Kritiken von "spiegelblicke" aus Krefeld

Cat Person

Basierend auf der Kurzgeschichte aus dem New Yorker von Kristen Roupenian.
Drama, Lovestory

Cat Person

Basierend auf der Kurzgeschichte aus dem New Yorker von Kristen Roupenian.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.10.2026
Lose auf einer Kurzgeschichte basierend, die wiederum auf persönlichen Erfahrungen der Autorin beruht, gestaltet sich "Cat Person" als durch und durch spannendes Thrillerdrama, welches mit den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten spielt, ohne jedoch den eigentlichen Fokus von Margot zu nehmen. Je weiter sich die vermeintliche Liebesgeschichte entwickelt, desto mehr gestalten sich die Zweifel auch im Kopf des Zuschauers, ob und was mit Robert evtl. nicht stimmt.

Punkte sammelt das Werk vor allem dadurch, dass auch der Filmgucker stets hin und her gerissen sein darf, ob er hier überhaupt auf einer Seite stehen sollte. Die Situation spitzt sich stetig zu, bleibt dabei jedoch vollends authentisch und somit nachvollzieh- wie auch fühlbar.

Auch der Ausgang lässt Spielraum für eigene Spekulationen über - ein Film somit, den man sich gewiss erneut anschauen kann.

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Close to Me

Thriller

Close to Me

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 18.10.2026
"Close to me" ist ein Film, den man nur wenige Wochen nach der Sichtung gewissermaßen wieder vergisst - dies, obschon der Plottwist durchaus zu punkten versteht. Dadurch, dass die hinterlegte Filmbeschreibung jedoch abermals falsche Erwartungshaltungen weckt, braucht der Zuschauer vielleicht ein wenig, um sich auf die eigentliche Darbietung einlassen zu können. Die Fasziniation des "aus dem Fenster schauens und dabei etwas sehen, was man nicht sehen sollte" ist gewiss kein neues Thema in der Filmbranche, funktioniert aber auch hier erstaunlich gut. Bis auf den Aspekt, dass man viel zu oft von der Frage abgelenkt wird, wie die Gebäude eigentlich konstruiert sein sollen, dass die Wohnungen gleichzeitig über den Hausflur gegenüber voneinander liegen, man jedoch ebenso aus dem Wohnzimmerfenster in das Schlafzimmer des anderen gucken können soll, zieht "Close to me" den Zuschauer durchaus in seinen Bann, verschenkt jedoch hier und dort etwas zu viel Potential. Wirkliche Nähe zu den Protagonisten lässt sich nur bedingt aufbauen, ein etwas strafferes Erzähltempo wäre wünschenswert gewesen.

Ingesamt durchaus ein lohnenswerter Filmbeitrag, jedoch nichts, das ernsthaft in Konkurrenz zu "Das Fenster zum Hof" laufen könnte.

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The Piano Tuner

Drama, Krimi

The Piano Tuner

Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 18.10.2026
Ein recht ruhiger, langsamer und bedächtiger Thriller, eigentlich eher ein Drama - "The Piano Turner" greift die alte Geschichte von "gut gemeint und schlecht gemacht" auf, in dem der Protagonist eigentlich nur seinen Quasi-Ersatz-Eltern und zugleich Arbeitgeber helfen möchte, jedoch immer tiefer in Verstrickungen gerät, die selbst der Zuschauer nur bedingt hätte erahnen können. Dank der großartigen Besetzung überzeugt der Genremix, der zugleich eine Liebesgeschichte zu erzählen versucht, bis ins letzte Detail und geht mit seinem tragischen Finale noch einen Schritt weiter. Zugegeben, die letzte Szene trägt ein wenig dick auf, fühlt sich hier wie zu oft alles nach allzu weichgespültem Happy End für alle an - dennoch bringt "The Piano Tuner" einen ganz anderen Film auf die Leinwand, als man eingedenk der Vorschau hätte erwarten können. Ein Aspekt, der hier völlig ohne jedwede Enttäuschung aufgeht und mich von der ersten Minute an ans Filmgeschehen fesselte - die leichte Prise Humor rundet das Gesamtwerk ab.

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Nokan

Die Kunst des Ausklangs.
Drama

Nokan

Die Kunst des Ausklangs.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 30.09.2026
Eine feinfühlige Geschichte, leider für mich stellenweise etwas zu ausufernd umgesetzt. Die Melancholie der Augenblicke ist präsent, ein wenig Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz - die Scham des Protagonistin, der als Musiker erfolgreich werden wollte, schlussendlich jedoch Verstorbenen das letzte Geleit erweist, wird authentisch und somit nachfühlbar transportiert. Szenen, die ans Herz gehen, gibt es durchaus, hätte dem Gesamtwerk jedoch eine etwas straffere Erzählweise gut getan.

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Im Haus meiner Eltern

Drama, Deutscher Film

Im Haus meiner Eltern

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
"Im Haus meiner Eltern" ist gewiss kein Film für den fröhlichen oder gar actiongetränkten Nachmittag - sehr ruhig, sehr beobachtend, sehr den Zuschauer sich selbst überlassend. Ein wenig fühlt man sich wie bei "Big brother", wird streng genommen nichts erklärt, kein wirklicher Anfang oder handfestes Ende präsentiert, mit dem man in gewohnter Manier etwas anfangen könnte. Das stille Drama rund um eine Familie, die wie zu viele andere auch stets bemüht ist, unbequemes unter den Teppich zu kehren - oder wie hier: auf den Dachboden zu verdammen - findet sich in der Zwangslage wieder, sich endlich mal mit den düstereren Seiten des Lebens auseinanderzusetzen. Die Umsetzung in schwarz/weiß tut ihr übriges dazu, um die bedrückende Atmosphäre einzufangen und den Hauch der vermentlichen Trostlosigkeit der jeder-auf-seine-Art-in-sich-gefangengen in jeder noch so kleinen Szene zu transportieren. Keine großen Szenen, keine weltberühmte Besetzung - dennoch ein Film, der nicht loslässt.

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Marty Supreme

Dream Big
Drama

Marty Supreme

Dream Big
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
Stets ein wenig abgeschreckt von der Spielfilmlänge und dem Gedanken, dass ich mir somit über zwei Stunden Tischtennis angucken und Theorien anhöhren würde müssen, habe ich mich zu guter Letzt gegen die Sichtung des Kinofilms entschieden, obschon der Trailer durchaus seine Reize hatte. Mittels heimischen DVD Player sodann wurde ich positiv überrascht - "Marty Supreme" zeigt nur wenige Spiele, noch weniger Theoriegeplänkel und Wettkampfveranstaltungen an sich. Stattdessen erhält der Zuschauer eine bunte Genremischung, um sich zu guter letzt fragen zu dürfen, was er sich da überhaupt angesehen hat und warum der überaus arrogante Marty einen eigentlich so in seinen Bann zog. Die bodenlosen Dreistigkeiten, Unverschämtheiten und Darstellungen eines enormen Selbstbewusstsein nehmen den Zuschauer so gefangen, dass ihm beinahe die gekonnte Besetzung von Mutter und Geliebter entgangn wäre. "Marty Supreme" liefert Drama, Lovestory, Sportpolitik, Freundschaft, Famlienbande sowie das ewige Thema des Erwachsenwerdens in einer Mischung, die die Spielfilmzeit vergessen lässt. Szenen, die fassungslos stimmen und auf perfide Art zugleich amüsant sind, muss man mögen - den Aspekt, dass sich die Verfilmung nur sehr, sehr lose auf Tatsachen stützt, ebenso. Für mich eine überraschend angenehme Sichtung, die jedoch für ein einmaliges Anschauen ausreicht.

