Kritiken von "SchubSchub"

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "SchubSchub" am 16.02.2026
Der Film handelt im Grunde davon, dass sich eine Gruppe von Menschen 90 Minuten lang lautstark und vehement über ihre klischeehaft intrinsischen gesellschaftlichen Ansichten streitet.

Der Film wird als Humoreske verkauft. Aber es ist schlicht unerträglich und abstoßend, diesen Figuren dabei zuschauen zu müssen, wie sie sich unentwegt über ihre politischen und gesellschaftlichen Ansichten streiten.

Genauso gut hätte man eine Sitzung im Deutschen Bundestag verfolgen, sich eine der vielen Polit-Shows oder eine der vielen linkspolitisch-sozialen Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anschauen können. Es macht keinen Unterschied, die Szenen sind die gleichen. Diese Ausstrahlungen sind auch nicht lustig, tun aber wenigstens nicht so.

Der Humor bewegte sich zwischen Kleinkind- bis maximal pubertärem Niveau. Das Timing der verschiedenen Slapstick-Einlagen im Film waren dazu noch grottenschlecht. Ganz zu schweigen von der grauenhaften Filmmusik, die absolut nichts emotional unterstrich.

In den 70ern hatte Loriot eine ähnliche Vereinssituation portraitiert. Aber er wusste wenigstens noch, wie man das macht. Damals hatte er auch nicht versucht, eine politisch-gesellschaftliche Agenda als "Die politischen Ansichten dieser Leute wurden enthüllt, und das ist so witzig!" zu verkaufen.

Wenn mir eine der Figuren gefallen hat, dann war es die des Heribert Bräsemann, dargestellt von Hape Kerkeling. Er war der einzige, der diesen ständigen Philippiken endlich ein Ende bereiten wollte und der den Überblick behielt. Und vielleicht noch Milan Peschel in der Rolle des Platzmeisters Hans-Günther Schnippering, der als Unbeteiligter die Streitereien störte und damit auflockerte.

ungeprüfte Kritik

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "SchubSchub" am 15.01.2026
Der Film war über weite Strecken langweilig und ohne Esprit.

Die Witze - wenn man sie als solche wirklich bezeichnen mag - waren nicht lustig und kamen - maximal - auf eine 1 von 5. Der Film ist eher etwas für einen Kindergeburtstag als für Erwachsene. Rick Kavanian war nur zum Fremdschämen. Sein ständiges Grinsen und Overacting empfand ich als unerträglich.

Für mich war der lustigste Teil des Films die Pannen, die im Nachspann gezeigt wurden.

Was sollte dieses Getue mit den unterschiedlichen Sprachen?

Nicht nur in der Musik sondern auch im Allgemeinen enthielt der Film für meinen Geschmack viel zu viele Filmzitate. Fällt aktuellen Autoren denn nichts Eigenständiges ein, was für sich steht und das Publikum beeindruckt?

Noch schlimmer waren dann die episodischen Musikstücke (z. B. "Weil wir so super geil drauf sind"). Unfassbar dummer Text. Dazu ein armseliges musikalisches Arrangement, das so auch von einem Alleinunterhalter am Heimkeyboard hätte stammen können. Wenn ich das vergleiche mit episodischen Liedern der "echten" Winnetou-Filme, wo beispielsweise Banjo und Klavier so gut und professionell gespielt wurden, dass man es kaum glauben konnte, dann schaue ich mit Abscheu auf die Musikproduktion dieses Films.

Nein, diesen Film muss ich mir nicht noch einmal ansehen. Dafür bin ich das falsche Publikum.

ungeprüfte Kritik

Ein Mann, ein Fjord

Komödie, Deutscher Film, TV-Film

Ein Mann, ein Fjord

Komödie, Deutscher Film, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "SchubSchub" am 29.12.2024
Total öde … Ganz schlechtes Witz-Timing, totale Banalität verpackt als Witz, und der Soundtrack unterstützt auch nichts.

Dialekt ansich ist noch lange kein Witz. Und genervte Frauen sind auch alles andere als lustig.

Junge, junge … Verschwendete Zeit.

ungeprüfte Kritik

Das grenzt an Liebe

Komödie, Lovestory

Das grenzt an Liebe

Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "SchubSchub" am 07.01.2019
Mir ging der Film sehr ans Herz.

Vielleicht war es, weil ich mich dort widergespiegelt sah, vielleicht weil ich meine Freundin darin wiedergefunden habe, vielleicht weil ich einige Bekannte in dem Film gespiegelt sah.

Vielleicht auch, weil sich Michael Douglas ein wenig selbst gespielt hat (im wahren Leben hatte sein drogenabhängiger Sohn Selbstmord verübt).

Vom Saulus zum Paulus durch die passende Frau, die eher zufällig ins Leben stolpert. Das hat dieser Film bestens verkörpert. Das ist der richtige Film, um den Sonntag Abend gemeinsam auf dem Sofa zu verbringen, unter der Decke, mit zwei Gläsern Rotwein.

ungeprüfte Kritik