A Real Pain

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.08.2026
„A Real Pain“ ist gut gespielt. Kieran Culkin verleiht Benji eine überzeugende Mischung aus Charme, Rücksichtslosigkeit und Verletzlichkeit, Jesse Eisenberg funktioniert als nervöser Gegenpol. An den Darstellern liegt es also nicht, dass der Film bei mir kaum Eindruck hinterlassen hat.

Die Cousins reisen nach Polen, besuchen Orte jüdischer Geschichte und setzen sich mit dem Leben ihrer verstorbenen Großmutter auseinander. Damit berührt der Film große Themen: Trauer, Depression, familiäre Entfremdung und die Frage, welchen Platz das eigene Leiden angesichts des historischen Grauens einnehmen darf. Doch er berührt sie eben nur. Kaum ein Gedanke wird vertieft, kaum ein Konflikt führt zu wirklicher Entwicklung. Die Figuren sprechen, streiten und reisen weiter – aber weder ihre Beziehung noch mein Blick auf sie verändert sich wesentlich.

Vielleicht liegt darin für viele der Reiz: Der Film verzichtet auf Wendepunkte, Erkenntnisse und eine künstliche Läuterung. