Kritiken von "DerEinsamePicasso"

Possession - Die Angst stirbt nie

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 05.05.2010
Interessanter Film mit einer tollen Sarah Michelle Gellar. Die Story ist etwas unglaubwürdig, aber das spiegelt ja auch die mysteriöse seite des Filmes wieder! Die Kameraarbeit ist brillant, nette Optik und Perspektiven bzw. Effekte. Die Schauspieler liefern eine einwandfreie Leistung ab und es macht sich sowas wie eine fesselnde und mitreissende Atmosphäre breit, die sich hauptsächlich im mysteriösen und düsteren Bereich bewegt. Spannend aber nicht überspannend, aber trotzdem empfehlenswert. Die Mischung aus Drama, Mystery und Thriller funktioniert einwandfrei. Die Idee und Umsetzung wurde interessant inszeniert, und doch ist sie zweideutig. Man nimmt einfach zwei total unterschiedliche Brüder, und lässt den Charakter des netten, lieben und romantischen Bruders in den bösen, kriminellen und stets aggressiven aber auch niveaulosen Bruder übergehen der seine Schwägerin vollkommen überrumpelt, da sie nach dem erwachen des Schwagers im glauben ist ihr eigentlicher Mann der noch immer im Koma verweilt ist jetzt im Schwager! Und fertig ist ein spannendes aber auch emotionales Filmchen das aber zwischendurch auch so seine ruhigen Momente aufweist und seine relativ ruhige Erzählweise beibehält, den so richtig Nervenkitzel möchte nicht aufkommen da der Film zu storylastig ist. Das Ende hätte man sich anders gewünscht, sonst aber solide Produktion, man merkt deutlich das zu Sarah Michelle Gellar das Mystery Genre passt. Sie überzeugt in jeglichen Bereichen und tritt nach der Serie "Buffy" und nach "The Grudge" endlich mal wieder in einem guten Film auf.

Fazit : Solides Genrehandwerk, Sarah Michelle Gellar entgleist die Realität, und sie steht zwischen zwei Brüdern in einer Zwickmühle. Ihr eigentlicher Mann noch im Koma, der andere erwacht und lässt sie glauben das sein Bruder in ihm manifestiert ist und ab diesen Zeitpunkt sieht alles danach aus, als wäre der eigentliche Schwager nun vom Geist seines Bruders besetzt. Ein Spiel voller gewissensbissen, fragwürdigen Abläufen aber doch ziemlich wendungsreich! Guter spannender Film, der ruhige Drama Elemente beinhaltet, mit der Zeit aber auch rasanten Thrill bietet, der aber nie wirklich für Nervenkitzel sorgt, aber trotzdem vergeht die Spannung nie. Sarah Michelle Gellar rundet das ganze mit einer guten schausspielerischen Leistung ab, aber auch die anderen können sich sehen lassen. Im grossen und ganzen kein Überfilm, aber interessant und originell verpackt. Ich fand ihn unterhaltsam, kann man sich anschauen!

ungeprüfte Kritik

Angriff des Säbelzahntigers

Keineswegs ausgestorben!
Abenteuer, Horror

Angriff des Säbelzahntigers

Keineswegs ausgestorben!
Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 02.05.2010
Was für ein furchtbarer Schund, solch ein Film braucht die Filmindustrie definitiv nicht. Unterirdisch spielende Darsteller, billige und sehr schlechte Copmputeranimationen und Effekte! Ein Jurassic Park abgekupferter Ablauf nur mit geklonten Säbelzahntigern. Aber die Angriffe, das künstlich spritzende Blut und die herum fliegenden Körperteile wirken sowas von gekünzelt das man echt dazu neigt abzuschalten. Ich bin zwischendurch eingeschlafen so schwachsinnig war der Film! Vor allem die Story überhaupt nicht interessant, die Zusammenhänge sind lachhaft und eine richtig anständige Handlung sucht man vergebens. Diesen Film sollte man sich ersparen, reinster Trash. Sehr enttäuschend, mehr Low-Budget geht nicht. Vor allem die Dialoge einfach nur flach, und die Teenie Gruppe nervt mit ihrem Versuch witzig zu sein den Zuschauer einfach nur! Auf TV-Produktion Niveau, und noch nicht mal da würde der Film hohe Einschaltqouten erreichen. Einfach nur dumm und schlecht, mehr muss man dazu nicht sagen. Da lobe ich mir lieber Mehrfach Jurassic Park in den Himmel und schaue mir Qualität an bevor ich so einen Dreck weiter empfehlen kann. Bitte nicht ausleihen, der Film funktioniert einfach nicht. Meiner Meinung nach ein Totalausfall!

