Kritiken von "videogrande"

Uzumaki

Out of this World
Horror

Uzumaki

Out of this World
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.02.2016
"Uzumaki" macht mich als erfahrenen Japan-Fan ziemlich ratlos. Nach welchen Kriterien soll ich hier bewerten? Als absolut skurriler Film hat sich das Teil sicherlich eine glatte 1 verdient. Der erwartete gute Japan-Horror ist das aber nicht geworden und würde sofort eine 6 kassieren. Man weiß überhaupt nicht, woran man ist. Verstörend merkwürdige Szenen, grünstichig und unterlegt mit Musik aus dem Kinderprogramm wechseln sich ab mit unheilschwangeren Geräuschen und einer gewissen Anspannung. Doch was ist hier los? Wie auch die Darsteller ist der Zuschauer überfordert von albernen, surrealen und abstrusen, comichaften Begebenheiten. Die unkonventionelle Kameraführung trägt zur Verwirrung bei. Overacting und absurde Ideen verstärken den Eindruck, dass man den Unsinn lieber abschalten sollte. Doch irgendwie will man es wissen. Spiralen, Schnecken, Schlangen? Wo bleibt eine Erklärung? Was soll die ständige Sirene im Hintergrund? Warum mutieren einige Menschen? Viel schlimmer: Warum wird der erklärende Ansatz des Schlangenkultes links liegen gelassen? Ein Film, wie im Drogenrausch entstanden.
Fazit: Ein anstrengender, unbefriedigender Film, den nur hartgesottene Fans des japanischen "Anders-Kinos" bis zum Ende durchstehen können. Und dann weiß man nicht, ob es genial oder Schwachsinn ist. Jedenfalls kein gewöhnlicher J-Horror, sondern eher ein verfilmter irrealer Albtraum, der keine Erklärung findet und den man psychologisch ergründen müsste. Absolut Strange!

ungeprüfte Kritik

The Man with the Iron Fists 2

Action, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.01.2016
"The Man With The Iron Fists" war eine kleine Überraschung. Ein relativ fantasiereiches Martial Arts Spektakel von einem Rap Musiker inszeniert und unterstützt von niemand geringerem als Quentin Tarantino. Zugkräftige Gaststars wie Russell Crowe und eine abgefahrene Story vermochten gut zu unterhalten. Und nun hat man sich gedacht: "Ehe der Film in Vergessenheit gerät, sollten wir schnell noch eine Fortsetzung hinterherschieben. Wir haben zwar kein Budget mehr für auch nur den letzten knapp bekannten C-Movie Star, für Special Effects und ein gutes Set, Thailand wird China doubeln (merkt doch keiner), eine Idee haben wir auch nicht, aber wir lassen einfach den eisenarmigen Waffenschmied Taddeus ein Dorf von einem ausbeuterischen Tyrannen befreien. Da können wir dann ein wenig Gekloppe inszenieren und fertig ist … eine mehr als dürftige Fortsetzung, die mit dem ersten Teil nur noch den Hauptdarsteller mit seinen Fäusten gemeinsam hat. - Teil 2 bietet wirklich nichts Besonderes. Vielleicht eine leicht überraschende Wendung, aber sonst eintönige, einfallslose Handlung, ermüdende Kämpfe, schlecht gemachtes CGI-Blut, abgetrennte Gummiarme, die man in vermeintlich stylisher Zeitlupe zu Boden fallen lässt und damit noch deutlicher zeigt, dass sie wie ein Flummi aufprallen.
Fazit: Ansehbarer, brutaler Martial Arts Film nach Schema F. Ohne den Vorgänger noch Durchschnitt, aber als Teil 2 ein Blindgänger.

ungeprüfte Kritik

5 Zimmer, Küche, Sarg

Komödie, Fantasy

5 Zimmer, Küche, Sarg

Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.01.2016
Sicherlich wird der Streifen nicht jedermanns Sache sein, darum gehen die Meinungen auseinander. Ich persönlich verzeihe ihm sogar seinen pseudodokumentarischen Stil, weil dieser in diesem Falle dringend erforderlich ist. Der Film ist witzig, intelligent, fantasievoll und innovativ und vor allem ein „Must See“ für Vampirfans. Es gibt zwar auch etliche Logikfehler (Vampire haben kein Spiegelbild...wie sah das noch mal mit dem Ablichten auf Filmmaterial aus?) aber die kleinen "Allnachtsprobleme", wie das Einschlafen bei offenen Vorhängen oder die Unverträglichkeit von Pommes Frites für den Vampirmagen sind einfach nur belustigend. Man könnte nun meinen, es handle sich wegen der Handkamera und der scheinbar runtergekurbelten Handlung um einen Billigfilm, aber die Tricks, besonders die Verwandlungen in Fledermäuse sind aufwändig erstellt und die Gags sind teilweise gut durchdacht. Durch den Dokustil wirkt das absurde Szenario absolut real und auch die Reaktionen der Bevölkerung und Polizei sind glaubhaft dargestellt. Fazit: Gut recherchierter, beinahe intellektueller Spaß, der wie im Fluge vergeht.

