Nach dem Bestseller 'Zu viele Männer' von Lily Brett.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.09.2025
"Treasure" ist ein Film, der seine vollständige Wirkung in einer vermeintlich kleinen Szene entfaltet - der Vater-Tochter-Trip durch die Orte der Vergangenheit trägt viele skurrile Szenen inne, in denen sich der Zuschauer über die ungleichen Familienmitglieder durchaus amüsieren, teilweise eben auch echauffieren kann. Der Drang seitens Ruth, unbedingt die Orte zu besichtigen, die die Zeit vor ihrer Geburt ihren Vater und auch ihre Mutter gesprägt haben, kollidiert mit Edeks steten Einfallsreichtum, die Tour in eigene Bahnen zu lenken. Gemeinsam mit einem Taxifahrer macht sich die kleine Familie auf den Weg, der völlig anders zum Ziel verlaufen wird, als es seitens Ruth geplant war. Was durchweg locker-leicht bishin komödiantisch klingt, trägt viele dramaturgische Szenen inne - vollends bedrückende Momente entstehen aus sich selbst heraus, ohne das es einem großem Brimborium seitens der Drehbuchautoren bedurft hätte. Die kleine große Offenbarung, warum Edek die starren Reisepläne seiner Tochter von Anfang an gewissermaßen sabotiert, geht tiefst unter die Haut und legt die grausame Gewichtigkeit des Hintergrunds derartig sezierend frei, dass es schmerzt.
Durch die grandios gewählte Besetzung wie auch die gelungene Kombination mit einer gewissen - niemals fehlplatzierten - Leichtigkeit ensteht mit "Treasure" ein Werk, welches seinem titelgebeneden Filmnamen alle Ehre macht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.09.2025
"September 5" ist gewiss nicht vergleichbar mit anderen modernen Umsetzungen einstiger Tragödien, fühlt sich der Zuschauer hier Dank Kulisse, Kostüm und Stimmung tatsächlich in die früheren70er Jahre zurückgesetzt. Die Umsetzung begrenzt sich ausnahmslos auf die Sicht des Nachrichtensenders und konzentriert sich auf die Entscheidungen hinsichtlich der Übertragung eines politisch motivierten Geiseldramas, welches in heutiger Zeit vielen in Vergessenheit geraten oder gar gänzlich unbekannt ist. Die Spannung, die aus "September 5" heraus entsteht, mag für den ein oder anderen eine Geduldsprobe darstellen, wirkt das Gesamtwerk eher interessant und packend als hollywoodmäßig mitreißend und imposant.
Ein Film somit, der nicht der puren Unterhaltung dient, sondern den man die Möglichkeit geben sollte, auf eigene Art wirken zu können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "StefanHD" am 20.09.2025
Guter Actionfilm, die ab 18 ist gerechtfertigt.
Das Einzige was etwas stört, sind die sehr häufigen Untertitel, das sehr oft arabisch oder marokanisch (ich kann das nicht unterscheiden) gesprochen wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.09.2025
Killer gehen nicht in Rente.
Und Danny Dolinski (Christoph Waltz) schon gar nicht. Doch seine Organisation will ihn ersetzen. Zum Abschluss soll er den talentierten Nachwuchskiller Wihlborg (Cooper Hoffman) anlernen. Doch der hält von Dolinski genau so viel, wie Dolinski von ihm: Nichts! Das die beiden dann noch einen Auftrag erhalten, der einem Himmelfahrtskommando gleichkommt, macht die Sache nicht besser. Am Ende müssen beide erkennen, dass sie es nur mit der Hilfe des anderen schaffen können.
Simon West hat ein Genre-treues Killerepos auf die Leinwand gebannt. Da gibt es wenig Neues und ganz viel alt Bewährtes. Christoph Waltz füllt die Rolle des alterenden Killers perfekt aus und auch Cooper Hoffman passt gut als Novize. Es wird reichlich geballert und flotte Sprüche kommen auch nicht zu kurz. Für Filmfans des Genres ist das in jedem Fall unterhaltsam.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 20.09.2025
Warum macht Valladaris nach 2 Jahren nochmal den gleichen (schlechten) Film?
Weil er jetzt einen bekannten Namen mit einbringen konnte und auf die Schnelle kein anderes Script zur Hand hatte?
Wer gibt denn für sowas dann Geld?
Inhaltlich ist das dann auch nur was für Leute, die sich an Misery Porn und Gewalt gegen Frauen ergötzen können. Ich fand’s fürchterlich. Kein Stern.
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 20.09.2025
Sicherlich ein Highlight für die Zuschauer die Ruhe und Naturbilder lieben, für alle anderen ist es ein wenig TV zum Einschlafen, daher nur 1 Stern... So und bevor ich jetzt ebenfalls einschlage schreib ich weiter an meine 136 Kritiken im Stillen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 20.09.2025
Hier kann man vielleicht den Grund sehen, warum die Deutschen sich so selten an Genrefilme wagen.
Man, ist der langweilig. Allein der lieblose Look und die steife, unbeteiligte, deutsche Spielweise machen es schwer, bis zum Ende durchzuhalten. 1 Stern.