Fazit : Billiger Jurassic Park Abklatsch mit Säbelzahntigern, null Spannung, billige Effekte und Animationen der Tierchen. Schlecht inszenierte Angriffe der Tiger und die unnötige gekünzelte Blutspritzerei und die lächerlichen Körperteilchen die herum fliegen sind einfach nur auf Low-Budget getrimmt. Trash ohne Ende, bitte Finger von diesem Film lassen! Wer ihn ausleiht wird es am Ende bereuen. Konnte an diesen Streifen nichts positives entdecken was man erwähnen könnte. Von Anfang bis Ende eine unterirdische Produktion!

ungeprüfte Kritik

Auftrag Rache

Thriller, Krimi

Auftrag Rache

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 29.04.2010
Martin Campbell hat mit "Auftrag Rache" einen weiteren sehr spannenden Action-Thriller produziert, der ziemlich fesselnd, mitreissend und berührend wirkt. Mel Gibson spielt die Rolle des gekränkten, trauernden, verbitternden und Rachesüchtigen Vater brillant, und sehr glaubwürdig. Als Zuschauer sollte man sich auf ein Spiel aus Intrigen, Macht, und Korruption gefasst machen! Mel Gibson macht sich auf den Weg um den Fall zu lösen, wieso wurde seine Tochter brutal erschossen? War das Attentat eigentlich für ihn bestimmt? Alles das stürzt ihn in gefährliche Recherchen ohne irgendwelche Gesetze die ihn hindern oder Moral die ihn bremst. Es werden ihm Fakten bzw. Informationen offenbart die für gewisse Organisationen lieber verborgen geblieben wären. Es ist spannend zu verfolgen wie Mel Gibson sich trocken, hartnäckig aber auch knallhart durch das Doppelleben seiner Tochter ermittelt, und was dabei alles so ans Tageslicht kommt ist wirklich schockierend. Wer von Anfang an einen starken Rachefeldzug erwartet liegt falsch, der Film fängt relativ ruhig an, in dem Moment als die Tochter stirbt nimmt der Film jedoch neue Konturen an, und bietet einen sehr spannenden und mit der Zeit auch actionreichen Ablauf mit einem zufriedenstellenden Ende als Abschluss! Die deutsche Synchronisation von Mel Gibson ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, sonst trumpft der Film aber mit einem guten Cast auf. Man könnte sagen hier bekommt man ein Starensemble geboten, die mit guten Leistungen den Film aufwerten. Neben Mel Gibson liefert Ray Winstone eine gute Show ab, und verursacht mit seiner düsteren und ernsten Miene eine tolle Atmosphäre. Das Zusammenspiel zwischen Gibson und Winstone funktioniert wundervoll! Zwar hat man das ganze in einer ähnlichen Form schon oft gesehen, aber trotzdem ist der Film empfehlenswert auch wenn ich der Meinung bin das er an den Film "Kopfgeld" ebenfalls mit Mel Gibson nicht vorbei kommt. Trotzdem für einen netten Abend geeignet, dramatische und traurige Situation die durch einen Alleingang von Mel Gibson an Spannung nie einbußt!

