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Kritiken von "BeZea" aus

75 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Beckman
    Im Namen der Rache.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 17.08.2021
    Ein Hauptdarsteller der aussieht als sei er der Sohn von Chuck Norris, jedoch ohne dessen Präsenz. Ein Drehbuch wie John Wick für Arme - ganz Arme. Da zündet nichts wirklich. Die Düsterheit, die Wick noch ausstrahlt wir hier nur von der Filmmusik erzeugt, die Kampfszenen sind wenig überzeugende Durchschnittsware mit einer Menge logischen Brüchen.
  • Shadow in the Cloud
    Kriegsfilm, Action, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 05.08.2021
    Regie, Darsteller, Schnitt und CGI sind ganz ok. Aber das Drehbuch ist so unglaubwürdig und schlecht, dass man bei jeder zweiten Szene denkt: „unlogisch“. Und damit meine ich nicht den Fantasy-Anteil. Weder Actionfilm noch Fantasy müssen logisch sein, aber die Figuren und die Geschichte müssen stimmen. Und das tun sie nicht. Ein verschwendeter Abend.
  • Supervized
    Helden bleiben Helden.
    Komödie, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 11.07.2021
    Gut, damit können sich auch Hollywood-Bekanntheiten wie Tom Berenger und Louis Gossett Jr. auf ihr Kissen sticken: „ Ich war alt und ich brauchte das Geld.“
    Das ist die einzige Erklärung dafür, dass sie ihre Namen aufs Plakat setzen durften, um die Leute an die Kasse zu locken. Auf dem Humor- und Testosteronlevel eines 12-Jährigen verbal-erotisieren sich die Alt-Helden an toller Grundidee, die sich aber gnadenlos in dünner Story auflöst.
    Blöd nur: mit der Effektabteilung vergrault man auch jeden 12-Jährigen, der auf seinem Handy in 5-Minuten bessere Special Effects hinbekommen würde. Es soll ja angeblich „B-Movies“ geben. Hiermit sind wir weit entfernt von „B“ in hintersten Teil des Alphabetes angekommen. Das wäre nur etwas für eingefleischte Dr. Who-Seriengucker, denn auf dem Niveau sind wir hiermit. Big-Bang-„Sheldon“ hätte seine Freude.
  • X-Men - The New Mutants
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 05.07.2021
    Das Positive vorab: die CGI-Abteilung hat wieder überzeugende Arbeit geleistet. Die Handlung: Teenager in der Selbstfindungsphase wird einem hier als düster, mystisch, psycho verkauft, ist in erster Linie aber nur Eines: ziemlich langweilig.
    Scherzfrage am Rande: wie nennt man es doch gleich, wenn ein junges Mädchen Probleme damit hat, ihren „Bären“ unter Kontrolle zu halten?
  • Light of My Life
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 21.06.2021
    Am Beginn des Filmes erzählt ein Vater seiner Tochter eine Fabel. Er improvisiert, macht das verworren, unsortiert und mit logischen Brüchen und der belehrende Inhalt einer Fabel, Kernpunkt einer jeden Fabel, bleibt auch beim aufmerksamen Zuhören in Dunkeln. Verwendete Filmzeit für diese Fabel: knapp 10min.
    Wer diese Fabel unbeschadet überstanden hat, ohne sich zu fragen: was soll das? Wo ist da die Dramaturgie?, der übersteht die restlichen 105min auch noch. Die Fragen bleiben allerdings.
  • Blackbird
    Eine Familiengeschichte
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 13.06.2021
    Wer lässt sich so eine großartige Geschichte einfallen? Wäre es schön, wenn es so sein könnte! Es ist eine Entscheidung, die jeder nur für sich treffen kann und in der Realität aber eigentlich immer alleine damit da steht, weil das Verständnis einfach nicht da ist und auch nicht erwartet werden kann. Dazu ist unsere Gesellschaft nicht bereit. Man wird sich nach dem Film fragen müssen: wäre es so nicht viel schöner, verständnisvoller, liebevoller statt alleine gelassen?
    Wer immer sich mit dem Thema Krankheit und Tod und freier Willensentscheidung auseinandersetzt, auseinandersetzen muss -ob für sich oder seine Lieben- der „muss“ zwei Dinge sehen. Diesen Film und das Fernsehspiel „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Das ist kein Plädoyer für den Suizid. Es ist die Verteidigung des freien Willens - hier mit allen Zweifeln und Wendungen sehr schön in Szene gesetzt. Kein leichter Filmabend, aber ein wichtiger und hoffentlich: nachdenklicher!
  • Antebellum
    Wenn es dich trifft, kann dich nichts mehr retten.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 01.06.2021
    Recht abstruse Gecshichte, aber gut in Szene gesetzt, so dass es ein unterhaltsamer Filmabend ist.
    Die Einordnung in das Genre "Horror" ist jedoch irreführend und völlig unzutreffend!
  • Unhinged - Außer Kontrolle
    Er kann jedem passieren.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 26.05.2021
    Actionfilme müssen ja nicht immer Sinn ergeben. Aber das ist nun nach einer Menge Langeweile bis die Action in Gang kommt, ein dermaßen konstruierter unrealistischer Unsinn, dem man nun beim besten Willen nicht folgen kann. Absolutes Kopfschütteln über alles, was da so passiert und wie Menschen da reagieren bzw. nicht reagieren. Wenn Sie sich nicht permanent mit der Hand vor die Stirn schlagen wollen und beschämt kopfschüttelnd zu Boden schauen wollen angesichts dieses haarsträubenden, unglaubwürdigen Drehbuchs, tun Sie sich dieses Machwerk nicht an.

