Kritiken von "cb130866"

Shoot 'Em Up

Kein Name, keine Vergangenheit, nichts zu verlieren.
Action, 18+ Spielfilm

Shoot 'Em Up

Kein Name, keine Vergangenheit, nichts zu verlieren.
Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 27.11.2008
Obercoole sinnfreie Action- und Ballerorgie über einen Mann der ein Baby vor den bösen Gangstern schützt. Dies alles ist so furios gemacht, daß man bis zum Schluß staunend vor dem Bildschirm sitzen bleibt. Der Film erinnert stark an eine Mischung aus Hard Boiled und Crank und hat in Clive Owen den perfekten Darsteller für die Rolle. Monica Berlucci als sorgende Nutte und besonders Paul Giamatti als schmieriger Krimineller können sich ebenfalls auf Niveau des Hauptdarstellers halten. Der Film ist mit sovielen Einfällen und Effekten gespickt das man aus dem Staunen nicht rauskommt. Das ganze hat zudem noch eine gehörige Portion Härte mitbekommen. Den ganzen Film darf natürlich nicht allzu ernst nehmen, so verschmerzt man auch die sicherlich 100 Toten in dem Film.
Schlechthin das Action-Highlight des Jahres, obercool und superhart und dabei sehr einfallsreich, wenn auch auf eine Handlung größtenteils verzichtet wird. Aber wer braucht die für die 80 Minuten-Ballerorgie schon!!

ungeprüfte Kritik

Next

Wer die Zukunft sieht, könnte sie verändern.
Thriller, Science-Fiction

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Wer die Zukunft sieht, könnte sie verändern.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 26.11.2008
Unterhaltsame Verfilmung einer Kurzgeschichte über einen Mann der zwei Minuten in die Zukunft sehen kann und dadurch dem FBI bei der Suche nach einer Atombombe helfen soll. Dem Film merkt man an, daß er auf einer Kurzgeschichte basiert, vielfach fehlt einfach der Inhalt. Vieles passt nicht zusammen, weder die Liebesgeschichte zwischen Cage und Biel, die einfach mir nichts dir nichts funktioniert, noch das geringe Interesse der Hauptfigur an der Bombensuche bzw. die wirklich klischeehaften europäischen Terroristen. Trotzdem macht das ganze Spaß, was hauptsächlich an Nicholas Cage liegt. Der Charakter des etwas skurillen Cris Johnson passt perfekt. Nett anzuschauen ist natürlich auch Jessica Biel und sogar Julianne Moore nervt nicht. Sie spielt eine 1:1-Kopie ihrer Rolle aus "Hannibal". Wie gesagt der Film hat viele Macken und Ungereimtheiten, die besonders zum Schluß zum Vorschein kommen, aber die 90 Minuten vergehen schnell. Besonders das erste Drittel weiß zu überzeugen(die Jagd durch das Casino), danach herrscht etwas Leerlauf um dann in einem trashigen Finale zu enden.

ungeprüfte Kritik

Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch... Hancock.
Action, Fantasy

Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch... Hancock.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 20.11.2008
Action-Komödie um einen Superhelden auf der schiefen Bahn. Will Smith als Superheld, da kann ja fast nichts schiefgehen und die erste Hälfte des Films beweist dieses auch. Hier ist der Film eine lustige Satire auf das Image der Superhelden. Wenn die Tricks auch das eine oder andere Mal nicht besonders gut aussehen, so ist doch deren hohe Anzahl sehr unterhaltsam. Leider fehlt der Figur Hancock die Tiefe die andere Comic-Superhelden haben, auch bleibt Hancock trotz seiner schlechten Manieren immer eine symphatische Figur. Der Film fällt dann in der zweiten Hälfte ab, nachdem man meint mehr Tiefgang in die Handlung zu bekommen und die ganze Heldengeschichte zu erklären. Auch fehlt Hancock ein ebenbürtiger Gegner. Der Film hätte wie in Hälfte eins bis zum Ende weitermachen sollen - als gelungene launische Parodie auf das Heldenimage.
Er hat aber viele kleine Schwächen, doch lassen die positiven Eindrücke das ganze letztendlich als gute und vor allem weitgehend lustige Angelegenheit erscheinen.

