Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 01.01.2026
Gleich zu Beginn unseres Films begegnen wir einigen wirklich schrägen Typen, die anscheinend Teil einer uralten kulturellen Tradition sind. Doch die Dinge geraten außer Kontrolle, falls sie überhaupt jemals die Kontrolle hatten, aber es sind nicht die Charaktere, die die Szene ausmachen, sondern vielmehr die praktischen Effekte.
Es scheint, als hätten wir es mit einer Gruppe junger Männer zu tun, im Grunde Gangstern und Schlägern, und inmitten dieses Chaos erleben wir auch das Erblühen junger Liebe und schöner Erinnerungen. Dieser Film ist total verrückt, ich meine, herrlich chaotisch und voller albernem Wahnsinn.
Nach all dem Unsinn haben wir schließlich genug, und die Bösewichte werden auf eine, gelinde gesagt, aufregende Weise zur Strecke gebracht. Dieser Film macht riesigen Spaß, ich hoffe nur, dass die Zuschauer nichts gegen Untertitel haben und den Film im Originalton genießen. Mir sind bisher keine synchronisierten Fassungen bekannt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 31.12.2025
" Tun wir es, machen wir ein Reboot von Anaconda!" - Ja genau, warte....was?! -
Ja, das Original(1997) ist schon mehr als streitbar, eigentlich tolle Schauspieler, brauchbare Story, der Rest? Aus heutiger Sicht würde ich sagen ein B-Filmklassiker der vor allem durch eine dilettantisch Umsetzung auffällt, allen voran die lächerlich aussehenden Schlange und das völlige fehlen von Spannung oder Atmosphäre. Vielleicht aber, so blöd es klingen mag, der Richtige Film an Sylvester um sich zu amüsieren und rum zu blödeln. Aber Vorsicht mit der Mischung Böllern, Anacondas und Alkohol......
" Das ist Anaconda!.....und jetzt haben wir keine Schlange mehr für unseren Schlangenfilm!"
So, nun zu meinen Kinogang zwischen den Feiertagen zu dieser "Neu-Verfilmung". Die Schauspieler, allen voran natürlich Jack Black, Paul Rudd, Thandie Newton und Steve Zahn sind schon mal ein Gewinn, die Effekte sind, wie nicht anders erwartet um Welten besser. Positiv ist mir auch die Musik und die Kameraarbeit aufgefallen, toll. Das ganze als Komödie zu kreieren war selbstverständlich die richtige Entscheidung, zumal die seichte Story anders sowieso nicht all zu sehr zünden würde(...wie bewiesen wurde). Ein paar mal wurde es sogar richtig witzig und absurd, auch die restliche Spielzeit musste ich, ich war völlig nüchtern, doof vor mich hin grinsen. Tja bei manchen Filmen ist das so bei mir, aber wirklich eher selten. Doch ja, langweilig und stumpf ist anders als hier gezeigt.