ungeprüfte Kritik

Jupiter Ascending

Erweitere dein Universum.
Science-Fiction

Jupiter Ascending

Erweitere dein Universum.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.01.2016
Was genau eigentlich schief gegangen ist, lässt sich gar nicht so einfach sagen. Es gibt fantastische Spezialeffekte, fantasievolle Aliens, innovative Raumschiffe, fremde Welten. Es werden actionreiche Schlachten ausgetragen, Intrigen gesponnen und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Aber es fehlt vor allem eines: Eine Seele! 20 Minuten lang hat man noch einen wirklich starken und fantasiereichen Film vor sich, dann säuft alles in sich ständig wiederholenden Zisch- und Surr-Effekten ab. Die meiste Zeit musste ich einem spitzohrigen Außerirdischen beim galaktischen Inlineskaten zusehen. Spitze Ohren? Kennen wir doch von woanders her. Und nicht nur das, die ganze Geschichte ist zusammengeklaubt. Als erstes kommen einem Stichworte wie Terminator, Riddick, Aschenputtel, Alice im Wunderland, sowie hunderte Filme, in denen es einen Auserwählten gibt, in den Sinn. Trotz vieler neuer und toller Schauwerte will das bekannte Gemisch nicht gut rüberkommen. Dazu trägt bei, dass alles klischeehaft und emotionslos ist Es gibt keine rechte Spannung und keinerlei Humor. Jupiter Jones, die irdische Klofrau nimmt alles, was um sie herum passiert erstaunlich gelassen hin. Sie ist sogar bereit einen völlig Fremden zu heiraten. Häh? Der Zuschauer reibt sich verwundert die Augen und kann das Spektakel nicht ernst nehmen. Am Ende wird es gar unerträglich kitschig.
Fazit: Optisch faszinierender Aufguss aus 100 Geschichten. Eine High Budget Blendgranate, die bei aller Action langweilig ist.

ungeprüfte Kritik

Annabelle

Vor Conjuring gab es Annabelle.
Horror

Annabelle

Vor Conjuring gab es Annabelle.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.01.2016
"Annabelle" ist einer dieser Filme, die auf einer Erfolgswelle mitreiten wollen. Ein Einfall gewiefter Produzenten, die schnell noch Dollars mit bekannten Stoffen machen wollen. Ein Puplikum, welches sich bei "The Conjuring" vorzüglich gruselte, wird sich begierig auf die Geschichte der Puppe stürzen, die in dem Gruselerfolg einen Gastauftritt hatte. Diese Rechnung geht meist auf. Nun muss man "Annabelle" überraschenderweise zugute halten, dass es sich um einen soliden Mysterygrusler handelt, der keineswegs billig produziert wurde und auch ohne Vorwissen funktioniert. Allerdings darf man keine Vergleiche anstellen. Dieser Film ist um einiges ruhiger, aber er hat gut platzierte und knallhart sitzende Schockmomente. Vor allem spielt er mit den Erwartungen des Puplikums, die Puppenhorror schon zur Genüge kennen. Wenn die unheimliche Annabelle minutenlang ins Bild gerückt wird, erwartet jeder aus Gewohnheit ein Klimpern mit den Augen oder eine Drehung des Kopfes. Doch Pustekuchen. Es passiert etwas ganz anderes. Diese Klischees bedient der Streifen also keineswegs. Er ist sehr subtil und spielt stark sowohl auf Roman Polanskis "Rosemarys Baby", als auch auf die wahren Ereignisse um dessen Frau an, die von einer Sekte gemeuchelt wurde. Da hat also ein Autor seine Hausaufgaben gemacht.
Fazit: Intelligenter Grusler, der seinen Erfolg einem besseren Vorbild verdankt, aber der dennoch unheimlich und gänsehauterregend ist. Ein ruhiger Vertreter des Genres mit gut dosierten Schocks.

