Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 01.08.2026
„Calm cleans messy.“
„Ruhe beseitigt Unordnung.“
So richtig „Normal“ ist dieser Filme nicht. Allerdings kommt die Story anfänglich wesentlich unscheinbarer daher, als sie sich im Laufe der Handlung entwickelt. Regisseur Wheatley erzählt die Geschichte eines abgeklärten Sheriffs, der in die verschlafene Kleinstadt Normal versetzt wird und schnell merkt, dass hinter der beschaulichen Fassade einiges im Argen liegt. Bob Odenkirk ist dabei einmal mehr die Idealbesetzung für einen Mann, der eigentlich seine Ruhe haben möchte, aber mitten im Trubel landet.
„Normal“ ist weder „Fargo“ noch ein großer Kriminalfilm. Dafür ist die Geschichte letztlich zu bekannt und bedient sich bei einigen Genrevorbildern doch recht unverhohlen. Trotzdem gelingt es Wheatley, daraus einen eigenständigen, angenehm dreckigen und vor allem schwarzhumorigen Krimi zu machen. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr kippt die Kleinstadtidylle in eine ziemlich brutale Angelegenheit, wobei der Film seine Gewalt sehr plakativ und überdreht darstellt.
Gerade das dürfte vielen zusagen, mir auch.
Besonders Odenkirk trägt den Film mit seiner Mischung aus lakonischer Gelassenheit, trockenem Humor und plötzlich aufbrechender Härte. Auch Lena Headey und Henry Winkler setzen Akzente.
Die größte Schwäche ist die Geschichte. Einige Entwicklungen sind vorhersehbar und im letzten Drittel verdrängt die Action zunehmend die Figuren. Dennoch bleibt „Normal“ bis zum Ende unterhaltsam und erfreulich kompromisslos.
Fazit: Ein durchaus unterhaltsamer Film. Wer schwarzhumorige Kleinstadtkrimis, eigenwillige Charaktere und ordentlich Gewalt mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Kein Film, den man gesehen haben muss – aber einer, dessen Sichtung man als Fan nicht bereut. 3–4 Sterne, sehenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.08.2026
Mit einem Gastauftritt von Marlon?
Wie der das wohl, abgesehen vom Paycheck fand, in so einem Kasper-Film aufzutreten?
Es gibt auch noch einige andere bekannte Gesichter zu sehen.
Wie die Revolutzer da in die Fensterscheibe gesperrt und in die „Phantome Zone“ geschleudert werden… Wow! Crazy Shit;)
Die meisten Effekte waren für die damalige Zeit spitze und sind sogar heute noch ganz ansehnlich (die Flugszenen klammere ich da mal aus…).
Und er hat das mir immer willkommene 70er Jahre Flair.
Dafür ist alles ein bisschen langatmig.
Der Tiefpunkt ist der „Ausflug“ der beiden Turteltauben. Wie funktioniert das? Er muss nur etwas berühren, und dann kann das auch fliegen?
Aber solche Fragen darf man hier natürlich nicht stellen;) Trotzdem gibt es Abzug für zu dreiste, kindische Faxen. Mit zwei zugedrückten Augen gibt’s noch 3,1 Sterne.
Topper - Topper geht auf Reisen - Die merkwürdigen Abenteuer des Mr. Topper
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.08.2026
Erst mal nur zu Teil 1:
Was Topper da für ein cooles Auto hat.
Für viele sind ja diese alten Filme eine Zumutung. Für mich sind die oft charmant unterhaltsam. Der hier ist nicht soo der Knaller, aber ich hatte an dieser Geister Geschichte immerhin noch 2,9 Sterne Spaß.
Ach für den Dritten habe ich ja auch was im Archiv:
Die 2 kessen Hitchhikerinnen bringen Topper eine weitere spirituelle Erfahrung.
Das lässt sich ganz gut gucken, hauptsächlich dank Joan Blondells Charm. Leider ist die dann als Geist seltener zu sehen. Aber es gibt auch abgesehen davon ab und zu das eine oder andere lustige Detail. Die „witzigen“ Einlagen mit dem Chauffeur gehören allerdings nicht dazu…
Inhaltlich wird leider wiedermal der damals schon abgenudelte „Twist“ mit der verschwundenen Leiche bemüht.
Ein paar Effekte sind ganz nett. Wie haben sie denn zB das mit dem Ruderboot gemacht?
Insgesamt vielleicht ein bisschen zu lang, aber ich hatte schon Spaß. 3,4 Sterne.
Da sind wir bisher bei einem Schnitt von 3,15 Sternen für diese Kollektion.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 01.08.2026
Irgendjemand hat‘s auf Lino abgesehen. Und wie es sich für einen richtigen Mann gehört, neigt er dazu, die Sache alleine zu regeln.
Nach einem ganz schwungvollen Anfang fängt der Film aber leider bald an auf der Stelle zu treten. Es ist auch nicht verständlich, warum er den Fahrer, der ihn von der Straße gerammt hat, nach ein bisschen Rumgeschubse in Ruhe lässt.
