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Kritiken von "Sordon" aus

143 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Until Death
    Zeit der Rache... Zeit zu sterben.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 01.03.2009
    Die neuen Van Damme Filme haben ja nicht wirklich einen herausragenden Ruf und sind eher für ihre B-Movie Qualität bekannt als für geballte Aktion. Anders in "Until Death" in dem der ins Alter gekommene Van Damme endlich mal eine Rolle spielt, die seinem Alter gerecht wird!

    Zu der Story: Anthony Stowe (Jean-Claude Van Damme), ein Drogen-Cop, ist wie besessen von der Jagd auf Gabriel Callaghan (Stephen Rea), seinen Ex-Partner, der längst die Seiten gewechselt hat und in der Unterwelt von New Orleans eine große Nummer ist. Bei seinem Feldzug hat er die eigenen dunklen Flecken in der Vergangenheit vergessen und spielt sich nach außen als der große Vorkämpfer für Sauberkeit in der Polizei auf und schreckt auch nicht davor zurück, einen kurz vor der Pension stehenden Kollegen wegen einer Kleinigkeit ans Messer zu liefern. Doch der einsame Kampf hat aus Stowe ein paranoides Wrack gemacht. „Entspannung“ zwischen der Jagd sucht er in der Vergewaltigung von Prostituierten und im Heroin, welches er bekämpfen sollte, dem er aber verfallen ist. Dann steht er eines Nachts endlich Callaghan gegenüber, doch dieser jagt ihm eine Kugel in den Kopf...

    In "Until Death" spielt Van Damme keinen durch die Luft wirbelnden Kickboxer, wie wir es auch einigen Filmen mit ihm gewohnt sind, sondern passt seine Rolle viel mehr seinem Alter an. Er verzichtet völlig auf diesen Kampfstil, was seine Rolle und das Alter wirklich glaubhaft macht. Zudem beschert der Regisseur ihm viele ruhigere, nachdenkliche und auch emotionale Szenen, in welchen schauspielerisches Talent gefragt ist, was er vollkommen meistert.

    Die Story ist zwar nicht der ausschlaggebende Pluspunkt in "Until Death", aber im Vergleich zu seinen letzten Filmen eher überdurschnittlich.

    Fazit: "Until Death" kann sich wirklich als gelungener Van Damme Film behaupten. Allerdings könnte ein Problem auf den etwas anderen Van Damme Film kommen: Die Hardcore-Fans von Van Damme, welche die Aktion- und Kampfszenen von ihm bewundern, könnten enttäuscht werden, da diese nicht mehr in dieser Anzahl in "Until Death" vorhanden sind, was jedoch keineswegs schlecht ist! Denn auch wenn einige blutige und aktionreiche Schußwechsel vorhanden sind, liegt der Schwerpunkt eher auf das Cop-Drama. Dessen sollte man sich bewusst sein, dann wird man seinen Spaß mit dem besten Van Damme seit sehr langer Zeit haben! 4 Sterne!
  • The Shepherd
    Ein Mann wird für Gerechtigkeit sorgen...
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 01.03.2009
    In "The Shepherd" sorgt der in die Jahre gekommene Jean Claude Van Damme mal wieder für ordentlich Aktion.

    Zu der Story: Von der Mordkommission in New Orleans lässt sich Jack Robideaux (Jean-Claude Van Damme) auf eigenen Wunsch zur mexikanisch-amerikanischen Grenzpolizei versetzen. Dort hat man gerade alle Hände voll zu tun. Denn ehemalige US-Elitesoldaten wollen nun Kohle machen, nachdem sie in Afghanistan dienten und das Gefühl haben, dass „Uncle Sam“ ihnen nicht genug dafür gedankt hat. Daher sind sie ins Drogengeschäft eingestiegen und bringen den schmutzigen Stoff auf ganz perfide Weise über die Grenze. Doch genau das zu stoppen, ist die Aufgabe, die sich Robideaux gestellt hat.