ungeprüfte Kritik

Dracula Untold

Der Beginn einer Legende.
Fantasy

Dracula Untold

Der Beginn einer Legende.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.01.2016
Mit den Mitteln des modernen Kinos wurde mal wieder ein altes Thema angegangen. Diesmal geht es um die unerzählte Vorgeschichte Draculas. Und wie fast alle Geschichten dieser Art ist sie eigentlich überflüssig, zudem sie am Anfang reichlich Anleihen aus dem Werk von Francis Ford Coppola herbeizitiert. Dort haben wir in ähnlicher Form erfahren, wie Vlad zu Dracula wurde. Nichts desto Trotz ist "Dracula Untold" ein kurzweiliges, temporeiches Popcornevent. Hauptsächlich besteht es aus Schlachtenszenen und Spezialeffekten, was sehr zu Lasten der Atmosphäre geht. Die Machart erinnert an eine Mischung aus "Herr der Ringe" und Marvel Comicverfilmung, denn Dracula bekommt eine Art Superkräfte, die er zunächst ausprobiert. Neu ist hier also eigentlich wirklich nichts. Sämtliche Elemente hat man schon in anderen Filmen gesehen. Und auch dem Vampirthema konnten keinen neuen Facetten hinzugefügt werden. Zwar hat man versucht, den tragischen Aspekt herauszuarbeiten, aber Emotionen bleiben völlig aus und der ganze Film bleibt ein oberflächliches Spektakel. Das merkwürdige Ende wirkt dann komplett deplatziert und zudem unlogisch. Fazit: Der Streifen ist einfach nur gut gemachtes Effekt- und Action-Kino, ohne große Horrormomente und Dramatik.

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Der Fluch der Mumie

Abenteuer, Horror

Der Fluch der Mumie

Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.01.2016
Der dritte Mumienfilm der Hammer Studios ist das beste Beispiel für den Grund des Niedergangs dieser Filmfirma. Bereits vor dem Vorspann kommt der erste unfreiwillige Brüller: Die gezeigte "Wüste" ist nichts anderes, als eine englische Kiesgrube. Dann gibts noch eine lustige Szene vor einer bemalten Leinwand, auf welche der Schatten des Darstellers fällt. Schließlich erscheint laut brüllend ein Bösewicht, ein Wächter des Grabes, der jedoch keinerlei Zucken eines Augenlides der Eindringlinge verursacht. Von korrekter Ausleuchtung wollen wir nicht reden. All dies sind schon leise Momente eines schlusig inszenierten Billigfilmes. Ganz zu schweigen ist von Frisuren und Mode. Hallo? Die Geschichte spielt doch um 1920...aber Klamotten und Hairstyle sind aus dem Baujahr dieses Schinkens, nämlich 1967. Hammers Charme verblasste, der Stern ging unter. Es war nicht mal mehr genug Geld für Mullbinden da, denn die Mumie läuft im Hosenanzug herum. Einzig bemerkenswert: Hammer Urgestein Michael Ripper bekommt statt eines üblichen kurzes Gastauftrittes eine seiner längsten Rollen zugesprochen...und: Das Ende der Mumie ist schon relativ spektakulär in Szene gesetzt.
Fazit: Wo zieht man die Grenze zwischen Kult und Trash? Dieser Film ist für Hammer Fans unterhaltsam, erreicht aber bei weitem nicht mehr den Charme und die Ausstrahlung der 50er Jahre. Es ging bergab...

ungeprüfte Kritik

Die Rache des Pharao

Hütet euch vor den lebenden Toten!
Horror, Abenteuer

Die Rache des Pharao

Hütet euch vor den lebenden Toten!
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.01.2016
5 Jahre nach dem ersten Mumienabenteuer entschlossen sich die legendären Hammer Studios eine weitere Verfilmung auf das Puplikum loszulassen. Dies war allerdings keine Fortsetzung, sondern ein eigenständiges Abenteuer, diesmal ohne die bekannten Mitspieler (sieht man von Urgestein Michael Ripper ab, der sowas wie Inventar des Studios war). Herausgekommen ist ein deutlich mainstreamlastigerer Streifen, der einige Schauwerte mit Humor, aber auch blutigen Handabtrennungen verbindet. Oftmals werden die Filme aufgrund fast gleichlautenden Titels verwechselt. Zunächst ist der Film sehr kurzweilig und unterhaltsam, jedoch fragt man sich, wann denn der Spuk nun endlich mal losgehen soll. Die Mumie tritt als Wiedergänger nämlich erst sehr, sehr spät in Erscheinung und hat nur wenige Auftritte. Der Bandagierte ist die moppeligste Mumie, die bisher über die Leinwände stakste und ihr starres Makeup lässt keine emotionale Regung zu, die Christopher Lee im Vorfilm nur anhand seiner Augen noch auszudrücken vermochte. Und so unterscheidet sich dieser Film deutlich vom atmosphärischem Erstling, obgleich er viel moderner und interessanter inszeniert wurde. Die Schlussszene wirft Fragen auf. Der in Originalsprache hinterlegte Satz deutet darauf hin, dass im deutschen Kino diese sinnlose Sekunde herausgeschnitten wurde. Hier ist von einem Vater die Rede...fragt sich nur, wer damit gemeint sein soll.
Fazit: Solider Mumiengrusler für Freunde der englischen Hammer-Studios.