Was hinter diesen Mauern geschieht, wird alles verändern.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sp3ncMan" am 20.09.2025
Bomben Film! Spannend, technisch und fachlich erste Sahne. Schauspielerisch eine Wucht, Regie, Story, alles so wie es soch gehört. Super Bild, mega Dolby Atmos Spur. Sehr empfehlenswert!
Warten auf die Barbaren - Nach dem Roman von Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 20.09.2025
Die ersten beiden Eindrücke:
Sieht gut aus. Klingt scheiße (Musik).
Die kommt dann aber glücklicherweise nur gelegentlich zum Einsatz.
Dafür, dass so wenig ziemlich langsam passiert, ist das erstmal nicht so uninteressant, wie man denken könnte. Mit der Zeit wird es dann aber doch etwas zäh. Wenn man mal genauer drauf guckt, ist am Ende doch so einiges passiert. Das wird bloß durch die elegische Erzählweise überdeckt. Da fehlt mir am Ende doch irgendwie der Schwung. Naja, „Warten“ ist ja meistens nicht so spannend… 2,7 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "hallidalli" am 17.09.2025
Ein satanistischer Okkult-Thriller mit ruhigen, faszinierenden Bildern, jedoch einer dünnen Story – im Vergleich zu „Das Schweigen der Lämmer“ weniger überzeugend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "emkay1201" am 17.09.2025
Ich habe nach 5 Minuten vorgespielt, und noch ein paar Mal... es wurde nicht besser!
Dann abgebrochen.
So ein miserabler Film (Darsteller, Synchronisation, Regie....).
Bewertung und Kritik von Filmfan "hallidalli" am 17.09.2025
Cage als gebrochene Figur in einem verstörenden, surrealen Psychothriller aus Australien, der die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen lässt. Ein 99-minütiger Ritt auf einer wilden Welle.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.09.2025
Eine berührend schöne Geschichte.
Die hat Jasmin Schreiber mit ihrem Roman Marianengraben geschaffen. Jetzt hat Eyleen Byrne diesen Stoff verfilmt. Herausgekommen ist ein Film, der dem Roman gerecht wird. Tief emotional, berührend, ergreifend, aber auch leicht und komisch. Ein Road-Movie der ganz besonderen Art. Das Zwei-Personen-Stück lebt dabei vor allem von der Schauspielkunst von Edgar Selge (Helmut) und Luna Wedler (Paula).
Paula hat ihren kleinen Bruder verloren. Sie will selbst auch nicht weiterleben. Als sie ein Geburtstagsgeschenk zum Grab ihres Bruders bringen will, trifft sie mitten in der Nacht den todkranken Helmut auf dem Friedhof. Der ist gerade dabei die Urne seiner Frau Helga auszugraben. Eigentlich will Paula nur weg, doch dann sitzt sie neben Helmut in dessen Wohnmobil und ist auf dem Weg nach Südtirol. Die beiden verletzten Seelen kommen sich nach und nach näher. Zunächst öffnet sich keiner ganz, doch das ändert sich schnell. Ein Abenteuer der ganz besonderen Art beginnt.
Sie wissen ja: Ich stehe auf die „kleinen, feinen“ Filme. Das hier ist so einer. Edgar Selge und Luna Wedler spielen traumhaft gut. Den Rest trägt die Geschichte. Am Ende liefen, jedenfalls bei mir, die Tränen. Deshalb lege ich ihnen diesen Film ans Herz, denn: Genau da gehört er hin.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gentlemansclub" am 16.09.2025
Selten so einen unlogischen und schwachsinnigen Film gesehen.
Ganz anders als erwartet.
Und eben weil sicher die meisten Zuschauer einen Rache Thriller erwarten, hätte man mit dieser Erwartungshaltung spielen können und da was richtig innovatives draus machen können (z.B. das Cage sich alles nur eingebildet hat, er eigentlich der Böse ist oder sonstwas).
Aber so ist das einfach nur ein richtig mieser Film, in jeglicher Hinsicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 16.09.2025
Stilnebel statt Substanz. A Wounded Fawn verwechselt Rätselhaftigkeit mit Bedeutung. Die rotstichigen Halluzinationen, Masken und Kunst-Insertshots erzeugen Dauerlärm, aber selten Erkenntnis. Was als hypnotische 16-mm-Ästhetik gefeiert wird, wirkt hier wie Nebelmaschine: viel Korn, wenig Gehalt.
Mythologie als Eintrittsprüfung. Die Furien- und Antiken-Referenzen bleiben Bebilderung für Kenner. Ohne Vorwissen wirkt das Geschehen hermetisch; mit Vorwissen repetitiv, weil Symbolik statt Dramaturgie die Arbeit übernimmt.
Detailkamera statt Dynamik. Die Kamera verliert sich in Nahaufnahmen von Requisiten und Oberflächen. Das Tempo erlahmt: Vision – Freeze – Close-up – Repeat. Spannung baut sich kaum auf, Setpieces kreisen, statt zu eskalieren.
These statt Figuren. Das Motiv „weibliche Wut“ bleibt Behauptung. Charaktere entwickeln sich wenig, Konflikte werden illustriert, nicht gespielt. So kippt die zweite Hälfte zur Kunstinstallation—stimmungsvoll, aber narrativ statisch.