    "The Shepherd" ist zwar keineswegs mit "Until Death", in dem Van Damme ebenfalls mitgewirkt hat, zu vergeichen, da er inhaltlich sowie schauspielerisch unterlegen ist, dennoch überragt er die Van Damme Misserfolge der letzten Jahre.

    Die Story ist auch nichts Neues, schon x-mal gesehen. Da haben wir dann den gebrochenen Charakter, den die Vergangenheit jagt und der auf seiner persönlichen Vendetta ist. Nur eine Besonderheit bietet sie, der Held schleppt einen Hasen mit sich herum, was den Film jedoch keineswegs an Niveau austockt.

    Spannung baut sich teilweise nur schwer auf, wodurch der Zuschauer leicht das Interesse verliert. Die Kampfzenen lassen sich jedoch sehen, sind aber leider viel zu wenig vertreten... Auch die Nebenrollen zeigen nur selten ihr potenzial. Erwähnenswert wäre der eigentliche Finalkampf zwischen Van Damme und Scott Adkins, der das eigentliche Hightlight dieses Filmes darstellt. Doch leider ist dieses Highlight in diesem Film einmalig.

    Fazit: Bei allen Kritikpunkten ist "The Shepherd" keineswegs schlecht. Man hätte nur wesentlich mehr aus diesem noch überdurschnittlichen Van Damme Film herausholen können, indem man z.B. mehr Kampfszenen eingefügt hätte und mehr auf die Personen eingegangen wäre. Van Damme Fans werden trotz allem begeistert sein. Doch alle anderen sollten von "The Shepherd" nicht zu viel erwarten. 3 Sterne.
  • Shoot 'Em Up
    Kein Name, keine Vergangenheit, nichts zu verlieren.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 28.02.2009
    Die Story: Einsam an einer Bushaltestelle sitzend und an einer Möhre nagend beobachtet Mr. Smith (Clive Owen), wie eine schwangere Frau (Ramona Pringle) von Killern gehetzt wird. Ohne lange zu zögern, mischt sich der grimmige Mann ein. Trotz seines beherzten Eingreifens kann er die Frau nicht retten – dafür aber das Baby, das während des bleihaltigen Feuergefechts auf die Welt kommt. Eigentlich ist Mr. Smith ja Einzelgänger, doch angesichts dieses unschuldigen Geschöpfs zeigt sich der weiche Kern hinter der harten, abweisenden Schale. Doch was nun? Überall schießwütige Gangster, deren Boss Hertz (Paul Giamatti) ein augenscheinlicher Fiesling ist, der ausschließlich den Tod des Neugeborenen im Auge zu haben scheint. Mr. Smith beschließt, zunächst einmal die Hure Donna (Monica Bellucci) um Rat zu fragen. Hatte die nicht auch noch etwas Milch übrig?

    Schon der Auftakt ist furios und wird die Meisten in seinen Bann ziehen. Und auch was sich im Folgenden vor den Augen des Zuschauers abspielt, muss in Sachen Action keinen Vergleich fürchten.

    Die schauspielerische Leistung von Clive Owen als Mr. Smith, der teilweise so liebeswürdig und doch knallhart rüberkommt ist einmalig. Auch die Hure Donna spielt souverän und ist toll anzusehen. Das Highlight des Trios ist aber sicherlich Giamatti, der den ekligen Fiesling mit einer solchen Inbrunst spielt, dass es ein Fest ist. Zum Gelingen des Films sind die drei und ihre vereinnahmende Spielfreude schon die halbe Miete.

    Die andere Hälfte kommt mit zahlreichen gute dargstellten Aktionzenen kombiniert mit wirklich genialen Redgieeinfällen. Natürlich entsprechen die Szenen nicht immer der Logik, doch das sollte man anhand dieser tollen Effekten verkraften können.

    Fazit: Wer "Crank" mag wird "Shoot 'Em Up" lieben! Wer geballte Aktionfilme mit wenig Logik mag wird mit diesem Film vollkommen zufrieden gestellt! 4 Sterne
  • Cube 2 - Hypercube
    Die neue Dimension der Angst!
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 28.02.2009
    Der Zuschauer erwartet bei "Cube 2: Hypercube" eine Fortsetzung von dem gelungenen "Cube", bei dem die restlichen offenen Fragen beantwortet werden, wird aber einen komplett anders dargstellen "Cube" sehen.

