Kritiken von "ThomasKnackstedt"

Muzzle - K-9 Narcotics Unit

Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.01.2026
Stark konstruiert, aber okay.

So will ich das mal stehen lassen. Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren auf das Action-Kino spezialisiert. Das läuft gar nicht mal schlecht. Mit -Muzzle-, unter der Regie von John Stahlberg jr., liefert er wieder eine seiner Paraderollen ab: Der ehemaligen Marine, der gegen ein Verbrechersyndikat antritt. Anders als sonst ist lediglich, dass Eckart Unterstützung von einem Hund erhält.

Polizist Jake (Aaron Eckart) verliert während eines Einsatzes seinen Hund Ace. Dessen Tod verkraftet er nur schwer. Um wieder in den Dienst zu kommen, muss Jake in Therapie und entscheidet sich dann für einen neuen Diensthund. Er findet die Schäferhündin Socks, die mindestens so traumatisiert ist wie Jake. Wieder im Dienst hat Jake nur ein Ziel: Aces Mörder zu finden. Schnell kommt er einer Fentanyl-Gang auf die Spur. Doch um die zur Strecke zu bringen, braucht Jake mehr als nur Glück.

Die Story ist verdammt stark konstruiert. Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ sind einige Sprünge und Brüche im Plot. Aber: Es bleibt trotzdem spannend und unterhält. Vor allem ist das dem Schauspiel Eckarts und seiner vierbeinigen Begleiterin zu verdanken. Für Freunde des Genres „Amerikanischer Polizeifilm“ ist -Muzzle- in jedem Fall sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2025
Alles auf Anfang!

Und das Ganze noch Mal von vorn. Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie -Karate Kid- 1984 in die Kinos kam. Niemand ahnte damals, dass dieser Film zu einem Klassiker der Filmgeschichte werden würde. Natürlich gab es Fortsetzungen, und auch die waren erfolgreich. Jetzt, über 40 Jahre später, das alles noch einmal in einen Film zu packen, ohne den Plot großartig zu ändern, war riskant. Aber: Es hat funktioniert. Vermutlich auch deswegen, weil Jackie Chan (Mr. Han) mit von der Partie ist.

Li Fong (Ben Wang) ist ein Kung-Fu-Schüler von Mr. Han in Peking. Als seine Mutter mit ihn nach New York verzieht, scheint es mit dem Kung Fu vorbei zu sein. Doch als Li die Bekanntschaft von Mia (Sadie Stanley) macht, und Stress mit deren Ex-Freund Conor (Armais Knight) bekommt, muss sich Li seiner Haut erwehren. Conor ist der Karate Champ New Yorks und Li muss, ob er will oder nicht, bei einem Wettkampf gegen ihn antreten. Ohne die Hilfe von Mr. Han und Mister Miyagis ehemaligem Schüler Daniel La Russo (Ralph Macchio) hätte Li vermutlich keine Chance. Aber so? Alles scheint möglich.

So wie im allerersten Karate Kid arbeitet Regisseur Jonathan Entwistle mit starken Karate-Szenen, einer wunderbaren Prise Humor und einer funktionierenden „Teenie-Story.“ Für alle Karate Kid Fans ein Muss. Für Menschen, die bisher mit Karate Kid nichts anfangen konnten, eine Chance zum Kennenlernen.

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Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller

Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.12.2025
„Wir sind nichts weiter als die Summe unserer Erinnerungen.“

Das sind die Worte des Wissenschaftlers Gordon Dunn. Er glaubt zu wissen, dass wir uns nur über unsere Erinnerungen definieren. Dunn hat eine Maschine gebaut, mit deren Hilfe die echten, unverfälschten Erinnerungen unseres Lebens aufgenommen und gezeigt werden können. Eine Revolution. Sind doch viele Erinnerungen im Lauf der Jahre verändert, verfälscht oder wissentlich umgestaltet worden. Bei der Präsentation der Maschine scheint jedoch ein Schatten auf das Projekt zu fallen und kurze Zeit später ist Dunn tot. Jetzt taucht Sam auf. Er will wissen, wie George gestorben ist. Mit Hilfe der Gedankenmaschine arbeitet sich Sam Schritt für Schritt auf den Täter zu, ohne dabei auf seine eigenen dunklen Geheimnisse zu achten.

In diesen Krimi muss man sich langsam, aber sicher hineinführen lassen. Es dauert ein bisschen, aber dann gibt es kein Halten mehr. Der Plot hat es in sich und das Ende ist hervorragend ausgewählt. Peter Dinklage spielt Sam mit Herzblut und einer gewissen „Sherlock Holmes-Attitüde.“ In weiteren Rollen überzeugen Julia Ormond und Anton Yelchin (hier in seiner letzten Rolle). Neben den Spannungsmomenten sind es vor allem die moralischen und ethischen Fragen in Bezug auf die eigenen Erinnerungen, mit denen man sich selbst noch nicht auseinandergesetzt hat und die einem jetzt plötzlich extrem wertvoll erscheinen. Denn eines ist nach diesem Film klar: Manchmal ist es nicht schlecht, wenn man etwas vergisst. Und: Das Gehirn weiß genau, was es tut. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Spaß beim Rätseln.

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Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer

Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2025
Wir sind EIN Team!

Das ist die Devise für das Team von Michael Light (Mark Wahlberg) bei der Adventure Racing World Championship in der Dominikanischen Republik. 5 Tage lang wird dort gerannt, geklettert, Rad gefahren und mit dem Kanu gepaddelt, um das beste Team der Welt zu finden. Michael ist ein alternder Champ, der noch nie gewonnen hat. Das will er jetzt nachholen. Doch er findet weder ausreichend Sponsoren noch räumt man ihm Chancen ein. Als er sein Team beisammen hat, startet der Wettkampf mit unbekanntem Ausgang. Nach der Hälfte des Rennens gesellt sich der Hund Arthur zum Team. Eine wunderbare Geschichte beginnt…

Nach einer wahren Begebenheit hat Simon Cellan Jones -Arthur der Große- auf die Leinwand gebracht. Die Geschichte hat alles, was ein großes Abenteuer braucht. Helden, Herzschmerz, Tragödien, Leid und Freude. All das ist hier und da vielleicht ein wenig zu hanebüchen und kitschig geraten, aber das ist in der Summe der Bewertung locker zu verschmerzen. Der Film berührt die Herzen und nimmt den Zuschauer mit. Ganz nebenbei gibt es herrliche Landschaftsaufnahmen und einen vierbeinigen Hauptdarsteller, der die Sympathien im Sturm erobert. Insofern gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen. -Arthur der Große- erzählt die Geschichte, dass man belohnt wird, wenn man niemals aufgibt. Allein das ist eine Botschaft, die vielen von uns gut tut.

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Tulsa King - Staffel 1

Serie, Krimi, Drama

Tulsa King - Staffel 1

Serie, Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 25.11.2025
Er kann es noch immer.

Egal ob als Rambo oder Rocky, oder hier als Dwight Manfredi, Sylvester Stallone, mittlerweile 79 Jahre alt, kann es noch immer. In -Tulsa King- ist er wieder diese Urgewalt von einem Mann, der seinen Weg kompromisslos geradeaus geht. Die Serie lebt aber nicht nur von Stallone. Die Handlung, die Charaktere, der Witz und die Spannung überzeugen ebenfalls.

Dwight Manfredi, Mitglied eines New Yorker Mafia-Clans, hat 25 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt kommt er raus und muss feststellen, dass seine „Familie“ ihn loswerden will. Sie schieben ihn ab nach Tulsa. Dort soll er das Geschäft aufbauen und Geld nach New York überweisen. Doch Dwight Manfredi macht sein eigenes Ding. Er baut in Tulsa schneller ein Netz von Mitarbeitern und Geldbeschaffern auf, als man sich das vorstellen kann. Aber er sorgt auch dafür, dass es in seinem Sinne von Gerechtigkeit zugeht. Das funktioniert prima, bis sich die „Familie“ aus New York einmischt und dazu noch eine knallharte Rocker-Gang aus Tulsa Dwights Leute angreift. Dwight muss zeigen, was in ihm steckt.

Das waren 9 Folgen richtig gute Unterhaltung. Stallone ist sein Geld wert. Auch für die jüngeren Zuschauer, die den alternden Star vielleicht gar nicht kennen, ist -Tulsa King- das Anschauen wert. Man kann sich in jedem Fall deutlich schlechter unterhalten lassen.

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Elyas

A Mission Without Mercy
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Elyas

A Mission Without Mercy
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.11.2025
Dreißig Jahre nach Bessons -Leon der Profi-…

…dreht Florent-Emilio Siri Elyas-A Mission without Mercy-. Auch das Drehbuch stammt von Siri (so wie seinerzeit auch Besson für das Drehbuch verantwortlich war) und ist, was Idee und roten Faden angeht, fast eine 1zu1-Kopie von Bessons Kultfilm. Jetzt könnte man meinen, dass so ein Cover nicht gerade lobenswert erscheint. Hier ist das jedoch der Fall. Siris Plagiat ist wunderbar gelungen und ehrt Bessons Arbeit, ohne sie einfach nur billig zu kopieren. Die Story, die Besetzung, die Action und ja, auch die FSK, stimmen. Roschdy Zem sucht sich als Elyas so bretthart, gnadenlos und zielgerichtet seinen Weg, wie das dreißig Jahre vor ihm auch Jean Reno getan hat.

Der ehemalige Elite Soldat Elyas wird als Leibwächter einer reichen arabischen Familie eingestellt. Schnell merkt er, dass vor allem die Ehefrau und Tochter seines neuen Arbeitgebers in großer Gefahr schweben. Als ein Killerkommando versucht die Tochter zu entführen, versucht Elyas alles, um das zu verhindern. Doch seine Gegner scheinen übermächtig. Aber egal, wie sehr sie Elyas auch in die Enge treiben, sie ahnen nicht, mit wem sie sich angelegt haben.

Es geht um Rache, Menschenwürde, Anstand und Freundschaft. Das alles eingefasst in eine harte Handlung. Wer Bessons -Leon-Der Profi- mochte, der wird hier ganz schnell eingefangen werden. Ich war jedenfalls begeistert.

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Elevation

Thriller, Science-Fiction

Elevation

Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.11.2025
Solider Endzeitfilm ohne große Überraschungen.

