Kritiken von "Kamikurt"

Burning Speed

Sieg um jeden Preis.
Action

Burning Speed

Sieg um jeden Preis.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 04.10.2020
Öhm also .... als Tiberius im Vorspann auftauchte, schwante mir nichts Gutes und yep, dies ist die Inkarnation der misslungenen Möglichkeit einen Film zu produzieren, bzw. ein Drehbuch umzusetzen. Die schauspielerischen Leistungen sind eine Katastrophe. Die Synchronisationen der Darsteller sind unterirdisch, ich weiß nicht, wie man das hinbekommt, dass es wie 70Jahre Synchro klingt...brrr . Mich schauderts, John Travolta mit NoName-Stimme, geht irgendwie nicht. Auch ist das Ganze einfach ultrabillig in Szene gesetzt. Die Langeweile zieht sich durch den ganzen Film und der Plot ist so entlang dem Standard gemeißelt - sehr schade. Man ahnt bereits was passiert (oder schlimmer eben nicht passiert) - da fehlt jedwede Spannung. Obwohl ich Travolta mag muss ich hier leider sagen: Lasst bitte die Finger weg.

ungeprüfte Kritik

Außer Kontrolle - Halt nicht an!

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 19.09.2020
Kult ist bis heute ungeschlagen "Duell" von Steven Spielberg. Spannung bis zuletzt und blanke Nerven. Dagegen ist das hier leider nur kalter Kaffee. Wer verhält sich denn so? Abgesehen davon, dass genau das gleiche Thema grad mit Russel Crowe (Unhinged) wesentlich spannender verfilmt wurde und sich dieser Film davon meilenweit Richtung B-Movie bewegt ist auch der Plot recht einfallslos und die Schauspieler können einen auch nicht mitnehmen. Ich war neugierig, wie jemand das Thema neu verfilmen würde - aber das war leider nichts. Die Handlungen der Personen sind einfach nur noch peinlich. Klar, wenn ich Todesangst habe und auf der Flucht bin, schleppe ich immer mein kaputtes Fahrrad durch ein Stoppelfeld. Von diesen Momenten hat der Film zu viele als dass es noch Spaß machen würde. Zudem fehlt das gehemisvolle Bedrohliche, da man am Anfang schon erfährt wer der Killer ist und was er so macht, da gibt es keine Spannungskurve mehr. Also, lieber Duell schauen oder Unhinged... das hier ist nur verlorene Zeit.

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Enkel für Anfänger

Deutscher Film, Komödie

Enkel für Anfänger

Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.08.2020
Das Drehbuch hält mal einige Überraschungen bereit. Ein unerwarteter Flirt, eine junggebliebene 68er, keine dummen Homosexuellen Anspielungen - aber eben auch leider einige Klischees (die Eltern von Sophie kann es so hoffentlich einfach nicht geben). Glücklicherweise umschifft der Film aber auch abgegriffene Bilder und zeigt ab und zu eine erfrischende Wende. Lauterbach ist ein Genuß als Misantroph und man hätte dem langweiligen Harald gewünscht, dass die Kinder-Bande seine Bude aufmischt. Auch sonst trifft diese Komödie viele gute Entscheidungen. Die Dialoge und Pointen sitzen, der Blick auf drei Generationen und ihre Lebensentwürfe ist präzis. Und zwischen all den Gags bleibt stets ein wenig Zeit für Familiensinn. Erfreulicherweise kommt das ohne Pipi-Kacka-Witze aus, dafür mit viel Augenzwinkern daher – sei es in Bezug auf den Umgang mit Technik, sei es auf vermeintliche Männerthemen wie Fußball und Bier. Letztlich werden mehr Klischees unterlaufen als bedient. Vorhersehbar bleibt die Handlung trotzdem und verliert vor allem gegen Schluss ein klein wenig an Schwung. Und wie immer in deutschen Filmen löst sich alles in Wohlgefallen auf - schade, da hätte der Film mehr Realität vertragen. Daher 3 gut gemeinte Wohlfühl-Sternchen.

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Valentine

The Dark Avenger
Action

Valentine

The Dark Avenger
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 18.08.2020
B-Movie Superheldinnenfilm aus Indonesien, der zu keiner Zeit ansatzweise Hollywood-Blockbuster-Niveau erreicht. Effekte und Plot sind bestenfalls auf hauchdünnem Eis gebaut und die Ausstattung ist entsprechend mau. Die Hauptdarstellerin hebt ein wenig die Qualität mit gelegentlichem witzigen Einwürfen, aber die Story ist so hanebüchen wie dünn. Mäßige "Kick Ass" Variante trifft auf eine schlechte Kopie von Batmans Bane mit Harley-Girls ohne Tiefe oder großem Figurenhintergrund. Und die Idee, eine junge Frau auf Gewaltgangster loszulassen und zu erwarten, dass sie das alles gut übersteht und daraus YouTube Filmchen als Vorbild für die Kinder zu machen ist schon unterirdisch. Um das dünne Drehbuch wettzumachen und Dynamik vorzugaukeln tauchen andauernd Polizeikohorten auf quietschenden Reifen auf - nur um dann kläglich zu versagen und von den Bösen verhauen zu werden. Da die Story so dünn ist, sind alle Szenen unendlich in die Länge gezogen ..... bis dann mal so alle aus den Wagen ausgestiegen und sich martialisch hingestellt haben .. püh, kann schon dauern. Schade, ein eher belangloses Filmchen. Aber Estelle Linden kann schon gut austeilen :)

ungeprüfte Kritik

The Gentlemen

Kriminell. Aber mit Stil.
Krimi, Komödie

The Gentlemen

Kriminell. Aber mit Stil.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 09.08.2020
Guy Ritchie is back! Wunderbar - schrullige Charaktere, liebevoll gezeichnet in allen Details, brilliante Schauspielkunst und ein abwechslungsreicher Plot. Was will man mehr. Hugh Grant als schmieriger Schnüffler - 1A. Colin Farell im Trainingsanzug nuschelnd die Welt rettend, super. Matthew McConaughey brilliert als Drogenboss - perfekt. Insgesamt eine Superbesetzung und ein Film, der viel Vergnügen macht. Elegante kleine Wendungen führen den Figuren oft vor, dass das Leben voller Überraschungen und Widrigkeiten steckt. Ich mochte Setting, Film, Kostüme - einfach alles. Wer kann schaut ihn im Original, die Dialoge verdienen es - deutsche Übersetzungen sind d aimmer etwas schwerfälliger. Wahrscheinlich ist es kein Streifen, der jedem gefällt - aber wenn man warm geworden ist und die Figuren mag ist es ein wunderbarer Abendfüller :)

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Charles Dickens - Der Mann, der Weihnachten erfand

Drama, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 01.07.2020
Hin- und hergerissen zwischen den schönen Bildern und tollen Kamerafahrten durch eine farbenfrohe Welt zu Londons schönsten Zeiten - aber dann auch ein wenig gelangweilt von der Darstellung des Dickens, bei der man so ein familienfreundliches Gefühl hat. So ist alles nach einer Zeit mit sich selbst im Reinen und ein wenig steril, auch wenn der Film durchaus Dramatik entwickeln möchte. Aber manche Szenen wirken dann doch sehr künstlich und die eigentlich gruseligen Geister der Weihnacht sind schon sehr harmlos geraten. Bisweilen erinnert „Charles Dickens“ in seiner Liebenswürdigkeit und angenehmen Stimmung sogar an an einen Kinderfilm wie „Paddington 2“. Trotzdem ein Spaß Plummer als alten Griesgram zu sehen oder wie Dickens von seinen Romanfiguren verfolgt wird. Klar geht es vorrangig um die Geschichte, aber das Drumherum kommt etwas zu kurz und bleibt doch recht an der Oberfläche. Ab und zu ein Schmunzler, gemischt mit ein wenig Traurigkeit - aber auch guten schauspielerischen Momenten von Pryce und Plummer. Dan Stevens als Dickens selbst fand ich nicht so überzeugend - aber das ist vielleicht Geschmackssache. Falsch machen kann man mit dem Film sicher nichts - er taugt auf jeden Fall für einen netten Nachmittag.

