Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 13.12.2025
Für mich absolut enttäuschend. Den ersten Teil fand ich großartig, wird man bei der Fortsetzung, die sich jedoch nur äußerst marginal wie eine solche anfühlt, derartig mitten ins Geschehen geworfen, dass der Nicht-Kenner des ersten Teils kaum wird nachvollziehen können, um was es eigentlich genau geht. Eher pflichtschuldigst monologt Sylvester Stallone ein paar Eckpfeiler in die Kamera, verliert sich "Escape Plan 2" jedoch in viel zu vielen stoischen Prügel-Szenen, deren Sinn sich mir völlig entzieht. Dass die Gefangenen gegeneinander kämpfen sollen, mag man verstehen - welche Sanktionen drohen, verweigert man sich; welche Belohnung es für den Gewinner gibt oder wozu das Ganze gut sein soll (hier hätte ich irgendwie ähnlich wie bei zig anderne Werken erwartet, dass jemand hinter den Kullissen auf den jeweiligen Sieger wettet), verliert sich im abstrusen Machtspiel der Protagonisten untereinander. Sympathiefiguren gibt es keine, plötzlicher Zusammenhalt diverser Einzelkämpfer ist für mich nicht nachvollziehbar und das offene Ende, welche auf eine Fortsetzung deutet, ernüchternd.
Die Sichtung von "Escape Plan 2" empfinde ich somit tatsächlich als Zeitverschwendung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 13.12.2025
Besonderer Pluspunkt dafür, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, die von den "echten" Beteiligten Jahre danach nachgespielt wurde. "Swimming with Men" wird nie zu albern, zu platt oder fremdschämlastig, bietet eher lockeren Humor und eine authentische Prise Liebesdrama. Der berühmt-berüchtigte Filmgag um "Silent Bob" wurde hier zwar aufgegriffen und gewissermaßen nachgemacht, mag man aber auch dies mit einem Augenzwinkern abtun. Leider fehtl auch "Swimming with men" das gewisse Etwas, ein intensiveres Gefühl der verschiedenen Emotionen, die "Swimming with Men" zwefelsohne inneträgt. Insgesamt recht nett, gelungen für einen gemütlichen Filmenachmittag - jedoch nichts, was ich ernsthafft weiterempfehlen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 13.12.2025
Recht gelungener Genremix, aus dem man jedoch durchaus etwas mehr hätte machen können .John Cusack spielt auch hier großartig wie überzeugend und gibt dem Gesamtwerk das gewisse Extra, was an manchen Stellen leicht vermissbar sein dürfte. Die Spannung bleibt mittlerer Natur, will man als Zuschauer eher wissen, auf was das Ganze hinausläuft. Die gesamte Atmosphäre rund um den naiven versuchten Helden Jack erinnert ein wenig an "Stand by me" für Erwachsene - hin und wieder verliert sich "The Paperboy" in Szenen, die sich nur schwer einordnen lassen und verliert dabei die eigentlich spannende Story rund um die ermittelnde Frage einer vermeintlich falschen Verurteilung völlig aus den Augen. Die diesbezügliche Wendung verkommt zum Nebenschauplatz, so dass ich "The Paperboy" nur äußerst bedingt weiterempfehlen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "xexu8npl" am 12.12.2025
Mit Alien von Ridley Scott oder dessen Segen hat dieser Film gar nichts zu tun. Ein ziemliches B-Movie. Lahmer Schnitt, langweilige Kameraeinstellungen, hölzerne Dialoge. Die Schauspieler, allen voran der Hauptdarsteller: untalentiert. Ich hätte vorher mal genau hinsehen sollen, um mir diesen Film zu ersparen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "CaptainKlausD" am 12.12.2025
Schlechte Kameraführung, schlechte Effekte, schlechte Schauspieler und somit eine Katastrophale Umsetzung einer eigentlich sehr guten Comic Vorlage "Crooked Man". Ich weiß nicht, warum man einen so lieblosen Hellboy Film umgesetzt hat. Ich liebe die Comics aber diese Umsetzung langweilt von Anfang bis Ende !
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 12.12.2025
CHASE ist zwar kein Remake, erinnert dennoch stark an ähnliche Streifen wie THE VANISHING (1988), oder BREAKDOWN (1997). Auch weil CHASE inhaltlich und formal wenig neues bietet, erscheint er recht überflüssig. Wenigstens überzeugen die beiden Hauptdarsteller halbwegs und die Spannung des Thrillers durchweg. 2,90 Tankstellen-Sterne in Georgia.
