Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 21.02.2026
Der Film ist gar nicht schlecht, teilweise wie eine sehr überdrehte Romantische Komödie, die dann immer mehr zum Thriller wird und man raten muss, wer hier der Killer ist.
Ist kurzweilig und Lucy Hale spielt mal wieder das Mädel, das nix anbrennen lässt. :)
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tzzr1100" am 21.02.2026
Tja, so unterschiedlich können Meinungen zu einem Film sein. ich konnte mit diesem Film überhaupt nichts anfangen, bin aber stolz darauf, dass ich ihn zu mindestens zu Ende geguckt hab, was sehr anstrengend war.
Bewertung und Kritik von Filmfan "vanJensen" am 21.02.2026
Der Film plätschert ohne Tiefgang bis zu einem "scheinbaren" Höhepunkt kurz vor Schluss vor sich hin. Gezeigt wird eine Geschäftsführerin eines Unternehmens mit einer verklemmten sexuellen Beziehung zu einem Praktikanten, die sich selbst wünscht degradiert, gedemütigt bzw. wie ein Hund behandelt zu werden. Diese Beziehung wird zum Desaster in Firma (Erpressung) und vor allem in der Familie.
Das Ende: ein Schnitt und die Frau hat innerhalb eines Augenblicks alle Probleme perfekt gelöst. Man sieht eine dominante Frau, die ihrem Chef ein sehr männliches "Verpiss Dich" ins Gesicht schleudert und somit endet der Film. Und gerade die eigentlich so spannende Geschichte, wie mit einem solchen Problem umgegangen wird, entfällt.
So etwas schlechtes und profanes habe ich lange nicht gesehen. Schade für die Schauspieler.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Silvanus" am 21.02.2026
Nette Action, Bühnenbild und Maske gut und durchaus Handlung. Die Protagonisten bleiben einem aber völlig fremd, was nicht nur an der ostasiatischen Erzählart liegt.
Die Spielfilmtrilogie: Die Täter - Heute ist nicht alle Tage / Die Opfer / Die Ermittler
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 21.02.2026
" Mitten in Deutschland "
Den Fernseh-Dreiteiler habe ich vor Jahren mal im Abendprogramm aufgenommen und habe mich bis vor wenigen Tagen gesträubt das ganze anzusehen. Jahrelang hat mich die fanatische und garstige dreinblickende Beate Zschäpe, von Anna Maria Mühe gespielt, vom Festplatten-Cover aus angestarrt und verhöhnt, ihr Blick sagte - Komm schon, du Feigling traust dich ja doch nicht....-
Ich gebe es zu, ein bisschen Angst hat sie mir bis jetzt schon gemacht, auch und gerade wegen ihrer zwei "Kameraden".
Die Spielfilmtrilogie beginnend mit dem Titel "1. Die Täter" hat es in sich, unbegreifliches spielte sich vor meinen Augen ab und der Ekel stieg in mir hoch in Anbetracht von so viel Dummheit und Brutalität. Selten sehnte ich so sehr das Ende eines Filmes herbei. Die Hoffnung auf kleine Erleichterung in der Fortsetzung "2. Die Opfer" hat sich dann auch ziemlich schnell zerstoben, war doch das Leid der Opfer so viel menschlicher und greifbarer als der unbegreifliche Hass der Täter. Der Abschluss schließlich durch den 3.Film "Die Ermittler" brachte da auch kein Erleichterung, eher noch ein Unbehagen das einen dumpf zurücklässt. Da fällt einen zwangsläufig der Ausspruch "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" ein.
Fazit: Ich wusste zwar schon vorher was sich Damals alles ereignet hat (Dokus, Internet), wollte aber das ganze irgendwann einmal in Form dieser Serie sehen. Nun habe ich es hinter mir und muss sagen das hier doch alles recht gelungen und fesselnd/wertig gefilmt wurde. Ob man sich das ganze antun sollte muss jeder für sich selber entscheiden. Ich bereue die Sichtung nicht und gebe 4 Sterne für diese Mitreißende und Schockierende Darbietung der damaligen Ereignisse. Sehenswert+.