Fazit : Sehr ergreifender Ablauf, mit einem glaubwürdigen und wunderbar spielenden Mel Gibson der noch immer nicht eingerostet ist! Spannend, zwischendurch auch actionreich, und absolut fesselnd. Die Story ist ebenfalls gut konstruiert auch wenn sie mit der Zeit zu vorhersehbar wird. Aber auf jeden Fall ein empfehlenswerter Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

ungeprüfte Kritik

Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl

Lügen. Betrügen. Stehlen. Lieben.
Drama

Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl

Lügen. Betrügen. Stehlen. Lieben.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 27.04.2010
Im Endeffekt ein zu ruhiges Beziehungsdrama mit Einbruch und Diebstahl im Hintergrund. Der Film spiegelt eine kaputte Ehe wieder, verzweifelt leben Mann und Frau aneinander vorbei. Zusätzlich erschwert die nahezu autistische Tochter Bea das zusammenleben und die Ehe scheint zum scheitern verurteilt! Nebenbei wird in regelmässigen Abständen in das Architektbüro in dem Will arbeitet eingebrochen und hochwertige Gegenstände gestohlen. All die anderen Zufälle und Ereignisse waren mir nicht glaubwürdig genug! Jude Law wirkt in diesem Film wirklich ziemlich jung, sowohl seine eigentliche Frau Liv (Robin Wright Penn) als auch Amira (Juliette Binoche) wirken im Verhältnis zu alt für ihn und genau deswegen fand ich die Flucht aus der Ehe zur bosnischen Dame zu abwegig und unglaubwürdig. Ich meine wie kann ein gutaussehender junger Architekt "liebe" bei einer Frau suchen die so wirkt als könnte sie seine Mutter sein!? Da passte die Cast zusammenstellung nicht so wirklich zueinander. Sonst aber recht spannend und unterhaltsam, aber halt ziemlich unspektakulär! Solche Eheprobleme sind zwar realistisch und authentisch, hier gesellen sich jedoch zu viele Entschuldigungen ineinander und der Film wird immer flacher. Die Prostituierte bringt noch ein wenig Humor mit ins Spiel, und lockert die ernste Situation auf. Schauspielerisch kann man jedoch nichts aussetzen, da zeigen die Hauptcharaktere eine einwandfreie Leistung. Im Mittelpunkt stehen aber auch die Einsätze der Mütter für ihre Kinder! Da die Ehefrau die für ihre Tochter alles tut, sogar ihren Mann so sehr vernachlässigt das er im Gefühlschaos versinkt und da die Immigrantin die alleinerziehend mit ihrem kriminellen Sohn Sorgen vor sich her schleppt und Jude Law überall mittendrin statt nur dabei.

Fazit : Kein grosses Kino, kein Wunder das der Film nicht in die deutschen Kinos einkehrte. Ich denke die Zusammenstellung ist nicht so recht passend, es ist nicht glaubwürdig genug das ein junger Architekt Liebesheilung bei einer alten bosnischen Frau sucht um aus dem Ehetrott zu entfliehen. Schleppendes Ehedrama mit kriminellen Einbruch & Diebstahl Elementen! Trotzdem fand ich ihn dann doch noch irgendwie spannend und gut erzählt, abgesehen von einigen schwächen bleibt mir nur zu sagen kann man anschauen muss man aber nicht.

ungeprüfte Kritik

Hautnah

Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen.
Drama, Lovestory

Hautnah

Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 27.04.2010
Ein grandioses Beziehungsmelodram!

