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Kritiken von "ChickyHeinz" aus

188 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Way of War
    Vom Vaterland verraten, von der Regierung gejagt, zur Rache verdammt.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 27.05.2010
    Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht nachvollziehen. Wer sich z.B. diesen Film anschaut, wird nicht verstehen warum Cuba Cooding Jr. (der hier die Hauptrolle spielt) jemals einen Oscar erhalten konnte. Man kann ihn vielleicht etwas "in Schutz nehmen" - Die anderen Schauspieler sind hier auch nicht besser.Wie auch immer - es bleiben 3 Möglichkeiten :
    01. Die Akteure sind entweder völlig falsch besetzt,
    02. sie setzen ein miserables Drehbuch um, oder
    03. sie verstehen nicht viel von ihrem Beruf.
    Dazu kommt erschwerend hinzu, dass die Handlung des Filmes ein ziemliche Chaos darstellt. Zeitsprünge in DREI verschiedene "Zeitebenen", die teilweise (bis auf die im Kriegsgebiet) nicht voneinender zu unterscheiden sind. Eine ziemlich konfuse Handlung, die man am Ende zwar schon grob zusammensetzen kann, und dann auch das gesellschaftskritische, verschwörungstheoretische Ende versteht, die aber im Grossen und Ganzen nervig und langweilig ist.
    Schade, aus der Grundidee + Grundhandlung hätte man mit bisschen mehr Können und Potential einen sehr guten Polit-Thriller basteln können. So versumpft das Werk in der Drittklassigkeit und ist höchstens noch für RTL2 oder Tele5 zu gebrauchen.
  • Red Riding Trilogy - Yorkshire Killer
    Korruption, Mord, Obsessionen. Willkommen im Norden.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 21.05.2010
    Ein Film der mich als Betrachter mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Zum einen muss man auf alle Fälle eingestehen, dass es sich keineswegs um eine billige TV Produktion handelt, sondern der Film qualitativ sehr gut da steht. Die Schauspieler sind absolut klasse, authentisch, realistisch und weltklasse besetzt. Für diese Auswahl an Akteuren hätte der Film ohne zu übertreiben 6 Sterne verdient. Die vereinzelten Rollen wirken keinesweg aufgesetzt, gespielt oder überdreht, sondern absolut ECHT. Und das bis in die kleinste Nebenrolle. Die Landschaft des englischen Nordens der 70er bzw. 80er Jahre wirkt trostlos und depressiv. Diese Stimmung zieht sich über alle 3 Teile. Man muss auch alle drei Teile als "Gesamtkunstwerk" bewerten und beurteilen. Obwohl der 2. Teil jetzt nicht unbedingt viel Handlung beinhaltet, die man für die "Hauptgeschichte" (der Mord , bzw das Verschwinden der kleinen Kinder) braucht. Allerdings zieht sich praktisch noch eine "Zweitgeschichte" voller Korruption und Verrat durch alle drei Teile, die dann wiederum im 2. Teil mehr zur Geltung kommt.
    Allerdings muss man auch die andere Seite der Medaille sehen. Der Film ist sehr realistisch gestaltet. Das bedeutet sehr viele Dialoge und sehr viele Personen die in diesen 3 Teilen auftauchen, befragt werden, usw. ! Das bringt natürlich auch sehr viele "langatmige" Stellen und Szenen mit sich. Wer hier ein Actionfeuerwerk erwartet sollte daher eher die Finger weg lassen. Alle 3 Teile sollte man auch (um der Handlung richtig folgen zu können) relativ zügig hintereinander schauen (also 3 Wochen Pause zwischen drin sollte man vermeiden). Ich hatte zwischen dem 2. + den 3. Teil ca. eineinhalb Woche Pause, und schon hatte ich Schwierigkeiten was die vereinzelten Namen anbelangen, die dann im 3. Teil fallen, aber die dazugehörende Person nicht mehr auftaucht.
    Daher hätte man diesen Dreiteiler auch etwas kürzen und sich mehr auf das Wesentliche beschränken können.
