Im Tal der Nibelungen - Die größte Sage aller Zeiten.
Deutscher Film, Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 16.02.2026
Warum musste der begnadete deutsche Autor Wolfgang Hohlbein ausgerechnet diesen Roman schreiben. Ich habe ihn nicht gelesen. Aber ich habe alle deutschen Heldensagen gelesen. Und warum um alles in der Welt, musste dieser Roman jetzt auch noch verfilmt werden. Mit der Original-Heldensagen-Vorlage hat das leider nicht sehr viel zu tun. Atmosphärisch sehr gut und alle geben sich sichtlich Mühe. Das wars aber auch schon. Oft wirkte es für mich auch so als wolle dieser Film großes amerikanisches Kino kopieren oder zumindest diesem nacheifern.
Der Zweiteiler mit Benno Fürmann unter der Regie von Uli Edel zum Thema "Nibelungen" spricht da wesentlich mehr an.
Erste Jagd. Letzte Chance. Willkommen in einer Welt des Schmerzes.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "GrauerMausling" am 16.02.2026
Früher war die Welt einfacher: Ein Predator wollte eine anständige Jagd und eine Trophäe in Form eines Schädels, was i.d.R. zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit dem Besitzer des Schädels führte, der Arnie haute dabei auch schon mal einen Spruch wie "You ugly motherf****er!" raus.
Ja, liebe Kinder, so war das in den 80ern.
Die Zeiten von Hate Speech und Body Shaming sind aber vorbei, heute ist das alles komplizierter.
Nach dem Kracher "Prey", in dem uns über Women Empowerment bei den Comanchen im frühen 18. Jahrhundert berichtet wurde (na sicher doch...), präsentiert man uns mit "Badlands" den klassischen Vater-Sohn-Konflikt.
Wir dürfen teilhaben an den Problemen eines GenZ-Predators, in langen tiefschürfenden Dialogen werden die Herausforderungen des Lebens beklagt. Wie weiland James Dean in "Jenseits von Eden" kämpft der wackere Recke um Liebe und Aufmerksamkeit seines Vaters, denn "Man has a choice and it's a choice that makes him a man."
Die Botschaft ist eindeutig: Auch wenn dir einer an die Rübe will, so ist das dennoch kein Grund ihn auszugrenzen. Schließlich ist das nur eine folkloristische Tradition aus seiner Heimat, zu der ihn sein blöder Boomer-Dad zwingt.
Ich freue mich jedenfalls schon wie Bolle auf den nächsten Teil, in dem ein nicht-binärer einbeiniger Predator-of-Color im Baströckchen einen Stuhlkreis mit seinen Opfern macht, um mit ihnen über seine Fühlis zu sprechen.
Er ist kurz davor die perfekte Scheidung zu ruinieren.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 16.02.2026
Carter hilft seinem jüngeren Bruder bei dessen Hochzeitsvorbereitungen und soll dazu noch die Eltern einladen, die seit zwanzig Jahren kein Wort mehr miteinander geredet haben. Das ist die Ausgangslage einer Komödie, die hier und da mal einen kleinen Lacher hat, aber insgesamt viel zu zahm geworden ist. Potential für eine richtig bissige Komödie wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen. Der Film driftet auch immer mal wieder ab, es wird ungewohnt ernsthaft, was dem Ganzen nicht guttut. Zum Ende wird es nochmal richtig konfus, der Film hat zwar ein Happy End, aber während des Abspanns kommen verschiedene Crew Mitglieder zu Wort, die erzählen, das sie Scheidungskinder sind und was sie allgemein von der Ehe halten. Also genauso sollte man einen witzig gemeinten Film nicht enden lassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Westernfan001" am 16.02.2026
Die Dynamik der Hauptdarsteller untereinander - John Wayne und Katharine Hepburn - ist sehr gut. Sie hatten sichtlich ihren Spaß, der sich beim Betrachten leider nicht durchgängig einstellt, da die Story doch allzu löchrig ausfällt. Kann man schauen, muss man nicht.
Daher lieber zum Vorgängerfilm greifen, in der die Figur des Rooster Cogburn das erste Mal auftaucht: Der Marshall oder "True Grit" im Originaltitel.
Wer den späten Wayne sehen möchte, sollte seinen letzten Film nicht verpassen, den grandiosen "Der letzte Scharfschütze" (The Shootist).
Bewertung und Kritik von Filmfan "Westernfan001" am 16.02.2026
Der wohl "indianerfreundlichste" frühe (1950) Western, dem eine ernsthafte Perspektivenübernahme gelingt. Das Ganze in einer spannend erzählten Story mit, soviel sei verraten, einem großen Drama am Schluss. Einige Elemente fallen etwas schematisch aus, aber a) weil das genretypisch ist und b) wegen seiner filmhistorischen Bedeutung insgesamt 5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SchubSchub" am 16.02.2026
Der Film handelt im Grunde davon, dass sich eine Gruppe von Menschen 90 Minuten lang lautstark und vehement über ihre klischeehaft intrinsischen gesellschaftlichen Ansichten streitet.
Der Film wird als Humoreske verkauft. Aber es ist schlicht unerträglich und abstoßend, diesen Figuren dabei zuschauen zu müssen, wie sie sich unentwegt über ihre politischen und gesellschaftlichen Ansichten streiten.
