Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 08.05.2026
Ein passabler Horrorfilm, mit einigen blutigen Effekten und etwas mystischen Background. Spannung ist damit in SPELL enthalten, auch wenn der Mix aus MISERY, Voodoo und Hoodoo bisweilen leicht irritiert, so funktioniert der Streifen dennoch. Ein wenig stört die leichte Vorhersehbarkeit, aber vor allem das allzu positive Finale. 2,90 Absturz-Sterne in den Appalachen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 08.05.2026
Eine blutige Komödie aus dem Dracula-Universum. RENFIELD begeistert mit den beiden Top-Schauspieler Cage und Hoult und mit auch sonst ordentlicher Unterhaltung. Der grundsätzliche Handlungsverlauf ist zwar recht vorhersehbar, doch Details können immer mal wieder überraschen. Kann man sich auf jeden Fall mal anschauen, sofern man es blutig mag. 3,20 Insekten-Sterne in New Orleans.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Filmfred43" am 08.05.2026
Wann kann ich schon mal behaupten, dass ich prima und kurzweilig unterhalten worden bin?
Ja hier und damit - definitiv. Natürlich werden vergleiche mit dem ersten Teil gezogen. Deshalb mussten wir wohl auch leider so lange auf Teil 2 warten. Ja, dann vergleich mer halt:
Teil 1 hatte für viele ein Überraschungsmoment und bayrisch im Wilden Westen salonfähig gemacht, 5,49 Sterne.
Teil 2 hat fast alle liebgewonnen Figuren wieder mit in die Handlung eingebunden. Mystische Wiederauferstehungen, Gesichtsoperationen und ähnliches blieben uns dabei erspart! Bully Herbig hat einfach einen genialen Humor, der in Zusammenarbeit mit Christian Tramitz und Rick Kavavian besonders gut zur Geltung kommt. Warum dann einige Szenen manchmal schon fast ein wenig wehmühtig gespielt wirken und die krachenden Schenkelklopfer fehlen?
Das ist meines Erachtens den größtenteils selbsternannten Sitten- Moral- und Nationenwächtern geschuldet, die bei Anspielungen, die sie nicht komplett verstehen aus der Jauche- (Odl)grube entsteigen (deshalb heißt es auch Shitstorm) und die Handlung als abwertend verteufeln.
Bei mir wird nix verteufelt, der 2. Teil ist gelungen und bekommt 4,51 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gapracoach" am 07.05.2026
Wer sich gerne das verkorkste Leben einiger Vollpfosten anschaut, die allesamt komplett lebensunfähig sind und wirklich jedes dumme Klischee erfüllen während sie von einer Fehlentscheidung in die nächste stolpern, darf sich das antun. Dass der Oberdepp am Ende doch das ganze Geld hat, war klar. Das ist in hirnlosen Filmen so. Soll wohl witzig sein.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 07.05.2026
Wenn man nicht mitbekommen hätte, dass die Vorkommnise im Film so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben bzw. noch immer stattfinden, müsste man annehmen, "Eddington" wäre ein erschreckender, unheimlicher und unmöglicher Mix aus Science Fiction und Dystopie. Und zwar nicht nur in den USA, sondern direkt vor der eigenen Haustür, auf dem eigenen PC, am eigenen Arbeitsplatz.
Durch das gute Spiel sämtlicher Akteure, allen voran Joaquin Phoenix, fühlt man sich als Zuschauer quasi permanent um fünf bis zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und obwohl "Eddington" letztendlich doch nur gespielt ist, kommen selbst im Nachhinein viele Erinnerungen an die damalige Situation hoch, mit all ihren grenzenlosen Facetten von Ignoranz, Egoismus und Dummheit.
Was auffällig war ist, dass der Film sozusagen aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte ist inhaltlich sehr geprägt von überaus lebensechten Abläufen und Handlungen, während es danach eher in Richtung Thriller und Actionfilm geht. Das war dann doch ziemlich überraschend, ebenso, wie die letzten 10 Minuten, die noch einmal in eine völlig andere Kerbe hauen.
Abschließend muss ich sagen, dass Ari Aster dem menschlichen Treiben der vergangenen Dekade, in der die gefährlichste Waffe das Smartphone ist, sehr gut den Spiegel vorgehalten hat, auch technisch. Mit einiger Symbolik und sehr vielen kleinen Details, z. B. das Schild auf dem Wagen des Sheriffs "Your Being Manipulated". Mich würde brennend interessieren, was Menschen in 50-100 Jahren wohl empfinden, wenn sie sich "Eddington" ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 07.05.2026
Die 2 Punkte, die ein anderer Kommentator für die Drehorte und den Titelsong vergeben hat, übernehme ich.
Und packe noch 2 drauf:
- für die Jagd zwischen Porsche 911 und Ferrari 308 auf dem Sunset Boulevard
- für das üppige Bonusmaterial - es sind sogar 2 Kommentare zum Film
Der Film alleine bekommt also 3 Sterne und das Gesamtpaket 4.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 07.05.2026
Ach ja, ich bin ja mehr oder weniger selbst schuld, dass, ich solche Streifen auf die Leihliste setze.
