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Kritiken von "Der_Dude" aus

31 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Feinde - Hostiles
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 18.10.2018
    Was auf den ersten Blick als Edelwestern daher kommt, der differenzieren und mit den gängigen Klischees aufräumen will, entpuppt sich schnell als von Weißen dominierte Massenware. Auch wenn man Rosamund Pike die gebrochene Witwe glaubhaft abnimmt, symbolisiert sie doch wie so oft das weiße, durch die Grausamkeit der Ureinwohner gebeutelte Opfer. Über Chief Yellow Hawk und seine Leute erfährt man so gut wie nichts und wenn doch, nur aus Erzählungen die auf den Erlebnissen Blockers beruhen. Apropos Blocker: während mich Bale als abgestumpfter Veteran anfangs noch überzeugen konnte, wirkt seine Wandlung vom Indianerhasser zum Menschenfreund einfach unglaubhaft. Umso überzeugender waren da der kampfesmüde Weggefährte, oder der West Point-Neuling, der am Töten zweifelt.

    Abgesehen von der einseitigen und halbherzigen Inszenierung muss die Frage erlaubt sein, ob der Ami seine eigene Geschichte nicht kennt, oder ob hier einfach nur schlampig gearbeitet wurde. Nur so lässt sich erklären, dass Chief Yellow Hawk beim Massaker am Wounded Knee dabei war und gleichzeitig in einem Gefängnis in New Mexico sitzt. Solche Pannen gehen gar nicht!

    Fazit:

    "Hostiles-Feinde" als einen schlechten Film zu bezeichnen wäre falsch, denn er hat seine großen Momente. Ein Meisterwerk ist er allerdings auch nicht. Dafür fehlt es einfach an Spannung und Unterhaltung. Kennern der amerikanisch-/indianischen Geschichte dürfte der Film auf Grund der Unachtsamkeiten allerdings hier und da sauer aufstoßen.
  • Brimstone
    Erlöse uns von dem Bösen. Die epische Geschichte einer großen Heldin.
    Western, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 06.08.2018
    Wer hier einen typischen Western erwartet, sollte um "Brimstone" einen weiten Bogen machen. Es handelt sich eher um einen Rache-Thriller, der wie die meisten Genre-Vertreter unter der Banalität des eigenen Plots leidet. Um davon abzulenken, inszeniert man ein Pseudo-Epos in nicht chronolog. Reihenfolge & in 4 Kapitel unterteilt. Das mag dem Ganzen einen künstlerischen Anstrich geben, macht ihn aber vorhersehbar. Man setzt auf Schockmomente, eröffnet unnütze Handlungsstränge & lässt die Protagonisten Dinge tun, die jeder Logik entbehren. Zudem wurde der Film als feministischer Western beworben. Dem kann ich nur zum Teil zustimmen. Ja, der Film wird von starken Frauen getragen, die an ihrem Schicksal nicht zerbrechen. Andererseits zelebriert Koolhoven die Gewalt gegen Frauen regelrecht, die ausnahmslos in die Opferrolle gedrängt & auf ekelhafte Weise als Nutzfleisch zur Schau gestellt werden. Auch als Kritik am relig. Fanatismus funktioniert "Brimstone" nicht, da ein einzelner Irrer, der unter dem Deckmantel des Willen Gottes foltert, schändet & mordet nicht als Kritik an der Kirche insgesamt gesehen werden kann. Was ist also von diesem Werk zu halten? Ich weiß es nicht! "Brimstone" trifft wie ein Hammer in die Magengrube, was vor allem der großartigen Leistung der Darsteller zu verdanken ist. Hinzu kommt eine beklemmende Atmosphäre, wie ich sie nur selten erlebt habe. Leider gibt es aber immer wieder Momente, in denen man sich fragt, ob man das alles noch ernstnehmen soll.
  • Der seidene Faden
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 28.06.2018
    Wenn man es poetisch ausdrücken will, könnte man diesen Film mit einem Gemälde vergleichen. Ein Gemälde, bei dem jeder Pinselstrich sitzt & bei dessen Betrachtung man den Hut vor der Leistung des Künstlers zieht. Für mich ist er am Ende leider zum "Röhrenden Hirsch" geworden. Handwerklich auf höchstem Niveau, bei näherer Betrachtung aber zu bieder & blutleer, was vor allem am Drehbuch liegt & nicht an der Leistung der Schauspieler. Daniel Day-Lewis bringt den Exzentriker mit Hang zum Autismus briliant rüber. Über die Besetzung von Vicky Krieps als seine Muse, die das innere Gerüst des "Genies" zu durchbrechen versucht, kann man geteilter Meinung sein. Anderson versucht hier zusammenzuführen, was nicht zusammengehört & das merkt man dem Film leider auch an. Unterhalten fühlte ich mich zu keiner Zeit, da die Hauptfiguren keine Entwicklung durchleben & alles daran setzen, in dieser skurilen Beziehung die Oberhand zu gewinnen. Wenn es dann doch mal "menschelt", fallen beide sofort in alte Verhaltensmuster zurück und alles beginnt von vorn. Vor allem im letzten Drittel werden die Neurosen die Woodcock ausgiebig pflegt anstrengend und nahezu grotesk. "Der seidene Faden" wird für viele ein Meisterwerk sein & für viele das genaue Gegenteil. Auch ich tue mich mit einer abschließenden Bewertung schwer. Ein cineastischer Leckerbissen ist der Film auf jeden Fall. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Leider konnte mich die Hassliebe zwischen Alma und Reynolds nicht fesseln.
  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
    Drama, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 25.06.2018
    Hype Hype Hurra!!!