George Nolfis -Elevation- behandelt ein Thema, das schon Dutzende andere Filme beschrieben haben. Ein Endzeit-Szenario, bei dem die Menschheit durch einen übermächtigen Gegner fast auf Null reduziert wurde und um ihr Überleben kämpft. Hier sind es undefinierbare Geschöpfe, die Reaper, gegen die jede menschliche Waffe nutzlos ist. Es gibt nur einen Schwachpunkt der Geschöpfe: Sie können sich nicht über eine Höhe von über 2500 Metern über Null bewegen. Genau dort sind die letzten Rückzugsrefugien der Menschen. So auch in der Nähe von Boulder, wo Will (Anthony Mackie), Nina (Morena Baccarin) und Katie (Maddi Hudson) um ihr Überleben kämpfen. Will braucht Medizin für seinen kranken Sohn. Die gibt es nur im Krankenhaus, das in der Todeszone liegt. Doch Will, Nina und Katie machen sich auf den Weg, um das Unmögliche zu schaffen.

Ja, das war unterhaltsam und solide gemacht. Überraschungsfrei geht -Elevation- seinen Weg bis zum Ende. Für Freunde des Genres ganz sicher das Anschauen wert. Was mir fehlte, war eine neue Idee oder ein Plot, der deutlich unvorhersehbarer gewesen wäre. Insofern war -Elevation- für mich ein durchschnittlicher Endzeit-Thriller. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Flight Risk

Thriller

Flight Risk

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.11.2025
Spannend und witzig zugleich.

Mel Gibson hat es mit seinem -Flight Risk- nicht auf Auszeichnungen und Preise abgesehen. Er hat sich voll und ganz dem „Unterhaltungskino“ hingegeben. Nicht unbedingt sein Ding. Dazu hat er dann auch noch Mark Wahlberg in einen Charakter gesteckt, der eigentlich auch nicht sein Ding ist. Aber: Beides funktioniert prächtig und macht aus -Flight Risk- 91 Minuten gute Popcorn-Kino Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Agentin Harris (Michelle Dockery) soll den Kronzeugen Winston (Topher Grace) von Alaska nach Seattle überführen. Dort soll er gegen einen Mafia-Boss aussagen. Harris schafft es mit dem Zeugen bis in eine Chartermaschine, doch dort schlägt die Mafia knallhart zurück. Das sorgt für jede Menge Action in der Luft, flotte Sprüche, einen fiesen Mafia-Killer und eine Geschichte, die eigentlich nicht gut ausgehen kann. Ob sie es doch schafft? Lassen sie sich überraschen.

Wie gesagt, das ist kein Film für Oscar-Auszeichnungen. Es ist knallhartes Action-Kino mit einer Prise Spaß und jeder Menge haarsträubender Szenen. Mir hat das gut gefallen. Ob das bei ihnen auch funktioniert, müssen sie allerdings selbst herausfinden.

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Venom 3 - The Last Dance

Bis dass der Tod sie scheidet - Erlebe das epische Finale.
Fantasy, Action

Venom 3 - The Last Dance

Bis dass der Tod sie scheidet - Erlebe das epische Finale.
Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 07.11.2025
Gelungener Alien-Klamauk.

Wer die ersten beiden Venom-Filme gesehen hat, der weiß, was in -Venom The Last Dance- auf ihn zukommt. Wunderbarer Alien-Klamauk mit einem Tom Hardy als Eddie und seinem Symbionten Venom, der in Sachen Benimm nicht immer auf dem Laufenden ist. Flotte Sprüche, Party bis zum Abwinken und das Brechen aller Konventionen ist das Programm.

Jetzt ist es leider so, dass Venom gejagt wird. Der böse Herrscher des Universums braucht einen geheimen Code, den nur Venom in sich trägt. Nur mit ihm kann der Herrscher seine Gefangenschaft beenden, in die ihn die Symbionten gezwungen haben. Als Venom auf der Erde aufgespürt wird, beginnt die Jagd auf den Code. Und das gegen übermächtige, unbesiegbare Gegner. Das Militär und Area 51 spielen dabei ebenso eine Rolle, wie die liebenswerte Alien-Fan-Familie von Martin (Rhys Ifans). Es gibt keinen Ausweg. Aber war das bei Venom nicht schon immer so?

Das war ein gelungener Abschluss der Trilogie. Hoch unterhaltsam und in bester Marvel-Qualität. Ich kann mir gut vorstellen, und hoffe natürlich auch, dass wir das Team Eddie-Venom irgendwann wiedersehen werden.

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Schwarz wie Schnee 2 - Tod auf dem Gipfel

Der eiskalte zweite Teil des Crime-Thrillers Schwarz wie Schnee!
Thriller, Krimi

Schwarz wie Schnee 2 - Tod auf dem Gipfel

Der eiskalte zweite Teil des Crime-Thrillers Schwarz wie Schnee!
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.11.2025
Auch der zweite Teil überzeugt.

Sie sind wieder da. Das Ermittlerteam Constance (Clementine Poidaz) und Andreas Meyer (Laurent Gerra). Die französische Bergspezialistin, wie immer hochaktiv und manchmal auch ein wenig naiv. Dazu der Schweizer Stoiker, der ein geradezu perfekter Polizeiermittler ist. Die Beiden sind dieses Mal einem Trio aus Juwelendieben auf der Spur, die nach dem Überfall die Flucht in die Berge angetreten haben. Ihr Weg wird von Leichen gesäumt. Was genau passiert ist, können die Ermittler schnell nachvollziehen. Aber es bleibt eine Frage: Wo ist die Beute? Und wie bekommt man all die Hinweise und Indizien so zusammengepuzzelt, dass sie am Ende ein passendes Bild abgeben? Es bleibt in jedem Fall spannend.

Auch der zweite Teil von Schwarz wie Schnee -Tod auf dem Gipfel- hat mich überzeugt. Ich fand ihn, von der Story her, sogar noch interessanter und besser aufgebaut als Teil 1. Das Duo Constance und Andreas ist absolut sehenswert. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Eine Nebenstory wird geschickt in die Haupthandlung mit eingebaut und sorgt für weitere Spannung. Mir hat das richtig gut gefallen.

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Schwarz wie Schnee

Krimi, Thriller

Schwarz wie Schnee

Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.11.2025
Solider französischer Krimi vor alpiner Kulisse.

Als im französisch-schweizer Grenzgebiet bei Morzine-Avoriaz die Leiche eines jungen Mannes aufgefunden wird, ruft das die Französische und Schweizer Polizei auf den Plan. Die emotionale, energiegeladene französische Ermittlerin Constance (Clementine Poidaz) soll den Fall zusammen mit dem stoisch-sachlichen Schweizer Ermittler Andreas Meyer (Laurent Gerra) bearbeiten. Ein Duo, das so gar nicht zusammen zu passen scheint. Doch kaum sind die Ermittlungen gestartet, findet sich schon die nächste Leiche. Weitere Leben sind in Gefahr. Nach vielen Ermittlungen steht fest, dass der Ursprung der Mordserie in der Vergangenheit liegt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

-Schwarz wie Schnee- ist kein atemberaubender, ultraspannender Thriller. Nein, es ist ein solider Krimi mit guter Ermittlungsarbeit. Vor allem aber mit zwei Hauptdarstellern, die schnell dafür sorgen, dass man in der Geschichte ist. Dazu gibt es traumhafte Bilder aus den Bergen und man darf als Zuschauer getrost mitraten, wer denn wohl für die Morde verantwortlich ist. Mir hat Teil 1 gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich mir auch den 2. Teil der Geschichte angeschaut habe.

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Old Guy - Alter Hund mit neuen Tricks

Generation Z ist seine härteste Mission.
Krimi, Action

Old Guy - Alter Hund mit neuen Tricks

Generation Z ist seine härteste Mission.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.09.2025
Killer gehen nicht in Rente.

Und Danny Dolinski (Christoph Waltz) schon gar nicht. Doch seine Organisation will ihn ersetzen. Zum Abschluss soll er den talentierten Nachwuchskiller Wihlborg (Cooper Hoffman) anlernen. Doch der hält von Dolinski genau so viel, wie Dolinski von ihm: Nichts! Das die beiden dann noch einen Auftrag erhalten, der einem Himmelfahrtskommando gleichkommt, macht die Sache nicht besser. Am Ende müssen beide erkennen, dass sie es nur mit der Hilfe des anderen schaffen können.

Simon West hat ein Genre-treues Killerepos auf die Leinwand gebannt. Da gibt es wenig Neues und ganz viel alt Bewährtes. Christoph Waltz füllt die Rolle des alterenden Killers perfekt aus und auch Cooper Hoffman passt gut als Novize. Es wird reichlich geballert und flotte Sprüche kommen auch nicht zu kurz. Für Filmfans des Genres ist das in jedem Fall unterhaltsam.

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Marianengraben

Nach dem Bestseller von Jasmin Schreiber.
Drama, Abenteuer

Marianengraben

Nach dem Bestseller von Jasmin Schreiber.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.09.2025
Eine berührend schöne Geschichte.

Die hat Jasmin Schreiber mit ihrem Roman Marianengraben geschaffen. Jetzt hat Eyleen Byrne diesen Stoff verfilmt. Herausgekommen ist ein Film, der dem Roman gerecht wird. Tief emotional, berührend, ergreifend, aber auch leicht und komisch. Ein Road-Movie der ganz besonderen Art. Das Zwei-Personen-Stück lebt dabei vor allem von der Schauspielkunst von Edgar Selge (Helmut) und Luna Wedler (Paula).

Paula hat ihren kleinen Bruder verloren. Sie will selbst auch nicht weiterleben. Als sie ein Geburtstagsgeschenk zum Grab ihres Bruders bringen will, trifft sie mitten in der Nacht den todkranken Helmut auf dem Friedhof. Der ist gerade dabei die Urne seiner Frau Helga auszugraben. Eigentlich will Paula nur weg, doch dann sitzt sie neben Helmut in dessen Wohnmobil und ist auf dem Weg nach Südtirol. Die beiden verletzten Seelen kommen sich nach und nach näher. Zunächst öffnet sich keiner ganz, doch das ändert sich schnell. Ein Abenteuer der ganz besonderen Art beginnt.

Sie wissen ja: Ich stehe auf die „kleinen, feinen“ Filme. Das hier ist so einer. Edgar Selge und Luna Wedler spielen traumhaft gut. Den Rest trägt die Geschichte. Am Ende liefen, jedenfalls bei mir, die Tränen. Deshalb lege ich ihnen diesen Film ans Herz, denn: Genau da gehört er hin.

ungeprüfte Kritik

Noch einmal, June

Wieder leben. Wieder lieben.
Drama, Komödie

Noch einmal, June

Wieder leben. Wieder lieben.
Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.09.2025
Ruhige „Dramödie“ mit Tiefgang und Witz.