ungeprüfte Kritik

Die Rache der Pharaonen

Horror, Abenteuer

Die Rache der Pharaonen

Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.01.2016
Die bewährten und mit Kultstatus versehenen Hammer Studios waren seinerzeit bekannt geworden durch blutige Farbverfilmungen alter Hollywoodklassiker. Nach "Frankenssteins Fluch" und natürlich "Dracula" nahm man sich die beiden Hauptdarsteller Peter Cushing und Christopher Lee und ließ sie erneut gegeneinander antreten. Wie immer ist das Ergebnis sehr stimmungsvoll eingefangen. Allerdings sind nahezu alle Mumienfilme mit unfreiwilligem Humor gesegnet. Diesem Schicksal entgeht auch dieser erste von 4 Hammer-Mumienfilmen nicht. Zum Einen wirkt es schon recht belustigend, den steif umherirrenden Leichnam zu beobachten, zum Anderen gesellen sich ein paar unüberlegte Filmfehler, wie beispielsweise die komplette Ausleuchtung eines seit Jahrtausenden verschlossenen Pharaonengrabes, hinzu. Peter Cushing agiert wieder sehr ernsthaft, an der Grenze zum Overacting. Dies alles macht aber wohl den Charme dieser Art Horrorstreifen aus.
Fazit: "Die Rache der Pharaonen" ist ein eher etwas langweiligerer Grusler aus der Hammerschmiede, der die Brutalität von "Frankenstein" und das Ambiente von "Dracula" nicht mehr erreicht hat. Für Liebhaber des englischen Gothic-Horror-Genres der 50er bis 70er Jahre ist das aber sicherlich ein dazugehöriger, solide gemachter Streifen.

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Pirates - Das Siegel des Königs

Ein großes Piraten-Abenteuer am Ende der Welt!
Abenteuer

Pirates - Das Siegel des Königs

Ein großes Piraten-Abenteuer am Ende der Welt!
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.01.2016
Viel besser kann´s Hollywood auch nicht. Die Ähnlichkeiten, die man hier zum "Fluch der Karibik" sieht, sind aber eher vom deutschen Verleih durch entsprechendes Artwork suggeriert. Bis auf eine Wasserradszene kann man hier nicht vom Abkupfern sprechen. Gleichwohl gibt es Zitate aus "Robin Hood", "Moby Dick" und sogar eine Hommagesequenz an "Lethal Weapon", die Filmkenner schmunzelnd zur Kenntnis nehmen werden. "Pirates" ist ein überraschend kurzweiliges Vergnügen mit nur geringen Längen. Der Film unterhält auch ein Puplikum mit westlichen Sehgewohnheiten. Bild und Ton sind brilliant. Vor allem aber sticht die überragend gut gemachte Tricktechnik hervor, die ziemlich realistisch unmöglichste, aber gut anzusehende Szenen aus dem Computer gezaubert hat. Eine bunte und gut fotografierte Mischung aus Humor, reichlich übertriebenen Actionszenen, leichtem Kitsch und einer gehörigen Portion Abenteuerfilm erwartet den Zuschauer. Fazit: Eine echte Überraschung. Koreanisches Popcorn-Blockbusterkino at its best mit perfekten Tricks, lustig actionreicher Handlung und sogar dem historischen Hintergrund der Entstehung Koreas. Empfehlung diesmal nicht nur für Asia-Filmfans.

ungeprüfte Kritik

Knights of Badassdom

Lasset die Spiele beginnen.
Komödie, Fantasy

Knights of Badassdom

Lasset die Spiele beginnen.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.01.2016
Boah, du meine Güte! Eine liebevolle Persiflage auf Rollenspiele, wie "Galaxy Quest" eine auf "Enterprise" war? Eine Hommage an Fantasyfilme? Eine selbstironische Darstellung des tollen Peter Dinklage auf seine Rolle in "Game of Thrones"? Eine Art "Armee der Finsternis" für eine neue Generation? Ein Film von Fans für Fans? All dies und noch viel mehr mochte man vermuten. Doch "Knights of Badassdom" ist nur Schrott! Der reinste nervenaufreibende Müll. Der Streifen kann sich nicht entscheiden, ob er ein sehr blutiger Horrorstreifen oder eine überdrehte Komödie sein will. Das alles hat man in irgendeiner Form schon besser gesehen und trotz eben Mr. Dinklage, der süßen Summer Glau aus "Serenity" und dem Comedian Steve Zahn ist der Schuss so was von nach hinten losgegangen.
Fazit: Nach einem Drittel Laufzeit habe ich entnervt abgeschaltet. Nicht lustig, nicht unheimlich, rein gar nichts. Alle jenseits der 18 müssten eigentlich fassungslos den Kopf schütteln, selbst wenn sie LARPer (Life Action Roll Player) sind. Werbung für diese Art der Freizeitunterhaltung macht das Machwerk jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Tipp: Schaut mal den Film "Astropia", der hat wirklich ein Herz Für Rollenspieler.

