig gut gefallen. Für das Ende hatte ich mir was anderes versprochen. Wem z. B. Bugonia gefallen hat wird wahrscheinlich auch mit Vivarium seine Freude haben.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
William Furlong (Clilian Murphy) liefert Kohle an ein katholisch geführtes Heim für Mädchen. Währenddessen wird er Zeuge mehrere Vorfälle, die ihn nicht mehr loslassen. Bewegendes, nachdenklich machendes Drama mit einem starken Hauptdarsteller der die innere Zerissenheit des Charakters mehr als glaubwürdig verkörpert.