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Passages

Drama, Lovestory

Passages

Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Passages" ist ein nahezu durchgängig ungemütlicher Film, zeigt dieser das auf, was in viel zu vielen Beziehungen nahezu Alltag ist - ein Part ist vollends egoistisch bishin narzistisch, freiheitsliebend und dabei gleichermaßen das Gegenüber, welches stets aushält, erduldet einengt und kontrolliert. Die Selbstverständlichkeit, mit dem Tomas seinen Mann Martin betrügt, eine Frau schwängert und dies nichtmal wirklich als persönliches Vergehen präsentiert, löst gewissermaßen Fassungslosigkeit aus und ist von den drei Protagonisten unnachahmlich schauspielerisch überzeugend dargestellt. Der Knackpunkt, dass Martin nicht instande zu sein scheint, echte Grenzen oder gar Konsequenzen zu ziehen, bricht in "Passages" immer weiter auf, während Agathe - selbst verliebt - immer tiefer in das kaputte Beziehungskontrukt rutscht. Schmerzvolle Momente gibt es in "Passages" zu hauf; einzig und allein Tomas scheint immun zu sein gegen Verletzlichkeit, reagiert vielmehr wütend, als sein Mann sich von ihm zu lösen beginnt. Ein handfestes Happy End kann und wird es nicht geben; was bleibt, ist ein irgendwie verstörter Zuschauer, der noch längere Zeit über das Gesehene nachdenkt.

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The Threesome

Eigentlich hätte es Spaß machen sollen.
Drama, Lovestory

The Threesome

Eigentlich hätte es Spaß machen sollen.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Threesame" hat mich führwahr positiv überrascht, stellt sich das Werk ernsthafter dar, als es in den ersten Filmminuten - genauer gesagt: bis zur alles verändernden Nacht - den Anschein macht. Das stete hin und her der Beteiligten bleibt stets authentisch, die Geheimnisse, Hoffnungen und Ängste der Protagonisten überzeugen durch die nachvollziehbare Darstellungsweise. Dass "The Threesome" seine lockeren Momente innehat, ist der Ausrichtung als humorvolle Unterhaltung geschuldet, wirkt aber zu keiner Zeit deplaziert oder gar überalbern. Überraschende Wendungen gibt es durchaus, bleibt hier nicht allzu viel vorhersehbar - ich selbst hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, entschieden sich die Drehbuchautoren jedoch für eines, welches das Gesamtwerk wieder rund macht.

Ob die Thematik Zuschauer sämtliche Zuschauer ab 12 Jahren hinsichtlich der jeweiilgen Schwere der Entscheidungen, Konsequenzen und persönlichen Hintergründen wirklich vollends erreichen kann, wage ich zu bezweifeln, finden sich allerdings keine wirklichen Nacktszenen, die die Freigabe in dieser Hinsicht gefährdet hätten.

Für mich ein durchaus lohnenswerter, weil überraschend anrührender Filmbeitrag, den ich durchaus empfehlen kann.

ungeprüfte Kritik

The Last Rifleman

Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Drama

The Last Rifleman

Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Last Rifleman" ist unglaublich bewegend wie unterhaltsam zugleich - auch ich, die mit dem Begriff der "Kriegshelden" nicht das Geringste anfangen kann, war von der ersten bis letzten Minute vollends in den erzählerischen Bann gezogen. Die Mischung aus Humor, Abenteuer, Trotz und Kriegsdrama wird vorliegend von einem großartigen Pierce Brosnan bis ins letzte Detail überzeugend auf die Leinwand gebracht - dass die Geschichte wie so oft von "wahren Ereignissen inspiriert" wurde, sorgt für den letzten Feinschliff der mannigfaltigen Gänsehautmomente. Rückblenden, die die Geschichte auf eigene Weise vorantreiben, eine Enthüllung, die Herzbruchpotential hat... all das hallt auch Tage nach der Sichtung noch unglaublich nach.

"The Last Rifleman" ist für mich eine ähnliche Filmperle wie "Mr May und das Flüstern der Ewigkeit" - erhlich, entlarvend, wunderschön und tieftraurig zugleich.

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Vier minus drei

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film

Vier minus drei

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
Für jene, die seit jeher von Clowns eher genervt denn bespaßt sind, stellt "Vier minus drei" gewiss eine besondere Herausforderung dar - dennoch verfehlt das Gesamtwerk seine melodramatische Wirkung nicht und weiß auch in vermeintlichen Nebensätzen zu überzeugen. Auf die Darstellung des Unfalls oder gar die komatösen Kinder im Krankenhaus wird gekonnt verzichtet, ohne das der Zuschauer das Gefühl hat, dei mögliche Wirkungsweise des Films zu verpassen. In einer beinahe durchgängig ruhigeren Erzählweise lässt sich das Ohnmachtsgefühl von Barbara, die wie eine Statistin daneben sitzt, wenn die Schwiegereltern die Beerdigungen planen, förmlich spüren. Momente, in denen Barbara sich immer wieder in Erinnerungen verliert und vom Verlustgefühl wie aus dem nichts überwältigt wird, überzeugen. Ein wenig ungeschickt in meinen Augen indes die diversen Zeitsprünge, die auch hinsichtlich der Frage, wie viel Zeit vergangen ist, unbeantwortet bleiben - mit dem filmischen Ausgang indes konnte ich für meinen Teil zu guter Letzt recht wenig anfangen. Für die einmalige Sichtung durchaus lohnenswert; eine handfeste Empfehlung meinerseits gibt es dennoch nur bedingt.

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Karla

Die Würde des Kindes ist unantastbar. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Deutscher Film

Karla

Die Würde des Kindes ist unantastbar. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Karla" verzichtet auf plakative Großaufnahmen, detaillierte Berichte oder gar nur dem groben Umriss dessen, was der Protagonistin geschehen ist - ein Umstand, an den sich der ein oder andere erst einmal gewöhnen muss. Dennoch bleibt zum die Würde der Beteiligten aufrecht erhalten, während zudem leise betont bleibt, dass es nicht um schockierende Bilder, sondern um einen echten Menschen - vorliegend ein Kind - geht, welches von ihrem eigenen Vater sexuell missbraucht oder gar vergewaltigt wurde. Was genau geschehen ist, schildert Karla auch im Rahmen der Gerichtsverhandlung nicht. Dem Zuschauer als solchen wird es gewiss schwer gemacht, nicht die Geduld zu verlieren und sich stets daran zu erinnern, dass er ein traumatisiertes Kind vor sich hat, welches den Mut aufbrachte, selbst Anzeige zu erstatten. Leider wirkt "Karla" an vielen Stellen etwas zu hölzern, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, was Karla erwartet hat, was passieren würde, wenn sie nicht einmal berichten möchte, was überhaupt geschehen ist. Der Umstand des Schweigens ist großer Dreh- und Angelpunkt der auf Tatsachen basierenden Geschichte; ein wenig zu unnahbar wirkt die Hauptdarstellerin, ein wenig zu absonderlich der Richter, der sich den Vorwurf der Befangenheit gefallen lassen muss. Im Grunde geht "Karla" unter die Haut, beherscht die Kunst der andersartigen Erzählweise, lässt jedoch insgesamt betrachtet etwas zu viel Gefühl vermissen, um vollständig zu überzeugen.