ungeprüfte Kritik

Drachenläufer

Nach dem Bestseller von Khaled Hosseini.
Drama

Drachenläufer

Nach dem Bestseller von Khaled Hosseini.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 14.11.2008
Bestseller-Verfilmung um eine Freundschaft zweier Kinder im Afghanistan der 80er Jahre. Nachdem die Freundschaft zerbrochen ist findet sie Jahre später zu einem überraschenden Ende. Bei Bestseller-Verfilmungen muß man mit den Erwartungen ja immer vorsichtig sein, aber Marc Forster(Regisseur des neuen Bond) hält sich streng an die Vorlage und es gelingt ihm eine authentische Verfilmung des Stoffes. Die Geschichte ist trotz, oder gerade wegen der fremden Kultur interessant. Erschreckend sind die Kulissen des Films(die Afghanistan-Szenen wurden übrigens in China gedreht), die von dem Elend in dem Land viel preisgeben. Der Film weckt ein gewisses Interesse an dem Land, zeigt aber gleichzeitig auch die Sinnlosigkeit z.B. deutscher Truppen in dieser Region. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Darsteller überzeugen ebenso, besonders der erste Teil mit den beiden Kindern ist sehr gut geraten.
Ein Film aus der Sorte "mal was anderes" zudem eine gelungene Romanverfilmung.

ungeprüfte Kritik

Cloverfield

Etwas hat uns entdeckt.
Science-Fiction, Horror

Cloverfield

Etwas hat uns entdeckt.
Science-Fiction, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 12.11.2008
Gut und innovativ gemachter Monsterfilm mit unbekannten Darstellern, was hier aber genau passend ist. Der medial aufgeblasene kleine Film wird sicherlich die ein oder andere Erwartung enttäuschen, ist aber für sich und seiner kurzen Laufzeit absolut perfekt inszeniert. Unglaubwürdig ist Robs Motivation seine Freundin aus ihrer Wohnung zu retten. Bei dem ganzen Chaos, wird diese sicherlich nicht dort auf ihn warten. Das der Rest der Freunde ihm dann noch durch das zerstörte Manhattan folgt ist großer Quatsch. Die Endzeitstimmung kommt sehr gut rüber und die Stimmung kurz nach Auftauchen des Monsters wirkt absolut beängstigend und realistisch.

ungeprüfte Kritik

Todeszug nach Yuma

Die Zeit läuft gegen einen Mann.
Western

Todeszug nach Yuma

Die Zeit läuft gegen einen Mann.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 10.11.2008
Klassisches Westernremake, jedoch mit modernen Mitteln inszeniert ist der Film in erster Linie doch eine Charakterstudie zwischen Jäger und Gejagten, Gut und Böse oder auch Moral und Unmoral. Der Film führt seine Darsteller gut ein, den aufrechten Farmer, den oberflächlich bösen Gangster und auch den Rest der typisch klassichen Westernfiguren. Der Film lebt natürlich vom Zusammenspiel seiner beiden Hauptdarsteller Bale und Crowe und den Hintergründen der einfachen Geschichte. Ganz stark spielt aber vor allem neben Peter Fonda auch Ben Foster als Wades Rechte Hand. Dies alles gipfelt dann in einen Showdown und endet leider mit einem ganz schwachen Ende. War das Ende wirklich so geplant oder hat Hollywood es so gewollt. Damit Evans vor seinem Sohn gut darsteht läßt Wade sich freiwillig von ihm in den Zug sperren, Evans stirbt dann den Heldentot und Wade tötet darauf hin wiederum seine gesamte Bande innerhalb einiger Sekunden um sich schließlich freiwillig wieder in die Zelle einzusperren. Gut, das ihm nachlaufende Pferde sollte wohl dem ganzen abstrusen Ende doch noch die Gewissheit geben, daß Wade flüchten wird. Hier hat man leider in den letzten Minuten soviel Unglaubwürdigkeit hereingepackt, daß man nicht glauben kann, daß das Ende so geplant war.
Ein richtig klassischer Western mit merkwürdigem Ende, großartigen Darstellern und eine gute Abwechsllung im sonstigen Filmalltag.

