Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 28.10.2025
Sehr englisch "gefärbt" in Sachen Humor.
Teilweise mit "Heisenbergscher Unschärfe" (manch Song existierte zu der Zeit noch gar nicht, aber da bin ich eben Krümel**********. Er ist absolut amüsant und erinnerte mich an die Stories die mein Vater mir wiederum erzählte. Er ist damit aufgewachsen und musste es heimlich hören. Ich konnte Punk, Mod, Heavy Metal usw. einfach so hören.
So beknackt wie die Menschen sind, wird deren Menschenbild beschrieben. Denken wir als Deutsche doch nur an "Jüh jüh jüh muss das alles sein" (Staatsratsvorsitzender SED Olbricht) zurück. Diese komische Denkweise wird aus "britischer Sicht" toll dargestellt. Denn gerade dort wo etwas unerwünscht oder gar verboten wurde, war es für die Menschen umso interessanter. Als die USA noch "normal" waren gab es dort die meissten Rocksender und die "härtesten" Porno-Magazine. Mein Vater hat nichts dazu gesagt das ich DEAD KENNEDYS gut fand. Tja, so ändern sich die Zeiten. Mit britischem Humor führt der Film uns an der eigenen Nase herum, werdet niemals spießig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.10.2025
Ein mal wirklich außergewöhnlicher Thriller, da er eine zwar zusammenhängende Geschichte aber dennoch Episoden erzählt. Um die titelgebenden 11:14 Uhr passiert etwas, das ständig Einfluss auf Geschehnisse einer scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissenen anderen Geschichte hat. Entstanden ist durch diese Schnitttechnik, die praktisch parallel erzählt, eine überraschende Story, die alle offenen Fragen am Ende klärt. Das ist freilich nicht jedermanns Sache. Dadurch, dass der Film praktisch immer wieder zurückspult hat er sowas wie Zeitreisecharakter. Viel mehr darf man dazu auch nicht verraten. Man braucht gewisse Geduld und Aufmerksamkeit, die heutige Netflixer meist gar nicht mehr haben, um der gar nicht mal so wirren Geschichte zu folgen. Dann wird man so manche Überraschung erleben und so mancher, mit dem man vorher Mitleid hatte, entpuppt sich als ganz anderer Charakter. Fazit: Sehr gekonnt verwobenes Drehbuch, dass viele Wow-Momente hat und nicht nur am Ende überrascht. Clever und vor allem herausragend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Latenitewonder" am 26.10.2025
Ein schöner Film mit gut gespielten Charakteren. Humorvolle Dialoge, gute Kamera. Der Film ist eher im Arthouse -
Stil und verdient mehr als 2,5 Sterne. Vielleicht nicht ganz 4 :-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.10.2025
Wenn man einmal davon absieht, welch komplexe Unterwelt mit Tunnelsystemen, Schienenfahrzeugen, Hängeloren und merkwürdigen Zahnradöfen man uns hier unter der Gefängnisinsel Alcatraz andrehen will, nimmt sich "The Rock" mit Unsinn und Übertreibungen wirklich wohltuend zurück. Das ist ein perfekter Actionfilm der 90er Jahre, weil er auch hochkarätig besetzt ist. Findige Filmnerds sind gar der Meinung, dass es sich um einen "heimlichen" Bondfilm handelt, da man tatsächlich zeitliche Bezüge zu den Connery-Bonds herstellen kann und er ja schließlich einen ehemaligen britischen Agenten verkörpert. Ed Harris ist ohnehin ein ewig unterschätzter Mime, der hier einen Bösewicht darstellt, dessen Motivation man plausibel nachvollziehen kann. Die Action ist noch handgemacht und ohne CGI und Greenscreen entstanden. Alles in allem bietet der Film fast pausenlose Action und zurückhaltenden Humor. Ich wollte 4 Sterne geben und habe dann überlegt, warum ich einen verwehren sollte. Schließlich bin ich großartig unterhalten worden und kann den Film auch immer wieder sehen. Fazit: Bruckheimer Action, bevor sie zu patriotisch und albern wurde. "The Rock" ist zeitloses, großartig besetztes Popcornkino und macht enorm viel Spaß.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 26.10.2025
Der zweite Teil hat mich wieder mehr versöhnt und ich für mich ein gelingener Abschluss.
Der Film lässt sich am Anfang schon Zeit mit der Fortführung der Geschichte, was ich jetzt gar nicht weiter schlimm fand.
Natürlich ist die ganze Tonalität sehr schwermütig, aber klar es geht auch um die Auslöschung der Menschheit.
Von daher ist die Mission schon sehr besonders.
Dafür dass der Streifen fast 3 Stunden geht, war er erstaunlich kurzweilig.
Das x-traordinäre Prequel - Die ganze Welt wird ihren Namen kennen!
