Kritiken von "videogrande"

Asterix & Obelix gegen Caesar

Komödie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2008
Es gibt ja Comics, die kann man eigentlich nicht als Realverfilmung anbieten. Man stelle sich zum Beispiel mal Micky Maus als Realfilm vor... Ähnliches könnte man auch von Asterix und Obelix behaupten. Wie soll das gehen? Auf keinen Fall als Umsetzung in einer realen Welt. Darum haben die Macher es genau richtig gemacht. Sie haben einfach den Comic-Charakter beibehalten, die Kostüme und die Übertreibung. Dabei sind sie bei der Besetzung der Figuren genial vorgegangen. Gibt es einen besseren Obelix als Gerard Depardieu? Und Christian Clavier als Asterix ist ebenso beste Wahl. Selbst die Darsteller von Nebenfiguren sind toll besetzt. Bei der Kulisse ist liebevoll vorgegangen worden und alles in allem ist ein recht guter Film entstanden. Tja, nur war er nötig? Darüber kann man streiten. Jedenfalls eine gelungene, wenn auch durchschnittliche Verfilmung mit leichten kindlichen Übertreibungen.

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To Catch A Virgin Ghost

Horror, Thriller

To Catch A Virgin Ghost

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2008
Klasse! Wieder einmal zeigt sich, das das asiatische Kino voller Überraschungen steckt. Anhand der Kritiken und der Inhaltsangabe kann man sich praktisch überhaupt nicht vorstellen, was einen erwartet. Zunächst einmal: Ja, es handelt sich eindeutig um eine Komödie, nicht um Horror. Ich würde den Film auch nicht als Genremix bezeichnen (From Dusk till Dawn ist ein solcher Mix), er funktioniert auf seine Weise. Da man in Asien allerhand Skuriles und Unverhofftes erwarten kann, wußte ich auch nicht, ob nun gleich ein Schockmoment kommt oder gar Splatter. Dieser Film ist einfach nicht voraus zu sehen. Er ist eine schwarzhumorige Komödie über einen Diamantenraub, Gangster und einen Geist (ohne Splatter). Tatsächlich, so ist es. Der Zuschauer fragt sich bis zu einem gewissen Punkt, wie all das überhaupt zusammenhängen soll. Doch letztlich ist der Film total geradlinig erzählt und nimmt solch überraschende Wendung, die am Ende alles erklärt. Der Film ist witzig, spannend und passt in gar keine Schublade. Den fünften Stern verhindert eine etwas überdrehte Szene gegen Ende...aber nur das Verraten einer Kleinigkeit würde den angehenden Zuschauern den Spaß rauben. Intelligente, teils skurile, typisch asiatische Unterhaltung. Dieser Film ist besser als sein Ruf. Man muß allerdings schon Asia-Fan sein...oder man wird es spätestens mit diesem Film. Ein guter Einstieg. Unbedingt ansehen!

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Abgedreht

Ihr wollt es, wir drehen es.
Komödie

Abgedreht

Ihr wollt es, wir drehen es.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.12.2008
Zur Klarstellung: Gut ist der Film nicht. Obwohl: "Abgedreht" ist eine Komödie mit sehr viel Tiefgang. Hier findet sich jede Menge Gesellschaftskritik, angefangen bei der Verdrängung alter Werte (der Videoladen), der heutigen Discounter-Mentalität (die riesigen DVD-Supermärkte)und der Seelenlosigkeit allzu mächtiger Firmen (die Filmindustrie)- Doch will dieser ganze ernste Hintergrund mit dem Komödienanteil überhaupt nicht harmonieren. Es gibt grandiose Slapstick-Momente wie die Tarnkleidung im Kraftwerk und der Anschlag auf dasselbe. Dann ist die Herstellung der selbstgemachten Filme ebenfalls brüllend komisch und gibt Aufschluß über so manchen altmodischen Filmtrick. Die Papp-Autos, das Klavier mit weißen und schwarzen Tasten (die Hände dunkel- und hellhäutiger Menschen)und einige andere Details lassen einen schmunzeln.Doch leider geht dem unentschlossenen Film nach sehr kurzer Zeit die Puste aus und er wird regelrecht langweilig. Wieder einmal wurden sehr, sehr gute Ideen nicht optimal umgesetzt. Der Film wirkt, als wäre er selbst "geschwedet" worden, was für Nicht-Eingeweihte soviel wie "nachgedreht" bedeutet. Nichts Halbes und nichts Ganzes kam dabei heraus. Schade

