Deutscher Filmpreis 2018

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2018

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   30.04.2018
Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2018

Die begehrte 'LOLA' Statue © Deutsche Filmakademie e.V.
Die begehrte 'LOLA' Statue © Deutsche Filmakademie e.V.
Am 27. April 2018 war es wieder soweit: Der Deutsche Filmpreis wurde an Deutschlands besten Filme und DarstellerInnen im Palais am Funkturm in Berlin verliehen! Die LOLA, wie die goldene Statue heißt, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den Deutschen Film. Sie wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, im Rahmen einer glamourösen Gala verliehen, nachdem die beinahe zweitausend Mitglieder der Deutschen Filmakademie aus allen künstlerischen Sparten der Filmbranche über die Gewinner abgestimmt haben.
Iris Berben und Edin Hasanovic © Deutsche Filmakademie e.V.
Iris Berben und Edin Hasanovic © Deutsche Filmakademie e.V.
Wie die Deutschen Filmakademie auf ihrer Homepage verkündete, durften im Berliner Palais am Funkturm diesmal gleich zwei Gastgeber durch die Gala führen, die am gleichen Abend um 22 Uhr in der ARD ausgestrahlt wurde: die Filmakademie- Präsidentin Iris Berben und dazu Edin Hasanovic, der als Moderator seine Entertainer-Qualitäten unter Beweis stellen durfte.

Die künstlerische Leitung der Show lag dieses Jahr in den Händen von Sherry Hormann: "Eine echte Herausforderung - ja - sitzen an dem Abend doch unterschiedlichste Fantasien zum Film im Publikum und vor dem Fernseher. Vielleicht schaffen wir an diesem Abend ein Gefühl von wir - wir in unserer Unterschiedlichkeit und gemeinsamen Liebe für Film. Ich freue mich über einen wundervollen Reigen an Frauen und Männern und Männern und Frauen, die uns darin unterstützen - allen voran Iris und Edin - so verschieden und genau deshalb."
Abräumer des Abends, das darf schon vor der unten folgenden Zusammenstellung aller Gewinner verraten werden, war das Romy- Schneider-Biopic 3 Tage in Quiberon von Regisseurin Emily Atef, das bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Filmpreises nach 10 Nominierungen in sagenhaften 7 Kategorien mit einer LOLA ausgezeichnet wurde, darunter als 'Bester Spielfilm in Gold', für die beste Regie (Emily Atef), die beste weibliche Hauptrolle (Marie Bäumer), die beste weibliche Nebenrolle (Birgit Minichmayr), die beste männliche Nebenrolle (Robert Gwisdek), die beste Kamera/Bildgestaltung (Thomas W. Kiennast) und die beste Filmmusik (Christoph M. Kaiser & Julian Maas).

Und hier sind sie jetzt versammelt! Die stolzen Preisträger der LOLAS 2018:

Bester Spielfilm

SPIELFILM IN GOLD:
3 Tage in Quiberon von Emily Atef

SPIELFILM IN SILBER:
Aus dem Nichts von Fatih Akin

SPIELFILM IN BRONZE:
Western von Valeska Grisebach


Bester Dokumentarfilm

Gewinner: Beuys von Andres Veiel

Weitere Nominierte: Das Kongo Tribunal von Milo Rau und Taste of Cement - Der Geschmack von Zement von Ziad Kalthoum


Bester Kinderfilm

Gewinner: Amelie rennt von Tobias Wiemann

Nominiert: Die kleine Hexe von Michael Schaerer.


Bestes Drehbuch

Gewinner: Aus dem Nichts Drehbuch von Fatih Akin mit Hark Bohm

Weitere Nominierte: Casting Drehbuch von Nicolas Wackerbarth mit Hannes Held und Das schweigende Klassenzimmer Drehbuch von Lars Kraume


Beste Regie

Gewinner: Emily Atef für 3 Tage in Quiberon

Weitere Nominierte: Fatih Akin für Aus dem Nichts und Valeska Grisebach für Western

Bild links: Gewinnerin Marie Bäumer in 3 Tage in Quiberon © Prokino Bild Mitte: Diane Kruger in Aus dem Nichts © Warner Bros. Bild rechts: Kim Riedle in Back for Good © NFP neue film produktion
Bild links: Gewinner Franz Rogowski in In den Gängen © Zorro Film Bild Mitte: Oliver Masucci in HERRliche Zeiten © Concorde Filmverleih Bild rechts: Andreas Lust in Casting © Piffl Medien
Bild links: Gewinnerin Birgit Minichmayr in 3 Tage in Quiberon © Prokino Bild Mitte: Corinna Kirchhoff in Casting © Piffl Medien Bild rechts: Sandra Hüller in In den Gängen © Zorro Film
Bild links: Gewinner Robert Gwisdek in 3 Tage in Quiberon © Prokino Bild Mitte: Charly Hübner in 3 Tage in Quiberon © Prokino Bild rechts: Alexander Fehling in Der Hauptmann © Weltkino

Beste Kamera / Bildgestaltung

Gewinner: Thomas W. Kiennast für 3 Tage in Quiberon

Weitere Nominierte: Rainer Klausmann für Aus dem Nichts, Jens Harant für Das schweigende Klassenzimmer, Peter Matjasko für In den Gängen sowie Christoph Krauss für Manifesto.

Bester Schnitt

Gewinner: Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer für Beuys - Weitere Nominierte: Michal Czarnecki für Der Hauptmann sowie Jan Ruschke für Es war einmal Indianerland.

Bestes Szenenbild

Gewinner: Erwin Prib für Manifesto - Weitere Nominierte: Erwin Prib für Jugend ohne Gott sowie Josef Sanktjohanser für Zwei Herren im Anzug.

Bestes Kostümbild

Gewinnerin: Bina Daigeler für Manifesto - Weitere Nominierte: Esther Walz für Das schweigende Klassenzimmer sowie Maurizio Millenotti und Gianni Casalnuovo für The Happy Prince.

Bestes Maskenbild

Gewinner: Morag Ross und Massimo Gattabrusi für Manifesto - Weitere Nominierte: Ljiljana Müller und Hanna Hackbeil für 3 Tage in Quiberon sowie Heike Merker für Der Mann aus dem Eis.

Beste Filmmusik

Gewinner: Christoph M. Kaiser und Julian Maas für 3 Tage in Quiberon - Weitere Nominierte: Ulrich Reuter und Damian Scholl für Beuys, Martin Todsharow für Der Hauptmann sowie Ali N. Askin für Teheran Tabu.

Beste Tongestaltung

Gewinner: André Bendocchi Alves, Eric Devulder und Martin Steyer für Der Hauptmann - Weitere Nominierte: Joern Martens, Martin Steyer und Kai Tebbel für 3 Tage in Quiberon sowie Gregor Bonse, Thomas Neumann und Marc Parisotto für Der Mann aus dem Eis.
Pressematerial zum Deutschen Filmpreis Die Preisträger 2018 © Deutsche Filmakademie e.V.