"Hautnah" spiegelt gut wieder das dieses gewisse "Bäumchen wechsel dich" spielchen am Ende für alle beteiligten ein eher gedrängtes und bedrückendes aber auch unglückliches Spiel werden kann. Es werden hier gut die Schattenseiten solcher skurrilen Liebesbeziehungen aufgezeigt! Ein Film der wirklich von Realismus geprägt wird. Menschen verlieben sich, hassen sich, betrügen sich, tauschen die Partner, stechen sich gegenseitig aus und trotzdem handeln sie quasi aus Verzweiflung, Verletztheit und Enttäuschung. Ich fand die Tatsache ganz amüsant, das hier vier Personen aufeinandertreffen die aus zufälligen und Konfusen Abläufen sich kennenlernten und lieben lernen. Ein ständiges Spiel aus Wahrheit, Lüge, Leidenschaft, Unzufriedenheit und der Reiz am ganzen lässt die Protagonisten gerne das Bäumchen mal wechseln. Nichts mit "heile heile Welt" sondern schon ein mitreissendes und bedrückendes Filmchen das ziemlich glaubwürdig und realistisch inszeniert wurde. "Hautnah" ist schauspielerisch gesehen einwandfrei besetzt, ein wahrer Genuss an grossen Namen. Clive Owen zeigt mal wieder auf das er ein wundervoller Schauspieler ist. Meiner Meinung nach dominiert er hier auch den Film in seiner Rolle als kaltherziger, Herrschsüchtiger und besitzergreifenden Doc! Die Charaktere könnten Entgegengesetzter nicht sein und trotzdem ergänzen sie sich. Jude Law als ein "Mann der zwischen zwei Stühlen steht" und ein Gefühlschaos durchlebt, verkörpert hier den Gegensatz von Owens Rolle. Law als sensibeler Schriftsteller und Gefühlsmensch trifft auf den rauen, männlichen und deftigen Clive Owen als Doc. Julia Roberts und Nathalie Portman liefern eine einwandfreie Show ab, beide sind ebenfalls charakterlich, beruflich aber auch vom Generationsgrad her in zwei ganz andere Sparten einzuordnen. Und trotzdem gelingt es der Regie sie zumindest in einem Bereich gleich aussehen zu lassen! Sex, Gefühle, und doch enttäuscht. Spannend, dialogtechnisch tiefgründig und authentisch. Vor allem die Dialoge die Clive Owen führt verfolgt man gerne. Ein Film den man nur empfehlen kann, die Thematik regt zum Nachdenken an. Wieso können Menschen nur so fies, verlogen, gefühlskalt, egoistisch und berechnend sein? Alles das bringt der Film uns hier kalt aber realistisch näher. Zwischendurch bekommt man das Gefühl der Film würde mit Rückblenden verständlich gemacht, dabei läuft er sequenziell ab.

Fazit : "Hautnah" funktioniert einwandfrei als Studie, aber nicht unbedingt als leichte "Unterhaltung" mit Kuschelfaktor. Intelligent, elegant aber doch ziemlich realistisch kalt. Wundervolle scharfsinnige Dialoge die sich auf hohem Niveau bewegen, grandiose Schauspieler und ein tolles intelligentes Drehbuch! Meiner Meinung nach grosses Kino, vor allem wenn sich "Jude Law und Clive Owen in der Arztpraxis gegenüber stehen". Schonungsloses und emotionales Swinger-Quartett Beziehungsdrama das ehrlicher und glaubwürdiger nicht sein könnte. Ein Film den ich nur empfehlen kann, "Hautnah" ist ein wahrheitsgemäßer Geniestreich dem man zwischendurch anmerkt das er einem "Theaterstück" nachempfunden ist. Besitzen und Sex kann nicht alles sein was wir anstreben!
Clive Owen spielt hier alle an die Wand, und Jude Law in seiner sanften Playboy Rolle rundet das ganze ab. Wohl einer der ehrlichsten Filme die es über die Liebe und ihre verzwickten Schattenseiten je gab. Deswegen von mir ein eindeutiges 5 Sterne Siegel!

ungeprüfte Kritik

Das Haus der Verfluchten

Wenn du glaubst, du bist alleine...
Horror

Das Haus der Verfluchten

Wenn du glaubst, du bist alleine...
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 26.04.2010
"Das Haus der Verfluchten" ist ein typisches B-Movie das sich zwar spannend und unterhaltsam verhält aber von der Ausstattung einfach nach Low-Budget duftet. Schlechte Laienhafte Schauspieler die den Film definitiv nicht großartig aufwerten, billige Spezialeffekte, Bildqualität und Synchronisation hätten meiner Meinung nach auch etwas besser ausfallen können, und die paar Schreckmomente die der Film aufweist hat man aus anderen Filmen noch besser in Erinnerung. Die Handlung bringt nichts neues hervor, verfluchte Gruselhäuser wurden mittlerweile schon so oft in Filmen verarbeitet so das die Story keine neuen Maßstäbe setzen kann! Auch die Maskenbildner bekamen wohl ein niedriges Gehalt, den die "Selbstmord Zombies" wirken zu gekünzelt und erschienen auf mich nicht beängstigend sondern eher belustigend. Generell verliert die Story durch die lächerlichen Charaktere an Ernsthaftigkeit, wer von diesen Defiziten absieht hat jedoch einen Film erwischt der zwar nicht qualitativ hochwertig erscheint aber zum einmaligen anschauen noch ausreicht. Für Gruselfreunde sicherlich mal ein Blick wert, Spannung bleibt weitgehend erhalten, es gruselt im Häuschen, von Schatteneffekten bis hin zu Halluzinationen und Untreue über skurrile Darsteller die den Film zwischendurch unfreiwillig komisch machen auch wenn die Geschichte an sich tragisch anzusiedeln ist. Im großen und ganzen nichts neues, aber noch unterhaltsam!

