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Kritiken von "Durchschnitt" aus

11 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Eden Lake
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 07.05.2009
    Gute Kritiken gibts hier schon, also will ich nur ergänzen:

    Am Anfang hätte das Päärchen sich ja noch zum Reißaus entscheiden können.
    Besonders, da es ein Urlaub ist, hätten Sie auch weiter ziehen können wo es angenehmer ist. Mit seiner großen Liebe macht man keinen Urlaub wo es Stress gibt.

    Aber wo sie schon mal da sind, geht alles sehr logisch zu.
    Ich habe selten einen Film gesehen wo auf einer Flucht Verstecken und Finden so realistisch ist. Täter kommen nicht unerklärlich plötzlich aus dem Busch gehüpft, die Opfer die sich im Wald erst mal absetzen konnten werden auch nicht mehr gefunden, wie man das von einem großen Wald erwartet.
    Wenn sich die Opfer wieder aufstöbern lassen, dann weil sie markante Punkte aufsuchen mussten.

    Ich habe selten so eine gute Jagd in einem B-Movie gesehen.

    "Eden Lake" weißt auch keine schreienden, strampelnden Opfer auf die sich dumm benehmen.

    Aber es bleibt ein B-Movie.
  • Lucia und der Sex
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.05.2009
    Die natürliche Antwort auf alle Traumfrauen und Sexikonen der Filmgeschichte.
    Ein Film der Ruhe gibt und ein einen gefeit mach gegen alle die erotischen Anfechtungen unserer Geselschaft. Ein Film mit einer Frau die es nicht geben kann, aber die Sicherheit gibt mit seiner großen Liebe alt zu werden.

    Wenn ein Schirftsteller eine junge Dame vor sich sitzen hat, die Dir erzählt, dass Sie dich wegen Deines letzen Buches über alles liebt, sollte er reisaus nehmen.

    In "Lucía und der Sex" sitzt da aber eine junge Dame, zu der Dir die Worte fehlen und diese Szene sollte sich dem Schriftsteller wie ein 6er im Lotto ins Gedächtnis brennen.

    Lucia ist die erwachsen geworden Sandkastenliebe die man nicht in der Lage war sich vorstellen zu können. Keine Göttin, kein Supermodel, keine Prinzessin auf dem weißen Ross, keine Femme Fatal. Sie ist einfach da, ist die Antwort auf alle Deine Fragen und redet in dem Moment allerdings Unsinn.
    Hätte einem 10-Jährigen eine Wahrsagerin diese Frau in Ihrer Glaskugel gezeigt, wären für ihn alle Fragen beantwortet gewesen und er hätte sich vor nichts mehr fürchten müssen.

    Was meinte meine Frau?
    "Diese Frau ist ja entsetzlich, an der stimmt ja alles, der kann man ja gar nichts entgegensetzen."

    Das dieser dämliche Schrifsteller später hin und her gerissen ist, als eine zweite Frau im Film erscheint, ist einfach lächerlich und zerschlägt die Storry.
    An solchen Untereimtheiten der Geschichte hapert es immer mal wieder. Leute die es gut haben sollten, haben Kummer, das möchte vielleicht aufzeigen, dass die Summer der Probleme bei jedem gleich ist, aber diese Botschaft überzeugt nicht.
    Die Storry ist was für Liebhaber des Programmkinos, sie ist verwirrend unlogisch, interessant und fesselt bis zum Schluß. Jeder kann sich da seine persönlichen Rosinen rauspicken.

    Die Geschicht, die in "Lucía und der Sex" erzählt wird ist geschmacksache aber für Anspruchsvolle wohl meist sehenswert.

    Was nach Jahren von diesem Film noch hängen bleiben wird, ist Lucia, der man beim reden, lachen, weinen und trauern mit großen Augen zugesehen hat. Die in vielen ungezwungenen und alltäglichen Situationen wie selbstverständlich nackt durch die Szene schreitet als wäre es das üblichste auf der Welt.