Regisseur JJ Winlove hat seinen Film -Noch einmal, June- mit Ruhe und Herzblut auf die Filmrolle gebannt. Der Hintergrund erinnert ein wenig an -Zeit des Erwachens-, vielmehr aber legt Winlove Wert auf seine Charaktere und ihren Umgang mit der nie erwarteten Situation. Das gelingt gut und zieht den Zuschauer nach und nach in die Geschichte.

June (Noni Hazlehurst) ist seit fünf Jahren im Pflegeheim. Nach einem Schlaganfall ist die frühere Firmenchefin in eine tiefe Demenz abgeglitten. Doch urplötzlich kehrt June aus diesem Vergessen zurück und ist wieder glasklar. Die fünf Jahre haben in ihrem Kopf nicht stattgefunden und sie muss sie entsetzt feststellen, dass sich alles verändert hat. Die Firma, die Beziehungen der Kinder, die Besitzverhältnisse, das gesamte Leben. June will das alles so schnell wie möglich wieder geraderücken, schließlich ist sie eine Macherin. Doch sehr schnell muss sie feststellen, dass sie gegen die Zeit und die Realität nicht ankommt. Am Ende helfen nur Ehrlichkeit und Offenheit.

Eine schöne Geschichte. Mit ruhiger Hand erzählt und gefilmt. Sehr gut besetzt. Mit einem wunderbaren Schuss Humor, den man bei diesem heftigen Thema nicht unbedingt erwartet. Doch es funktioniert. -Noch einmal June- ist Drama, Komödie, vor allem aber ein unterhaltsamer Film.

ungeprüfte Kritik

Es sind die kleinen Dinge

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.09.2025
Klein, aber fein.

Da ist der Titel von Melanie Auffrets Film -Es sind die kleinen Dinge- Programm. Der Film überzeugt durch eine Story, die ein bisschen braucht, bis sie in die Erzählspur kommt, sich dann aber locker-flockig-leicht und zuckersüß ihren Weg ins Herz der Zuschauer sucht. Vor allem lebt der Film von den Schauspielkünsten von Michel Blanc (Emile) und Julia Piaton (Alice); aber nicht nur. Die Nebenrollen der Dorfbewohner und Schulkinder sind exzellent besetzt und bewegend in Szene gesetzt.

Ein kleines Dorf in der Bretagne. Die Bürgermeisterin und Lehrerin Alice ist die Tochter des ehemaligen Bürgermeisters. Sie ist für alles im Ort zuständig. Es gibt reichlich Probleme. Kein Arzt, keine Bäckerei, keine Kneipe, eine Schule, die kurz vor der Schließung steht. Dann kommt auch noch Emile auf den Plan. Der ist zwar schon 65, will aber noch mal in die erste Klasse, um Lesen und Schreiben zu lernen. Alice läuft auf 110 Prozent und lange geht das nicht mehr gut. Doch Aufgeben ist keine Option…

Ein Film, der viel mehr über das Herz als über das Hirn kommt. Das tut der Geschichte unglaublich gut. Denn es stimmt, am Ende sind es die kleinen Dinge, die entscheiden. Und so ein kleiner, feiner Film, der zeigt uns, was wirklich im Leben zählt.

ungeprüfte Kritik

Better Man

Die Robbie Williams Story
Musik, Dokumentation

Better Man

Die Robbie Williams Story
Musik, Dokumentation
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 17.08.2025
Episch! Die besten Geschichten erzählt immer noch das Leben.

Und da schreibe ich nicht über eine Heldengeschichte oder eine fantastische Sage. Es geht um Robie Williams. Ich habe Take That vom Anfang bis Ende miterlebt und hielt diese Truppe für eine Yuppie-Band (daran hat sich bis heute nichts geändert). Vor allem mit Robbie Williams konnte ich nur wenig anfangen. Später hat sich das ein wenig geändert, aber nicht viel. Und jetzt kommt dieser Film, der so vieles erklärt, so mitreißt, so anfasst, so bewegt und so genial gemacht ist. Die Figur Robbie Williams im Körper eines Affen darzustellen ist meiner Ansicht nach einer der größten Kniffe der Filmgeschichte in den letzten Jahren. Ich bin mir relativ sicher, dass auch die Macher nicht ahnten, dass dieses Risiko so positiv ausgeht.

Robbie ist ein Junge der Straße. Einer, der sich selbst für einen Verlierer hält. Der Vater glaubt, er sei ein Entertainer und verschwindet. Die Mutter kümmert sich um alles in der Familie. Die Oma ist Robbies Ein und Alles. Mit ihr zusammen träumt er davon, berühmt zu sein. Nachdem er einen Platz in einer Casting-Band erhält, geschieht genau das. Doch der Ruhm hat seinen Preis. Die Dämonen der Vergangenheit verschwinden nicht, nein, sie rücken Robbie immer mehr auf die Pelle…

Das waren 135 Minuten allerbester Unterhaltung. Ich habe gelacht und geweint, war tief berührt und absolut begeistert. Der Film hat Musical-Momente, die brillant sind. Die neu arrangierten Songs passen wie die Faust aufs Auge. Und die Geschichte, die ist der Mittelpunkt. Jeder sollte sie sehen und hören.

ungeprüfte Kritik

Woodwalkers

Nach den Bestsellern von Katja Brandis.
Abenteuer, Kids, Fantasy

Woodwalkers

Nach den Bestsellern von Katja Brandis.
Abenteuer, Kids, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.08.2025
Nicht neu, aber gut.

Die Schriftstellerin Katja Brandis hat mit ihren -Woodwalkers- weiß Gott keine neuen Inhalte in Sachen Jugendliteratur angestoßen. Aber: Was schon oft funktioniert hat, funktioniert auch wenn man es wiederholt. Insofern ist die Geschichte von Jugendlichen, die sich in Tiere verwandeln können, alles andere als hochkreative Jugendliteratur. Der Erfolg war den -Woodwalkers- aber trotzdem hold. Und bekanntlich zählt ja nur das. Die Verfilmung macht Spaß, unterhält, ist ganz sicher nicht außergewöhnlich, wird aber die Fans der Buchreihe zufrieden stimmen.

Jay ist ein Wandler. Er ist ein Mensch und ein Puma. Seine Puma-Familie hat er verlassen und seiner menschlichen Adoptivfamilie verschweigt er sein Geheimnis. Als er ein Angebot von der Clearwater Schule erhält, ahnt er nicht, dass dort nur Wandler beheimatet sind. Jay wird dort aufgenommen und muss sich zurechtfinden. Da ist es schon seltsam, dass vor allem ein Eichhörnchen, ein Wapiti und ein Bison seine besten Freunde werden. Doch da ist noch Andrew, der reiche Mäzen der Schule. Er ist ebenfalls ein Mensch-Puma-Wandler und birgt ein dunkles Geheimnis.

-Woodwalkers- ist eine deutsche Produktion, die sich sehr bemüht, die amerikanischen Film-Standards zu erfüllen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. KI-generierte Filmszenen sind ebenfalls mehr mehr und mal weniger gut gelungen. Aber die Story funktioniert. Dazu tut die Besetzung mit Martina Gedeck und Oliver Masucci ihr Übriges. So bleibt ein guter Jugendfilm, der seine Anhänger finden wird. Fortsetzung ganz sicher garantiert.

ungeprüfte Kritik

Der Nachname

Familienurlaub ist kein Urlaub.
Deutscher Film, Komödie

Der Nachname

Familienurlaub ist kein Urlaub.
Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 31.07.2025
Hervorragender Wortwitz hochklassig besetzt.

Sönke Wortmanns Film -Der Nachname- ist die Fortsetzung von -Der Vorname-. Allein das lässt schon reichlich komische Szenarien erwarten. Basierend auf dem französischen Theaterstück „Le Prènom“ hat Wortmann auch in der Fortsetzung voll und ganz auf genialen Wortwitz und die Spitzenbesetzung Berben, Fitz, Herbst, Peters, Von Dohnany und Uhse gesetzt. Das ging auf. Der Film spiegelt all das wider, was wir von einer guten Familienkomödie erwarten.

Dorothea und Rene haben ihre Familie nach Lanzarote eingeladen. Dort wollen sie allen eröffnen, dass sie geheiratet haben. Was gut gemeint war, endet in einer Katastrophe. Die Kinder fürchten um ihr Erbe und nach und nach werden alle Geheimnisse, die jeder einzelne mit sich trägt, gelüftet. Das sorgt aber nicht nur für jede Menge Krach, sondern auch für Anstöße zum Nachdenken. Noch ist die Familie nicht verloren…

Das ist witzig, unterhaltsam, hält uns immer wieder den Spiegel vor und macht einfach Spaß. Sönke Wortmann weiß, wie man eine gute Komödie auf die Leinwand bringt und seine Darsteller setzen das gekonnt um. In 87 Minuten kann man sich kaum besser unterhalten lassen. Dafür gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen.

ungeprüfte Kritik

Der Buchspazierer

Nach dem Bestseller von Carsten Sebastian Henn.
Deutscher Film, Drama

Der Buchspazierer

Nach dem Bestseller von Carsten Sebastian Henn.
Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 11.07.2025
Herzerwärmend schön!

Carsten Henn hat in seinem Buch -Der Buchspazierer- geschafft, was vor ihm schon Michael Ende, Walter Moers und vielen anderen Autoren gelungen ist: Den Menschen die Magie der Bücher nahe zu bringen. Wer nicht liest, der verpasst etwas im Leben. Dessen bin ich mir ganz sicher. Der Romanfigur Carl Kollhoff muss man das nicht erzählen. Er lebt in der Welt der Bücher. Ganz nach alter Schule bringt er in einem kleinen Ort bestimmten Menschen Bücher, die er für sie ausgesucht hat. Eines Tages folgt ihm die kleine Schascha. Doch Karl will niemandem bei sich haben. Aber Schascha lässt sich nicht abschütteln. Karl und die Bücher ziehen sie magisch an. So trudeln die beiden unterschiedlichen Menschen in eine Geschichte hinein, die es wert ist aufgeschrieben zu werden. Natürlich in einem Buch. Und die Verfilmung dazu ist gelungen. Auch wenn der Plot des Films nicht ganz dem Buch entspricht, ist das Ergebnis herzerwärmend schön.

