Sie suchte ein neues Leben. Sie fand Liebe, Leidenschaft und Gewalt.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 19.05.2026
Der Film spielt im Jahr 1913. Eigentlich wollte Harriet nur die neue Stelle als Kindermädchen antreten, gerät aber unfreiwillig mitten in einer Schlacht der mexikanischen Revolution. Jane Fonda spielt fast den gesamten Film mit großen, staunenden Augen, weil sie ihre Lage immer wieder neu einschätzen muss. Mit der Zeit ist sie fasziniert vom Rebellenführer Arroyo, der brutal aber charismatisch seinen Weg geht. Andererseits begeistert sie sich für den "Old Gringo" der in hohem Alter die Revolution begleitet und gern philosophiert. Das ergibt eine gute Dreiecksgeschichte, da beide Männer auch voreinander Respekt haben, trotzdem immer mal wieder aneinander geraten.
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich in die Story des Film reingefunden habe. Es gibt keine Vorgeschichte zur Revolution, man wird quasi genau wie Jane Fondas Rolle mitten ins Geschehen hineingeworfen. Mit der Laufzeit wurde der Film für mich immer besser und nachvollziehbarer. Die drei Hauptrollen spielen ihre Charaktere gut, besonders Gregory Peck als der real existierende Ambrose Bierce ist der Hauptgrund, sich diesen Film anzugucken.
Die Schießerei zu Beginn ist verhältnismäßig hart inszeniert, lange noch trägt Jane Fonda auf ihrer Kleidung die Blutspritzer der getöteten Leute. Der Film hätte mir besser gefallen, wenn er nicht in der ersten halben Stunde so verwirrend erzählt gewesen wäre. Das ist der große Schwachpunkt eines eigentlich ganz ordentlich erzählten Films.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Brunole" am 19.05.2026
Bruce Willis’ Mimik ist meist gut, aber der Plot ist schwach, die Handlung vorhersehbar und voller Logikfehler. Einer seiner schlechteren Filme, hart an der Grenze zur verschwendeten Zeit
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 19.05.2026
Ein sehr nervtötender keineswegs spannender Thriller – ohne rechten Sinn.
Nachdem sich am Anfang kurz etwas Spannung aufbaut „wer hat das Mädchen im Pool umgebracht?“
… geht es noch über eine Stunde mit ewig ähnlichen Dialogen der vollkommen zerstrittenen Familie weiter bis der unlogische Tathergang heraus kommt und sich der Film in einem merkwürdigem Ende auflöst.
1,5 such-den-Mörder Sternchen ... mit Bedauern um die vertane Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 19.05.2026
Ja, die Qualität ist gruselig.
Aber es scheint weltweit nix Besseres zu geben. Deshalb lieber eine schlechte Version als gar keine.
Eine Blu-ray mit dem richtigen 2.35-Format, verständlichem O-Ton und der australischen Fassung zzgl. der 2 spanischen Szenen wäre ein Traum. Verdient hätte dieser Film es.
Bis dahin tut es das, was auf dieser DVD "US-Fassung" genannt wird. Die enthält die volle Story zu dem blonden Jungen (für Eilige: direkt nach dem Vorspann und direkt vor dem Nachspann) und wertet den Film massiv auf. Leider ist das Bildformat so schmal, dass die Pointe in der Mühle nicht richtig zu erkennen ist. Und die sich bückende Kellnerin auch nicht. Hier in der deutschen Fassung nachsehen.
Übrigens, das Buch soll hier in Deutschland vor 2011 gekürzt gewesen sein.
Die nostalgischen Super-8-Fassungen sehe ich immer mit einer gewissen Neugier. Tja, so war das wohl, bevor es Videorecorder gab. Diese Super-8-Fassung ist die erste, die einen Film nicht total verstümmelt, sondern einfach die ruhigen Anteile zugunsten der Action weglässt. Bild und Ton wären normalerweise gruselig, aber wie wir wissen, ist der eigentliche Film ja nicht besser. ;-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "Lysander" am 18.05.2026
Nee. Der Autor hatte sich offenbar vorgenommen, eine Geschichte darüber zu erzählen, für wie sinnlos er militärische Einsätze im Ausland hält. Er hat nur vergessen, dass ein Film dies über eine Handlung und einen Spannungsbogen tut. Was bei mir nur hängen blieb, war: Diese grünen Jungs haben sich im Vorfeld offenbar nicht den geringsten Gedanken darüber gemacht, was Militär eigentlich ist und warum sie daran teilnehmen wollen. Das glaube ich nicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Lysander" am 18.05.2026
Aufwühlend, mitreißend, einfach nur gut! Der Film funktioniert zu 100 Prozent über die Emotion - was mir gefehlt hat, war ein bisschen mehr Hintergrund, der die Ereignisse einordnet. Nur nebenbei: In der deutschen Botschaft in Kabul stand es in den geschilderten Tagen ebenfalls Spitz auf Knopf, den Film würde ich auch gerne sehen :-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "TVAK5761" am 18.05.2026
Der Film beruht auf einem authentischen Prozess und dessen Verlauf. Dank seiner ausgezeichneten Hauptdarsteller, die ihre Rollen überzeugend spielen, drückt der Film etwas zu stark auf das Gemüt, hält sich aber an die Fakten und wird niemals langweilig. Ein wertvoller und sehenswerter Film.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 18.05.2026
Zwiespältig. Einerseits der extrem neutral Handlungsverlauf mit einer sehr zurückhaltenden Hauptdarstellerin und einer ebensolchen Inszenierung. Andererseits wird dem Publikum von RED ROOMS - ZEUGIN DES BÖSEN so gut wie nichts an die Hand gegeben. Man erfährt kaum etwas über die Hauptfigur und rein gar nichts über den vermeintlichen Mörder und damit ist Schuld und Sühne absolut kein Thema hier. 3,10 Prozess-Sterne in Québec.
Bewertung und Kritik von Filmfan "jrhst" am 18.05.2026
Glücklicherweise kostenfrei auf Amazon geguckt.
Der Film fängt ganz vielversprechend an, die unerwartete Wendung der Geschichte wirkt dann aber doch eher lächerlich.
Und warum muss man sich solche komischen Außerirdischen ausdenken? Sollen das vierbeinige Wellensittiche sein?
Im Film bleiben einfach zu viele Fragen offen. Und warum sperrt das Safehouse erst zu, wenn der "Bösewicht" schon im Haus ist?
Mittlerweile ist es bei Herrn Fishburne wie bei Herrn Cage... Willst du einen schlechten Film gucken, dann achte darauf, dass einer der beiden dabei ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" am 17.05.2026
Mir hat Desaster gut gefallen, es gab viele Lacher und die Story ist alles andere als gewöhnlich.
Klar ist das nicht Jedermanns Sache, aber mich hat das sehr gut unterhalten.
Der Macho-Spruch zum Ende ist der Knaller und zeigt das Augenzwinkern:
"Wenn ein Mann einen Schlüssel hat der bei jeder Frau ins Schloss passt, dann hat er einen Generalschlüssel.
Wenn eine Frau ein Schloss hat in das alle Schlüssel der Männer passen hat sie einfach nur ein billiges Schloss"
Gute 3,5 Sterne