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Crypto

Angst ist die härteste Währung.
Krimi, Thriller

Crypto

Angst ist die härteste Währung.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 20.06.2020
Ein aufrechter Kerl, der internationale Geldwäsche aufdeckt - könnte ja ganz spannend werden. Aber leider spielt Beau Knapp so langweilig und nicht authentisch, dass man leidet - und hofft, es möchte doch mal was passieren. Die anderen Figuren sind so klischeehaft (böse Russen, dumme Galerieschnepfe, schwarzer Quotenschwule usw.), das die Schmerzen sich steigern. Dazu fette Technomusic und wilde Kameraansichten, die den Film peppen sollen. Bei mir hats nicht gewirkt, fand es eher nervig. Es gibt ganz nette Aufnahmen und auch das Setting ist ganz ok, aber das Script ist leider zum Abschalten. Grad noch verrät die ehemalige Kollegin einen spannenden Hinweis, schwupps, kommt der russische Killer 5 Minuten später zu Besuch (hätte er sich mal etwas beeilt und nicht noch nen Kaffeestop eingelegt) ... Naja, Kurt Russell kann das auch nicht rausreißen in seinem hinreissendem Kostüm mit Schlapphut und verdrecktem Hemd. Das Ganze zieht sich und das Finale enttäuscht dann dermaßen, dass es einem leid tut, den Film gesehen zu haben. Sehr schade, da gibt es doch viel bessere Filme. Lauer Thriller mit blassen Figuren, dummen Dialogen und einem glorreich verkorkstem Ende. Ach ja, um Kryptowährungen geht es nur mal so am Rande, das Thema war also nur ein Aufreißer, um für den Filem etwas Spannung vorzutäuschen ... Dark Net ... ui, wie unheimlich .... gibt zwei glanzlose BTC Sternchen

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Man Down

Thriller, Kriegsfilm

Man Down

Thriller, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 10.04.2020
Ein fairer Versuch, die Auswirkungen der PTBS auf einen Soldaten/Ehemann/Vater nach seiner Rückkehr von einem Kampfeinsatz in Afghanistan darzustellen. Dieser Film kommt langsam daher und die Geschichte wird in einer Reihe von Vergangenheits- und Gegenwartsszenen erzählt. Es ist am Anfang etwas verwirrend und erfordert schon Konzentration, um die einzelnen Erzählstränge mit einander zu verweben. Leider zieht sich das Ganze etwas und auch das Ende vermag den Film nicht ganz zu retten, Die Schauspieler sind alle durchweg gut, können das unausgereifte Script aber auch nicht retten. Am Ende des Films fragte ich mich dann doch, was mir der Film sagen wollte. Herr Montiel mag bei der Schaffung dieses Films ehrenhafte Absichten gehabt haben. Aber was er geschaffen hat, ist weder ein lebensfähiges Kunstwerk noch eine wirksame Aufforderung zum Handeln - nach einigen Minuten verblasst der Film bereits wieder in der Erinnerung und man bleibt etwas unbefriedigt zurück, weil der Film keine wirkliche neue Aussage rüberbringt. Fazit so eher 2,5 Sterne für den Versuch, die Welt durch die Augen eines Veteranen und seiner Traumata zu sehen - ob das Anspruch an Realität hat und die Welt dissoziativ so wahrgenommen wird, kann ich nicht beurteilen. Das Thema ist dann doch eventuell etwas zu speziell für mich gewesen.

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Sorry We Missed You

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 08.03.2020
"Die schwarze Kiste entscheidet, wer stirbt und wer überlebt. Mach die Box glücklich, Ricky!" Der Traum vom selbstständigen Leben - wie wird er doch schamlos von den kapitalistischen Systemen ausgenutzt bis zur totalen Selbstaufgabe des Einzelnen. Ricky wollte auch endlich sein eigener Chef werden - aber in der Praxis heißt es für ihn ab jetzt, sechs Tage die Woche 14 Stunden unterwegs zu sein, um das Geld zu machen, mit dem seine Familie überleben kann. Eingangs laufen all die coolen Sprüche, die jeder gern hört "Sie arbeiten nicht für uns, sondern mit uns!" Yeah. Aber jede Verspätung, jeder Ausfall wird mit Strafgebühr geahndet und den Laster muss er auch selbst besorgen. Zitat vom wunderbaren Regisseur Loach: „Lange wurde uns erzählt, wenn du hart arbeitest und darum kämpfst, dann hast du ein gutes Leben, kannst deine Familie versorgen und bist sicher. Aber das hat sich geändert - und das ist kein Scheitern des Kapitalismus, das ist einfach purer Kapitalismus, wie er funktioniert“.
Wie schon "Ich, Daniel Blake" haut einen die Intensität des Filmes um, die Verzweiflung und Hilflosigkeit von Menschen, die alles richtig machen und doch verloren sind. Honeywood und Hitchen spielen so intensiv, dass man ihnen jede MInute die Rolle abnimmt und am liebsten aufspringen möchte, um zu helfen. Ein erschreckend realistischer Film aus einer Welt, die viele nicht kennen und die so ganz anders als die Blockbuster der großen Studios ist, in denen bunte Helden die Welt retten.

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Tolkien

Ein Leben voller Liebe, Mut & Gemeinschaft.
Drama

Tolkien

Ein Leben voller Liebe, Mut & Gemeinschaft.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 09.02.2020
Ein sehr schöner Film, mit wunderbaren Bildern und wieder einem gelungenen Blick in die damalige Zeit in England. Ein bischen Klassenkritik blitzt auch durch und so mixt man eine Liebesromanze mit ein wenig Schlachgetümmel. Dabei scheint der Film zu suggerieren, dass Tolkien eigentlich ein ganz normaler Typ war, der eher durch Zufall zu seinem späteren Triumph gelangt ist. Das ist zwar sympathisch, aber damit könnte „Tolkien“ genauso gut auch eine fiktionale Geschichte über die Erfahrungen eines jungen britischen Mannes rund um den Ersten Weltkrieg sein. Dass es hier nämlich tatsächlich um den J.R.R. Tolkien geht, scheint nur selten durch. Einer der seltenen Momente ist, wenn seine blühende Fantasie in Gesprächen mit anderen aufkommt. Auch läßt sein Geburtsort schon ein wenig Auenland erkennen. Auch seine Sprachfaszination kommt sehr schön rüber im Film, in dem Nicholas Hoult wirklich gut spielt. Trotzdem scheint das unglaubliche Werk von Tolkien eher eine Randnotiz, etwas Zufälliges - und das wird weder dem Autor noch seinen Werken gerecht. Dafür nimmt die Romanze viel Raum ein - wogegen nichts zu sagen ist, weil Hoult und Collins wunderbar spielen. Nur hätte es eben auch einfach ein Liebesfilm werden können in der Vorkriegszeit. Die fantastischen Hinweise auf dem Schlachtfeld sind dann eher der Wink mit dem Zaunpfahl - nicht sehr subtil. Schade, da wäre mehr gegangen. Eine sehr schöne Romanze, wunderbar gespielt - aber das Etikett Tolkien ist dann doch eher Mogelpackung.

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The Professor and the Madman

Es ist ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn.
Drama

The Professor and the Madman

Es ist ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 20.01.2020
Unerwartet: Wenn ein Film über Menschen, die buchstäblich ein Wörterbuch schreiben, sich als fesselnd herausstellt, vor allem je weiter er von der eigentlichen Wörterbuchschreibung abweicht. Penn ist der eigentliche Star - er spielt mit solchem Einsatz, dass es einen berührt und mit solcher Hingabe, dass man mit seiner Figur mitleidet. Mit Mel Gibson wächst er über sich hinaus und die schönen Dialoge fesseln und ziehen einen ins Geschehen - Gibson ist eine gute Begleitung verharrt aber in der für ihn typischen gottesfürchtigen Musterrolle. Unbedingt erwähnenswert aber auch Natalie Dormer mit intensivem Spiel, auch wenn die Wendung in ihrer Rolle vielleicht hinterfragt werden könnte. Bei diesem kreativen Ansatz ist es wirklich bedauerlich, dass sich der Film auf der anderen Seite nur oberflächliche Antagonisten leistet, die ohne Motiv oder Hintergrund einfach nur konspirieren. Hier hätte etwas mehr Sorgfalt bei den Bösen dem Film mehr Größe und Spannung gegeben. Daher ein kleiner Abzug in der Bewertung. Aber dies wird allemal aufgefangen durch die schönen Bilder, die angenehme musikalische Begleitung und der Geschichte selbst, die so unverhofft wie faszinierend ist. "Der Professor und der Verrückte" ist trotz kleiner Unzulänglichkeiten ein wunderbarer Film, der auch einen Blick auf den damaligen Umgang mit psychisch Kranken wirft. Nicht zuletzt ist es aber ein Genuß zu erleben, wie die Liebe zur Sprache das ganze Werk durchzieht.