Unter der Regie von Ngo The Chau ist Henns Roman bildgewaltig und perfekt musikalisch unterlegt gelungen. Dazu spielt sich eine Schaustellerriege mit Christoph Maria Herbst, Maren Kroymann, Yuna Bennett, Roland Zehrfeld, Edin Hasanovic und Tristan Seth die sprichwörtliche Seele aus dem Leib. Herausgekommen ist ein Märchen über Menschen und Bücher. Die müssen sich nur finden und schon wird es magisch…

ungeprüfte Kritik

Wochenendrebellen

Nach einer wahren Geschichte.
Deutscher Film, Drama

Wochenendrebellen

Nach einer wahren Geschichte.
Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.07.2025
Vom Suchen und (vielleicht) Finden…

…handelt Marc Rothemunds Film -Wochenendrebellen-. Inspiriert von der wahren Geschichte des autistischen Jason, der auf der Suche nach seinem Lieblings-Fußballverein ist. Den kann er allerdings nur finden, wenn er sich alle Profi-Teams von der 1. bis 3. Liga persönlich anschaut. Doch bis dahin macht Jason seinen Eltern Fatime und Mirco reichlich Sorgen. Fatime kommt mit Jason, dessen Genauigkeit stets auf mehrere Stellen hinter dem Komma ausgerichtet ist, nicht mehr klar und auch in der Schule gibt es Stress. Mirco arbeitet bis zum Umfallen und hat zu wenig Zeit für seinen Sohn. Erst als der Familie das Scheitern droht, hat Opa Gerd die rettende Idee. Jason soll sich einen Lieblingsverein im Fußball aussuchen. So schlägt Jason seinem Vater einen Deal vor. Er versucht sich in der Schule einzuordnen und dafür fährt Mirco mit ihm zu allen Profi-Fußballvereinen ins Stadion. Der Deal gilt und eine abenteuerliche Reise beginnt.

Das ist eine absolut herzerwärmende Geschichte. Von tragisch bis urkomisch wird die gesamte Palette des Kinofilms abgedeckt. Die Story trägt den Film und doch ist es vor allem Cecilio Andresen der den Jason derart intensiv spielt, dass diese Leistung dem Zuschauer schon fast unglaublich vorkommt. Da stimmt jede Geste, jeder Ton, jede Handlung. Mit Aylin Tezel, Florian David Fitz und Joachim Krol sind auch die weiteren Charaktere wunderbar passend besetzt. Deshalb ist das hier ein Film für die ganze Familie. Also: Unbedingt anschauen!

ungeprüfte Kritik

Fisherman's Friends 2

Eine Brise Leben - Die schräge wahre Geschichte der Chartstürmer geht weiter!
Komödie

Fisherman's Friends 2

Eine Brise Leben - Die schräge wahre Geschichte der Chartstürmer geht weiter!
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.06.2025
Gelungene Fortsetzung.

So sehe ich das jedenfalls. Die -Fisherman‘s Friends- waren 2019 ein echter Überraschungserfolg. Daher war klar, dass es eine Fortsetzung geben wird. Nicht selten ist so ein Stoff dann ausgelaugt und bringt nicht mehr viel rüber. Bei der Regiearbeit von Meg Leonard und Nick Moorcroft ist das jedoch nicht der Fall. Der Plot ist okay, die Besetzungsliste sowieso, und die Musik, jedenfalls wer auf das Genre steht, besticht. Insofern fand ich Teil 2 der Geschichte amüsant und unterhaltsam.

Jetzt sind sie also bekannt, die Fisherman’s Friends. Doch mit den Plattenvertrag zum 2. Album sieht es schlecht aus. Vor allem, weil Frontman Jim nicht über den Tod seines Vaters hinwegkommt und seine Trauer mit extrem unangemessenes Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen kompensiert. Das geht nicht lange gut und die Band steht vor dem Aus. Doch da sind ja noch die Angehörigen, und die Touristin Aubrey, die sich als gescheiterter Pop-Star herausstellt. Die Schicksale in Port Isaac finden wieder zusammen und nehmen hoffentlich Kurs auf ein gutes Ende.

-Fisherman’s Friends 2- ist solides gut gemachtes Kino. In einer Nebenrolle überzeugt die bekannte irische Sängerin Imelda May. Der Film ist sicher kein Blockbuster, aber er überzeugt und wird seine Fans finden. Da bin ich mir ziemlich sicher.

ungeprüfte Kritik

Damaged

Der Feind ist nah, das Böse ist näher.
Krimi, Thriller

Damaged

Der Feind ist nah, das Böse ist näher.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.06.2025
Zuviel des Guten.

Terry McDonoughs Thriller -Damaged- erfüllt alle Klischees des Genres. Dazu ist er mit Samuel L. Jackson, Vincent Cassel und Gianni Capaldi wirklich gut besetzt. Allerdings ist das Hin und Her der Story doch ein bisschen Durcheinander zu viel. Auch das Ende der Geschichte hat mich nicht unbedingt glücklich gemacht.

Jahre, nachdem ein Serienkiller in Chicago mehrfach gemordet hat, tauchen plötzlich ähnliche Morde in Edinburgh auf. Der Chicagoer Ermittler Lawson macht sich auf den Weg nach Schottland. Dort ermittelt er zusammen mit Inspektor Boyd. Die beiden kommen keinen Schritt im Fall voran. Gleichzeitig geschehen weitere Morde. Es dauert nicht lange und Boyd und Lawson scheinen ganz persönlich betroffen zu sein. Es tauchen Spuren auf, die zum Mörder führen könnten, doch der scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

Für Fans von Samuel L. Jackson ist der Film ganz sicher zu empfehlen. Thriller-Freunde dürften zufrieden, aber nicht begeistert sein. -Damaged- ist unterhaltsam und spannend. Am Ende denkt man, dass das noch richtig gut werden kann, aber letztendlich war ich dann doch ein wenig enttäuscht. Sie dürfen das für sich selbst entscheiden.

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The Legend - Der Arm der Götter schlägt zurück

Abenteuer, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.06.2025
Chinesisches Märchen mit Kitsch und Pathos.

Gleich vorweg: Es gibt Menschen, die mögen Kitsch. Wenn er gut gemacht ist, habe ich dagegen auch nichts einzuwenden. Bei -The Legend- wird meiner Ansicht nach allerdings ein bisschen zu dick aufgetragen. Ein wenig zu bunt, zu glatt, zu sehr auf Parteilinie und ohne Überraschungen. Gerade bei Jackie Chan, der noch immer einer der größten Vertreter des guten, alten Kinos ist, war ich da doch überrascht. Wobei… Regie führt Stanley Tong. The Legend ist die Fortsetzung von -Der Mythos- aus dem Jahr 2005.

Professor Fang (Jackie Chan) leitet eine Ausgrabung, bei der ein wertvoller Jadeanhänger gefunden wird. Fang und sein Team sind von dem Anhänger fasziniert. Er führt sie nach und nach in eine Geschichte hinein, die vor vielen Jahrhunderten spielte. Die Han Armee musste sich damals den Hunnen stellen. Die großen Krieger der Vergangenheit finden sich plötzlich in den Träumen der Ausgräber wieder und führen sie in eine vergessene Welt.

Was die Action und die Kampfszenen angeht, ist -The Legend- natürlich vom Feinsten. Dabei ist es noch immer bewundernswert, welche Stunts Jackie Chan noch leisten kann. Für Freunde des Genres ist -The Legend- ganz sicher ein Muss. Mir persönlich war das doch zu weichgespült und zu märchenhaft kindisch inszeniert. Aber sie wissen ja: Das hier ist eine Einzelmeinung. Sie können und dürfen das natürlich völlig anders sehen.

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Ghostbusters - Frozen Empire

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 23.05.2025
Den Geist der Ghostbuster erhalten.

Das empfand ich in jedem Fall bei -Frozen Empire-. Keine neumodischen Spielchen, kein stylisches Trallala, keine neuen Moves oder Zeitgeist-Spielchen, sondern: Die gute alte Ghostbuster-Idee mit zusätzlichen neuen Darstellern und einer Anschubhilfe der Originalbesetzung. Allein dafür gibt es von mir ein dickes, fettes Lob für -Frozen Empire-. Die Macher der Filme sind gleichgeblieben, auch wenn Ivan Reitman nach der Produktion von -Ghostbusters Legacy- verstorben ist. Nichtsdestotrotz ist -Frozen Empire- ein waschechter Ghostbuster-Streifen voll und ganz in der Tradition seiner Vorgänger.

Die neuen Geisterjäger sind noch immer in New York aktiv. Immer wieder gilt es, Geister einzufangen. Doch als Ray Stantz eine magische, uralte Kugel in die Hände bekommt, die den mächtigen Geist Garraka gefangen hält, erbebt New York. Natürlich kommt Garraka frei und die Welt wäre verloren ohne die Ghostbuster. Doch um Garraka zu besiegen, bedarf es mehr als einer Geisterfalle und eines Protonenstrahlers.

Auch mit Paul Rudd und Co. funktioniert die gute alte Ghostbusters Idee noch immer prächtig. Die Unterstützung von Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson ist trotzdem ein Gewinn. So bleibt die Geisterjagd noch immer unterhaltsam und spannend. Das Ende von -Frozen Empire- lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Ich wäre in jedem Fall dabei…

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Harold und die Zauberkreide

Erlebe eine Welt, in der alles was du malst lebendig wird!
Fantasy, Komödie

Harold und die Zauberkreide

Erlebe eine Welt, in der alles was du malst lebendig wird!
Fantasy, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 01.02.2025
Fantastisch gut gelungene Unterhaltung.

Gibt es etwas Schöneres als von einem Film so richtig überrascht zu werden? Wohl kaum. Wie Carlos Saldanha die fast 70 Jahre alte Geschichte des Autors Crockett Johnson umgesetzt hat, erinnerte mich an die guten alten Stephen Spielberg Fantasy-Verfilmungen. Das, was dort als erstes zählte, war die Fantasie des Zuschauers. Bei -Harold und die Zauberkreide- wurde diese magische Zutat voll und ganz ausgeschöpft. Das Ergebnis ist eine Überraschung der besonderen Art und allerbeste Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Zeichenfigur Harold kann mit magischer Zauberkreide alles erschaffen. Er lebt in seiner Zeichenwelt mit dem Elch und dem Stachelschwein zusammen. Als Harold erfährt, dass es noch eine reale Welt gibt, in der sein Schöpfer, der alte Herr, lebt, muss Harold dorthin. Mit seinen Gefährten landet er bei der Familie von Mel und bringt die ganze reale Welt durcheinander…

Vor dreißig Jahren hätte hier wohl Jim Carey die Hauptrolle gespielt. Mit den Akteuren Zachary Levi, Lil Rel Howery, Zooey Deschanel, Tanya Reynolds und Benjamin Bottani ist der Film allerdings ebenfalls ganz stark besetzt. Den Rest des Zaubers dieser Story erschafft die eigene Fantasie. Mehr kann man wirklich nicht erwarten. Ach ja, … und dann ist da natürlich noch Carl. Der ist absolut spitze…

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Kannawoniwasein!