  • Zwölf Runden
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 07.05.2010
    Dieser Film hätte gut in die 1980er und 1990er Jahre gepasst. Damals hätte dann warscheinlich ein Van Damme, Stallone... die Hauptrolle gespielt. Hier agieren überwiegend (mir zumindest) unbekannte Schauspieler. Die machen ihren Job allerdings nicht unbedingt schlechter. Der Hauptdarsteller erinnert ein wenig an Matt Damon (nur etwas kräftiger).
    Von der Handlung her, tendiert dieser Film stark in Richtung "Stirb Langsam 3" (obwohl er im Großen und Ganzen bei Weitem nicht an diesen heran kommt). Auch sonst ist die gesamte Handlung nicht unbedingt was Neues. Die meisten Actionszenen, Stunts, Verfolgungsjagden usw. hat man irgendwann, irgendwo schon mal in irgendeinem Film gesehen. Das macht diesen aber dewegen nicht unbedingt uninteressant. Der Film kommt schnell zur Sache. Es gibt keine ewigen, unnötigen Dialoge und "Privatgeplänkel" und die Spannung zieht sich schön durch den ganzen Film. Viele Szenen sind allerdings ziemlich unrealistisch und übertrieben. Das passt dann aber wieder zu den Actionfilmen der 80er & 90er Jahre.
  • Dieser Titel wurde aus Jugendschutzgründen ausgeblendet.

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  • Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 16.04.2010
    Scheinbar handelt es sich bei diesem Film um ein Remake. Da ich das Orginal nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob es gelungen ist, oder nicht. Finde ich eigentlich auch nicht so wichtig. Wichtig ist, das dieser Film vom Regisseur Tony Scott (Staatsfeind Nr. 1, Spy Game, Domino, Deja Vu...) den Zuschauer unterhält, spannend ist, Qualität hat, und gut gemacht ist. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung. Denzel Washington und John Travolta als Kontrahenten in der typischen Rollenverteilung von Gut gegen Böse und James Gandolfini (u.a. Sopranos) als der coolste Bürgermeister, den man je in einem Film sah (ich zumindest). Vor allem John Travolta würde ich noch herausheben, der diese Rolle richtig schön durchgeknallt spielt.
    Ansonsten ist es eigentlich eine einfache Story: Geiselnehmer, deren Anführer John Travolta spielt, entführen eine U-Bahn (einen Teil zumindest) und verlangen von der Stadt New York (in Person - vom Bürgermeister der Stadt) eine hübsche Summe Dollars. Ansonsten kommen die Geisel zu schaden. Dabei gehen sie ziemlich gefühlskalt vor. Als Verhandlungspartner bekommt J. Travolta den bei der Bahn in Ungnade gefallenen Denzel Washington an die Strippe, und so nimmt dann alles seinen Lauf. Bis zum actionreichen Finale - das man zwar erahnen kann - aber trotzdem rasant und spannend ist.
    Als Fazit würde ich sagen, dass der Film bestimmt nicht den Actionfilm oder das Geiseldrama neu erfindet, aber es ist ein spannender, unterhaltsamer Film, der für einen guten Popcorn-DVD-Abend allemal geeignet ist.
  • Final Destination 4
    Rest In Pieces
    Horror, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 05.04.2010
    Mit dem 4. Teil geht nun auch die "Final Destination" Reihe in eine nächste unnötige Runde. Nachdem so gut wie alle guten Horror/Slasher Filme bis zum abwinken ausgereizt werden, bleibt also auch dieses Konzept davon nicht verschont. Man denke nur an die unmengen "Friday13th" , "Halloween", "Nightmare" oder "Saw" Filme, die von mal zu mal an Qualität und Handlung abnahmen. Aber so funktioniert das kommerzielle System eben. In jedem Bereich (vor allem in der Musik und Filmindustrie) wird ein erfolgreiches Konzept so lange gemästet, bis es sich finanziell nicht mehr lohnt.
