Das 'Wunderwerk Mensch' ist eine Reise durch den menschlichen Körper im Zyklus eines Erdenlebens. Von unseren allerersten Anfängen, der Zeugung, Geburt, die ersten Babyjahre über unsere Kindheit und Pubertät, der Reifung und dem Alter bis zum Ende unseres menschlichen Daseins und führt uns ins Innere unseres Körpers. Spektakuläre Aufnahmen zeigen, wie er funktioniert, sich entwickelt und verändert, wie unsere Organe, unsere Sinne und unser Gehirn zusammenarbeiten. Die fantastische BBC-Film-Dokumentation macht die Einzigartigkeit des Homo Sapiens deutlich.
Folge 1 'Wie wir wurden was wir sind': So ein menschliches Leben hält viele Überraschungen bereit: Was nach der Geburt aus etwas Fett, Protein, Zucker und 75% Wasser besteht, ist trotzdem das komplexeste Lebewesen des Planeten Erde. Erstaunliche Zahlen eines durchschnittlich 79 Jahre langen Daseins sind, daß wir allein dreieinhalb Jahre mit Essen verbringen, acht Jahre gehören der Arbeit. Wir produzieren 40.000 Liter Urin und unsere Fingernägel wachsen 2 Meter. Wir haben 2.500 Mal Sex mit fünf verschiedenen Partnern und küssen doch nur ganze zwei Wochen. Jede Stunde bildet unser Körper 1 Million neue Zellen und unser Gehirn hat fantastische Strategien, um uns möglichst auf 37 Grad Körpertemperatur stabil zu halten.
Folge 2 'Die Geburt des Lebens': Neun Monate schweben wir erst einmal in einem geradezu schwerelosen Zustand - wie Astronauten im Universum des Mutterleibes. Voraussetzung war die mehr als aufwendige Jagd von 500 Mio. männlichen Spermien auf ein weibliches Ei, das nur 1 Sperma befruchtet - dann macht es sofort alle Schotten dicht. In Sekundenbruchteilen wird jetzt der genetische Code eines neuen Menschen festgeschrieben. Die Zellteilung beginnt. Zugegeben: Der erst mehrwöchige Embryo hat noch wenig Ähnlichkeit mit einem Menschen; aber nach 9 Wochen fängt das Herz an zu schlagen - der Übergang zum Fötus. Dessen faszinierende Entwicklung krönt die Geburt - der Astronaut ist auf der Erde gelandet.
Folge 3 'Die ersten Schritte': Mutter und Baby lernen ständig voneinander. Nach der Geburt stellen sich die Sinnesorgane langsam auf die neue Umgebung ein, wobei vererbte Reflexe helfen, die ersten Wochen zu überbrücken. Verblüffend: Babys tauchen, ohne Wasser zu schlucken. Sieben verschiedene Krabbel-Techniken bringen den neuen Menschen um 2 Km pro Stunde weiter. Winzige Härchen im Ohr steuern den Gleichgewichtssinn, eine wichtige Vorgabe für die Sensation der ersten Jahre: die ersten aufrechten Schritte. Doch schon wartet die nächste riesige Aufgabe: das Sprechen. Bevor er in die Schule geht, hat der Mensch schon viel gelernt.
Folge 4 'Die jungen Wilden': Die Hormone treiben ein teuflisches Spiel mit den Heranwachsenden. Wie bei einer wilden Achterbahnfahrt steuern sie durch die Pubertät - eine Übergangsphase vom Kind zum jungen Erwachsenen, bei der kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. Der Sex erwacht und bringt nicht nur schlaflose Nächte. Östrogen und Testosteron übernehmen das Regiment. Diese faszinierende Entwicklung wird auch mit spektakulären Kamerafahrten durch das Gehirn, die Welt der Hormone im Inneren des Körpers und beeindruckenden Animationen dokumentiert.