Fazit: Den Kinobesuch bzw ein ausleihen hier würde ich jeder Zeit empfehlen. Das hier gebotene ist locker zwischen 3 und 4 Sterne wert. Durchaus auch sehenswert für ausdrückliche Nicht-Horror-Filmfans und für einen lustigen Abend mit der Familie geeignet. Ich runde locker mal auf 4 Sterne auf weil ich auf solche Chaos-Filme stehe. Viel Spaß.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
"KillHer" hat mich positiv überrascht, sowohl inhaltlich hinsichtlich mancher unerwarteter Szenen als auch von der mitreißenden Atmosphäre, die gewissermaßen einfach Spaß macht. Sämtliche Mutmaßungen, dass es recht billig, albern und überdreht werden könnte, lösten sich in Wohlgefallen auf, vermag "Kill Her" schlichtweg zu packen und den Zuschauer konstant bei Laune zu halten. Für schwache Nerven ist das Gesamtwerk gewiss nichts, ahnt der gewiefte Filmgucker überdies ab einem ungewissen Zeitpunkt, wo der Knackpunkt (mehr oder minder gut) verborgen liegt - dennoch gibt es an "Kill Her" nicht ernsthaft etwas auszusetzen, sind manche Charaktere exakt so überzeichnet, dass es nicht übertrieben, sondern immer noch realistisch wirkt. Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Ernsthaftigkeit des Ganzen wird nicht von dem schwarzen Humor überzogen - für mich einer der Filme, der mich in der Tat positiv überrascht hat und den ich mir gewiss auch nochmal ansehen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
Völlig andere Herangehensweise an "Aschenputtel", ohne hierbei so hanebüchen albern zu werden, wie die Masse an horresker Umsetzungen einstiger Disney-Klassiker es hätte befürchten lassen. Die Story bleibt konstant spannend wie gewissermaßen nachvollziehbar, die bitterböse Note, die die Entscheidungen Richtung Schönheitsideal mit sich bringt, ist galant wie zugleich recht grausig in Szene gesetzt. Großer Pluspunkt meinerseits dafür, dass "The Ugly Stepsister" nicht auf groß-bebilderten Blutrausch setzt, sondern den Fokus auf Dramaturgie, Storytelling und Figurenzeichnung legt. In der Tat lässt sich mit der Protagonistin mitleiden, bringt man jedoch gleichermaßen Sympathien für die Stiefschwester auf. Anfang, Zwischenspiel wie auch Ausgang gehen durchaus unter die Haut - mir hat "The Ugly Stepsister" außerordentlich gut gefallen, wenngleich ich mich hinsichtlich einer gewissen Großaufnahme in der Scheune frage, ob dies eher ein Jux der Macher war oder tatsächlich erotisch gemeint sein sollte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
Im Grunde genommen ein sehr solides Drehbuch, eine gelungene Story mit überraschenden Wendungen und einem durch Perspektivwechsel gelungenen Spannungsaufbau - leider fällt es bisweilen schwer, die Protagonistin in "The Devils Dinner" so richtig ins Herz zu schließen und somit entsprechend mitzufiebern. Dadurch, dass Nancy eher unsympathisch, stetig biestig, herzlos und genervt wirkt, fällt es mir als Zuschauer nicht unbedingt leicht, regelrecht um sie zu bangen. Dennoch zog mich das Gesamtwerk durchaus in seinen Bann, lässt wohlwollend über ein paar Logiklöcher hinwegsehen und zu guter Letzt auch gerne beide Augen zudrücken, wenn das übliche "huch, xy müsste zwar längst tot sein, lebt aber doch noch" seinen Platz findet. Volle Punktzahl verdient sich "The Devil's Dinner" gewiss nicht, verfügt schlichtweg über mehr Potentail, als auf die Leinwand gebracht wurde - ein netter Film für zwischendurch ist hier jedoch allemale entstanden.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 30.12.2025
We've either a horrible crime or we have a terrible premise for an unholy and even justified unnatural series of occurrences coming into play. Appears we've a group of characters gathering, and they appear to be primarily young eclectic adults, and one of them has a beautifully haunting doll.
The facility they're in appears to be rather odd in its design, and the decorations are definitely off-putting, but in the most inquisitive manner. One of the characters appears to either be extremely sensitive, and the atmosphere of the facility they're in absolutely doesn't help.
There are seemingly odd occurrences beginning to happen to a few of the characters, and something sinister is going on in the background. Oh, how our film is playing out, and it's deliciously so and quite entertaining with its primarily practical We've either a horrible crime or we have a terrible premise for an unholy and even justified unnatural series of occurrences coming into play. Appears we've a group of characters gathering, and they appear to be primarily young eclectic adults, and one of them has a beautifully haunting doll.
The facility they're in appears to be rather odd in its design, and the decorations are definitely off-putting, but in the most inquisitive manner. One of the characters appears to either be extremely sensitive, and the atmosphere of the facility they're in absolutely doesn't help.