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Dante 01

Science-Fiction

Dante 01

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2008
Der Film hat jede Menge gute Ansätze und ist schon ziemlich beklemmend und atmosphärisch inszeniert. Zwar ist er nicht sonderlich spannend, doch irgendetwas hält den Zuschauer am Bildschirm. Bis kurz vor Schluss kann er sehr gut mit dem ähnlichen (auch ähnlich langweiligem) Film "Sunshine" mithalten. Und das war es dann. Letztlich ist das alles nicht neu. Alien 3 und 4, Event Horizon, 2001, Solaris, Cube, Sunshine usw. wurden in diesem Film verwurstet. Erschwerend kommt der (möchtegern) intelektuelle Anspruch hinzu, die fast schon blasphemische Religiosität (was sagt die Kirche dazu?) und die bereits von anderen beschriebene unlogische Konstruktion der Raumstation. Da es bedeutend schlechtere Filme gibt, gebe ich 2 Sterne, aber sehenswert ist das Ganze wirklich nicht. Vieles versteht man einfach nicht und das Ende ist ebenso unverständlich wie frech. Nebenbei hatte ich mal wieder eine DVD, von der meine Vormieter glaubten, sie könne mit Stahlwolle behandelt werden. Jedenfalls sah sie so aus und darum sprang die DVD in Kapiteln zurück, was das Verständnis noch erschwerte. Alles in Allem: Ich kann den echt nicht empfehlen.

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Star Wars - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Jede Saga hat einen Anfang.
Science-Fiction

Star Wars - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Jede Saga hat einen Anfang.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2008
Wage ich mal das Unmögliche als Fan der ersten Stunde: Eine Bewertung. Ich sah 1978 staunend den Sternenzerstörer über meinen Kopf hinwegziehen. Die alte Trilogie zeigte bisher nie dagewesenes. Nun konnte man es 1999 kaum fassen, dass es endlich wahr wurde und es einen neuen Film geben sollte. Im Kino war das alte Feeling sofort da. Die Musik, die Geräusche, die Duelle mit dem Lichtschwert. Toll, Klasse. Doch nach einigen Jahren merkt man, was für einen blöden Neustart George Lucas hingelegt hat. Die Dialoge sind dämlich, Jar Jar Binks ist unverzeihlich. Die finale Schlacht ist an Albernheit nicht zu überbieten. Kein Vergleich zur Schlacht um Hoth, bei der man mitgefiebert hat. Natürlich sind die Tricks toll, aber der Stadtplanet Coruscant kommt uns schon aus Stummfilmzeiten bekannt vor: Fritz Langs "Metropolis" lässt grüßen. (Ebenso Blade Runner, Das fünfte Element u.ä.) Ich will damit sagen: Das hat man nun schon zig mal gesehen. Dann darf Anakin Skywalker, dämlicherweise "Annie" genannt, zum Schluß auch noch unter blöden Dialogphrasen ein Raumschiff zerstören. Der "Krieg der Sterne" (auch der Titel musste weichen) ist zum Kinderfilm verkommen, der aber trotzdem noch sehenswert ist. Nur ist er eben voller Unlogik und zu den alten Teilen passt er irgendwie nicht mehr. Schade

Ein Nachtrag zur Bluray: Erzählt mir nicht, dass das scharf sein soll! Ich hatte des öfteren das Bedürfnis nachjustieren zu wollen. Traurig.