Folge 5 'Das Superhirn': Der Kopf ist heisser als der Rest des Körpers. Der Grund: Hier wird einfach mehr Energie verbraucht. Hier sitzt die "Brain Power", das Supergehirn das den Menschen in seiner Blüte allen anderen Lebewesen überlegen macht. 100 Milliarden Neuronen feuern hier ständig elektrische Impulse, die sich mit einer ausgklügelten Chemie die Arbeit teilen. Beide regieren ein Universum, das speichert, steuert und sich auch noch ständig selbst hinterfragt, ganz zu schweigen von seinem unermüdlichen Forscherdrang, der auch vor dem Gehirn selbst nicht halt macht. Natürlich sehen wir nicht durch unsere Augen - nein, die Bilder entstehen erst so richtig im Gehirn. Mit Hören, Fühlen, Riechen ist es nicht viel anders. Funktioniert alles normal, sind wir erwachsen. Aber was ist schon normal?
Folge 6 'Für immer jung': Schön - oder schrecklich - wär's ja. Aber warum wir altern und wie das in unserem Körper passiert wissen wir noch nicht so genau. Veränderungen des Sehvermögens sowie der Haut und natürlich die grauen Haare sind untrügliche Anzeichen dafür, daß auch der Mensch älter wird. Und mag er sich auch noch soviel Mühe geben, den Alterungsprozeß hinauszuzögern, es ist verlorene Liebesmüh. Die Haut wird um 25% dünner, die Östrogen/Testeron-Bilanz der beiden Geschlechter gerät durcheinander, es teilen sich nicht mehr so viele Zellen und auch die Knochen werden brüchiger. Die Informationen aus der Außenwelt kommen über die Sinnesorgane immer dürftiger - Schwerstarbeit für's Gehirn. Obwohl die Lebenserwartung allein im 20. Jahrhundert kräftig gestiegen ist, wird es kein ewiges Leben in diesem Leben geben. Warum? Einige Gründe zeigt dieser Film.
Folge 7 'Im Angesicht des Todes': Der Tod ist Teil des Lebens - aber eigentlich wollen wir mit diesem Teil nichts zu tun haben. Er ist sicher eines der großen Themen, die unsere Gesellschaft tabuisiert und verdrängt. Unwiderruflich ist der Tod aber das Ende des Lebenszyklus eines jeden von uns. "Im Angesicht des Todes" setzt sich offen mit diesem Thema auseinander. Der Film zeigt nicht nur den biologischen Prozess des Sterbens, sondern erzählt auch die Geschichte eines Menschen, der sich der Unvermeidbarkeit des Todes stellt und bewusst Abschied vom Leben nimmt.
Folge 8 'Making of - Aus der Trickkiste der Filmemacher': Unser biologisches Innenleben wird von unserem größten Organ, der Haut feinsäuberlich vor unseren Augen verborgen. Es bedarf neuester endoskopischer Kameratechnik, um durch Röhrensysteme unseres Arterien- und Venensystems zu sausen oder vor Ort die Befruchtung eines weiblichen Eies zu filmen. Mikroskopisch kleine Welten werden durch modernste Mikroskop-Technik und digitale Animation für unsere Sinne erfahrbar. Scanning und Morphing-Techniken machen Bewegungs- und Zeitabläufe deutlich. In bester BBC-Tradition haben sich die Filmemacher größte Mühe gegeben. Die Zielsetzung: Das 'Wunderwerk Mensch' zu entdecken und uns bewußter zu machen. Ist doch unser Körper und Geist das größte Geschenk und Kapital, das jeder auf seinen Lebensweg mitbekommen hat.
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The 'miracle of man' is a journey through the human body in the cycle of an earthly life. From our very first beginnings, conception, birth, the first baby years through our childhood and puberty, maturation and old age to the end of our human existence and leads us into the interior of our body. Spectacular footage shows how it works, develops and changes, how our organs, our senses and our brain work together. The fantastic BBC film documentary makes the uniqueness of Homo Sapiens clear.