    Ach ja: … und ich werde meine Hupe übrigens weiterhin benutzen!
  • Simpel
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 24.05.2021
    Road Movies - ein ureigen amerikanisches Genre, bislang von den Deutschen nicht beherrscht, wenn man von wenigen Ausreißern nach oben -wie „Vincent will Meer“ oder auch „Knocking on heaven‘s door“ einmal absieht. Hier jedoch reißt ein herausragend agierender David Kross einfach mit. Auch Frederick Lau kann überzeugen - auch wenn man bei ihm den Eindruck hat, er ist halt wie er ist -Frederick Lau. Aber warum nicht? Wenn‘s denn passt… und es passt!
    Ich war sehr bewegt …. und die Szene auf dem Dach …. die ganze Gedankenwelt im Gesicht von David Kross - ohne Worte eine ganze Geschichte erzählt. Herausragend, bewegend, beeindruckend. Kein Spoiler: Anschauen!
  • Heute bin ich blond
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 13.05.2021
    hier reichen wenige Worte, eine menschliche, ohne Übertreibungen und Klischees inszenierte Geschichte mit einer überragend überzeigenden Lisa Tomaschewsky, die sie einem direkt und unverblümt nahe bringt. Nur einen Stern Abzug für (vielleicht unvermeidliche) Längen in der Mitte des Films.

    Bei einigen Kommentatoren habe ich den Eindruck, sie kennen Krebs oder schwere Erkrankungen nur theoretisch und können sich von typisch deutschen Drama-Klischees nicht losmachen. Natürlich ist der Deal mit der Erkrankung dramatisch. Wer aber glaubt, damit wäre Humor zu Ende, der irrt. Ganz im Gegenteil ohne einen meist bitter schwarzen Humor, steht man das nicht durch. Jeder muss seinen Weg finden und der „Humor“ ist hier nicht Stilmittel für einen „unterhaltsameren“ Film, sondern (Über-)lebenskunst und mitnichten widersprüchlich oder übertrieben. Er gehört dazu wie das Weiteratmen und Weiterkämpfen.
  • Gott, du kannst ein Arsch sein!
    Inspiriert von einer wahren Geschichte.
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 10.05.2021
    Wenn man den Inhalt eines Films in einem kurzen Satz zusammenfasssen kann, dann muss er -statt einer tragenden Geschichte- zumindindest irgendetwas "haben". Gute Zitate, nette Charaktere, Dramatik, gute Kameraführung, tolle Filmmusik .... irgendetwas, was statt der Geschichte trägt.
    Leider hat der Film nichts davon. Der Lachflash der sonst in anderen Filmen überzeugenden Heike Makatsch nimmt man ihr nicht ab. Til Schweiger (der sonst gerne mal -wie ich finde sonst ungerechterweise- übertrieben kritisiert wird) bleibt hier farblos und überzeugt als schusseliger Pfarrer nicht - die beiden Protagonisten (Sinse Irlinger und Max Haubacher) werden mit ihren Rollen nicht in Erinnerung bleiben. Das ganze bleibt farblos, emotional -trotz des Themas- nicht mitnehmend, ohne Höhepunkte und an vielen Stellen unglaubwürdig. Den zweiten Stern gibt es für die Bemühung, amerikanische Road-Movies fürs deutsche Publikum zu übersetzen - nicht gelungen, aber der gute Wille zählt für den Stern.
  • 1917
    Zeit ist der Feind.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 07.05.2021
    Beeindruckend! Ein Lance Corporal hat einen Auftrag zu erfüllen, von dem eine Menge abhängt. Damit wäre die Geschichte dieses Films erzählt. Vordergründig.
    Wenn es doch nur darum ginge. Was diesen Film so unglaublich beeindruckend macht, ist wie der Regisseur Sam Mendes es schafft, mit einer ungewöhnlichen Kameraführung, untermalt nit einer fast ständig präsenten -ausgesprochen packenden Filmmusik und einer unglaublichen Reduktion an Dialogen eine Atmosphäre aufzubauen, die vor allem eines ist: Beeindruckend. Die wahre Aussage, wie sinnlos Krieg und selbst größte Pflichterfüllung sind, wird transportiert -wie? das wäre zu viel des Spoilerns, doch sie ahnen es: beeindruckend!