    Eine Frau die man nicht nackt sehen muss um ihr beim Leben zuschauen zu wollen, und die sich dann doch ungefragt einfach ausgezogen hat.
    Dem Film "Lucía und der Sex" gelingt hier eine Figur die nicht einzuordnen ist, für die exakte Begriffe fehlen, für die wir überraschend keine Schublade parat haben. Nur der Text, den das Drehbuch für sie vorsieht passt nicht immer in dieses Bild, so dass Jahre nach diesem Film die holpernde Handlung nur noch schwach in Errinerung geblieben sein wird, so gut sie auch gewesen sein mag. Diese Frau, die keinem Klischee enstprach, und die wir mit großen Kinderaugen angestaunt haben, wird bleiben.
    Eine unbeschreibliche, weibliche Erscheinung die es in Wahrheit nicht geben kann. Die Spanier haben es bemerkt, und sind 1999 alle ins Kino deswegen.

    Wer diesen Film sieht, hat wahrscheinlich keine Pinups an der Wand, würde sie aber abhängen hätte er welche.

    Warum sich Frauen diesen Film angucken sollten, wissen sie selber besser.
    Was soll ich dazu sagen.
  • Dragon Wars
    Sie haben aus unserer Welt ein Schlachtfeld gemacht.
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 05.05.2009
    Ein 1A B-Movie.

    Eine Storry die so dünn ist, dass sie gerade noch hält, und diesen ActionFilm nicht kippt. Bei den Effekten tauchen nur ganz selten und dann auch überraschend ein paar billigere Explosionen oder Schuss-sequenzen auf.

    Es gibt nichts Neues an Effekten, aber scheinbar alles was sich heute nicht zu teuer machen läßt wird auch gezeigt und zwar ausführlich.
    Teure Slowmotion-Effekte wie in Matrix berühmt geworden, fehlen hier, die Computerrechenzeit ist wohl billiger als eine kleine Armee real existierender Kameras.

    Wirklich fast alle Animationen sind gut bis sehr gut, alle Ungeheuer bewegen sich flüssig und realitätsnah, nichts ist gepfuscht.

    Und dann kommen wirklich beeindruckende und einige wenige ärgerliche Szenen.
    Der Drache am Hochaus läuft locker dem letzten "King-Kong-Film" den Rang ab.
    Die Menge der gleichzeitg gezeigten, animierten Wesen ist wirklich ansehnlich.
    Nur Panzer die eine Nachladezeit haben wie Kanonen aus dem 18ten Jahrhundert, beim Gegner einen Einschlag wie eine Lavabombe erzeugen und ihr Kanonenrohr in 15 Grad noch oben halten als wollten sie den Horizont beschiessen sind einfach albern und ziehen unnötig das Filmniveau nach unten.
    Die letzten 10% des Films handeln dann im Dunkeln, so dass hier schon Kunden Höhle und Aussenwelt verwechselt haben, und ich dafür nicht gesehen habe wie es ausgegangen ist. Ich muss es mir denken ich kann hellgrau und dunkelgraue Hautfarbe im Dunkeln nicht so gut unterscheiden, wenn durch rasanten Schnitt im entscheideneden Moment das Gesamtbild fehlt.
    Nunja, ein alternatives Ende für jeden im eingenen Kopf ist da möglich.

    Ich würde bei diesem Film nichts große erwarten, einfach mal ein wenig angenehm überraschen lassen.

    Also, Film ausleihen, einlegen und sagen: "Lass ma krachen."
  • Naked Fear
    Lauf um dein Leben... wenn du kannst!
    Thriller, 18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 27.04.2009
    Die Würde des Menschen ist unantastbar.
    So steht es geschrieben.
    Da dem nicht so ist, sind schon viele Menschen für die Würde des Menschen demonstrieren gegangen.