    Man nehme ein geschändetes Mordopfer, eine Hauptdarstellerin auf Steroiden, die nur einen Gesichtsausdruck drauf hat und ein "F-Wort" nach dem anderen raushaut, ne rassistische Flachzange, die sich vom Saulus zum Paulus wandelt, einen totkranken Good-Cop, einen schwarzen Polizeichef und einen Kleinwüchsigen um politisch korrekt zu bleiben, jede Menge Logiklöcher, die man nicht übersehen kann und heraus kommt einer der bisher besten Filme des Jahres! Hollywood scheint echt am Ende zu sein!

    Naja, immerhin gibts für jedes "Billboard" einen Stern.
  • Detroit
    Zeit für die Wahrheit.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 13.06.2018
    Nach "The Hurt Locker" und "Zero Dark Thirty", den Lobeshymnen und dem Trailer, hatte ich bei "Detroit" ein gutes Gefühl. Tja, so kann man sich irren! Einerseits ist der Film zu lang geworden, was sich gerade am Anfang zeigt. Eine knappe Stunde schaut man der schwarzen Bevölkerung dabei zu, wie sie ihr eigenes Viertel zerlegt. Das größte Problem ist aber, dass Kathryn Bigelow ihren Hauptdarstellern keine Chance gibt zu spielen, indem sie sie eine weitere Stunde stumm vor einer Wand stehen lässt, während immer wieder die selben Fragen gestellt werden. Die juristische Aufarbeitung am Ende ist viel zu oberflächlich und kann auch nichts mehr retten. Aber ich will "Detroit" nicht total zerreißen, denn trotz misslungener Umsetzung differenziert der Film durchaus. So gibt es nicht nur weiße Rassisten und schwarze Opfer, sondern Korruption auf beiden Seiten und Einzelne, die in einer angespannten Situation Öl ins Feuer gegossen und so einen Einsatz ausgelöst haben, der komplett aus dem Ruder gelaufen ist.

    Für mehr als zwei Sterne reicht es leider trotzdem nicht, da man Spannung und Unterhaltung vergeblich sucht.
  • Aus dem Nichts
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 08.06.2018
    Ich bin kein Fan des deutschen Kinos, aber nachdem unser Beitrag für die Goldkugel von der Kritik derartig abgefeiert wurde habe ich nun doch einen Blick riskiert. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber was ich zu sehen bekam, war allenfalls ein besserer Tatort. Klar, Diane Kruger hat ihre großen Momente, was soll sie aber machen, wenn das Drehbuch nichts hergibt? Statt dem Zuschauer die Chance zu geben eine Beziehung zu den Akteuren aufzubauen, haut Akin den einzigen Schlüsselmoment gleich zu Beginn raus. Was folgt ist der Versuch, das Publikum in eine bestimmte Richtung zu lenken. In diesen Momenten der Betroffenheit lässt er immer wieder den Erklärbär von der Kette, um auch dem Dümmsten zu zeigen worum es ihm geht. Am deutlichsten im Gerichtssaal, als die tödlichen Verletzungen des Jungen in all ihren grausamen Details verlesen werden. Aber worum geht es Akin wirklich? Darum, dass rechter Terror furchtbar ist? Ich hoffe wir sind uns einig, dass jeder ideologische Machtanspruch zu verurteilen ist, egal aus welcher Ecke er kommt! Darum, dass unsere Justiz und unsere Behörden auf dem rechten Auge blind sind? Populistisch und Gefährlich! Kann es nicht einfach sein, dass unser Rechtsstaat funktioniert, ob uns das nun immer passt oder nicht? Was wollen wir tun, wenn Frau Z. demnächst womöglich freigesprochen wird?

