Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" am 27.05.2026
Optisch nicht ganz so gut wie 300 und Gladiator, trotzdem nah dran und für eine Fernsehserie sehr gelungen. Stunts kennen wir auch aus Matrix und es gibt viel Gewalt, Blut, Sex und Vulgärsprache. FSK 18 also absolut gerechtfertigt. Die Darsteller sind sehr gut gecastet, jeder passt in seine Rolle. Besonders gefallen haben mir Peter Mensah (mit der Synchronstimme von Nicolas Cage), der in 300 nur eine kurze Rolle als Botschafter von Xerxes hatte und hier als Gladiatorenausbilder zur Hochform aufläuft. Und Lucy Lawless, unsere Xenia, die noch genauso heiß und sexy ist wie damals.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 26.05.2026
Sehr sehr nahe an der Realität und dennoch ein Stück formidables Erzählkino. VERBRANNTE ERDE ist sowohl spannend, wie auch inhaltlich extrem überzeugend. Ohne Schnörkel wird hier eine Gangster-Geschichte erzählt, mit vollkommenen Verzicht auf Polizei, oder sonst irgendwelchen Ermittlern. 3,60 Caspar-David-Friedrich-Sterne in Berlin.
Insgesamt ein gelungener AKTUELLER Film für Jung und Alt (aber nicht GANZ Jung); wenn auch eine nicht unbedingt so gut gelungene Verfilmung des Romans; denn zwischen die Wahl gestellt: Verfilmung von 1986 oder 2025, ist die ältere Version natürlich viel werkgetreuer und ohne die vielen aktuellen Realitätsbezüge des aktuellen Films wie Drohnen, digitalisierte Zeitsparkonten und kleine KI-Roboter und meiner Ansicht nach insgesamt auch besser für GANZ Jung geeignet; denn beide Filme sind ab 6 Jahren erlaubt. Das heißt aber nicht: auch ab 6 Jahren empfohlen. Bei dem älteren Film würde ich einer solchen Empfehlung je nach geistiger Reife des Kindes im Gegensatz zu dem aktuellen Film nicht vehement widersprechen; denn gerade diese aktuellen Bezüge machen die neuere Verfilmung der Geschichte realitätsnaher und daher weniger märchenhaft fiktiv und dadurch auch bedrohlicher wirkend, was natürlich für das Gemüt eines 6-jährigen Kindes in den meisten Fällen wenig geeignet ist. Während ich den älteren Film durchaus für viele Kinder ab 6 Jahren geeignet finde, würde ich persönlich für den aktuellen Film eine Empfehlung frühestens ab 10 Jahren abgeben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BetreutesDenken" am 25.05.2026
Ein Loser wird plötzlich zum Helden weil ein findiger Journalist eine zufällige Gegebenheit aufbauscht und eine Story erfindet die viele glauben möchten. Erinnert stark an die "Deportationsgeschichte" von 2024 und der Film wurde auch zeitlich danach gedreht. Ruhm und Geld winken, wenn ein Märchen sich nur gut genug anhört. Im Gegensatz zu vergleichbaren Wirklichkeiten gibt es im Film aber ein Happy End und der Protagonist gibt die erfundene Story zu.
Großartig-bissige Inszenierung!
Bewertung und Kritik von Filmfan "miniwatu" am 24.05.2026
Ein bewegender, aber nicht makelloser Blick auf den AIDS-Aktivismus
Robin Campillos „120 BPM“ ist ein filmisches Meisterwerk, das den verzweifelten, mutigen Kampf der AIDS-Aktivist:innen der 1990er Jahre mit atemberaubender Intensität und Empathie auf die Leinwand bringt. Der Film besticht durch seine schonungslose Ehrlichkeit, die politischen Debatten innerhalb von Act Up-Paris und die eingewobene Liebesgeschichte zwischen Nathan und Sean, die dem Ganzen eine zutiefst menschliche Dimension verleiht. Gerade diese Kombination aus kollektivem Widerstand und persönlicher Zärtlichkeit macht den Film so berührend – er zeigt nicht nur den Kampf, sondern auch das Leben, das es zu retten galt.
Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Die Backstory von Sean, der als 16-Jähriger von seinem Mathematiklehrer mit HIV infiziert wird, reproduziert leider ein schädliches Klischee – das des „pädophilen Schwulen“. Diese Darstellung ist nicht nur unrealistisch (eine Infektion beim ersten Sex ist statistisch extrem unwahrscheinlich), sondern bedient auch ein homofeindliches Vorurteil, das die queere Community seit Jahrzehnten bekämpft. Hier verpasst der Film die Chance, verantwortungsvoller mit der Biografie einer Figur umzugehen.
Trotzdem überwiegt der positive Beitrag: „120 BPM“ leistet Unschätzbares, indem er eine fast vergessene Ära des queeren Widerstands ins Gedächtnis ruft – mit all ihrer Wut, Trauer und Hoffnung. Gerade für jüngere Generationen ist der Film ein wichtiges Zeitdokument, das zeigt, wie viel erreicht wurde und wie viel noch zu tun bleibt. Er ist kein perfekter Film, aber ein notwendiger. Ein Werk, das aufrüttelt, berührt und zum Nachdenken anregt – trotz seiner Schwächen.