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Hard Powder

Thriller, Krimi

Hard Powder

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 12.07.2019
Ah, da habe ich nicht aufgepasst - hatte nur gesehen, das Liam Neeson spielt und wollte den Film unbedingt sehen. Und obwohl ich Fan von Neeson bin, ist das wohl einer der überflüssigen Filme von ihm. Fairerweise muss ich sagen, dass der Film allein wahrscheinlich ganz ok bewertet würde - aber im Vergleich zum Original "Einer nach dem anderen" fällt er deutlich ab - daher meine Sterne auch nur wenn man beide Filme nebeneinander stellt. Das Original ist bei weitem besser, die Schauspieler im Original agieren klasse verglichen zu den hier ausgesuchten Mimen, die Besetzung passt viel besser - vor allem Stellan Skarsgård unschlagbar als integrierter Schwede in Norwegen und Bruno Ganz - ganz große Klasse als Gangsterchef. Aber auch die anderen Mitspieler sind Meilen besser als die Schauspieler in dieser Version - wenn auch nicht so bekannt.

Im Original zündet die Komik auch wesentlich besser - da ist der nordische Humor spürbar und die Situationskomik wunderbar. Der Plot ist einfach auf Skandinavien zugeschnitten und ging hier verloren durch die "Amerikanisierung".

Zudem ist diese Version in Teilen arg geschnitten z.B. grad bei den Todesszenen, auf denen der Film ja nunmal beruht - und so fehlt es doch an Filmmaterial und manche Hüpfer im Film versteht man so nicht - das verstümmelt den Film weiter. Also alles in Allem: Schaut lieber das Original - dieses Remake ist überflüssig und kriegt nur wegen der schönen Landschaft und natürlich wegen Liam mal grad so eben 2 Sterne.

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Quarries - Die Beute

Aufspüren. Jagen. Töten.
Thriller, Horror

Quarries - Die Beute

Aufspüren. Jagen. Töten.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 12.07.2019
Grauenhaft.... öde Langeweile, Thema schon so oft besser umgesetzt. Kein Splatter, kein Horro, nur Gähnen. Also, was Besseres ausleihen....das Spannendste war wohl die Filmbeschreibung hier auf der Webseite. Sinnlose Szenen aneinandergereiht, Klischees ohne Ende und dann schnell die Handlung gedreht und aus den dummen Hühnern werden mordende Falken.... gähn...

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Die Hüterin der Wahrheit 2

Dina und die schwarze Magie - Basierend auf dem Roman von Lene Kaaberbøl.
Fantasy

Die Hüterin der Wahrheit 2

Dina und die schwarze Magie - Basierend auf dem Roman von Lene Kaaberbøl.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 22.04.2019
War der erste Teil der Saga doch spannend und voller schöner Details und vor allem auch mit einer wunderbaren Umsetzung scheint mir der zweite Teil deutlich an Fahrt zu verlieren. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und die Dialoge zwischen Vater/Tochter wirken doch oft sehr an den Haaren herbeigezogen. Der ganze Film war ein deutlich schlechterer Teil und irgendwie vermittelt er das Gefühl, nur der Lückenbüßer bis zum Finale zu sein. Viele Szenen sind doch arg strapaziert und bemühen sich irgendwie auf das Ende zu kommen und einige Zufälle sind doch zu viel im Ganzen - das mindert leider den Filmgenuß weil es die Spannung nimmt. Es ist immer schwer anzuknüpfen aber warum nun gerade Dina's stärkstes Talent in diesem Teil so in den Hintergrund gerät ... sehr schade. Wieder schöne Bilder, ein tolles Setting - man kann sich den Film also gern ansehen, er ist technisch gut gemacht - nur leider kann er nicht so fesseln wie der erste Teil. Daher leider nur Durchschnitt....

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Zero Tolerance - Zeugen in Angst

Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.05.2018
Ich weiß nicht, eine Story, die schon oft genug verfilmt wurde, das ganze eher als TV Format denn als Kinofilm ... hatte eher das Gefühl, ich schaue Tatort am Sonntag. Naja, ist sicher Geschmackssache, aber wäre ich für den Film ins Kino gegangen, hätte ich wohl eine herbe Enttäuschung erlitten. Insgesamt fand ich weder die Schauspieler noch die Geschichte packend - eher glanzlos und keine Empfehlung.

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Acts of Violence

Thriller, Action

Acts of Violence

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 06.05.2018
Schade, Bruce Willis in der zweiten Reihe und nur wenig glaubwürdig in seiner Rolle, vorrangig einer der typischen b-Movie Rache & Vergeltungsfilme. Viel Schießereien, die Bösen verlieren und am Ende sind (fast) alle happy. Der Streifen hat leider nur wenig Tiefgang und obwohl die Schauspieler durchaus gut agieren gibt es soviel Logiklöcher und Sprünge, die den Film leider vollkommen ruinieren. Am Ende wartet man nur noch auf das große Shootout und auch das gestaltet sich etwas langatmig. Leider nur sehr leichte Kost und ein paar dramatische Szenen - die Charaktere in der Anlage zwar mit Potential aber nicht ausgestaltet - man kommt ihnen nicht nahe. Alles in allem einmal ansehen und vergessen. Schade - langsam verliert der Magnet Bruce Willis an Strahlkraft.

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Fikkefuchs

Drama, Deutscher Film

Fikkefuchs

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 17.04.2018
Dieser Film sollte einen Beipackzettel bekommen: Depression ist die Folge zu langen Sehens. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, Pornoausschnitte, eine Totalversager, ein Totalversagervater, ein vollkommen sinnfreies und trauriges Dasein fristend, Kraftworte ohne Ende und alles in allem keine Idee, was der Film vermitteln will. Die Dialoge bewegen sich irgendwie im leeren Raum und sind teilweise schwer zu ertragen. Was daran Kunst ist oder wenigstens Satire oder irgendwas Sinnvolles, das entzieht sich leider völlig meiner Kenntnis. OK, ich gebe zu, ich habe nach 45 Minuten ausgemacht und habe versucht, wieder etwas Sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen. Ein unsympathischer Film, teilweise zugekleistert mit Selbstmitleid der Charaktere, die man sich weit weg aus seiner Welt wünscht. Die Sicht auf die männliche Psyche geht voll in die Hose und ein solches Bild hilft nicht zum bessern Verständnis, es schwankt zwischen Ekel und Bedauern, tendiert aber eher zum Abwenden. Er wird als "Knaller" und "Endlich ehrliche Sicht" angepriesen, bleibt für mich aber einfach nur Schund. Der Film taugt nicht mal als Milieustudie oder als Pendant zur MeeToo Debatte, er ist einfach nur armselig und enttäuschend und kein Beitrag zur Kultur. Fazit: Dann lieber echten Trash reinziehen - da weiß man, was einen erwartet :)

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Silk Road - Könige des Darknets

Die wahre Geschichte des größten Internet-Verbrechens aller Zeiten.
Thriller, Krimi

Silk Road - Könige des Darknets

Die wahre Geschichte des größten Internet-Verbrechens aller Zeiten.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.12.2017
Was für ein Thema... und dann dieser Film. Unaufgeregt, simpel, gradlinig und langweilig. Die Schauspieler ganz ok, der Plot an sich auch, aber das Thema hätte doch so viel mehr verdient. Ich persönlich war sehr enttäuscht, wi eman ein solch großes Thema so belanglos verfilmen kann - was eine Verschwendung. Der Film an sich ist akzeptabel aber es mangelt eindeutig an Hintergrundinformationen, an Detail, an Tiefe - das können die drei Hauptdarsteller nicht ausgleichen. Man hat immer das Gefühl, irgendein TV Plötchen, eine Liebesgeschichte zu schauen anstatt einen Film um das Größte Unbekannte im Netz mit all seinen kriminellen Strängen - sehr schade. Ich denke, der Film borgt sich das spannende Thema, geht aber weit dran vorbei.

