Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 17.10.2025
Ich fand hier diesen sechsten Teil sehr kurzweilig und auch wieder spannender und unheimlicher als die Vorgänger.
Die Anfangssequenz war sehr spektakulär und man hält hier durchaus auch öfter mal die Luft an. Dazu gab es kreative Lösungsansätze um hier dem Tod zu entrinnen.
Die Darsteller waren auch soweit gut und wenig nervig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "volley2811" am 17.10.2025
Eigentlich die typische Sport-Story. Außenseiter-Team holt Außenseiter, um zu gewinnen. Was dann auch nach einigen Rückschlägen gelingt. Das Ganze ist gut umgesetzt, die Schauspieler sind in Ihrer Rolle glaubhaft und die Einbindung der "echten"F1- Teams/bzw. Fahrer macht das Ganze noch realistischer. Auch wenn manchmal etwas zu dick aufgetragen wird.
Die Aufnahmen sind Top, man fährt sozusagen mit.
Also alles in allem nichts Neues, aber trotzdem unterhaltsam und spannend. Bestens geeignet für einen
Heimkino-Abend. Auch wenn man ansonsten kein Formel1 Fan ist....
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.10.2025
Ein Remake ausgerechnet von "Nosferatu" zu machen ist eigentlich schon blasphemisch, denn der stellte seinerzeit ein meisterliches Unikat dar, weil er die illegale Verfilmung des Romans "Dracula" von Bram Stoker war. Und der wurde ja inzwischen unzählige Male verfilmt, so dass man den fast immer gleichen Grundaufbau (Harker/Hutter reist in die Karparten, Renfield/Knock dreht durch, Schiffsreise zur begehrten Frau usw.) schon bis zum Abwinken kennt. Das ist das Problem an diesem Film von Robert Eggers, der aber überraschend ein anerkennenswertes Werk geschaffen hat. Ich bin trotz der Bekanntheit begeistert, wie er Murnaus Film würdigt und sich vor ihm verbeugt. Genau so beeinhaltet er Stilelemente aus anderen Verfilmungen, interpretiert dennoch neu. Oft mutet das Bild als Hommage schwarzweiß an. Bei Dunkelheit ist immer noch genug zu erkennen. Die Atmosphäre ist einfach grandios, die Bildkompositionen atemberaubend. Man gibt der Geschichte mehr Tiefe, bleibt allerdings manchmal auch schwammig. Das hat Coppola seinerzeit besser gelöst. Bei aller Länge verspürte ich nie Langeweile, sondern war mitten drin und gefesselt. Ganz großes Erzählkino ohne viele Schockeffekte aber mit viel unheilvoller, beklemmender Atmosphäre. Die deutsche Synchro leistet sich so manche Schnitzer, denn da der Film in Deutschland spielt, sollte man nicht, nachdem man oft "Herr" sagt, plötzlich ein "Mister" fallen lassen. Genausowenig wie "Sir" und "Mylord" mit einbringen. Das ist schluderig! Aber immerhin werden die Eigennamen nicht in englischer Weise ausgesprochen. Hat es dieses Remake gebraucht? Nein! - aber es ist zumindest sehr gelungen. Fazit: Eine würdevolle, stilistisch großartige Neuverfilmung. Aber ehrlich gesagt, nachdem nun auch Luc Besson nochmal denselben Stoff verfilmen will: Nun reichts auch!
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 17.10.2025
Sidney Poitier spielt in diesem Film einen jungen Lehrer, der in einem Londoner Problem-Bezirk eine Stelle antritt, und auf undisziplinierte Schüler trifft, die ihm das Leben schwer machen. Kurz vorm Aufgeben findet er einen Weg, die Schüler für sich zu gewinnen. Der Film ist klasse inszeniert, Sidney Poitier zeigt ein weiteres mal seine außergewöhnliches Talent als Schauspieler.
Der Film versucht so nah wie möglich an die Realität zu kommen, an manchen Stellen vielleicht etwas naiv, aber dennoch überzeugend. Der Film hat vielleicht ein ganz bisschen Staub angesetzt, was die Darstellung der "Problemschüler" angeht, heutige Generationen sind bestimmt schwieriger und gefährlicher. Den Schülern im Film muss man nur die richtigen Perspektiven aufs Leben geben, schon sind sie interessiert. Ich denke, das ist heutzutage noch komplizierter umzusetzen. Aber vielleicht würde sich der Film als Anschauungsmaterial für Schulklassen eigen.
Ich war jedenfalls begeistert, diesen tollen Film gesehen zu haben!
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 15.10.2025
Ein "Film Noir" vom Allerfeinsten: Einer der ganz wenigen deutschen Filme, die sich - was die düstere Grundstimmung und Schicksals-Ergebenheit der Protagonisten anbelangt - auf Augenhöhe mit den amerikanischen und französischen Gangsterfilmen der 1940er- bis 1960er-Jahre bewegen. Ein stimmiger Cast und eine stimmige Story, geprägt von tiefer Melancholie und Ausweglosigkeit.
