Kritiken von "videogrande"

Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.05.2010
Großartig besetzter und am Anfang noch mit einer erfrischend neuen Idee ausgestatteter Film. Als Hauptperson einmal die wenig bekannten "Cleaner", also die Menschen, welche Tatorte von Blut und ähnlichem befreien, zu wählen wirkt zunächst interessant. Nach kurzer Zeit jedoch wird klar: Hier handelt es sich mal wieder um einen 08/15-Thriller von der Stange, der vorhersehbar, wenig spannend und voll der üblichen Klischees ist. Desillusionierter und verwitweter Ex-Polizist verbirgt dunkles Geheimnis vor seiner Tochter, was zu den üblichen dramatischen Dialogen führt. Einzig die darstellerische Leistung hebt das Niveau, aber von Samuel L.Jackson und Ed Harris darf man auch routiniertes Schauspiel erwarten. Belangloser, bemüht wirkender Streifen, den man getrost im Regal lassen kann.

ungeprüfte Kritik

Rinne - Reincarnation

Death Is Only The Beginning
Horror

Rinne - Reincarnation

Death Is Only The Beginning
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.05.2010
Ein Muss ist dieser Film nicht. Getreu dem Motto: "Kennst du einen, kennst du alle...", reiht sich auch dieser Japan-Grusler nahtlos in die unzähligen "Ring"-Nachfolgefilme ein. Er ist durchaus gut gemacht (daher 3 Sterne) und für Neueinsteiger eventuell sehr unheimlich. Aber wer sich im Genre auskennt, der wird keine schlaflosen Nächte haben. Zu routiniert, ohne Überraschungen und sehr zusammenhanglos wurde hier inszeniert. Ein harmloser Horrorfilm, dem sein ruhiges und langsames Erzähltempo (eigentlich eine Stärke bei den Asiaten) diesmal zum Verhängnis wird. "Reincarnation" ist nicht wirklich schlecht, aber der Film entlässt den Zuschauer nach anderthalb Stunden, ohne einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Es gibt weitaus bessere Filme aus Fernost. Gruselig ja, aber in kleinen Dosen mit keinem Erinnerungswert. Für hartnäckige Fans und Neuseher...

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Mord ist mein Geschäft, Liebling

Krimi, Komödie, Deutscher Film

Mord ist mein Geschäft, Liebling

Krimi, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2010
"Mord ist mein Geschäft, Liebling" war als Hommage an die alten Screwballkomödien ala "Arsen und Spitzenhäubchen" gedacht. In weiten Teilen ist das lobenswerte Vorhaben auch gelungen, beginnend bei dem Trickfigurenvorspann und so mancher kuriosen Szene. In weitaus größeren Teilen aber herrscht gepflegte Langeweile. Dem Regisseur ist absolut nichts vorzuwerfen, nette Regieeinfälle, Schnitte und Gimmicks sind von guter Qualität...aber das Drehbuch! - Meine Güte, wie ein Fernsehfilm für das Privat-TV. Teilweise nerven die Dialoge, besonders von Franco Nero, der nur mit niveaulosen Schimpfworttexten bedacht wurde. Die, teils sehr guten, Darsteller bekommen kaum etwas zu tun. Der Nebenplot mit dem Psychiater ist völlig überflüssig und stört den Fluss. Im Ansatz ist die Film-Idee gut, aber der Humor zündet bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht. Man sitzt da und denkt: Hätte ich jetzt lachen sollen? Kein Sinn für Timing und Aufbau. Bis zum Showdown in der Kirche zieht sich alles mit wenig Witz belanglos hin. Obwohl der Film viele gute Zutaten enthält, kann er nicht begeistern.

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Tube

Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi

Tube

Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.05.2010
Solider Actionfilm aus Korea. Für dortige Verhältnisse ist er sogar recht flott inzeniert, aber aus europäischer Sicht reicht es noch lange nicht, um den Zuschauer vor der Flimmerkiste zu halten. Es treten immer wieder längere Passagen auf, die Story plätschert so vor sich hin und wird von einigen Explosionen unterbrochen. Szenen im Zug und in der Leitstelle wechseln sich eintönig ab und kommen zu keinem Höhepunkt. Nur der Held darf springen, rennen, schiessen... In Sachen Action kann sich der Film gut mit Hollywood messen, aber der Unterhaltungswert ist eher auf ein spezielles (asiengewöhntes) Puplikum zugeschnitten. Ein blasser Einwegfilm.