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Schrotten!

Komödie, Deutscher Film

Schrotten!

Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.09.2017
Ein Film, der angenehm dahin plätschert und ohne billige Aktion oder Zoten auskommt. Die detailliert mit reichlich Retro-Flair ausgestatteten Sets kommen gut zur Geltung. Die heimlichen Stars des Films sind aber die Nebenfiguren und die amüsanten Dialoge. Oft muss man die verschrobenen und etwas schwierigen Typen einfach gern haben - solange sie auf der Leinwand bleiben. Lucas Gregorowicz agiert in seiner Hauptrolle mehr routiniert als engagiert, sein Gegenüber Frederick Lau alias "Letscho" rettet aber so gut wie alles mit der eckig-prolligen Verkörperung eines scheinbaren Antihelden, der sich mit reichlich Bauernschläue kreativ durchzumogeln versteht. Erzählerisch mischen sich konventionelle Elemente mit einigen kreativen Ideen. War irgendwie klar, dass sich auf dem väterlichen Schrottplatz eine potentielle Partnerin für Mirko rumtreibt, die geschickt mit dem Schweißbrenner ist. Auch das Ende zeichnet sich spätestens nach der Hälfte des Films ab. Immerhin ist die Zugentführung, die an so manchen klassischen Gaunerfilm erinnert, gut umgesetzt. Man gönnt den Möchtegern-Ganoven ihren schelmischen Coup und genau das macht viel von der Qualität der ganzen Geschichte aus. Die Underdogs im Kampf gegen die ungerechte Welt - das geht immer. Auch wenn es sich nicht um die nächste große Offenbarung des deutschen Films handelt, taugt "Schrotten!" doch für neunzig Minuten gute Unterhaltung.

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Tiger House

12 Stunden, 4 Killer, 1 Ausweg.
Thriller, Krimi

Tiger House

12 Stunden, 4 Killer, 1 Ausweg.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 21.08.2017
Einer der vielen Home-Invasion-Streifen. Beginnt der Film noch mit einigen interessanten Momenten verliert er mit dem Auftreten der schablonenhaften Bösewichte schnell an Spannung, zu sehr ist deren Handlung immer so gedreht, wie es der Film grad braucht. Daher bleibt der Film seltsam blutleer und das liegt nicht an fehlenden Splattereffekten, hier ist eine gute Balance gefunden - sondern an den unlogischen Aktionen der Bösewichte und natürlich dem merkwürdigen Plot. Plötzlich gibt es gute Bösewichte und perverse Psychopathen - diese verhalten sich nicht sehr stringent wie man es für so ein Vorhaben erwarten würde - es kommt leider nicht wirklich authentisch rüber. Der Film wird eigentlich hauptsächlich von der überragenden Präsenz von Kaya Scodelario getragen, die wirklich sehenswert spielt. Wenn sie grazil wie eine Raubkatze durch das Haus schleicht und die Bösewichte zur Strecke bringt ist das der eigentliche Höhepunkt des Films - den Rest kann man getrost vergessen. Dafür gibt es dann drei Sterne - also vielleicht einmal ansehen ohne große Erwartungen und dann wieder vergessen.

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Jeder stirbt für sich allein

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 28.06.2017
Zwiespältig. Die wirklich gute Riege an Schauspielern schafft es trotzdem irgendwie nicht, aus den Figuren mehr als Schablonen zu machen. Der Film liefert brilliante Bilder und eine sehr schöne Kulisse, doch irgendwie fehlt den Personen die Glaubwürdigkeit und einzelne Handlungen driften da ins Unwirkliche. Die Geschichte von Hans Fallada wird im Film eher zu einer Verallgemeinerung. irgendwie waren ja doch alle gegen Hitler und sein Regime. Manchmal bewegt der Film, an manchen Stelle langweilt er. Es fällt schwer Zugang zu finden und das Gefühl bleibt, dass der Film nicht das wahre Gesicht der damaligen Zeit zeigt. Wäre eine oder zwei Charaktere so angelegt, wie z.B. der authentische Richter Fromm wäre das ok, aber so wirkt es verallgemeinernd und entschuldigend, ein Bild, das zu einfach ist. Insgesamt daher eher 3 Sterne für einen trotz toller Besetzung flachen Film, der sein Potential nicht ausspielt.

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Verborgene Schönheit

Alles gehört zusammen.
Drama

Verborgene Schönheit

Alles gehört zusammen.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 21.06.2017
Der Film läßt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite finden sich großartige Schauspieler, die einen jederzeit innerhalb von Sekunden in den Bann ziehen können - Weltklasse. Es macht pures Vergnügen, zuzuschauen und diese wunderbare Akteure zu begleiten, wenn sie den Rollen Leben einhauchen, großes Kino. Auch vermag der Film oft anzurühren und Emotionen zu wecken - das Thema ist ein tiefgehendes und schreckliches. Hier ist der Film grandios und man folgt der Geschichte gern. Auf der anderen Seite ist der Film aber so überladen, jede Rolle hat ein eigenes dramatisches Schicksal, nichts ist einfach so ohne Tragödie. Hier wirkt der Film wie ein Supermarkt, der einfach jedes Thema ins Angebot nehmen musste. Für einen Film ist das einfach zuviel Konstruktion, hier hätte weniger eher mehr ergeben. So gibt es so schöne Ansätze zwischen einzelnen Personen, die aber dann erdrückt werden von der Wucht der Einzeldramen. Zu allerletzt passt einfach alles zu hübsch zusammen und der Film löst sich zu seicht auf. Man merkt eben leider dann doch sehr stark das Reißbrett, auf dem die Figuren entstanden sind und den Wunsch, kein loses Ende zu lassen. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Mut zu offenen Fragen bliebe, zu Brüchen und vielleicht auch einfach zu keinem Ende, den wie soll ein solches Thema jemals enden. Aber alles in allem ist es ein toller Film, daher von mir 4 Sterne trotz der Überperfektion.

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Eat Locals

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 17.06.2017
Etwas zwiegespalten - so sind die Figuren schon sehr abwechslungsreich angelegt, sodass sich die größtenteils sehr erfahrene Besetzung an Schauspielern lustvoll austoben kann und damit einige, aber längst nicht alle Hänger im Drehbuch ausgleicht. Jedoch ist die Story ab und zu etwas holprig. Aber zwischendurch blitzen immer wieder witzige Momente auf, die einen dann wieder mit dem Film versöhnen. Der Plot ist eigentlich sehr nett, die darum gestrickte Story tritt jedoch immer wieder auf der Stelle. Ab und zu gibt es aber überraschende Einschnitte (was verrate ich lieber nicht, sonst ist die Spannung weg) und dann macht der Film auch Spaß.

Fazit: Der Humor ist etwas einseitig und die Handlung verläuft mehr als holprig, aber die glänzend aufgelegte Besetzung macht aus „Eat Locals“ eine durchaus unterhaltsame Vampirkomödie. Dafür gibts 3,5 Sterne

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Catfight

Komödie

Catfight

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 12.06.2017
AUA - mag sein, dass die Prügelei zwischen den Protagonisten ein wesentlicher Baustein für den Film ist, aber die Szenen sind so überdreht, dass sie einfach nerven. Der Sound klingt so als ob alle Knochen brechen -- und doch gehts munter weiter. Davon aber mal abgesehen hat der Film auch positive Seiten, Heche und Oh spielen die Kontrahenten sehr gut und gehen in der Rolle voll auf, man sieht jeder der Beiden an, was sie an Schmerzen erleben. Auch ist die Symmetrie der Erlebnisse der Beiden ein schönes Stilelement. Sehr bereichernd auch die den beiden Hauptakteuren an die Seite gestellten Figuren, die einen stimmigen Rahmen und viele Überraschungen beisteuern. Insgesamt hat mich der Film gut unterhalten und der Plot hat gefallen - nur das Ende fiel dann doch wieder ab - so hat der Film einige Höhepunkte und auch einige Täler. Kein sehr tiefgründiges Drama aber dann doch ein netter Film - kriegt 3,5 Sterne auf der "Beat-me-up"-Skala.