Manchmal muss man einfach verduften. Basierend auf der Buchreihe von Martin Muser.
Kids, Abenteuer, Deutscher Film

Kannawoniwasein!

Manchmal muss man einfach verduften. Basierend auf der Buchreihe von Martin Muser.
Kids, Abenteuer, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 31.01.2025
Brandenburger Roadmovie für die ganze Familie.

Ich denke mal, das trifft den Inhalt von Stefan Westerwelles Film -Kannawoniwasein- ganz gut. Schließlich geht es so richtig durch Brandenburg. Die abenteuerliche Reise von Finn und Jola zeigt uns alle Schönheit des Landstrichs, samt Trecker und Wolf.

Finns Eltern sind getrennt. Da sein Vater einen wichtigen Auftrag erledigen muss, schickt er den Sohn mit dem Zug zur Mutter nach Berlin. Doch auf dem Weg dahin wird Finns Rucksack gestohlen, er flieht vor der Polizei, lernt die selbstbewusste Jola kennen und legt sich mit einer Rockerbande an. Ohne Jolas Hilfe wäre er da verloren. Aber zu zweit kriegen die beiden das ziemlich gut hin.

Ein schöner Familienfilm, der von seinen beiden Hauptdarstellern Miran Selcuk und Lotte Engels lebt. Die wursteln sich mit Charme und Mut durch jede Schwierigkeit. Die Nebenrollen im Film sind mit Leslie Malton, Mirja Boes, Gisa Flake, Eko Fresh, Anna Mateur und Heiko Pinkowski wunderbar besetzt. Das Ergebnis sind 94 Minuten guter Unterhaltung.

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Kleine schmutzige Briefe

Höflichkeit wird überbewertet.
Komödie, Krimi

Kleine schmutzige Briefe

Höflichkeit wird überbewertet.
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 13.01.2025
Absender unbekannt.

Im England der 1920er Jahre erschüttert ein Skandal die kleine Stadt Littlehampton. Die angesehene, gottestreue und bibelfeste Bürgerin Edith Swan (Olivia Colman) erhält schlüpfrige, schmutzige Briefe, deren Inhalte für die damalige Zeit geradezu unaussprechlich sind. Sofort gerät die Nachbarin Rose Gooding (Jesse Buckley) in Verdacht. Zugezogen, lebensfroh und mit dem Herz auf dem rechten Fleck mag man sie ohnehin nicht im Ort. So landet Rose schneller im Gefängnis als ihr lieb ist. Beweise gibt es allerdings nicht, obwohl das niemanden stört. Wäre da nicht die Polizistin Glady Moss (Anjana Vasan), die dieser einfachen Lösung so gar nichts abgewinnen kann. So folgen noch mehr Briefe, tiefschürfende Ermittlungen und unglaubliche Überraschungen, bis das Geheimnis um die Briefe gelöst wird.

Thea Sharrock hat mit -Kleine schmutzige Briefe- eine unterhaltsame Gesellschaftskomödie geschaffen, die es in sich hat. Der Zeitgeist ist wunderbar getroffen. Die Charaktere werden meisterhaft gespielt und die Story ist vor allem deshalb so gut, weil sie wahr ist. Neben den drei brillant gespielten weiblichen Hauptrollen Edith, Rose und Gladys überzeugt auch der alte „Film-Haudegen“ Timothy Spall in der Rolle des verbitterten Vaters von Edith. Thea Sharrock hat die Komödie um die geheimnisvollen Briefe sehr gut umgesetzt. Sich das anzuschauen macht einfach Spaß.

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John Wick - Kapitel 4

Thriller, Action, 18+ Spielfilm

John Wick - Kapitel 4

Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2024
Die Ein-Mann-Armee ist wieder unterwegs.

Wer die John Wick-Filme mag, wird auch von Kapitel 4 begeistert sein. Woran das liegt? Das ist einfach zu sagen: Regisseur Chad Stahelski hat einfach alles so gemacht wie immer. Es gibt keinerlei wirklichen Handlungsfaden, Action bis zum Abwinken, Szenen wie aus einem Videospiel (ganz sicher beabsichtigt), Stuntmänner im Dauereinsatz, die Chance auf eine Fortsetzung, und natürlich einen Keanu Reaves, der unkaputtbar durchs Fegefeuer marschiert.

Wer John Wick 4 sieht, muss vermuten, dass die Welt nur aus Profikillern besteht. Die haben nur ein Ziel: John Wick zu töten. Der ist dem Geheimbund Die Kammer ein Dorn im Auge und soll eliminiert werden. Doch das haben schon ganz andere versucht. Selbst als eine Armada von Killern auf Wick angesetzt wird, beißen sich die Profis die Zähne aus. Ein John Wick ist wie der Tod selbst, unsterblich.

Freunde des John Wick-Universums erwarten keinen Tiefgang. Den hat der Film auch nicht zu bieten. Was hier abgeht, ist unglaublich Action. Dazu eine starke Besetzungsliste, unter anderem mit Donnie Yen, Ian McShane und Laurence Fishburn. Ganz sicher musste sich Keanu Reaves in Form bringen, um diesen John Wick zu spielen. Als schöner Sidekick tauchen die Nebenfiguren Tracker samt Malinois-Hund auf. Alles in allem ein würdiger John Wick-Film. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger.

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Red One - Alarmstufe Weihnachten

Vermisst: Kosmische Kraft der Hoffnung und fröhlichen Stimmung. Zuletzt am Nordpol gesehen.
Abenteuer, Action

Red One - Alarmstufe Weihnachten

Vermisst: Kosmische Kraft der Hoffnung und fröhlichen Stimmung. Zuletzt am Nordpol gesehen.
Abenteuer, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.12.2024
Um Klassen besser als erwartet.

Wer den Trailer und die Story von -Red One- sieht und liest, erwartet eine komplett klamaukige Komödie der untersten Klasse. Aber, und das ist jetzt mal eine wirklich positive Feststellung, es geht auch andersherum. Regisseur Jake Kasdan, immerhin der Sohn des großen Lawrence Kasdan, der Drehbücher für Indiana Jones und Star Wars geschrieben hat, lässt bei -Red One- seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf. Das tut dem Film unsagbar gut und schlägt die Zuschauer nach und nach in seinen Bann. So war das jedenfalls bei mir.

Der Weihnachtsmann wird von der bösen Hexe Gryla entführt. Sie will alle bösen Menschen auf der Welt bestrafen. Doch ohne ihn, würde Weihnachten ausfallen. Das darf der Kommandant des Weihnachtsmanns, Callum Drift, nicht zulassen. Also macht er sich auf die Suche. Das ihm dabei ausgerechnet der anstandslose, miese Ganove Jack O’Malley helfen muss, ist wieder eine völlig andere Geschichte…

Wenn schon Kitsch, dann bitte anständig. Das hat Jake Kasdan hervorragend hinbekommen. Mit der Besetzungsliste Dwayne Johnson, Chris Evans, Lucy Liu und J.K. Simmons sind vier Hochkaräter an Bord. Es gibt ein paar brillante Running Gags, wie z.B. das Huhn und die Höllenhunde. Dazu eine Prise Tiefgang über Vaterschaft und Weihnachten. Natürlich können und dürfen sie das völlig anders sehen (und Kritiker gibt es da sicher genug), aber ich bin der Meinung zu Weihnachten ist das ganz genau der richtige Film. Viel Spaß dabei!

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Eine Fliege kommt selten allein

Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.11.2024
„Stierchen!“

Gleich vorweg: Wenn sie kein Freund von völlig logikfreien, abgedrehten, komplett sinnfreien, aber wie ich finde, dennoch lustigen Filmen sind, dann lesen sie nicht weiter. -Eine Fliege kommt selten allein- ist dann definitiv nichts für sie. Was Quentin Dupieux hier auf die Filmrolle gebannt hat, ist einwandfrei Schwachsinn ohne Anspruch. Aber vielleicht macht gerade das diesen Streifen sehenswert.

Manu ist ein Taugenichts. Als er den Auftrag erhält einen Koffer zu transportieren sagt er zu. Um den Auftrag ausführen zu können stiehlt er ein Auto. Seinen Kumpel Jean-Gab nimmt er auch mit. Der ist nicht unbedingt schlauer als Manu. Als sie im Kofferraum des gestohlenen Autos eine Rottweiler-große Fliege finden, schmieden sie einen Plan. Sie pfeifen auf den Koffer und wollen die Fliege dressieren, um eine Bank auszurauben. Dieser Plemplem-Plan führt sie in die Arme von Agnes, Cecile und Sandrine. Und dann wird es echt turbulent.

Was für ein abstruser Quark. Das Drehbuch: Irre. Die Schauspieler: Klasse. Die Kulisse: Second Hand. Der Plot: Unterirdisch. Doch irgendwie passt das. Ich hätte dem Film drei Sterne gegeben, aber die letzten fünf Minuten holen den vierten Stern dazu. Ehe sie sich das anschauen: Sagen sie bitte nicht, ich hätte sie nicht gewarnt.

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DogMan

Drama, Thriller

DogMan

Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 08.11.2024
Das perfekte Match!

„Wo immer es einen Glücklosen gibt, schickt Gott einen Hund.“ Mit diesem Zitat des Philosophen Alphonse de Lamartine beginnt Luc Bessons Film -Dogman-. Was danach auf der Leinwand zu geschieht, ist für mich einer der besten Filme der letzten Jahre. Besson hat mit -Nikita, Rausch der Tiefe, Das Fünfte Element und Leon, der Profi brillante Meisterwerke der Filmkunst abgeliefert. Als Produzent nicht immer erfolgreich, aber als Regisseur das Nonplusultra hinter der Kamera; so sehe ich ihn. Schließlich ist der Mann für eine Handvoll meiner absoluten Lieblingsfilme zuständig.