    "Cube 2" spielt zwar erneut in dem labyrinthischen Würfelsystem, das um eine Dimension erweitert wurde, aber inhaltlich ist der Schwerpunkt anders gesetzt. Standen in "Cube" noch die fiesen Todesfallen der Räume im Kern des Interesses, so dominiert im Sequel die Thrillerhandlung um die Drahtzieher des Ganzen.

    Zwar erwarten die Insassen auch Gefahren, doch nicht in Form von Raumfallen, sondern seher von anderen Geschehnissen. Der Schwerpunkt wird bei der Fortsetzung eher auf die Gruppendynamik gelegt. Wer steht in welcher Beziehung zu wem und was hat das alles zu bedeuten? Das wird zwar einigermaßen sinnvoll erklärt, doch gerade dadurch, dass zu Beginn und Ende die Szenerie außerhalb des Würfels verlegt und ein Erklärungsmodell präsentiert wird, verliert der Film viel von seiner Faszination für das Mysterium. Die Hintergünde sind somit klat, aber wie der Cube nun wirklich funktioniert, wird nicht weiter erläutert.

    Die Effekte kommen an das Original um Welten nicht heran. Die Computertricks sind oft billig dargstellt und wirken daher kaum glaubwürdig.

    Wo am Anfang noch offene Löcher im Kopf des Zuschauers sind, setzt sich während des Films eins nach dem anderen zusammen. Aber auch wenn alles haarklein, fast schon belehrend aufgelöst ist, bleibt dennoch ein Gefühl der Leere. Dadurch das die Fallen des Cubes weggelassen wurden, wirkt der Cube teilweise nur wenig bis garnicht bedrohlich, was den Mittelpunkt des Originals in den Hintergrund verschiebt. Damit wurde viel Potenzial verschenkt...

    Fazit: "Cube 2" bietet durchaus gute Ansätze, doch bei genauem Betrachten erkennt der Zuschauer, dass "Cube 2" nicht viel mehr als ein mittelmäßiger B-Movie ist. Das finde ich wirklich schade, als großer Fan des ersten Teils.
    3 Sterne sind mehr als ausreichend!
  • The Crow - Die Krähe
    Düstere Magie. Unerbittliche Rache. Unsterbliche Liebe.
    18+ Spielfilm, Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 28.02.2009
    "The Crow" ist schon ein richtiger Kultfilm unter den Horrorfans, was in erster Linie wohl an seiner stilistischen Umsetzung und der Tatsache liegt, dass Hauptdarsteller Brandon Lee während der Dreharbeiten versehentlich getötet wurde...

    In "The Crow" ist es immer Nacht, kein einzigster Sonnenstrahl bekommt der Zuschauer zu sehen, was die düstere Atmospäre nocheinmal unterstreichen soll. Die zerstörerische Umgebung errinnert an "Sin City".

    Lediglich die Oberflächligkeit der Charaktere muss man dem Regisseur anmakern, was er jedoch durch einen kompromisslosen dargestellten Rachefeldzug ausgleicht.

    Die Atmosphäre ist dermaßen düster und konsequent bedrohlich, dass "The Crow" den Betrachter trotz der simpel gestrickten Rache-Story von Anfang an gefangen nimmt. Lediglich in den Ruhepausen, in denen Draven mit Albrecht über sein Trauma spricht oder der kleinen Sarah gut zuredet, verliert der Film an Fahrt und stößt weitgehend auf Desinteresse.

    Die Oberflächlichkeit der Charactere zeigt sich z.B. bei der drogensüchtigen Mutter von Sarah, die einfach so durch eine simple Handlung Dravens von der Sucht geheilt wird... Auch die vaterliche Beziehung des Polizisten zu Sarah kann man ihm nur schwer abnehmen.