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X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Auf welcher Seite wirst Du stehen?
Action, Fantasy

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Auf welcher Seite wirst Du stehen?
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2008
Immer noch gute, aber etwas schwächere Fortsetzung der X-Men Verfilmungen. Hier führt nicht mehr Brian Singer Regie und ich glaube daran liegt es, das einiges nun doch etwas unglaubwürdiger geworden ist. Lebten die beiden Vorgänger noch davon, das sie nicht ganz so übertrieben und überdreht dargestellt wurden, so haben wir hier nun doch einige Mutanten, die einfach nicht so passen wollen. Auch fehlt mir die Figur des Nightcrawlers aus Teil 2. Aber das ist verkraftbar, denn die Story spielt schon wieder mit der Politik des wahren Lebens. Hier wird ein Impfstoff entwickelt, der die Mutanten wieder in "echte" Menschen verwandeln kann. Dagegen wehren diese sich natürlich teilweise, andere geraten in einen Gewissenskonflikt. "Der letzte Widerstand" hat also immer noch Tiefe und eine interessante Story. Zudem hat der Film einige unerwartete Überraschungen parat. Eigentlich wäre dies ein guter Abschluß der Trilogie, denn bekanntlich werden Serien nicht unbedingt besser, je mehr Teile es gibt. Doch die Szene nach dem Abspann könnte anderes verheißen. Alles in allem sind die drei X-Men Filme die besten Comic-Verfilmungen die ich bislang kenne.

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Der goldene Kompass

Es gibt Welten jenseits unserer eigenen, der Kompass wird den Weg weisen.
Fantasy

Der goldene Kompass

Es gibt Welten jenseits unserer eigenen, der Kompass wird den Weg weisen.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2008
Vollkommener Murks. Aber warum? Eigentlich verstehe ich selbst nicht so recht, warum ich diesen Film so langweilig fand. Wahrscheinlich, weil man zum einen schon so viel Ähnliches gesehen hat. Vielleicht aber auch, weil ich mich mit sprechenden Tieren nicht so recht anfreunden kann. Vor allem aber wird es sicherlich so sein, dass man dem Roman gerecht werden wollte und eine viel zu lange Handlung in einen dafür nicht ausreichenden Zeitraum verfrachtet hat. Irgendwie zündet der Film nicht. Die Tricks sind ohne Frage gut und auch einige Ideen sind gut umgesetzt, darum auch 2 statt einem Stern, aber irgendwas fehlt. Die Story wirkt so unausgegoren, so unausgeglichen. Es fehlt die richtige Zutat zur rechten Zeit. Hier mal ein humorvoller Witz, dort mal eine dramatische Wende. Der Film ist dramaturgisch einfach schlecht inzeniert und lässt den Zuschauer nach so viel Langeweile auch noch mit einem offenen Ende sitzen. Aber leider geht die Rechnung der Filmemacher bei mir nicht auf. Ich werde mich nicht durch eine eventuelle Fortsetzung quälen. Dazu hat man mir gar keinen Anreiz gegeben...

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X-Men 2

Action, Fantasy

X-Men 2

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2008
Eigentlich verdient der Film 6 Sterne, denn bereits der erste Teil war mir 5 wert und X-Men 2 ist tatsächlich noch viel besser. Wieder führt Brian Singer gekonnt Regie und gibt seinen Charakteren einen Hintergrund und etwas mehr Tiefe, als man es von Comic-Verfilmungen erwarten könnte.Die Story ist schon etwas härter in der Gangart, dramatischer und spannend bis zum Ende, das auf eine Fortsezung hindeutet (die ja auch kam). Die Mutanten sind, soweit man sowas behaupten kann, sehr realistisch dargestellt. Sie haben alle ihre Fähigkeiten, aber Sprünge über Häuserschluchten und schmerzfreies Einstecken von Verletzungen sind ihnen auch nicht möglich. X-Men 2 ist ganz großes Popcorn-Kino mit guter Story, Bezügen auf das wahre Leben und erstklassigen Schauspielern. Sollte man gesehen haben.

