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Kritiken von "VideobusterRedaktion" aus

293 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Fog - Nebel des Grauens
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 19.05.2006
    Ein Jahr nach seinem sensationellen Erfolg “Halloween“ schlug John Carpenter erneut zu. Und machte das wichtigste Requisit eines jeden Horrorthrillers zum Hauptdarsteller. Der Nebel wabert jetzt nicht nur am Boden herum, der Nebel bringt das Böse in die Welt.

    Alles fängt so harmlos an im verträumten Antonio Bay. Um so stärker geht unter die Haut, dass der undurchdringliche Nebel nichts Gutes birgt und wenig gemein hat mit dem lächerlichen Dunst aus den Nebelmaschinen eines Edgar Wallace. Bei Carpenter schlägt ein Märchen in blutigen Ernst mit mörderischen Enterhaken um - ein effektvoller Horrorfilm. Geschickt nutzt er die Möglichkeiten moderner Tricktechnik. Obwohl dieses Remake dem Original nur bedingt standhält, werden vor allem junge Gruselfreaks auch wegen der Darsteller um „Smallville“-Supermann Tom Welling und Indie-Ikone Selma Blair zweifellos gefallen daran finden.
  • Oliver Twist
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 19.05.2006
    Altmeister Roman Polanski hat sich nun auch des Stoffes angenommen und den 350-seitigen Roman zu einem über zweistündigen Film zusammengefasst und herausgekommen ist dabei ein stilistisch sehr schöner Film.
    Polanski skizziert darin eine unschuldige Menschenseele, die stets nah am Glück dran, aber scheinbar immer wieder zur Misere verdammt ist. So, wie Polanski seinen „Oliver Twist“ verfilmt hat, muss Dickens die Geschichte wohl beim Schreiben vor Augen gehabt haben. Gute Schauspieler, das unglaublich echte London der damaligen Zeit und die Stimmung, die umwerfend detailliert gezeigt wird. Vom Kopfsteinpflaster bis zu den winkeligen Straßen, von den verschmierten, verlebten Hurengesichtern bis hin zu den selbstzufriedenen, gefräßigen Speckköpfen der Wohlhabenden, über den verlausten, verfilzten und buckligen Fagin mit den schlechten Zähnen bis zum gepflegten, gut gekleideten Mr. Brownlow.
    Polanski hat keineswegs den gesamten Roman umgesetzt, sondern nur die relativ kurze Zeit von Olivers Aufenthalt im Waisen- und Armenhaus, bis hin zu seinen Erlebnissen in London.
    Abschließend bleibt zu sagen – „Oliver Twist“ ist eine Verfilmung ohne Pathos, ohne Szenen, die berechnend auf die Tränendrüsen des Zuschauers drücken, ohne Waisenschmalz, ohne Arme-Kinder-Kitsch. Er ist einfach gekonnt erzählt, aber manchmal auch brutal erschreckend.
  • Stay
    Zwischen der lebenden und der toten Welt gibt es einen Ort, an dem Du nicht sein solltest.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 19.05.2006
    „Stay“ ist ein Film der die Zuschauer durchgegend auf die Folter spannt.

    Man kann sich bis zum Schluss nicht sicher sein, was gespielt wird.

    Gehörig Stoff zum Grübeln, das bietet „Stay“ sicher.
    Ähnlich wie bei “The Sixth Sense“ vor ein paar Jahren erklären sich hier gewisse Einstellungen erst beim zweiten Hinsehen.

    Doch die skurrile Geschicht ist eine Sache. Was den Film ganz klar abhebt aus der Masse der üblichen Thriller ist der aussergewöhnliche visuelle Stil.

    In Amerika nicht unbedingt ein Hit, sollte der Film hierzulande doch eine größere Zielgruppe ansprechen.
  • The Dark
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 19.05.2006
    Zurück zur Natur – so könnte in etwa die Devise von John Fawcetts Grusel-Schocker „The Dark“ lauten. Schauplatz ist die raue walisische Küste mit ihren dem keltisch-mythischen Dunstkreis entnommenen Motiven und Legenden, die der weniger milden, aber dafür ganz schön dunklen Atmosphäre des Films als Inspirationsquelle dienen sollen.