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How to Make a Killing

Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"How to make a killing" bleibt hinter seinen schwarzhumorigen Möglichkeiten zurück, punktet hierbei jedoch durch die dargebotene Ernsthaftigkeit, die vor dem Abrutsch in Klamauk bewahrt. Das Zusammenspiel eines Unfalls, guter Absicht, König Zufall und einer Prise Pech funktioniert meiner Empfindung nach insbesondere dadurch, dass sämtliche Beteiligte wie "Jedermanns" wirken, besonders gut und legen eine unaufgeregte Atmosphäre über das Geschehen. Sämtliche Darsteller wissen zu überzeugen, kleine Gags, die eigentlich schlichtweg blöd sind, funktionieren erstaunlicherweise und erschaffen einen gelungenen Film, der trotz der (zurückhaltend eingefangenen) blutigen Elemente durchgängig zu unterhalten versteht.

ungeprüfte Kritik

Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror

Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die Wendung, die "Shell" nimmt, ist zweifelsohne besonders und mag überzogen, grotesk und hanebüchen wirken - das Finale wirkt, als wäre den Drehbuchautoren zu guter Letzt nochmals eingefallen, dass das Gesamtwerk eine Satire darstellen soll und somit ruhig überzogen agieren soll. Was dabei herausgekommen ist, irritierte auch mich, während der Film insgesamt dennoch seine gelungenen Momente hat. "Shell" ist durchaus spannend, verstörend und ehrlich, was den Umgang der Mitmenschen mit vermeintlichen Schönheitsmakeln oder gar bloß Hautkrankheiten anbelangt. Leider stolpert "Shell" über seine eigenen Ideen und dem somit entstandenen Problem, sich nicht für eine Richtung entscheiden zu können, so dass das Ganze trotz überzeugender Darstellerleistungen, nahezu konstanter Spannung wie auch dramaturgischer Finesse nicht völlig rund wirkt.

Die einmalige Sichtung lohnt sich durchaus, obzwar ich von einem Spontankauf der DVD hingegen abraten würde.

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Die Ältern

Nach dem Bestseller von Jan Weiler und dem Kinoerfolg 'Das Pubertier'.
Komödie, Deutscher Film

Die Ältern

Nach dem Bestseller von Jan Weiler und dem Kinoerfolg 'Das Pubertier'.
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 01.09.2026
Tatsächlich deutlich besser und unterhaltsamer wie auch bisweilen tiefsinniger, als ich befürchtet hatte - "Die Ältern" befasst sich naturgemäß mit manchen Klischees, die allerdings nur dadurch zum Klischee werden, weil sie auf übliche Erfahrungswerte zurückgreifen können. Gewiss läuft auch bei dieser deutschen Dramödie manches zu glatt, zu versöhnlich, zu wenig schmerzhaft... im vorliegenden Fall jedoch empfand ich dies nicht als etwas negatives. Für den Zuschauer selbst liefert "Die Ältern" den ein oder anderen Moment der Selbsterkenntnis, welcher mal mehr, mal weniger humorvoll umgesetzt wird. Das Zusammenspiel der einzelnen Darsteller funktioniert vorliegend gut, die Atmosphäre ist zum Großteil locker-leicht, so dass man durchaus von einem fast reinen Unterhaltungsfilm sprechen darf. Für meinen Geschmack hätte so manch eine dramaturgische Szene etwas intensiver, melancholischer sein dürfen, während ich überdies mit dem recht offenen Ende hin nur bedingt etwas anfangen kann - dennoch hat mir "Die Ältern" insgesamt gut gefallen, so dass mit ein wenig Abstand einer wiederholten Sichtung auch nichts im Wege steht.

ungeprüfte Kritik

Turbulence

Fear Takes Flight
Abenteuer, Thriller

Turbulence

Fear Takes Flight
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
So viele mittelprächtige Kritiken "Turbulence" auch erhalten haben mag, so sehr hat mich das Thriller-Action-Drama in seinen kammerspielartigen Bann gezogen. Der Ort des Geschehens ist zweifellos außergewöhnlich und fasziniert somit (trotz mancher mittelmäßigen Effekte) bereits von alleine.

Dank der zwangsläufig begrenzten Anzahl an Darstellern mag die ein oder andere Entwicklung kaum überraschend sein können....dennoch hält "Turbulence" die (An-)Spannung konstant aufrecht, während ebenfalls die darstellerischen Leistungen überzeugen.

Wie so oft muss man das Ende zu nehmen wissen - insgesamt betrachtet hat mir "Turbulence" durchaus zugesagt, so dass einer wiederholten Sichtung nicht allzu viel entgegensteht.

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Premium Rush

Fahr wie der Teufel.
Thriller, Action

Premium Rush

Fahr wie der Teufel.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
So banal die Story auch klingen mag, so sehr reißt "Premium Rush" den Zuschauer mit. Actionreiche Verfolgungsjagden mit Fahrrad sieht man gewiss selten, so daß die temporeichen Szenen umso mehr Spaß machen.

Dadurch, dass die Kuriere eigentlich nie wissen, was sie transportieren, wird die Spannung nochmal intensiver - auch der Zuschauer beginnt allzu gerne das Rätselraten und Mitfiebern.

Die gewählten Besetzung von "Premium Rush" tut ihr übriges dazu, dass die gesamte Spielzeit unterhaltsam, spannend und mitreißend bleibt. Die Auflösung des Ganzen mag zwar nicht jeden Cineasten überraschen, dennoch gibt es meinerseits keinerlei handfeste Kritik an dem Gesamtwerk.

"Premium Rush" ist zwar keiner der Filme, die ich mir auf ewig ins heimische Regal stellen würde - bei Gelegenheit würde ich mir das Ganze dennoch erneut ansehen.

ungeprüfte Kritik

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Zum Großteil durchaus amüsant, bösartig und treffsicher - leider stellenweise trotz der überzeugenden und miteinander funktionierenden Besetzung etwas zu künstlich in die Länge gezogen. Der Witz des ewigen Rückzugs zur Besprechung in kleiner Runde wird ähnlich überreizt wie das Finale, welches kein krönender Abschluss, sondern einfach nur peinlich ist.

Nichtsdestotrotz werde ich den Film, den ich seinerzeit im Kino sah, bei Gelegenheit nochmals zu Hause schauen - Einzug in das heimische Dvd-Regal erhält "Extrawurst" allerdings nicht.

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The Home - Forbidden Floor

Never Die Young
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm

The Home - Forbidden Floor

Never Die Young
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Perfider horresker Thriller, über den man gewissermaßen kaum ein Wort verlieren darf, um nicht den wesentlichen Knackpunkt vorwegzunehmen. Dass etwas im Altenheim nicht stimmt, ist dem Protagonisten wie auch dem Zuschauer gleichermaßen rasch klar - vorbildlich hier die falschen Fährten und Verdachtsmomente, die die Drehbuchautoren umzusetzen wussten. Darstellerische Leistungen überzeugen hier bis ins letzte Detail, was man von der dargebotenen Logik naturgemäß nur bedingt sagen kann. "Home - Forbidden Floor" setzt auf eine düstere, beklemmende Atmosphäre, verzichtet auf ausufernde Gewaltexzesse und punktet (für Genrefans) mit detailliert dargestellten Offenbarungen.