ungeprüfte Kritik

Nacktbaden

Manche bräunen, andere brennen.
Komödie, Drama

Nacktbaden

Manche bräunen, andere brennen.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 03.05.2017
Keine Komödie, eher ein Drama mit skurrilen Momenten, streckenweise traurig, dann wieder öde und träge, gefolgt von etwas Leben .. kein Film, den ich mir nochmal anschauen würde. Die Darsteller sind nicht so schlecht, aber die Synchronisation ist grauenhaft - und das Drehbuch hat Längen und ein Ende, das einen ratlos zurück läßt. Insgesamt eine gute Idee, ein fast erbarmungsloser Einblick in ein verkorkstes Leben aber dann eben leider auch wieder zu uninteressant, daher nur 2 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Ich, Daniel Blake

Wut macht erfinderisch!
Drama

Ich, Daniel Blake

Wut macht erfinderisch!
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 03.04.2017
Eine unaufgeregte und konsequente Bestandsaufnahme des Wohlfahrtsstaates in trist-grauen Bildern, in denen ab und zu der trockene englische Humor aufblitzt. Die Geschichte ist eine realistische und über weite Strecken zutiefst rührende Erzählung. Die durchweg starken Schauspieler hauchen dem Film ein überzeugendes Leben ein und einige Szenen lassen einen erschauern ob der Hilflosigkeit eines Menschen, der überfordert ist mit der neuen digitalen Welt und sich in der Bürokratie sinnlos verliert. Einige Szenen sind so emotional, dass die Tränen aufsteigen. Wunderbar gespielt und empfohlen für alle, die Filme über britische Arbeiter und deren Alltag mögen.

ungeprüfte Kritik

Let's Kill Ward's Wife

Die fiese Gattin muss weg!
Komödie, Krimi

Let's Kill Ward's Wife

Die fiese Gattin muss weg!
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 19.03.2017
Als Erstes: Schlechte Synchronisation macht aus guten Filmen schlechte Kopien. Wenn daran gespart wird, hört man das einfach und der Film verliert an Niveau. In diesem Fall aber nicht so schlimm, weil der Film insgesamt nicht überzeugt. Ist der Beginn noch ganz nett um Spannung aufzubauen, so verliert sich der Plot in billigen nicht zündenden Gags und Szenen, die nicht in eine Komödie passen. Der Plot ist langweilig und die Schauspieler schaffen es nicht, den Rollen Tiefgang zu verleihen. Keine nette schwarze Komödie, leider fehlen die typischen Elemente dafür und dann ein Mordplan, wo alles schief läuft - die Übertreibung vergällt den Spaß. Und daher kommt auch keine Dynamik auf, weil es eben keine Probleme gibt, alles löst sich überirdisch gut auf. Fazit: Alles in allem war das eine echte Enttäuschung, da wäre viel mehr drin gewesen, so bleibt das ein fades Filmchen ohne Witz & Biss.

ungeprüfte Kritik

Hangman - Welcome Home!

Horror, Thriller

Hangman - Welcome Home!

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 09.02.2017
Eindringling mit Strumpfhose über dem Kopf nistet sich in fremder Wohnung ein, installiert Kameras, spuckt in Getränke, onaniert ein bisschen, heult ein bisschen und isst ihnen den Toast weg. DEN TOAST! DIESE FIESE SAU! Und dann ist der Film zu Ende. Getötet wird auch noch ein bisschen.

Bevor man allerdings zum erlösenden Ende kommt, muss man sich durch 85 Minuten gähnender Langeweile quälen.

Es ist dabei wirklich beeindruckend wie nervtötend ein Film in der kurzen Zeit sein kann. Der Grundgedanke wäre nicht einmal komplett verkehrt. Die Idee, dass jemand unerkannt im Haus wohnt, hier diverse Streiche spielt und dies bis zum äußersten treibt, hat durchaus was Faszinierendes. Nur blöd, dass all das Potential mit Schmackes an die Wand gepfeffert wird.

Beobachten dürfen wir die Klamotte aus den Augen des Killers mittels überall im Haus installierter Kameras. Nur blöd, dass Strumpfhosen-Henry nichts anderes macht, als durch das Haus zu schleichen, ein paar Streiche zu spielen und vor den Kamerabildschirmen zu onanieren oder zu weinen, je nach Bedarf – und das alles ohne jegliche Dramaturgie. Wäre es konzeptionell daher sogar verkraftbar sehr wenig über die Opfer zu erfahren, ist die gähnende Profillosigkeit des Killers ein großes Ärgernis - generell hat der Film ein riesiges Problem mit seinen Charakteren und damit auch mit der Spannung.

So kämpft man sich bis zum bitteren Ende oder erhängt sich wahlweise schon davor. Finger weg.

ungeprüfte Kritik

Hacked - Kein Leben ist sicher

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 25.01.2017
Pierce Brosnan sehe ich gerne, er kann wesentlich mehr als nur den Bond spielen. In diesem Streifen kommen die Themen Datenschutz und Privatsphäre auf den Tisch - kombiniert mit dem Thema "Eindringling in die vertraute Sphäre". Das Thema Digital kommt dabei aber eher nur als Träger vor und geht nicht sehr in die Details - also wenig Technik, dafür mehr (versuchte) Story.

Leider ist der Film sehr klischeehaft, auf der einen Seite der analoge Cowboy, der sich die alte Welt erhalten will und in der neuen nicht mal die Kaffeemaschine bedienen kann und auf der anderen Seite der Hacker, der alles mit links in der IT erledigt und nicht zu stoppen ist. Man wundert sich doch arg über die Naivität eines solchen Firmenbosses, der einen Unbekannten sofort an alle wichtigen IT Einrichtungen läßt. Auch ist die Rolle von Brosnan einfach zu gradlinig, zu gut und zu tapfer, so dass gleich klar ist, wer good boy ist und wer bad guy. Das Ganze wird garniert mit vielen Logikproblemen, die einfach nicht zum smarten Unternehmer passen - das muss man alles ausblenden, um den Film genießen zu können - dann wird man ganz gut unterhalten.

Pierce Brosnan spielt seine Rolle sehr routiniert und James Frecheville als sein Gegenspieler weiß auch zu überzeugen. Man sieht ihn und weiß sofort, mit dem stimmt etwas nicht! Michael Nyqvist und Anna Friel heben auch noch einmal deutlich das Niveau des Films.

Naja, mit etwas mehr Schliff am Drehbuch wäre aber sicherlich mehr drin gewesen.

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Monster Truck

Bete, dass er niemals ankommt.
Horror, 18+ Spielfilm

Monster Truck

Bete, dass er niemals ankommt.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 20.12.2016
Ein B-Movie, leider der eher langweiligen Klasse. Die Story hat so viele Fragezeichen, dass man sich wundert, warum man weiterschaut. Immer wieder passieren die gleichen Fehler und oft sind die Entscheidungen der Charaktere kaum verständlich und machen das Mitschauen eher anstrengend, da man den eigenen Kopf abschalten muss. Die Szenen reihen sich aneinander und der Film läuft so belanglos vor sich hin. Es fehlen einfach ein paar spannende Sequenzen, etwas Unerwartetes, etwas .. mit Logik, das einen fesselt. Wie immer geht es um nichts Geringeres als das Ende der Welt - aber dafür ist die Ausstattung doch sehr preiswert ausgefallen. Es ist eine eher milde Horror-Produktion (TV geeignet für den Nachtkanal) mit mittelmäßigen Effekten, sicher nicht etwas, an das man sich später erinnert. Ich fands schade um die Zeit. Man kann den Film sehen, er ist sicher nicht furchtbar schlecht, aber man muss nicht...