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Death Note - Der Film

Horror, Fantasy

Death Note - Der Film

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.05.2010
Ein Film, der trotz aller Länge den Zuschauer bis zum Ende fesselt...Ein Ende, das nicht wirklich eines ist, denn erst mit dem zweiten Teil "The Last Name" wird die Story zum Abschluß gebracht. Man benötigt also Ausdauer und Sitzfleisch. Doch kein Problem: Länge ist nicht gleich Langeweile! Der Zweiteiler ist in erster Linie ein Funmovie, das auf einem japanischen Comic basiert. Die Geschichte besitzt Tiefe und ist sehr interessant...und eben auch extrem unterhaltend und wendungsreich. Modern umgesetzt mit guten Darstellern und schön gefilmten Aufnahmen. Sehenswert, vor allem für Japan- und Comicfans!

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Schräger als Fiktion

Harold Crick verdient ein Happy End. Punkt.
Komödie, Drama

Schräger als Fiktion

Harold Crick verdient ein Happy End. Punkt.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.05.2010
Anspruchsvolle Filme haben meist einen Haken: Sie behandeln ein niveauvolles Thema, sind aber vor allem eines: Langweilig! "Schräger als Fiktion" macht da keine Ausnahme. Der Film ist intelligent, interessant und voller Philosophie, jedoch packt er den Zuschauer nicht wirklich. Will Ferell zeigt eindrucksvoll, dass er nicht nur herumalbern kann. Wer nur einen Hauch dessen erwartet, liegt völlig daneben. So wie der Filmheld versucht zu ergründen, ob sich sein Leben als Tragödie oder Komödie erweist, so kann sich dieser Film nicht recht entscheiden. Er ist eher ruhig, ohne Höhepunkte und plätschert so dahin, ohne das man ihn als schlecht bezeichnen könnte. Allerdings denke ich immer: Ein Film soll auch unterhalten. Das Ziel wird hier aber nicht erreicht. Man bekommt eine Geschichte mit leisen Untertönen, aber sehr wenig Abwechslung. Es gibt bessere Verfilmungen zu ähnlichen Themen, beispielsweise die "Trueman-Show".

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Eragon

Das Vermächtnis der Drachenreiter - Der Beginn der großen Fantasy Saga.
Fantasy

Eragon

Das Vermächtnis der Drachenreiter - Der Beginn der großen Fantasy Saga.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.05.2010
Bereits das Buch wird etwas überschätzt. Es ist allerdings bemerkenswert, dass ein junger Schüler eine Romantrilogie verfasst hat. Davor ein neidvolles "Hut ab"! Seine Inspirationsquellen sind natürlich allzu deutlich. Es gibt wenig Neues, erfahrenen Fantasyfreunden kommt alles irgendwie bekannt vor. Und so verliert sich auch die Verfilmung in Belanglosigkeiten ohne Erinnerungswert. Zielgruppe sind eindeutig die jüngeren Kinogänger, die mit der Ernsthaftigkeit und Komplexität eines "Herrn der Ringe" nichts anfangen können...denn welcher Erwachsene erträgt einen, noch dazu mit Nenas Stimme, sprechenden Drachen? Kindlich naive Erzählung mit gegen Ende überbordernden Special Effects. Dann doch lieber zum Buch greifen...

