Escape to Life

Escape to Life

Flucht ins Leben - Die Erika und Klaus Mann Story.

Erika und Klaus Mann, die zwei brillanten ältesten Kinder von Thomas Mann, behaupteten oft, Zwillinge zu sein - wohlwissend, dass sie es nicht waren, sich nicht einmal ... mehr »
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DVD

Escape to Life
Escape to Life (DVD)
FSK 12
DVD / ca. 84 Minuten
Vertrieb:Alive AG
Bildformate:4:3 Vollbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 2.0, Englisch Dolby Digital 2.0
Untertitel:Deutsch, Englisch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:21.11.2009
EAN:4040592003634

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Escape to Life
Escape to Life (DVD)
FSK 12
DVD / ca. 84 Minuten
inkl. Mwst., für 7 Tage zzgl. Versand
Vertrieb:Alive AG
Bildformate:4:3 Vollbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 2.0, Englisch Dolby Digital 2.0
Untertitel:Deutsch, Englisch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:21.11.2009
EAN:4040592003634

HandlungEscape to Life

Erika und Klaus Mann, die zwei brillanten ältesten Kinder von Thomas Mann, behaupteten oft, Zwillinge zu sein - wohlwissend, dass sie es nicht waren, sich nicht einmal ähnlich sahen. Aber ihre Vertrautheit war von jener Tiefe und Intensität, die man Zwillingen zuschreibt; und es war nicht zuletzt diese Vertrautheit, die beiden die Kraft gab, ungewöhnlich kreativ und intensiv zu leben. Der Dokumentarfilm 'Escape to Life - Flucht ins Leben' beginnt mit einem spielerischen gegenseitigen Interview, entnommen dem gleichnamigen 1939 von Erika Mann und Klaus Mann gemeinsam verfassten Buch. An einem entscheidenden Wendepunkt ihrer Lebensläufe, dem Beginn der Exiljahre in Amerika, denken sie über ihre Vergangenheit und die jüngsten Ereignisse nach, die sie in dieses riesige, fremde Land gebracht haben. Eine fiktive Szene nach Motiven Klaus Manns führt in die Vorstellung der unbeschwerten, glücklichen Kindheit, die Erika und Klaus tatsächlich erlebt hatten. Diese Rückkehr in die hermetische, innere Welt der Kindheit, die Suche nach Zuflucht vor einer feindlichen, unerbittlichen Welt zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke Klaus Manns. Als Kinder der berühmtesten Dichterfamilie Deutschlands mussten sich Erika und Klaus Mann der Herausforderung stellen, ihre eigene Individualität und Kreativität im Schatten von Vater und Onkel zu entwickeln und zu behaupten. Erika und Klaus suchten die Liebe und den Respekt des Vaters, der so unerreichbar und allmächtig schien, dass sie ihr Leben lang als 'Der Zauberer' von ihm sprachen. Ihre gegenseitige unbedingte Liebe und Respekt halfen den Geschwistern, sich in diesem Kampf zu behaupten, obwohl besonders Klaus Zeit seines Lebens unter der fehlenden Anerkennung durch seinen Vater litt. Erika und Klaus Mann waren Schriftsteller, Schauspieler, Homosexuelle und Pazifisten. In einer Zeit großer moralischer und politischer Unsicherheit waren ihre moralischen und politischen Überzeugungen schon früh klar und beständig - ihre Handlungen allerdings von Widersprüchen durchdrungen. Klaus war ein Schriftsteller ohne Öffentlichkeit, seine Werke konnten oder durften zu seinen Lebzeiten kaum verlegt werden. Sein Hauptinteresse lag in der 'ästhetisch-religiös-erotischen Sphäre', die Verhältnisse verlangten ihm eine politisch verantwortungsbewusste, kämpferische Haltung ab. Erika war eine Schauspielerin, die miterleben musste, wie Gesetze ihren Auftritten in Europa ein Ende setzten. Sie war lesbisch und dennoch zweimal verheiratet, erst mit dem Schauspieler und späteren Nazikollaborateur Gustav Gründgens, später mit dem Dichter W.H. Auden, durch den sie die britische Staatsbürgerschaft erlangte. Klaus war ein überzeugter Pazifist, der unermüdlich vor dem drohenden Krieg warnte. Als es soweit war, kämpfte er darum, in die amerikanische Armee eintreten und aktiv am Krieg gegen den Faschismus teilnehmen zu können. Als Reporter der allierten Mächte kehrte er, ebenso wie Erika, nach Deutschland zurück, das ihnen längst keine Heimat mehr war und nie mehr werden sollte. Die Beziehung zwischen Erika und Klaus war durch diesen Druck und die Anforderungen ans Leben im ständigen Exil zunehmenden Spannungen ausgesetzt. Sie verlor ihre Unbedingtheit schließlich durch Klaus' Drogenabhängigkeit und durch Erikas allmähliche Hinwendung zum Vater, die Klaus als Verrat angesehen haben muss. Der Film endet mit Klaus' Selbstmord und Erikas Ausweisung aus den Vereinigten Staaten der McCarthy-Ära, wo sie nach so vielen Jahren des Herumreisens ein Zuhause gefunden zu haben glaubte. Mit sorgfältig ausgewähltem, seltenem Archivmaterial, Originalinterviews mit Erika Mann, Gesprächen mit Zeitzeugen: dem Schauspieler Igor Pahlen, der Fotografin Marianne Breslauer, der jüngsten Schwester Elisabeth Mann Borgese und in prominent besetzten Spielszenen, u.a. nach Motiven aus 'Der fromme Tanz', 'Der Vulkan' und 'Speed', haben Andrea Weiss und Wieland Speck eine ebenso spannende wie berührende Hommage an zwei faszinierende Menschen geschaffen, deren Überzeugungen und Ziele nichts an Aktualität eingebüßt haben. Das Geschwisterpaar Vanessa Redgrave und Corin Redgrave (englische Texte) sowie Barbara Nüsse und Ulrich Matthes sprechen die Originaltexte von Klaus und Erika, die die Chronologie des Films bestimmen. In den Spielszenen sind u.a. Cora Frost, Maren Kroymann, Christoph Eichhorn, Guido Kleineidam und Jean Loup zu sehen. Die kongeniale Filmmusik schrieb John Eacott.