Bei einer Polizeikontrolle wird der verletzte Douglas mit einem Lastwagen voller Hunde angehalten. Eine Psychiaterin wird zur Polizeiwache gerufen, um festzustellen, was mit Douglas los ist. Der erzählt ihr eine fantastische Geschichte, die in einem Blutbad endet. Wir, als Zuschauer, dürfen dabei einem der stärksten Plots der Filmgeschichte zuschauen…

Sie wissen ja: Die Geschmäcker sind verschieden. Wenn sie wissen wollen, wie mein Filmgeschmack ist, dann schauen sie sich einfach -Dogman- an. Tiefgründig erzählt, mit bildgewaltiger Sprache. Vollgepackt mit Bildern, die jedes Jahrhundert-Meisterwerk zieren könnten. Dazu Spannung, Action, ein Schuss Humor und eine grandiose Besetzungsliste. Ich hatte Besson schon in Altersteilzeit gesehen. Jetzt muss ich feststellen: Ich habe mich getäuscht. Dieser Film ist das perfekte Match! Jedenfalls für mich. Jede Sekunde eine Perle der Filmkunst.

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Cocaine Bear

Nach einer wahren Begebenheit. Zieh's dir rein.
Thriller

Cocaine Bear

Nach einer wahren Begebenheit. Zieh's dir rein.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 03.11.2024
Für Splatter-Fans ein absolutes MUSS.

Ich war immer ein Ray Liotta Fan und wenn ich an -Feld der Träume- denke, läuft es mir noch immer heiß und kalt den Rücken runter. Klar, dass ich mir Liottas letzten Film anschauen musste. Was Elizabeth Banks mit ihrem -Cocaine Bear- auf die Leinwand gezaubert hat, ist allerdings derart abgefahren gut, dass ich hin und weg war. Schräg, blutig, verrückt, witzig und völlig abgedreht kommt diese Story daher, die tatsächlich an eine wahre Begebenheit angelehnt ist.

Ein fliegender Drogenkurier muss seine Kokainladung über Georgia abwerfen. Der Stoff landet im Wald und ein Schwarzbär nimmt mehr als eine Nase davon. Im Nationalpark macht der Bär Jagd auf alles, was sich bewegt. Das sind unter anderem zwei Kinder, die die Schule schwänzen, ein junges Liebespaar, eine Park-Gang, die Drogendealer, die ihren Stoff suchen und ein Polizist und eine Rangerin, die Licht ins Dunkel der Todesfälle bringen wollen. Am Ende schwimmt der Nationalpark im Blut und wir Zuschauer sind entweder entsetzt oder aber haben uns so prächtig amüsiert.

Die Besetzung des Films ist hervorragend. Die Dialoge so absurd wie wunderbar und die Charaktere sind verdammt gut getroffen. Ich weiß, dass das hier keine große Filmkunst ist, aber: Wenn ich einfach mal lachen und mich amüsieren will, sind Filme wie -Cocaine Bear- gelungene Volltreffer. So eine Prise von schwarzem Humor und Splatter-Bildern muss man erst einmal hinbekommen. Elisabeth Banks hat das geschafft.

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Die Fabelmans

Halte jeden Moment fest.
Drama

Die Fabelmans

Halte jeden Moment fest.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.10.2024
Folge deinem Herzen!

Das ist immer ein guter Ratschlag. Aber Anfang der 60er Jahre in Amerika, mit einem Vater, der ein technisches Genie ist und einer Mutter, die verspielt sein kann wie ein Kind, ist das nicht so einfach. Vor allem nicht, wenn man keinen „ordentlichen Job“ lernen will, sondern davon träumt Filme zu machen. Und genau das ist der Traum von Sam Fabelman. Er muss seinen Weg finden und sich ganz nebenbei durch die Tiefen und Höhen der eigenen Familiengeschichte lavieren.

Steven Spielberg hat mit -Die Fabelmans- seinen persönlichsten Film gemacht. Im Vergleich zu all seinen Welterfolgen ist das kein „typischer“ Spielberg. Wer sich nicht für dramaturgisches Kino interessiert, für den wird -Die Fabelmans- einige Längen aufweisen. Wer aber Spielberg-Fan ist, der saugt diese sehr autobiografische Arbeit mit Sicherheit voll und ganz auf. Es ist die liebevolle, detailverliebte Geschichte, in den wunderbar gestalteten Kulissen der 60er Jahre. Dazu stehen mit Michelle Williams, Paul Dano, Judd Hirsch und Seth Rogen brillante Darsteller vor der Kamera. Und mittendrin brilliert Gabriel LaBelle, der in einigen Einstellungen unglaublich an den jungen Dustin Hoffmann erinnert.

-Die Fabelmans- ist ganz sicher kein Film für jedermann. Für Cineasten, Freunde der Spielbergfilme und Zuschauer, die sich noch gut daran erinnern, wie Kino damals gemacht wurde, ist der Film allerdings eine echte Perle. Mir hat das wirklich gut gefallen und sie müssen selbst entscheiden.

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The Professor

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.09.2024
Komisch, tief bewegend und nachdenklich zugleich.

Wenn man über Jahrzehnte hinweg Filme anschaut, weiß man: Man muss sich stets selbst ein Bild machen. Die professionellen Kritiker verreißen Filme oder heben sie in den Himmel. Schauen wir dann selbst, sind wir oft völlig anderer Meinung. So ging es mir bei -The Professor-. Als der Film herauskam, ließ ich mich von den negativen Kritiken abschrecken. Das war ein Fehler. Dieser Film ist absolut kurzweilig, komisch, bewegend, nachdenklich und mitnehmend. Johnny Depp spielt seine Rolle perfekt und das Drehbuch ist fantastisch. So jedenfalls meine Meinung.

Professor Richard Brown (Johnny Depp) erhält von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Lungenkrebs im Endstadium. Er entschließt sich gegen eine Behandlung und hat noch sechs Monate zu leben. Zunächst macht sich tiefe Frustration breit, aber dann will Richard die letzten Monate einfach nur noch leben; richtig leben! Er ändert alles und erfindet sich komplett neu. Das sorgt für reichlich Verwirrungen in seinem Umfeld und haarsträubenden Situationen. Doch egal, was er auch macht, der Tod rückt mit jedem Tag näher…

Das war für mich ganz großes Kino. Johnny Depp ist ein brillanter Darsteller und Regisseur Wayne Roberts kitzelt das gesamt Können Depps aus der Rolle heraus. Da zuzuschauen ist bewegend, macht Spaß und lässt einen nachdenklich zurück. Ein wunderbarer Film!

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Next Goal Wins

Be Happy. Nach einer ziemlich wahren Geschichte.
Drama

Next Goal Wins

Be Happy. Nach einer ziemlich wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.09.2024
"Es gibt immer eine zweite Halbzeit!"

Es gibt Hunderte Filme zum Thema „Verlierer-Team“ wird erfolgreich. Der Beste davon ist vermutlich -Cool Runnings-. Wenn allerdings Taika Waititi für Drehbuch und Regie verantwortlich ist, darf man Besonderes erwarten. Filme wie -Eagle vs. Shark, Jojo Rabbit oder Wo die wilden Menschen jagen- sind Gütesiegel für sich. Und tatsächlich kommt -Next Goal Wins- liebevoll, komisch, berührend, voller Slapstick und mit einem Schuss Romantik rüber. Ein klassischer Waititi halt.

Das Fußball-Team von Amerikanisch-Samoa hat noch nie ein Spiel gewonnen. Und noch niemals ein Tor geschossen. Das soll sich mit einem neuen Trainer ändern. Schließlich steht man in der Qualifikation zur Fußball-WM. So wird der Niederländer Thomas Rongen (Michael Fassbender) engagiert. Doch der hat keine andere Wahl, da er überall wegen seiner cholerischen Unbeherrschtheit gefeuert wurde. Rongen und das Team sind wie Feuer und Wasser. Das passt zunächst gar nicht. Aber dann…

Eine wahre Geschichte liegt dieser kleinen Filmperle zu Grunde. Es geht um die Liebe zum Spiel. Es geht um Teamgeist. Es geht um so viel mehr als Fußball. Ich bekenne mich gern als „Waititi-Fan“ und kann nur jedem, der sich für Fußball interessiert (oder auch nicht) diesen Film ans Herz legen. -Next Goal Wins- hat so viele kleine feine Details, dass es eine Freude ist. Egal, ob Rongen den „Karate-Kid“ macht oder das Beten für sich entdeckt. Das ist schlichtweg ganz großes Kino.

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Die Unschärferelation der Liebe

Nach dem Theaterstück 'Heisenberg' von Simon Stephens.
Drama, Lovestory, Deutscher Film

Die Unschärferelation der Liebe

Nach dem Theaterstück 'Heisenberg' von Simon Stephens.
Drama, Lovestory, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.09.2024
Kleine, feine Theaterverfilmung mit Starbesetzung.

Lars Kraume weiß, wie man einen guten Film dreht. Das steht fest. In der Verfilmung von Simons Stephens Theaterstück -Heisenberg- zeigt Kraume wieder einmal, wie das funktioniert. Eine Geschichte, die surreal, relativ handlungsarm, aber niemals vorhersehbar ist, entwickelt sich langsam und nimmt dann rasend schnell Fahrt auf.

Als der Metzger Alexander (Burghart Klaußner) an einer Berliner Bushaltestelle unvermittelt von der ihm unbekannten Greta (Caroline Peters) in den Nacken geküsst wird, versteht er die Welt nicht mehr. Alexander ist alt, Greta viel jünger. Alexander ist ein stiller, introvertierter Intellektueller. Greta eine Dauerredemaschine mit dem Hang zu dramatischen Lügen. Und Greta lässt Alexander nicht mehr los. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Amour Fou der ganz besonderen Art.

Burghart Klaußner und Caroline Peters sind in den Rollen von Alexander und Greta schlichtweg fantastisch. Was in den ersten Minuten ein wenig nervig und aufgedreht wirkt, fließt nach und nach in eine wunderbare Liebesgeschichte, die alle Hindernisse überwindet. Anschauen, genießen, an die Liebe denken und sich an den Partner schmiegen. Genau dazu passt dieser Film…

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Reacher - Staffel 1

Serie, Action, Krimi

Reacher - Staffel 1

Serie, Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 19.07.2024
Die Sache mit dem Pfirsichkuchen.

Damit startet -Reacher-, und damit endet Staffel 1 der Serie auch. Dazwischen gibt es jede Menge Action, einen Helden, der sich, jedenfalls wenn er es mit Bösewichtern zu tun hat, nie an die Regeln hält, und 8 Folgen bester Krimi-Unterhaltung ohne hochtrabenden Anspruch. Jack Reacher vermittelt dabei eine Kombination aus Sherlock Holmes und dem Terminator. Wer darauf steht, der ist bei -Reacher- absolut richtig.