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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Wenn sonst alle scheitern, sie nicht.
Action, Science-Fiction

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Wenn sonst alle scheitern, sie nicht.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.05.2010
Eines vorweg: Ich mag Comicverfilmungen! Dieser Film aber sichert sich einen der vorderen Plätze in der Rubrik: Haarsträubende Sch....! Es surrt, zischt und blinkt, leuchtet, explodiert und fegt nur so über die Leinwand, wie für stupide Playstation-Zombies gemacht. Und alles trägt nicht zur Handlung bei. Selbst Sonnenbrillen sind computeranimiert! Ohne Seele, durchzogen von störenden Rückblenden, die den Charakteren Tiefe verleihen sollen (und das nicht schaffen) und mit den abstrusesten Ideen durchzogen, zieht sich dieser plakative und oberflächliche Schund trotz durchgehender Action ellenlang hin. Hätten wir nicht in geselliger Männerrunde gesessen, ich hätte abgeschaltet. Die Effekte schwanken qualitativ arg und erschlagen sich später gegenseitig. Viel zu viel Getöse um die übliche klischeehafte Gut-Böse-Story. Regisseur Sommers, der mit dem Film "Die Mumie" einen netten Einstand gab aber mit "Van Helsing" bereits enttäuschte, sollte man nun endgültig die Lizenz entziehen. Ein, auch für dieses Genre, zutiefst naiver und unglaubwürdiger Film, den ich nicht einmal Kindern empfehlen kann. Allergrößter Mist. Einzig erstaunlich: Der Trailer sah wirklich vielversprechend aus.

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The Rainbow Thief

Fantasy, Drama

The Rainbow Thief

Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.05.2010
? - Ein einziges großes Fragezeichen. Kaum ein Film macht mich ratloser. "The Rainbow Thief" erschien mir vor dem Leihen wie ein Fantasymärchen, möglicherweise sogar für Kinder. Doch weit gefehlt! Es handelt sich um Irrsinn, verständnislosen Unfug, nicht in Worte zu fassenden Blödsinn. Die Kleidung und Umgebung im Film spricht für das 19. Jahrhundert, jedoch fährt man mit modernen Autos herum und hat sich auch wenig Mühe gegeben, Hochhäuser und moderne Schiffe zu verbergen. Worum geht es? Ich wußte es nach 40 Minuten noch nicht. Also tat ich etwas für mich völlig Untypisches: Ich schaltete den Film ab und besann mich meiner Lebenszeit, die ich gewiss nicht für dieses Machwerk verschwenden werde! Omar Sharif betreibt kindgerechtes Overacting als umherschleichender Dieb, der größtenteils durch die Kanalisation watet. Peter O´Toole spielt einen mysteriösen Fremden, der mit einem Stoffhund spricht. Christopher Lee ist ein ältlicher Lord, der sich mit barbusigen Frauen zu Tode vergnügt...Wie konnten sich diese großen Mimen für sowas hergeben? Was soll das, welche Zielgruppe spricht der Film an? Kinder kann man schon ausschließen. Ein Werk wie aus einer Parallelwelt. Um Himmels Willen nicht ausleihen!

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Veronica Mars - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Krimi

Veronica Mars - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.05.2010
"Veronica Mars" ist immer noch eine überraschend andere US-Serie mit einer charismatischen Hauptdarstellerin. Der Zuschauer freut sich über das Wiedersehen mit ihm lieb gewordenen Charakteren wie Wallace, Keith und natürlich Veronica...leider ist diese Staffel nur noch um die Weiterführung einer bereits abgeschlossenen Geschichte bemüht. Viel zu auffällig konstruiert sind hier die Episoden. Zu viele Zufälle, unglaubwürdige Wendungen...hauptsache, es geht weiter. Schade! Man hat einfach genug gesehen und bekommt nichts Neues und Packendes mehr geliefert. Das Ganze ist immer noch nett und sehenswert aber auch irgendwie überflüssig und nicht mehr der Rede wert. Trotz der Andersartigkeit haben die Autoren hier keine gute Arbeit geleistet und lassen die Story dahindümpeln. Das Aus kam nach der 3. Staffel. Man ahnt bereits warum. Sehr, sehr schade um gutes Potenzial.