Ich persönlich kann dem Ausgang des Ganzen nur bedingt etwas abgewinnen; für eine einmalige Sichtung empfiehlt sich das Gesamtwerk jedoch durchaus.

ungeprüfte Kritik

Dann passiert das Leben

Drama, Deutscher Film

Dann passiert das Leben

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Dass Loriot gewiss weder der erste, noch der letzte gewesen ist, der sich über den Eintritt in das Rentenalter mit bissigen Wahrheiten lustig machte ohne die Ernsthaftigkeit der dahinter liegenden Tragik verstecken zu wollen, dürfte auf den jüngeren Zuschauern bekannt sein. "Dann passiert das Leben" setzt dem Ganzen noch eine besondere Note auf, in dem die Thematik der Fahreflucht zum Dreh- und Angelpunkt von Ritas und Toms weiterem Leben einzieht. Die eher unaufgeregte Umsetzung ist ähnlich Still wie die Beziehung des Paares - immer trostloser, einsamer, ruhiger und in sich selbst verloren wirkend plätschert "Dann passiert das Leben" ein wenig vor sich hin, ohne jedoch langatmig oder gar langweilig zu werden. Gewiss mag man als Zuschauer die Protagonistin allzu gerne einmal schütteln, sie vehement zu einer Aktion oder zumindest Reaktion auffordern.... doch die Ahnung, wenn nicht gar das Wissen, dass das Gezeigte allzu authentischer Natur ist, bleibt. Wer durch die Besetzung mit Anke Engelke auf ein vorrangig amüsantes Filmspektakel hofft, wird eines besseren belehrt - "Dann passiert das Leben" geht unter die Haut und verstört nicht zuletzt in vielerlei Facetten, ohne auf eine hollywoodreife Gefühlsexplosion zu setzen.

ungeprüfte Kritik

Über den Fluss und in die Wälder

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory

Über den Fluss und in die Wälder

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
"Über den Fluss und in die Wälder" wurde erst mit deutlicher Verzögerung hierzulande veröffentlicht - es verging sogar so viel Zeit, dass mir bis zur Sichtung die besondere Note der Dreharbeiten entfallen war: Liev Schreiber, der hier den depressiven und todranken Cantwell spielt, erfuhr wärhend des Entstehungsprozesses des Filmes, dass sein eigener Vater den Kampf gegen seien Krankheit aufgab und Sterbehilfe ersuchte. Der Zuschauer, der dies im Hinterkopf hat, bildet sich zumindest ein, die Melancholie, die den Film und insbesondere den Protagonisten umgibt, noch ein wenig mehr zu fühlen, so dass die gesamte Stimmung noch etwas düsterer wird. Eine Düsterniss, die die Contessa zwischenzeitlich immer wieder zu vertreiben scheint, so dass "Über den Fluss und in in die Wälder" nicht einfach ein rätselhafter, düsterer Abschied ist, sondern ebenfalls helle, hoffnungsvolle Momente in sich trägt. Dass streng genommen in dem Gesamtwerk nicht allzu viel passiert, muss man als Zuschauer verkraften; ich selbst empfand den Film tatsächlich manchesmal als schwerfällig bishin langatmig. Viele Fragen bleiben offen, waren vermutlich nie beabsichtigt, geklärt zu werden - erneut ein Film somit, der den Zuschauer über den Abspann hinaus beschäftigt, bedauerlicherweise jedoch etwas darstellt, bei dem die letzte Raffinesse fehlt.

ungeprüfte Kritik

Ready or Not 2

Alles oder nichts
Horror, Thriller

Ready or Not 2

Alles oder nichts
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Im Kino leider mal wieder verpasst, habe ich mir kurzentschlossen direkt die DVD bestellt und wurde nicht enttäuscht. Nach einem etwas schwerfälligen Anfang vermochte "Ready or not 2" mich völlig in seinen Bann zu ziehen, wenngleich ich gestehen muss, dass mir diese ganze überirdisch-sektenartige Begründung etwas zu viel des Guten war. Pluspunkt sammelt auch hier die Besetzung (großartig: Elijah Wood als quasi-Testamentsvollstrecker), so dass "Ready or Not 2" auf lange Strecken unterhält wie auch (schwarzhumorig) amüsiert. Den Seitenhieb auf "Herr der Ringe" mag man sich einbilden, den ersten Teil des Filmes hingegen sollte man gesehen haben, um der Fortsetzung, die recht nahtlos anknüpft, folgen zu können. So viel Blut hier auch spritzt, so zurückhaltend ist "Ready or Not 2" überwiegend mit der Darstellung von Brutalität. Der Verzicht auf möglichst eklige Großaufnahmen kommt der Atsmosphäre zu Gute, die unterschiedlichen Charaktere, die sich in dem Gesamtwerk versammeln, tragen jeweils ihren Reiz inne - der Ausgang des Gesamtwerks lässt wie üblich Raum für eine Fortsetzung, die man sich jedoch nur sehr sehr bedingt wünschen dürfte. Für mich eine gelungene Ergänzung zum Vorgänger, die ich mir durchaus beizeiten erneut ansehen werde.

ungeprüfte Kritik

Therapie für Wikinger

Der letzte Wikinger
Komödie, Krimi

Therapie für Wikinger

Der letzte Wikinger
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Mads Mikkelsen in einer abermals neuen, ungewöhnlichen Rolle, die man ihm jedoch in jeder Sekunde des Films abnimmt. Die Themen Bankraub, Persönlichkeitsstörungen, Geschwisterzusammenhalt und Lebensträume in einen Film zu packen, der gleichzeitig spannend, traurig, ernsthaft, unterhaltsam, melodramatisch und dabei stets kurzweilig ist, ist gewiss nicht einfach - über den Großteil des Gesamtwerkes ist den Machern jedoch genau dies gelungen. Die gewählte Besetzung lässt hier über manche Schwächen, in denen das alles doch etwas zu konstruiert und ansatzweise albern wird, hinwegsehen - es fällt schwer "Therapie für Wikinger" zu beschreiben, ohne viel zu viel vorwegzunehmen oder gar nur die richtigen Worte zu finden. Tatsächlich hätte ich mir das Ganze vermutlich ohne Mads Mikkelsen nicht angeschaut und bin rückblickend betrachtet über die Sichtung froh, stellt das Gesamtwerk druch aus einen Film dar, der lange auf vielerlei Weise nachhallt.

ungeprüfte Kritik

Das Drama - Noch mal auf Anfang

Du bist herzlich eingeladen!
Drama, Lovestory

Das Drama - Noch mal auf Anfang

Du bist herzlich eingeladen!
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Dass Spiele wie "Wahrheit oder Pflicht", "Ich hab noch nie" oder ähnliche Varianten davon oftmals zu Streit statt Spaß führen, zeigt auch "Das Drama" auf perfide Weise, geht es hier bei einem bis dato entspannten Abendessen um die große Beichte einer Tat, die man noch nie jemanden gebeichtet hat. Dass, was Emma offenbart, hält ihr Verlobter Charlie zunächst für einen makaberen Scherz - doch je mehr Emma erzählt, desto weniger weiß Charlie, was er von ihr und der bevorstehenden Hochzeit noch halten soll. "Das Drama - nochmal auf Anfang" zog mich als Zuschauer von der ersten Szene an in seinen Bann, wenngleich Charlies Art, in allem zuerst einmal etwas lustiges zu sehen, hier und dort ein wenig anstrengend ist. Emma indes wirkt tiefgründiger, facettenreicher, emotionaler und auch verletzlicher - naturgemäß wird nicht jeder Zuschauer einer Meinung sein, wie er auf Emmas "Geständnis" selbst reagiert hätte. Die Entscheidung der Drehbuchautoren, den Film nicht allzu ernst, sondern auch witzig zu gestalten, steht sich meiner Meinung nach des öfteren im Weg, dreht das Ganze insbesondere im Finale viel zu sehr auf, um zu guter Letzt doch wieder ans Herz zu gehen. Schade, denn eigentlich habe ich hier einen sehr sehr guten Film vorgefunden, der jedoch durch die hineingepressten Albernheiten ein wenig zu viel von seinem Charme und der eben doch notwendigen Ernsthaftigkeit verlor.

