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Kritiken von "kh3jwdwt" aus

204 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Flowers of War
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 02.07.2013
    Story: siehe oben

    Bild: akzeptabel; Sound: angemessen räumlich

    Ein sehr berührendes Kriegsdrama über die nicht vorstellbaren Abartigkeiten des Krieges in China nach dem Einfall Japans im Jahre 1937. Christian Bale gibt erneut eine Glanzperformance ab, ebenso sind die Performances der hier unbekannten chinesischen Schauspieler superb. Ich bin überrascht, wie gekonnt die rein chinesische Produktion internationales Niveau erreicht, ohne jedwede, typisch chinesische Stilmittel zu verwenden. Nach Ende des Filmes hat man am Stoff noch lange zu knabbern, denn es wird ohne Rückhalt die sinnlose Brutalität mit stellenweise überaus schockierenden Bildern dargestellt. Da es um Kinder geht, wird das Ganze bis fast an die Grenze des Erträglichen getrieben. In all dem Gottlosen wird aber auch die menschliche Bereitschaft sich für andere zu opfern gezeigt und gewürdigt. Starker Tobak und nicht Mainstream-tauglich, ein gelungenes Werk gegen die Unmenschlichkeit des Krieges und eine Hommage an die Selbstaufgabe und das Mitleid. Wirklich beeindruckend, in jeder Hinsicht!
  • Get the Gringo
    Plane deinen Ausbruch - Willkommen im härtesten Knast Mexikos.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 02.07.2013
    Story: siehe oben

    Bild: Etwas grobkörnig aber akzeptabel; Sound: ok

    Mel Gibson befindet sich nach seinen äußerst unerfreulichen Eskapaden der jüngeren Vergangenheit leider auch als Schauspieler auf dem absteigenden Ast.
    Da er in Hollywood keine Rückendeckung mehr erfährt, musste er diesen Film selbst finanzieren und schreiben. Das Ergebnis ist eine etwas bessere TV-Produktion, in der das geringe Budget an allen Ecken und Enden unangenehm auffällt. Die Story ist als Road Movie angelegt, sein Schauspiel und das der mitwirkenden Protagonisten ist in Ordnung, doch wir alle sind wesentlich besseres von ihm gewohnt. Ich wünsche Herrn Gibson eine erfolgreiche Aggressionstherapie die wieder zu der großen Bühne führen könnte, die er als Schauspieler eigentlich verdient hat. 2,9 Sterne
  • Movie 43
    Comedy unzensiert. Die größten Stars in der schrägsten Komödie aller Zeiten.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 02.07.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar; Sound: ok

    Die Kurzgeschichten beinhalten allesamt den Level des derbsten Stammtischhumors
    den man sich vorstellen kann. Die Machart des Filmes erinnert mich an KENTUCKY FRIED MOVIE (1977) mit ins Endlose gesteigerten und voll beabsichtigten Geschmacklosigkeiten, die wohl nur beim männlichen Anteil der Weltbevölkerung gut ankommen. Ohne jeglichen Anspruch wird mit einem Staraufgebot, das mir bis dato in der Quantität in keinem Film begegnet ist, stets weit unter der Gürtellinie bleibend die "Sau rausgelassen". Der Film hinterlässt keinen bleibenden Eindruck da er nur als Spaß für zwischendurch gedacht ist, aber eben diesen hat Mann. 3,6 Sterne
  • Evil Dead
    Der schockierendste Film, den du jemals sehen wirst.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 01.07.2013
    Story: hinreichlich bekannt, oder: siehe oben

