Ludwig Schigl (Hans Moser) ist schon ein gewitzter Bursche, ständig lässt er sich etwas einfallen, um der Frau seiner verstorbenen Tischlermeisters, der Witwe Schimek (Käthe Haack), unter die Arme zu greifen. Erst vermittelt er das Waisenkind Hedwig (Hilde Schneider), die hübsche Nichte der Frau Schimek, ans Stadttheater, dann versucht er sogar, einen Mann für sie zu fingen. Gleichzeitig ist er bemüht, einen Vormund für Hedwigs kleinen Brüder Willi (Günther Großkopf) und Franzl (Horst Teetzmann) zu beschaffen. In dem wohlhabenden Möbelhändler Anton Kaltenbach (Fritz Odemar) findet er ein passendes Opfer, er soll der neue Vater der Jungen werden. Wie der Zufall es will, hat sich Kaltenbachs Kompagnon Weigel (Wilhelm Bendow) in Hedwig verliebt und so scheint die Lösung aller Probleme in greifbarer Nähe. Nur führt Schigls gut gemeinter Übereifer zu einer Reihe turbulenter Verwicklungen, die seine Pläne um ein Haar zum Scheitern bringen. Und dann ist da auch noch der eifersüchtige Tischlergeselle Franz Baumann (Hans Adalbert Schlettow), der nicht nur die Schimeksche Schreinerei aufrecht erhält, sondern auch ein Auge auf Hedwig geworfen hat.
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