    In diesem ansonsten unterdurchschnittlichen B-Thriller ist eine Frau zu sehen, die verschiedene Zustände durchlebt, mal verärgert, mal verführerisch, verängstigt oder panisch mal bekleidet mal nackt.
    Erschreckend fand ich wie unterschiedlich ein Mensch situationsbedingt wirken kann. Die mittelmäßig attraktive Frau die ich im Trailer gesehen hatte, die nackt und heulend durch den Wald humpelte, entpuppte sich als annähernd bildhübsche Frau sofern Sie nur mal erhobenen Hauptes durch die Landschaft schritt egal ob nackt oder bekleidet.

    Auch wenn es um Leben und Tod in den Film geht, fand ich diese ganz unterschiedliche große Restwürde die der Hauptdarstellerin je nach Situation gelassen wird ein erschreckendes Erlebnis, dass den Film mehr ausgemacht hat als die eigentliche Thrillerhandlung.

    Du sollst nicht töten. Du sollst aber auch niemanden nackt den Berg hinaufhetzen, dass ist würdelos.

    Dieser Film lebt von seinen minutenlangen Nacktszenen. Und das ist ausnahmsweise mal diametral entgegengesetz zum üblichen Sinn des Satzes gemeint. Ob die Filmemacher das auch so gedacht haben, wage ich schwer zu bezweifeln.

    Ein eher schlechter Triller also mit einem sehr ungewöhnlichen Aspekt, der mehr zum Tragen kam als ich zu hoffen gewagt hatte. Dieser Film lebt mehr von der mangelnden Konkurrenz als aus sich heraus.

    Ordentliche Schauspieler.
    Ordentliche Drehorte.
    Nur mäßig trashiger Flair, also auch OK.
    Bildqualität gibt keinen echten Anlaß zum Meckern.
    Storry naja, aber mehr als nur geradlinig, es gibt tatsächlich mehr als nur den Killer und das Opfer, und das ist für einen B-Movie eigentlich schon richtig gut.

    2 Sterne für den Thriller.
    4 Sterne nur für die überraschend beeindruckenden Nacktszenen die in ihrer entsetzenden Wirkung dem Thriller deutlich den Rang abgelaufen haben.
  • Shutter - Sie sind unter uns
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 13.04.2009
    Was kann man zu den Kritiken noch ergänzen.


    Richtig, dieser Film muss sich nicht hinter amerikanischen Produktionen vertecken, weil er sich mit denen auch nicht messen muss, er ist eingeständig, hat eine zum Ende hin immer überraschendere Storry die es gar nicht nötig hat sich mit was anderem zu messen. "Shutter" ist einfach überraschend gut.

    "The Ring" ist hier kein Vorbild, keine Vorreiter es fehlt sogar die Ähnlichkeit. Nur das Asiaten dünnes, meist schwarzes Haar haben, das lang getragen nur mal anders als in Europa aussieht, erinnert an "The Ring". Asiatitsche Friseure haben deshalb auch ganz andere Schere als unsere Friseure sie kennen. Insofern haben meine Vorredner recht, dieser Film geht mehr in die Richtung: "The Ring" als in die Richtung "Haunted Hill".

    Die Schwäche vieler Horrorfilme sind die unerklärlichen Gründe. Meine ewige Frage: "wie geht das". "The Ring" konnte mir in zwei Filmen nicht erklären wer das Video gedreht hat, warum es töten muss und wieso das weiter kopieren...
    kurzum: "gruselig und unlogisch", so kenne ich viele Gruselfilme.

    Für "Shutter" muss man nur mal was von Geistern gehört haben.
    Geister sind zwar nich logisch, aber in fast jeder Kultur vertraut und verankert. Insofern fehlte mir diesmal das große Fragezeichen im Gesicht als der Abspann kam, das war mal gut.
    ("Shutter" hat nicht diese starke "asiatische Geisterwelt" die uns die asiatische Filme manchmal entfremden. Die Geisterwelt ist hier eher europäisch normal, nicht asiatisch überragend und allgegenwärtig.
    Gut vertsändlich fur uns :)

    "Shutter" ist mehr Grusel als Horrorfilm, es gibt keine abgetrennten Arme oder Köpfe, die Schockmomente werden von der guten Storry überragt, so dass ich gerade schreiben wollte es gab sie kaum. Aber da fallen mir gerade wieder mehr und mehr diese Momente in "Shutter" in denen ich mich in meinen Sessel verkrochen habe.