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Der verbotene Schlüssel

Angst lauert hinter jeder Tür.
Thriller, Horror

Der verbotene Schlüssel

Angst lauert hinter jeder Tür.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.04.2010
Guter, subtiler Gruselfilm mit unerwarteten Wendungen. Wer hätte gedacht, dass aus den USA doch mal wieder ein Genrebeitrag ohne sinnfreies Gemetzel und oberflächliche Effekte kommen kann? Fans von actiongeladenen Blutorgien sind falsch beraten. "Der verbotene Schlüssel" ist ein spannungsreicher, intelligent gemachter Film, den man sehr genau verfolgen muß, um alles richtig zu verstehen. Das ist allerdings kein Problem, denn man wird regelrecht an den Fernsehsessel gefesselt, bis zum Ende. Die Blockbuster-Qualität von "The Sixth Sense" wird zwar nicht erreicht, dennoch: Angenehmes Gruseln...

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Death Note - The Last Name

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.04.2010
"Death Note-The Last Name" ist der 2. Teil des real verfilmten Mangas um ein mysteriöses, tödliches Heft. Ohne den Vorgänger gesehen zu haben, läuft darum hier nichts, denn ähnlich wie beim "Herrn der Ringe" handelt es sich um eine Weiterführung der Story und nicht um irgendein Sequel. Die beiden "Death Note" Verfilmungen sind lang, aber niemals langweilig. Auch wenn der Autor angeblich nur unterhalten wollte und keine philosophischen Fragen aufwerfen, so ist der Zweiteiler doch recht vielschichtig, tiefsinnig und interessant...und eben auch extrem unterhaltend und wendungsreich. Ein Japanmovie, das wirklich Spaß macht und den Zuschauer trotz mäßiger CGI-Effekte in seinen Bann schlägt und über die gesamte Laufzeit nicht loslässt. Sehenswert!

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Gefahr und Begierde

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.04.2010
Gut gemachter Film aber: Langweilig! Ganz eindeutig viel zu lang ist dieser wirklich schön gefilmte und ausgestattete Film, der eine Spionagegeschichte erzählt, deren Inhalt nach knapp einer Stunde erzählt war. Nach Zeitsprüngen und vielen unnötigen Dialogen passiert immer wieder das Gleiche: Frau versucht Mann aus gegnerischem Lager zu verführen, um ihm letztlich das Handwerk zu legen. Dies hätte beim ersten Versuch klappen können, tat es laut Drehbuch aber nicht. Und so beginnt der Versuch erneut. Über 153 Minuten lang! Wirklich von Interesse und fesselnd für den Zuschauer ist die Story über diese Länge nicht. Die sehr expliziten (besonders für chinesische Verhältnisse) Sexszenen im letzten Drittel und die technisch gut gemachte Gesamtinszenierung können den Film leider nicht über den Durchschnitt heben, denn es passiert bei der Laufzeit einfach zu wenig. Der Zuschauer, gern auch zu zweit auf dem Sofa, sieht den Film zwar bis zum Ende, quält sich aber schon etwas dabei...

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Transsiberian

Du kannst deinen Lügen nicht entkommen.
Thriller, Krimi

Transsiberian

Du kannst deinen Lügen nicht entkommen.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.04.2010
Filme, in denen die Hauptdarsteller völlig unlogisch und nur nach merkwürdigen Drehbucheinfällen handeln, finde ich von vornherein erstmal schlecht. Das "Transsiberian" trotz dieses Mankos noch gut wegkommt, liegt an der Art und Weise, wie diese Geschichte erzählt wird. Ziemlich lang, fast schon wie ein Arthousefilm, zieht sich dieser Film, bis er spannungstechnisch Fahrt aufnimmt. Dann wird er ungeheuer fesselnd und nervenaufreibend, denn der Zuschauer weiß nicht mehr, was hier Sache ist und wird so manche Überraschung erleben. Actionfreunde werden hier nicht bedient. Der Film ist ein leiser aber gegen Ende harter Thriller, der beängstigend wirkt. Leider machen der lahme Einstieg, viele Klischees und eben die Unlogik mancher Taten vieles zunichte, so das es bei drei Bewertungs-Sternen bleiben muss.