P.S....Grusel-Beate hat für mich übrigens ihren Schrecken verloren, einfach erbärmlich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Topher Grace je außerhalb von "Die wilden Siebziger" als ernsthaften Schauspieler wahrnehmen zu können, fällt mir offen gesagt immer noch schwer - durch die Besetzung mit Mark Wahlberg als Pilot gewinnt "Flight Risk" jedoch nahezu automatisch die Action-Note, die das Drehbuch verlangt. Mit einer gelungenen Mischung aus lockerer Unterhaltung, actionreichen, packenden Elementen erschaft "Flight Risk" eine fesselnde Atmopshäre, die den Zuschauer bis zur letzten Minute in seinen Bann ziehen kann. Bedauerlicherweise wird der eigentliche Knackpunkt bereits im Trailer offenbart, so dass es im weiteren Verlauf kaum nennenstwerte Überraschungen im Gesamtwerk geben wird.
Als absolut grandiosen Filmknaller empfand ich das Gesehene zwar nicht, werde mir jedoch - nicht zuletzt dank Prime - den Thriller auch ein zweites Mal ansehen, wurde hier eine zugkräftige Stimmung eingefangen, die sich wie gerufen für ein verregnetes Wochenende zeigt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Überaus gelungene, buchstäblich spritzige Idee, deren Umsetzung zum Großteil begeistert. Hineingestolpert in eine Selbsthilfegruppe für Serienmörder versucht Joel, das beste aus seiner Situation zu machen, ohne enttarnt und sodann ermordert zu werden. Das hohe Tempo, actionreiche Szenen, gelungene Figurenzeichnungen und ein hohes Maß an selbstironisch-schwarzhumorigen Elementen runden "Vicious Fun" auf bravouröse Weise ab. Für meinen Geschmack schießt das Ganze vereinzelt etwas über das gutgemeinte Ziel hinaus, erlebte ich mit diesem Film jedoch insgesamt betrachtet einen durchaus kurzweiligen Abend mitsamt guter Laune. Für Zartbesaitete ist das Gesamtwerk gewiss nichts; für Fans von Serienkillern, die auch eine sympathische Seite an diesen entdecken, jedoch durchaus einen Blick wert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Einer der wenigen Filme, die ich nach nicht einmal einer halben Stunde ausgeschaltet habe. Darstellerische Übertreibungen, überkünstelte blutrünstige Szenen, billige Hintergrundbilder und Dialoge, die dise Bezeichnung nicht einmal verdient haben. Mir war bei Sichtung klar, dass es sich nicht um eine hohe Filmkunst handen würde - jedoch gestalteten sich für mich bereits die ersten Minuten deratig nervig, dass ich die Hoffnung, das Werk würde sich noch fangen, alsbald aufgab.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Gewiss darf man nicht mit allzu ernsthaften Erwartungen an "Bambi - The Reckoning" herangehen; stellt dieser jedoch in meinen Augen auf der Tierhorrorfilmskala einen der würdigen Vetreter des Genres dar. Obschon auch hier auf der Hand liegt, wer wohl zu guter Letzt überleben wird, während die blutrünstigen Szenen gekonnt (!) überzogen sind und auch vor einem bisswütigen Klopfer nicht Halt machen, was sodann wieder freiwillig unfreiwillig komisch wirkt... ist und bleibt dieser "Bambi" Film durchaus zugkräftig, unterhaltsam, spannend und stellenweise überraschend emotional. Die knackige Spielfilmzeit, das konstant hohe Erzähltempo und die zumindest einzelne Ausarbeitung mancher Charaktere rundet den besonderen Filmspaß ab - ein wenig mehr Übertriebenheit (insbesondere hinsichtlich des Gebisses des Hirschen) hätte dem Gesamtwerk gewiss gut getan, alles in allem hat mir das Gesehene jedoch zugesagt und hat damit sämtliche Befürchtungen beiseite gekehrt. Für mich ein würdiger Vertreter in meiner ausgewählten Tierhorrorfilmsammlung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 21.02.2026
Im Jahr 1910 wird Leo (Ryan O´Neill) zufällig zum Filmregisseur, während Tom (Burt Reynolds) genauso zufällig zum Schauspielstar wird. Das sich beide in Kathleen (Jane Hitchcock) verlieben, macht die Zusammenarbeit nicht leichter.
Der Film leidet darunter, das er sich nicht ganz entscheiden kann, in welche Richtung er geht. Klar, es ist eine Komödie, aber ist es nun eine Liebeserklärung ans Kino oder eine Satire auf die Filmindustrie? Da schwankt der Film hin und her. Es hilft auch nicht, das es viele Slapstick-Einlagen gibt. Das sind zwar nette Anspielungen auf die Stummfilmzeit, wirken aber oft hilflos, so als ob den Autoren nichts Geistreicheres eingefallen wäre.