    Was als viel versprechender, atmosphärischer Anfang beginnt, scheitert im weiteren Verlauf der Handlung leider kläglich. Statt der richtigen Portion Ungewissheit bietet er hauptsächlich Wirres. Das beginnt bei den Figuren, die zwar gut gespielt sind, aber deren Handlungen schwer nachvollziehbar bleiben. Die gruseligsten Stellen befinden sich im ersten Drittel des Films, der sich aber hierbei gleich mehrfach der Technik des „falschen Alarms“ bedient, indem eine schlimme Befürchtung sich als etwas im Grunde Banales herausstellt.
    Abschließend sei gesagt: „The Dark“ beinhaltet einige spannende Momente. Die zugrunde liegende Idee gefällt. Unterm Strich ein Film, bei dem die Schwachpunkte überwiegen. Eine unrunde, gedehnte Story, unklare Motivationen und Wirrheit statt Ungewissheit.
  • Wo die Liebe hinfällt...
    Basierend auf einem wahren Gerücht.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 25.04.2006
    Wie das Leben so spielt…

    Diese Situation wünscht sich eigentlich niemand, auf der Hochzeit der eigenen Schwester zu erfahren, dass die eigene Mutter eine Woche vor ihrer eigenen Hochzeit mit einem anderen durchgebrannt ist der vorher auch noch etwas mit deren Mutter hatte und der vielleicht damals Vater wurde.

    Das alles prasselt auf „FRIENDS“-Darling Jennifer Aniston ein.

    Der Film lebt hauptsächlich von seinem Darstellern. Kevin Costner als alternder Playboy ist hier nicht minder witzig als Shirley MacLaine als herrlich direkte und schlagfertige Oma.

    Die große Frage, ob Sarahs Familie die lebende Buch- und Filmvorlage für „DIE REIFEPRÜFUNG“ ist wird letztendlich aufgeklärt.

    Eine durchaus gelungene und unterhaltsame wie auch romantische Komödie. Nicht nur für Frauen. Schließlich spielt ja auch Ex-Frau Pitt mit.
  • Die Familie Stone
    Verloben verboten!
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Ein wunderschöner, sehr unterhaltsamer Familienfilm mit großartigen Schauspielern, der perfekt die Balance zwischen Komödie und Tragödie hält, ohne in Kitsch oder Schmalz abzurutschen.

    Man lacht Tränen über wirklich saukomische Situationen, um gleich darauf beim schier Herz zerreißenden Unglück von Meredith eine Träne des Mitleids abzuwischen. Man lacht einerseits über Merediths ungelenke Konversationsversuche, aber bei ihren dummen Äußerungen während des Essens bleibt einem schier das Herz stehen. Man lacht mit Mutter Sybil, wenn sie Meredith abkanzelt, und weint mit ihr, wenn sie der Familie ihre unheilbare Krebserkrankung gesteht.

    So hält der Film über 104 Minuten eine feine und ausgewogene Balance zwischen Lachen und Weinen. Kein Wunder eigentlich, bei den Schauspielern. Diane Keaton gibt eine Mutter, die ihresgleichen sucht: Tolerant und weltoffen, kämpferisch und locker, eine wunderbare Frau und Mutter, obwohl sie weiß, dass es ihr letztes Weihnachten mit der Familie sein wird.

    Ein wunderschöner, sehr unterhaltsamer Familienfilm mit großartigen Schauspielern, der perfekt die Balance zwischen Komödie und Tragödie hält, ohne in Kitsch oder Schmalz abzurutschen.
  • Flight 93
    Es geschah am 11. September...
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Filmisches Denkmal für die Helden des Flugs 93, die seinerzeit unter Aufgabe des eigenen Lebens den Terroranschlag aufs Weiße Haus verhinderten.
    Der Film kommt ohne bekannte Stars und Actionklimbim aus und ist dennoch spannend und intensiv.
    Sehr zu empfehlen.
  • Keine Lieder über Liebe
    Deutscher Film, Musik, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Ein ungewöhnlicher Film. Denn der Regisseur Lars Kraume hat seinen Schauspielern nur ein grobes Gerüst der Handlung gegeben, den Rest mussten sie selbst improvisieren.