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X-Men

Fantasy, Action

X-Men

Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2008
Eigentlich muß ich zu den X-Men nichts mehr sagen. Die Meinungen über Comic-Verfilmungen gehen sowieso weit auseinander. Aber hier haben wir einen besonderen Vertreter. X-Men ist nicht so übertrieben abgedreht wie beispielsweise Spiderman 2, in dem Peter Parker plötzlich auch noch extreme Stärke zu haben scheint. Nein, Die X-Men sind verletzlich und halbwegs (Augenzwinker!)realistisch dargestellt. Es werden Parallelen zu Minderheiten des wirklichen Lebens eingebaut, also Personen, die aufgrund irgendwelcher "Andersartigkeit" verfolgt und missverstanden werden. So beginnt der Film auch mit einer Szene im Konzentrationslager. Es steckt also sehr viel Tiefe und Substanz in dem Film und trotzdem braucht man auf gute Action und starke Tricks nicht zu verzichten. Abgerundet wird das Ganze von einer Riege erstklassiger Schauspieler. Eine rundum gelungene Comicverfilmung, die sich wohltuend vom Einheitsbrei abhebt.

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Flash Gordon

Science-Fiction, Fantasy

Flash Gordon

Science-Fiction, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.12.2008
Bei diesem Film hat man alles richtig gemacht! Es handelt sich um eine Comicverfilmung, bzw. ein Remake der ebenfalls kultigen Serie aus den 30er Jahren. Der Fantasie wurden hier keine Grenzen gesetzt. Die visuellen Einfälle sind aus heutiger Sicht vielleicht einfach bis billig gemacht, aber der Anblick war mal einmalig. Diese bunten Himmel, die irgendwie unter dem Mikroskop aufgenommen wurden, bzw. aus ineinandergeschütteten Flüssigkeiten bestehen, geben den Planeten ein recht fremdartiges Flair. Klar ist der Film Trash. Das war aber auch Absicht, denn nur deswegen wirkt er nun so kultverdächtig. Die Besetzung ist top. Max von Sydow als Ming ist gnadenlos böse, die hocherotische Ornella Muti als seine Tochter ist sehr sexy, Brian Blessed ist die Idealbesetzung des Vultan und Timothy Dalton, ein Ex-James Bond,ist auch dabei. Der Soundtrack von Queen ist genial. Dabei nimmt der Film sich teilweise überhaupt nicht ernst, wie bei der Footballszene in Mings Palast, und dann wiederum gibt es todernste und spannende Momente, wie das Duell auf der Schwebeplattform. Es gibt jede Menge gute Ideen, die tricktechnisch zwar angestaubt sind, aber alles ist sehenswert und unterhaltsam - Von Anfang bis zum Ende, welches eine Fortsetzung andeutet, die leider nie kam und nur auf Europa-Hörspielcassetten zu haben war. Wenn man Science Fiction mag und ein wenig Sinn für experimentelle Filme hat, dann kann man nur volle Punktzahl geben. Ein Klassiker !

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8 Blickwinkel

8 Fremde. 8 Sichtweisen. 1 Wahrheit.
Thriller, Krimi

8 Blickwinkel

8 Fremde. 8 Sichtweisen. 1 Wahrheit.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.12.2008
Zunächst verwirrt den Zuschauer das Zurückspulen der Ereignisse und das Zeigen des immer gleichen Ereignisses aus eben den "8 Blickwinkeln". Das wird sicher nicht jedermanns Geschmack sein. Jedoch ist die Zusammenführung der Szenen und die Offenbarung am Ende tatsächlich sehr gut gelungen und wirklich unvorhersehbar. Es ist schwer, den Verlauf der Story zu beschreiben. Jeder Blickwinkel offenbart eben ein neues, unerwartetes Detail. Das ist so spannend, dass man "gezwungen" ist, aufmerksam zu bleiben und wirklich ohne Reue bis zum Schluß den Film zu sehen.Sehr intelligenter Film und mal etwas anders, obwohl es Parallelen zu dem Film "11:14" gibt, der, ebenso genial, verschiedene Blickwinkel verknüpft. Aber warum muß ein Film auch immer gradlinig sein? Die ungewohnte Inszenierung macht den Film sehr interessant und sehenswert.