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Imperium

Undercover unter radikalen Extremisten. Das Schicksal einer Nation in seinen Händen.
Drama, Thriller

Imperium

Undercover unter radikalen Extremisten. Das Schicksal einer Nation in seinen Händen.
Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 01.12.2016
Radcliffe meistert hier seine Rolle mit Bravour, und der Film tut sein Übriges dazu, ihm nicht nur genügend Möglichkeiten zu verschaffen, sondern auch selbst zu brillieren. Was dabei herauskommt, ist ein zwar nicht ganz unvorhersehbarer Plot, aber trotzdem einer, der fesselt. Dank des wirklich guten Scores wird zudem die eine oder andere Szene mit Spannung kreiert - hier sei insbesondere der Wasserfall zu nennen.
Radcliffe ist allerdings nicht allein. Auch der Rest der Aktuere macht seine Arbeit sehr gut, und der Film lässt ihnen den Raum, mehr als nur Schablonen zu sein - ein großer Vorteil des Werks, umschifft er doch so Klischees und Verteufelungen. Dem Zuschauer wird es überlassen, inwieweit er diesen Menschen mit ihrer kruden Auffassung des Lebens folgen kann und will.
So bekommt man am Ende einen Film mit austarierter Geschwindigkeit, einigen lauteren Szenen, aber auch viel Ruhe und Statik, was ihm eine gewisse Eleganz verleiht. Vielleicht kommt die Undercover-Taktik etwas zu kurz und auch das Ende wirkt etwas hektisch, da hätte etwas mehr Ruhe der Plausibilität gut getan. Alles in allem aber ein guter Film mit einigen nervenzehrenden Momenten. Auf jeden Fall empfohlen.

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No Blood No Tears

Babes, Bullets & Blood
Action, Krimi

No Blood No Tears

Babes, Bullets & Blood
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 30.11.2016
Wie man auf die Idee kommen kann, diesen Streifen mit Pulp Fiction zu vergleichen, ist mir schleierhaft. Das ist eine reine Marketing-Aktion. Das Niveau erreicht er bei weitem nicht. Insgesamt ist der Film einfach zu wirr geraten, oft typisch für asiatische Filme. Da passen einige Szenen nicht zusammen, manche sind viel zu übertrieben, andere ergeben irgendwie wenig Sinn. Außerdem ist die deutsche Synchro meistens mehr schlecht als recht. Die Darsteller machen ihren Job ganz ordentlich, es sei denn sie leiden mal wieder an der den Asiaten eigenen Overacting - Krankheit.
Insgesamt fand ich den Film jedoch eher langweilig und wenig unterhaltsam, da muss man wahrscheinlich Fan des asiatischen Kinos sein - ansonsten lieber Finger weg.

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Fahnenflüchtig

Get Out ... or Die Trying.
Action, Thriller

Fahnenflüchtig

Get Out ... or Die Trying.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.11.2016
Eines der B-Movies, das einen für einige Minuten unterhält, aber dann verliert. Luke Goss ist eine gute Besetzung für die Rolle und es hat etwas Scherzhaftes, das er nach jedem Telefonat sein Handy zerstört (klar, aus Sicherheitsgründen). Anfangs fragt man sich noch, warum so viele Leute hinter ihm her sind, aber da dies im Unklaren bleibt, verliert sich der Teaser dann bald. Dann wird kurzerhand eine zweite Story eingebaut, um das Ganze etwas aufzupeppen - aber der Film wird dadurch nur bedingt spannender. Einige nette Actionszenen versuchen die fehlende Handlung zu übertünchen - aber alles in allem bleibt der Film nicht im Gedächtnis. Wer wenig Story und etwas Action möchte ist gut bedient, wer gern Hintergrund hat oder eine Idee warum was passiert, sucht sich was Anderes. Ziemlich seichtes Kino mit dynamisch schauenden Akteuren ... und für den GoodGuy, der selbst auf der Flucht noch allen hilft gibts zwei Sterne...

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Down the Shore

Dunkle Geheimnisse
Drama

Down the Shore

Dunkle Geheimnisse
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 21.11.2016
Eine spannende Idee, einen heruntergekommenen Vergnügungspark als Kulisse und Sinnbild für das aus den Fugen geratene Leben von Bailey zu nutzen. Die Tristesse der Szenerie wird erweitert durch das anscheinend perspektivlose Leben der Darsteller, fest gefroren in vergangenen Erlebnissen. Und obwohl der Plot eigentlich Spannung verheißt, ist er doch recht zäh und schleppt sich durch den Film, vielleicht war dies auch Absicht des Regisseurs um das Trostlose noch durch ein wenig Öde anzureichern. Ganz und gar daneben ist leider die deutsche Synchronisierung, die Stimmen passen so gar nicht dazu, teilweise ist es einfach nicht auszuhalten und man schaltet dann um auf die Originaltonspur. Sehr schade, da hat man dem Film den Rest gegeben. Höchstens zwei Sterne für den eigentlich spannend angelegten Plot und die Schauspieler - aber kein "Muss ich sehen "-Film.

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Take Down - Die Todesinsel

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 17.11.2016
Was für ein schönes Setting für einen Film, die Insel ist wunderschön, die Aufnahmen gefallen und das Licht und der Meeressound schmeicheln. Weniger schmeichelt leider der Film, startet er doch durchaus rasant und logisch und verspricht spannend zu werden, so hängt die Story doch spätestens, als die Entführer die Insel besuchen. Vorab ist der Teil mit den Jugendlichen wirklich gut gelungen und hat alleine schon Filmcharakter, warum aber danach alle Sicherheitssysteme versagen, der notorische Verräter sich durchaus dumm anstellt und vor allem eine Gruppe Jugendlicher ausgebildete und schwer bewaffnete Söldner überwältigen, die trotz Überzahl der Wachen eine doch recht kleine Gruppe sind .. ich weiß nicht. Die Schauspieler sind dabei durchaus gut und agieren in ihren Rollen überzeugend. Aber der Plot ist so dermaßen auf das Happyend zugeschnitten, dass man anfangen mag, das gute alte Lied der 10 Negerlein zu summen. Sehr schade, da wäre viel mehr drin gewesen. Die Spannung läßt schnell nach weil man weiß, wie es ausgehen wird - da fehlen einfach ein paar spannende Wendungen oder Überraschungen, jede Einstellung sagt "Ich bin wichtig, ich komme später nochmal vor..." - puh. Für das schöne Setting und die gute Schauspielerei gibts 3 Sterne, den Plot kann man getrost vergessen.

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The Secret - Ein tödliches Geheimnis

Eine Frau. Ein Mord. Eine Intrige.
Thriller

The Secret - Ein tödliches Geheimnis

Eine Frau. Ein Mord. Eine Intrige.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 07.11.2016
Hmm.. da komme ich doch zu einem ganz anderen Eindruck als meine Vorredner. Der Film ist gerade so zwei Sterne wert, eher eigentlich 1,5. Die Story an sich ist nicht neu, aber so lieblos gestrickt, dass man schon nach 20 Minuten anfängt unruhig zu werden. Logiklöcher ohne Ende, Akteure sind eben noch superschlau (wer hat nicht schon mal ein Jahrhundertverbrechen in 1 Stunde durchschaut ) und kurze Zeit später schon wieder so dumm, auf Stöckelschuhen um Ihr Leben durchs Treppenhaus zu hetzen. Egal, keine Spoiler mehr, aber der Film ist billig abgekurbelt und lebt nur vom Sex-Appeal von Sarah Butler und genau darauf ist er auch ausgerichtet. Die Spannung verfliegt in einem dummen Katz-und-Maus Spiel und der Titel Thriller ist da leider vollkommen fehl am Platze. Das liegt sicher auch an den oberflächlichen Dialogen, die schon immer erahnen lassen, was demnächst passiert "Killer zum Wachmann: Haben Sie eine Lebensversicherung?" Ohne Worte - da kann keine Spannung aufkommen, weil es eben nichts Unerwartetes gibt, der Film hangelt sich glanzlos durchs Drehbuch. Davon abgesehen ist die Synchronisation leider auch daneben. Ist sicher Geschmackssache, aber unter einem Thriller verstehe ich etwas Anderes. Keine Empfehlung für den Film von mir.