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Jennifer's Body

Jungs nach ihrem Geschmack.
Horror

Jennifer's Body

Jungs nach ihrem Geschmack.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2010
Was einst Natasha Henstridge in "Species" sehr sexy und relativ erfolgreich vormachte, sollte das "Transformers-Babe" Megan Fox mit "Jennifers Body" wiederholen. Ein eiskalt kalkuliertes Vorhaben, welches schon im Titel auf den "Body" von Frau Fox anspielt, die hier aber jämmerlich versagt. Nur wegen der Hauptdarstellerin wird dieser Film überhaupt gesehen. Er ist ein unterirdisch schlechtes Teeniemovie ohne Biss und ohne Sex. Viel zu zahm und viel zu ideenlos und streckenweise lahm. Hier passiert nichts, was man nicht schon längst gesehen hätte. Langweilig, oberflächlich und kaum der Rede wert bedient sich der Film des bekannten Vampirklischees: Frau verführt Mann um ihn zu töten. In Erinnerung kann hier nichts bleiben, weder tolle Effekte noch darstellerische Leistung. Selbst Megan Fox bleibt blass und machte bei den Transformers eine bessere Figur. Absolut nicht sehenswert!

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Klimt

In einer Zeit großer Visionen brach er mit der Tradition.
Drama

Klimt

In einer Zeit großer Visionen brach er mit der Tradition.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.04.2010
Null Sterne ! Ein langweiliges, undurchsichtiges und vor allem unverständliches Durcheinander an unchronologischen Szenen. Wer meint, durch diesen Film etwas über Klimt zu erfahren, der irrt gewaltig. Das ist keine Biografie und keine erklärende Darstellung seines Lebens oder Werkes, sondern nur ... mir fehlen die Worte...nur ein schlechtes Fantasieprodukt, welches man nicht bis zum Ende durchhält. Es wird in den Zeiten vor und zurück gesprungen, es hüpfen jede Menge Nackedeis durchs Bild und John Malkovich wirkt hochgradig unsympatisch. Ein interessanter, geradliniger Film mit wissenswerten Fakten hätte das werden sollen. Er ist nichts als ein ödes, langweiliges Machwerk. Finger weg!

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Die letzte Schlacht der Kreuzritter

Action, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.03.2010
Diese DVD entpuppt sich als Mogelpackung. Im Zuge der momentanen Kreuzritterwelle wurde dieser polnische Film aus den 60er Jahren mit einem modern anmutenden Cover auf den Markt gebracht. Es fehlt darauf komplett der Hinweis des Entstehungsjahres und der Vermerk: "Ein 60 Millionen Film..." lässt keine Deutung auf die Währung zu...bleibt fraglich, ob es sich um Zloty auf dem Stand von 1960 gehandelt hat. Meine Meinung zu dem sehr langen Werk: Eine Verfilmung im Stile der alten Ritter- und Historienfilme der 50er/60er Jahre. Die Schnitttechnik ist sehr gewöhnungsbedürftig, da sie sprunghaft in eine neue Szene wechselt. Wir haben hier einen Film für (N)ostalgiker, der zwar deutlich langweiliger als Hollywoodschinken ist, aber die gleiche Naivität in Sachen Kostüme und Frisuren an den Tag legt. "Die letzte Schlacht der Kreuzritter" ist im Grunde zu lang und mit vielen Gesangseinlagen durchsetzt. Das könnte Filmhistoriker und Genre-Liebhaber interessieren, aber sehenswert ist das Ganze für "Normalzuschauer" wirklich nicht.

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Riding Alone for Thousands of Miles

Der einsame Tausendmeilenritt - Manchmal muss man weit reisen, um Zuhause anzukommen.
Drama

Riding Alone for Thousands of Miles

Der einsame Tausendmeilenritt - Manchmal muss man weit reisen, um Zuhause anzukommen.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.03.2010
Intelligenter und gefühlvoller Film für Asienliebhaber oder Reiseinteressierte mit Hang zu melodramatischen Filmen. Zu so einem Film muss man wirklich Lust haben, ansonsten zieht er sich wie ein zähes Kaugummi in die Länge. Hat sich der Zuschauer darauf eingelassen, bekommt er eine nachdenkliche wie traurige Geschichte mit schönen Landschaftsaufnahmen und einer guten Darstellung des Aufeinanderprallens der japanischen mit der chinesischen Kultur. Alles wirkt sehr authentisch, da man mit dem japanischen Reisenden in diese fremdsprachige Welt geworfen wird und dankenswerterweise keine Untertitel geliefert bekommt. So versteht man die Hilflosigkeit des Vaters besser. Schön gemacht, aber wirklich nur für ein ausgesuchtes Puplikum geeignet.