So schafft es der Film, trotz des hohen Tempos, das ihm oft die Luft auszugehen scheint. Viele Szenen wirken willkürlich aneinandergereiht, ohne das es einen erkennbaren Handlungsverlauf nimmt.
Somit ist der Film leider nur ein guter Durchschnitt und hätte soviel Potential für einen richtig starken Film haben können!
Bewertung und Kritik von Filmfan "JimmiBondi" am 21.02.2026
Hab uns im Kino schier totgelacht, gute Gags, wie auch erwartet, aber relativ einfacher, aber unterhaltender Kinospass.
Hätte gern mehr Sterne dafür gegeben, aber der "Statist" der im Film ständig vorkommt, der nervt nur...
Hätte dem Film gut getan, wenn man ihn rausgeschnitten hätte.
Sonst eine durchweg gute Fortsetzung und Ergänzung zum "Schuh des Manitu!"
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Für meinen Geschmack macht "Loop Track" vieles richtig; weiß man als Zuschauer nie so recht, was man selbst von Ian hält. Mag man ihn, findet man ihn absonderlich, peinlich oder doch irgendwie gruselig? Leidet man mit ihm oder ist er jemand, von dem man selbst am liebsten Abstand halten würde? DIe Mischung der Gruppe, die mehr oder minder zufällig aufeinanderstößt, hätte für einen Film typischer - weil gegensätzlich - nicht sein können, funktioniert vorliegend jedoch erstaunlich gut.
Auch die Atmosphäre, filmische Untermalung und überaschende Szenen gelingen durchaus, so dass ich für meinen Teil bis zuletzt gebannt-gespannt vor dem Bildschirm blieb. Die Auflösung des Ganzen muss man mögen, ,fehlt dem Gesamtwerk überdies noch eine spürbare Note des gewissen Extras - sehenswert empfand ich "Loop Track" jedoch allemale, involviert der horreske Paranoia-Thriller genügend Elemente, um den Zuschauer stetig bei Laune zu halten und miträtseln zu lassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Von der Handlungsbeschreibung her hatte ich eine etwas schwarzhumorige unterhaltsame Geschichte erwartet, fand mich jedoch in einem recht vorhersehbaren wie auch platten Film wieder, der rasch in Vergessenheit gerät. Anne-Marie als Witwe ist mir viel zu wenig sympathisch, als das ich hier in irgendeiner Art mitfiebern oder auch nur einen Hauch vermittelter Romantik spüren könnte, die ihre Affäre zu Leo begleitet. Zu wenige Überraschungen, zu wenig Gefühl oder gar schwarzer Humor kommen in "Endlich Witwe" zu tragen, so dass es mir schwer fiel, bis zu letzt konzentriert der Handlung, die streng genommen kaum wahrnehmbar ist, zu folgen.
Kein Film , an den ich mich in wenigen Monaten noch erinnern werde und somit auch nichts, was ich wirklich empfehlen könnte. Die Bewertunge "Grauenhaft" wirkt überzogen, als "glanzlos" empfinde ich "Endlich Witwe" jedoch allemale.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Einen Film aus der Sicht eines Hundes zu erzählen, ist gewiss gleichermaßen gewagt wie auch zugkräftig - schade somit, dass die Macher nicht den ganzen Schritt gingen und den Zuschauer das Gesamtwerk buchstäblich durch die Augen des Retrievers betrachten ließen. VIelmehr wird somit stets der Hund im Kamerafokus gehalten, was bedauerlicherweise eher wie ein Versehen wirkt, als eine absichtsvolle Entscheidung. Menschlicher Protagonist Todd verblasst durch den erzählerischen Fokus beinahe zu sehr, ist seine Erkrankung und sein damit einhergehender Zustand jedoch so sehr Dreh- und Angelpunkt von "Good Boy", dass der gewiefter Zuschauer rasch ahnt, auf was die vermeintlich geisterhaften Erscheinungen hinauslaufen.
Durch die knackige Spielfilmzeit bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend, sorgen zudem durchaus atmosphärische Bilder für ein angenehmes Gruselfeeling - zu guter Letzt fehlt "Good Boy" jedoch der besondere Kniff in der Story, um tatsächlich vollends zu überzeugen.