    Was an dem Film fasziniert, ist eben diese Improvisation, die in manchen Situationen durchaus etwas ungelenk wirkt, aber vermutlich dadurch dieses heikle Thema erstaunlich erfrischend und überzeugend darstellt.
    Es wirkt alles total echt und glaubwürdig, irgendwie hat man von Anfang an das Gefühl, bei einer "echten" Geschichte dabei zu sein, die mit "versteckter" Kamera gefilmt wurde, also ohne dass die Protagonisten wissen, dass jemand sie ablichtet, und die sich deshalb wirklich so verhalten, wie sich eben normale Menschen in einer derartigen Situation verhalten.


    Ein interessantes und sehenswertes Stück deutschen Filmschaffens, eine gelungene Mischung aus Rock und Liebe, Witz und Tragik, Sensibilität und Egozentrik.
  • Edelweißpiraten
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Die Schrecken der Nazizeit aus der Sicht von Arbeiterkindern. Das emotionales Geschichtsdrama porträtiert eine Widerstandsbewegung über die in den Geschichtsbüchern nicht viel zu lesen ist. Basierent auf wahren Ereignissen aus dem Leben des Kölner „Edelweißpiraten“ Jean Jülich. Glaubwürdige Schauspieler, authentische Kulissen und die eindrucksvolle Kameraführung machen aus diesem wichtigen Thema einen mehr als sehenswerten Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
  • Die Geisha
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Arthur Golden aus dem Jahr 1997.

    Beruht auf der Lebensgeschichte der Geisha Mineko Iwasaki, die mit dem Bestseller nicht einverstanden war. Sie verklagte sogar den Autor, weil er ihre Identität preisgegeben und ein völlig falsches Bild ihres Lebens als Geisha beschrieben hätte.
    Wie dem auch sei - vom wirklichen Leben einer Geisha erfährt man durch diesen Kino-Film garantiert nichts. Bevor sie Geisha wird, wird ein junges Mädchen jahrlang intensiv ausgebildet. Eine richtige Geisha ist ein Ausbund an Kultiviertheit, Wissen und Charme. Sie ist Sängerin, Musikerin, Tänzerin, sie beherrscht jede Art von Konversation, kann sich jeder Situation anpassen, und ist eine perfekte Gesellschaftsdame. Sie weiß sich zu benehmen, fällt nie aus der Rolle, und bedient den Mann, der sie engagiert hat, ohne je Dienerin zu sein. Ihre Kimonos werden nach strengen Regeln hergestellt und gewickelt, ihr Make-Up nach ebenso strengen Regeln aufgetragen, auch ihre Frisur ist vorgegeben.

    Von all dem erfährt man im Film nichts.

    Hervorragende Schauspieler, hervorragende Ausstattung und Kulissen in einer mageren Story. Schade, das hätte ein wirklich grandioser Kino-Film werden können. Diese Chance hat Rob Marshall, der als Regisseur übrigens zweite Wahl für diesen Film war, und sein Drehbuchautor Doug Wright meiner Meinung nach leider versiebt.
  • Domino - Live Fast, Die Young
    Nach einer wahren Geschichte.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    Actionknaller mit Top-Besetzung neben sexy Kira Knightley in mehr als heißen Outfits treffen Stars wie Mickey Rourke, Lucy Liu und Christopher Walken zusammen.
  • Dick und Jane
    Besser gut klauen als schlecht verdienen.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "VideobusterRedaktion" am 11.04.2006
    „Grimassen-Man“ Jim Carrey macht mal wieder auf lustig.
    Hatte er zuletzt in "Vergiss mein nicht" versucht, als Charakterdarsteller Fuß zu fassen, kehrt er nun in das gewohnte Fach des Comedian zurück und liefert mit "Dick und Jane" eine typische Onemanshow.

    Man fragt sich, ob Jim Carrey nicht langsam zu alt wird für diese Art von Späßen.

    Der Film zielt auf ein junges Publikum und Fans, die Jim Carrey in seinen Rollen als Suppenkaspar lieben. Und die werden auf ihre Kosten kommen.