Genauso gut hätte man eine Sitzung im Deutschen Bundestag verfolgen, sich eine der vielen Polit-Shows oder eine der vielen linkspolitisch-sozialen Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anschauen können. Es macht keinen Unterschied, die Szenen sind die gleichen. Diese Ausstrahlungen sind auch nicht lustig, tun aber wenigstens nicht so.
Der Humor bewegte sich zwischen Kleinkind- bis maximal pubertärem Niveau. Das Timing der verschiedenen Slapstick-Einlagen im Film waren dazu noch grottenschlecht. Ganz zu schweigen von der grauenhaften Filmmusik, die absolut nichts emotional unterstrich.
In den 70ern hatte Loriot eine ähnliche Vereinssituation portraitiert. Aber er wusste wenigstens noch, wie man das macht. Damals hatte er auch nicht versucht, eine politisch-gesellschaftliche Agenda als "Die politischen Ansichten dieser Leute wurden enthüllt, und das ist so witzig!" zu verkaufen.
Wenn mir eine der Figuren gefallen hat, dann war es die des Heribert Bräsemann, dargestellt von Hape Kerkeling. Er war der einzige, der diesen ständigen Philippiken endlich ein Ende bereiten wollte und der den Überblick behielt. Und vielleicht noch Milan Peschel in der Rolle des Platzmeisters Hans-Günther Schnippering, der als Unbeteiligter die Streitereien störte und damit auflockerte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 15.02.2026
Dieser Streifen ist wirklich nur etwas für Horror-Genre-Fans, wenn überhaut. MERCY - DER TEUFEL KENNT KEINE GNADE besitzt absolut keine Alleinstellungsmerkmale, wenig Spannung und vor allem eine simple und teilweise wirre Geschichte. Nur die Schauspieler sind hier ein ganz kleiner Lichtblick. 2,30 Todeswolf-Sterne im Buch der Tränen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 15.02.2026
Im Vergleich zu anderen Kalter-Krieg-Filmen, in denen massive Zerstörungen drohten, ist hier die Dramatik auf Sparflamme.
Nukleares Inferno?
Nein, das U-Boot hatte keine Torpedos mit Nuklear-Sprengköpfen, wie hier jemand schrieb (oder hat die deutsche Synchro sie dazuerfunden?). Die wären ein paar Nummern zu groß, um ein Schiff zu versenken. Und würden dem abfeuernden U-Boot auch nicht gut bekommen.
Selbstverständlich hat ein Zerstörer Abwehrmaßnahmen gegen Torpedos: Decoys für Geräusch-sensitive Torpedos, oder einfach mit der 20mm- oder 40mm-Kanone draufhalten. Um mal den Stand, als dieser Film gedreht wurde, wiederzugeben.
Ein Torpedo-Treffer ist auch keine Katastrophe: Der Zerstörer ist gepanzert, und da er im Gefechtszustand ist, sind alle Schotten dicht. Heißt, ein Torpedo-Treffer flutet etwa ein Zwölftel des Zerstörers. Untergehen tut er davon nicht.
Hier zoffen sich zwei Hardliner irgendwo bei Grönland. Ist nicht ganz dasselbe wie im Film Fail Safe.
Es mangelt dem Film einfach an der Katastrophe, die Richard Widmark hier angeblich heraufbeschwört.
Bewertung und Kritik von Filmfan "hallidalli" am 15.02.2026
Fieser, unkontrollierbarer Film, der als zynische Gesellschaftskritik fungiert und die Frage stellt: Wie weit geht man für Geld wirklich?
Der kleine, hintergründige Thriller überzeugt mit starken Darstellern und einer dichten Atmosphäre. Ein makabrer, konsequenter und intelligenter Schocker, der unter die Haut geht.
Checker Tobis neue Abenteuer - Der Mega-Erfolg im Kino!
Abenteuer, Kids, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 15.02.2026
Auch bei Teil 3 hat man wieder die bewährte Mischung aus Kindgerechter Reportage und Natur erleben auf dem Globus verteilt.
Der neuste Film bringt Tobi nach Madagaskar, an den Nordpol und Süd Mexiko. Dabei tritt er wieder Menschen die dort arbeiten oder leben und lernt von Ihnen über die einheimische Kultur und die Besonderheiten bei Flora, Fauna und Tieren.
Immer noch sehr warmherzig präsentiert, ohne zu arg den Zeigefinger zu heben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 15.02.2026
Die Story von der Stange, wie bei vielen solcher Filme. Aber auf jeden Fall Top Darsteller und eine passende Kulisse im Dschungel. Nach einem zarten Start kommt Leben in die Story bzw. man wird ziemlich spannend bis zum Schluss unterhalten. Lässt man einige Ungereimtheiten und mal wieder das überdimensionierte Heldentum bei Seite, ist der Actionstreifen eine Empfehlung wert. Knapp 4 Sterne von mir!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 15.02.2026
2 Sterne nur weil das 4K-UHD-Format glasklar war und die Specialeffects hochwertig wirkten. Ansonsten war das alles unausgegoren und stellenweise großer Mist. Durchblick bekam man im laufe des Films immer weniger. Am Ende waren wir wieder alle dort, wo alles begonnen hat. Raum-Zeit geordnet. Händeschütteln und Schulterklopfen.
Halt mich zurück. Dieser Film ist das Ausleihen nicht wert.