Horror, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 26.10.2025
Schräger Psychostreifen, der erklärt, warum die alte Pearl in X so durchgeknallt ist. Weist ein paar Längen auf, Mia Goths Anfälle sind auch nicht leicht zu ertragen, gehören aber zu der Figur zwingend dazu. Vor allem die Bildsprache ist hier der Hammer. 3.7 Tanzeinlagen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 26.10.2025
"The Other" beginnt mit einem DVD-Menü, welches die Erwartungshaltung des Zuschauers recht niederdrückt. Auch die ersten Filmbilder sind nicht sonderlich vielversprechend, vermag sich dieser Eindruck jedoch schnell in Wohlgefallen aufzulösen. Die bemühte Kommunikation der frischen Adoptiveltern mag auch des´n Zuschauer etwas anstrengen, muss das Drehbuch sich überdies die Frage gefallen lassen, ob ein Kind, von dem niemand weiß, ob es aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen heraus nicht spricht, tatsächlich zur Adoption freigegeben wird - insgesamt betrachtet vermag "The Other" jedoch zu überzeugen und die Spannung konstant zu halten. Hier und da mag man das zuschauerliche Auge ein wenig zudrücken müssen, bietet insbesondere das Finale eine Vielzahl von kaum glaubwürdigen Szenen (sofern man in diesem Genre überhaupt von Glaubwürdigkeit sprechen darf), punktet das Gesamtwerk hingegen durch seine eigene Finesse, den handfesten Grusel ohne möglichst blutrünstig-eklige Effekte und seiner soliden Besetzung (allem voran: die absolut großartige Lily D. Moore).
"The Other" hat mich in vielerlei HInsicht überrascht, mitgerissen und im Großen und Ganzen überzeugt. Ein kleiner Minuspunkt für das etwas übertrieben-fragwürdige und zudem doch irgendwie offene Ende; eine Empfehlung meinerseits gibt es allerdings durchaus.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 26.10.2025
Vollends überzeugender Film der späten 90er Jahre, der ohne viel Hollywoodtamtam zu packen, mitreissen und mitfiebern einläidt. Der Umstand, dass "Die 12 Geschworenen" den Zuschauer rund zwei Stunden an nahezu einem einzigen Schauplatz fesseln, fällt keineswegs negativ ins Gewicht. Im Gegenteil: die zunehmend auflgeladene Stimmung, Wut und Resignation zwischen den Beteiligten ist deutlich spürbar, mag man jedoch dem Gesamtwerk schlussendlich das recht abrupte Ende verzeihen müssen. Thematisch gleichartige Werke gab es nicht zuletzt in Form von "Juror No. 2", trägt "Die 12 Geschworenen" hingegen eine eigene Stimmung inne, die dem modernen Zuschauer womöglich wiederum zu unspektakulär daherkommen könnte. Filmfreunde jedoch, die sich nicht minder gern von Dialogen einfangen lassen, erleben ein packendes Gerichtsdrama ohne Drama, jedoch mit jeder Menge Zugkraft.
Nach dem sensationellen Bestseller von Rachel Joyce.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 26.10.2025
Ein schöner, ruhiger Film übers Altern, über Trauer und Buße und Schuld, über Dinge, die man ein halbes Leben vor sich her schiebt, bis man sich in solch eine Erschöpfung bringt, dass sie nicht mehr verdrängt und endlich durchlebt werden können. Die Besetzung ist grandios, in den Augenpaaren von Jim Broadbent und Penelope Wilton lesen sich ganze Universen zurück gehaltenen Fühlens. Was braucht man eigentlich wirklich im Leben, wenn man aufhört, die Leere zu füllen? Was ist wirklich wesentlich? Was wartet am Ende des Weges, wenn man aufhört, sich selbst im Wege zu stehen, und endlich aufbricht?
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 26.10.2025
Französische Filme sind oftmals nicht meins; habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass Komödien, in denen Christian Clavier mitwirkt, mir durchaus zusagen. Zu "Voila, Papa" habe ich es leider nicht ins Kino geschafft, empfinde dies rückblickend betrachtet jedoch wenig dramatisch, wirkt das Gesamtwerk stellenweise etwas zu versucht-ulkig.
Die Story an sich trägt ähnliches Potential inne wie die Besetzung an sich - im Großen und Ganzen weiß die Komödie durchaus zu unterhalten, übertreibt nur an wenigen Stellen und sorgt trotz gewisser Vorhersehbarkeiten für wirkliche Unterhaltung. Dessen ungeachtet bleibt zu guter Letzt der Eindruck, dass es an irgendetwas fehlt, um an die Komik des ewigen Vergleichsfilme "Monsieur Claude und seine Töchter" heranzugereichen. Ein wenig Tiefgang hätte dem Werk gewiss gutgetan, hatte ich mir irgendwo mehr von dem ganzen erhofft, so dass hier die einmalige Sichtung durchaus ausreicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 26.10.2025
Auch ich musste "Des Teufels Bad" mit Untertitel anschauen, da ich sonst manche Wörter schlichtweg nicht verstanden hätte -- dies trübte die düstere Atmopshäre und die Nachwirkung des melodramatischen Filmes meine Erfahrung jedoch recht geringfügig. Für kleine Andeutungen, die großes verbergen, muss der Zuschauer aufmerksam genug sein. Dass die Ehe zwischen Agnes und Wolf schlichtweg zum Scheitern verurteilt ist, liegt nicht nur an der enttäuschten Schwiegermutter, die täglich zu Besuch kommt und Agnes einzige Auflehnung darin besteht, umgeräumtes wieder an ihren Platz zu rücken. Isolation, unerfüllte Sehnsucht, Trauer, Verzweiflung und ein gewählter Lösungsweg aus der Misere, der geschichtlich dokumetiert ist.... all dies stellt gewiss keinen Unterhaltungsfilm für den Mainstream dar. "Des Teufels Bad" agiert zwischenmenschlich brutal, überzeugt in seiner Umsetzung insbesondere durch die sorgsam ausgewählte Besetzung, die nicht zuletzt durch die Ausstrahlung von Wolf, der stets zwischen Enttäuschung und Mitgefühl zu schwanken droht.
Für mich einer der intensivsten Filme mit Nachwirkung.