Schlamm und Schützengräben, wahllose Befehle und Blutbäder, Verluste und Sinnlosigkeit. Dies sind die Bilder, die wir vom 1. Weltkrieg kennen. Diese Dokumentation blickt jedoch hinter die Westfront, um den globalen Konflikt, der die Moderne stark mitgestaltet hat, genauer zu betrachten: Es war ein Krieg an mehreren Fronten, ein gezielter Krieg, ein Krieg der Gedanken und der Waffen.
Teil 1: Disc 1 1914 - Zu den Waffen: Der ursprüngliche Zwei-Fronten-Krieg zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich nahm immer größere Ausmaße an. Der Kriegskonflikt weitete sich weiter aus, so dass unter anderem auch England mit seiner liberalen Regierung in London Anlass dazu sah, in den Krieg einzutreten.
1915 - Tod in fremden Gefilden: Eine der furchtbarsten Waffen des Ersten Weltkriegs, das Giftgas, wurde von den Deutschen entwickelt. Der erste Giftgas-Angriff erfolgte in Ypern, der sich zur so genannten "Gashölle von Ypern" entwickelte. Zwischen dem Deutschen Reich und den USA wurden schwere Spannungen ausgelöst, als ein deutsches Unterseeboot das britische Passagierschiff Lusitania vor der südirischen Küste versenkte.
Teil 1: Disc 2 1916 - Ausweglos: Mit einer gewaltigen Menge an Geschützen und Truppen griff die deutsche Armee die Franzosen in Verdun an. Durch die erbitterten Kämpfe von Verdun wurde die französische Armee stark geschwächt, so dass ihre britischen Verbündeten im Frühsommer einen Angriff auf die deutsche Stellung in Somme begannen. Trotz des schweren Geschützfeuers der Engländer verloren viele britischen Einheiten über die Hälfte ihrer Soldaten. Die Schlacht an der Somme forderte über eine Million britische, deutsche und französische Soldaten.
Militärische Seefahrt: Die bedeutsamste Entwicklung war das U-Boot. Die deutschen U-Boote waren in der Lage, die britische Blockade auf europäischer See zu bekämpfen, und den Konflikt letztendlich auch zu gewinnen. Die U-Boote blieben so lange unbemerkt, bis es zu spät war, so dass sie bis zur amerikanischen Küste gelangen konnten. Eine andere Waffe, die in den letzten Kriegsjahren auftrat, waren Flugzeugträger. Sie spielten eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Schiffe und Kriege der Zukunft.
Teil 2: Disc 1 1917 - Revolution: Die USA erklärt sowohl dem Deutschen Reich als auch später Österreich-Ungarn den Krieg. Anlass war unter anderem die Erklärung des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Reich, der auch viele zivile Opfer forderte. Die russische Revolution prägte als bedeutendes Ereignis den weiteren Konfliktverlauf. Die Regierungen hatten mehr mit Unruhen und Meuterein ihrer eigenen Männer zu kämpfen: Kriegsmüdigkeit, Streiks und ziviler Ungehorsam prägten diese Zeit.
1918 - Sieg über Deutschland: Die deutsche Frühlingsoffensive besiegte beinahe die Alliierten, indem Deutschland neue Taktiken entwickelte, die unter anderem den Einsatz von Sturmtruppen vorsahen. Die Alliierten verloren so innerhalb von 3 Wochen 400.000 Mann. Der Mangel an Ressourcen, der durch die Seeblockaden verursacht wurde, und die große Zahl an ankommenden amerikanischen Truppen führte letzendlich aber zum Scheitern der Deutschen. Mit der abschließenden Unterzeichnung im Jahre 1919 begann die Waffenstillstandverhandlungen.
