The End of Oak Street

Science-Fiction, Thriller

The End of Oak Street

Science-Fiction, Thriller

KRITIK DER WOCHE

Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 14.08.2026
„Wenn plötzlich Dinosaurier durch die Vorstadt laufen, sollte man vielleicht seine eigenen Nachbarschaftsprobleme neu bewerten.“

Was für ein verrückter Ausflug! „The End of Oak Street“ nimmt eine amerikanische Vorstadt, ein paar ganz normale Familienprobleme, eine ordentliche Portion 80er-Jahre-Nostalgie und setzt das Ganze kurzerhand mitten in die Urzeit. Warum? Was weiss ich? Aber es funzt......und auch noch gut.

Anne Hathaway und Ewan McGregor tragen den Film mit viel Herz und verleihen der eigentlich völlig absurden Geschichte genügend Bodenhaftung. Besonders Hathaway überzeugt und macht aus Denise mehr als nur die obligatorische Mutter, die zwischen Familienkrise und Dinosaurierangriff versucht, irgendwie den Überblick zu behalten. McGregor darf derweil feststellen, dass Eheprobleme wahrscheinlich das kleinere Übel sind, wenn nebenan ein T-Rex frühstücken möchte.

Regisseur David Robert Mitchell (It Follows) beweist dabei, dass er auch großes Kino kann. Die Inszenierung besitzt eine erstaunliche visuelle Wertigkeit, die Kameraarbeit ist teilweise ausgesprochen elegant und die Effekte wirken erfreulich hochwertig. Auch die Musik unterstützt das nostalgische Spielberg-Feeling ohne daraus eine Kopie zu machen. Die Geschichte verlangt ein ziemlich großzügiges Verhältnis zur Logik und manche Figuren hätten etwas mehr Entwicklung vertragen. Aber mein lieber Scholli: Dinosaurier in einer amerikanischen Vorstadtsiedlung! Bei deren Waffengesetzen? Die trauen sich was....

Fazit: Ein technisch hochwertiger und überraschend unterhaltsamer Mix aus Science-Fiction, Familienfilm, Abenteuer und Horror mit deutlicher Liebe zum Kino vergangener Jahrzehnte. Nicht perfekt, aber mit Herz, Atmosphäre und ordentlich Schauwert. 4 Sterne – sehenswert+.

Eigene Kritik ändern

Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 14.08.2026
„Wenn du glaubst, du bist in Sicherheit, dann warte einfach auf Jason Bum-Bum Statham.“

Ach ja, Jason ist schon wieder da. Und natürlich hat er diesmal etwas ganz Besonderes mitgebracht: sich selbst. „Shelter“ ist jene Sorte Actionfilm, bei der man nach ungefähr zehn Minuten das Gefühl bekommt, man hätte ihn schon gesehen. Und wahrscheinlich stimmt das sogar.

Einsamer, wortkarger Ex-Irgendwas lebt zurückgezogen in der Einöde, plötzlich taucht ein Schutzbedürftiger auf, böse Menschen wollen ihm ans Leder und unser Held muss widerwillig feststellen, dass seine Vergangenheit noch nicht ganz vergessen hat, dass sie existiert. So weit, so Wurst.

Statham spielt das natürlich mit der gewohnten mimischen Bandbreite zwischen „Ich habe schlechte Laune“ und „Jetzt habe ich so richtig schlechte Laune“. Dazu ein paar finstere Blicke, ordentlich Dresche und fertig ist der nächste Action-Kracher(?!). Immerhin: Der Mann kann das. Die Action ist professionell gemacht, der Film angenehm kurz und Regisseur Ric Roman Waugh versteht sein Handwerk. Ganz so erbärmlich wie manch anderer Fließband-Klopper ist „Shelter“ also nicht.

Aber mein lieber Schieber, wie oft soll man diese Geschichte eigentlich noch aufwärmen? Ex-Killer, Ex-Soldat, Ex-Agent, traumatisierte Vergangenheit, unschuldiges Opfer und eine Organisation, die selbstverständlich genau dann auftaucht, wenn unser Held gerade versucht, seine Ruhe zu haben. Überraschung? Wo?

Fazit: Solide Statham-Kost für Leute, die beim Einschalten bereits wissen möchten, was in den nächsten 90 Minuten passiert. Keine Katastrophe, aber auch kein Grund, den Abend freizuhalten. Handwerklich ordentlich, erzählerisch ungefähr so frisch wie Brot vom letzten Dienstag. 3 Sterne annehmbar– für Fans wahrscheinlich sehenswert.

„Ich wollte nur meine Ruhe.“
....ja Jason, das währe großartig....

