Kanji Watanabe (Takashi Shimura) hat ein Leben in treuen Diensten bei einer städtischen Beschwerdestelle gearbeitet und freut sich auf die Pensionierung, als er erfährt, dass er an Magenkrebs leidet und nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Nachricht rückt ihm ins Bewusstsein, wie sehr er sein Leben an die Bürokratie vergeudet hat und wie wenig sein eigener Sohn sich um ihn kümmert. Kanji Watanabe will endlich sein Leben genießen, so gut das eben noch geht. Er taucht ein ins Nachtleben, trinkt, spielt, tanzt und merkt, dass ihn das alles nicht weniger einsam macht. Als er mit einer neu gewonnenen Freundin im Kaffeehaus sitzt, in dem eine Geburtstagsfeier stattfindet, erinnert sich Watanabe an einige Frauen aus einem armen Stadtviertel, die für ihre Kinder einen Spielplatz beantragt hatten. Jetzt will er den Spielplatz verwirklichen helfen, und er kämpft gegen die Widerstände jener Bürokratie, die er selber ein Leben lang mit geprägt hat, um seinem Leben noch einen Sinn zu geben...
Das Filmbild des schaukelnden Mannes auf dem verschneiten Spielplatz strahlt viel von der inneren Wärme des japanischen Filmklassikers 'Ikiru - Einmal wirklich leben' (1952) aus. Regisseur Akira Kurosawa war immer wieder darauf bedacht, durch seine Filme das menschliche Wesen in seinen Grundzügen zu erforschen. Der alte Beamte in 'Ikiru', der erfährt, dass er bald sterben wird, entdeckt das Leben.
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Kanji Watanabe (Takashi Shimura) has worked a life of loyal service at a municipal complaints office and is looking forward to retirement when he learns that he is suffering from stomach cancer and has only a few months to live. The news makes him aware of how much he has wasted his life on bureaucracy and how little his own son cares for him. Kanji Watanabe finally wants to enjoy his life as best he can. He immerses himself in the nightlife, drinks, plays, dances and notices that all this does not make him any less lonely. As he sits with a new girlfriend in the coffee house where a birthday party is taking place, Watanabe remembers some women from a poor neighbourhood who had applied for a playground for their children. Now he wants to help realize the playground, and he fights against the resistance of the bureaucracy that he himself helped shape all his life in order to give his life meaning...
The film image of the swinging man on the snowy playground radiates much of the inner warmth of the Japanese film classic 'Ikiru' (1952). Director Akira Kurosawa has always been anxious to explore the human being in its basic features through his films. The old official in 'Ikiru', who learns that he will soon die, discovers life.
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