ungeprüfte Kritik

Banklady

Nach einer wahren Geschichte.
Deutscher Film, Krimi

Banklady

Nach einer wahren Geschichte.
Deutscher Film, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2016
Glaubhaft besetzter Kriminalfilm, der in den ausgehenden 50er Jahren angesiedelt ist und auf einer wahren Geschichte beruht. Beide Hauptdarsteller harmonieren perfekt, gut dosierte Komik und Spannung lassen diesen Streifen aus der breiten (deutschen) Masse heraustreten. Als Zuschauer fühlt man sich gut unterhalten, vor allem wegen der Schauspielleistung, aber nebenbei auch vom nostalgischen Flair, das detailverliebt eingefangen wurde. Da sollte man sich auch an dem verwirrenden Twist mit der Verwechslung nicht stören, der ein paar Fragen aufwirft, aber kinomäßige Suspense-Spannung aufbaut. Ab dem Punkt gleitet "Banklady" dann doch etwas zu sehr in die Verhollywoodisierung, denn die darauffolgenden Action und Liebesszenen wirken unpassend. Allenfalls wegen einiger schlechter Filmtricks darf man sich wundern...Bluescreeneinsatz und schlechte Beleuchtung bei Autofahrten. Das erkennt man leider allzu deutlich.
Fazit: Guter Film, der eine interessante, wahre Geschichte aus Norddeutschland aufbereitet. Unterhaltsam und gut dargeboten.

ungeprüfte Kritik

Veronica Mars - Der Film

Sie dachte nur, es sei vorbei.
Krimi

Veronica Mars - Der Film

Sie dachte nur, es sei vorbei.
Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 31.12.2015
Ein Klassentreffen spielt im Film eine Rolle...und genau so fühlt sich dieser Kinoausflug der ehemaligen Fernsehserie "Veronica Mars" an. Man trifft sie nahezu alle wieder, die liebgewonnenen Darsteller der Serie und es macht Spaß, zu sehen, wie sich einige verändert haben, andere auch nicht. Hauptsächlich ist der Streifen daher für Fans und Kenner gedacht. Als selbstständiger Film ist er einfach zu seicht und langweilig. "Veronica" ist ein tolles TV Format und hätte es auch bleiben sollen. Da alle Charaktere über drei Staffeln zur Entfaltung gekommen sind, braucht man sie hier nicht mehr vorstellen, aber Unbedarfte werden mit ihnen nichts anfangen können. Alle, die die Serie nicht kennen, bekommen zwar einen kleinen Rückblick, aber es dürfte schwer fallen, eine gerechte Wertung zu fällen und sich zurecht zu finden.
Fazit: Durchaus gelungener Film, der die ehemals abgesetzte Serie dankenswerterweise doch noch fortsetzt, einige Insider bereithält, eine wie immer charismatische Titelheldin hat, aber im TV als Mehrteiler einfach besser funktioniert hätte.

ungeprüfte Kritik

Das finstere Tal

Die Freiheit ist ein Geschenk, das sich nicht jeder gerne machen lässt.
Western, Drama, Deutscher Film

Das finstere Tal

Die Freiheit ist ein Geschenk, das sich nicht jeder gerne machen lässt.
Western, Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.12.2015
Düster, depressiv, beklemmend...und dennoch sehr gut gemacht, weil es sowas aus deutschen Landen nicht alle Tage zu sehen gibt. Zwar ist der Film in der Tat vorhersehbar, aber in diesem Fall nimmt das keineswegs die Spannung. In authentischer Kulisse wurde eine völlig andere Art des Heimatfilmes gedreht. Klassische Rachemotive und viele weitere Reminiszenzen an das hollywoodsche Westernkino finden sich hier wieder. Die Auswahl der Darsteller wirkt sich auf die Glaubwürdigkeit aus und die winterliche Kälte wird regelrecht spürbar.
Fazit: Starker und atmosphärischer Heimatfilm der neuen Generation mit Westernmotiven. Sehenswert für Zuschauer, die es auch mal anspruchsvoller mögen und sich auf ein ruhiges, sich langsam entfaltendes Drama einlassen können.

ungeprüfte Kritik

Irre sind männlich

Du musst lernen zu nehmen!
Komödie, Deutscher Film

Irre sind männlich

Du musst lernen zu nehmen!
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.12.2015
Gleich die Warnung vorweg: Männers! Das ist zwar eine witzige, solide Komödie in der es sich darum dreht, einfallsreich Frauen aufzureißen – aber es ist absolut KEIN Film für den geselligen Männerabend, denn Achtung: Romantikkomödie! Und die sieht man sich besser mit der Partnerin an. Dann funktioniert sie auch deutlich besser. Um eine Vorstellung zu bekommen: Würde man das sehr gut agierende und sympathische Gespann Fahri Yardim und Milan Peschel gegen Til Schweiger und Matthias Schweighöfer austauschen, hätten wir hier so was wie "Keinohrhasen Light". Die Komödie hätte gern etwas derber im Humor sein dürfen. Sie hat zwar sehr viel Wortwitz und lebt allein von den beiden Hauptdarstellern, aber Schenkelklopfer bleiben aus.
Fazit: Nette Komödie, die klischeehaft Pschychotherapie und Beziehungsprobleme auf den Arm nimmt, aber deutlich zu seicht, perfekt für den Pärchenabend, gespült ist.