Somit trotz der gewählten Perspektive eher ein Kann, aber kein wirkliches Muss.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Lazareth" fängt fesselnd an und packt des Zuschauers Neugirde beim Schopf, will dieser naturgemäß wissen, auf was das Ganze hinausläuft. Sind die Mensche da draußen wirklch so gefährlich, wie Lee stetig betont, oder ist das Mitgefühl, zu welchem Imogen und Maeve trotz allem noch fähig sind, der Schlüssel zum überleben?
Mit einer knackigen Laufzeit von rund 80 Minuten bietet "Lazareth" nicht viel Raum für Langatmigkeit, hätte jedoch womöglich gut daran getan, die Vorgeschichte nicht lediglich in einer Art Schnellvorlauf zu erzählen. Was mit Imogens und Maeves Mutter geschehen ist, erfäht man zwar durchaus, nicht jedoch genug über das sodann entstandene Leben der neuformartierten Familie, um sich als Zuschauer vollends auf die bedrohliche Atmosphäre einlassen zu können, die bedauerlicherweise auch viel zu schwach umgesetzt ist. Zu keiner Zeit fühlt sich für den FIlmgucker irgendwas wirklich gefährlich an, nimmt man die Bilder oder auch nur gesprochenen Warnungen eher stoisch dahin, um fürwahr mitfiebern zu können.
"Lazareth" bietet eine wirklich grundsolide Ausgangssituation, die jedoch das, was sie filmisch darstellen könnte, nie wirklich erreicht. Was bleibt, ist leider Mittelmaß.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Simon" ist ein authenisch wirkender, leise erzählter Film, der durchgäng fesselt wie auch unter die Haut geht. Naturgemäß ahnt der erwachsene Zuschauer mehr, als der zunächst kindliche Simon, dessen Leben hier mehr oder minder als Dreh- und Angelpunkt agiert. Ohne die Kamera stets Großaufnahmen einfangen zu lassen, spürt der aufmerksame Filmgucker die Entfremdung zwischen Vater und Sohn; das Gefühl, dass die Familie sich durch den eingeschlagenden Bildungsweg des jüngsten entfremdet und wie schmerzlich dies für den handwerklich begabten Vater sein mag, der auf einmal das Gefühl erfährt, welches Simon selbst wohl inneträgt - dem anderen nicht gut genug zu sein. Der Spielfilm umfasst mehrere Jahr/zehnte und zieht hierbei den gewillten Filmgucker vollends in seinen Bann. Nicht unbedingt ein Leinwandspektakel, welches auf ewig im Gedächtnis bleibt, gleichwohl jedoch ein Stück, welches nahe geht und schlicht und ergreifend fühlen lässt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Lawrence ist alles andere als die sympathische jugendliche Hauptfigur, agiert dieser eigentlich nahezu ausschließlich egozentrisch als bisweilen unverschämt. Die Worte, mit denen er bisweilen seinen besten Freund überschüttet, lässt aufgrund der unverblümten Ehrlichkeit nicht nur Matt auf der Leinwand, sondern auch den Zuschauer vor der Leinwand förmlich erstarren. Gleichermaßen schließt man Lawrence dank dessen ungezügelter Filmleidenschaft ins Herz, erkennt sich vermutlich in einigen Facetten wieder und versucht, hinter die vermeintlich selbstbewusste Kulisse des Teenagers zu blicken. Etliche kleine Szenen werden hier ganz groß; fühlt sich der Zuschauer selten so hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, dass Lawrence metaphorisch "auf die Fresse fällt" und dem Daumendrücken, dass für ihn alles gut endet. "I like movies" empfinde ich als einen der Filmperlen, die ähnlich wie "Mister May und das Flüstern der Ewigkeit" viel zu unbeachtet bleiben; geht das Gesehene tief unter die Haut, wirkt das Gesamtwerk so unglaublich authentisch und vorstellbar wie mitreißend, dass es bisweilen schmerzt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
So sehr mich "Influencer" begeistert hat, so sehr enttäuschte mich "Influencer 2" - die Hoffnung, ein wenig mehr über die Vorgeschichte der eigentlichen Protagonistin CW zu erfahren, wurde nicht erfüllt. Dies allein hätte kein Minuspunkt sein müssen, tritt hier schließlich erneut Madisson, die bereits Hauptbestandteil des ersten Teils war, wieder in den Fokus. Bis zur ungefähren Filmhälfte gestaltet sich der handfeste Psychothriller auch als konstant zugkräftig, fesselnd und atmosphärisch dicht wie düster. Leider kippt spätestens das Finale in ein völlig absurdes buchstäbliches Schlachtfeld, bei dem ich als Zuschauer mir die Frage stellte, ob die Macher dies tatsächlich ernst meinten oder ob das Ganze absichtlich amüsant wirken sollte. Eine Frage, deren Beantwortung eigentlich keine Rolle spielt, agieren jene Szenen weder überzeugend in die eine, noch in die andere Richtung.