    Die Storry ist echt erfrischend neu, ich erriet die ganze Zeit nich wo das ganze hinläuft und war höchst verunsichert was ich zu erwarten hatte. So sind die Schockmomente doch intensiver gewesen als sie sich isoliert betrachtet hätten präsentieren können.


    P.S.:
    Finger weg für pure Horrorfans.
    Ich lese heraus, das die meisten negativen Kritiken von Horrorfans kamen,
    die einfach gerne mal Blut oder so gesehen hätten oder mehr Aktion.
  • Doom
    Der Film - Keiner kommt hier lebend raus.
    18+ Spielfilm, Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 07.04.2009
    Wer Doom gespielt hat guckt auch Doom.
    Wer Doom nicht gespielt hat guckt auch nicht den Film.

    So einfach ist das dachte ich.
    Da braucht man keine Bewertung abgeben,
    warum ich dann sogar welche gelesen habe, weiß ich nicht,
    ich wollte wohl mal wissen wie der Film bei den Leuten
    ankommt die eine Dokumentation über Erdbeben erwartet hatten,
    und sich dann beschweren, dass der Film so brutal ist,
    aber ich habe ein Kleinod gefunden.

    Zitat:

    "Ich kenne das videospiel nicht auf das dieser Film basieren soll,darum fand ich den Film genial,spannend,und die szenen waren auch nicht ohne,der film war klar auf 5 Sterne Kurs,wäre da nicht diese Bescheuerte Einstellung mit der Waffe gewesen.Aber nichtsdestotrotz kann man sich Doom auch öfters ansehen"

    Also, Mann kann den Film auch ganz anders sehen.
    Ich fand den Film genial weil ich diese Art von Spiel kannte.
    Während ich und viel alte Doom-Zocker die Ego-Shooter-Perspektive im Film
    atemberaubend fanden, kann genau diese Szene bei anderen den 5ten Stern kosten.

    Wir Menschen sind vielseitig, und alles Individuen.
    Ich habe Doom im Kino gesehen und werde es nicht nochmal sehen.
    Allein für die Egoshooter-Szene habe ich mir die DVD ausgeliehen.
    Die Ego-Shooter-Szene habe ich dann sehr oft gesehen,
    auch das Making of der Ego-Shooter-Szene.

    Aber man kann auch den Film mehrmals gucken und die Ego-shooter-Szene immer überspringen. Ich bin erstaunt wie vielseitig dieser Film ist.

    Wenn mann bedenkt, dass die Shareware-Version von DOS im Jahre 1993
    14,80 DM gekostet hat, war meine Kinokarte teurer.

    Fazit:
    Allen Ego-Shooter-Zockern geht das Herz auf, wenn die Egoperspektive kommt.
    5,5 Minuten Film die Geschichte geschrieben haben.
    Nicht vergessen, im Film hampelt der Held mit der Waffe dauernd nach rechts und links, mich hat das im Kino damals etwas gestört, aber das war wohl unvermidlich, da das Kino nicht im Format unserer damaligen Röhrenmonitore 4:3 gebaut wurde. Wäre im Kino die Waffe wie gewohnt unten in der Mitte der Leinwand, wäre fast die Hälte der Sicht nach geradeaus versperrt und Rechts und Links ungewohnt viele Sicht. Darum wurde in diesen berühmten 5,5 Minuten die Waffe stets nach rechts oder links geschwenkt und nur zum Schißen in die Mitte genommen.

    Ja, soviel zum Film Doom.

    Man kann ihn auch ohne Computerkenntnisse gucken denke ich,
    aber da muss man dann die Kritik derjenigen lesen,
    die diese dämliche Szene mit der Waffe gestört hat. ;)
  • Dungeon Siege - Schwerter des Königs
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Toller Film, schlechter Film, bei den Kritiken kann man sich gar nicht entscheiden.