ungeprüfte Kritik

Irgendwann in Mexico

18+ Spielfilm, Action

Irgendwann in Mexico

18+ Spielfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.12.2015
"Irgendwann in Mexico" ist der dritte Teil einer Trilogie...eher einer Entwicklungsgeschichte. Allerdings kann er auch ohne die beiden Vorgänger angesehen werden - Im Gegenteil, viele wissen ohnehin nichts von deren Existenz. Robert Rodriguez, der tarantinoeske Ausnahmeregisseur aus Mexico hat einen eigenwilligen Stil und einen guten Ruf unter Fans. Und für die...wohl nur für die, ist dies ein Fest. Teil 1, "El Mariachi" war praktisch ein Debütfilm, aber eine grottige Gurke. "Desperado", Teil 2, wurde schon mit wesentlich mehr Budget realisiert und ist ein stylisher Actionreißer. Und dieses dritte Werk ist die Krönung. Ein abgehobenes Funmovie erster Kajüte, voller Gaststars, voll skuriler Einfälle, komplex und verworren , gespickt mit abstruser Action. Nebenbei eine Liebeserklärung an Rodriguez Heimatland. Beschreiben nützt nicht viel, man muss ihn gesehen haben und wird ihn hassen oder lieben. "Irgendwann in Mexico" beeinhaltet Herzblut, Verrücktheit und den Mut, sich vom normalen Puplikumsgeschmack abzuwenden, aber den Nerds und Fans reichlich Futter zu bieten. Fazit: Ein Männerfilm. Mal wirklich was anderes. Rodriguez tobt sich in seiner eigenen Fantasiewelt aus. Witzig, overacted, surreal und voller Spaß. Ein Guilty Pleasure Vergnügen, das nur noch von den "Machete"-Filmen getoppt wird, die ohne diese Trilogie wohl nie existiert hätten.

ungeprüfte Kritik

Nurse

Eine ziemlich kranke Schwester.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

Nurse

Eine ziemlich kranke Schwester.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.12.2015
Man(n) verspricht sich von so einem Film sicherlich eine leicht fetischbeladene Horrorstory mit brutalen Szenen und jeder Menge Blut. So eine Art "Saw" mit Krankenschwestern. Von allem ist auch etwas vorhanden, aber von einem halbwegs ernst gemeinten Film, wie auch einem Guilty Pleasure Vergnügen ist Nurse weit entfernt. Beginnen wir mit den Darstellern: Allesamt unterste Schublade, vor allem ist die Titelfigur alles andere als attraktiv. Symphatiebonus bleibt somit aus. Der ganze Film wirkt lächerlich, wie eine missglückte schwarze Komödie auf C-Movie Niveau. Es gibt ein paar (auch leicht eklige) computeranimierte Blutszenen und dann wird versucht zu erklären, warum bei der sexuell aktiven Dame eine psychische Störung vorliegt. Raten Sie mal: Es liegt in der Kindheit verborgen. Die Morde werden immer absurder und lachhafter, die Story immer surealer. Es ist nichts gruselig, nichts spannend, nichts witzig und wird regelrecht zusammenhanglos abgespult und per Overacting ins Unrealistische gezogen. Dazu gibt’s etwas nackte Haut, aber keine Erotik
Fazit: Weder Fisch noch Fleisch. Gewollt und nicht gekonnt. Völlig missglückte Horror-Fetisch-Comedy, die nichts von dem geworden ist, was sie vorgibt zu sein.

ungeprüfte Kritik

Star Wars - Episode VII - Das Erwachen der Macht

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.12.2015
Helle und dunkle Seiten bestimmen die Star Wars Saga, so auch diese lang erwartete siebte Episode. Kurz gesagt, sie ist um ein Vielfaches besser, als die Prequel Trilogie, hat aber gegen Ende störende Faktoren, die ich unnötig bis ärgerlich finde. Die guten Nachrichten: Alle Hauptfiguren tauchen in mehr oder minder langen Rollen auf. Alle haben wieder ihre Synchronsprecher von damals. Sehr erfreulich: Auch C3PO! Er klingt nicht mehr wie der Episoden I bis III Spongebob. Auf den Einsatz von CGI Hintergründen wurde weitgehend verzichtet. Handgemachte Modelle und reale Drehorte bestimmen wieder die Serie. Somit ist auch der künstlich sterile Look wieder ausradiert, ebenso wie kindische Albernheiten. Der Geist der Ur-Trilogie weht durch diese gute, viertbeste Episode, die allerdings ziemlich schwankt zwischen Reminiszenz und Remake. Denn vieles, gerade am Ende, ist eine Neuauflage derselben Geschichte und enttäuscht damit fast schon bodenlos. Das hätte anders laufen müssen, wir haben es nun schon zweimal gesehen...und beim zweiten Mal war es schon einfallslos...
Fazit: 2/3 lang ein toller Film, der sich vor der Ur-Trilogie oft verbeugt, indem er Utensilien, welche nur Fans erkennen, rauskramt aber teilweise die Story einfallslos kopiert. Er wirkt zeitweilig wie ein Best Of, denn er wiederholt Texte, Einstellungen und Handlungsabläufe, besonders gegen Ende, das dann wirklich ein „ooch neee, bitte nicht nochmal!“ hervorruft und vielleicht sogar meinen 4. Stern kostet.