Fazit : Eigentlich spannend, aber man merkt dem Film das wenige Budget schon an. Schauspieler sind laienhaft und auch sonst können die Schreck & Gruselmomente nicht so wirklich fesseln. Wer nicht viel erwartet, wird hier als Gruselfan aber noch gut bedient. Von einem Blockbuster ist der Film jedoch noch weit entfernt, das hat man alles schon mal besser gesehen. Trotzdem fühlte ich mich unterhalten. Gibt im Verhältnis definitiv schlechtere B-Horror Movies!

ungeprüfte Kritik

The Final Storm

Die Gefahr ist näher als du denkst!
Thriller

The Final Storm

Die Gefahr ist näher als du denkst!
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 25.04.2010
Ein ziemlich unspektakulärer Film, ohne viel Sinn und Verstand. Unlogisch und zu schleppend. So richtig Action oder Spannung kommt hier nicht auf, Thrill fehlt dem Film auch! Die Story ist auch Hahnebüchen, eine Familie auf einer Farm wird von einem mystischen unbekannten belagert der wohl mit Gott und der Bibel vertraut zu sein scheint, seine bitterböse Vergangenheit vertuscht er jedoch mit Aufmerksamkeiten und geschleime. Nebenbei geht die Welt wohl bald unter, den überall auf der Welt scheint es keine Bevölkerung mehr zu geben. Nur komischerweise treiben sich in der Stadt noch ein paar Chaoten herum, und wieso sind die vier Menschen nur auf der Farm sicher? Da hat es sich Herr Boll aber nicht nehmen lassen ein paar Logiklöcher einzubauen, unverständlich wieso aus einem zu anfangs kräftigen Gewitter, plötzlich Massenschlägereien werden und danach plötzlich keiner mehr da zu sein scheint!? Weil ich meine wo sind die Menschen alle geblieben? Die wurden alle vom Erdboden verschluckt und nur ein paar Leute wurden übrig gelassen? Nein Herr Boll so nicht! Zusätzlich rundet Boll das ganze mit relativ schlechten Schauspielern und einem schwachen Ende ab. Ein paar Dialoge weniger oder kürzer, die kleinen Sexszenen hätte man sich ebenfalls ersparen können und mehr Thrill einbauen können. Nervenkitzel kommt hier nicht auf, ausser einer leicht düsteren Atmosphäre gibt der Film nicht viel her! Boll beweist mal wieder das er nicht einer der besten Regisseure ist, mit diesem Film lädt er zum schlafen ein. Langatmig und zu eintönig, es passiert zu wenig auf der einsamen Farm, und das die Situation gegen Ende eskaliert ist durchaus vorhersehbar. Also ich hatte mir mehr erhofft!

Fazit : Kein starker Film, kaum nennenswerte Momente, Schauspieler sind auch nicht die besten und der Soundtrack wirkt oft aufgesetzt. Die Story bringt einige Logiklöcher mit sich und auch sonst war mir das einfach zu wenig. Richtig starke Spannung oder Action sollte man hier nicht erwarten, die leicht düstere Atmosphäre kann sich noch sehen lassen aber sonst ist der Film ein Reinfall und zieht sich über lange Strecken einfach nur so hin mit flachen Dialogen bestückt! Die ein oder andere Szene hätte man sich ersparen oder verkürzen können. Uwe Boll sollte an sich und seinen "aus der Luft gegriffenen" Handlungen mal arbeiten, den so stellt man sich das Ende der Welt ganz sicher nicht vor.