Bilanz. Gute Darsteller, starker Tonfall, schwacher Rahmen. Am Ende fühlt es sich an, als hätte ein überzeugender Kurzfilm unnötig Spielfilmlänge tragen müssen: ambitioniert, aber öde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 16.09.2025
Wow, ein Zombievirus. Was für eine originelle Idee!
Glücklicherweise geht der Film ein paar Schritte weiter.
Unglücklicherweise macht er aber nicht genug daraus.
Eine weitere ganz interessante Idee wird gleich im Trailer gespoilert.
Dumm!
Da ist nicht genug Essenz in dem Film, um 95 Minuten damit zu füllen. Das reicht maximal für 25 Minuten.
Als irischer Film, der in Irland spielt, ist natürlich klar, welcher Konflikt hier metaphorisch bearbeitet werden soll…
Trotz der lobenswerten Bemühung dem Genre mal neue Seiten abzugewinnen, kann der Film nicht überzeugen und bleibt im Wesentlichen langweilig.
2,4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sp3ncMan" am 16.09.2025
Ja, die Idee ist bei Leibe nicht neu, aber die Umsetzung technisch und fachlich einfach top! Super Bild, super Kamera, super Regie, super Ton! Endlich wieder ein Streifen der die DTS-HD Tonspur wieder ausreizt! Für Leute mit einem aktuellen Heimkino super empfehlenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" am 16.09.2025
Wenn man alles in allem zusammen zählt bleibt der Eindruck eines Propagandafilms übrig. Klar, es gibt nicht die typischen Helden im Film, und man sieht das Soldaten nur Zahlen auf dem Schlachtfeld sind, aber am Ende überwiegt halt doch der Patriotismus nach dem Motto : WIR LASSEN KEINEN ALLEINE ZURÜCK. Und mit dem Abspann der teilgenommenen Soldaten kommt das alles nochmal richtig gut rüber.
Der Film ist sehenswert, aber auch typisch Army-Propaganda
Bewertung und Kritik von Filmfan "Munkustrap" am 15.09.2025
selten einen so blöden Film gesehen... dämliches Buch, überhaupt nicht spannend, schlecht gespielt - lohnt sich überhaupt nicht und hat die Genrebezeichnung 'Horror' nicht verdient!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 15.09.2025
Hm.... also ich bin echt hin und hergerissen.
Wenn auf einem Action Film draufsteht, die Macher von Transporter bzw. Luc Besson produziert, dann gibt es hier auch Momente, wo man das 100 % wiedererkennt.
Du hast eine gute Kampfszene, eine gute Verfolgungsjagd und eine gute Ballerei.
Gefühlt wird das alles schon in der ersten Stunde verbraten und der Schluss war für mich sehr enttäuschend
Ja, der Film hat so seine Momente, die Familien Love Story ist auch ganz süß, aber es wird teilweise richtig gut, um dann wieder total irrelevant zu werden, allen voran durch die Rückblenden.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 15.09.2025
Achtung, B-Film-Alarm!!
Sehr billiges Machwerk, ohne Sinn und Verstand. Der Plot dreht sich hauptsächlich um eine Fahrgemeinschaft, die nach einer ebenso ausgiebigen wie schnarchigen Einleitung von einer Art Parasit attackiert wird. Nähere Details zu diesem Organismus gibt es nicht. Ironischerweise trifft das ebenso auf den titelgebenden Passagier zu. Was folgt ist an Lächerlichkeit und Langeweile kaum zu überbieten.
Die Effekte, wie Nebelmaschine und die der Fahrzeugkabine nachempfundene Kulisse, welche von außen rhytmisch bewegt wird, um den Eindruck einer Autofahrt zu vermitteln, sind Stand 80er Jahre Trash. Dasselbe gilt für Closeups des wiederholten Hochschaltens oder des Tritts auf das Gaspedal sowie der Tachonadel, die danach wie im Turbo-Boost Richtung Anschlag dreht.
Das Gruseligste an diesem Disaster - neben der penetraten Marschmusik oder was auch immer das war - ist jedoch, dass dem Publikum allen Ernstes ein derart unausstehliches Macho-Ar***loch als Hauptfigur zugemutet wird. Selten, wenn überhaupt, gab es jemals einen solchen Kotzbrocken als Protagonisten zu sehen. Dessen Gebaren ist permanentes Fremdschämen pur, insbesondere zum Showdown ("Komm her, wenn du die Eierstöcke dazu hast").
Was sich die Macher bei diesem Low-Budget-Nonsens gedacht haben und wie dieser hier mit mehr als einem Stern bewertet werden kann, ist mir schleierhaft. Für mich ist "The Passenger" einer der schlechtesten Streifen, die ich in jüngerer Vergangenheit ertragen habe.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Karlchen63" am 15.09.2025
Ein netter Film ohne viel Tiefgang, für einen verregneten Nachmittag. Leider absolut vorhersehbar. Trotzdem macht er Spass, wenn man mal abschalten will. Die Darsteller machen ihre Sache gut.