Gernstl ist ein Phaenomen. Habe ich als Nicht-Bayer doch recht spät kennen gelernt.
In meiner Anfangszeit bei Videobuster (glaub 2011) habe ich auch einiges davon hier ausgeliehen.
Er fährt rum. Redet mit den Leuten. (Mache ich ja sogar irgendwie auch...)
Er hilft mir den Blick auf das Wesentliche wieder zu finden.
Auf Leute zugehen. Ihnen zuhören.
Geschichten statt Meinungen.
In recht unsicheren Zeiten, in denen wir alle scheinbar gegeneinander ausgespielt werden, eine wahre Wohltat.
Runter kommen...
Fast schon Therapie.
Gernstl bereitet mir immer noch viel Freude.
Habe die Ehre!
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.12.2025
Laut Beschreibung soll es sich um eine wichtige Schlacht an der Ostfront gehandelt haben, nur gelingt es dem Film nicht so wirklich, dem Zuschauer das klar zu machen. Das umkämpfte Örtchen ist ein kleines Holzhüttendorf mit einer ziemlich pompösen Kirchenruine. Die strategische Wichtigkeit ist mir nicht so ganz klar. Ansonsten ist der Film, gerade für einen russischen Kriegsfilm, erstaunlich unpathetisch und teilweise gegegnüber den Politoffizieren sogar recht kritisch. Er hat deutliche Attribute eines Antikriegsfilms, da er keine heldenhaften Übertreibungen schildert, sondern schon gewisse Ausweglosigkeit aufzeigt. Er bemüht die üblichen Klischees, macht den Feind aber nicht zu einer unfähigen Witzfigur, sondern ist um Gleichberechtigung bemüht. Allerdings zieht sich die Story und bleibt reichlich höhepunktslos, was letztlich doch zu Langeweile führt. Fazit: Solider (Anti-)Kriegsfilm um ein Kapitel aus dem Russlandfeldzug. Gut ausgestattet und kaum propagandistisch plätschert die Erzählung aber ohne bleibende Momente vor sich hin.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 11.12.2025
Bei dem Grafen von Monte Christo ist es bei mir irgendwie immer gleich vom Ablauf.
Erst denke ich, nicht schon wieder... muss das sein ?
Dann schaue ich mir die neuste Verfilmung an und bin "gefesselt" als wenn ich den Stoff davon zum ersten Mal schaue.
Auch wenn man die Handlung mehr oder weniger schon auswendig kennt, hat ja jede Verfilmung ja auch ihren eigenen Charme.
Die Version aus 1954 ist natürlich ganz anders als jetzt die Variante mit Richard Chamberlain oder die Kostümfilme mit Gerard Depardieu oder die 2002er Variante.
Die europäische Produktion hier aus 2024 hat wirklich große Stärken, aber leider auch Schwächen.
Also Optisch sieht das Ding wirklich klasse aus, Egal ob in Häfen, Schlössern, Schiffen oder Insel... alles schaut wirklich opulent aus.
Dazu ist der Film mit seinen 3 Stunden Lauflänge wirklich sehr kurzweilig und das Tempo ist immer sehr hoch. Dazu sind die Schauspieler auch klasse und spielen wirklich sehr sehr gut.
Was ich jetzt weniger mochte, einige Handlungsstränge werden durch Zeitsprünge leider weggelassen, daher wirkt der Filme teilweise ein wenig gehetzt dadurch und es fehlt dann etwas Tiefe vielleicht. Weniger bei der Hauptfigur, aber bei vielen Nebencharakteren.
Trotzdem eine sehr gelungene Verfilmung des bekannten Stoffes.
Dem User RocketRaccoon, welcher keine Handlung hier feststellen konnte, empfehle ich mal während eines Filmes das Handy wegzulegen. Wenn man das 3 Stunden lang schaffen sollte, könnte man vielleicht auch eine Handlung erkennen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 11.12.2025
Ein ungewöhnlich warmherziger Film über Menschen, die sich bislang nur als wohlwollende Nachbarn kannten und die durch einen Schicksals-Schlag auf einmal intensivst miteinander verbunden sind. Überragend ist Valeria Bruni Tedeschi in der Hauptrolle als Sandra, die genau den richtigen Tonfall zwischen Nähe und Distanz zu den übrigen Protagonisten findet.
Besonders gefallen hat mir der offene - wenn auch mit positiven Untertönen vesehene - Schluss. Nicht auszudenken, wenn man sich in Richtung Mainstream-Happy-End-Kitsch bewegt hätte.