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Ein Schatz zum Verlieben

Abenteuer, Lovestory

Ein Schatz zum Verlieben

Abenteuer, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.12.2008
Der dämliche deutsche Filmtitel ist wahrscheinlich schuld, dass dieser Film nicht sonderlich erfolgreich ist. Auch ich habe eine Schmonzette erwartet, irgendeine Liebeskomödie ala "Und dann kam Polly".Wie schön, das man dann doch überrascht wird. Hier handelt es sich um eine, sich selbst nicht sonderlich ernst nehmende, Komödie mit gewissem Action- und Exotikpotenzial. Eine Mischung aus Abenteuerfilm und Screwballcomedy. Etwas Spannung, karibische Schauplätze,und teils überdrehte Witze. Nichts besonderes und schnell vergessen, doch Langeweile kommt nicht auf und der Abend ist gerettet.

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Jumper

Anywhere is possible.
Science-Fiction, Action

Jumper

Anywhere is possible.
Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.12.2008
Für einen DVD Abend mit Bier und Chips reicht dieses belanglose Filmchen gerade noch. Nach einem guten und dramatischen Einstieg erwartet man eine ganze Menge, doch nichts davon wird erfüllt. Das ewige "Jumpen" wird auf Dauer langweilig und bietet nichts Neues mehr. Die Idee ist im Grunde total spannend, doch wieder mal wurde nichts draus gemacht. Es wimmelt von Logikfehlern und Erklärungen werden auch nicht geboten und plötzlich ist der Film, quasi mittendrin, zu Ende. Ohne Showdown (denn es wird ja sowieso ständig nur gejumpt und mit so einer Art Elektroharpune geschossen), ohne Höhepunkt und ohne Sinn. Einfach so: Ende. Fazit: Der Film unterhält eine Runde gutgelaunter Menschen, die sich noch miteinander unterhalten können, ohne etwas zu verpassen.Tiefgang und Story sucht man vergebens.

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Sasori 1 - Scorpion

18+ Spielfilm, Thriller

Sasori 1 - Scorpion

18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.12.2008
Tja, was haben wir hier? Zweifelsohne ein 70er Jahre Filmchen, wie es wohl im berühmt berüchtigtem Bahnhofskino zu finden war. Quentin Tarantino hatte seine Freude dran. Und in der Tat, hier werden alle Klisches des "Frauengefängnis-Filmes" erfüllt. Blanke Busen, blitzende Höschen, duschende Insassinnen, lesbische Liebe, Erniedrigung, Folter, Rache. Fast schämt man sich, so ein frauenfeindliches Machwerk, Erfüllung der zweifelhaften Männerwünsche der Seventies,ausgeliehen zu haben. Doch Nein, Sasori macht Spaß, unterhält auf teilweise unfreiwillig komische Weise, steckt voller Symbolik und ist ein Beispiel für asiatisches Overacting. Experimentelle Kamera und Beleuchtung. Irgendwie sehenswert. Und zur Gewissensberuhigung: Matsu bekommt ihre Rache und man steht auf ihrer Seite. Reicht nicht ganz zum Kult, ist aber nah dran. Dieser Film ist Trash, will aber auch gar nichts anderes sein. Vor diesem Hintergrund und wegen des Alters des Streifens: 4 Sterne

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The Last Winter

Seit Jahrtausenden war die Arktis gefroren... bis jetzt.
Thriller, Abenteuer

The Last Winter

Seit Jahrtausenden war die Arktis gefroren... bis jetzt.
Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.11.2008
Sie haben Probleme mit dem Einschlafen? Dann ist dieser Film genau das Richtige für Sie. Meine Güte, zieht sich dieser Film anfangs quälend in die Länge bis er ein wenig, und die Betonung liegt auf "wenig", Fahrt aufnimmt. Alle Negativkritiker haben recht. Ich habe, wie einige, die dem Film Positives abgewinnen können, darauf vertraut, dass sich ein atmosphärischer Mystery-Grusler vor mir entfaltet, der zu unrecht negativ bewertet wurde. Falsch! Dieser Film hat nichts. Keine Spannung, keine Atmosphäre, die Darsteller sind einem beinahe unsympatisch, der Öko-Aspekt ist aufdringlich. Man kann mir vorwerfen, den psychologischen Tiefgang oder den künstlerischen Wert nicht zu erkennen, aber trotzdem darf ein Film nicht so dermaßen langweilig sein. Wenn es ginge: 0 Punkte für diese Verschwendung von Filmmaterial.

