Unser Fluss... Unser Himmel

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Bagdad, Irak. Winter 2006. Drei Jahre nach der US-geleiteten Invasion. Extreme sektiererische Gewalt, nächtliche Ausgangssperren. Und die fortgesetzte Besatzung des ... mehr »
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Irak 2021 | FSK 12
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DVD

Unser Fluss... Unser Himmel
Unser Fluss... Unser Himmel (DVD)
FSK 12
DVD / ca. 117 Minuten
Erscheinungstermin noch unbekannt
Vertrieb:Barnsteiner-Film
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1, Arabisch Dolby Digital 5.1
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl

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Unser Fluss... Unser Himmel
Unser Fluss... Unser Himmel (DVD)
FSK 12
DVD / ca. 117 Minuten
Erscheinungstermin noch unbekannt
Vertrieb:Barnsteiner-Film
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1, Arabisch Dolby Digital 5.1
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl

HandlungUnser Fluss... Unser Himmel

Bagdad, Irak. Winter 2006. Drei Jahre nach der US-geleiteten Invasion. Extreme sektiererische Gewalt, nächtliche Ausgangssperren. Und die fortgesetzte Besatzung des Landes. Eine Nachbarschaft in Bagdad mit Menschen unterschiedlicher Religion und Herkunft im Winter 2006. Eine Nachbarschaft, die sich umeinander kümmert, zusammenhält und es schafft, verbindende und schöne Momente trotz Anschläge, Leid und Elend zu erleben. Die Menschen kämpfen um Normalität und Nähe, lachen sich ihre Ängste von der Seele, trauern und weinen um Verlorenes und setzen sich alle damit auseinander, welche Zukunft sie im Irak, in Bagdad, welche Zukunft ihre Kinder dort haben können. Sara (Darina Al Joundi), eine alleinerziehende Mutter und Autorin, kann nicht mehr schreiben, denn alles, was sie schreiben würde, wäre eine Lüge. Sara findet es unmöglich, Wörter zu finden, die exakt den Horror und die Traumata des Krieges beschreiben würden. Sara ist das Herz der Nachbarschaft. Ihre Wärme durchdringt die liebevolle Beziehung zu ihrer 9-jährigen Tochter Rima (Zainab Joda) und strahlt auf alle Freundschaften, Beziehungen und Begegnungen in ihrem Alltag aus. Auch Sara überlegt mit ihrer Tochter zu flüchten, wie so viele in ihrem Viertel. Es gibt keine einfache Antwort in diesem Dilemma, zu sehr ist sie mit Menschen und Stadt verbunden. Für Rima ist es unvorstellbar, Bagdad zu verlassen. Und so bleibt Sara, fährt mit ihrer Tochter über den 'Tigris', dem Herzen und der Seele Bagdads, in einem kleinen Boot und erklärt Rima: Es ist (auch) unser Fluss, unser Himmel...

'Unser Fluss... Unser Himmel' (2021) wurde von Filmemacherin Maysoon Pachachi an an Originalschausplätzen in 'Bagdhad' und 'Sulaimaniyya' in der Autonomen Region 'Kudistan' gedreht. Pachachis Werk ist der erste international koproduzierte Spielfilm einer Regisseurin irakischer Herkunft. Sie interessiert sich in ihren Arbeiten besonders für die Perspektive von Frauen in ihrem Herkunftsland, dem Irak und in anderen Ländern des mittleren Ostens. Sie engagiert sich in der Ausbildung von Filmschaffenden. Zusammen mit einem Kollegen hat sie in Bagdad das 'Independent film & Television College' gegründet, das eine kostenfreie Ausbildung ermöglicht. In Großbritannien, wo sie heute lebt, hat sie das Netzwerk 'Act together: Women’s Action for Iraq' gegründet. Das sagt Pachachi über ihren Film: "Ich bin eine Filmemacherin irakischer Herkunft mit tiefen Wurzeln in diesem Land, und gleichzeitig bin ich Londonerin und habe fast mein ganzes Erwachsenenleben in dieser Stadt gelebt. Ich fühle mich oft wie jemand, der auf einer Brücke wohnt, von der aus man beide Seiten des Flusses sehen kann. Die Iraker haben jahrzehntelang Diktatur, Krieg und Sanktionen und seit 2003 täglich extreme Gewalt und Chaos erlebt. Ihr Leben ist zerrissen und voller Verluste, und es gibt keine Atempause, um das Erlebte zu verarbeiten und zu reparieren. Dies ist der emotionale Kontext, in dem die Menschen ihr tägliches Leben in einer Situation meistern, in der das Undenkbare zur Norm geworden ist, in der man 'das Leben spielen' muss, wie die Menschen in Sarajevo zu sagen pflegten. Die gewaltigen äußeren Umstände wirken sich auf alle aus und vermitteln das Gefühl, dass man eine Geschichte erlebt, die gleichzeitig persönlich und kollektiv ist. Ich und meine Co-Autorin Irada Al-Jubori, eine irakische Romanautorin, waren daran interessiert, eine fiktionale Form zu finden, die diese Erfahrung widerspiegelt. Unser Film spielt in Bagdad, in der letzten Woche des Jahres 2006, einer Zeit extremer sektiererischer Gewalt und nächtlicher Ausgangssperren. Verbundene Einzelgeschichten, jede mit ihrem eigenen Verlauf, entfalten sich gleichzeitig, und zusammen beschreiben sie ein kollektives Drama, das sich in dieser besonderen Zeit und an diesem besonderen Ort abspielt. Wie man die Geschichte erzählt, ist Teil der Geschichte. Ich interessiere mich nicht so sehr für das, was passiert, sondern für das, was wir als Menschen mit dem tun, was passiert. Wie halten wir unser Leben zusammen, wenn die Welt in uns und außerhalb von uns zerfällt, wie behalten wir einen Sinn für unser Selbst und unsere Geschichte? Wie können wir psychisch und emotional überleben? Woher nehmen wir den Willen und den Mut, dem Schaden zu widerstehen und jeden Morgen ein zerbrechliches Gefühl der Hoffnung zu erneuern? Können wir unseren Werten und Überzeugungen treu bleiben? Was sagen wir unseren Kindern? Können wir uns ein Gefühl der Gemeinschaft bewahren? Und wie? Um diese Fragen geht es in unserem Film, der zum Teil von Dialogen und Szenen inspiriert wurde, die ich und meine Co-Autorin Irada 2006/7 im Irak gehört und gesehen haben. Auf der Grundlage dieses realen Quellenmaterials haben wir unsere fiktive Erzählung entwickelt, die die Gefühle unserer Figuren auf die Art und Weise wiedergibt, wie es das Drama ermöglicht, und gleichzeitig versucht, die Energie, die Gefahr und das Chaos der allgemeinen Realität, in der sie leben, zum Ausdruck zu bringen. Wir sind der Meinung, dass es gerade jetzt wichtig ist, Geschichten von individuellem Widerstand und Hoffnung über den Nahen Osten zu erzählen, wo so viele Menschen es immer noch schaffen, als Menschen miteinander solidarisch zu sein, trotz des stark spaltenden Drucks von Religion und Politik, mit dem sie leben."