    Dabei hätte man auch mit diesem 4. Teil der "Final Destination" Reihe einen guten Film basteln können. Die Grundhandlung ist ja relativ o.k. ! Die Idee mit diesem Unfall ist schon ganz brauchbar. Auch die Qualität und Special Effects sind gut. Aber leider wurde an guten Schauspielern und Dialogen gespart. Auch die Umsetzung der Handlung fande ich schlecht. Die Art und Weise der Tötungen der Personen (die Anfangs den Unfall überlebten) ist einfach einfallslos und es wurde krampfhaft versucht, dies alles so brutal wie möglich zu machen (damit man auch richtig viel sieht). Was bei Teil 1 (oder auch noch Teil 2) noch vom Tod herbeigeführte UNFÄLLE sind, sind hier nur noch grösstenteils TÖTUNGEN.
    Es kommt auch nicht wirklich was vor, was einen Zuschauer wirklich überrascht. Es läuft so ab, wie man es erwartet. Deshalb fande ich den Film nicht unbedingt langweilig aber vorhersehbar und deshalb teilweise öde und höchstens Durchschnitt.
  • While She Was Out
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 27.03.2010
    Das Kim Basingers gute Zeiten längst der Vergangenheit angehören ist ja kein Geheimnis. Hier erreicht sie ihren beruflichen Tiefpunkt. Vielleicht ist sie etwas in Geldnot - anders ist es schwer zu erklären. Der Film ist nämlich wirklich schlecht. Und damit meine ich das Gesamtpaket. Es fängt bei der Handlung an. Aus der hätte man wirklich was basteln können - vorausgesetzt man versteht sein Handwerk. Das allerdings scheint hier nicht der Fall.

    Eine Frau, die kurz davor noch eine nicht erfreuliche Begegnung mit ihrem unsympathischen Ehemann hatte, fährt bei Dunkelheit, mit ihrem heruntergekommenden Auto, in einen grossen Supermarkt, um Geschenkpapier zu kaufen. Dieser Supermarkt ist völlig überfüllt. Daher stört sie sich an einem falsch geparkten Auto und hinterlässt eine unfreundliche Botschaft in Form eines Zettels an der Windschutzscheibe. Ganz ehrlich - jeder, der Samstags in einem grossen Einkaufszentrum, Supermark oder in einer grösseren Stadt einkaufen will, könnte 20 so Zettel hinterlassen. Nun gut. Sie bummelt auf alle Fälle eine Weile so herum, kauft dann Geschenkpapier für 21 Dollar (warscheinlich teurer als das Geschenk) und verlässt den Markt wieder. Auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug läuft sie an dem falsch geparkten Auto erneut vorbei, welches aber ein paar Sekunden später - als sie in ihr Fahrzeug steigt - voll besetzt hinter hier auftaucht, und ihr den Weg versperrt. Heraus kommen 4 jugendliche Möchtegern-Gangster, die sie gleich wüst beschimpfen. Als sich daraufhin ein Wachmann einmischt wird dieser von den Typen erschossen. Komisch - der vollbesetzte Parkplatz ist da wie leergefegt. Sie kann mit ihrem Fahrzeug fliehen, und ab da beginnt eine Verfolgungsjagt (erst mit Auto, dann zu Fuss durch den Wald), die einfach lächerlich und völlig unrealistisch ist.