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Bastille Day

Mit dem Gesetz kommt das Chaos.
Thriller, Krimi

Bastille Day

Mit dem Gesetz kommt das Chaos.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 31.10.2016
Aktuelles Thema, platziert in Paris und doch die gute alte Nummer - erinnert ein wenig an Die Hard wo SIMON die Währungsbank ausraubt. Aber trotzdem sehr solide, ein Thriller, der einen die ganze Zeit bei der Stange hält. Nicht nur bei der Actioninszenierung, auch bei den Charakteren bietet der Film Überdurchschnittliches: Die drei Hauptfiguren sind auf anregende Weise ambivalent und treffend besetzt. Richard Madden und die Französin Charlotte Le Bon sehr stark in den Rollen, aber es ist Idris Elba, der dem Film eine besondere Note aufdrückt. Er besticht mit enormer körperlicher Präsenz und verleiht seiner Figur des getriebenen und von einer dunklen Vergangenheit belasteten CIA-Agenten mit subtil-nuanciertem Spiel beeindruckende Facetten. Kein schwarz-weiß James Bond sondern eine interessante Persönlichkeit mit Tiefen. Es liegt nicht an Elba und seinen Schauspielerkollegen, dass das hohe Anfangsniveau des Films nicht durchgängig gehalten werden kann. Die diversen Handlungswendungen sind leider gegen Ende zunehmend vorhersehbar, die Motive der Terroristen spielen letztlich kaum eine Rolle und auch der vermeintliche Showdown fällt vergleichsweise unspektakulär aus.

Fazit: Schnell, schnörkellos und spannend – in „Bastille Day“ werden gekonnt klassische Motive des Agenten-Thrillers mit den Schauwerten moderner Action-Blockbuster vereint. Auf der Zielgeraden geht der rasanten Hatz allerdings etwas die Puste aus. Trotz dem saubere 4 Sterne für gelungene Unterhaltung.

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Das schwarze Labyrinth

Death Games
Science-Fiction

Das schwarze Labyrinth

Death Games
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 29.10.2016
Das Labyrinth der Langeweile.... wenig Budget und viel geklaut von großen Filmen (u.a. Tribute von Panem oder Matrix) aber leider vermasselt. Dialoge zum Weghören, Figuren, zu denen man keine Nähe aufbaut, eine billige Kulisse von den Computeranimationen ganz zu schweigen. Wer was wann warum? Egal, man springt von Szene zu Szene oder Zusammenhang und die Logik des Plots bleibt auf der Strecke. Sehr schade um Alec Baldwin, den sieht man schon gerne, aber hier ist er wie Big Brother und murmelt lapidare Sätze. Außer, dass man Zeit vertödelt, scheint der Film keinen inneren Sinn zu haben und innerhalb des Plots passieren unrealistische Wendungen, damit es überhaupt weitergeht. Nicht das diese Geschichte in irgend einer Weise innovativ wäre, aber aus diesen grundlegenden Dingen hätte man zumindest einen soliden Action-Thriller zimmern können ohne sonderlich viel Talent zu besitzen. Sowohl als Regisseur/Produzent als auch Darsteller. Beide Gruppen schaffen es dennoch auf ganzer Linie zu versagen. Die Handlungsweisen der Protagonisten sind dusselig, die Kulissen billig und die Handlung extrem eindimensional. Schade, dass es keine Kritik hier gab, dann hätte ich mir das Geld sparen können. Fazit also: Nicht ausleihen.

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Submerged - Gefangen in der Tiefe

Du kannst nicht schreien, wenn du keine Luft bekommst.
Thriller

Submerged - Gefangen in der Tiefe

Du kannst nicht schreien, wenn du keine Luft bekommst.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 15.10.2016
Habt Ihr schon mal einen Film gesehen, der länger wirkt als er wirklich ist? Dass das Ende doch nun kommen sollte, aber es kommt nicht. Willkommen in diesem Film.
Eine weder originelle noch aufregende Story - eher langweilig und vorhersehbar. Die Dialoge dümpeln sehr im Seichten und werden dazu noch mit wenig Talent vorgetragen. Anscheinend muss wüstes Rumschreien (verbraucht das nicht mehr Sauerstoff?) und substanzlose Anschuldigungen auf einem sehr flachen Storyplot (böser Boss ruiniert Menschenleben durch Stellenabbau) für mangelnde Spannung als Ersatz dienen. Bei keinem der Charakter kommt nur irgendeine Ahnung von Tiefe auf, die bleiben alle beliebig und klischeehaft (war klar, dass eine der Darstellerinnen im Stripklub arbeiten muss wegen des bösen Bosses). Durch das miese Schauspielern wird sogar die eine oder andere Szene ungewollt komisch, passt Mimik und Text nicht immer zusammen - abgesehen davon dass der Hauptdarsteller die ganze Zeit den gleichen Gesichtsausdruck hat - er fragt sich wohl , was er in diesem Film verloren hat. Insgesamt sind alle zu sehr bemüht mit Schauspielern als es wirklich zu können.
Musik eher unaufdringlich, die Effekte dünn (da platzt das Limodach und es regnet ein wenig Wasser rein statt einer Flut....) und die Kameraführung zu oft dramatisch verwackelt... am Ende der Showdown ist mehr Karusselfahrt. Ein Film, der nicht in Erinnerung bleibt und leider auch nicht für einen anspruchsvolleren Filmabend geeignet ist.

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Criminal Activities

Überlasst die Verbrechen den Verbrechern.
Thriller, Krimi

Criminal Activities

Überlasst die Verbrechen den Verbrechern.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 05.10.2016
Erstaunlich - ein Film aus der Tiberiusschmiede, der mal nicht unter ferner liefen kommt. Travolta etwas in die Jahre gekommen und verbotoxt, aber trotzdem ein schönes Stück Schauspielkunst, man merkt irgendwie, das der Film ihm Spaß gemacht hat. Die anderen Schauspieler zwar eher unbekannt aber über dem Durchschnitt agierend. Ein Plot, der sich langsam entfaltet - aber immer verwinkelter wird bis zur gelungenen Auflösung. Sehr solide Unterhaltung mit guten Charakteren, einer anregenden Story - da kam keine Langeweile auf. Ein schönes Lehrstück über das Leben und das Echo der eigenen Taten. Wer den Film in den Vergleich mit Meisterwerken wie Pulp Fiction stellt wird wohl enttäuscht werden, wer aber solide Unterhaltung sucht, greift zu. Auf jeden Fall 4 Sterne von mir.

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Wild Hunt

Spiel um dein Leben.
Fantasy, Horror

Wild Hunt

Spiel um dein Leben.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 02.10.2016
„Wild Hunt“ beginnt auf gar keinen Fall wie ein Thriller. Viel mehr ist er in der ersten Stunde eine liebevolle Hommage an all die Leute, die an Wochenenden gerne auf solch Turniere gehen und sich wie Ritter kleiden - und zeigt auch den manchmal öden Alltag, der einen die Flucht suchen läßt. .
Der Blick in die LARP Welt ist gelungen, er zeigt eine wunderbare Kulisse und die Mimen sind alle voll bei der Sache. Der Film macht sich nicht über sie lustig, sondern nimmt sie ernst. Die Witze, die hier eingebaut sind, sind subtil und machen niemanden je lächerlich. Der Regisseur nimmt das Umfeld ernst und lässt diese Ritter und Wikinger durchaus lebensecht und sympathisch erscheinen. Vielleicht erscheint das dem einen oder anderen zu abgefahren, aber wer sich drauf einlassen kann, wird Spaß haben. Die letzte halbe Stunde nimmt einen dann umso mehr mit. Denn urplötzlich entwickelt sich aus diesem vergnüglichen Filmchen ein Thriller allererster Güte und die im zivilisierten Menschen schlummernde Bestie wird frei, grausam und unerbittlich. Die darauffolgende Ernüchterung trifft einen schwer und läßt den Film ins Melancholische driften.

Aus meiner Sicht ist der Film in der Tat gelungen. „Wild Hunt“ ist kein Hollywoodglitzer, er ist mal subtil komisch, dann brachial spannend und schafft es dennoch genau die richtige Mischung zu finden. Für Kenner der LARP Szene empfohlen, für Neugierige unter Vorbehalt und dem Versprechen, sich drauf einzulassen, sonst ist es schade um die Zeit :)

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Die Wahlkämpferin

Gewinnen ist ihr Geschäft.
Drama, Komödie

Die Wahlkämpferin

Gewinnen ist ihr Geschäft.
Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 01.10.2016
Ehrlich gesagt war ich skeptisch wegen Sandra Bullock. Es gibt gute Filme mit Ihr, aber in dieser Rolle konnte ich sie mir so gar nicht vorstellen. Und dann das: Der beste Film von ihr den ich jemals gesehen hatte. Soviel Power, soviel Ausstrahlung und soviel Emotion. Das Thema war schon spannend genug, aber sie hat es übertroffen und ich habe jede Minute des Films genossen. Beginnt er doch noch mit ein wenig Bullock-typischem Slapstick wandelt er sich zum gnadenlosen Duell zwischen den Protagonisten und obwohl er ziemlich gradlinig läuft bleibt er doch spannend und tief und ich blieb gebannt sitzen und wartete auf die nächste Volte. Bravurös gespielt - die komischen Momente hätte der Film nicht gebraucht, aber das ist eben Sandra Bullock. Nur schade, dass der echte amerikanische Wahlkampf ihr die Show stiehlt.... Gelungener Film auch wenn er nicht die Klasse von "Wag the Dog" erreicht, aber der ist eben auch unerreichbar!

