Im dunklen Abnehmerraum des Fabrikanten Dreißiger (Paul Wegener) stehen die armen Weber, um ihre 'Webe' abzuliefern. Es ist immer dasselbe Ritual: Waage - Prüfung - karger Lohn mit Abzug. Über ihre Existenz entscheidet Pfeiffer (Emil Lind), Dreißigers rechte Hand. Als der rothaarige Bäcker (Theodor Loos) dran ist, kommt es zur Auseinandersetzung, und Pfeiffer ruft Dreißiger zu Hilfe. Bäcker bekommt sein Geld, aber in Zukunft keine Arbeit mehr. Der Rest der Weber darf zum halben Lohn weiterarbeiten. Das heißt: Noch weniger Geld, noch mehr Hunger. Da kommt der ehemalige Soldat Moritz Jäger (William Dieterle) aus der Stadt zurück und feuert sie an, mit dem 'Weberlied' auf den Lippen durch das ganze Dorf zu ziehen. Bis hin zu Dreißigers Haus, der mit seiner Familie dem Aufstand gerade noch durch die Hintertür entkommen kann. Nachdem die aufständischen Weber das Haus zerstört haben, geht es weiter ins nächste Dorf, wo die mechanische Weberei steht. Dieser Betrieb halbiert ihren geringen Lohn noch einmal und bedroht die Handweber in ihrer Existenz. Sie stürmen die Fabrik. Nun wird das Militär gegen sie eingesetzt, doch die Weber behalten die Oberhand. Ihr Kampf um das tägliche Brot geht weiter. In 'Die Weber' (1927) von Friedrich Zelnik nach dem Drama von Gerhart Hauptmann.
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In the dark customer room of the manufacturer Dreißiger (Paul Wegener), the poor weavers stand to deliver their 'weaves'. It's always the same ritual: scales - exam - meagre wages with deductions. Pfeiffer (Emil Lind), Dreißiger's right-hand man, decides on her existence. When it's the turn of the red-haired baker (Theodor Loos), an argument ensues, and Pfeiffer calls Dreißiger for help. Baker gets his money, but no more work in the future. The rest of the weavers are allowed to continue working at half wages. That means: even less money, even more hunger. Former soldier Moritz Jäger (William Dieterle) returns from the city and cheers them on to go through the whole village with the 'Weberlied' on their lips. All the way to Dreißiger's house, who barely manages to escape the uprising with his family through the back door. After the rebellious weavers have destroyed the house, we continue to the next village, where the mechanical weaving mill is located. This company halves their low wages once again and threatens the existence of the hand weavers. They storm the factory. Now the military is used against them, but the weavers retain the upper hand. Their struggle for daily bread continues. In 'Die Weber' (1927) by Friedrich Zelnik based on the drama by Gerhart Hauptmann.
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