    Ich habe das Machwerk als besseres B-Movie bestellt und fand es sogar besser als erwartet. Eine durchweg überraschend besetzte Crew, keine schlechten schauspielerischen Leistungen, halt so eine "spannende" Storry, nicht überraschend, nicht öde, und gut ist, mehr gibt es kaum zu sagen.

    Wie kann man denn eine Uwe-Boll Computer-Spiel-Verfilmung ausleihen und dann meckern dass "Herr der Ringe" besser war. Da stehen einige Kritiker hier vor der Pommesbude und machen große Augen, dass es weder Hummer noch Steak gibt.

    Und was "Schwerter des Königs" besser kann als "Herr der Ringe" sind die Schlachten. Und deswegen weil die Schlachten bei "Schwerter des Königs" auch mal zu Ende gehen. Ich erinner mich an den dritten Teil von "Herr der Ringe" wo ich mir mal wieder einen gepflegten Dialog gewünscht habe, weil es nur Tote in ca. drei gleichzeitig laufenden Schlachten oder 2 Hobbits bei Bäumen, die beim Reden einschlafen, gab. Und das über gefühlte 3 Stunden am Stück.
    Jaja, ich weiß, Herr der Ringe war toll, aber da hat auch ein Regisseur 10 Jahre drauf hingearbeitet, und das Auenland schon Jahre gepflanzt bevor er den Film gedreht hat. Auf so eine Reihe hervorragender Filme muss man für gewöhnlich ein paar Jahre warten. Wie viele Jahre lagen denn jeweils zwischen "Star Wars", "Indianer Johns", "Lethal Wappon", "Alien" und "Herr der Ringe"?
    Wer alle Filme nur mit den Sternstunden der Filmgeschichte vergleichen möchte, der hat ein schweres Los gezogen, was die Filmwahl betrifft.

    "Schwerter des Königs" ist eine blöde "Uwe Boll Verfilmung" und dafür gut.
    Nach "Alone in the Dark" mit Christopher Slater wollte Uwe Boll nicht mehr nur Filme für Computerfans drehen, sondern für ein größeres Publikum.
    Ist im ganz gut gelungen kann man sagen, aber er erreicht einfach nur ein größeres Publikum, wenn sich großes Publikum einfindet, dann sind viele enttäuscht.

    Also Finger weg Ihr "Herr der Ringe Fans".

    Wer aus Langeweile, wie ich, mal irgendeinen passablen B-Movie sucht, weil er alle guten Filme schon gesehen hat, der ist hier wirklich gut beraten, weil er sich positiv überrascht und angenehm unterhalten auf dem heimischen Sofa wieder finden wird.
    Besser als Fernsehen, ungeschnitten der Film und ohne Werbung. :)

    So, und weils ein richtig unterhaltsamer B-Movie ist, gibt es 4 Sterne von mir.
    Weil er sehenswert ist, wenn man weiß was man sich da überhaupt aussucht.
    4 Sterne in der Kategorie der Filme, die man nicht für einen Filmabend mit Freunden ausleiht, es sei denn man trifft sich mit seinen Freunden wöchentlich zum Filmabend.
  • The Descent
    Abgrund des Grauens - Angst vor der Dunkelheit?
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Es ist nur wenigen aufgefallen, dass die erste Hälfte einfach die bessere ist. Sowie die Monster auftauchten war bei mir Schluß mit Spannung.

    Beklemmend und spannend die Höhlenkletterei die sich immer schwieriger, glegentlich schockend spannend, entwickelt. Hier fesselt der Film in der ersten Hälfte

    Die zweite Hälfte ist dann einfach so ein nicht wirklich guter Gruselschocker mit Monstern. Nicht weiter erwähnenswert. Nach der ersten Hälfte kommt die zweite Hälfte einfach enttäuschend rüber und bei mir in der Bewertung schlechter weg als sie vielleicht verdient hat.

