Bewertung und Kritik von Filmfan "ExCusezMoi" am 29.01.2026
YESSSSSSSSS!!!
Ich hatte den Film natürlich schon lange auf dem Schirm. Hatte auch das Gefühl, daß der richtig gut sein könnte. Filmemacher Zach Cregger ist schon sehr kontrovers. Was ich von "Barbarian" halten soll, weiß ich eigentlich gar nicht. Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich mir den nicht mehr anschauen. "Companion" (den hat er produziert, nicht Regie geführt) war dann echt überraschend gut, aber ist auch kein Film, der bei mir nachhaltig in Erinnerung bleibt.
Um es kurz zu machen. WEAPONS ist wirklich ungewöhnlich erzählt und bringt einige Überraschungen, die man so nicht kommen sieht. Neue Filme kotzen mich meist an und sind für mich immer mehr Zeitverschwendung. Aber das ist ein Film, der mich daran erinnert wie leidenschaftlich ich mal für das Medium Film gebrannt habe.
Ungewöhnlich. Innovativ. Für Leute, die mal was Frisches sehen wollen. Nix für Zombies, die sich zig Filme pro Woche reinballern müssen um permanent aus ihrem unerträglichen Alltag flüchten zu können. Und sogar Dschungelcamp schauen... Oh ich schweife ab. Damn!
Und jungen Eltern würde ich von dem Film dann doch eher abraten. Ernsthaft!
Viel mehr will gar nicht mehr sagen. Und die, die hier schon viel zu viel über den Inhalt verraten haben sind eh doof.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.01.2026
"Die Nachfrage steigt und die Menschen sterben wie die Fliegen"
Der großartige Graham Green in einer seiner letzten Rollen.
"King Ivory" (dt. König Elfenbein), so nennt man unter anderem das "Schmerzmittel/ die Droge" Fentanyl auf den Straßen Amerikas. Die Opioidkrise in den USA soll ja seit dem Jahr 2000 so ca 1 Mio(!!!) Amerikanern das Leben gekostet haben, was für eine grauenhafte Bilanz durch ein Mittel das durch die Pharmaindustrie ganz legal unter die Menschen gebracht wird (wurde?), eine ekelhafte und Gewissenlose Art unglaublich viel Geld zu verdienen, Schande über sie.
Der Film fängt auf allen wichtigen Ebenen die Sicht betroffener Personen dieses "Produktes" ein und Komprimiert sie zum Ende hin zu einer bitteren Bilanz, so viel kann man schon mal verraten ohne zu Spoilern. Ich fand die Herangehensweise die wie ein Episodenfilm beginnt ganz interessant, wenn auch nicht ganz neu. Ziemlich Realistisch wird gezeigt wie Menschen Rund um das "Produkt" mit ihren eigenen Dämonen und Wünschen kämpfen um mehr oder weniger etwas gutes im ihren Leben zu erreichen. Manchmal sind scheinbar einfache Sachverhalte viel schwerer zu beurteilen als man annehmen möchte, dieser Film zeigt das anhand von Einzelschicksalen ganz deutlich. Ein ewiger Kreislauf....
Fazit: Nicht der beste Film im diesen Bereich aber recht professionell gemacht. Spannung und fein Dosierte Action mit etwas Thrill und Dramatik zeigen ein Problem auf das auf den ersten Blick leicht zu lösen scheint. Dabei wird schnell klar das hier so vieles ineinander greift das eine Lösung nahezu unmöglich macht, traurig aber wahr. Gute Schauspieler und die eingängige Handlung erzählen eine wahrhafte Geschichte die so passiert sein könnte. Sehenswerte 3-4 Sterne.
"Der Regen fällt gleichermaßen auf die Gerechten wie die Ungerechten"
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 29.01.2026
Gelungener Gruselklassiker aus dem Jahr 1960 mit einem jungen Christopher Lee (der eine gewisse Ähnlichkeit mit Nicolas Cage aufweist). Nebel, ein geheimnisvolles Dorf in dem einst Hexen verbrannt worden und wo auch heute noch seltsame Dinge vor sich gehen. Wer auf die Klassiker dieses Jahrzehnts steht, kommt an diesem Streifen nicht vorbei. Glatte 4,0 tote Vögel in der Schublade.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 28.01.2026
Sehr realitätsnah und fantastisch geschauspielert.