There are seemingly odd occurrences beginning to happen to a few of the characters, and something sinister is going on in the background. Oh, how our film is playing out, and it's deliciously so and quite entertaining with its primarily practical effects.
Er mag Menschen... die ihn in Ruhe lassen. Basierend auf dem internationalen Buch-Bestseller.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "HerrAnonym" am 30.12.2025
Ich habe selten so viel gelacht als auch ein Taschentuch (bzw. Tücher) benötigt.
P.S. Ich wollte den Film ursprünglich nicht ansehen, da für gewöhnlich amerikanische Nachverfilmungen nie das das Original erreichen oder gar übertreffen. In diesem Fall war das ein Fehler, d.h. ich vergebe 4,4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "derTilo" am 29.12.2025
Der Film macht wirklich Spass und es ist sehr schade, das er gefloppt ist, eigentlich durch schlechte Kritiken und Marketing gefloppt wurde und daher nie eine Fortsetzung bekommen hat.
Die Handlung ist etwas anders, moderner und besser als in den Büchern. Die nachfolgenden Bücher zu lesen ist daher leider auch keine Alternative.
Das 3D ist sehr gut umgesetzt und bereichert den Film deutlich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elGigante" am 29.12.2025
Finde ich besser als der erste Teil. Hier wurde stärker auf Aktion und Witz gesetzt. Die Geschichte wurde auch flott erzählt und macht Spaß. Leider kein Horror Film mehr, eher so eine Art Terminator.
Ich fand es gut, dass es einige witzige Stellen gab und der Film sich selbst nicht all zu ernst nimmt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MakyEdition" am 28.12.2025
Der Film Eis am Stiel zählt eins zu den besten Kult-Film seit den 70er Jahren ein Film der über drei Jungs zeigt, wie sie Frauen hinterher jagen und ist auf jeden Fall als Erotikkomödie anzusehen jedes Jahr im Sommer lief es in Free-TVs, was sehr zu Sommerzeit passt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 28.12.2025
Der Film wird als historisch beworben - das ist aber nur Marketing. Wer hier Geschichtsunterricht erwartet, wird enttäuscht: Der Film nutzt zwar einen realen Hintergrund – die Spannungen zwischen frühen Waldstätten und habsburgischer Machtpolitik um 1300 –, erzählt dann aber weitgehend Legende/Action statt historisch belastbarer Rekonstruktion. Als Kino funktioniert das trotzdem richtig gut: Die Bilder sind großartig, Landschaften und Ausstattung wirken hochwertig, viele Szenen sind stark inszeniert und der Film bleibt durchgehend spannend.
Auch schauspielerisch überzeugt das Ensemble meist, mit präsenten Figuren und solider Emotionalität. Zwei Dinge reißen mich jedoch raus: Erstens der kämpfende Priester Furst – als Figur wirkt er zu modern umgebaut und passt nicht sauber in die Welt des Films. Zweitens der Ausflug in den Nahen Osten samt Kreuzritter-Rückblende: Das hilft dem historischen Kern kaum, wirkt eher wie ein Abenteuer-Baustein – und erinnert auffällig an Robin Hood (Prince of Thieves mit Kevin Costner, inklusive Sarazenen-Gefängnis/Flucht-Motiv). Das macht den Film bunter, aber nicht glaubwürdiger.
Dazu kommt: Die muslimische Frau mit Sohn, die in der Schweiz unbehelligt lebt und später politisch „mitzieht“, ist als modernes Signal verständlich, innerhalb der erzählten Zeit aber schwer vorstellbar – für einen „historischen“ Film für mich daher störend.
Fazit: Ein spannender, schön gefilmter Abenteuerfilm mit starken Momenten und überwiegend überzeugendem Cast – aber historisch ist das alles sehr weit weg. Wer damit leben kann (oder es bewusst als Legenden-Action sieht), bekommt einen guten, mitreißenden Film. Wer historische Plausibilität sucht, wird an den bewusst „bunten“ Erfindungen eher hängen bleiben.