ungeprüfte Kritik

Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama

Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.08.2026
Durchgängig spannender, dramaturgisch ausgefeilter und auch bisweilen ansatzweise romantischer Film.
Tatsächlich kann man als Zuschauer kaum glauben, dass sich die filmische Umsetzung stark an der Realität orientiert (bzgl. dem eigentlichen Rückzugsort in einer Zwischenwand drückt man gerne ein Auge zu). Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Darsteller agieren allesamt überzeugend. Der Nebeneffekt, dass man mit dem eigentlich "Bösen" mitfiebert, macht nochmal einen ganz besonderen Charme des Gesamtwerks aus.

Mir persönlich hat "Roofman" besser gefallen als erwartet, so dass ich hier auch gerne eine Weiterempfehlung aussprechen kann.

ungeprüfte Kritik

The Assessment

Drama, Science-Fiction

The Assessment

Drama, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"The Assessment" kommt mit einem einzigen Ort des Geschehens aus, was die bedrückende Zukunft der Erde und deren nahezu vollends isolierter Bewohner der "neuen Welt" in besonderer Weise untermalt. Durch die Handlungsbeschreibung hatte ich mir den Film völlig anders vorgestellt - ein Aspekt, der in diesem Fall keienswegs negative Auswirkungen hat. Die Kammerspielhaftigkeit, die Kulisse sowie die Konzentration auf das Wesentliche sorgen für eine dichte wie auch düstere Atmosphäre. Die Gesetzgebung, sich für eine Schwangerschaft "bewerben" zu müssen fühlt sich ähnlich kalt an wie die Gutachterin Virginia, die sieben Tage gemeinsam mit dem Paar Mia und Aaryan verbringen muss, um zu ihrer Einschätzung gelangen zu können. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Beobachtung, Bewertung, Beeinflussung und Manipulation, deren Motive man bis zuletzt nur erahnen kann. "The Assessment" gewinnt viel durch die Besuchsszene, wird dem Zuschauer hier nochmals verdeutlicht, dass Gutachter wie Virginia üblich geworden sind und sich somit lediglich für den Filmgucker völlig befremdlich anfühlen. Stete kleine Hinweise auf eine drohende Zuspitzung unterschiedlicher Natur impfen dem Gesamtwerk weitere Spannung ein - manches holt die Protagonisten wieder ein, anderes verraucht buchstäblich. Weiterer Pluspunkt für die Offenbarungen, die die Macher nachlegten, als man eigentlich schon mit dem Abspann gerechnet hat. "The Assessment" hat mich persönlich vollumfassend überzeugt; agiert dieser berührend, dramaturgisch, spannend, bedrückend wie auch bedrohlich - und leider längst nicht mehr so utopisch, wie der moderne Mensch der alten Welt es sich einzureden versucht.

Ein Werk, welches noch Tage nach der Sichtung nachhallt.

ungeprüfte Kritik

Wenn der Herbst naht

Ein goldener Herbst im Burgund. Ein fatales Versehen. Oder war es kein Versehen?
Drama

Wenn der Herbst naht

Ein goldener Herbst im Burgund. Ein fatales Versehen. Oder war es kein Versehen?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Wenn der Herbst naht" empfand ich gerade durch die ruhige Erzählweise als einen völlig fesselndern Film, der nach und nach seine innewohnenden Geheimnisse offenlegt.

Dadurch, dass längst nicht alle Fragen beantwortet werden, bleibt das Gesehene noch lange im Gedächtnis und liefert durchaus Diskussionsbedarf wie auch die Möglichkeit unterschiedlicher Interpretationen. "Wenn der Herbst naht" ist gewiss kein Beitrag, den das breite Publikum, welches auf ationreiche Spektakel und pure Unterhaltung ohne Mitdenk-Zwang aus ist, bejuben wird.

Jene Front jedoch, die eher stille Werke voller kleiner großer Geheimnisse nebst Anschudligungen, in denen man sich in vielerlei Hinsicht zu verliehren droht zu nehmen weiß, nimmt Teil an einem irgendwie außergewöhnlichen Drama, welches selbst die härtesten Konfrontationen leise verpackt und umso inniger wirken lässt.

ungeprüfte Kritik

Chuck

Der wahre Rocky
Drama

Chuck

Der wahre Rocky
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Zugegeben - "Chuck" habe ich beinahe ausschließlich aufgrund meiner fanatischen Bewunderung für Liev Schreiber angesehen, befand die mir völlig unbekannte HIntergrundgeschichte hinsichtlich der "Rocky" Filme jedoch auch in sich interessant. Die Umsetzung hätte hier und dort ein wenig mehr Feinschliff, nicht zuletzt ein wenig mehr Präsenz von Chucks Partnerin vertragen; geht das Gesamtwerk jedoch durchaus unter die Haut und vermag abschließend mit einer Aufnahme des echten Chuck Wepner nebst eingeblendeten Texten für eine gewisse melancholische Nachwirkung zu sorgen.

"Chuck" agiert ohne erhobenen Zeigefinger, zeigt einzelne Misstände wie auch vergessene Umstände auf und schafft es dennoch, dabei unterhaltsam und bisweilen locker-leicht zu agieren.

Für mich einer der überraschendsten Filme, die mir bis zur tatsächlichen Sichtung völlig unbekannt waren.

ungeprüfte Kritik

Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory

Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Immer wieder Dienstag" hält sicherlich keine großen Überraschungen hinsichtlich Inhalt, Entwicklung und nahezu ultimativen Happy-End parat, unterhält jedoch erstaunlich gut und läasst sich wunderbar in nahezu jeder Stimmungsausgangslage anschauen.

Mag sein, dass das Zielpublikum überwiegend weiblicher Natur ist, die story irgendwie schon x-mal da war und viel zu viel konstruiert wirkt - dennoch (oder gerade dadurch?) fühlt sich "Immer wieder Dienstag" wie ein notwendiger Wohfühlfilm an, den ich nicht zuletzt Dank der überzeugenden darstellerischen Leistungen und dem Wechselbad der Emotionen gerne gesehen habe.

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Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm

Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Dass eher niedrige Budget ist "Bernadette will töten" gewiss anzusehen, dessen ungeachtet empfand ich den Film durchaus als gelungen und zugkräftig.

Naturgemäß muss der Zuschauer ein Faible für diese nicht ganz ernstgemeinten, schwarzhumorig angehauchten und etwas überzogenen Filme haben, versteht "Bernadette will töten" zweifellos zu unterhalten und wie nebenbei ein wenig (bis viel) Gesellschaftskritik zu äußern.

Die Wendungen sind nicht unbedingt vorhersehbar, der Splatter-Aspekt nicht zu überbordernd und die Story gewissermaßen glaubwürdig und glaubhaftig - mir persönlich hat das Werk zur einmaligen Sichtung durchaus gefallen.