Als Jack Reacher (Alan Ritchson) in Margrave, Georgia auftaucht, ahnt er nicht, was ihn erwartet. Es geschehen mehrere Morde und eines der Opfer ist Reachers Bruder. Der setzt alles daran herauszufinden, was in Margrave vor sich geht. Zusammen mit dem zugezogenen Chief Detective Finlay (Malcom Goodwin) und der einheimischen Polizistin Roscoe (Willa Fitzgerald) kommt Reacher einer Verschwörung auf die Spur, deren Hintermänner skrupellos gegen jeden vorgehen, der ihnen im Weg steht. Und genau da steht Jack Reacher…

Basierend auf der Jack Reacher Buchserie von Lee Child ist die Fernsehserie komplett auf Action ausgerichtet. Die Figuren Reacher, Roscoe und Finlay sind gut getroffen und das Trio harmoniert zunächst unrund, aber später genial. Vielleicht braucht man zwei Folgen, bis man drin ist, aber dann will man ganz sicher nicht wieder raus. -Reacher- kein Preiskandidat, der ausgezeichnet werden wird, aber dafür gibt es über 8 Folgen allerfeinste Unterhaltung.

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Sophia, der Tod und ich

Ein ultimatives Roadmovie - Nach dem Bestseller von Thees Uhlmann.
Fantasy, Komödie, Deutscher Film

Sophia, der Tod und ich

Ein ultimatives Roadmovie - Nach dem Bestseller von Thees Uhlmann.
Fantasy, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.06.2024
Da hatte ich ein bisschen mehr erwartet.

Ich mag Thees Uhlmanns Buch -Sophia, der Tod und ich- sehr. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Verfilmung gefreut. Ich bin übrigens niemand, der grundsätzlich das Buch über den Film stellt. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Charly Hübner hat Thees Uhlmanns Roman mit Liebe zum Detail, einer ordentlichen Portion norddeutschem Humor und auch einer Prise Slapstick versehen. Doch irgendwie funktioniert das alles nicht hundertprozentig. Hier und da wirken einige Szenen wie Stückwerk, die zur Story nicht so recht passen wollen. Das harmonierte im Buch deutlich besser.

Was soll man da machen? Dem Altenpfleger Reiner (Dimitry Schaad) erscheint sein Tod (Marc Hosemann). Der will ihn mitnehmen, wird allerdings von Reiners Freundin Sophia (Anna Maria Mühe) gestört. Das Ableben muss verschoben werden und bis es soweit ist, machen Reiner, der Tod, Sophia und Reiners Mutter Lore (Johanna Gastdorf) eine Reise, die es in sich hat. Ausgang ungewiss…

Es ist vor allem das Schauspiel von Marc Hosemann, dass den Film trägt. Er brilliert als tollpatischiger Tod. Die anderen Charaktere erreichen nicht die Strahlkraft, die sie im Buch besitzen. So ist der Film sehenswert, teilweise wirklich chaotisch lustig, aber er schafft es nicht Uhlmanns Geschichte so zu transportieren, wie das im Buch geschah.

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Everything Everywhere All at Once

Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.06.2024
Im wahrsten Sinne des Wortes: Fantastisch!

Als älterer Filmfan hätte ich nicht gedacht, dass so eine Produktion es schafft, 7 Oscars einzuheimsen. Darunter: Bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin, bester Nebendarsteller, beste Nebendarstellerin. -Everything Everywhere All at Once- ist derart kreativ, schräg, mehrdeutig und experimentell, dass ich da eher auf kleine Festivalpreise gewettet hätte. Dieser Film enthält von allem etwas. Matrix, 2001 Odyssee im Weltraum, Kill Bill, Casablanca, und vieles mehr lassen uns die Macher Daniel Kwan und Daniel Scheinert da mitspüren.

Die Wäschereibesitzerin Evelyn (Michelle Yeoh) muss urplötzlich erfahren, dass sie die Auserwählte ist, die als einzige die bösartige Jobu Tupaki (Stephanie Hsu) aufhalten kann. Aber nicht nur in dieser Welt, sondern in einem Multiuniversum vieler Welten. Klar, dass Evelyn da zunächst zweifelt. Doch dann stellt sie sich dem Kampf auf allen Welten. Auch wenn sie dabei ziemlich oft durcheinander gerät.

Was für ein Film! Hier wird das Verhältnis Mutter Tochter, eigentlich eine „Allerweltsgeschichte“, im Zusammenspiel von Galaxien und Universen „erklärt.“ Allein das ist unvorstellbar gut gelungen. Ich habe selten erlebt, dass renommierte Kritiker und ich einer Meinung sind. Normalerweise sind zu viel Festival-Auszeichnungen immer ein Indiz, das mich vom Anschauen eines Films abhält. Hier wäre das fatal gewesen. Ich hätte 140 Minuten ganz, ganz großes Kino verpasst.

ungeprüfte Kritik

The Lost City

Das Geheimnis der verlorenen Stadt - Das Abenteuer ist echt. Die Helden sich echt... überfordert.
Komödie, Abenteuer

The Lost City

Das Geheimnis der verlorenen Stadt - Das Abenteuer ist echt. Die Helden sich echt... überfordert.
Komödie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.05.2024
Es war einmal vor 40 Jahren…

… da drehte Robert Zemeckis, mit Kathleen Turner und Michael Douglas, -Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten-. Ein Welt- und Kassenerfolg war geboren. Sandra Bullock war da gerade einmal 20 Jahre alt. Aber sie wird sich bestimmt gedacht haben: „So einen Film würde ich auch gern machen.“ Jetzt, 40 Jahre später, hat sie sich diesen Wunsch als Produzentin und Hauptdarstellerin vermutlich erfüllt. Aber das ist natürlich nur eine Spekulation von mir. Denn: Dass die Wurzeln von -The Lost City- in -Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten- stecken, ist offensichtlich.

Die Kitsch-Roman Schriftstellerin Loretta Sage (Sandra Bullock) wird entführt, weil der Bösewicht Fairfax (Daniel Radcliffe) glaubt, dass sie in einem ihrer Romane den Weg zu einem Schatz beschrieben hat. Die Lage ist ernst. Lorettas Model-Assistent Alan (Chaning Tatum), der auf den Romancovern den wilden Dash gibt, will sie retten. Nur leider hat er in solchen Dingen keine Erfahrung und ist mehr Schein als Sein. Eine wilde Jagd nach einem geheimnisvollen Schatz beginnt.

Ich verrate nicht zu viel, aber -The Lost City- ist ein gutes „Beinahe-Cover“ von Zemeckis Original. Spritzige Dialoge treffen auf gute Action und jede Menge augenzwinkernde Anspielungen. Es darf viel und ausgiebig gelacht werden. Die Klasse des Originals wird zwar nicht erreicht, aber dafür entschädigen 107 sehr unterhaltsame Filmminuten.

ungeprüfte Kritik

Herbstgold

Wettlauf gegen die Zeit
Dokumentation, Deutscher Film

Herbstgold

Wettlauf gegen die Zeit
Dokumentation, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 03.05.2024
Der wahre Sport!

Den zeigt Jan Tenhaven in seiner Sportdokumentation -Herbstgold- aus dem Jahr 2010. Er begleitet Athleten der Senioren-Weltmeisterschaften in Lahti während der Vorbereitung für diesen Wettkampf. Was hier gezeigt wird, ist Sport in seiner ureigensten, puren Form. Ein fairer Wettkampf zwischen Gleichgesinnten, die alle eines verbindet: Die Liebe zur Bewegung.

Ilse Pleuger startet als Kugelstoßerin in der Altersklasse W85. Gabre Gabric ist Diskuswerferin in der W90. Der 100 Meter Läufer Herbert Liedtke ist in der M90. Hochspringer Jiri Soukup startet in der M80. Der Diskuswerfer Alfred Proksch ist in der M100. Diese Sportler begleitet Jan Tenhaven während ihrer Vorbereitung auf die Senioren-Weltmeisterschaft 2009 in Lahti. Dabei fängt er unvergleichliche sportliche Bilder ein. Wenn Ilse Pleuger auf dem Balkon ihr Aufwärmtraining bestreitet, kann man ihr Alter nicht glauben. Gabre Gabric ist eine „Dame des Sports.“ Noch immer leistungsfähig und sehr auf ihr Äußeres bedacht. Herbert Liedtke ist ein Feingeist und sein Humor ist einzigartig. Jiri Soukup möchte sich gern von seiner Frau massieren lassen, aber vorher soll er den Rasen mähen. Alfred Proksch ist Künstler und kämpft sich nach einer Operation zurück zu seinem Wettkampfstart.

-Herbstgold- ist ein filmisches Dokument, das jeden Sportliebhaber Tränen der Rührung in die Augen treiben wird. Zu Recht ausgezeichnet mit etlichen Preisen nimmt diese Dokumentation jeden mit, der sich für Sport interessiert.

ungeprüfte Kritik

Ride On - Die zweite Chance

Jackie Chan ist zurück!
Action, Komödie

Ride On - Die zweite Chance

Jackie Chan ist zurück!
Action, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.04.2024
Eine Hommage an Jackie Chan und alle Stuntmen dieser Welt.

Das ist -Ride On-. Mit 70 Lebensjahren kann Jackie Chan auf ein Stuntman-Leben zurückblicken, wie kein zweiter Darsteller. Was liegt da näher, als in einem Film mitzuspielen, der ihn, und alle anderen Stuntmen auf der Welt, ehrt. Regisseur Larry Yang hat dazu eine schlichte Story mit viel Pathos, Herzschmerz, Kitsch und Gefühlen in Old-School Manier abgedreht. Das mag jüngeren Zuschauern befremdlich analog vorkommen, aber älteren Semestern die Herzen ganz weit öffnen. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Der alternde Stuntman Luo Zhilong (Jackie Chan) kann seine Schulden nicht bezahlen. Er bekommt keine Job-Angebote mehr und hat sich mit seiner Tochter überworfen. Jetzt soll ihm auch noch sein treues Stunt-Pferd Roter Hase gepfändet werden. Das ist für Luo undenkbar. Also muss ein Job her. Auch der Kontakt zur Tochter muss wieder hergestellt werden. Und irgendwie muss einfach alles so bleiben, wie es einmal war. Doch das ist schwierig. Roter Hase und Luo geben alles, aber vermutlich wird es nicht reichen…

Das war schönes, altes Kino. Allein Roter Hase ist das Anschauen wert. Jackie Chan kann noch immer die Herzen berühren. Und Stunts, die hat er sowieso drauf. So banal und vorhersehbar die Geschichte auch ist, sie ist deutlich mehr Unterhaltungskino als viele bedeutungsschwangere Produktionen der Neuzeit. Wer also zwei Stunden abschalten und sich unterhalten lassen will, der ist hier genau richtig.

ungeprüfte Kritik

Skyscraper

Action, Thriller

Skyscraper

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.04.2024
Solide Action mit hohem Unterhaltungswert.