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Sukiyaki Western Django

Wer wird überleben?
Western, 18+ Spielfilm

Sukiyaki Western Django

Wer wird überleben?
Western, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.03.2010
Tja...hmm..äh...So lautete ungefähr meine erste Reaktion auf die experimentelle und surreal angehauchte Western-Hommage von Japans zweifelhaftem Vorzeigeregisseur Takashi Miike.
Dies ist ein Film weitab des Mainstream, ja sogar die an Skurillitäten gewohnten Japaner dürften überrascht sein. Wieder mal nur für eine Gruppe von weltoffenen Filmfreunden ansehbar. Ein Film, der im amerikanischen Nevada spielt, aber nahezu ausnahmslos mit asiatischen Darstellern besetzt ist. Was bei der augenzwinkernden und absolut nicht ernst gemeinten Machart auch egal ist. „Sukiyaki Western Django“ ist in der Tat eine zitatenreiche Verbeugung vor dem Italo-Western. Wir haben hier kultverdächtige Sequenzen, Dialoge und Einfälle aber auf der anderen Seite auch doofe Kostüme (sie scheinen „Mad Max“ entliehen zu sein), merkwürdigen Humor und das in älteren Filmen so „beliebte“ Overacting. Die Inszenierung wirkt daher manchmal weniger wie ein Film, als wie ein Theaterstück, auf das auch durch den Shakespeare liebenden Anführer der „Roten“ angespielt wird. Diesen Film werden Filmfanatiker, wie Quentin Tarantino, der eine Gastrolle spielt, möglicherweise lieben. Aber selbst sehr tolerante Asienliebhaber könnten weniger gefallen an der kruden und wüsten Inszenierung haben. Ich schwanke praktisch zwischen „abgrundtief schlecht“ und „genialer Kultfilm“ und soll mich nun entscheiden. Dieser Western aus Fernost ist beides jedoch nicht. Regisseur Miike beherrscht sein Handwerk, nutzt verschiedenste Stilmittel und setzt seine Darsteller gekonnt ins Bild. Doch der richtige „Oho-Effekt“, das Applaudieren mit Standing Ovations, wie z.B. bei „Memories of Matsuko“, bleibt dem Zuschauer versagt. Das Ganze wird nicht langweilig, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.

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True Romance

Action, 18+ Spielfilm, Lovestory

True Romance

Action, 18+ Spielfilm, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.03.2010
Der beste Tarantino-Film, den er gar nicht selbst gedreht hat! - Was vielleicht gut war ;-) Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Er nimmt sich viel Zeit für seine Darsteller und wird trotz langer Dialoge niemals langweilig. Christian Slater und Patricia Arquette geben ein tolles Paar in einer teils sehr blutigen aber auch witzigen Geschichte. Auch kleine Rollen sind hochkarätig besetzt. Val Kilmer ist nicht einmal richtig im Bild zu erkennen. Die schönste Szene ist die Rede von Dennis Hopper, der einen Mafioso über dessen vermeintliche Herkunft aufklärt. Kurz, ein Film voller guter Darsteller mit einer echten und gut erzählten Geschichte, die auch noch jede Menge Action und Abwechslung bietet. Was will man mehr? Unbedingt ansehen.

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Reservoir Dogs

Wilde Hunde
18+ Spielfilm, Thriller, Krimi

Reservoir Dogs

Wilde Hunde
18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.03.2010
Tarantino-Filme bilden ein eigenes Genre. Sie sind wirklich sehr speziell. Wir haben hier wieder eine sehr brutale Darstellung der Gewalt, coole Musik, gute Darsteller, keinen chronologischen Ablauf der Geschichte und viele lange Dialoge die sich um Belanglosigkeiten wie die Vergabe eines Trinkgeldes drehen. Das ist Tarantino. "Reservoir Dogs" ist sehr um Kult bemüht, schafft es aber längst nicht so, wie andere Streifen aus seiner Feder. Wie von anderen Kritikern erwähnt, passiert hier nicht sonderlich viel, der Film hat Längen und wird aufgrund seines Regisseurs deutlich überbewertet. Überraschungsarm und nahezu langweilig. Nur für Fans zu empfehlen.