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Good Luck, Have Fun, Don't Die

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Good Luck, Have Fun, Don't Die" hält meiner Meinung nach, was der Trailer verspricht - ein wenig (bis viel) absurd, temporeich, schwarzhumorig, spannend und actionreich hat mich das Gesamtwerk von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Den eigenwilligen bishin schwarzen Humor muss man mögen, überdies sollte auf der Hand liegen, dass man nicht nach jedem kleinen Logikloch akribisch suchen muss ."Good Luck, Have Fun, Don't Die" bietet eine eigenwillige Story an, die somit zwangsläufig die ein oder andere Überraschung bereit hält und lediglich in Maßen vorhersehbar sein darf.

Die Besetzung überzeugt, die Dialoge sind gelungen, das Ende auf eigene Art perfide - mir hat das Ganze tatsächlich besser gefallen, als ich eingangs erwartet hätte.

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Pillion

Drama

Pillion

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Pillion" mitunter als "Komödie" zu bezeichnen trifft mitnichten; wenngleich es durchaus Szenen gibt, die freiwillig oder unfreiwillig komisch anmuten. Collins erste sexuelle Begegnung mit Ray wirkt sich auf den Zuschauer irritierend, verstörend oder gar fremdschämlastig an - nach der ersten filmischen Viertelstunde bekommt "Pillion" jedoch die Kurve und sorgt für ein durchaus spannendes Szenario. Die dringend notwendige Tiefe erählt das Gesamtwerk durch den Umstand, dass Collin noch bei seinen Eltern wohnt und seine Mutter sterbenskrank ist. Die Szenen, in denen alle vier gemeinsam zu sehen sind, sind im Grunde die besten, die "Pillion" zu bieten hat, gehen diese unter die Haut und bieten den Tiefgang, der sich im übrigen Werk nahezu vermissen lässt. Leider nimmt man Collin seine Rolle nur bedingt ab; vermisst überdies ein paar mehr Informationen, was Ray eigentlich tatsächlich im Alltag macht, außer Colin zu seinem Besitz zu erklären. Zwar ist die Faszination und Neugierde, die Collin verspürt, ist durchaus nachvollziehbar dargeboten, während man hinsichtlich Ray gewisse Ahnungen hegen darf - doch alles in allem reicht dies nicht aus, um ein vollkommen rundes Werk zu schaffen. "Pillion" fehlt irgendwo der letzte Feinschliff; wenn nicht gar etwas mehr Dialog, im Idealfall zwischen Collin und beliebigen Dritten, um seine Liebe zu Ray besser (er)fassen zu können. "Pillion" mag interessant sein; erotisch oder gar lustig ist hier jedoch nur äußerst bedingt etwas.

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Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror

Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 04.04.2026
Tatsächlich wurde mein Interesse erst durch den Trailer zum zweiten Teil geweckt - das dem Ganzen zugrundeliegende Spiel kenne ich indes nach wie vor nicht.

Insgesamt betrachtet hatte ich somit keinerlei Erwatungshaltung an "Five nights at Freddy's", sondern war schlichtweg neugierig und sodann erfreut, Matthew Lillard in der Besetzung vorfinden zu dürfen. Man mag dem Gesamtwerk nachsagen, dass es streng genommen äußerst vorhersehbar agiert, kaum Überraschungen bietet und somit nahezu einzig und allein durch die Figurenzeichnung besticht - diese ist in der Tat gelungen und gibt dem Film die notwendige Tiefe. Wer einen Horrorschocker mit mordenden Killerpuppen erwartet, wird woöglich enttäuscht - "Five Nights at Freddys" stellt mehr eine Art mystisches Geister- und Familiendrama dar und vermochte es durchaus, mich an die Mattscheibe zu fesseln. Kulisse, Atmosphäre und leichte Gruselstimmung sorgen gewiss nicht dafür, dass man sich panisch in die Kissen krallt - mir persönlich hat die vorliegende Gewichtung, die mehr auf Story, interpersonelle Konstrukte und durchdachte Rückblenden setzt, durchaus zugesagt. Kleiner Punktabzug für die doch etwas zu häufigen Traumsequenzen rund um ein und die selbe Auto-Szene sowie dem Missen-Müssen einer handfesten Überraschung - ingesamt jedoch keine Sichtung, die ich in irgendeiner Art und Weise bereue.

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Don't Hang Up

Horror, Thriller

Don't Hang Up

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 03.03.2026
Ein weiterer Neuaufguss von "I Saw What You Did", recht modern umgesetzt, gleichzeitig ein wenig altbacken wirkend. Es dauert ein wenig, bis "Don't hang up" an Schwung und Zugkraft gewinnt, überraschen die versuchten Plotwist Kenner vergleichbarer Filme zwangsläufig jedoch nur bedingt. Dessen ungeachtet kommen in dem nicht zuletzt mit einer knackigen Spielfilmzeit von 80 Minuten keinerlei Längen vor, bleibt das Tempo stets rasant, wenngleich die ein oder andere Diskussion zwischen den Beteiligten wie eine versuchte Ruhepause wirkt.

Alles in allem hat mir "Don't hang up" Dank der authentisch wirkenden (weil mir vollends unbekannten) Besetzung gut gefallen, konnte mich jedoch aufgrund der diversen Vorhersehbarkeiten zwangsläufig nicht mehr völlig vom Hocker reißen.

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Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 02.03.2026
Bis auf einen etwas für meinen Geschmack über-albernen Pippi-Witz hat mir "Anaconda" richtig gut gefallen - tatsächlich hätte der Film ohne Jack Black eine ganz andere Wirkweise gehabt, kann man somit die Besetzung als ausnehmend gelungen bezeichnen. Kleinere Gastauftritte runden das Gesamtwerk ab, welches zwischen Freundschaftsfilm, Liebesgeschichte, Actionspektakel, perfider Unterhaltung, schwarzer Komödie und Tierhorror so richtig gut zu punkten weiß. Obschon man die meisten Gags in dem Trailer bereits gesehen hat, vermag "Anaconda" dennoch zu überraschen und den Zuschauer mitfiebern zu lassen.

Meine skeptischen Befürchtungen wurden somit vollends aus dem Weg geräumt, fand ich hier einen durchaus unterhaltsam-gelungenen Film vor, den ich mir mit gewissem Abstand auch nochmals anschauen würde.

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Silver Linings

Wenn du mir, dann ich dir.
Drama

Silver Linings

Wenn du mir, dann ich dir.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Silver Lingings" agiert als völlig andere Liebesromanze, die vor überaus ernsten Themen nicht halt macht und mit einem absolut genialen Robert de Niro in einer doch irgendwie zu kleinen Rolle die letzten Pluspunkte abzuholen versteht. Man mag dem Ganzen eine gewisse Vorhersehbarkeit nicht absprechen können, bleibt "Silver Linings" dessen ungeachtet zugkräftig wie spannend, rührt auf vielerlei Arten an und weiß immer wieder zu überraschen. Die Besetzung hätte hier kaum treffsicherer sein können, nimmt man sämtlichen Beteiligten ihr inneres Drama ab und lässt sich als Zuschauer vollends in den filmischen Bann ziehen. Die Einordnung als "Komödie" halte ich für etwas gewagt, muss überdies kritisieren, dass die psychische Erkrankung zu guter letzt kaum mehr ernsthafte Gewichtung erhält. "Silver Linings" ist für mich kein Film, den ich immer und immer wieder ansehen möchte, würde ich diesen dennoch nahezu uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Promised Land

Ist Ihr Leben käuflich?
Drama

Promised Land

Ist Ihr Leben käuflich?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Promised Land" erinnert ganz sanft an "Erin Brokovich", geht es hier allerdings um Verkaufsgespräche "Land gegen Erdgas" , dessenbezüglich der Zuschauer dennoch bisweilen fassungslos, bisweilend wütend bishin sprachlos sein darf. Die Besetzung der Hauptrolle mit Matt Damon halte ich persönlich für äußerst gelungen, nimmt man Matt Damon den Vertreter, der an die gute Sache glaubt und an dem Stursinn der Dorfbewohner zu verzweifeln droht, durchaus ab. Auch die Vertreter der "Gegenseite" überzeugen dermaßen, wie das Drehbuch es zulässt - über etwas allzu plakative Stereotyen mag der gewillte Filmgucker hinwegsehen, wird hierdurch zumindest ein weiterer Blickwinkel aufgezeigt. Wie so oft basiert "Promised Land" auf wahren Begebenheiten, wurde jedoch arg ausgeschmückt und zugunsten von Dramaturgie und Unterhaltungsaspekt verändert.