ungeprüfte Kritik

Taking Lives

Für dein Leben würde er töten.
Thriller, Krimi

Taking Lives

Für dein Leben würde er töten.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 24.04.2010
Ich finde mit der Filmbeschreibung wurde übertrieben, "Taking Lives" kann man nicht mit "Sieben" oder "Das schweigen der Lämmer" vergleichen, den dazu ist dieser ziemlich durchsichtige und zu konstruierte Film zu schwach um an diese Hochkaräter des Genre´s heran zu kommen. Eigentlich fängt der Film gut an, flacht mit der Zeit aber leider immer wieder ab, manche Synchronstimmen fand ich nicht passend, zwischendurch passiert zu wenig. Spannung bietet der Film zwar, der showdown ist rasant aber so richtig Nervenkitzel möchte nicht aufkommen vor allem weil der Plott nicht so richtig aufgeht wie erhofft. Die ständige Recherchiererei bzw. als Zuschauer wird man in die Polizei/FBI Arbeit involviert um einen Serienkiller zu entlarven, was jedoch nichts neues darstellt und schon in vielen ähnlichen Filmen verarbeitet wurde. Wer genau aufpasst, kann sich sogar schon von Anfang an denken wer hier der "Killer" ist und wie es ausgehen wird, auch wenn das Ende dann für meinen Geschmack zu unglaubwürdig erschien. Es war zu wenig Thrill vorhanden, Angelina Jolie wirkt langweilig macht optisch aber natürlich wieder was her. Ethan Hawke passte nicht so wirklich in den Film, spielt aber im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der Funke möchte nicht so wirklich überspringen, habe mir mehr erhofft! Nebenbei schleichen sich ein paar fragwürdige Logiklöcher ein. Die nicht so wirklich erklärbar sind, vor allem wenn Leichen aus der Decke fallen, Unter einem Bett sich jemand versteckt und man nicht weiss wieso er darunter lag und sonstige Szenen die nicht logisch erscheinen. Dafür fand ich die Kameraarbeit gelungen, atmosphärisch eingefangene Bilder runden das ganze ab. Ein Durchschnittsthriller, mit kleinen Wenden und leichtem Überraschungseffekt für Menschen die nicht zwischen den Zeilen lesen können!

Fazit : Solide Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Hat man alles schon mal in ähnlicher Form besser erlebt. Schauspielerisch wäre mehr drin gewesen, leider flacht der Film zu oft ab und zieht sich dann ohne nennenswerten Moment in die Länge. Gegen Ende wird es dann etwas temporeicher, ich fühlte mich zwar unterhalten und Spannung hält sich recht gut aber die Logiklöcher nehmen leicht den spaß am ganzen. Trotzdem anschaubar mit einer sexy Angelina Jolie, und einem relativ gut spielenden Ethan Hawke der meiner Meinung nach jedoch fehlbesetzt wurde. Kann man anschauen, aber kommt definitiv nicht an "Sieben" oder "Das Schweigen der Lämmer" heran!

ungeprüfte Kritik

The Boys Are Back

Zurück ins Leben
Drama

The Boys Are Back

Zurück ins Leben
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 22.04.2010
Clive Owen beweist mal wieder das er ein wundervoller Schauspieler ist, man nimmt ihm zu jeder Minute den umsorgten, trauernden, aber auch gestressten Vater ab der alles versucht nach dem Tod seiner Frau ein guter Vater zu werden bzw. zu sein. Mitreissendes Familiendrama mit authentischen Schauspielern, einem tollen gefühlvollen Soundtrack und emotionalen Momenten. Ein Drama das sich eigentlich ziemlich ruhig verhält, und das Vater-Sohn Szenario durchaus fesselnd erzählt! Ich denke diese Thematik wurde gut verarbeitet, immerhin gibt es in der Mehrheit gesehen zu viele gute Mütter aber seltener gute Väter. Eine Geschichte die für sich spricht und in Etappen bewegend, lustig, tragisch aber auch ergreifend auf den Zuschauer wirkt. Ein Film der über lange Strecken zu emotional bleibt, aber durch die Tatsache das "The Boys Are Back" auf eine wahre Begebenheit beruht schenkt dem Inhalt noch mehr realismus und glaubwürdigkeit. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen, und die schwere Situation nachvollziehen! Ein Vater der zwischen Beruf und Vaterrolle taumelt, und dabei emotional oft auf der Strecke bleibt aber stets bemüht agiert. Interessant, spannend und absolut sehenswert. Wer auf mitreissende, ruhige, aber emotional angehauchte Familiendramen abfährt, macht mit diesem Film definitiv nichts falsch. Hier greift eins ins andere, und der Film funktioniert im Gesamtpaket gesehen. Hat mir gut gefallen, solide Unterhaltung!