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Noobz

Game Over
Komödie

Noobz

Game Over
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.09.2016
OK, kein Blockbuster aber die schlechte Bewertung hat er nicht verdient. Durchaus möglich, dass der Film nur für Gamer sich richtig entfaltet, aber das ist ok. Die Schauspieler liegen über dem Durchschnitt von B-Movies und die Story hat einige interessante Volten. Der Soundtrack passt gut und insgesamt ist die Qualität des Filmes besser als erwartet. Man kann argumentieren, dass das Drehbuch manchmal zurückfällt, aber das ist Geschmackssache. Ich fand es ordentliches Handwerk von allen Beteiligten und ab und an hatte er auch etwas Nachdenkliches. Also insgesamt ein netter Film, kein Blockbuster, aber die Charaktere haben auch etwas Liebenswertes. Dafür 3 Gamer-Sterne!

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The Scarehouse

Revenge Is a Bitch
18+ Spielfilm, Horror

The Scarehouse

Revenge Is a Bitch
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 11.09.2016
Eigentlich lebt der Film nur von den Folter-/Splatterszenen - die sind aber hier so radikal rausgeschnitten so dass es eine Reihe von Morden bleibt mit plötzlichem Ende in einem doch sehr dünnen Plot. Es gab zwar den interessanten Ansatz, die Killer mal von der menschlichen Seite zu zeigen, und wie es dazu kam, aber die Zeitsprünge verwirren zusätzlich und das verkrüppelte Werk verliert da vollkommen die Spannung. Den Film darf man getrost überspringen - wenn überhaupt dann nur UNCUT, alles andere ist Zeitverschwendung.

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Redistributors - Die Umverteiler

Geleaked, gejagt, gehackt.
Thriller

Redistributors - Die Umverteiler

Geleaked, gejagt, gehackt.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 06.09.2016
Zeitverschwendung, qualitativ auf dem Level früherer Fernsehproduktionen mit schlechten Schauspielern und einer dünnen Story. Das Budget hat bei dem mächtigen Rüstungskonzern leider nur für 2 finster blickende Typen gereicht, die immer stilecht im schwarzen VW Van (Produktplacement?) vorfahren. Insgesamt sind die Dialoge unkreativ und die Leistung der Hauptdarstellerin ist hölzern und wenig einnehmend. Der Set ist dünn, insgesamt eine Low Budget Produktion. Unrealistische Wandlungen in den Charakteren und nicht nachvollziehbare Handlungen lassen den Film immer mehr veröden gegen Ende anstatt Spannung aufzubauen. Wieso der Film so gehypt wird und für Preise nominiert ist mir unverständlich.

Fazit: Was anderes ausleihen...

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Easy Money 2

Mach sie fertig.
Thriller, Krimi

Easy Money 2

Mach sie fertig.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 27.08.2016
Der zweite Teil des grandiosen Starts von Easy Money. Immer schwer, an das Premiumstück anschließen, aber der Versuch ist gut gelungen. Ein stilvoller, spannender und fesselnder Kriminalthriller aus dem Nordland - sehr angenehm nach zuviel Hollywoodkost. Eine faszinierendes und elektrisierendes neues Kapitel dieser spannenden Serie. Vier Storylinien, alle bemüht, sich zu befreien und zu gewinnen und doch versagen. Eine tolle Fortsetzung, unterhaltsam und klar, einfallsreich, äußerst kühl und sehr effektiv - intensives Schauspiel, tolle Charakter. Eine harte und gut ausgeführte Achterbahnfahrt, die ganz gut neben dem Original steht, es ist keine überlegene Fortsetzung aber sie funktioniert gut und bringt das richtige Arome, spannende Momente und rohe Energie. Die Besetzung ist wirklich fantastisch. Joel Kinnaman elektrisiert - er ist wirklich auf dem Weg zum Ruhm, er hat das Aussehen, die Ausstrahlung und die Energie einer der ganz Großen zu sein. Mattias Padin ist ausgezeichnet. Dragomir Mrado ist hervorragend. Fares Fares ist ... gut :) Intensives Kino.

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Mitten im Sturm

Liebe überwindet alle Grenzen. Nach der wahren Geschichte der Dichterin Eugenia Ginzburg.
Drama

Mitten im Sturm

Liebe überwindet alle Grenzen. Nach der wahren Geschichte der Dichterin Eugenia Ginzburg.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.07.2016
Ein Film über die Gefahr des Autokratismus in Gesellschaften, in denen jeder wegschaut und ein Teil des Apparates wird, bis er selbst verschlungen wird. Russland unter Stalin, aber eigentlich gleich wie die roten Khmer, Hitler, Mussolini, Nordkorea oder vielleicht bald auch Erdogan. Ein Film mit tragischen Bildern und anrührenden Momenten. Der Film verdeutlicht überaus beeindruckend die Ohnmacht des Einzelnen gegenüber der Willkür des stalinistischen Systems (“Meister Schnurrbart“) und ebenso die hier gezeigten Auswüchse menschlicher Demütigungen. Besonders erstaunlich, da hier eine Professorin (Emily Watson), die eigentlich voll hinter der Ideologie von Väterchen Stalin steht, zur Haft im Gulag verurteilt wird. Da werden aus Freunden Feinde und aus Richtern Mithäftlinge. Schmerzlich auch die Trennung von Mann und Kindern. Emily Watson trägt das Geschehen. In ihrem Gesichtsausdruck versammelt sich die ganze Skala menschlicher Emotionen von laut schreiend bis stumm leidend, von Empörung und Wut, aber auch von Wärme und Mitgefühl. Das prägt den Film, in dem eine gesamteuropäische Crew ganz toll agiert. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Problematik des Lagerlebens - auch wenn es einige Momente gibt, die zuviel des guten Zufalls enthalten wie z.B. den netten Lagerarzt. Dennoch, ein Film der bewegt und berührt.

ungeprüfte Kritik

Skin Traffik

Sein letzter Auftrag.
Krimi, Action, 18+ Spielfilm

Skin Traffik

Sein letzter Auftrag.
Krimi, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 10.04.2016
Gruselig, zwei aufgedunsene Veteranen des Hollywood Geschäftes treffen auf den Allrounder Ara Paiaya, dem man nach wenigen Minuten sofort glaubt, dass Regie nur ein Nebenjob für ihn ist.
Mickey Rourke fünf Minuten lang mit zittrigen und dreckigen Fingern sowie einen Michael Madsen, der sich immerhin Mühe gibt, zu schauspielern - das sind dann die Highlights des Films. Soviele prominente Namen, u.a. auch Daryl Hannah (scheint, sie möchte gern Mickey Rourke im OP Bereich nacheifern) oder Eric Roberts - wie immer mit Telefon unterwegs - und dann doch so eine potthäßliche Produktion, C-Movie schmeichelt ja fast. Wenn man es kurz zusammenfasst: Eine unglaublich schlechte Kamera, Farben und Kontraste vermatscht, CGI vom untereren Niveau, ein irgendwie nie passender Soundtrack, der alles zukleistert und eine Choreographie der Kampfszenen, die meistens sehr einstudiert rüberkommt. Die Ein-Mann Armee Bradley scheint ohnehin unzerstörbar, das hätte man abkürzen können um die vielen Komparsen zu sparen, die da reihenweise fallen. Einen Plot sucht man da vergeblich, die Dialoge scheinen irgendwie zufällig aus anderen Filmen oder Büchern abgeschrieben und einen Sinn ergibt das schon mal gar nicht. Also Fazit: Billige Produktion mit wenig Tiefe und vor allem wenig Spaß... sehr uninspiriert und daher nicht empfohlen.

ungeprüfte Kritik