Was bleibt, ist ein Lehrstück über die Profitgier der Menschheit, die Hoffnung hinsichtlich anderen Mitteln, Wegen und Möglichkeiten sowie das Gefühl, dass vieles in dieser Welt nicht so ist, wie sich der Schöpfer es seinerzeit wohl erhofft hat. "Promised Land" hallt in seiner Mischung aus Mutlosigkeit und Kämpferwillen nach - was bleibt, ist dennoch ein Gefühl, dass das vorhandene Potential nicht völlig ausgeschöpft wurde.

ungeprüfte Kritik

Toni und Helene

Für Freundschaft gibt es keine Grenzen.
Komödie, Drama

Toni und Helene

Für Freundschaft gibt es keine Grenzen.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Wenn man glaubt, "Toni und Helene" agiert völlig vorhehrsehbar, wird man zu guter Letzt doch noch überrascht, wenn nicht gar überrant - das erzählerische Tempe, welches der österreichische Film an den Tag legt, lässt manchesmal die Logik hinter sich, mag man diesbezügilch jedoch allzu gerne ein Auge zudrücken. Mehr oder minder zufällig erinnerrt "Toni und Helene" an "Thelma und Louise", wirkt hierbei jedoch alles andere als wie ein billiger Abklatsch. Durchgängig sympathisch, fesselnd und bewegend schaffen die unterschiedlichen Damen es, sich ins Herz des Zuschauers (zugegeben: vermutlich eher in die Herzen der Zuschauerinnern) zu mogeln und den Wert der Freundschaft aufzuzeigen, ohne auch nur eine Sekunde lang den moralischen Zeigefinger zu schwingen.

Die bittersüße Note rundet das Gesamtwerk ab; ein wenig schwierig mag für den ein oder anderen Filmguckern der österreichische Akzent sein - wer mag, schaltet somit schlichtweg den Untertitel ein und erlebt eine Darbietung, die meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangt hat.

ungeprüfte Kritik

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Monster Summer" ist ein durchaus jugendtauglicher "Horror"Film, welcher vor gruseligen Elementen nicht Halt macht, jedoch die Grenze zur eher lockeren Umsetzung nie überschreitet Mel Gibson beweist abermals, dass er in unterschiedlichsten Rollen überzeugen kann, während die Kinderdarsteller ebenso authentisch wirken und agieren dürfen. Natürlich ist insbesondere für erwachsene Zuschauer die Handlung recht vorsehbar, unterhält "Monster Summer" dessen ungeachtet und und lässt keinerlei Langeweile aufkommen. Die Geschichte von Zusammenhalt, Außensteitertum, Verlässlichkeit und wahrem Grauen erinnert an eine softe Veriante von "Summer of 1984", punktet mit ganze viel Charme, Wortwitz und erzählerischen Tempo.

Für mich als erwachsener Zuschauer durchaus sehenswert, wenngleich hier die einmalige Sichtung durchaus ausreichend erscheint.

ungeprüfte Kritik

Das Verhör

Krimi, Drama

Das Verhör

Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Das Verhör" ist gewiss kaum vergleichbar mit (deutlich) morderneren Justizthrillern, hat mich persönlich dennoch von der ersten Minute an gefesselt. Das Kammerspiel zeigt wie nebenbei deutlich auf, wie sehr manche durch ein Verhör in eine Ecke gedrängt werden, aus der man ab einem ungewissen Zeitpunkt nur noch einen Ausweg finden möchten. Allzu viel darf man über die Hanldung nicht verlautbaren, ist diese streng genommen in einem Satz zusammenfassbar. Naturgemäß gestaltet sich der Film sehr dialoglastig, hierbei jedoch durchgängig interessant und aufschlussreich. Eine solche Umsetzung muss man mögen, gewissermaßen auch die richtige Stimmung an den Tag legen, um sich von der dichten Atmosphäre und dem überzeugenden Schauspiel einfangen zu lassen.

Jene Front, die auch eine Vorliebe für die alten Hitchcock Umsetzungen haben, können hier gewiss einen Blick riskieren.

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My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory

My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Einen der ruhigen, gefühlvollen und doch zugleich spannenden wie mitreissenden Filme findet der geneigte Zuschauer in "My Sailor, my love" vor; darf dieser die zarte Annährung zweier Persönlichkeiten beobachten, die eine andere Altersgruppe weitab von Mainstream innetragen.

"My Sailor, My Love" geht auf vielfältige Art und Weise unter die Haut, schmerzt durch die erzwungenen Entscheidungen, die aufgegebenen Kämpfe dank nicht immer nachvollziehbarer Manipulationen von außen hin. Brid Brennan verkörpert die nach außen hin starke und innerlich verletzliche Annie derart authentisch, dass man als Zuschauer vergisst, lediglich einen Film zu gucken. Kleine humorvolle Szenen lockern das Gesamtwerk auf und begründen die zarten Bande, die Annie zu Howard knüpft - "My Sailor, My Love" spricht vermutlich vorrangig weibliche Zuschauer an, geht vollends ans Herz und macht gewissermaßen wütend.

Ein Film, der meine Erwartungen vollends übetroffen hat und lange nachwirkt.

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The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi

The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Fans von Justikthrilern kommen hier nicht zuletzt Dank der großartigen Besetzung und damit verbundenen darstellerischen Leistungen vollends auf Ihre Kosten; bleibt "The Whole Truth" auch insbesondere Dank der Rätselhaftigkeit des Angeklagten bis zuletzt spannend. Es mag auf der Hand liegen, dass zum Ende eine mehr oder minder große Offenbarung kommt, so dass diese von Natur aus kaum mehr mitreißend-überraschend sein kann - dessen ungeachtet empfand ich "The Whole Truth" als durchaus ansehnlichen Film, den ich mir auch mit gewissem Abstand zum frisch Gesehenen gewiss erneut anschauen werde.