ungeprüfte Kritik

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 05.11.2008
Vierter Teil der Indiana-Jones-Reihe, diesmal auf der Jagd nach einem Kristallschädel geht es quer durch die Welt. Das wichtigste vorab: Harrison Ford Jahre später als Indiana Jones. Wie wirkt er: lächerlich, unglaubwürdig oder muß man sogar Mitleid haben? Nein - im Gegenteil. Harrison Ford ist Indiana Jones und das auch mit 65 Jahren. Er wirkt in seiner Rolle genauso glaubwürdig wie in den vorherigen Filmen und nimmt sich dabei sogar noch leicht auf die Schippe. Der Film fängt das neue Zeitalter die 50er-Jahre gut ein, saust quer durch abenteuerliche Gegenden, diesmal nicht von den Nazis sondern von den Russen gejagt. Leider wirkt das ganze in manchen Szenen etwas überzogen und trifft nicht immer den richtigen Ton. Schwächer als sonst ist diesmal der böse Gegenpart von Indy. Cate Blanchett als regierungstreue Russin wirkt recht stereotyp und von der Stange.
Eine gelungene Fortsetzung der Abenteuer-Reihe um Indiana Jones, gespielt mit einem Augenzwinkern und leider deplazierten SF-Inhalt. Trotzdem volle Punkte.

ungeprüfte Kritik

Death Sentence

Todesurteil - Wie weit würdest du gehen...?
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Death Sentence

Todesurteil - Wie weit würdest du gehen...?
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 29.10.2008
Rache-Thriller über einen Familienvater der durch einen Gang-Mord seinen Sohn verliert und in einen Strudel aus Rache und Gewalt gerät. Der stark an die Death Wish-Serie erinnernde Film zeigt in schmutzigen Hinterhofbildern wie ein normaler Bürger in einen Strudel aus Gewalt gerät. Ob das alles immer so glaubwürdig ist sei dahingestellt. Jedenfalls besticht Kevin Bacon in seiner Rolle. Den Figuren wird Zeit gegeben sich zu entwickeln um dann im zweiten Teil des Films die Action in den Vordergrund zu stellen. Das alles geschieht mit viel Action und einer gehörigen Portion Härte.
Die Selbstjustiz wird nicht derart in den Vordergrund gestellt, so daß sie mehr als einzigste letztendliche Lösung für Nick darstellt.
Ein spannender und harter Selbstjustizthriller mit klasse Hauptdarsteller.

ungeprüfte Kritik

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 27.10.2008
Teil 3 der Abenteuerserie um Indiana Jones - diesmal sucht er zusammen mit seinem Vater den heiligen Gral. Auch hier erwartet einen wieder eine Jagd quer durch die Welt nach den Reliquien der Vergangenheit, gespickt mit viel Humor und Witz. Gelungen schon der Beginn des Films, den Indiana Jones als Jugendlichen vorführt. Hier sieht man auch die Anfänge von Jones Schlangenphobie, seines Hutes und seiner Peitsche. Nach 10 Minuten hat man schon mehr Action gesehen, als manch anderer Film in seiner ganzen Spielzeit hervorbringt. Danach geht es nach altem Muster rasant weiter, bis der Film nach Indys Zusammenkunft mit seinem Vater etwas zu sehr in Richtung Komödie abdriftet. Hier wirken einige Gags doch ziemlich deplaziert bzw. übertrieben. Zum Glück bekommt der Film wieder den Dreh mit dem Höhepunkt der großartigen Panzer-Verfolgungsjagd.
Wie Spielberg damals ankündigte, hat Indiana Jones nach diesem Film "keine Geheimnisse" mehr und so kam es.
Bis dato bekam man einen furiosen Abschluss der Trilogie und der Streit, welcher der Teile des Beste ist kann weiter gehen.

