Karl Dannemann

Dannemann war der Sohn des Gastwirtes Johann Albert Dannemann (1850–1897) aus Neubruchhausen und dessen Frau Clara Marie Caroline Dannemann, geb. Beermann (1860–1918) aus Hemelingen. Beide waren seit dem 11. Mai 1882 verheiratet. Als jüngstes von insgesamt sieben Kindern (Albert Heinrich, Johann Hermann Albert, Conrad, Anna Magdalene Elisabeth, Bernhardine Friederike und Albert Dietrich) hat Karl Dannemann seinen Vater nicht mehr kennengelernt. Bereits mit sieben Jahren bekam er seinen ersten Farbkasten. Aber wohl auf Drängen seiner Mutter absolvierte er zunächst eine Lehre bei einem Malermeister und erhielt anschließend eine Ausbildung als Bühnenbildmaler beim Bremer Theater und besuchte nebenher abends die Bremer Kunstgewerbeschule – einen Vorläufer der Hochschule für Künste Bremen. Noch während seines Studiums wird er 1916 als Soldat eingezogen und kehrt erst im Frühjahr 1918 aus Russland zurück. Am 14. Februar 1920 heiratete er Erna Margarete Noeren, geboren am 17. Oktober 1892 in Bremen. 1920 begab er sich nach Berlin, wo er Meisterschüler von Max Slevogt wurde. In den 1920er Jahren realisierte er in Bremen einige seiner markantesten Werke. Er schuf die Fresken im Bacchuskeller des Bremer Ratskellers, das Gemälde Hindenburg-Bankett im Bremer Rathaus, sowie diverse Bühnenbilder, Porträts, Seestücke, Stillleben, Stadt- und Landschaftsbilder. In den 1930er und 1940er Jahren betätigte sich Dannemann als Schauspieler beim Film, wo er in insgesamt über 50 Produktionen mitwirkte, in Unterhaltungsfilmen gleichermaßen wie in nationalsozialistischen Propagandafilmen. 1941 schrieb er das Drehbuch für den Film Irgendwo in weitem Land (nach der Der Bär von Anton Tschechow). In diesem Film führte er auch zum ersten Mal Regie. Der Film wurde zu seiner Zeit nie aufgeführt. Vom Kriegseinsatz war er als unabkömmlich befreit worden und stand auf der Gottbegnadeten-Liste. Dannemann schied 1945 im Alter von 49 Jahren freiwillig aus dem Leben, um sich der Gefangennahme durch sowjetische Truppen zu entziehen. Seine Frau Erna Dannemann starb kinderlos am 2. März 1975 in Potsdam-Babelsberg in einem Altenheim an der Allee nach Glienicke. Karl Dannemann war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Quelle: Wikipedia

Geschlecht: Männlich
Geboren: 22.03.1896
Gestorben: 04.05.1945
Alter: 49 Jahre

Alle Filme mit Karl Dannemann

Karl Dannemann

Dannemann war der Sohn des Gastwirtes Johann Albert Dannemann (1850–1897) aus Neubruchhausen und dessen Frau Clara Marie Caroline Dannemann, geb. Beermann (1860–1918) aus Hemelingen. Beide waren seit dem 11. Mai 1882 verheiratet. Als jüngstes von insgesamt sieben Kindern (Albert Heinrich, Johann Hermann Albert, Conrad, Anna Magdalene Elisabeth, Bernhardine Friederike und Albert Dietrich) hat Karl Dannemann seinen Vater nicht mehr kennengelernt. Bereits mit sieben Jahren bekam er seinen ersten Farbkasten. Aber wohl auf Drängen seiner Mutter absolvierte er zunächst eine Lehre bei einem Malermeister und erhielt anschließend eine Ausbildung als Bühnenbildmaler beim Bremer Theater und besuchte nebenher abends die Bremer Kunstgewerbeschule – einen Vorläufer der Hochschule für Künste Bremen. Noch während seines Studiums wird er 1916 als Soldat eingezogen und kehrt erst im Frühjahr 1918 aus Russland zurück. Am 14. Februar 1920 heiratete er Erna Margarete Noeren, geboren am 17. Oktober 1892 in Bremen. 1920 begab er sich nach Berlin, wo er Meisterschüler von Max Slevogt wurde. In den 1920er Jahren realisierte er in Bremen einige seiner markantesten Werke. Er schuf die Fresken im Bacchuskeller des Bremer Ratskellers, das Gemälde Hindenburg-Bankett im Bremer Rathaus, sowie diverse Bühnenbilder, Porträts, Seestücke, Stillleben, Stadt- und Landschaftsbilder. In den 1930er und 1940er Jahren betätigte sich Dannemann als Schauspieler beim Film, wo er in insgesamt über 50 Produktionen mitwirkte, in Unterhaltungsfilmen gleichermaßen wie in nationalsozialistischen Propagandafilmen. 1941 schrieb er das Drehbuch für den Film Irgendwo in weitem Land (nach der Der Bär von Anton Tschechow). In diesem Film führte er auch zum ersten Mal Regie. Der Film wurde zu seiner Zeit nie aufgeführt. Vom Kriegseinsatz war er als unabkömmlich befreit worden und stand auf der Gottbegnadeten-Liste. Dannemann schied 1945 im Alter von 49 Jahren freiwillig aus dem Leben, um sich der Gefangennahme durch sowjetische Truppen zu entziehen. Seine Frau Erna Dannemann starb kinderlos am 2. März 1975 in Potsdam-Babelsberg in einem Altenheim an der Allee nach Glienicke. Karl Dannemann war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Quelle: Wikipedia

Geschlecht: Männlich
Geboren: 22.03.1896
Gestorben: 04.05.1945
Alter: 49 Jahre

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Titanic

Der atemberaubende Sensationsfilm vom Untergang dieses berühmten Schiffes.
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Deutschland 1943 | FSK 12

Die Entlassung

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1888, Wilhelm II. (Werner Hinz) wird deutscher Kaiser. Doch bereits kurz nach der Thronbesteigung beginnen die Konflikte zwischen ihm und seinem Kanzler Fürst Bismarck (Emil Jannings). Sie finden keine gemeinsame Linie in der ... mehr »
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Hochzeit auf Bärenhof

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Der heimlichen Liebe des Ulanenoffiziers Lothar von Pütz (Ernst von Klipstein) und der schönen Roswitha von Krakow (Ilse Werner) steht ein ater Familienstreit entgegen. Vergeblich macht der bejahrte, aber lebensfrohe Baron von ... mehr »
Deutschland 1942 | FSK 12

Bismarck

Das politische Schicksal des Eisernen Kanzlers.
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Von König Wilhelm I. (Friedrich Kayßler) auf Anraten seines Kriegsministers von Roon ins Kabinett berufen, löst Otto von Bismarck (Paul Hartmann) den Preußischen Landtag auf und beginnt unter der Leitung des Kriegsministers mit ... mehr »
Deutschland 1940 | FSK 18

Wasser für Canitoga

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Georg Turner-Krebs.
Frühjahr 1905, an der Baustelle des Wasserleitungsprojekts der Canitoga-Limited am 'Mount Jefferson' im ... mehr »
Frühjahr 1905, an der Baustelle des Wasserleitungsprojekts der Canitoga-Limited am 'Mount Jefferson' im nördlichen 'Cananda', hat der zweite Igenieur, Oliver Monstuart (Hans Albers), den Vorarbeiter Westbrook (Carl Wery), der die ... mehr »
Deutschland 1939 | FSK 16

Das Lied der Wüste

In einer kleinen nordafrikanischen Wüstenstadt wird unter Leitung des schwedischen Ingenieurs Nic Brenten ... mehr »
In einer kleinen nordafrikanischen Wüstenstadt wird unter Leitung des schwedischen Ingenieurs Nic Brenten (Gustav Knuth) ein Kupferbergwerk errichtet. Die Aussicht auf ertragreiche Geschäfte lockt eine Reihe internationaler ... mehr »
Deutschland 1939 | FSK 6