    Am besten funktioniert der Film, wenn er seine Darsteller durch die dunklen Straßen hetzt und Eric Draven seinem Drang nach Rache nachgeht. Mit Messern, Schusswaffen, Explosionen und Schwertern dezimiert Draven sehr effektreich seine Mörder, stets in Begleitung der Krähe. Auch die Schusswechsel sind sehr gelungen dargestellt!

    Fazit: Insgesamt bleibt ein gespaltener Eindruck zurück: Während die düstere Atmosphäre überzeugen kann, stehen die dramatischeren Handlungsstränge im luftleeren Raum. Denn da fällt auf, dass die Figuren weder raffiniert ausgearbeitet, noch besonders gut gespielt sind. Trotz ist der Film ein rabenschwarzer Gothik-Trip durch ein trostloses Setting inklusive Gewalt, Drogen und menschlichen Abgründen. 4 Sterne!
  • Dieser Titel wurde aus Jugendschutzgründen ausgeblendet.

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  • Transporter 3
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 09.02.2009
    Die Story: Frank Martin (Jason Statham) hat seinen Job als Fahrer an den Nagel gehängt. Lieber geht er mit seinem väterlichen Freund Tarconi (Francois Berléand) einem Inspektor aus Marseille, an der französischen Riviera angeln. Als sein alter Kollege Malcolm (David Atrakchi) plötzlich durch die Hauswand kracht und mit seinem Wagen mitten in Franks Wohnzimmer zum Stehen kommt, ist jäh Schluss mit Ruhe und Gemütlichkeit. Von einem Moment auf den anderen steckt Frank tief im Schlamassel. Der Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) zwingt ihn, die hübsche Valentina (Natalya Rudakova) durch halb Europa zu kutschieren. Ziel der Aktion ist, den ukrainischen Umweltminister Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe) zu erpressen. Dieser soll seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der für die Entsorgungsgesellschaft EcoCorp Gewinne in Millionenhöhe, aber für die Umwelt großen Schaden bedeuten würde. Damit Frank seinen Auftrag auch wirklich erfüllt, hat Johnson ihm ein Armband umgelegt, das explodiert, wenn er sich weiter als 25 Meter von seinem Auto entfernt...

    Das Markenzeichen der "Transporter"-Reihe sind – neben Jason Statham natürlich – die überkandidelten Actionszenen. Die Martial-Arts-Fights sind auf den Punkt choreographiert und überzeugen trotz brachialer Härte mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Doch auch die prügelfreien Actionszenen können sich sehen lassen. Vor allem eine augenzwinkernde BMX-Verfolgungsjagd und der Kampf Audi vs. Eisenbahn stechen positiv heraus.

    Die Story ist zwar komplett 08/15, drängt sich glücklicherweise aber nie in den Vordergrund. Jason Statham erweist sich mal wieder als perfekte Besetzung des "Transporters". Er scheint Hollywoods Mann fürs Grobe zu sein ;)

    Fazit: Ohne etwas wirklich Neues zu bieten, liefert das „Transporter“-Franchise auch im dritten Anlauf routinierte Action-Unterhaltung. Es macht einfach Spaß, dem verliebten Jason Statham bei seinen Prügelorgien zuzusehen. Die Lust auf einen vierten Teil hält sich aufgrund akuter Innovationsarmut jedoch in Grenzen... 4 Sterne
  • The Spirit
    Die Welt braucht jemanden wie ihn...
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 08.02.2009
    Die Story: Nach seiner Ermordung kehrt der junge Cop Denny Cold (Gabriel Macht) auf mysteriöse Weise ins Reich der Lebenden zurück. Fortan setzt er sich unter dem Namen „The Spirit“ als geheimnisvoller Rächer für Recht und Ordnung in Central City ein. Eines Nachts erreicht den düsteren Helden ein Anruf: Vor den Toren der Stadt soll ein zwielichtiger Deal über die Bühne gehen. Spirit horcht auf, denn sein Erzfeind Octopus (Samuel L. Jackson) soll in die Angelegenheit verwickelt sein. Am angegebenen Ort trifft Spirit tatsächlich auf Octopus und dessen schöne, aber deshalb nicht minder gefährliche Gehilfin Silken Floss (Scarlett Johansson). Es kommt zum Kampf, doch den Ganoven gelingt die Flucht. Am Tatort, in den Händen eines sterbenden Polizisten, findet Spirit einen Hinweis auf eine weitere Mitspielerin: seine Jugendliebe Sand Serif (Eva Mendes). Ist die weltbekannte Juwelendiebin tatsächlich wieder in der Stadt, wo sie nach dem Tod ihres Vaters doch geschworen hatte, nie wieder in das Drecksloch Central City zurückzukehren...