Episode 1 'How we became what we are': Such a human life has many surprises in store: What consists of some fat, protein, sugar and 75% water after birth is still the most complex living being on planet Earth. Astonishing figures of an average of 79 years of existence are that we spend three and a half years eating alone, eight years belong to work. We produce 40,000 liters of urine and our fingernails grow 2 meters. We have sex 2,500 times with five different partners and yet we only kiss for two weeks. Every hour, our body creates 1 million new cells and our brain has fantastic strategies to keep us stable at 37 degrees body temperature.
Episode 2 'The Birth of Life': For nine months we float in an almost weightless state - like astronauts in the universe of the womb. The prerequisite was the more than elaborate hunt of 500 million male sperm for a female egg that fertilizes only 1 sperm - then it immediately closes all the hatches. In fractions of a second, the genetic code of a new human being is now codified. Cell division begins. Admittedly, the embryo, which has only been several weeks old, still bears little resemblance to a human; but after 9 weeks, the heart begins to beat - the transition to the fetus. His fascinating development crowns the birth - the astronaut has landed on Earth.
Episode 3 'The First Steps': Mother and baby are constantly learning from each other. After birth, the sensory organs slowly adjust to the new environment, with inherited reflexes helping to bridge the first few weeks. Amazing: Babies dive without swallowing water. Seven different crawling techniques bring the new person forward by 2 km per hour. Tiny hairs in the ear control the sense of balance, an important requirement for the sensation of the first years: the first upright steps. But the next huge task is already waiting: speaking. Before he goes to school, people have already learned a lot.
Episode 4 'The Young Wild Ones': The hormones play a devilish game with the adolescents. Like a wild roller coaster ride, they steer through puberty - a transitional phase from child to young adult in which hardly a stone is left unturned. Sex awakens and not only brings sleepless nights. Estrogen and testosterone take over. This fascinating development is also documented with spectacular tracking shots through the brain, the world of hormones inside the body and impressive animations.
Episode 5 'The Super Brain': The head is hotter than the rest of the body. The reason: more energy is simply consumed here. This is where the "brain power" is located, the super brain that makes humans superior to all other living beings in their prime. Here, 100 billion neurons constantly fire electrical impulses, which share the work with sophisticated chemistry. Both govern a universe that stores, controls and constantly questions itself, not to mention its tireless urge to explore, which does not stop at the brain itself. Of course, we don't see through our eyes - no, the images are only really created in the brain. It's not much different with hearing, feeling, smelling. If everything works normally, we are adults. But what is normal?
Episode 6 'Forever Young': It would be nice - or terrible - after all. But why we age and how it happens in our body we don't yet know exactly. Changes in eyesight and skin and, of course, gray hair are unmistakable signs that humans are also getting older. And no matter how much effort he makes to delay the aging process, it is a lost labor of love. The skin becomes 25% thinner, the estrogen/testerone balance of the two sexes becomes confused, not as many cells divide and the bones also become more brittle. The information from the outside world comes through the sensory organs more and more meagre - hard work for the brain. Although life expectancy has risen sharply in the 20th century alone, there will be no eternal life in this life. Why? This film shows some reasons.
Episode 7 'In the Face of Death': Death is part of life - but actually we don't want to have anything to do with this part. It is certainly one of the big topics that our society taboos and represses. But death is irrevocably the end of the life cycle of each of us. "In the Face of Death" deals openly with this topic. The film not only shows the biological process of dying, but also tells the story of a person who faces the inevitability of death and consciously says goodbye to life.
Episode 8 'Making of - From the filmmakers' bag of tricks': Our biological inner life is neatly hidden from our eyes by our largest organ, the skin. It takes the latest endoscopic camera technology to whiz through tube systems of our arterial and venous system or to film the fertilization of a female egg on site. Microscopically small worlds can be experienced by our senses through state-of-the-art microscope technology and digital animation. Scanning and morphing techniques make movement and time sequences clear. In the best BBC tradition, the filmmakers have gone to great lengths. The objective: to discover the 'miracle of man' and to make us more conscious. After all, our body and mind are the greatest gift and capital that everyone has received on their path through life.
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