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Juno

Drama, Komödie

Juno

Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.11.2008
Witziger, wenn auch deutlich überschätzter Independent-Film. Die positiven Berichte in sämtlichen Medien sowie die herausragende Ellen Page in der Rolle der Juno haben mich neugierig gemacht. Herausgekommen ist ein schnell vergessener mit frechem Humor gespickter Film. Bei weitem nicht so sehenswert, wie immer wieder zu lesen. In jede DVD-Sammlung, wie es eine große Filmzeitschrift propagiert, gehört dieser Film mit Sicherheit nicht.

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P.S. Ich liebe Dich

Lovestory, Drama

P.S. Ich liebe Dich

Lovestory, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.11.2008
Einer dieser Filme, zu denen man von seiner Partnerin gezwungen wird. Es gibt da manchmal sehr angenehme Überraschungen, wie "KeinOhrHasen", leider gehört dieser Film nicht dazu. Langweilig und voller Schmalz zieht er sich dahin. Und Gina Gershon, die ich in "Bound" und "Showgirls" noch extrem heiß fand, ist leider doch etwas älter geworden und hat meine Hoffnung zerschlagen, dass wenigstens sie den Film sehenswert machen könnte. Fehlanzeige. Männer: Finger weg, lasst eure Frauen den allein sehen.

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Keinohrhasen

Komödie, Deutscher Film, Lovestory

Keinohrhasen

Komödie, Deutscher Film, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.11.2008
Eine angenehme Überraschung! Normalerweise bin ich kein "Freund" von Til Schweiger, aber dieser Film ist absolut unterhaltsam. Manchmal steht er kurz davor etwas schmalzig zu werden, bekommt dann aber noch die Kurve, indem er mit manchmal frechem Humor eingreift. Die Geschichte vom Ekelpaket und dem Mauerblümchen hat man zwar schon in hundert Varianten gesehen, doch in einem deutschen Film noch nie so witzig und gagreich inzeniert. Klar, an einigen Stellen lachen die Frauen lauter als die Männer, aber auch die kommen auf ihre Kosten. Die vielen Gastauftritte bekannter Schauspieler,allen voran der brüllend komische Auftritt von Jürgen Vogel, werten den Film nochmals auf.Man merkt, auch wenn man die Extras betrachtet, dass dieser Film allen Spaß gemacht hat. Und das überträgt sich auf die Zuschauer. Sehr gute Unterhaltung

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Iron Man

Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht!
Action, Fantasy

Iron Man

Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht!
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.11.2008
Bislang gab es nur 5 geniale Verfilmungen von Superhelden-Comics, nämlich unschlagbar auf Platz 1 die drei X-Men Verfilmungen (ok, Teil 3 schaffte es knapp) gefolgt von "Batman Begins" und "Spiderman". Nun würde ich sagen, dass sich Iron Man diesen Filmen anschließt.
Der Film unterhält von Anfang bis Ende, hat tolle Tricks und viel Witz. Robert Downey jr. ist ein Glücksgriff für die Hauptrolle, ebenso überraschen die Auftritte von Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges, die man in so einem Film nicht erwartet hätte, die aber auch leicht unterfordert sind. Warum fehlt dann der 5. Stern? Nun, abgesehen von so mancher Merkwürdigkeit(Magnet in der Brust)endet das ganze in einer blöden, zig mal gesehenen Helden-Klopperei. Der Auftritt des Bösewichts ist dabei total unlogisch und aus der Luft gegriffen. Trotzdem ist der Schauwert enorm und die Abendunterhaltung garantiert.