    "The Spirit" beruht auf einer Comic-Reihe von Will Eisner, einem Pionier der amerikanischen Comic-Kunst. Frank Miller nimmt sich bei der Umsetzung der Vorlage seines Mentors und Freundes Eisner eine Menge Freiheiten heraus. Er drückt dem Film nicht nur seinen eigenen visuellen Stil auf, sondern ändert auch den Hintergrund des Helden leicht ab. Außerdem integriert er moderne Elemente wie Handys, Hightech-Waffen und Klontechnik.

    Regisseur Miller legt seinen Fokus voll und ganz auf dem Look des Films, schwächelt aber im Erzählerischen... Zwar gibt es im Verlauf des Werks immer wieder starke Momente, so etwa den äußerst kruden Auftritt von Octopus in Nazikluft. Doch insgesamt ist die Story, die Miller sich ausgedacht hat, alles andere als clever und lässt den Charme der Vorlage in jeglicher Hinsicht vermissen.

    Der eher unbekannte Gabriel Macht macht seine Sache rein physisch nicht schlecht, gibt seiner Figur eine eigene Art sich zu bewegen und ähnelt sogar ein wenig der Comicfigur. Richt ans Herz wächst er dennoch nicht... Samuel L. Jackson reißt seine Rolle als verrückter Octoüus routiniert runter. Dabei hat er einige gute Szenen, aber auch welche, in denen er zu sehr überdreht. Scarlett Johansson geht als Silken Floss leider etwas unter. Die beste Figur macht da noch Eva Mendes, was allerdings weniger an ihrem Schauspiel, als an ihrer Ausstrahlung liegt. Sie ist die einzigste, die sich gegen den Comicfilter durchsetzt und etwas echtes Feuer in den Film einbringt!

    Fazit: Insgesamt bietet Frank Millers "The Spirit" einfach zu wenig. Die paar guten Einstellungen und gelegentlich ein passabler Witz reichen hinten und vorne nicht. Fans von "300" und "SinCity" werden enttäuscht sein. 3 Sterne.
  • Cube Zero
    Science-Fiction, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 08.02.2009
    Die Story: Irgendwo tief unter der Erde Noramerikas befindet sich ein rieseiger geheimer Komplex, indem sich, so glaubt es zumindest das Personal, zum Tode verurteilte Straftäter freiweillig einem Versuchprogramm unterziehen. Als jedoch eine junge Mutter (Stephanie Moore) in das lebensgefährliche Labyrinth des Cube gerät, gebinnt der junge Wartungsingenieur Eric (Zachary Bennet) am System zu zweifeln. Zweifel, die ihn bald selbst zum Opfer der perfekten Tötungsmaschinerie machen...

    "Cube Zero" greift auf die bekannten elementaren Punkte, die den Psycho-Thriller "The Cube" zum Erfolg werden ließen zurück. Das Motto lautet diesmal "back to the root" und bringt gewisse Gegebenheiten wieder ins Geschehnis ein, um die gewohnt klaustrophische Atmosphäre aufzubauen, auch wenn diese nicht mehr hunter Prozent erreicht wird. Unter anderem die farblichen Räume, mit nicht minder pychologischen Effekten, und die reffinierten Fallen, dessen Erfinder am sadistischen Töten kein Stück Spaß verloren haben.