    Um sich treu zu bleiben, MUSS im Abspann NATÜRLICH der Bezug zum NSU her. Da ist er wieder, der Erklärbär!
  • Dunkirk
    Dünkirchen - Das Ereignis, das unsere Welt verändert hat.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 30.12.2017
    Leider bildet "Dunkirk" den Höhepunkt eines katastrophalen Kinojahres. Zu steril wirkt der Schauplatz des größten militärischen Desasters der britischen Geschichte. Dafür, dass während der "Operation Dynamo" über 300.000 Mann evakuiert wurden & der größte Teil des Kriegsmaterials zurückgelassen werden musste, ist der Strand erstaunlich leergefegt. Auch das zerbombte Dünkirchen hat im Film keinen Kratzer. Und in der Luft? Da sehen wir Tom Hardy der gegen deutsche Jagdbomber & mit dem eigenen Sprit kämpft. Insgesamt wirkt alles so, als hätten die britischen & französischen Soldaten am Strand weitesgehend ihre Ruhe gehabt.

    Hinzu kommt die komplexe Erzählstruktur. Grundsätzlich finde ich die Idee, gleiche Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen genial. Leider hat die Art & Weise wie Nolan diese Idee umsetzt bei mir nur für Verwirrung gesorgt. Auch hält sich Nolan nicht immer an seine eigenen Prinzipien. Einerseits will er das Geschehen so nüchtern & emotionslos wir nur möglich zeigen, andererseits stellt er einzelne Charaktere immer wieder vor moralische Entscheidungen. Am Ende gipfelt das Ganze dann so in Kitsch & Pathos, dass es abgedroschener nicht geht.

    Fazit:

    "Dunkirk" pfeift auf historische Fakten & will nicht mehr als durchgestyltes Arthouse sein. Spannung & Dramaturgie sucht man hier vergebens. Seit "Batman" hat Nolan nichts großes mehr abgeliefert. Eigentlich kann es dann ja nur noch besser werden.
  • Silence
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 28.09.2017
    Was für ein Filmjahr!

    Eine Gurke jagt die Nächste. "Silence" reiht sich da wunderbar ein, was vor allem daran liegt, dass der Film einem in jedem zweiten Satz das Holzkreuz vor den Latz knallt. Entscheidende Fragen werden nicht gestellt. Ist es nicht so, dass Christen Muslime töten, Muslime Christen töten & Buddhisten Muslime töten? Ist Religion nicht immer auch Ideologie? Warum konnte das Christentum in Japan zum Einen auf fruchtbaren Boden fallen & zum Anderen so vehement verfolgt werden? Lag es an der Religion alleine, oder wurde viel mehr der Einfluss der westlichen Welt & der Kirche als Institution gefürchtet? Statt die kulturellen Eigenheiten & Gegensätze herauszuarbeiten, treffen unsere beiden Jesuiten auf Christen im Untergrund & man ist sich einig, für seinen Glauben bis in den Tod zu gehen. Missionarische Überzeugungsarbeit ist gar nicht mehr nötig.

    Auch handwerklich ist "Silence" schwach. Man musste wohl ein zu großes Projekt mit einem zu kleinen Budget wuppen. Die Landschaftsaufnahmen vom "feuchten", "versumpften" Japan (Taiwan) sind toll. Auf der anderen Seite sind die Bilder zu gestylt & die CGI-Effekte enttäuschend. Hinzu kommen platte Dialoge & in meinen Augen ein fehlbesetzter Andrew Garfield & Liam Neeson. Ich wurde den Eindruck nicht los, dass Scorsese bei Malick abschauen wollte, ohne dessen Niveau zu erreichen. Wenn das alles ist, was nach 30 Jahren Vorarbeit von seinem Herzensprojekt übrig bleibt, dann gute Nacht!

    Ein Hoch auf die Religion!
  • Hacksaw Ridge
    Die Entscheidung
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 13.07.2017
    Ideenloser Krawallporno!

    Gleich zu Beginn tauchen wir ab in Desmonds Kindheit und Jugend, um zu ergründen, was diesen jungen Mann umtreibt. Wir erleben häusliche Gewalt, werden Zeuge, wie Doss seine spätere Frau kennenlernt und gehen mit ihm durch die Grundausbildung. Da er aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe verweigert, wird er schließlich angeklagt, aber bald darauf freigesprochen. An der japanischen Front erwartet den Zuschauer die Hölle auf Erden und spätestens hier, verkommt "Hacksaw Ridge" zur plumpen Massenware. Der von Gewalt bessene Gibson präsentiert dem Zuschauer eine Choreographie des Todes, die an die Anfangssequenz von "Der Soldat James Ryan" erinnern soll, ohne die Emotionalität seines Vorbildes ansatzweise zu erreichen. Inmitten von weggeballerten Gesichtern, zerfetzten Körpern und brennenden Soldaten, sehen wir Doss, der wahrlich Überragendes leistet, um möglichst viele seiner Kameraden zu retten. Hier wird es problematisch. Indem Gibson seine Hauptfigur gottgleich inszeniert, macht er alle anderen eindimensional und zum bloßen Kanonenfutter (die Japaner sowieso). Da verwundert auch nicht die Schlussszene, die einer Auferstehung gleicht.