Erika and Klaus Mann, Thomas Mann's two brilliant eldest children, often claimed to be twins - knowing full well that they weren't, didn't even look alike. But their intimacy was of that depth and intensity that is attributed to twins; and it was not least this familiarity that gave both of them the strength to live unusually creatively and intensively. The documentary 'Escape to Life' begins with a playful mutual interview, taken from the book of the same name, co-authored in 1939 by Erika Mann and Klaus Mann. At a crucial turning point in their lives, the beginning of their years of exile in America, they reflect on their past and the recent events that brought them to this vast, foreign land. A fictitious scene based on Klaus Mann's motifs leads to the idea of the carefree, happy childhood that Erika and Klaus had actually experienced. This return to the hermetic, inner world of childhood, the search for refuge from a hostile, inexorable world, runs like a red thread through Klaus Mann's works. As children of Germany's most famous family of poets, Erika and Klaus Mann had to face the challenge of developing and asserting their own individuality and creativity in the shadow of their father and uncle. Erika and Klaus sought the love and respect of their father, who seemed so unattainable and omnipotent that they spoke of him as 'The Magician' for the rest of their lives. Their mutual unconditional love and respect helped the siblings to assert themselves in this fight, although Klaus in particular suffered from his father's lack of recognition throughout his life. Erika and Klaus Mann were writers, actors, homosexuals and pacifists. In a time of great moral and political uncertainty, their moral and political convictions were clear and consistent from an early age, but their actions were riddled with contradictions. Klaus was a writer without publicity, his works could or were hardly allowed to be published during his lifetime. His main interest was in the 'aesthetic-religious-erotic sphere', the circumstances demanded of him a politically responsible, combative attitude. Erika was an actress who had to witness how laws put an end to her performances in Europe. She was a lesbian and yet married twice, first to the actor and later Nazi collaborator Gustav Gründgens, later to the poet W.H. Auden, through whom she obtained British citizenship. Klaus was a convinced pacifist who tirelessly warned of the impending war. When the time came, he fought to be able to join the American army and take an active part in the war against fascism. As a reporter for the Allied powers, he, like Erika, returned to Germany, which had long since ceased to be their home and should never become again. The relationship between Erika and Klaus was exposed to increasing tensions due to this pressure and the demands of life in constant exile. It finally lost its unconditionality due to Klaus' drug addiction and Erika's gradual turn to his father, which Klaus must have seen as a betrayal. The film ends with Klaus' suicide and Erika's expulsion from the McCarthy-era United States, where she thought she had found a home after so many years of traveling. With carefully selected, rare archive material, original interviews with Erika Mann, conversations with contemporary witnesses: the actor Igor Pahlen, the photographer Marianne Breslauer, the youngest sister Elisabeth Mann Borgese, and in prominently cast scenes, including motifs from 'The Pious Dance', 'The Volcano' and 'Speed', Andrea Weiss and Wieland Speck have created an equally exciting and touching homage to two fascinating people, whose convictions and goals have lost none of their relevance. The siblings Vanessa Redgrave and Corin Redgrave (English texts) as well as Barbara Nüsse and Ulrich Matthes speak the original texts by Klaus and Erika, which determine the chronology of the film. Cora Frost, Maren Kroymann, Christoph Eichhorn, Guido Kleineidam and Jean Loup, among others, can be seen in the acting scenes. The congenial film music was written by John Eacott.

FilmdetailsEscape to Life

Escape to Life: Die Erika und Klaus Mann Story / Escape to Life: The Erika and Klaus Mann Story

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Escape to Life; 12; 21.11.2009; 3,0; 6; 84 Minuten; Klaus Mann, Erika Mann, Vanessa Redgrave, Corin Redgrave, Cora Frost, Christoph Eichhorn; Drama;