Eigene Kritik ändern

A Real Pain

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.08.2026
„A Real Pain“ ist gut gespielt. Kieran Culkin verleiht Benji eine überzeugende Mischung aus Charme, Rücksichtslosigkeit und Verletzlichkeit, Jesse Eisenberg funktioniert als nervöser Gegenpol. An den Darstellern liegt es also nicht, dass der Film bei mir kaum Eindruck hinterlassen hat.

Die Cousins reisen nach Polen, besuchen Orte jüdischer Geschichte und setzen sich mit dem Leben ihrer verstorbenen Großmutter auseinander. Damit berührt der Film große Themen: Trauer, Depression, familiäre Entfremdung und die Frage, welchen Platz das eigene Leiden angesichts des historischen Grauens einnehmen darf. Doch er berührt sie eben nur. Kaum ein Gedanke wird vertieft, kaum ein Konflikt führt zu wirklicher Entwicklung. Die Figuren sprechen, streiten und reisen weiter – aber weder ihre Beziehung noch mein Blick auf sie verändert sich wesentlich.

Vielleicht liegt darin für viele der Reiz: Der Film verzichtet auf Wendepunkte, Erkenntnisse und eine künstliche Läuterung. Das mag lebensnah und unaufdringlich sein. Für mich wirkte es jedoch weniger subtil als unterentwickelt. Die historischen Schauplätze verleihen der Geschichte Gewicht, doch der Film gewinnt daraus erstaunlich wenig Tiefe.

So plätschert „A Real Pain“ über neunzig Minuten geschmackvoll, gelegentlich komisch und sympathisch vor sich hin. Er ist nicht schlecht und schon gar nicht schlecht gespielt. Aber es geschieht wenig, das berührt, überrascht oder zum Weiterdenken zwingt. Am Ende blieb für mich ein unscheinbarer Film zurück, dessen Bedeutung eher angedeutet als erfahrbar wird.

Eigene Kritik ändern

Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tizian1308" am 14.08.2026
Gut, authentisch und halt ein echter Jason. Die Stimmung ist englisch gut, die Stunts überzeugend und die Dramatik fast glaubhaft. Sehr guter Film

Eigene Kritik ändern

Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 14.08.2026
Keine Komödie, nicht mal eine Tragikomödie (das "Komödiantische" muss man mit der Lupe suchen). Genau genommen schwebt über allem das Stichwort "assistierter Suizid". Warum Oma Marie ihren Sohn Bruno und ihre Enkelin Anna über ihre Ziele, die sie mit einer Reise in die Schweiz verknüpft, nicht einweiht, sondern ihnen was von einer Erbschaft weismacht, bleibt nebulös. Die beiden lassen sich dementsprechend auch nicht abwimmeln, sondern machen sich mit auf die Reise, zusammen mit Maries Pflegehelfer Rudy, der als einziger einen Führerschein hat.

Besonders negativ fällt Sohn Bruno auf als absoluter Loser auf, der finanziell völlig abgebrannt ist und deshalb das Bankkonto seiner Tochter pländern muss. Die hat gerade zum ersten Mal ihre Periode und fühlt sich absolut alleingelassen (ihre Mutter, Brunos Ex-Frau, hat sich anscheinend nach Brasilien abgesetzt, ohne dass man Näheres erfährt).

Was an dieser Personen-Konstellation (eine absolut dis-funktionale Familie) und der skizzierten Handlung witzig sein soll, erschließt sich nicht. Für Gags sorgt allein die von Rudy heftigst verwöhnte Haus-Ratte.

Eigene Kritik ändern

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.08.2026
Ich gebe den Kritikern hier recht - „Kleine Dinge wie diese“ ist ein stiller, atmosphärisch dichter und hervorragend gespielter Film. Vor allem Cillian Murphy überzeugt mit einer sehr zurückgenommenen Darstellung: Blicke, Pausen und kleine Gesten reichen aus, um Bills innere Unruhe sichtbar zu machen. Auch die Inszenierung funktioniert stark. Die winterliche Enge, das Schweigen der Umgebung und die allgegenwärtige Macht des Klosters erzeugen eine bedrückende Atmosphäre, ohne das historische Thema plakativ auszuschlachten.

Mein Problem liegt eher in der Dramaturgie. Bill Furlong ist von Anfang an fast zu makellos: fleißig, fürsorglich, empathisch, bescheiden und moralisch sensibel. Er besitzt kaum unangenehme oder egoistische Seiten. Dadurch ist relativ früh klar, dass gerade er irgendwann das Richtige tun wird. Die zentrale Frage lautet also weniger, ob er handelt, sondern nur noch wann.