Also quasi schlecht gemachte Horror-B-Movies, wo ich nach 30 Minuten schon so gelangweilt bin, dass ich eigentlich schon bereue jemals die Disc ins Laufwerk gelegt zu haben.
Derzeit sind ja Horror Filme recht "in"... und vor allem alles wird zu Horror, was eigentlich niedlich ist.
Bambi, Winnie Puh, Plüschtiere und jetzt "unser Charly".
Also man hat hier sehr sehr doofe Klischee-Teenies ohne Ansatz eines Charakters in einem Ferien-Haus, ein potthässliches Äffchen mit Tollwut und dann viel Gemetzel. Komplett langweilig und Sinn.
Dem Ding hier 5 Sterne zu geben, da kann ich echt nur sagen. HUT AB !
Bewertung und Kritik von Filmfan "elmar" am 07.05.2026
Ein Film, der berührt, der im Gedächtnis bleibt. Der deutsche Titel ist wunderbar passend. Es gibt leise Töne und manchmal auch laute, es gibt große Emotionen ohne jeden Kitsch, und es gibt viel gute Musik. Eine wunderbare Geschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Brüdern - eine fast unglaubliche Geschichte, die doch wahr sein könnte. Wie diese beiden Brüder allmählich auf einander zugehen, trotz der völlig verschiedenen Bedingungen und Möglichkeiten, in denen sie aufgewachsen sind, was immer wieder zu Irritationen zwischen ihnen führt - das ist der Kern der Geschichte, und natürlich die Musik, die beide auf eine besondere Art verbindet. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, man nimmt ihnen jedes Wort, jede Geste ab.
Ein Ausnahmefilm, wirklich empfehlenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tosby" am 07.05.2026
Zwischen Verschwörungsglauben, Realitätsverlust und Geisteskrankheit liegt manchmal erschreckend wenig Abstand. Genau mit diesem unangenehmen Zwischenraum spielt „Bugonia“ und macht daraus ein wirklich schräges, teils bitterkomisches Filmerlebnis.
Das Thema ist auf den ersten Blick absurd, fast überzeichnet, doch gerade darin liegt seine Stärke. Wer halbwegs gesund und klar auf die Handlung blickt, begleitet den Film mit einer Menge unterschwelligem Humor. Nicht unbedingt, weil alles offen lustig inszeniert wäre, sondern weil die Absurdität der Figuren und ihrer Überzeugungen so grotesk ist, dass man stellenweise kaum anders kann, als darüber zu lachen.
Gleichzeitig bleibt dieses Lachen aber ein wenig im Hals stecken, denn ganz aus der Luft gegriffen wirkt das alles leider nicht. Es gibt tatsächlich Menschen, die so denken, die sich in solche Gedankengebäude verrennen und irgendwann kaum noch zwischen Einbildung, Misstrauen und Wirklichkeit unterscheiden können. Dadurch bekommt der Film trotz seines schrägen Tons eine unangenehme Nähe zur Realität.
„Bugonia“ ist deshalb kein glatter Film, sondern eher ein seltsames, irritierendes Stück Kino, das irgendwo zwischen schwarzer Komödie, Wahnsinn und Gesellschaftssatire liegt. Und dann ist da noch dieses Ende: wild, konsequent überdreht und auf jeden Fall eines, das hängen bleibt. Kein Film, den man einfach nur nebenbei schaut, sondern einer, bei dem man danach vermutlich erst einmal denkt: Was zur Hölle war das denn bitte?
Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.
Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 06.05.2026
Deutlich besser als der Trailer zuvor befürchten ließ. Das Remake THE RUNNING MAN steht zumindest in der Tradition seines Arnold-Vorgängers, denn es ist mindestens ebenso spektakulär und vielleicht sogar noch ein wenig spannender. Allerdings wird dieses filmische Endprodukt der grandiose Roman-Vorlage von Richard Bachmann (Stephen King) wieder nicht gerecht. Erneut haben die Macher eine formidable Gelegenheit verpasst. Doch THE RUNNING MAN ist zumindest ein toller 2-Stunden-Unterhaltungsfilm geworden, mit gelegentlich funktionieren Kritikpunkten am aktuellen Reality-TV. 3,40 Deepfake-Sterne im MILLIONENSPIEL.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 06.05.2026
Eine eine interessante und vor allem mal eine ganz andere Geschichte aus dem Kriegs- und Nachkriegsdeutschland und dies auch noch präsentiert von richtig starken, überzeugenden DarstellerInnen. PLAN A - WAS WÜRDEST DU TUN? ist zudem leidlich spannend, allein schon vom Plot her. Bedauerlicherweise fällt die Regie deutlich ab, denn die Top-Vorgaben wurden absolut mies in Szene gesetzt. Das hätte man deutlich besser machen können, ja eigentlich müssen. 3,20 Racheplan-Sterne in Nürnberg.