    Aber mann oh man, die erste Hälfte hat es klaustrophobisch in sich.

    Warum haben die "The Descent" nicht einfach so weiter gedreht wie sie begonnen haben. Hätten die Macher das geschafft, wäre ich wohl nie wieder in eine Höhle gegangen. ;)
  • Wie ein einziger Tag
    Jede große Liebe hat eine große Geschichte.
    Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Ein Heilmittel für jede Beziehung hoffe ich.

    Ich habe mir den Film inzwischen gekauft,
    und falls es mal Richtung Trennung gehen sollte,
    dann schaue ich den zusammen mit meiner Frau.
    Ich gehe davon aus, dass es hilft.

    Nach diesem Film möchte man mit Sicherheit
    mit seinem Partner alt werden.

    Mich hats halt auch überrascht,
    ich habe nichts erwartet:
    "Einen schönen Abend mit meiner Frau,
    mal kein Actionfilm für mich,
    sondern ein romantischer Film der
    gut in der Kritik steht."

    Meine Güte was für ein Hammer.
    Das ich vorher von diesem Film
    nichts gehört habe, wundert mich bis heute.

    (Den Film kann man übrigens gut weiterempfehlen,
    die Bekannten sind erstaunt was man für
    gute Filme kennt. ;)

    Tja, während die ersten 90 Prozent des Filmes
    einfach nur gut unterhaltsam, romantisch und
    immer wieder tragisch sind, einfach nur ein
    gut gemachter Film, kommt es zum Ende wirklich
    überraschend.

    Man sollte beim Film gucken jemanden neben sich
    haben den man liebt, auf keinen Fall nur mit
    Bekannten schauen und schon gar nicht mit
    Bier und Poppkorn, egal wie gut die Freunde sind.
    Die beste Freundin mag reichen. ;
    Aber bei Jungs wirds nicht klappen, mit dem besten Kumpel.

    Denn zurecht gab es hier schonmal die Kritik,
    dass vieles zu schwierig verläuft im Leben der
    Hauptdarsteller und das am Ende doch kitschig
    übertrieben wird.

    Wer die ersten 90 Prozent nicht in die Geschichte
    eintaucht, der könnte das Beste verpassen,
    indem er dann als Unbeteiligter das Ende erlebt.
    Entwickelt man am Ende eine eigene Vorstellung
    davon wie schön es sein kann mit jemandem wirklich
    glücklich alt zu werden, dann ist der Film ein
    riesen Gewinn.
    Einer der Besten Filme überhaupt.
    Wenn man in der Lage ist sich mitreißen zu lassen.

    P.S.: Aber nicht enttäuscht sein,
    der Film ist von Anfang an, bis fast zum Ende
    einfach nur ein sehr schöner Film.
    Erst das Ende macht ihn so bemerkenswert.
    Und wer das Ende kitschig findet, der sollte
    sich vor Augen halten, dass man alles runter machen kann,
    wer das bei diesem Film tut, ist selber schuld.

    P.S.: "Wie ein einziger Tag", ist der zweite Film den
    ich mir in den letzten 20 Jahren gekauft habe.
  • War
    Action, 18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Zu meinen zwei Vorrednern:
    Dünne Storry ist ja richtig.
    Für einen Actionfilm ist die Storry aber überraschend gut, über fast die ganze Strecke, und gerade zum Ende hin wirklich überraschend. Nicht nur allein das "Böser stirbt guter Gewinnt Ende" wie es üblich ist, nein da gibt es mehr.
    Im Nachhinein fragt man sich ob wirklich alle Szenen für die Storry von nöten waren, aber ich finde es ganz erfrischend, wenn ein Besuch beim Gesichtchirurgen später einfach keine Nachwirkungen für die Handlung mit sich führt. Die Story hält einen in Spannung. Was soll denn mehr im Actionfilm zu erwarten sein.

