Aisha (Buliana Simona), eine sudanesische Krankenschwester, die davon träumt, eines Tages ihre Lebensumstände zu verbessern, muss sich in der komplexen Unterwelt von 'Ain Shams' in Kairo mit Migration, Rassismus und Kriminalität auseinandersetzen. Aisha ist eine 26-jährige sudanesische Pflegerin, die in einem Viertel im Herzen von Kairo lebt, wo sie die Spannungen zwischen ihren afrikanischen Mitbürgern und den örtlichen Gangs miterlebt. Zwischen einer unbestimmten Beziehung zu einem jungen ägyptischen Koch, einem Gangster, der sie zu einem unmoralischen Deal im Tausch gegen Sicherheit erpresst, und einem neuen Haus, in dem sie arbeiten soll, kämpft Aisha mit ihren Ängsten und verlorenen Kämpfen, wodurch sich ihre Träume mit der Realität kreuzen...
Kaum ein Genrezugang hat das Weltkino zuletzt so befruchtet wie der Body-Horror. In Werken aus Asien, Lateinamerika oder Afrika zeigt sich, wie eng Fragen von Körper, Identität und Ungleichheit zusammenhängen - und wie das Bild des deformierten Körpers Räume für Befreiung und Widerstand eröffnet. Das Kinodrama 'Aisha Can’t Fly Away” (2025) des ägyptischen Regisseurs Morad Mostafa ist ein weiterer Beweis: ein Film, der aus dem Sozialdrama heraus eine politisch-poetische Metamorphose anstößt. Präsentiert auf dem Cannes-Film-Festival 2025 in der 'Official Selection'. "Eine fesselnde Mischung aus Genres, die von Drama bis Body Horror reicht", urteilt 'Variety'.
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