Es ist ein Film ohne Geschichte, der aus vielen kleinen Geschichten besteht. Im Grunde genommen passiert nichts, ohne dass es allerdings dabei langweilig werden würde. Im Gegenteil, wenn man sich darauf einlässt, dann steigt die Spannung graduell mit dem Druck der Protagonistin an.
Sehenswert. Für manche. Für andere sicherlich unausstehlich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.01.2026
Das Original zu Scorseses „Departed“. Die Storyidee ist super, aber irgendwie auch naheliegend. Das da vorher noch keiner drauf gekommen ist. Na vielleicht weiß ich nur nichts davon…
Ist natürlich spannender, wenn man die Geschichte noch nicht kennt. Aber Scorseses Remake kann sich in diesem Fall mal ganz gut behaupten.
MIr gefallen hier ein paar Details besser. Dafür hat das Remake mehr Production Value, sieht daher besser aus und hat Stars.
Da gebe ich hier aber auch knappe 4 Sterne.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
"Wenn du durch dieses Leben kommen willst, musst du manche Dinge ignorieren"
Überragender Cillian Murphy.
Da packt es einen schon gewaltig, wie ehrlich und glaubwürdig Cillian Murphy den braven, bescheidenen und fleißigen Vater von Fünf Mädchen gibt, und ein Leben lang die schweren, schmutzigen Kohlen hin und her schindet. Dabei kommt er in gebückter Haltung daher und schrubbt sich täglich die dreckigen Hände mit Seife und Wasser ab bevor er sich zu seiner Familie an den abendlichen Esstisch setzt. Dabei hat er immer ein freundliches Wort oder ein respektvolles nicken für die Menschen in seiner Umgebung übrig, gleich wie schlecht es im gerade geht.
Eines muss allen von euch klar sein: Dieser Film ist bei WEITEN nicht für jeden geeignet. Die Düsternis die, die meiste Zeit über den Film liegt ist schon sehr beklemmend, ja geradezu klaustrophobisch. Als der Kohlehändler Bill Furlong (Murphy) bei der Auslieferung einer Fuhre in ein örtliches Kloster bemerkt das dort junge, schwangere, alleinstehende Frauen und Mädchen zwangsweise eingewiesen und wie im einen Gefängnis oder Arbeitslager gequält und misshandelt werden fühlt er sich an seine eigene, ledige Mutter erinnert. In ihm tobt ein Kampf gegen die Vergangenheit und die Gegenwart.....wie soll er sich verhalten?
Fazit: Schwer verdauliche Kost die einen viel Geduld und Leidensfähigkeit abverlangt. Viele würden diesen Film als langweilig oder langatmig bezeichnen und von einer mangelhaften Inszenierung sprechen. Fakt ist aber das hier hohe Schauspielkunst und eine wahrhaft skandalöse Begebenheit im Bezug auf die katholische Kirche zu bestaunen gibt. Das ist bestimmt nicht jedermanns/Frau Sache. Wer aber die Mühe nicht scheut und emotionale, menschliche Darstellung zu schätzen weiß ist hier genau richtig. 4-5 Sterne. Super.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 26.01.2026
2008 zum ersten Mal im Kino gesehen – wir waren begeistert!
An Teil 3 kam dieser Film nicht ganz heran – aber obwohl vieles natürlich lächerlich an den Haaren herbei gezogen ist – die Handlung, der Ablauf – macht der Film auch richtig Spaß.
Wenn man ihn auf Logik-Suche nicht selbst zerlegt und ver-spoilert …
Jetzt, als bereits alte Leutchen im Jahr 2026 nochmal angesehen – wir waren wieder begeistert!
Es ist und bleibt ein herrlicher Abenteuerfilm – da braucht die Handlung und der Ablauf nicht „logisch“ sein.
Sehr schade das es danach nicht weiter ging – da wären noch mindestens 2 Teile mit dem Sohn + Indiana Jones und auch der irren Mutter auf weiteren Abenteuern drin gewesen!
Warum die Produzenten nach 2008 nichts daraus gemacht haben ist mir ein Rätsel – man hätte zig Millionen damit verdienen können.
