Als sie 1944 das erste Mal zum Einsatz kam, wurde die ME 262 behindert durch das Fehlen von ausgebildeten Piloten, Treibstoffverknappung, alliierten Angriffen auf Flugplätze und dem allgemeinen Verfall des Dritten Reiches.
Trotz dieser großen Handicaps dominierte die ME 262 über alle anderen Flugzeuge zu jener Zeit, als alliierte Flugzeuge den Himmel über Deutschland beherrschten und läutete somit ein neues Zeitalter der Luftfahrt ein. Während bürokratisches Gerangel in den höchsten Kreisen die ME 262 zu einem frühen Zeitpunkt davon abhielt eingesetzt zu werden, so war es auch die übereilte Entwicklung des Triebwerks, an der das Düsenstrahlflugzeug litt.
Der Lastensegler Messerschmitt ME 321 "Gigant" wurde 1940 in Auftrag gegeben, um im Rahmen des "Unternehmen Seelöwe" Truppen und Kriegsmaterial nach England zu transportieren. Es sollten 200 bewaffnete Soldaten oder ein Panzerkampfwagen IV transportiert werden können.
Im Februar 1941 absolvierte die ME 321 ihren Jungfernflug. Mangels leistungsstarker Flugzeuge musste sie von drei ME 110 geschleppt werden, was aber zu zahlreichen schweren Unfällen führte. Deshalb wurde 1942 extra die ME 110 Z als Schleppflugzeug entwickelt. Die motorisierte Version des Lastenseglers ging im April 1942 erstmals mit vier Motoren an den Start. Es zeigte sich, dass dieses Modell zu schwach motorisiert war, daher hatte die ME 323 V2 sechs Motoren.
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When it was first used in 1944, the ME 262 was hampered by the lack of trained pilots, fuel shortages, Allied attacks on airfields and the general decay of the Third Reich.
Despite these major handicaps, the ME 262 dominated over all other aircraft at the time when Allied aircraft dominated the skies over Germany, ushering in a new era of aviation. While bureaucratic wrangling in the highest circles prevented the ME 262 from being used at an early stage, it was also the hasty development of the engine that the jet aircraft suffered from.
The Messerschmitt ME 321 "Gigant" cargo glider was commissioned in 1940 to transport troops and war material to England as part of "Operation Sea Lion". It should be possible to transport 200 armed soldiers or an IV armored fighting vehicle.
In February 1941, the ME 321 completed its maiden flight. Due to a lack of powerful aircraft, it had to be towed by three ME 110s, but this led to numerous serious accidents. Therefore, in 1942, the ME 110 Z was specially developed as a tow aircraft. The motorized version of the glider was launched for the first time in April 1942 with four engines. It turned out that this model was too weakly engined, so the ME 323 V2 had six engines.
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