Baghdad, Iraq. Winter 2006. Three years after the US-led invasion. Extreme sectarian violence, nightly curfews. And the continued occupation of the country. A neighborhood in Baghdad with people of different religions and backgrounds in the winter of 2006. A neighbourhood that cares about each other, sticks together and manages to experience connecting and beautiful moments despite attacks, suffering and misery. People are fighting for normality and closeness, laughing their fears off their chests, mourning and crying for what they have lost and all grappling with what future they can have in Iraq, in Baghdad, what future their children can have there. Sara (Darina Al Joundi), a single mother and author, can no longer write, because anything she would write would be a lie. Sara finds it impossible to find words that would accurately describe the horror and trauma of war. Sara is the heart of the neighborhood. Her warmth permeates her loving relationship with her 9-year-old daughter Rima (Zainab Joda) and radiates to all friendships, relationships and encounters in her everyday life. Sara is also considering fleeing with her daughter, like so many in her neighborhood. There is no simple answer to this dilemma, it is too connected to people and the city. For Rima, it is unimaginable to leave Baghdad. And so Sara stays, sails with her daughter across the 'Tigris', the heart and soul of Baghdad, in a small boat and explains to Rima: It is (also) our river, our heaven...

'Our river... Our Sky' (2021) was filmed by filmmaker Maysoon Pachachi at original locations in 'Baghdad' and 'Sulaymaniyah' in the autonomous region of 'Kudistan'. Pachachi's work is the first internationally co-produced feature film by a director of Iraqi origin. In her work, she is particularly interested in the perspective of women in her country of origin, Iraq and other countries in the Middle East. It is involved in the training of filmmakers. Together with a colleague, she founded the 'Independent Film & Television College' in Baghdad, which offers free education. In the UK, where she now lives, she founded the network 'Act together: Women's Action for Iraq'. This is what Pachachi says about her film: "I am a filmmaker of Iraqi origin with deep roots in this country, and at the same time I am a Londoner and have lived in this city for almost my entire adult life. I often feel like someone who lives on a bridge from which you can see both sides of the river. The Iraqis have experienced dictatorship, war and sanctions for decades and extreme violence and chaos on a daily basis since 2003. Their lives are torn apart and full of losses, and there is no respite to process and repair what they have experienced. This is the emotional context in which people go about their daily lives in a situation where the unthinkable has become the norm, where you have to 'play life', as the people of Sarajevo used to say. The tremendous external circumstances affect everyone and give the feeling that you are experiencing a story that is both personal and collective at the same time. Me and my co-writer Irada Al-Jubori, an Iraqi novelist, were interested in finding a fictional form that reflected this experience. Our film is set in Baghdad, in the last week of 2006, a time of extreme sectarian violence and nightly curfews. Connected individual stories, each with its own course, unfold simultaneously, and together they describe a collective drama that takes place in this special time and place. How you tell the story is part of the story. I'm not so much interested in what's happening, but in what we, as humans, do with what's happening. How do we hold our lives together when the world in us and outside of us is falling apart, how do we maintain a sense of ourselves and our history? How can we survive psychologically and emotionally? Where do we get the will and courage to resist harm and renew a fragile sense of hope every morning? Can we stay true to our values and beliefs? What do we say to our children? Can we maintain a sense of community? How? These are the questions that are the subject of our film, which was inspired in part by dialogues and scenes that I and my co-writer Irada heard and saw in Iraq in 2006/7. Based on this real-world source material, we have developed our fictional narrative, which reflects the feelings of our characters in the way that drama allows, while trying to express the energy, danger, and chaos of the general reality in which they live. We believe that it is important right now to tell stories of individual resistance and hope about the Middle East, where so many people still manage to show solidarity with each other as human beings, despite the strong divisive pressures of religion and politics with which they live."

FilmdetailsUnser Fluss... Unser Himmel

Our River... Our Sky
Irak 2021
06.07.2023

TrailerUnser Fluss... Unser Himmel

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Unser Fluss... Unser Himmel; 12; unbekannt; 0,0; 0; 117 Minuten; Darina Al Joundi, Zainab Joda, Badia Obaid, Siham Mustafa, Suzan Muneam, Kholod Mohamad; Drama, Kriegsfilm;