ungeprüfte Kritik

Better Call Saul - Staffel 1

Die komplette erste Season
Serie, Drama

Better Call Saul - Staffel 1

Die komplette erste Season
Serie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.12.2015
Die Macher von "Breaking Bad" haben völlig zu Recht erkannt, dass die beiden Nebenpersonen Mike Ehrmantraut und Saul Goodman starke Figuren sind, die Potenzial haben. Und das wird mit dieser tollen Ablegerserie voll genutzt. Die Drehbücher sind ausgeklügelt. Sie geben den Figuren mehr Gehalt, mehr Hintergrund und lassen sie sich charakterlich entwickeln. Es ist eine Freude, dabei zuzuschauen, wie es leise Verweise auf die Mutterserie gibt und wie eine eigentlich banale Story ohne viel Action und Spannung, dafür mit viel subtilem Witz, unterhaltsam und sehenswert gestaltet werden kann. Die erste Staffel von "Better Call Saul" vergeht wie im Fluge und leider endet sie praktisch mittendrin. Also bitte schnell mehr davon.
Fazit: Sehr unterhaltsame, etwas andere Anwaltsserie mit viel Ironie und Zitaten von weiteren TV und Kinofilmen. Auch für Nichtkenner der Serie „Breaking Bad“ verständlich.

ungeprüfte Kritik

Stonehearst Asylum

Diese Mauern wirst du nie verlassen.
Thriller

Stonehearst Asylum

Diese Mauern wirst du nie verlassen.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.12.2015
Ein zu unrecht untergegangener Film mit Starbesetzung. Da die Geschichte im Jahre 1899 spielt, handelt es sich zusätzlich um Ausstattungskino, dessen Kulissen sehr gut gelungen sind und im Zusammenspiel mit Größen wie Ben Kingsley und Michael Caine ein sehr stimmungsvolles Gothic Ambiente , ganz im Stile alter, englischer Gruselfilme, ergeben. Die Story ist...nunja...etwas hanebüchen und reichlich konstruiert aber sehr interessant, vor allem spannend und nicht unbedingt vorhersehbar. Sie basiert auf einer Erzählung des morbiden Gruselmeisters Poe. Leider verrät die Inhaltsangabe schon einen Twist, aber kann man sich sicher sein, dass alles so ist, wie es scheint? In diesem Film nicht. Zum Mainstream hat es irgendwie wohl nicht gereicht, aber im Heimkino bekommt man einen stilvollen Thriller zu sehen, der über die gesamte Lauflänge gut unterhält und in Ansätzen auch neue Ideen einbringt.
Fazit: Besser als mancher Kinofilm. Hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Ein atmosphärischer, wendungsreicher Thriller, den man nicht auf die Goldwaage legen sollte.

ungeprüfte Kritik

The Floating Castle - Festung der Samurai

Sie waren 500 gegen 20.000.
Abenteuer, Action

The Floating Castle - Festung der Samurai

Sie waren 500 gegen 20.000.
Abenteuer, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.12.2015
Dieser Film ist irgendwie ein Kuriosum. Er ist fantastisch getrickst und beruht auf wahren historischen Ereignissen. Ausstattung und Regiearbeit sind vom Feinsten. Alle Zutaten für ein packendes Epos sind gegeben und werden auch teilweise ausgeführt...aber zunächst geht es fürchterlich langweilig vonstatten, so dass mein Daumen um die Stoptaste kreiste. Hinzu kommt ein überkandidelter, alberner Humor, ja nahezu Slapstick, der selbst für asiatische Verhältnisse zuviel des Guten und reichlich unpassend ist. Doch dann, nach langer Wartezeit kommt Fahrt auf und die Schlacht wird sogar überraschend blutig inszeniert. Das alles passt nicht zusammen, tut es im Ganzen gesehen dann aber doch, denn als Zuschauer, vor allem natürlich als asiatischer, wird man blendend unterhalten. Wenn man dann im Abspann noch Bilder von der heutigen Gegend zeigt, in der sich das Ganze abgespielt hat, wird das Gesehene wunderbar abgerundet.
Fazit: Ein merkwürdiger Mix aus Overacting, Comedy und interessanter Geschichtsstunde, die technisch einwandfrei und aufwändig umgesetzt wurde. Aus anfänglichen Null Sternen werden somit immerhin gute 3. Aber es bleibt ein Film speziell für Japanfans, die allerlei gewohnt sind.