    Am schlimmsten fallen einem die zeitlichen Abläufe auf. Manchmal ist hinter ihr keiner, dann sind sie wieder ganz nah. Sie hätte in diesem Film 10 - 15 mal die Chance gehabt auf nimmer wieder sehen zu verschwinden. Dann versteckt sie sich aber wieder und gibt ihre Rivalen damit die Chance sie zu finden. Auf die Dauer absolut nervig und blöd. Gegen Ende des Films dreht die gute geprügelte Kim allerdings plötzlich auf, und wird zum weiblichen Rambo. Dabei bringt sie die Jungs (deren Dialoge sind Hauptschulpausenhofniveau) reihenweise um die Ecke. Und selbst das wirkt lächerlich. Wie sie aus ihrem roten Werkzeugköfferchen eine "Waffe" (z.B. Wagenrad) nach der Anderen (z.B. Schraubenzieher) zaubert. Wenigstens weiss man dann, warum sie dieses sch... Ding durch den Wald schleppt. Was auf jeden Fall auch noch lustig ist: Egal wohin sie rennt, oder sich versteckt, die Kiddies laufen IMMER die gleiche Richtung wie sie. Und sie wechselt oft die Richtung - läuft sogar mal im Kreis, aber die sind immer irgendwie da. Kann mir keiner erzählen, dass 4 Idioten die Chance haben Nachts in einem dunklen Wald einer Person auf der Spur zu bleiben, die teilweise mehrere Minuten Vorsprung hat. Die Chancen stehen da bei fast 0 - es sei denn, die flüchtende Person stellt sich selten dumm an - und das tut sie ja auch teilweise.

    Was auch noch ein deutlicher Minuspunkt ist, ist die schlechte deutsche Synchronisation, die teilweise hinten und vorne nicht passt. Aber dafür können die Macher und Schauspieler mal nichts.

    Wer also einen unprofessionellen Film, mit schlechten Schauspielern und einem blöden Handlungsablauf sehen will, sollte hier schnell zugreifen, und sich einen miesen DVD Abend machen.
  • Public Enemies
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 21.03.2010
    Auf der Blue Ray (vielleicht auch auf der DVD ? ) Fassung befinden sich einige Extras. Darunter werden auch die Parallelen zwischen Kino und Realität aufgezeigt. In diesem Film versuchte die Crew um Regisseur Michael Mann so nah wie nur möglich an den wahren Ereignissen aus den 30er Jahren zu bleiben. Es wurde an Orginalschauplätzen gedreht, die extra für den Dreh hergerichtet wurden. Auch die dargestellten Personen sind geschichtlich belegt. Christian Bale (der den F.B.I. Agenten Melvin Purvis spielt) ließ sich z.B. während des Drehs von dem Sohn des wahren M.Purvis beraten.
    So entsteht in diesem Film ein Einblick über ein Amerika der 30er Jahre. Über Verbrechersyndikate, Outlaws und eine neue Behörde namens F.B.I. mit einem jungen J. Edgar Hoover der diese Behörde gründet um staatenübergreifend gegen das Verbrechen vorgeht. Auch die anfänglichen Schwierigkeiten und das Amateurhafte vorgehen dieser jungen Einheit wird schön dargestellt.

    Trotz dieser dokumentarischen Seite des Film, kommt die unter Unterhaltung und die Qualität keineswegs zu kurz. Die Kulissen sind einfach klasse. Es wirkt so, als wäre der Film in den 30ern enstanden - dafür wurden ganze Strassen umgebaut und neu dekoriert oder ein ehemaliges heruntergekommenes Gefängnis restauriert. Die Schauspieler sind durchweg weltklasse. Natürlich kann man das von Akteuren wie Johnny Depp und Christian Bale erwarten. Allerdings gilt es hier auch für jede kleinste Nebenrolle. Die Schauspieler passen einfach perfekt zu der ihnen gegebenen Rolle. Man nimmt ihnen die Charaktere voll ab, und teilweise sehen sie den realen Personen von damals sogar sehr ähnlich (vor allem der Automechaniker aus dem Gefängnisausbruch ist mir da extrem aufgefallen).
    Die Story ist durchweg spannend und interessant ohne überdreht zu wirken. Die Action ist ausreichend und der Handlung angepasst. Man bekommt im Film genug Informationen die man erwartet ohne lange und langweilige Dialoge.
    Ich für mein Teil kannte mich überhaupt nicht in der Thematik John Dillinger aus und hatte den Film nur ausgeliehen um einen guten Gangsterfilm mit Johnny Depp zu sehen. Der Film hat jedoch mein Interesse geweckt, und ich habe mir sogar (wie oben bereits erwähnt) die ganzen Extras reingezogen. Und die interessieren mich normalerweise weniger. Hier allerdings sind diese nur zu empfehlen: kurz und bündig bekommt man ausreichend Hintergrundinformationen, Orginalbilder usw..