    Bild: düster und glasklar; Sound: ok

    Man nehme das Kult-Original von Sam Raimi (EVIL DEAD/TANZ DER TEUFEL 1982), und lasse ein Reboot von eben jenem Sam Raimi und Bruce Campbell produzieren und unter der Regie von Fede Alvarez drehen. Schon wieder eine "Neuverfilmung" eines Klassikers, die jedoch durchaus überzeugen kann. Man streiche die im Original äußerst witzigen Passagen, und konzentriere sich ausschließlich auf das Ableben der Protagonisten. Es geht nicht um das "Warum" sondern nur um das "Wie" die Darsteller das Zeitliche segnen. Mit einer sehr eng ans Original angelegten Story, die zeitgemäß angeglichen wurde, mit einer äußerst klassischen und herausragend gelungenen Maskentechnik die weitestgehend auf CGA verzichtet, mit einer Supertanker-großen Ladung an Filmblut und allerlei diversen Körperteilen wird dem Splatterfan in der zweiten Hälte des Filmes so richtig Freude bereitet. Jedoch habe ich, obwohl ich die Uncut-Version gesehen habe, Härteres erwartet (es ist beileibe nicht der brutalste Film der Filmgeschichte, doch lässt er z.B. SAW wie einen Kindergeburtstag aussehen).
    Der Film ist so gedreht worden, wie die Fan-Gemeinde es nach so langer Zeit verlangt hat. Keine Tabus, keine Witze und bitte voll zwischen die Augen.
    Allerdings habe ich die witzigen Passagen des Originals vermisst, da die Schockmomente nach diesen noch heftiger waren. Für das "jüngere" Publikum ein Volltreffer, für die "reiferen" unter uns recht unterhaltsam. Das einzige was mir wirklich negativ aufgefallen ist, ist der Score. Die Musik nervt nach kürzester Zeit gewaltig, da viel zu akzentuiert eingesetzt.
    Am besten für einen Gruselabend: erst das Original und dann das Reboot.
    3,7 Sterne
  • Man of Steel
    Fantasy, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 28.06.2013
    Story: siehe oben

    Sohnemann wollte unbedingt Superman gucken (natürlich musste ich wieder
    bezahlen ;).

    Kino: UCI Neuss Hafen Saal 2, Digitalprojektion, 3D vom Feinsten,
    leider blieb der Lautsprecher vorne rechts während der gesamten
    Vorstellung stumm, auch auf Nachfrage in der Pause keine Änderung.

    Zum Film:

    Bild: glasklar, 3D Effekte gelungen und nicht überladen.
    Sound: nicht von dieser Welt, unfassbar gut,
    obwohl von rechts nichts kam.

    Ein Neueinstieg für die jüngere Generation, und was für einer!
    Die menschliche Seite des Helden wird im Gegensatz zu den Vorgängern intensiver und realistischer behandelt, Superman ist als Figur noch nicht ausgereift, die Entwicklung vom Kind bis hin zur Erwachsenenweihe in Form des Konfliktes mit Ex-Sträflingen aus der Phantom-Zone wird dargestellt, und die Story ist zeitgemäß aktualisiert und angepasst worden. Nach der gelungen dargestellten Vorgeschichte auf Krypton und diversen Retrospektiven entwickelt sich der Film in einen noch nie dagewesenen Zerstörungsritt, der von Anfang an mit noch nicht gesehenen Special Effects vom Allerfeinsten aufwartet, die die Latte für einen perfekten CGA-Standard um ein erhebliches nach oben legen. Eine unerwartete Masse an namhaften Schauspielern spielt mit, die allesamt gut bis sehr gut agieren. Story, Schnitt, Score, Regie und vor allem das Tempo in der zweiten Hälfte mit den Top-Notch-Special-Effects ließen mir keine Chance den Mund zu schließen. Ein Achterbahn-Ritt ohne Geraden und keine Zeit um Luft zu holen. Der Flair aus den Vorgängern, die Romantik, das Verspielte ist komplett gestrichen worden, obwohl man den Vorgängern in einigen Einstellungen Respekt zollt. Der Held muß sich der Menschheit und den kryptonischen Feinden gegenüber behaupten und zu sich selbst finden, um eben der zu werden, den wir alle als Superman kennen.
    Ist zwar "nur" Popcorn-Kino, doch ich zähle MAN OF STEEL zu den Filmen, die man unbedingt auf einer Großleinwand gesehen haben sollte. Die Zuschauer, speziell die Sound- wie Bild-Freaks nehmen an einem Fest ohnegleichen teil.