Jedenfalls ist Teil 4 weitaus besser als der letzte Teil „Das Rad des Schicksals“.
5 Abenteuer-Sternchen für den inzwischen uralten Mr Harrison Ford !!!!!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
" Sein Atem riecht wie eine Sardelle die auf Sauftour war und sein Lachen klingt wie das Röcheln eines krepierenden Köters"
- Ivy Rose zur Paartherapeutin -
Hier gefällt mir die Kritik von "Spiegelblicke" ganz gut. Ich bin ja schon immer ein großer Fan von Danny De Vitos´s "Rosenkrieg(1989)" mit den phantastischen Darstellern Kathleen Turner, Michael Douglas und eben Danny DeVito als erzählenden Scheidungsanwalt, ein Klassiker im schwarzen Komödien Bereich. Die Neuverfilmung, sofern man sie als solche sieht, wirkt aber nach immerhin 35 Jahren um einiges frischer und lebendiger.
Benedict Cumberbatch und Olivia Colman sind auf jeden Fall schauspielerisch als "Traumpaar" gut besetzt, die Story ist durchaus bekannt aber Innovativ im Bezug auf vertauschte Geschlechterrollen zwischen Mann und Frau. Die Harmonische Beziehung kommt erst schleichend in Schieflage und der entstehende Konflikt steigert sich gemächlich ins unerträgliche und führt beide in ihren Verhaltensweisen an die Grenzen des erträglichen. Schließlich eskalieren zum Ende hin die gewachsenen Egos des Ehepaares und münden in einer vergifteten Situation in der niemand mehr Grenzen oder ein an sich halten kennt.
Fazit: Im "schwarzen" Komödienfach ist der Film auf alle Fälle überdurchschnittlich gut gelungen. Der doch recht giftige Wortwitz und die deftigen Sprüche lassen die Anfänglich Harmonie des sich wirklich liebende Paares tatsächlich tragisch aber dennoch komisch rüberkommen. Aber keine Angst, mit einem Handfesten Drama bekommt man es hier nicht zu tun, die schwarz-humorige Rosenschlacht im "britischen Style" behält bis zum Schluss die Oberhand. 3-4 Sterne sehenswert(+).
" Ich glaube nicht das es ihnen gelingen wird ihre Probleme zu lösen "
- Ist ihnen erlaubt so etwas zu sagen? Sie sind immerhin unsere Therapeutin -
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 25.01.2026
Wenn man den Regisseur von Sinister hat und der dann einen Horror Krimi inszeniert mit Eric Bana in der Hauptrolle, dann ist das schon äußerst vielversprechend.
Das Cover auf der Rückseite verspricht hier:
Exorzist trifft auf Sieben.
Das ist schon recht zutreffend.
2 New Yorker Cops ermitteln innerhalb unheimlicher Vorkommnisse mit Personen die teilweise durchdrehen oder gruselige Begegnungen haben.
Optisch einige nette Effekte, Jump Scares paar eklige Sachen...aber durchaus spannend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 25.01.2026
Da war Terrence Malick noch flott unterwegs mit dem Geschichten Erzählen, verglichen mit einigen seiner späteren Werke. Tolle Bildsprache.
Hier hat mir sogar mal der Musikeinsatz gefallen.
Den hatte ich gar nicht so auf den Zettel. Dabei ist das ja genau mein Jahrzehnt, was so Filme angeht..
Eine toxische, sehr kontroverse Beziehung haben die Beiden da. Das soll doch sicher die Dekadenz unterstreichen.
Eigentlich ein früher „Natural Borne Killers“, bloß ohne die aufgesetzte Medienkritik.
Gerade was Sissys Voiceover angeht, empfiehlt sich der O-Ton. Ihre Performance hier ist trotz einer irgendwie zurückhaltenden Spielweise beeindruckend.
Bei 26:40 sind Charlie und Emilio in ihrem ersten Film zu sehen.
Mir hat der gefallen. 4,1 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 25.01.2026
Sehr realitätsnah und deprimierend.
Das Leben hat nun mal keine andauernden Happy Ends - der Film allerdings schon. Es geht um elementare Themen des Zusammenlebens und ist fast so unspektakulär wie das eigene Dasein.