Und vielleicht könnte ihm mal einer sagen, dass man sich auf den Boden wirft, wenn durchs Fenster geschossen wird und nicht nur ein bisschen in die Knie geht…? Na das kriegt er ja dann noch von alleine spitz;) Der Showdown findet „á Berlín“ statt. Es gibt schon so ein paar gelungene Momente, aber so richtig in Fahrt kommt das nicht. 2,5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Auch am „Omen“ haben sich die Asylumverbrecher vergangen.
Ich frage mich, wie da so das Mindset im Asylum-Team ist. Kann mir nicht vorstellen die glauben sie leisten da gute Arbeit. Die können eigentlich nur auf die grenzenlose Anspruchslosigkeit in Teilen der Bevölkerung setzen. Ich will das irgendwie nicht wahrhaben, dass es genug Leute gibt, um solche Scheißfilme rentabel zu machen. Aber es scheint ja tatsächlich so zu sein…
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Der hat doch schon erheblich mehr dass Tim Burton Feeling als der Vorgänger.
Kim Basinger hat der Flattermann wohl in die Wüste geschickt? Na, ein richtiger Kerl braucht eben Abwechslung.
Danny schlägt sich als Pinguin besser, als Jack als Joker, finde ich. Auch Michelle macht eine gute Figur. Walken mit seiner Margaret Thatcher Frise irritiert mich…
Inhaltlich ist das natürlich auch nur das übliche Strickmuster, alles sehr naiv und eher für Kinder. Aber es ist bunt und turbulent. Das reicht bei mir, vor allem wegen DeVito, für knappe 3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Die Erzählweise war damals ganz frisch. Und Anna Kendrick und Aubrey Plaza sind mit dabei. Aber sobald die Superheldenkämpfe los gehen, tritt der Film bis zum Ende auf der Stelle. Die Grundidee, das alles auf Teenieromanzen basieren zu lassen, ist ja eine ganz nette, aber die trägt den Film in keinster Weise.
Ich habe mich gelangweilt. Damals schon und jetzt beim Rewatch auch. 2,2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Das war schon taktisch ein ziemlich haariger Verlauf bei dieser wichtigen Seeschlacht. Und der Zufall spielt eine wesentliche Rolle. Das Ganze wird hier recht schön gezeigt.
Ein Ex-Flugzeug-Nerd wie ich, findet da immer mal ein paar Schmankerl.
Gerade die Originalaufnahmen sind sehenswert, auch wenn man die als am Thema Interessierter doch schon öfter gesehen hat.
Das ist auch vergleichsweise wenig theatralisch und patriotisch. Das würde heute alles viel schmalziger und penetranter ausfallen. Aber natürlich bringt ausgerechnet Charlton seine Bombe ins Ziel;)
3,3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Das richtige Ambiente, die richtige Musik. Hat aber bei Weitem nicht den Grit und den Realismus von „French Connection“ auf den er sich stellenweise offensichtlich beziehen will. Ein bisschen mehr Action hätte auch nicht geschadet. Na am Ende gibts noch was…
Dass die McQ da im Waffenladen einfach die unlizensierte Bleispritze mitnehmen lassen, ist typischer John Wayne Macho Unsinn. Besonders originell ist die Story ja nicht. Der Film kann wohl wirklich nur bei Nostalgikern durch besagtes Ambiente punkten. 3,1 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Das 70er Feeling kommt auf einem Schiff nicht so gut zum Zuge. Ich kann mich erinnern, dass ich den damals als Kind spannend fand. Jetzt sind mir doch ein paar Längen aufgefallen.
Aber immerhin wird über die Schrauberei an den Bomben bis kurz vor Schluss keine dramatische Musik gelegt. Das ist sehr angenehm. Überhaupt ist die ganze Erzählweise erfreulich wenig effekthascherisch.
3,1 Sterne.
Das Omen des Grauens - Unsagbar menschliches Leid und Qualen... Ganz im Namen des Bösen!
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.07.2026
Eigentlich „666: The Beast“ und das Sequel zu „666: The Child“ und genau so scheiße. Das Machwerk hat es nicht verdient, dass da mehr Worte drüber verloren werden.
Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 31.07.2026
Mehrere Jahre nach dem katastrophalen Einschlag eines Kometen und der damit einhergehenden Zerstörungsgewalt befinden sich unsere Protagonisten noch immer in einer Bunkeranlage auf Grönland. Doch dort wird es zunehmend unsicherer. Ich schließe mich dem negativen Grundtenor der Mehrheit an. Der Streifen fällt gegenüber dem Original deutlich ab. Der erste Teil wusste zu unterhalten und war ein solider Vertreter aus dem Endzeitgenre. Der zweite Teil versucht sich an einem Genre-Mix und das haut nicht wirklich hin. Er ist trotz seiner relativ kurzen Laufzeit ziemlich zäh und über weite Strecken schlicht langweilig.