    Wenn die Qualität auf BR zu 90% beibehalten wird, dann ist MAN OF STEEL bereits jetzt meine neue einsame Referenz für das Heimkino, sofern das deutsche Mastering nicht wieder "nur" die Dolby Digital (AC3) Spur enthält. Bitte keine halben Sachen WARNER, wenn möglich Dolby AURO 3D oder zumindest DTS-MA in 7.1 sind Pflicht für diesen Knaller!!!

    PS: Wie befürchtet beinhaltet die deutsche Tonspur nur die DD-Version, da hat man wieder dem Stier die bekannten abgeschnitten. Die englische DTS-MA Spur ist wie erhofft genauso brachial wie im Kino, ein Riesenspaß! Das Bild ist leider relativ grobkörnig, das kann WARNER doch wesentlich bessser, oder? Ich werde mir die BR nicht kaufen und auf die 4K-Version warten. Ein solches Popcorn-Meisterwerk so schlecht zu mastern, da habe ich aber wesentlich besseres erwartet.
  • Die fantastische Welt von Oz
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 25.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: in 2D und 3D phantastisch; Sound: ein Fest für Surroundsysteme

    Eine Orgie an phantastischen Bildern in Farben, die dem Betrachter in positivstem Sinne fast die Netzhaut wegbrennen. Der Regisseur Sam Raimi (EVIL DEAD, SPIDERMAN..etc.) versteht es meisterlich, den Charme des Originals beizubehalten und eine neue, anrührende und humorvolle Geschichte zu erzählen, die gleichermaßen für jung und alt geeignet ist. Er vollführt einen verzaubernden Tanz hart an der Grenze zum Kitsch, ohne diese zu überschreiten.
    Der Film ist eine einzige Hommage an das Original von 1939, der mit frischen Ideen und zeitgemäßem Humor versetzt ist. Die schauspielerischen Leistungen sind superb, die immense Anwendung von Tricktechnik verzaubert mehr als das sie unangenehm auffällt, die Story hält speziell für diejenigen, die das Original gesehen haben, einige Überraschungen bereit, der Score ist Disney-typisch hervorragend und gesamt gesehen macht dieser Film einen Mordsspaß, speziell wenn man zum älteren Semester gehört. Erneut hat es Disney geschafft, mich selbst sprachlos und verzaubert im Kinosessel sitzen zu sehen, während der Abspann lief. Ich kann die BR kaum erwarten, denn "there`s no Place like Home".
  • Hit & Run
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 24.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar Sound: ok

    Eine erfrischend leichtfüßige Gangsterkomödie, die mit ungewöhlichem Wortwitz und innovativer Situationskomik aufwartet. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank gut, die Musikauswahl ist phantastisch, die Dialoge witzig und neu. Ein gelungener Spaß für zwischendurch. 3,7 Sterne.
  • Red Dawn
    Der Kampf beginnt im Morgengrauen.
    Kriegsfilm, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 19.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar Sound: Gut

    Film: Schwachsinn in Reinform

    Man möchte meinen, einige Herrschaften in Hollywood wünschen sich den kalten Krieg zurück, der im Film vermittelte Patriotismus ist einfach nicht zu ertragen. Die USA packt jeden Internetnutzer bei den bekannten, die Versprechen der ehemaligen Lichtgestalt Obama verpuffen ins Nichts, und das Gesamtbild als demokratische Supermacht hat bei den Gebildeten weltweit immens an Ansehen verloren. Da kommt ein solcher Unfug gerade recht, um die Masse zu beeinflussen.
    Sämtliche Schauspieler (im speziellen Chris Hemsworth sowie Dean Morgan) haben eine Menge an Minuspunkten gesammelt, nicht weil ihr Schauspiel schlecht ist, das ist es nämlich nicht, sondern weil sie sich für solchen Schwachsinn zur Verfügung gestellt haben. Der Film ist komplett reaktionär angelegt und daher für mich indiskutabel.
  • Cloud Atlas
    Der Wolkenatlas - Alles ist verbunden.
    Science-Fiction, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 17.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar und stellenweise pures "Eye Candy" Sound: angemessen abgemischt