    Mit "Hacksaw Ridge", hat Gibson nen richtig dicken Bock geschossen. Der Film hält keinem Fakten-Check stand und wird der Leistung des wahren Desmond Doss nicht gerecht. Auch handwerklich kann der Film mit anderen Genrevertretern nicht mithalten, was nicht zuletzt an den unterirdisch schlechten CGI-Effekten liegt.
  • Die Taschendiebin
    Solange du lügst.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 07.07.2017
    Für Cineasten sicherlich ein Leckerbissen

    "Die Taschendiebin" ist einer dieser Filme, an dem sich die Geister scheiden. Während er für die Einen ein Meisterwerk ist, werden die Anderen verwundert den Kopf schütteln. Obwohl die schauspielerische Leistung, das Flair und die Ausstattung durchweg überzeugen, konnte mich der Film nicht vollends in seinen Bann ziehen. Park Chan-wook versteht sein Handwerk, aber es ist einer dieser Filme, die vor allem von ihrem Twist leben. Die Wendungen und Irreführungen sind großartig, aber bis dahin muss man einige Längen überstehen. Bis zum großen Aha-Effekt windet sich der Film zwischen Gewalt, Klamauk und Sex und kratzt dabei arg an der Grenze zum Kitsch. Wenn es ans Eingemachte geht laden Ausdrücke wie "südliche Pforte" schon zum Fremdschämen ein. Vielleicht ist es aber auch so, dass das weibliche Publikum eher einen Zugang zu diesem Film findet, da die Geschichte nun mal von zwei Frauen getragen wird und die männlichen Protagonisten nicht unbedingt als Identifikationsfiguren taugen. Sehenswert ist "Die Taschendiebin" trotzdem, nicht zuletzt wegen des Finales.
  • Jackie
    Die First Lady
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 04.07.2017
    Unentschlossen und ermüdend

    Was vielversprechend beginnt, schlägt spätestens nach einer halben Stunde in Heiligenverehrung und Langeweile um. Ich hatte das Gefühl, dass die Macher selbst nicht genau wussten, was sie eigentlich zeigen wollten. Zugegeben, man bekommt vor allem durch die Leistung von Natalie Portman einen beklemmenden Eindruck davon, was in Dallas passiert ist. Bei aller Tragik muss ich sagen, dass die Betroffenheit in der "Jackie" zergeht, ab einem gewissen Punkt nur noch nervt. Noch während des Films habe ich mir über die gelungenen Aspekte Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss, dass man wenigstens das Attentat nicht übermäßig ausgeschlachtet hat. Gegen Ende des Films wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Noch nie wurden die Schüsse auf Kennedy so eindringlich gezeigt wie hier. Vielleicht hat man gemerkt, dass man sich vergaloppiert hat und wollte dem Mainstream-Publikum entgegenkommen. Schade!

    Fazit:

    Der Unterhaltungswert von "Jackie" geht gegen Null und taugt weder als Biopic, noch als Politfilm. Eingefleischte Cineasten können diesem Film vielleicht irgendetwas abgewinnen. Bei mir reicht es leider nur für zwei Sterne!
  • Snowden
    Der sicherste Ort ist die Flucht.
    Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Der_Dude" am 01.06.2017
    All jene, die die letzten fünf Jahre konsequent Winterschlaf gehalten haben oder aus anderen Gründen am politischen Weltgeschehen nicht teilhaben konnten, können einen Blick riskieren. Für alle anderen dürfte sich der Gewinn an neuen Erkenntnissen in Grenzen halten. Die schauspielerische Leistung ist durch die Bank gut. Der Hinweis zu Beginn des Films darauf, dass die Ereignisse aus Gründen der Unterhaltung dramatisiert dargestellt sind, sagt eigentlich alles. Trotzdem bleibt die Spannung auf der Strecke.

    Von mir gibts drei Sterne und die Empfehlung, sich lieber die Oscar-prämierte Doku "Citizenfour" von Laura Poitras anzusehen. Lohnt sich!