    Alles in Allem bleibt ein grossartiger Gangsterfilm, der vielleicht nicht mit einem Epos wie "Der Pate" mithalten kann, der aber durchaus in einer Liga mit "Good Fellas" oder "L.A. Confidential" spielt. Und das reicht schon völlig aus.
  • Hangover
    Bist du hart genug für Las Vegas?
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 08.03.2010
    War wirklich positiv überrascht. Bin eigentlich nicht so ein Freund von Komödien. Es gibt natürlich einige Klassiker. Aber die neuen Filme sind oft nur dämlich, blöd-albern, irgendeine Teenie Kacke (z.B. American Pie) oder 0-8-15 standart (die meisten Jim Carrey oder Adam Sandler Filme).
    Hatte aber schon einiges Positive über diesen Film gehört und ich wurde nicht enttäuscht. Schon der Aufbau des Filmes bringt diese Spannung mit hinein - man will wissen was passiert ist. Die Dialoge sind teilweise wirklich lustig und die Schauspieler sind Top besetzt. Möchte da für mich noch Zach Galifianakis (das ist der mit dem Vollbart) herausheben, der mir bis jetzt eigentlich völlig unbekannt war. Allein wegen dem lohnt es sich schon. Die Ereignisse in der Handlung sind NICHT vorhersehbar und die Charakteren sind nicht so überdreht und wirken realistisch. Auch in den Nebenrollen super besetzt. Da tauchen stellenweise Gestalten auf - einfach cool.
  • Watchmen
    Die Wächter - Wer wird uns jetzt retten?
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 01.03.2010
    Watchmen würde ich mit keiner anderen Comicverfilmung vergleichen. Superman, Batman, Spider Man, X-Men ... sind teilweise wirklich gute Verfilmungen, aber sie sind eindeutig eher für ein jüngeres Publikum gedacht. Watchmen ist ganz klar eine Verfilmung für Erwachsene. Das fängt schon an der gesamten Story an. Die eben nicht typisch 0-8-15 ist. Auch wenn streckenweise (vor allem im ersten Drittel) des Films einige Längen vorhanden sind, wird der Film nicht wirklich langweilig. Es werden vielmehr die einzelnen Persönlichkeiten mit Vorgeschichte dargestellt. Der Film baut sich langsam auf und man bekommt alle Informationen die man braucht. Ausserdem ist die Gewalt hier viel extremer dargestellt als z.B. in Batman oder Spider Man. Es ist teilweise richtig brutal (z.B. abgetrennte Gliedmaßen - viel Blut usw.), wirkt aber nicht überzogen. Die Gewalt finde ich gut in der Handlung integriert. Auch an dem Soundtrack merkt man, dass es kein Teenie Film sein soll (u.a. mit Janis Joplin, Bob Dylan, Simon & Garfunkel, Nat King Cole, aber auch My Chemical Romance). Und diese Lieder fallen auch extrem auf - da sind einfach perfekt in die vereinzelten Szenen passen. Und das macht den Film ebenfalls aus - in diesem Film passt einfach Alles. Die Schauspieler sind bis zur letzten Nebenrolle perfekt besetzt, die Kulisse ist super, die ganze Stimmung die der Film so mit sich bringt ist toll, die Hintergründe und die Liebe zum Detail sind mir selten so aufgefallen wie in diesem Film. Die Dialoge wirken echt (ein kleiner Minuspunkt wäre das manchmal zu philosophische Gerede), die Geschichte die erzählt wird ist interessant. Ich hab auch noch keine Comicverfilmung gesehen die die "persönlichen Probleme" der einzelnen Charakteren so gut darstellt.

    Fazit: Für mich die BESTE Comicverfilmung die es gibt. Für jüngeres Publikum nicht unbedingt geeignet, für Comicfreunde ein Muss.
