Er mag Menschen... die ihn in Ruhe lassen. Basierend auf dem internationalen Buch-Bestseller.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "supercoach" am 25.11.2025
Das Buch hab ich vor Jahren mal gelesen und fand es super! "Ein Mann namens Otto" ist ein Remake des Films "Ein Mann namens Ove" (so heißt auch das Buch) und alleine Tom Hanks spricht schon für Qualität. Das Buch ist wirklich gut umgesetzt und ein wenig lässt einen der Film auch nachdenken. Alles in allem ein richtig gut gemachter Film!!!
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 25.11.2025
Recht gelungener Film mit hervorragender, glaubwürdiger Besetzung, von denen wenig überraschend Jim Parsons am meisten zu bestechen versteht - die Rolle des ewigen Sheldon Cooper rückt hier völlig in Vergessenheit.
"Ein Kind wie Jake" wirft gewiss viele Fragen auf, macht jedoch nicht den nahezu zum Scheitern verurteilten Versuch, diese auch zu beantworten oder wertend vorzugehen. Eine kleine Note im Hinterkopf bleibt indes, dass die Frage, wie Homosexualität entsteht, im Film von Darstellern diskutiert wird, die selbst homosexuell sind - hier hätte ich mich Bonusmaterial zum Film gewünscht, um die Schauspieler selbst zu Wort kommen zu lassen.
Die filmische Atmosphäre ist durchaus gelungen, die Story zugkräftig, unterhaltsam wie auch dramatisch, ohne zu schwer auf der Seele zu lasten. Mir persönlich hat "Ein Kind wie Jake" insgesamt zugesagt; ein wenig Luft nach oben bleibt dennoch.
Option 1: Diplomatie. Option 2: Militär. Er ist Option 3.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 24.11.2025
Ich fand ihn packend und rasant inszeniert. Ein paar Schießereien sind so heillos chaotisch, dass man überhaupt nicht mehr weiß, wo vor und hinten ist. Aber alles sehr stylish und spannend erzählt mit Rückblenden und allem chichi. Sehr gefreut habe ich mich über Iko Uwais.
Sehr unterhaltsam, wenn auch ein bisschen zu kompliziert.
Ein Mord. Ein Geständnis. Ein scheinbar klarer Fall.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 24.11.2025
Katz und Maus Spiel zwischen Hopkins und Gosling, wobei die Rollen immer wieder vertauscht werden und zum Schluss alles für den aufstrebenden Staranwalt zusammenzubrechen scheint - und weiter sollte man wegen Spoilergefahr nicht schreiben. Auch wenn es ein alter Film ist.
Sehr gut gemacht, der das Stirnrunzeln bis zum Schluss aufrechterhält.
Niemand ist unschlagbar. Niemand zerstört seinen Urlaub!
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Xanta" am 24.11.2025
Odenkirk: Der unaufhaltsame Durchschnittsmann
Der größte Trumpf des ersten Films war Bob Odenkirk, und das ändert sich auch hier nicht. Odenkirk überzeugt erneut als Hutch Mansell, der lethargische Familienvater, der unter seiner Oberfläche einen meisterhaften, kaltblütigen "Auditor" verbirgt. Seine Darstellung ist nuanciert: Die zärtliche Fürsorge für seine Familie steht in hartem Kontrast zu der fast mechanischen, präzisen Gewalt, mit der er seine Gegner ausschaltet. Man leidet mit ihm, wenn er versucht, sein Nobody-Dasein hinter sich zu lassen, und feuert ihn an, wenn er gezwungen ist, sein volles Können zu entfesseln.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 24.11.2025
Irgendwo zwischen Thriller und Arthouse-Film bewegt sich dieser recht einzigartige Streifen, der die Zuschauer in eine Welt eintauchen lässt, die außerhalb der Gelehrtenkreise des sunnitischen Islams wahrscheinlich wenig bekannt ist. Es ist eine Entdeckungsreise, mit eher bedächtigem Tempo, in die bedeutendste sunnitische Universität, die Azhar-Universität in Kairo, wie sie im Spannungsfeld mit den Sicherheitsbehörden steht und wie politische Intrigen immer aufs Neue versuchen, sie für eigene Zwecke einzuspannen. Die Entwicklung der Hauptfigur ist nicht immer schlüssig nachzuvollziehbar, aber am Ende schließt sich der Kreis.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 23.11.2025
Ein wirklich toller Film, der keine Helden gebiert, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, die auch Emotionen und Zweifel haben.
Sehr fesselnd, mit überraschend viel Humor, einer interessanten Geschichte, die sich erstaunlich entwickelt und einem realistischeren Bild der damaligen Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 23.11.2025
Zwei Stunden unsinniges Geballer, Prügeln und zusätzlich noch Flammenwerfer. Was will man von einem Film, wo John Wick im Titel steht, mehr erwarten? Ana de Armas hat ihre Rolle sehr überzeugend präsentiert und es hat einfach Laune gemacht. Hat mir sehr gut gefallen.
Ein Film, der als normaler Krimi beginnt, mit Klischees arbeitet, dann zuletzt aber doch noch eine überraschende und raffinierte Wendung aufweist. Leider mit Logikfehler: Die Entführung des Mädchens wäre von den Nachbarn eben doch nicht unbemerkt geblieben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 22.11.2025
Im nach hinein denkt man schon was für ein Quatsch eigentlich, aber dennoch schaut man gebannt die ganze Zeit zu und wundert sich über die ganzen speziellen Figuren, zwar kein Kultfilm aber kann man sich ruhig mal anschauen
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 22.11.2025
Diese Konstellation zweier Figuren auf unterschiedlichen Seiten, die doch ein gemeinsames Ziel haben, sorgt für Spannung und ein paar interessante moralische Grauzonen, auch wenn nicht alle Wendungen wirklich überraschen.
Intensiv ist die bedrückende Atmosphäre und die allumfassende Angst der Menschen im Gottesstaat. Die Stadt wird als klaustrophobischer Ort ständiger Bedrohung gezeigt – mit Hinrichtungen, Bombardierungen und der allgegenwärtigen Gewalt des IS. Die Bilder sind oft hart, aber sie vermitteln eine Ahnung davon, wie sich das Leben in einer solchen Hochburg des Terrors anfühlen könnte.
Die Schauspieler*innen tragen den Film mit glaubwürdigen, zurückgenommenen Leistungen. Sie spielen ihre Figuren nicht als Superhelden, sondern als Menschen, die mit der eigenen Angst und Schuld leben müssen. Kritisch anmerken kann man, dass Operation: Raqqa trotz des brisanten Settings über weite Strecken dem bekannten Muster westlicher Terrorismus-Thriller folgt: Die Perspektive bleibt hauptsächlich bei den Agenten, die IS-Gewalt ist oft reines Hintergrundrauschen und manchmal wirkt die Zuspitzung fast wie aus einem Genre-Baukasten. Auch die Brutalität mancher Szenen kann an die Belastungsgrenze gehen und wird nicht jede Zuschauerin und jeden Zuschauer erreichen.
In der Summe ist der Film aber solide inszeniert, spannend erzählt und atmosphärisch dicht, ohne den Anspruch zu erheben, ein umfassendes politisches oder historisches Bild zu liefern. Wer die Härte des Stoffes aushält und keinen völlig neuen Blick auf den Syrienkrieg erwartet, bekommt einen sehenswerten, handwerklich ordentlichen Thriller, der zumindest punktuell nachdenklich macht und einem einen Bick in diese Gesellschaft ermöglicht.