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Aliens vs. Predator 2

Science-Fiction, 18+ Spielfilm, Horror

Aliens vs. Predator 2

Science-Fiction, 18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 31.10.2008
Nach dem Desaster mit Teil 1 (AVP) ist es einzig und allein verwunderlich, dass dieser 2. Teil Anspielungen auf die alten Filme bietet. Ansonsten ist er grottenschlecht! Also schlechter als schlecht! B-Movie Darsteller, stockdunkle Szenen und mal wieder Regen. Da sieht sich der durch Aliensäure Verletzte beinahe seelenruhig an, wie sein Arm abfällt, da werden von hinten auftauchende Aliens nie oder zu spät wahrgenommen und dann auch noch mit starrem Staunen im Gesicht statt reaktionschnell abgewehrt. Dann die Sache mit den Teenies. Meine Güte, da könnten genau so gut Jason oder Mike Myers mit der Kettensäge um die Ecke kommen. Das Ding ist ein Slasher-Einheits-Gruselbrei! Höhepunkt der blöden Ideen: Das "Predalien" legt seine Eier nun selbst (ohne Alienkönigin?!) per "Zungenkuss" in schwangeren Frauen ab. Und wo kamen die ganzen Aliens so schnell überhaupt her? Einen Stern gibt es für die ein oder andere gut gemachte und gedachte Hommage an die Klassiker. Letztlich zeigt der Trailer aber den kompletten Ablauf des Machwerks: Gemetzel ohne Handlung. Und dies wird immer "der dunkelste Film aller Zeiten" bleiben. Er ist fast schwarz, man erkennt fast nichts.

Mein Tipp: Einfach ignorieren.

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Goldene Zeiten

Wenn nichts mehr geht, ist alles möglich.
Komödie, Deutscher Film

Goldene Zeiten

Wenn nichts mehr geht, ist alles möglich.
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.10.2008
Dieser Film hat praktisch nur ein Problem: Er muss sich mit den Vorgängerwerken Peter Thorwarths messen lassen. Dabei kommt er nicht mehr so gut weg. "Bang Boom Bang" war, obwohl von einem eigenen Kurzfilm inspiriert, endlich mal was vollkommen Neues aus Deutschland. Unkorrekter Witz, gepaart mit einer Achterbahnstory mit Wirrungen und Wendungen, alles noch dargestellt von einer erstklassigen Riege deutscher Schauspieler. Toll und inzwischen Kult. "Was nicht passt wird passend gemacht" folgte dieser Schiene immer noch sehr erfolgreich. "Goldene Zeiten", der Abschluß der s.g. "Unna-Trilogie", hat eine sehr gute Grundidee, jedoch wird den Darstellern viel zu wenig Zeit gegeben. Ralf Richter ist verhältnismäßig kurz zu sehen, ebenso Alexandra Neldel. Der Film hat Längen und ist bei weitem nicht mehr überraschend. Punkten kann Thorwarth jedoch mit dem Coup, Dirk Benedict gecastet zu haben. Dieser spielt seine Rolle mit genügend Selbstironie und diversen Anspielungen auf sein A-Team Dasein. Und, hier handelt es sich um eine indirekte Weiterführung von Bang Boom Bang, denn Christian Kahrmann gibt erneut den jungen Kampmann, Alexandra Neldel spielt ihre Rolle weiter, vermischt sogar Realität mit Film (ihre Playboy Fotos kommen vor), Ralf Richter sollte wohl auch seine Rolle fortführen, dies wird aber nicht so deutlich. Kurz gesagt, es steckt eine Menge Kapazität in diesem Film, der dennoch zu langatmig, streckenweise zu unlustig und auch recht durchschnittlich geraten ist. Die Tatsache, das die Schauspieler sich aufgrund deren Anzahl nicht richtig entfalten können ist ebenso schade.