Vielleicht etwas langatmig, zumindest am Anfang. Aber insgesamt hat er mir gut gefallen. Tolle Schauspieler und eine plausible Handlung ohne nervige CGI Effekte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 13.10.2025
Ach ja... ein richtiger Klassiker, den ich glaube ich nie komplett gesehen hatte, was ich gestern mal nachgeholt habe.
Hier lohnen sich am meisten natürlich die Hauptdarsteller, Diane Keaton und Jack Nichelson sind hier wirklich ein ganz tolles Traumpaar und der Film hat auch richtig gute Botschaften.
Der eine ist ein typischer, sich nicht binden wollender Junggeselle, der eine junge Mieze nach der anderen hat, während Sie eine geschiedene, eher Bodenständige Autorin ist, welche alles ganz genau unter Kontrolle haben muss.
Beide stellen fest, obwohl der andere eigentlich so gar nicht zu einem selbst passt, dass Sie sich total gut tun und man darauf hören muss, was das Herz begehrt.
Dazu bietet der Film ganz viel Kitsch und schöne Musik.
Dazu als optisches Highlight noch ein sehr charmanter Keanu Reeves als Arzt.
Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 13.10.2025
Ich kannte "Heat" zuletzt von Laserdisc in Dolby Surround Pro Logic. Die BD bietet nun DTS-Surround und erfreut mich um so mehr den Film nach all den Jahren wieder zu sehen. Über die hochkarätige Besetzung muss man nicht viele Worte verlieren. Die Widersacher aus dem Gangster- und Polizei-Milleu liefern sich ein spannendes und brutales Rennen. Ein Mann-Film eben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DrEmmett" am 13.10.2025
Eine Romanverfilmung aus den späten 80ern. Da sich die Handlung eher um innere Konflikte dreht, wohl nicht jedermanns Sache. Die Besetzung von Michael J. Fox für die Hauptrolle, die eigentlich eher ein Antiheld mit gebrochener Sympathie ist, war seinerzeit sehr mutig, funktioniert aber leider auch nicht hundertprozentig. Denn auch wenn Fox teilweise richtig gut spielt, etwa bei seinem betrunkenen Monolog, kann man ihm nie böse sein oder ihn zwielichtig finden. Er ist eben der geborene Marty McFly. Die restliche Besetzung ist auch gut. Phoebe Cates mal nicht als niedliches Mädchen, Kiefer Sutherland als typischer 80er-Party-Yuppie, und herausragend Dianne Wiest als Mutter und Urgestein Jason Robards als alternder Verleger. Wenn man sich drauf einlassen kann, ein ganz guter Film. Und das Schöne an Filmen aus den 80ern ist, selbst wenn man die Handlung nicht so toll findet, gibt es immer noch grandiose Musik.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DrEmmett" am 13.10.2025
Die Bewertung eines 70 Jahre alten Klassikers ist immer etwas unfair, wenn man ihn mit heutigen Augen sieht und die damalige Bedeutung außen vor lässt. Ja, es ist ein absoluter Klassiker, und ja, James Dean ist Kult, aber auf den heutigen Zuschauer wirken Spielweise, Inszenierung, die Probleme der Jugendlichen, deren Sprache etc. nicht mehr hundertprozentig zugänglich. Dazu kommt, wie ein anderer Kritiker hier schon geschrieben hat, daß die Jugendlichen nicht wirklich jugendlich wirken. Trotzdem sollte man ihn gesehen haben. Die Autorennen-Szene ist toll, auch die Dreharbeiten am und im Griffith-Observatorium, das auch in vielen anderen Filmen vorkommt, wie etwa 'The Terminator'.
Die komplette zweite Staffel - Jeder Weg hat seinen Preis.
Abenteuer, Serie, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 12.10.2025
Spannende Fortsetzung der Geschichte um die letzten Überlebenden in der Zombie Apokalypse. Sie haben sich in ihrer neuen Heimat eingelebt und schon holt die beiden die Vergangenheit ein. Joel wird getötet und Ellie will unbedingt Rache. Nur wenige in der Dorfgemeinschaft sind von ihren Plänen überzeugt. So begibt sie sich allein mit Dina auf den gefährlichen Weg nach Seattle. Nicht ganz auf dem Niveau der ersten Staffel. Auch Bella Ramsey kam an die Leistung von zuvor nicht heran. Ihre oft eingefrorene Mimik hatte hier nichts mit einer ausdrucksstarken Darstellerin zu tun. Mit kleinen Abstrichen 3-4 Sterne von mir!
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 12.10.2025
Sensationelle Action und Shootereinlagen grandios gefilmt, erinnert ein bisschen an die 80er Jahre und John Woo, im Vergleich zu John Wick gibt es hier auch eine Geschichte zwischendurch, die ist okey an manchen Stellen mal kurz zäh aber darüber kann man getrost hinwegsehen für asiatische Kampfliebhaber auf jeden Fall zu empfehlen