  • Pathology
    Jeder hat ein Geheimnis.
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 28.02.2010
    Eine Mischung aus "Anatomie" und "American Psycho". Leider aber nicht ganz so gut. Der Film hat Anfangs über eine längere Phase keine (ich nenne es mal) Struktur und keinen "Fluss". Es kommt eine Szene von ca. 5 Minuten (z.B. morgens in der Pathologie) - Szene beendet - Schnitt - nächste Szene 5 Minuten (Abends in der Kneipe) - Schnitt - nächste Szene 5 Minuten (morgens in der Pathologie). Und so springt die Handlung von einem Schauplatz zum nächsten. Und das macht den Film unattraktiv.
    Dazu kommt noch, das alle dargestellten Personen nicht sonderlich sympathisch, "komisch" und unecht wirken. Díe Dialoge nerven stellenweise und wirken ebenfalls unrealistisch.
    Die Handlung ist eigentlich ganz O.K., man hätte nur mehr aus der Geschichte machen können und müssen.
    Deshalb ist dieser Film nur unteres Mittelmaß und nicht wirklich weiter zu empfehlen. Würde ihn aber eher bei 2,5 Sternen, als bei 2 sehen. Da ich das nicht vergeben kann, gibts nur 2, da ich doch etwas enttäuscht war.
  • Boogeyman 3
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ChickyHeinz" am 21.02.2010
    Der Film knüpft mit der Story grob an Boogeyman 2 an. Allerdings was die Qualität dieses Streifens anbelangt ist er ein gutes Stück von Teil 2 entfernt. Dieser Teil 2 war auch nur guter Durchschnitt - nichts Besonderes - aber für ein kurweiligen DVD Abend durchaus geeignet. Auch was die Spannung anbelangt war der "Vorgängerfilm" durchaus o.k..
    Was diesen Film anbelangt, musste ich leider feststellen, dass der wirklich gar nichts kann. Die Qualität gleicht einer TV Produktion für "Tele5"oder "Das Vierte". Die Schauspieler sind überwiegend schlecht. 2 oder 3 von ihnen erreicht vielleicht den unteren Durchschnitt. Die Dialoge sind teilweise typischer "US-Teenie-Horror-0-8-15" und meistens ziemlich blöd. Die Story ist schwach, gekünstelt und streckenweise ziemlich unlogisch. Der "Boogeyman" sieht ziemlich komisch, billig und nicht sonderlich gruselig aus. So wie die ganzen "Special Effects" in diesem Film. Das Blut sieht in einigen Szenen aus wie Kirschschorle oder Brause oder sowas. Einigen Szenen (vor allem in der die Hauptperson träumt) erinnern äusserst stark an alte Freddy Kruger (Nightmare on Elm Street) Filme. Obwohl ich von der Klasse her den Vergleich gar nicht groß anstellen möchte (die Nightmare Filme sind Kult - der wird es nie im Leben werden).
    Die Art und Weise wie hier die Teenies um die Ecke gebracht werden wirken oft eher lächerlich (der Boogeyman steckt sie in einen Koffer, oder in eine Waschmaschine).
    Dazu kommt noch, dass der Film über grössere Strecken sehr langweilig ist, und man auch noch weiss, wenn was passiert, bzw. man ahnt es. Das bedeutet, das es keine wirklichen Schockmomente gibt, die so einen Film mit ausmachen.
    im Grossen und Ganzen bleibt zu sagen, dass die beiden Vorgänger Boogeyman 1 + 2 keine Klassiker sind, die man aber durchaus sehen kann. Von diesem 3. Teil würde ich entschieden abraten. Der einzige Grund, warum ich den 2. Stern vergeben habe ist, dass ich leider auch schon Schlechtere gesehen habe (die ich nicht mal zu Ende geschaut habe). Und da ich keine 0 vergeben kann, musste ich diesem dann 2 geben - obwohl 1,5 wohl passender wäre.