Fazit : Sehr tolles Familiendrama mit einem grandiosen Clive Owen. Emotional, glaubwürdig und realistisch inszeniert. Ein Film der definitiv fesselt! Spannend, gefühlvoll, aber auch von der Situation her nachfühlbar. Da geht definitiv der Daumen nach oben, sehr überzeugend!

ungeprüfte Kritik

Jet Li Is the Hero

Action, 18+ Spielfilm

Jet Li Is the Hero

Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 13.04.2010
Natürlich ist man von Jet Li besseres gewöhnt, aber dieser Film ist nun mal keine Hollywood-Produktion sondern eine China-Produktion und dafür ist sie noch vollkommen in Ordnung und für jeden Jet Li Fan zu empfehlen. Die Geschichte die sich um einen Undercover Cop und seinen kleinen aber kämpfenden Sohn dreht wird recht mitreissend und fesselnd erzählt, mit der typischen asiatischen traurigen Note zwischendurch die unter die Haut geht. Die Kampfszenen wurden super choreografiert und werten den Film durchaus auf, vor allem der Endkampf als Sohn und Vater gegen die Schurken kämpfen ist ziemlich sehenswert. Dafür ist jedoch die Bild & Tonqualität ziemlich schlecht, Synchronstimmen passen nicht immer zu den Protagonisten und der Soundtrack ist einfach zu kitschig! Sonst aber spannend und actionreich inszeniert, wer auf Eastern abfährt und Jet Li gerne sieht wird mit diesen Film relativ zufrieden sein. Auch wenn die Aufmachung natürlich nicht hochwertig ist, und alles ein bisschen billig wirkt kann man sich den Film gut anschauen wenn man von den angesprochenen Schwächen absieht.

Fazit : Gewohnte Jet Li Action, eine mitreissende Story, tolle Kampfszenen
und keine Langeweile. Wenn man davon absieht das die Ton & Bildqualität mies ist, und der Film um einiges gekürzt wurde hat hier ein B-Eastern im Gepäck den man sich auf jeden Fall anschauen kann wenn man keinen Hollywood-Blockbuster erwartet den dazu hat der Film zu wenig Qualität, wirkt über lange Strecken billig. Durch die gut choreografierten Kampfszenen und die fesselnde Story wirkt der Film aber doch noch unterhaltsam. Kommt an Filmen wie "Romeo must Die" oder "kiss of the Dragon" jedoch auf gar keinen Fall heran auch wenn der Film in der Neuzeit spielt und nicht im alten China. Für Jet Li Fans empfehlenswert, für alle anderen gilt kann man sehen muss man aber nicht!

ungeprüfte Kritik

Dread

Die Angst in dir.
Horror, 18+ Spielfilm

Dread

Die Angst in dir.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 13.04.2010
"Dread" bietet solide Psychothriller Unterhaltung, einzig und allein die Protagonisten stehen im Mittelpunkt. Deftige Psychoanalyse mit Kammerspielelementen, gepaart mit einigen düsteren und verrückten Momenten. Ekelhafte aber auch sadistische Abläufe die durchaus für Spannung sorgen! Leider kommt der Film zu spät in Fahrt, und verschenkt einiges an Potenzial. Jedoch recht interessantes Thema. Unsere innere Furcht, unsere Ängste und jeder Mensch hat so seine eigene "Bestie" in sich. Was als Studien-Projekt beginnt, endet in ein sadistisches und qualvolles aber auch wahnsinniges Spiel. Quaid ist der Meinung man muss Menschen mit ihren Ängsten intensiv konfrontieren um sie zu heilen. Die letzten 20 Minuten sind stark inszeniert, vorher verhält der Film sich zu brav und zu unspektakulär! Und trumpft mit leichter Dialoglastigkeit auf, sobald sich Shaun Evans jedoch eindeutig als Psychopath entpuppt wird die Handlung spannender und reizvoller. Ansonsten bietet der Film eine stimmungsvolle und bedrückende Atmosphäre, fies und verstörend. Relativ blutige Rückblenden und Alptraumsequenzen runden das ganze ab. Das Ende ist so gemein wie der Film an sich.