ungeprüfte Kritik

Indiana Jones und der Tempel des Todes

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 24.10.2008
Fortsetzung der Abenteuerreihe um Indiana Jones. Diesmal spielt der Film in Indien wo Indy gegen die bösen Herrscher des Palastes von Pankot antritt. Wie auch der Vorgänger bringt der Film alles mit was Kino ausmacht. Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und aufregend, bietet auch neben Harrison Ford gute Darsteller und vor allem viele Gags. Dieser Teil ist jedenfalls der düsterste und härteste Teil der Serie, bietet am meisten Gruselelemente und dazu noch viele handgemachte Tricks. Allein die Lorenfahrt durch den Berg ist ihr Geld wert. Selbst die hyperventilierende Willie als weiblicher Part nervt nicht, sondern passt gut in das Geschehen, sowie auch die Kinderrolle des Shorty für viele gute Lacher gut ist.
Ein würdiger Nachfolger des Vorgängers und ein weiterer Meilenstein in der Filmgeschichte. Kino wie es sein sollte.

ungeprüfte Kritik

Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 20.10.2008
Abenteuerklassiker - Indiana Jones auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade und im Kampf gegen die Nazis. Der ultimative Abenteuerfilm, von dem Harrison Fords Ruhm auch heute noch lebt. Hier stimmt fast alles, was sich Steven Spielberg und George Lucas ausgedacht haben: von der Optik und Kulisse über die Darsteller bis zum genialen Soundtrack. Die ganzen Nazi-Symbole gibt dem Film einen gewissen und gewollten B-Movie-Touch und unterstreicht das abenteuerliche des Films. Die Handlung hat keine Durchhänger, viel Witz und noch mehr Action. Was heute etwas auffällt sind die doch etwas schwach gedrehten Faustkämpfe. Wer wissen will wie großes Kino aussieht und wofür Kino da ist darf sich diesen Film nicht entgehen lassen - wird wohl auch niemand der sich für Film interessiert.

ungeprüfte Kritik

Iron Man

Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht!
Action, Fantasy

Iron Man

Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht!
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 17.10.2008
Comic-Verfilmung um Waffenproduzent und Playboy Tony Stark, der nach seiner Entführung zum Iron Man(in dt. Der Eiserne) wird und nun gegen das Böse kämpft. Hier haben wir nun den ersten von Marvel selbst produzierten Filme(zehn sind geplant)und es ist gut zu sehen, daß Marvel verstanden hat, daß der Schauspieler hinter der "Maske" der Rolle Charakter geben muß. Denn die menschliche Figur ist genauso wichtig wie die verkörperte Rolle des Superhelden. Dieses ist in früheren Verfilmungen oft vernachlässigt worden. Aber gerade Filme die hierauf Wert gelegt haben waren Erfolge(Spiderman, die neuen Batman-Filme). Mit Robert Downey jr. hat man so einen Darsteller gefunden, der hier erst mal alles andere als heldenhaft wirkt und auch seine innere Wandlung ist auch nachvollziehbar. Die ersten 20 Minuten spielt er einen dermaßen arroganten Fiesling, daß man sich sogar freut ihn in Gefangenschaft zu sehen. Auch auf die Nebenrollen sind gut besetzt - Jeff Bridges, den man erst beim zweiten hinschauen erkennt, erst als Freund dann als Gegner von Stark und Gwyneth Paltrow als Starks Assistentin Pepper.
Die Actionszenen sind hervorragend gemacht, bleiben übersichtlich und dominieren zum Glück nicht den ganzen Film. Die Toneffekte sind ebenfalls recht heftig. Eine der besten Comicverfilmungen bisher mit einem starken Robert Downey jr. der uns auch in den nächsten beiden Fortsetzungen als Iron Man erhalten bleibt.

ungeprüfte Kritik