    Wie aus den vorherigen Kritiken ersichtlich, polarisiert dieses Werk auf Äußerste.
    Ohne innere Ruhe, Offenheit neuem gegenüber und vor allem Reife seitens des Betrachters ist das Betrachten reine Zeitverschwendung, denn es wird dem Betrachter einiges abverlangt.
    Nach einer etwas unschlüssigen ersten Stunde werden nach und nach die verschiedenen Handlungsstränge immer enger zusammengeführt, bis sie in eine Hommage an den Freiheitswillen der Menschheit münden. Mit stellenweise bombastischen Bildern, tadellosen schauspielerischen Leistungen, unglaublicher Maskentechnik, einem eindrucksvollen Score und der Anwendung verschiedenster Regiestile, die dem jeweiligen Handlungsstrang angepasst sind, werden dem Betrachter Mosaiksteinchen hingeworfen, die sich zum Ende hin zu einem wunderschönen Gesamtbild zusammenfügen. Anfangs war ich ganz und gar nicht begeistert, doch zum Ende hin verzaubert, da ich das Buch gelesen habe und diesen Stoff eigentlich für nicht verfilmbar hielt. Man liebt oder hasst diesen Film, genauso wie man Mozarts kleine Nachtmusik entweder als Geniestreich oder simple Aufzugmucke wahrnimmt. Dem einen ist CLOUD ATLAS ein Meisterwerk, dem anderen zu blöd, dankenswerterweise sind die Geschmäcker verschieden. Ich höre Mozart auch sehr gerne im Aufzug oder sonstwo, denn er war, ist und bleibt genial.
  • The Tall Man
    Angst hat viele Gesichter.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 16.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar Sound: passend abgemischt

    Nein, ich werde nicht spoilern, unbedingt selbst anschauen!

    Jessica Biel entwickelt sich zu einer ernstzunehmenden Schauspielerin, ihre Performance ist wie die aller Beteiligten superb.
    Selten hat es ein Film geschafft, das von ihm erzeugte Weltbild auf brillianteste Weise mehrmals im Verlauf komplett auf den Kopf zu stellen und den Zuschauer abgrundtief zu verwirren. Was sich im Anfang in einer für den Zuschauer bekannten Horror-Geschichte darstellt, wandelt sich in einen Psychothriller, um dann in einem fürchterlich zynischen sozialkritischen Drama zu enden, das vom Ansatz her seinesgleichen sucht. Ich bin immer noch sprachlos, mit welcher genialen Erzählstruktur die eigentliche Botschaft vermittelt wird. Die Intensität zum Schluß ist kaum zu übertreffen und zwingt zum Nachdenken, ob man will oder nicht (einen IQ von mindestens 80 vorausgesetzt). Dieser Film zeigt den weltweiten Mißstand auf, den wir tagtäglich in unserer Nachbarschaft bewußt übersehen, in den Medien schon gar nicht mehr wahrnehmen und bei jedem Kauf diverser Markenprodukte unbewußt unterstützen. Eine genial strukturierte Story, die dem Zuschauer auf effektivste Weise den Spiegel vorhält und ihm eine Ohrfeige verpasst. Hoffentlich fällt dieses Meisterwerk mit seiner Botschaft bei einigen von uns auf fruchtbaren Boden, denn es betrifft uns alle. Vor allem in unserer so hoch gelobten BRD, die ich durch meine häufigen internationalen Reisen zumindest im europäischen Raum als eines der Kinder-feindlichsten Länder kennenlernen musste.
    Dieser Film sollte Pflicht für alle aktiven Politiker sein, da er in einem Weltbild endet, das noch nicht existiert.......noch nicht.
  • Mama
    Die Liebe einer Mutter ist für immer.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 13.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: glasklar Sound: sehr räumlich

    Guillermo del Toro als mit-Produzent dieses Werkes hat mich zum Kinogang getrieben, da er mit u.A. CHRONOS (1993), dem Meisterwerk PANS LABYRINTH (2006), DONT BE AFRAID OF THE DARK (2010),..etc. ansehnliche Werke geschaffen hat.