Spannender wäre die Figur für mich gewesen, wenn Bill zunächst selbst stärker Teil des Wegsehens gewesen wäre – aus Angst, Bequemlichkeit oder wirtschaftlichem Eigeninteresse. Dann hätte seine spätere Entscheidung eine echte Entwicklung dargestellt. So bestätigt das Ende vor allem das, was wir längst wissen: Ein guter Mensch tut etwas Gutes.

Das schmälert weder Murphys Leistung noch die Qualität des Films insgesamt. Aber gerade bei einem Thema über gesellschaftliches Schweigen hätte eine widersprüchlichere Hauptfigur die moralische Dimension deutlich unangenehmer – und damit wirkungsvoller – gemacht.

Eigene Kritik ändern

Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller

Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "a26653sw" am 13.08.2026
Der mit Abstand schlechteste Film den ich (und meine Frau) je gesehen habe. 1 Stern ist noch viel zu viel für diesen Film.
Wie man auf so eine kranke Geschichte kommen kann, erschließt sich wahrscheinlich nur dem Regisseur. Habe den Film nur geliehen, weil er von dem Macher von Longlegs stammt. Nicht zu vergleichen.

Eigene Kritik ändern

Resident Evil 2 - Apocalypse

Action, Science-Fiction, Horror, 18+ Spielfilm

Resident Evil 2 - Apocalypse

Action, Science-Fiction, Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 13.08.2026
Der zweite Teil hat mir schon noch besser gefallen als der erste, da die Action schon aufwendiger inszeniert war und man hier quasi auch näher an den Spielen dran ist und ein bissel Teil 2 und 3 vom Spiel verwurschtelt.

Natürlich ist hier alles wieder extrem trashig, aber alles ist größer und spektakulärer als im Vorgänger. Das führt dann auch dazu, dass die Action Szenen um einiges besser gealtert sind.

Dazu kommt, dass der Charakter Nemesis in den Games schon richtig toll war und dieses Feeling kriegen sie hier eigentlich super hin.

Milla Jovovich rennt mittlerweile wie Lara Croft durch die Stadt und metzelt alles nieder.

Note 2

Eigene Kritik ändern

Resident Evil

Horror, Science-Fiction, Action

Resident Evil

Horror, Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 13.08.2026
In den ersten 3 Resi Filmen war ich sogar noch im Kino. Es wurde ja hier schon mehrfach erwähnt, also wenn man die wirklich teilweise extrem schlechten und dümmlichen Dialoge ausblenden kann kann man mit diesem trashigen Horror Action Film schon seinen Spaß haben.

All zu nah ist der Film nicht am Spiel dran, aber die Action stimmt soweit und der Schluss macht absolut Bock auf mehr.

Note 2-

Eigene Kritik ändern

Die Legende des Zorro

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 13.08.2026
Das gleiche standardisierte SuperheldenKasperletheater wie im ersten Teil. Ich staune immer, wieviel Aufwand für sowas getrieben wird. Aber für Minderjährige mag das noch zu einem gewissen Grad Spaß bringen. Für Ausgewachsene passiert hier einfach zu viel Blödsinn.
Wieder ist da keine Chemie zwischen Antonio und Cathrine. Da er wegen seines tumben, cholerischen Charakters wenig zur Identifikation einlädt, bietet sich die Hübsche in den feschen Kostümen dafür an. Für die eigentliche Zielgruppe dient dazu die kleine Kackbratze.
Der Böse will hier Amerika verhindern. Mit der Hilfe von Nitroglyzerin… Aber Zorro, Cathy und die Kackbratze (Spoiler Allert;) werden das Kind schon schaukeln. 2,2 Sterne.

Eigene Kritik ändern

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

Eigene Kritik ändern

Flow

Animation, Abenteuer

Flow

Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 12.08.2026
Eigentlich ein richtig schöner Film.
Regt sehr zum Nachdenken an – finde ich.

Aber auch sehr viel Unlogik im „plot“ – das braucht man jetzt nicht auseinander pflücken.
Aber irgendwie ein schöner Gedanke – die Welt, der Planet Erde von der Krankheit „Mensch“ bereinigt gibt der Natur eine letzte Chance?

Aber auch eine Sintflut lässt nicht alles verschwinden was die Menschlein in den nur letzten 100 Jahren erschaffen haben.

Und die Tiere sind eben Tiere – und nicht in der Lage „menschliche“ Gedanken & Handlungen zu entwickeln und dies über ganze Tierarten hinaus zu praktizieren.

Letztendlich haben ja auch Menschen diesen Film gemacht – und nicht Tiere.

3,8 tierische Sintflut Sterne für den netten Film und den wirklich guten Versuch für dieses Thema.
Abgerundet auf 3 *** weil vieles eben doch zu unlogisch ist und auch die Animation nicht so gut ist wie sie sein könnte.

Eigene Kritik ändern