Folglich bin ich abschließend froh, hier nicht direkt die DVD gekauft zu haben, wie es eigentlich Dank meiner Begeisterung hinsichtlich "Influcener" beabsichtigt war - der zweite Teil macht zwar vieles richtig, bedauerlicherweise jedoch im Finale viel zu viel falsch, um mich wahrhaftig überzeugen zu können.
Insgesamt somit ernächternd wie auch enttäuschend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Wake up" stand längere Zeit auf meiner Prime-Watchlist, war ich jedoch stets hin- und hergerissen, was ich anhand der Storybeschreibung wohl erwarten dürfte, ist der Begriff "Horror" bekanntermaßen vielseitig auslegbar, so dass ich erneut etwas überirdisches befürchtete. Tatsächlich riss mich der Psychothriller jedoch von der ersten Sekunde an vollends mit, liefert das Drehbuch dem Zuschauer zunächst die Möglichkeit, die einzelnen Figuren / Persönlichkeiten kennenzulernen und im Gesamtwerk alles andere als banal daherzukommen. Ebenso verzichtet "Wake up" auf unnötige Gewaltorgien, die die Handlung beinahe vergessen lassen - das, was gezeigt wird, ist durchaus bisweilen grausig, bleibt die Atmosphäre jedoch durchaus dicht, die Handlungen zum Großteil glaubwürdig und die unterschiedlichen Persönlichkeiten glaubwürdig. Auflockernde Szenen agieren keineswegs entwürdigend, liegt der allgemein Tenor durchaus auf Ernsthaftigkeit und erinnern in ihrer konsequenten Umsetzung in gewisser Weise an "Unhinged". Durch kleine überraschende Wendungen wie auch Kniffe bleibt "Wake up" konstant spannend und stellt einen der Werke dar, welche mich vollends positiv überrascht wie auch überzeugt haben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"No filter" erinnert ein wenig an "Polaroid", setzt hierbei jedoch weitaus mehr auf die Wirkung, die gegenseitige sog. Pranks nach sich ziehen können. Sprich: wer zu oft Spaß macht und hierbei nahezu sämtliche Grenzen überschreitet, wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen und steht im Fall der Fälle noch hilfloser dar als die Front, die man zu warnen versuchte. Die Idee der Macher, das Ganze mit dem zunehmenden Trend, alles und jeden dauernd zu filmen, posten und stets weiterzuverbreiten zu kombinieren, bringt einen durchaus fesselnden Beitrag auf die Leinwand. Dass es bei "No filter" irgendwie an einer Erklärung respektive Auflösung mangelt, mag dem ein oder anderen negativ aufstoßen, hat mir indes recht gut gefallen, bleibt der Zuschauer endlich mal wieder gefordert und gefördert, seine eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Durch die glaubwürdigen Darstellerleistungen und nicht zuletzt damit verbundene Figurenzeichnungen gelingt mit "No Filter" ein durchaus kurzweiliger recht sehenswerter Film, der gewissermaßen wie nebenbei Gesellschaftskritik liefert und den Zuschauer, der oftmals sein eigenes Mobiltelefon keine 5 Meter von sich entfernt liegen hat, einiges an Tobak.