    Der dritte Teil setzt seine Schwerpunkte dennoch auf eine andere Schiene. Die Personen innerhalb des Würfels spielen nun eine eher untergeordnete Rolle und dienen nun hauptsächlich als Opfer für Goresequenzen. Die (nur) drei einzelnen Sets (Kontrollraum, Würfelräume, Behandlungszimmer) glänzen mir professioneller Aufmachung und verspielten Details.

    Angesichts der neuen Storyrichtung und der Blick hinter die Kulissen des Würfels, verliert sich etwas MSystik und Raum für Mutmaßungen. Der Cube erhält langsam ein nachvollziehbares Bild. Beispielsweise werden Fragen wie: Wer steuert es? Wozu ist es da? -beantwortet.

    Dennoch erfährt der Zuschauer zum Schluss hin immernoch nicht alles, sodass eventuell ein Nachfolger folgen könnte ?!

    Fazit: Erfreulicher dritter Teil und ein zufrieden stellende Beendigung der Cube-Trilogie. "Wem Hypercube: Cube 2" nicht gefiel, sollte sich "Cube Zero" ansehen. Kein überragendes Werk, aber unterhaltsam allemal! 3 Sterne!
  • Death Sentence
    Todesurteil - Wie weit würdest du gehen...?
    Action, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 08.02.2009
    Zunächst die Story: Nick Hume (Kevin Bacon) führt ein runderhum sorgenfreies Leben: Er hat einen gut bezahlten Job in einer Kapitalanlagefirma, eine attraktive und fürsorgliche Ehefrau (Kelly Preston) und zwei wohlgeratene Söhne. Doch als der ältere der beiden, die Sportskanone Brendan (Stuart Lefferty), als Opfer einer Straßengang sein Leben lässt, schwört der Familienvater blutige Rache. Als er jedoch den Mörder seines Sohnes, den arroganten Jungspund Joe Darly (Matt O’Leary) zur Rechenschaft zieht, bringt er damit einen tödlichen Kreislauf in Gang. Joes Bruder Billy (Garrett Hedlund), der Anführer der brutalen Verbrecherbande, will nun seinerseits Vergeltung, was auch den verbleibenden Rest der Hume-Familie zur Zielscheibe macht.

    In Death Sentence - Todesurteil spielt Kevin Bacon den rachsüchtigen Familienvater wie aus dem FF, die Emotionen wirken zu jeder Zeit glaubhaft, die dementsprechenden Handlungen werden dadurch erst richtig nachvollziehbar. Und auch Kelly Preston sowie John Goodman in der kleinen aber feinen Nebenrolle als skrupelloser Waffenhehler Bones überzeugen in ihren Rollen vollends.

    Dagegen wirkt Jordan Garrett als der vernachläßigte zweite Sohn Lucas ein wenig unscheinbar und Garrett Hedlund als Oberfiesling, wohl auch weil er außer "Fuck" kaum etwas zu sagen hat, nicht immer glaubhaft.

    Die Handlung gleicht den bisher ebkannten Rachefilmen und bietet nur wenig neues. Doch eins unterscheidet "Death Sentence" von seinen Kolegen und macht ihn einzigartig: Der Zuschauer bekommt langsam mit, wie der "Rächer" Kevin Bacon sich langsam der Rolle des fürsorglichen Vaters entfernt und immer mehr zum kaltblütigen Killer wird. Einfach super inszeniert!

    Fazit: Beinharter Rachetriller, der dank Kevin Bacon eine ganz eigene Note bekommt. Hervorragende 4 Sterne!
  • Mensch, Dave!
    Er steckt voller Überraschungen!
    Komödie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 04.02.2009
    Der nun zweite gemeinsame Film "Mensch, Dave!" voN Eddie Murphy und Regisseur Brian knüpft an ihr erstes Debakel "Norbit" an...

    Die Story: Eddie Murphy spielt ein Eddie-Murphy-förmiges Raumschiff, das von einem Miniatur-Eddie-Murphy in dessen Kopf gesteuert wird. Das ist so blöd, wie es sich anhört – und so unlustig, wie man es bei der Vorgeschichte der Beteiligten erwarten konnte...