    Der Film fängt von der Story her tiefgründig an, Wirtschaftskrise und Zusammenbruch eines Angestellten, der erst seine Frau umbringt und dann seine Kinder töten will, einen Autounfall vollführt und mit den Kindern in einer einsamen Hütte landet. Kurz bevor er seine Kinder töten kann, bricht ihm ein nicht zu definierendes Etwas das Genick.....
    Dies ließ auf ein kritisches und tiefsinniges Horrorspektafel hoffen.
    Leider verlässt der Regisseur innerhalb kürzester Zeit diesen vielversprechenden Pfad und taucht in den allseits bekannten 08/15-Horror ab. Manche Kameraeinstellungen sind phantastisch gelungen und zeigen das Potential des Regisseurs (z.B. die Szene in der die junge Dame mit dem Wäschekorb in der Hand auf das Zimmer der Kinder zusteuert, einfach nur genial!), die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank nicht nur gut, sondern hervorragend, speziell Jessica Chastain (Oscar-nominiert für ZERO DARK THIRTY) liefert erneut eine bombastische Performance ab. Doch leider wird durch das nicht subtile Verfahren die Tiefe und Spannung eleminiert, sehr früh wird das "Etwas" mehr und mehr detailliert dargestellt, die Schlußsequenz ist ein CGA-Overkill und zerstört die Atmosphäre. Empfehlenswert für junge Twens, die noch keine Erfahrung im Grusel-Genre besitzen, und sich von (für Kenner leider absolut vorhersehbaren) KA-BUMM-Schockmomenten erschrecken lassen. Für erfahrene Gruselfreaks nichts neues, obwohl die ersten sieben Minuten ein riesiges Potential offenbart haben. Manchmal ist weniger erheblich mehr.
  • Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben
    Wie der Vater, so der Sohn.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "kh3jwdwt" am 13.06.2013
    Story: siehe oben

    Bild: ok Sound: Sehr aggressiv abgemischt

    Wie Arnold Schwarzenegger in THE LAST STAND zeigt ebenso Bruce Willis, das man auch im Alter überzeugend in Action-Filmen schauspielerisch bestehen kann.

    Der Flair aus dem ersten Teil ist fast komplett verloren gegangen, da der Fokus nicht auf die Hauptfigur, sondern rein auf die Action gelegt wird. Die coolen Sprüche des Mr. McClane werden zwar rezitiert, doch greifen diese nicht.
    Man hätte die Story mit jedem anderen bekannten Charakter verfilmen können, dieses hat mich als alter DIE HARD Fan eher enttäuscht.

    Die zelebrierte Verfolgungsjagd gehört für mich in den Filmszenen-Olymp, gleich neben denen aus BULLIT (1968), RONIN (1998) und FAST & FURIOUS 5 (2011).
    Ein Fest für Augen und Ohren! Der Rest der Action ist ebenso furios in Szene gesetzt. Alles in allem ein hochkarätiger Action Film, der leider unter einem falschen Label produziert wurde, denn Schimanski oder Rambo hätten genauso gepasst.

    Im nächsten Teil bitte die gleiche technische Qualität mit einer Fokussierung auf John McClane, denn ich vermisse den bemitleidenswerten "keine Ahnung wie ich hier reingeraten bin, aber jetzt gibt es erst einmal auf die 12" Bullen, der wie jeder Normalo mit privaten Problemen zu kämpfen hat und in eine schier unglaubliche Situation gerät. Dieses Flair hat den Kult des ersten Filmes ausgemacht, und das Alter des Protagonisten bietet doch genug Stoff an, um Mr. McClane wieder glänzen zu lassen. 3,6 Sterne.