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Doctor Who - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Science-Fiction

Doctor Who - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.03.2010
Der Kult aus England! Ich kannte den Doctor bislang nur vom Hörensagen aber meine Erwartungen waren aufgrund der Beliebtheit recht hoch. Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" mag, der wird auch mit "Dr. Who" seinen Spaß haben. Insbesondere die 2. Folge ist nahezu eine Hommage an die Romane von Douglas Adams. Fantasievolle und skurile Einfälle warten auf den Zuschauer. Begeistert bin ich von Christopher Eccleston, der mit spitzbübischer Freude und auf schauspielerisch hohem Niveu den Doctor darstellt. Schade, dass er nur eine Staffel lang dabei ist. Dazu kommt der typisch britische Humor und sogar in die Tiefe gehende ethische und moralische Ansätze. Eine wirklich fantastische Serie für humorvolle SF-Fans, die allerdings auch qualitativ schwächelnde Folgen hat und darum nicht die volle Punktzahl erreichen kann.

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Lesbian Vampire Killers

Bis(s) zur Morgenlatte
Komödie, Horror, Fantasy

Lesbian Vampire Killers

Bis(s) zur Morgenlatte
Komödie, Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.03.2010
Nicht, wie erwartet purer Trash, sondern ein liebevoll gemachter Fanfilm, der sowohl Francis Ford Coppolas "Dracula", als auch die Klassiker der englischen Hammer-Studios zitiert. Alle Klischees des Vampirfilms werden augenzwinkernd auf die Schippe genommen. Wer nun befürchtet, es handle sich um eine Nachahmung von "Shaun Of The Dead" kann beruhigt werden: Nur die ersten Minuten ähneln der bekannten Zombie-Komödie, dann geht der Film eigene Wege.
Natürlich kommt man(n) beim Titel "Lesbian Vampire Killers" nicht an diesem Film vorbei. Zum erwarteten Kultfilm reicht es aber nicht. Nach vielversprechendem Einstieg flacht er zusehends ab. Hier wurde enorm viel Potenzial verschenkt. Zu wenig Witz, zu wenig Sex und im Grunde wenig Handlung. Eignet sich für einen Männerabend, ist aber trotz vieler Details eher belanglos und bleibt nicht lange in Erinnerung.

ungeprüfte Kritik

Freibeuter des Todes

Abenteuer, Thriller

Freibeuter des Todes

Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.03.2010
Ein langatmiger Rohrkrepierer! Dabei gehört "Freibeuter des Todes" zu den Filmen, die einen (meist aufgrund des Filmplakats) ein Leben lang begleiten, ohne ihn je gesehen zu haben. Jetzt war es soweit. "Weißer Hai"-Autor Peter Benchley versuchte sich an der Kleine-Jungen-Fantasie, echte Piraten hätten abgeschieden auf einer einsamen Insel überlebt. So interessant die Grundlage ist, so naiv wurde sie umgesetzt. Sehr viel unfreiwillige Komik und politische Unkorrektheit wurden in diesen überlangen Film verpackt, der einfach nur höchst befremdlich ist. Hinzu kommen ein paar brutale Szenen, die den Film für die einzigen, die ihm was abgewinnen könnten, unansehbar macht: Kinder mit Faible für Seeräuber. In den Extras findet sich eine arg gekürzte Super 8 Version des Films - In dieser Länge ist der Film ertragbar. Kurz gesagt: Man hat so viel von den "Freibeutern des Todes" gehört, dass man trotz jeder Kritik den Film sehen möchte. Zum Mitreden. Gut, ich sage: Es reicht nicht mal zum Kult. Haarsträubend!

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