    Der Planet Nil steht vor dem Untergang, die wichtigste Energiequelle, Salz, ist so gut wie aufgebraucht. Die Hoffnung der Bevölkerung liegt auf einem Gerät, das die Ozeane der Erde in Minutenschnelle verdampfen lassen soll und so große Mengen an Salz freilegen würde. Doch das Gerät kommt beim Eintritt in die Erdatmosphäre vom Kurs ab und geht mitten in New York verloren. Also schickt das äußerst kleinwüchsige Volk eine Crew um "The Captain" (Eddie Murphy) hinterher, perfekt getarnt in einem Raumschiff, das genauso aussieht und sich bewegt wie ein Mensch (ebenfalls Eddie Murphy). In New York angekommen, lernt Raumschiff "Dave" die alleinerziehende Mutter Gina (Elizabeth Banks) kennen. Langsam entwickelt "Dave" gefühle für sie...

    Soviel zu der wirklich sehr einfallslosen Story...Was ist nur mit Eddy Murphy los? In den 80er konnte Murphy einen Hit nach dem anderen verbuchen, doch nun kommen scheinbar nur noch Misserfolge...

    Bei "Mensch, Dave!" zählt Murphy noch zu den erfreulichen Elementen, auch wenn er seine eigentliche Stärke, den pfeilschnellen Wortsitz, kaum ausspielen darf.

    Vereinzelt bietet "Mensch, Dave!" nette Gags, die zum schmunzeln anregen, doch diese werden dann ständig wiederholt bis sie dem Zuschauer einfach nurnoch nerven. Der absolute Tiefountk bietet das Ende, das plötzlich auf jede innere Logik preift und den Komödienanspruch völlig vergisst.

    Fazit: Nur für ganz junge Zuschauer zu empfehlen. Das ist der einzigste Grund warum "Mensch, Dave!" von mir 2 Sterne erhält. Erwachsene sollten diesen Titel ganz schnell wieder vergessen!
  • Tropic Thunder
    Hol dir die volle Dröhnung!
    Komödie, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sordon" am 04.02.2009
    Für die überdrehte Action-Komödie "Tropic Thunder" geht Ben Stiller gleich in die Vollen, übernimmt Regie, Drehbuch und Hauptrolle. Seine erste Arbeit hinter der Kamera brilliert als ideenüberbordende Vietnamfilm-Persiflage, die aber immer wieder von ihrem albernen Handlungskonstrukt ausgebremst wird...

    Die Story: Der abgehobene, aber nicht übermäßig helle Superstar Tugg Speedman (Ben Stiller) steckt in der Krise. Sein Behinderten-Drama "Simple Jack" (sozusagen ein Film im Film^^) brachte ihm statt einem Oscar Hohn, Spott und einen Riesenreinfall an der Kinokasse. Nachdem der Wechsel ins ernste Fach katastrophal missglückt ist, will Speedman wieder an alte Erfolge anknüpfen. In Südostasien soll das teuerste Vietnamkriegs-Drama aller Zeiten entstehen.

    Der wohl größte Kritikpunkt an "Tropic Thunder" ist, dass er leider viele seiner Möglichkeiten und Stärken nicht nutzt. Dennoch bietet der Streifen genug positive Aspekte. Die Gags sind prall gefüllt mit wahnwitzigen Angriffen auf Hollywood und das Starsystem. Hier bekommt wohl jeder, der weit genug oben steht, sein Fett weg.

    Extra zu bemerken ist der Film im Film "Simple Jack", in dem Ben Stiller einen Zurückgebliebenen spielt. Es ist einfach nur zum weglachen^^

    Leider werden die Gags von Zeit zu Zeit weniger. spätestens ab *SPOILER*: dem Kampf der Drogenhändler gegen die Schauspielertruppe sinkt die Gagquote enorm*SPOILER Ende*

    Fazit: Obwohl "Tropic Thunder" viel Potenzial verspielt, bietet es jede Menge Gags und gute Schauspieler. Liebhaber von Komödien und Kriegsfilmen sollten zugreifen. 4 Sterne.