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Queer

Drama

Queer

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Daniel Craig als homosexueller gebildeter Dauer-Single ist zweifelsfrei einen Blick wert, füllt der Schauspieler diese für ihn eher ungewöhnliche Rolle überraschend authentisch aus. "Queer" ist im Grunde eine Art dramaturgischer Liebesfilm und Biographie zugleich, fängt dieser die von mir vermutete Stimmung der 50er Jahre überzeugend ein und bleibt trotz der überlangen Spielfilmzeit wie auch dem Aspekt, dass im Grunde genommen nicht viel passiert, von Anfang bis Ende interesssant. Wahnsinnig fesselnd, spannend oder gar mitreißend agiert "Queer" bedauerlicherweise nicht, hat man eher das Gefühl, ein beinah sehnsuchtsunerfülltes Leben (und Sterben) im Zeitraffer zu betrachten. Was bleibt, ist ein dennoch ein Gefühl, einen gelungenen Nachruf gesehen zu haben - ob man das Ganze wiederholt ansehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

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Heldin

Drama

Heldin

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Heldin" taugt gewiss nicht dazu, in allzu vielen Zuschauern den Berufswunsch Richtung Pflegefachkraft zu erwecken - viel zu authentisch wird Florias Schicht auf die Leinwand gebracht, viel zu intensiv spürt man die Überforderung, der sich die genannte Heldin Tag für Tag zu widersetzen versucht. Patienten, die kein Warten, keine Rücksicht und keine Freundlichkeit kennen wollen, saugen die letzte Kraft aus dem Personal heraus, während gleichermaßen die Chefetage bisweilen weitere Hürden aufstellt. Die Sichtung von "Heldin" macht - bis auf eine Szene mit einem Privatpatienten - kaum wirklich Spaß, liegt eher schwer auf der zuschauerlichen Seele und macht gewissermaßen auch Angst. Dass sich etwas ändern muss, liegt nicht nur durch die brillante Umsetzung von "Heldin" auf der Hand - das keien Lösung in Sicht ist, hallt lange nach.

ungeprüfte Kritik

Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama

Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Unbroken" hat mich von der ersten Minute an völlig in seinen Bann gezogen, bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend und der Zuschauer als solcher nicht zuletzt fassungslos. Es dürfte jedem bewusst sein, dass ein Kriegsgefangener unterdrückt, zu Diensten gezwungen und leider allzu oft nicht nur gedemütigt, sondern auch gefoltert wird. "Unbroken" zeigt auf intensive Art auf, wie weit manche Machtdemonstrationoen gehen können, ohne dabei auf möglichst verstörende Großaufnahmen zu setzen. Die gut gewählten Schlussbilder nebst Texttafeln runden das Gesamtwerk neben der durch die Bank überzeugenden Besetzung vollends ab. "Unbroken" ist ein ungemütlicher, dennoch auf gewisse Art und Weise mutmachender Film, der mich in seiner Umsetzung und Wirkweise positiv überrascht hat.

ungeprüfte Kritik

Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama

Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Themen rund um sog. "atomare Wiederaufbereitungsanlagen" sind vom Grund auf bereits bedrückender Natur, bleibt "Wackersdorf" trotz des ernsten Themas, der politischen Debatten und dem Abwägen des Für uns Widers einzelner Beteiligter tatsächlich spannend wie packend. Gewiss darf man hier kein actionreiches, melodramatsiches Schauspiel erwarten, gingen die Macher insgesamt eher nüchtern denn unterhaltsam ans Werk. Dennoch kommt bei der Sichtung keinerlei Langeweile auf, fühlt man sich ggf. erneut ertappt, wie wenig man eigentlich selbst von den Vorkommnissen im eigenen Land mitbekommen hat, da das "öffentliche Interesse" zumeist anderen Themen gilt.

"Wackersdorf "wirkt durchgängig authentisch - nicht nur, weil es dies ist, sondern weil die Stimmung der 80er Jahre vollumfänglich eingefangen wurde. Obzwar es sich vorliegend nicht um einen Film handelt, den man sich wieder und wieder ansehen wird, so ist dieser zweifelsohne sehenswert wie auch nachwirkend.

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Zikaden

Drama, Deutscher Film

Zikaden

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Grundsätzlich empfand ich "Zikaden" als interessanten Einblick in das bisweilen orientierungslose Dasein zweier recht unterschiedlicher Frauen, deren jeweiliges Hadern mit der jeweiligen Jetzt-Situation als Verbindung agiert. Bedauerlicherweise hält sich das Drehbuch an den Knackpunkten zurück; deutet vieles an, spricht aber kaum etwas aus oder zeigt gar tiefgründige Gespräche zwischen Isabelle und Anja auf. Die Lösung, um Isabelles Vater eine bessere Pflege zu gewährleisten, liegt bei "Zikaden" vollends auf der Hand, überrascht somit den Zuschauer genauso wenig wie die Offenbarung, dass Anja nur bedingt ehrlich ist. Die Fragen nach dem "warum" werden an vielerlei Situationen nicht beantwortet; gleichermaßen bleiben auch die Eheprobleme zwischen Isabelle und Philippe kaum greifbar, während Greta als Leitmotiv für latente Überforderung bishin Vernachlässigung agiert. "Zikaden" endet sodann mittendrin, lässt den Zuschauer ratlos zurück - man kann nur raten, ob sich Isabelle schlussendlich der Bequemlichkeit halber arrangiert, sie durch eine Wendung eine Art Erleichterung und Start in das wirklicch eigene Leben empfinden kann. Fakt ist, dass "Zikaden" eine Raum für eigene Gedanken übriglässt - allerdings ist ebenso Fakt, dass der Zuschauer nicht unbedingt so ergriffen sein wird, dass er hierzu überhaupt die Muße fühlt.

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Bone Lake

Thriller, 18+ Spielfilm

Bone Lake

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 23.02.2026
Für meinen Geschmack ein durchgehend packender Thriller, der den Zuschauer wie auch die "Ferienhaus"besucher lange Zeit im Dunkeln lässt. Filigrane Bösartigkeiten, offensichtliche Manipulationen, die jedoch jeweils nur der jeweils Beteiligte erkennt, gestalten sich fesselnd wie gewissermaßen unterhaltsam. Dadurch, dass weder das eine, noch das andere Paar konstant sympathisch oder unsympathisch daherkommt, verzichtet "Bone Lake" auf reine schwarz/weiß Zeichnungen und fordert den Gucker immer wieder aufs neue heraus. Im Finale zieht das Gesamtwerk das ohnehin straffe Erzähltempo nochmals an und begründet spätestens hier die FSK18 Freigabe.

Mit dem filmischen Ausgang wird der gezeigte Wahnsinn ähnlich wie bei "Funny Games" abgerundet dargestellt, während die vier Darsteller - mehr gibt es in dem Film nicht - jeweils zu überzeugen verstehen und die Frage zwischen Wahrheit und Lüge gekonnt auf den Zuschauer transportieren.

ungeprüfte Kritik

Flight Risk

Thriller

Flight Risk

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Topher Grace je außerhalb von "Die wilden Siebziger" als ernsthaften Schauspieler wahrnehmen zu können, fällt mir offen gesagt immer noch schwer - durch die Besetzung mit Mark Wahlberg als Pilot gewinnt "Flight Risk" jedoch nahezu automatisch die Action-Note, die das Drehbuch verlangt. Mit einer gelungenen Mischung aus lockerer Unterhaltung, actionreichen, packenden Elementen erschaft "Flight Risk" eine fesselnde Atmopshäre, die den Zuschauer bis zur letzten Minute in seinen Bann ziehen kann. Bedauerlicherweise wird der eigentliche Knackpunkt bereits im Trailer offenbart, so dass es im weiteren Verlauf kaum nennenstwerte Überraschungen im Gesamtwerk geben wird.

Als absolut grandiosen Filmknaller empfand ich das Gesehene zwar nicht, werde mir jedoch - nicht zuletzt dank Prime - den Thriller auch ein zweites Mal ansehen, wurde hier eine zugkräftige Stimmung eingefangen, die sich wie gerufen für ein verregnetes Wochenende zeigt.

ungeprüfte Kritik