Es ist nicht gerade so, dass Dwayne Johnson in -Skyscraper- das Genre des Actionfilmes neu erfunden hätte. Eher ist das Gegenteil der Fall. Regisseur Rawson Marshall Thurber bastelt lediglich zusammen, was in Hunderten von Actionfilmen zuvor funktioniert hat. Das Ergebnis reicht weder für ein akademisches Filmfestival noch für die Oscarverleihung, aber: Es ist verdammt unterhaltsam. Und genau dafür ist Kino doch da, oder?

Der ehemalige Soldat Will Sawyer (Dwayne Johnson) wird als Sicherheitsberater für das höchste Gebäude der Welt in Hongkong engagiert. Als das Gebäude von Kriminellen in Brand gesteckt und besetzt wird. Warum, wieso, weshalb? Das weiß Sawyer nicht. Aber seine Familie ist im Gebäude. Das allein zählt für ihn. So setzt Will Sawyer alles auf eine Karte, um Frau und Kinder zu retten und die Ganoven zur Strecke zu bringen.

Wie gesagt, das ist unterhaltsam. Spannende Action, jede Menge Szenen für Menschen, die nicht schwindelfrei sind, und dazu ein Dwayne Johnson so, wie wir ihn kennen. Ganz sicher kein Meilenstein im Filmgeschäft, aber ein solider Actionfilm mit hohem Unterhaltungswert.

ungeprüfte Kritik

The Equalizer 3

The Final Chapter - Gerechtigkeit kennt keine Grenzen.
Thriller, Action

The Equalizer 3

The Final Chapter - Gerechtigkeit kennt keine Grenzen.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.03.2024
Immer wieder gern.

So will ich es mal formulieren. Wenn Denzel Washington seinen Robert McCall gibt, dann sind Gut und Böse ganz klar aufgeteilt. Dann wissen wir, wer geschützt werden muss, und wer, so schnell wie möglich, aus der Welt geschafft werden muss. Es ist ein Actionfilm; nicht das wahre Leben. In diesem Genre ist Antoine Fuqua ein Meister seines Fachs. Bretthart, kompromisslos, pur und geradlinig sucht sich McCall seinen Weg durch das Herz der Camorra. Genau das wollen die Fans des Equalizers sehen.

Robert McCall muss noch Geld abholen. Dabei ist leider ein Mafiaclan im Weg, den er außer Gefecht setzt. Danach ist der Ruhestand in einem wunderschönen Ort am Meer angesagt. Doch dort treibt die Camorra ihr Unwesen. McCall wäre nicht McCall, wenn er nicht eingreifen würde. Das sorgt für einen Krieg mit dem örtlichen Mafiaboss. Der weiß, zu seinem Unglück, nicht, mit wem er sich da einlässt.

Es ist noch immer das Schema der -Sieben Samurai-. Die Schafe brauchen einen Wolf, der sie vor den Wölfen schützt. Kaum jemand verkörpert diese Figur besser als Denzel Washington. Der dritte Teil des Equalizers wird dadurch sicher kein Oscar-Kandidat, aber er ist perfekt gemachtes Actionkino, bei dem der Zuschauer, ob er es will oder nicht, verstehen lernt, wieso es Rache und Vergeltung gibt.

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Tokyo Vice - Staffel 1

Die komplette 1. Staffel - Für die beste Story muss man Regeln brechen.
Serie, Krimi, Thriller

Tokyo Vice - Staffel 1

Die komplette 1. Staffel - Für die beste Story muss man Regeln brechen.
Serie, Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 13.03.2024
Tokyos Unterwelt packend erzählt und abrupt beendet.

Angelehnt an den Roman von Jake Adelstein, der es als Amerikaner schaffte Polizeireporter bei einer Zeitung in Tokyo zu werden, erzählt -Tokyo Vice- eine packende Geschichte. Die braucht zunächst ein wenig Anlauf, aber dann gibt es kein Halten mehr. Mit den Hauptdarstellern Ansel Elgort (Jake) und Ken Watanabe (Katagiri) haben die Produzenten einen absoluten Glücksgriff getan.

Jake ist von zu Hause weg. Er studiert Japanologie in Tokyo. Dann bewirbt er sich bei einer Zeitung und wird als Polizeireporter eingestellt. Gegen alle Widerstände versucht er eigene Storys zu platzieren, doch dabei kommt er der japanischen Unterwelt, in Form von Yakuza-Banden, viel zu nah. Ehe er sich umsieht, ist er in einen Machtkampf zwischen den Yakuza-Bossen Ishida und Tozawa geraten. Ohne zu wissen, was er da eigentlich tut, taucht Jake tollpatschig und naiv in die Unterwelt Tokyos ein. Nur sein Kontakt zum Ermittler Katagiri kann ihm jetzt noch helfen. Doch auch er, und alle Menschen, die Jake in Tokyo kennt, sind in Gefahr.

Das war eine hervorragend konzipierte Serie. Leider endet sie derart abrupt, dass man sich fragt, ob da nicht noch ein paar Folgen kommen müssten. Wer sich für starke Krimis und Japan interessiert, der landet mit -Tokyo Vice- einen Hundertprozentigen Volltreffer.

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Old Henry

True Legends Never Die
Western

Old Henry

True Legends Never Die
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 17.02.2024
Grandios!

Ganz genau so, hat Clint Eastwood 1985 seinen -Pale Rider- auf die Filmrolle gebannt. Hart, rau, minimalistisch, mit jeder Menge Herzblut. Potsy Ponciroli hat sich da eine Menge abgeschaut. Und zwar nur das Beste. -Old Henry- hat alles, was ein Western braucht. Und das ohne kitschigen Glamour oder säuselige Western-Sonnenuntergangs-Klischees. Schlichtweg grandios!

Der Farmer Henry lebt 1907 mit seinem Sohn auf einer entlegenen Farm. Als er einen angeschossenen Reiter findet, nimmt das Unglück seinen Lauf. Eine Truppe von Ganoven, unter dem Kommando von Sam Ketchum will den Verletzten, und das Geld, das er bei sich trug. Henry kann das nicht zulassen und stellt sich den Verbrechern. Die ahnen nicht, mit wem sie es zu tun haben…

Eine brillant-reale Kulisse, gepaart mit der Schauspielkunst von Tim Blake Nelson als Henry und Stephen Dorff als Sam Ketchum. Ein Drehbuch, das keine Fragen offenlässt und eine Story, die Legenden und Realitäten wunderbar durchmengt. Ich habe die 99 Minuten genossen und mich wieder einmal davon überzeugen lassen, dass der „gute alte“ Western noch immer lebt.

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Press Play and Love Again

Lovestory, Drama, Fantasy

Press Play and Love Again

Lovestory, Drama, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 08.02.2024
Klein, fein, romantisch, witzig, schön.

Das sind so ungefähr die Attribute, mit denen ich -Press, Play And Love Again- ausstatte. Es ist ein kleiner Film, kein Blockbuster; eher ein B-Movie. Die Story ist fein erdacht. Er ist verdammt romantisch. Es gibt reichlich zu lachen. Und irgendwie ist er „kitschig-schön.“ Das ist natürlich nichts für den eloquenten, tiefsinnigen Filmliebhaber; aber so einer bin ich ja auch nicht. Also zur Sache:

Laura und Harrison verlieben sich unsterblich ineinander. Auch die Musik verbindet sie. Doch auf dem Höhepunkt ihrer Romanze stirbt Harrison bei einem Unfall. Was Laura bleibt, ist ein Mix-Tape, dass Harrison ihr zusammengestellt hat. Vier Jahre nach seinem Tod, legt sie das Tape ein und muss feststellen, dass es sie in der Zeit genau zu dem Punkt zurückbringt, an dem Harrison und sie das entsprechende Lied zum ersten Mal gehört haben. Okay, jetzt muss Laura dem Harrison aus der Vergangenheit nur nach sagen, wann und wie er stirbt, um genau diesen Tod zu verhindern. Schön, wenn es so einfach wäre…

Das hat Greg Björkman wirklich gut gemacht. Ohne viel technischen Aufwand und großen Schnickschnack lässt er die Story für sich erzählen. Den Rest besorgen Clara Rugaard, Lewis Pullmann und Danny Glover auf der Besetzungsliste. Wenn sie mich fragen: Kurzweilig und sehenswert! Also: Anschauen.

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Eingeschlossene Gesellschaft

Ein verzweifelter Vater. Ein fehlender Punkt zum Abitur.
Deutscher Film, Komödie

Eingeschlossene Gesellschaft

Ein verzweifelter Vater. Ein fehlender Punkt zum Abitur.
Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 03.02.2024
Nachsitzen als Teambildungsmaßnahme.

Jan Weiler hat sich da eine schöne Geschichte ausgedacht. Ein Vater nimmt ein Lehrerkollegium als Geiseln, damit sich die Lehrer zusammensetzen und darüber entscheiden sollen, ob der Sohn des Geiselnehmers einen Punkt mehr in der Hausarbeit erhält, da er sonst vom Abitur ausgeschlossen wird. Wenn Sönke Wortmann das alles verfilmt, weiß man, wie unterhaltsam es wird. So ist -Eingeschlossene Gesellschaft- humorig und witzig, aber auch nachdenklich. Ein Stück aus dem Leben.

Freitagnachmittag und es geht nicht nach Hause. Ein selbstgefälliger Schulleiter, eine altjüngferliche Musiklehrerin, ein charmanter Deutschlehrer, ein nerdiger Chemielehrer, ein hipper Sportlehrer und eine Referendarin, schauen auf einmal in den Lauf einer Pistole. Ein Schülervater erzwingt eine vorzeitige Zeugniskonferenz. In einer Stunde muss das erledigt sein, ansonsten…. Ja, da lassen sie sich am besten überraschen.

Anke Engelke, Nilam Farooq, Florian David Fitz, Justus von Dohnanyi, Thomas Loibl, Torben Kessler und Thorsten Merten spielen sich die Bälle dieser Charakterstudie geschickt zu. Da darf gelacht, gezweifelt und nachgedacht werden. Am Ende kommt alles ganz anders als gedacht. Für die Zuschauer ist die -Eingeschlossene Gesellschaft- in jedem Fall ein echtes Vergnügen.

ungeprüfte Kritik