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Alien vs. Predator

Egal wer gewinnt... wir verlieren.
Science-Fiction, Horror

Alien vs. Predator

Egal wer gewinnt... wir verlieren.
Science-Fiction, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.10.2008
Also sagen wir es mal so: "Alien" ist ein über jeden Zweifel erhabener Meilenstein des SF-Horrorkinos. "Aliens", die Fortsetzung, ist ein Meilenstein des SF-Actionkinos. "Alien 3" ist der genial, düstere Abschluß der Trilogie. Dann kam "Alien - Die Wiedergeburt", nur für die Amis, die mit einem Alien ohne Happy End und Geballer nicht weiterleben wollten...Überflüssig. - "Predator" ist ein Kult-Arnold-Streifen mit nie vorher gesehenen Maskeneffekten. "Predator 2" ist ein durchschnittlicher aber guter 80er Monsterfilm, in dem es passierte: Ein Alien-Schädel fand sich unter den Trophäen des Predators. Es war also eine Frage der Zeit, bis sie aufeinandertreffen würden. Wie hatten wir Fans das herbeigesehnt. Doch nun das: Alle Regeln und sämtliche Logik der Filme werden vollkommen über Bord geworfen. Die hitzeliebenden Predatoren befinden sich ausgerechnet im ewigen Eis? Die Aliens sind schon längst auf der Erde, obwohl Ripley ihnen erst in weiter Zukunft auf einem fernen Planeten begegnen wird? Und bis zur "Geburt" eines Aliens vergehen nur wenige Minuten? Und dann dieser Computerspiel-Blödsinn mit verschiedenen Ebenen und verschiebbaren Wänden. Du meine Güte, was für ein Sch... ! Hat ein paar Jahre gedauert, bis ich den als Trash außerhalb des Kanons akzeptiert habe. Da macht er durchaus Spaß, aber er ist ohne Liebe zum Franchise und Enthusiasmus verfilmt. Als Teil des Ganzen unlogisch, daher Null Sterne - Als Guilty Pleasure ganz ok.

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Liegen lernen

Still halten. Nichts machen. Dann laufen einem die unglaublichsten Frauen über den Weg.
Komödie, Deutscher Film, Lovestory

Liegen lernen

Still halten. Nichts machen. Dann laufen einem die unglaublichsten Frauen über den Weg.
Komödie, Deutscher Film, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.10.2008
Ich denke, diesen Film liebt man besonders, wenn man im gleichen Alter wie Helmut ist (dargestellt vom großartigen Fabian Busch) und ähnliches erlebt hat. Der Film fängt die 80er perfekt ein, die Marotten der Mädchen, die Musik und die Schulhofthemen. Allein das ist schon toll. Dann wandert er in die Gegenwart und hat eine Menge witziges und besinnliches zu bieten. Wer ihn, wie meine Vorredner, langweilig findet, der hat in einem anderen Jahrzehnt die Schulbank gedrückt oder sieht in Filmen wie die "7 Zwerge" mit Otto den besseren deutschen Film. "Liegen lernen" ist voller intelligentem Witz und Situationskomik. Susanne Bormann und Fabian Busch sind hervorragende Schauspieler in einem unterhaltsamen Film. Fast noch besser ist die Doku in den Extras der DVD, in der der Romanautor von "Liegen Lernen", Frank Goosen, einen Gang durch Bochum macht und den Zuschauer mit witzigen Anekdoten versorgt und zudem noch die wahren Eltern der Film-Britta besucht. Ich finde: In den 70ern Geborene sollten sich den Film unbedingt ansehen und dann kommen bestimmt Ausrufe wie: "Genau!", "So war das bei uns auch" und "So eine wie Britta kannte ich auch..." Viel Vergnügen

ungeprüfte Kritik

Der Sternwanderer

Eine fantastische Reise in eine Welt voller Geheimnisse
Fantasy, Abenteuer

Der Sternwanderer

Eine fantastische Reise in eine Welt voller Geheimnisse
Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.10.2008
Klasse! Ein witziger, beneidenswert einfallsreicher Fantasyfilm. Er ist vor allem endlich mal ganz anders als die "Herr der Ringe" Plagiate mit ihren Drachen, Orks und Schätzen, die ewig nur das Original kopieren. Dieser Film hat eine ganz andere Story und viele tolle Einfälle. Die Special Effects sind zufriedenstellend und so mancher Runnig-Gag lädt zum Schmunzeln ein. Völlig unverständlich, warum dieser Film so wenig erfolgreich war. Vielleicht wurde er als Parodie vorverurteilt. Das ist er keineswegs. Die Lacher sind gut platziert und wirken nie übertrieben. Robert DeNiro überrascht und Michelle Pfeiffer ist wirklich böse. Rundum gelungenes Kinomärchen.

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