An "No Filter" bin ich mit einer nicht allzu hohen Erwartungshaltung herangegangen, wurde jedoch durchaus positiv überrascht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Ganzer halber Bruder" liefert genau das, was man anhand des Trailers erwarten darf - Christoph Maria Herbst in einer weiteren Abwandlung seiner Paraderolle; eine Story, die ein wenig abstrus erscheint und trotz der geplanten miesen Schachzüge auf ein happy End zusteuert. So klar auf der Hand liegt, dass der Film gute Laune machen und dabei möglichst leicht agieren soll, vermisse ich hier und dort ein wenig mehr Dramaturgie, Tiefsinn und bisweilen Ernsthaftigkeit. Gewiss punkten diverse skurille Szenen ähnlich wie wirklich bewegende Momente - dennoch bleibt trotz alledem ein Gefühl, dass das ein oder andere Klischee (Stichpunkt: Bewährungshelfer) hätte anders aufgezogen werden können.
Ingesamt betrachtet macht "Ganzer halber Bruder" durchaus Spaß zu gucken, verzichtet der Plot auf Momente, in denen sich einer der Beteiligten vorgeführt führen darf und setzt auch ein gewisses Maß an Realismus. Man mag ankreiden, dass die Wandlung der Brüder zu rasch von statten geht, muss man sich gleichermaßen aber vor Augen halten, dass die Spielfilmzeit naturgemäß begrenzt hat.
Alles in allem hat mir der Film gut gefallen, hätte mich "Ganzer halber Bruder" jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Christoph Maria Herbst weniger überzeugt.
Du denkst, es spielt sich alles nur in deinem Kopf ab? Dann geh zurück und sieh genauer hin.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 21.02.2026
Ein Ausflugsdampfer in New Orleans mit mehreren hundert Menschen an Bord wird Ziel eines terroristischen Bombenanschlags. Ein ATF-Agent (Denzel Washington) wird zum Tatort gerufen und verschafft sich einen Überblick. Dann erhält er einen Anruf, dass unweit der Explosion eine weibliche Leiche entdeckt wurde. Diese zeigt Spuren von Verbrennungen und es müsste sich um ein Opfer des Attentats handeln. Allerdings wurde der leblose Körper bereits eine Stunde vor dem Anschlag entdeckt. Spannender Mix aus Krimi, Thriller und Science-Fiction.
Das Böse muss draußen bleiben. Beschütze, was du liebst.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Wolf Man" setzt nicht auf möglichst blutrünstige Ekel-Szenen, sondern weitaus mehr auf Figurenzeichnung, Dramaturgie und Entwicklung - ein Aspekt, der mich persönlich vollends überzeugt hat. Szenen, in denen man sich ordentlich erschreckt, gibt es eigentlich keine, punktet der Thriller vielmehr mit einer dichten Atmosphäre, Umgebungsaufnahmen und unheimlichen Geräuschen.
Obschon die Story zum Großteil vorhersehbar sein mag, die versuchte Offenbarung keine sein darf und auch der Ausgang nicht sonderlich überrascht, punktet "Wolf Man" nicht zuletzt durch die Bebilderung des inneren wie auch äußeren Kampfes des Infizierten.
Zog Leigh Whannell seinerzeit bereits den Serienmörderfilm völlig neu auf, vermag er ähnliches mit dem Untergenre des Werwolffilmes zu erschaffen. MIr selbst hat "Wolf Man" durchaus zugesagt, gerade weil dieser sich von der üblichen Masse in seiner inneren Gestaltung abhebt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Den Trailer zu "The smashing machine" habe ich seinerzeit im Kino gesehen, für die dortige Sichtung hat es jedoch zeitlich nicht gepasst - rückblickend betrachtet eine schicksalhafte Wendung, bin ich kurzgesagt von dem Film einfach nur enttäuscht. Zweifelsohne überzeugt Dwayne Johnson in der teilweise doch recht emotionalen Rolle durchaus, bleibt "The smashing Machine" trotz Einblicken in das Beziehungsleben des Protagonisten Mark und Dawn meines Empfindens nach seltsam oberflächlich. Mich als Zuschauer riss es zudem nicht sonderlich mit, ob Mark nun einen Kampf gewinnt oder verliert - tatsächlich kommt die große Emotion, als der erste Kampf des bis dato Unbesiegten verloren geht, kaum aus sich heraus. Insgesamt plätschert "The smashing machine" eher vor sich hin, lösten auch die Doping-Szenen kaum etwas in mir als Zuschauer aus.
Etwas pflichtschuldigst darf der "echte Mark Kerr" zu guter Letzt einmal durchs Bild laufen, bleibt jedoch bis zuletzt die Frage, ob nicht die Karriere-Geschichte eines anderen ehemaligen Wrestlers zugkräftiger gewesen wäre.