Hendrik Feldkamp (Carl Raddatz) und Willy (Gustav Knuth) sind Besitzer und gleichzeitig Mannschaft eines Schleppkahns. Sie fahren auf der 'Havel', haben hier und da eine Freundin und träumen von was Festem. Eines Abends beobachten sie ein Mädchen, das sich offenbar von einer Brücke ins Wasser stürzen will. Beide eilen zu Hilfe und müssen zu ihrer Enttäuschung feststellen, dass Anna nur ihren Zehnmarkschein in den Fluss geworfen hat, um eine unangenehme Erinnerung loszuwerden. Aber immerhin läßt sich Anna Altmann (Hannelore Schroth) überreden, als Passagier mit nach Berlin zu fahren, und beide Freunde verlieben sich alsbald in sie. Als Anna, durch eine ungeschickte Bemerkung Willys gekränkt, das Schiff verläßt, schließen die beiden Männer ein Abkommen: Wer Anna gewinnt, muss auf seinen Anteil am Kahn verzichten. Siegesgewiss geht Willy an Land und kümmert sich rührend um Anna. Doch bald spürt er, dass sie in Hendrik verliebt ist. Er ist ehrlich genug, Hendrik das zu sagen. Und letzten Endes mag er Hendrik auch viel zu gern, um auf der Erfüllung des Abkommens zu bestehen. So werden Anna, Hendrik und Willy künftig gemeinsam auf dem Kahn fahren...
Bonus Dokumentation 'Knef - Die frühen Jahre': Mit dem ersten deutschen Nachkriegsfilm 'Die Mörder sind unter uns' wurde Hildegard Knef 1946 über Nacht zum Star. Doch die Karriere der deutschen Leinwandlegende begann schon früher. 1943 als 17-Jährige von Propagandaminister Joseph Goebbels entdeckt, hatte die junge Knef bis 1945 eine schicksalhafte Affäre mit einem mächtigen NS-Filmfunktionär und heiratete kurz darauf einen jüdischen US-Offizier. Der Dokumentarfilm schildert ihre Stationen als blutjunge Nachwuchsschauspielerin im Dritten Reich, ihre ersten Rollen in der Ufa-Zeit, ihre Verwicklung in den Endkampf um Berlin 1945, das Überleben in Nachkriegsdeutschland, den kometenhaften Aufstieg als erster deutscher Filmstar nach dem Krieg und schließlich die Übersiedlung nach Hollywood und wirft einen neuen Blick auf den Mythos Knef - mit vielen unbekannten Filmausschnitten, zahlreichen Dokumenten und Zeitzeugen, die sich noch niemals zuvor geäußert haben.
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Hendrik Feldkamp (Carl Raddatz) and Willy (Gustav Knuth) are the owners and crew of a barge. They ride on the 'Havel', have a girlfriend here and there and dream of something permanent. One evening they observe a girl who apparently wants to throw herself from a bridge into the water. Both rush to help and are disappointed to find out that Anna has only thrown her ten-mark note into the river to get rid of an unpleasant memory. But at least Anna Altmann (Hannelore Schroth) can be persuaded to go to Berlin as a passenger, and both friends soon fall in love with her. When Anna, offended by Willy's clumsy remark, leaves the ship, the two men make an agreement: whoever wins Anna must give up his share of the boat. Confident of victory, Willy goes ashore and touchingly takes care of Anna. But soon he senses that she is in love with Hendrik. He's honest enough to tell Hendrik that. And in the end, he likes Hendrik far too much to insist on the fulfillment of the agreement. Anna, Hendrik and Willy will sail together on the barge in the future...
Bonus documentary 'Knef - The Early Years': With the first German post-war film 'The Murderers Are Among Us', Hildegard Knef became a star overnight in 1946. But the career of the German screen legend began earlier. Discovered in 1943 as a 17-year-old by Propaganda Minister Joseph Goebbels, the young Knef had a fateful affair with a powerful Nazi film official until 1945 and married a Jewish US officer shortly afterwards. The documentary describes her stations as a very young up-and-coming actress in the Third Reich, her first roles in the Ufa era, her involvement in the final battle for Berlin in 1945, her survival in post-war Germany, her meteoric rise as the first German film star after the war and finally her move to Hollywood and takes a new look at the myth of Knef - with many unknown film excerpts, numerous documents and contemporary witnesses who have never expressed themselves before.
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