ungeprüfte Kritik

Zimmer 205

Traust du dich rein?
Horror, Thriller, Deutscher Film

Zimmer 205

Traust du dich rein?
Horror, Thriller, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.12.2015
Es ist nicht leicht, einen guten Horrorfilm zu machen. Der Film ist zwar keinesfalls schlecht, nur etwas zu sehr konstruiert und in Sachen Geistererscheinung unfreiwillig komisch. Ich sehe Julia Dietze praktisch unter ihrem Make Up kichern...Man hätte besser daran getan, einen reinen Thriller zu inszenieren, denn für die interessante Story hätte es gar keinen Geist gebraucht. Nun läuft es so: Damit der Zuschauer auch ja merkt, dass der Posteingang einer Email in diesem Falle übernatürlich ist, wird er mit aufdringlicher Spannungsmusik hinterlegt. Das sind altbekannte Stilmittel, wie die ins Bild springende Katze...die sich hier nicht findet, wohl aber die plötzlich von Hinten auftauchende Hand. Eine ziemlich lange Weile bleibt der Film eintönig und hakt nach dem Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip seine Story ab, bis es zur wirklich sehr überraschenden Wendung kommt. Gegen Ende allerdings bedient man sich bei „Ring“ und auch der Twist zum Schluss kommt mir bekannt vor.

Fazit: Gutes TV-Niveau. Sogar aus deutschen Landen kamen schon bessere Grusler, dennoch ist er für seine Zielgruppe, die Teenies, mit Sicherheit ein Screammovie, welches trotz einiger Längen gut unterhält.

ungeprüfte Kritik

The Sky Crawlers

Anime
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.12.2015
Worum zum Teufel geht’s eigentlich bei diesem Film? Ich gebe zu, ich habe nach kurzer Zeit gelangweilt nicht mehr richtig aufgepasst. 2 Konzerne mit den merkwürdigen Namen "Rostock" und "Lautern" bekämpfen sich mit Flugzeugen, deren Design von Kampffliegern des 2. Weltkriegs inspiriert wurde. Geflogen werden die Maschinen von Menschen, die nicht erwachsen werden können. Das Ganze spielt nun wo? Die Namen sind japanisch, aber es geht auch um eine europäische Föderation...Durchzogen von banalen Langweilszenen und endlosen Dialogen ist das einzig interessante an diesem Anime die Darstellung der Luftkämpfe, die sehr dynamisch sind. Dafür sind sie aber allesamt unscharf dargestellt. Warum macht man sowas im Zeitalter von HD? Fotorealistische Hintergründe werden mit typischen Anime Figuren gekreuzt. Die Thematik ist hoch intellektuell und philosophisch...das würde im Grunde nichts ausmachen, wenn es denn in irgendeiner Weise packend inszeniert wäre. So aber hat man Mühe mit dem Wachbleiben.

Fazit: Ein anstrengender Film. Er soll wahrscheinlich anspruchsvoll sein, ist aber tödlich langweilig und die schwankende Bildqualität nervt letztendlich. Zeitverschwendung.

ungeprüfte Kritik

Die lebenden Leichen des Dr. Mabuse

Horror, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.11.2015
Ein mehr als merkwürdiger bis absonderlicher Film, der weder mit lebenden Leichen, noch mit Fritz Langs "Dr. Mabuse" zu tun hat. Der deutsche Titel ist werbewirksam reißerisch gewählt und die Synchro macht aus Dr. Browning den bekannteren Unhold Dr. Mabuse...und das, obwohl "Frankenstein" viel besser zur Story gepasst hätte. Auch entpuppen sich die drei Horrorikonen Cushing, Lee und Price nur als Nebendarsteller, deren zugkräftige Namen anlocken sollten. Die Geschichte ist seltsam konfus und dilletantisch umgesetzt. Es gibt drei Handlungen, die teils sinnlos nebenherlaufen. Da wäre zuerst der befremdliche Plot um die faschistische Partei, die in einer alternativen Gegenwart scheinbar die Macht in England übernommen hat und den Nazis nicht unähnlich ist. Diese Szenen ergeben keinerlei Sinn. Dann haben wir die Teile mit dem Serienmörder und letztlich wundert sich der Zuschauer, was es mit dem Mann im Krankenzimmer auf sich hat, dem jeden Tag eine Extremität amputiert wird. Die Fäden laufen langsam zusammen, aber geklärt wird nicht wirklich etwas, da auf Hintergründe nicht eingegangen wird.

Fazit: Zuschauer, die einen englischen Horrorfilm mit den drei Hauptstars damaliger Zeit im Stile der Hammer-Filme erwarten, dürfen diesen mauen Eintrag in die Filmgeschichte gern links liegen lassen. Der Film ist zusammenhangloser Unsinn.

ungeprüfte Kritik