Teil 2: Disc 2 Der Bodenkrieg: In den ersten Jahren des Kreigs gab es immer noch Spuren der Kreigsführung des 19. Jahrhunderts: Kavalerien wurden weiter eingesetzt, aber die zerstörerische Macht der Maschinengewehre ließ sie bald als nutzlos erscheinen. Die Infanteristen trugen nun ein Gewehr anstatt einer Muskete. Die erste eingesetzte Vernichtungswaffe auf dem Schlachtfeld war Gas. Die jedoch dauerhafteste Waffe, die während des Ersten Weltkriegs aufkam, war der Panzer. Erstmals wurde diese britische Erfindung in der Somme-Schlacht 1916 verwendet.
Aufbau der Luftstreitkräfte: Die wohl meistbedeutende Entwicklung des Ersten Weltkriegs war das Aufkommen der Luftmacht. Ganz Europa war erstaunt, als Louis Blériot im Jahre 1909 es schaffte, den gesamten Ärmelkanal zu überfliegen. Um 1918 konnten Flugzeuge bereits mehrere tausendpfundschwere Bomben über 1000 Meilen transportieren, um Städte zu attackieren. Der Konflickt an Land und auf See wurde durch die Flugmaschinen gänzlich neu gestaltet.
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Mud and trenches, indiscriminate orders and bloodbaths, losses and senselessness. These are the images we know from the First World War. However, this documentary looks behind the Western Front to take a closer look at the global conflict that has strongly shaped modernity: it was a war on several fronts, a targeted war, a war of thoughts and weapons.
Part 1: Disc 1 1914 - To arms: The original two-front war between the German Reich and France took on ever greater proportions. The war conflict continued to spread, so that England, among others, with its Liberal government in London, saw reason to enter the war.
1915 - Death in foreign climes: One of the most terrible weapons of the First World War, poison gas, was developed by the Germans. The first poison gas attack took place in Ypres, which developed into the so-called "gas hell of Ypres". Severe tensions were triggered between the German Reich and the USA when a German submarine sank the British passenger ship Lusitania off the coast of southern Ireland.
Part 1: Disc 2 1916 - Hopeless: With a huge amount of guns and troops, the German army attacked the French at Verdun. The fierce fighting at Verdun severely weakened the French army, so that its British allies launched an attack on the German position in the Somme in early summer. Despite the heavy artillery fire from the British, many British units lost more than half of their soldiers. The Battle of the Somme claimed over a million British, German and French soldiers.
Military seafaring: The most significant development was the U-boat. The German U-boats were able to fight the British blockade on European seas, and ultimately win the conflict. The U-boats remained unnoticed until it was too late, so that they could reach the American coast. Another weapon that appeared in the last years of the war was aircraft carriers. They played a crucial role in shaping the ships and wars of the future.
Part 2: Disc 1 1917 - Revolution: The USA declares war on both the German Reich and later Austria-Hungary. The occasion was, among other things, the declaration of unrestricted submarine warfare by the Reich, which also claimed many civilian casualties. The Russian Revolution was a significant event that shaped the further course of the conflict. The governments had to struggle more with unrest and mutiniy of their own men: war fatigue, strikes and civil disobedience characterized this period.
1918 - Victory over Germany: The German spring offensive almost defeated the Allies by developing new tactics that included the use of stormtroopers. The Allies lost 400,000 men within 3 weeks. However, the lack of resources caused by the naval blockades and the large number of American troops arriving ultimately led to the failure of the Germans. With the final signing in 1919, the armistice negotiations began.
Part 2: Disc 2 The Ground War: In the early years of the war, there were still traces of the 19th century leadership of the war: Cavaliers continued to be used, but the destructive power of machine guns soon made them seem useless. The infantrymen now carried a rifle instead of a musket. The first weapon of destruction used on the battlefield was gas. However, the most durable weapon that emerged during World War I was the tank. This British invention was first used in the Battle of the Somme in 1916.
Structure of the air force: Probably the most significant development of the First World War was the emergence of air power. The whole of Europe was amazed when Louis Blériot managed to fly over the entire English Channel in 1909. By 1918, airplanes could already carry several thousand-pound bombs over 1000 miles to attack cities. The conflict on land and at sea was completely redesigned by the flying machines.
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