    Für Martial-Arts-Fans sind es vielleicht wirklich nicht genug Kampfszenen.
    Das kann ich nicht beurteilen, nur wer gerne die Burce Lee Filme sieht mit den stundenlangen Kloppereien ist hier ein bischen falsch, zum Glück wie ich sage. Es bleibt ein Actionfilm trotz Jet Lee, ich fand, dass es eher ein Jason Statham Film war. Wie immer gut.

    Jet Lee ist für mich auch nicht die Verkörperung des Kampfsportes, mir zur Freude macht er genug Filme wo Körpereinsatz vorkommt, aber die Schusswaffen nicht vergessen werden. Und ich habe mir den Film wegen Jason Statham ausgeliehen, das ist vielleicht die bessere Variante, als ihn sich wegen Jet Lee auszuleihen. :)

    O.K. Spaß beiseite, er heißt Jet Li.
  • John Rambo
    Action, 18+ Spielfilm, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 18.02.2009
    Tja, eine Handlung wie in jedem Rambo.
    Wer jetzt noch an der Handlung rummäkeln will, kommt einfach zu spät. ;)

    Diesmal bekommen die Friedensaktivisten ein paar fiese Seitenhiebe ab,
    weil in einem Rambofilm natürlich nur Gewalt Sinn macht und
    Gerede zwecklos ist. Aber Friedensaktivisten würden ja niemals Ramob sehen.
    Also interessierts keinen, ich hätte es nicht schreiben müssen. :)

    Wer Ramob sehen will, wird hier eleben, dass ein bischen Aktion-Zeit in
    Spannung eingetauscht wurde, eine ruhige Spannung.
    Mich hat die Angst vor "gleich Krachts bestimmt" doch gefesselt an den ruhigeren
    Szenen kleben lassen. Rambo geht in Ruhe durch den Film, das nervige fangen lassen, foltern lassen und dann doch entkommen gibt er sich nicht mehr.
    Er ist alt genug, weiß was er tut, und zieht einfach sein Ding durch.
    Genau das fand ich gut, ich will meinen Helden nicht ans Bett gefesselt sehen.
    James Bond macht das ja auch nicht mehr.
    Das war früher.

    Wenns dann Kracht, geht es richtig zur Sache.
    Es sind eifach viele Jahre vergangen und Rambo ist mit der Zeit gegangen,
    da wird nicht mehr jeder erschossen oder erstochen, jetzt wird auch hingerichtet, zerteilt und zerschnitten. Die 90er Jahre sind vorbei.
    Während sich in Soldat James Ryen (oder wie schreibt der sich) die Macher gefreut hatten wie realistisch sie das Brechen von Knochen bei Kugeleinschlag in den menschlichen Körper hinbekommen haben, zeigt man in Rambo halt wie man mit einer ca. 20mm Maschinen-Kanone Beine gleich ganz wegschiessen kann, ohne noch viel Wert auf das Geräusch brechender Knochen eingehen zu müssen.
    Ist auch nicht falsch, leider auch sehr realistisch so.

    Ich habe bereits beim Soldaten James Ryen gemerkt, dass ich alte werde.
    Warum soll ich mich jetzt bei Rambo beschweren, dass die kinogehende
    Jugend heute mit ihrem Filme-Seh-Verhalten solche detailgetreuen Brutalitäten
    fördert. In Computerspielen wird auch seit 10 Jahren kaum noch auf hässliche Alien-Monster geschossen, da sind auch echte Menschen nötig.

    Ich finds nicht gut wie brutal heut vieles dargestellt wird.
    Ist aber so.
    Da hilft jetzt auch kein heulen.

    Also kurz.
    Der Ramob war gut.
    Und zwar der einzige Rambo den ich vielleicht zweimal sehen werde.

    P.S.: Und wie immer unvergleichlich, wenn Rambo hinter einem Gegner
    langsam mit seiner "ich bin böse" Mine auftaucht.
    Das macht er heute noch besser als früher.
    Ich habe diesmal erst verstanden, warum Rambo nur von Stallone gespielt werden kann. So ausdruckslos böse muss erst mal ein anderer gucken können.