Nach der zauberhaft-magischen Kinderbuchreihe von Sabine Bohlmann.
Abenteuer, Kids, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Karlchen63" am 23.05.2026
Auch wenn ich vielleicht nicht zur Zielgruppe gehöre, schaue ich mir immer wieder filme für Kinder und Familien an. Der Film hat mir suoper gefallen So schöne Bilder und die Kinder-Schauspieler waren der Hammer. Die ganze Handlung sehr berührend und emotional gespielt von den jungen Mädchen. Solche Filme sind extrem selten- die ganze Art wie er gemacht war. Die Aufnahmen vom Wald, die Emotionen der Kinder und die Magie. So angenehm dass mit den Effekten nicht übertrieben wurde.
Ich gestehe dass auch ich als Erwachsene gefesselt war. Der Film ist spannend, mitreissend und lustig. Keinen Moment langweilig.
Gerne für mich mehr solcher Filme. Uneingeschrönkt empfehlenswert für jedes Alter
Inspiriert von einer Legende. Verbunden durch einen Traum.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 21.05.2026
Ein absolutes Muss für alle Freunde von Musik-Filmen. Die darin enthaltenen Konzert- bzw. Auftritts-Szenen (fast alle Neil-Diamond-Songs von Kate Hudson & Hugh Jackman persönlich gesungen) sind einfach nur grandios. Geschickt damit verwoben sind die privaten Hoch-und-Tiefs der beiden Haupt-Protagonisten.
Kleine Anmerkung: Der Film spielt Mitte/Ende der 1990er-Jahre, also in einer Zeit, als Amerika noch nicht seine Seele verloren hatte. Es ist einfach nur zum Heulen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 21.05.2026
Einer der wenigen "Me-Too"-Filme, bei denen das Opfer zwar physisch relativ unbeschadet davonkommt, psychisch aber schwerst traumatisiert ist. Öffentlich wirkt Agnes - zwischenzeitlich zu einer allgemein beliebten und allseits anerkannten Dozentin avanciert - hingegen eher als Power-Frau, die alles im Griff hat. Doch in ihrem Innersten hat sie auch Jahre nach dem "Ding" große Probleme und hat extrem damit zu kämpfen, ihr Leben halbwegs in normalen Bahnen zu führen.
Die komplette dritte Season - Manche Reichtümer lässt man besser ruhen.
Serie, Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "832005" am 20.05.2026
Die gesamte Staffel hat mir gut gefallen. Allerdings ist die z.T. recht drastische Rede schon hart an der Grenze. Erstaunlich fand ich auch die hemmungslose Darstellung der Frauen, die schon manche Grenze überschreitet und z.T. recht diskriminierend ist. Zum Schnuß (3. Staffel) war die Luft raus. Da hätte man sich doch etwas besseres einfallen lassen sollen. Schade. Aber vielleicht hatte das auch mit dem Tod der Kamarafrau zu tun.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 20.05.2026
"Weil Sie jemanden brauchen der böse ist, damit du gut sein kannst !"
Mir hat die Fortsetzung auch wieder sehr gut gefallen, vielleicht ist der zweite Teil ein wenig düsterer, aber das war ja auch abzusehen, da hier die Schluss-Ereignisse weiter erzählt werden vom Vorgänger.
Optisch ist der Film wirklich der Hammer, nahezu bombastisch sieht er aus auch von den Effekten her ganz ganz tolles Fantasy Spektakel.
Gefühlvolle Songs und Emotionen gibt es natürlich auch wieder wieder, trotzdem ist er minimal schwächer als Teil 1.
Bewertung und Kritik von Filmfan "pafmsqqt" am 19.05.2026
Ein sehr interessanter Film mit hervorrsgenden Schauspielern. Freundschaften sind unabhängig von Alter und Geschlecht und bereichern das Leben außerordentlich. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 19.05.2026
Ja, die Qualität ist gruselig.
Aber es scheint weltweit nix Besseres zu geben. Deshalb lieber eine schlechte Version als gar keine.
Eine Blu-ray mit dem richtigen 2.35-Format, verständlichem O-Ton und der australischen Fassung zzgl. der 2 spanischen Szenen wäre ein Traum. Verdient hätte dieser Film es.
Bis dahin tut es das, was auf dieser DVD "US-Fassung" genannt wird. Die enthält die volle Story zu dem blonden Jungen (für Eilige: direkt nach dem Vorspann und direkt vor dem Nachspann) und wertet den Film massiv auf. Leider ist das Bildformat so schmal, dass die Pointe in der Mühle nicht richtig zu erkennen ist. Und die sich bückende Kellnerin auch nicht. Hier in der deutschen Fassung nachsehen.
Übrigens, das Buch soll hier in Deutschland vor 2011 gekürzt gewesen sein.
Die nostalgischen Super-8-Fassungen sehe ich immer mit einer gewissen Neugier. Tja, so war das wohl, bevor es Videorecorder gab. Diese Super-8-Fassung ist die erste, die einen Film nicht total verstümmelt, sondern einfach die ruhigen Anteile zugunsten der Action weglässt. Bild und Ton wären normalerweise gruselig, aber wie wir wissen, ist der eigentliche Film ja nicht besser. ;-)