Fazit : Psychothriller der nicht sein ganzes Potenzial ausschöpft, trotzdem schauspielerisch gut vertretten wird und spannend inszeniert wurde. Zwischendurch ziemlich sadistisch und quälend. Fesselnd und richtig gut wird der Film jedoch erst in den letzten 20 Minuten, vorher plätschert der Film so vor sich her mit seiner Psychoanalyse bzw. Studie! Kann man anschauen, auch wenn man aus dem Film mehr hätte machen können ist er trotzdem unterhaltsam, Aufreibend, beklemmend und realistisch.

ungeprüfte Kritik

Tsunami - Die Todeswelle

Es gibt kein Entkommen.
Action, Thriller

Tsunami - Die Todeswelle

Es gibt kein Entkommen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 12.04.2010
Ziemlich schwacher Katastrophenfilm aus Südkorea, Dialoge teilweise ziemlich kindisch und übertriebenes Slapstick verhalten der Protagonisten. Wirkt alles ziemlich unpassend lustig, typisch asiatisch halt! Die komödischen Abläufe passen nicht so recht zur eigentlich ernsten Thematik. Den der Film hat definitiv Einlaufprobleme, plätschert so vor sich hin bis dann irgendwann endlich der mächtige Tsunami über die Landschaft düst was aber ziemlich lange dauert. Den vorher werden dem Zuschauer die unterschiedlichen Charaktere näher gebracht, nur zufälligerweise beinhaltet der Film mehr Dramatik als Action. Durch die Liebesbeziehungen die hier die Protagonisten zueinander entwickeln wird die Dramatik aufgepuscht, auch wenn in der Tat die Heldenhaftigkeit im Vordergrund steht und gegen Ende versucht auf die Tränendrüse zu drücken um die Tragik zu steigern. Die Spezialeffekte wirken billig und sind nicht qualitativ hochwertig, da ist man besseres gewöhnt! Story teilweise unlogisch und nicht immer glaubwürdig genug. Da der Film so lange braucht um in Fahrt zu kommen, ist er meiner Meinung nach nicht wirklich empfehlenswert. Zwar ist "Tsunami - die Todeswelle" der erste High-Budget-Katastrophenfilm Koreas, wirkt auf das europäische Publikum aber eher wie ein Low-Budget Filmchen. Dazu sind die Wasser & Spezialeffekte in der Tat zu schwach um dauerhaft zu fesseln! Die dramatischen Abläufe sind teilweise gelungen, das zu eindeutig wird das man durch die Liebesgeschichten später die tragische Note gewinnt ist zu durchschaubar. Wer jedoch für die koreanische Filmkunst was übrig hat, wird hier vielleicht doch noch dran gefallen finden. Für meinen Geschmack war das einfach zu wenig, von der Beschreibung und vom Cover her erhoffte ich mir mehr!

Fazit : Mischung aus Katastrophenfilm, Komödie und Dramatischen Abläufen. So richtig weiss der Film nicht welche Richtung er einschlagen soll. Die Liebesbeziehungen stehen hier hauptsächlich im Vordergrund, erst gegen Ende bricht der Tsunami aus und zerstört Busan. Spezialeffekte sind nicht hochwertig genug, um richtig mitzureissen! Schauspieler sind auch nicht die besten, im großen und ganzen erwartet und erhofft man sich mehr. So richtig kommt der Film nicht in Fahrt, und nervt mit seinen komödischen kindischen Darstellern! Da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen, ein schwaches Ende rundet den so oder so schon schwachen Film ab. Muss man nicht gesehen haben, nichts besonderes.

ungeprüfte Kritik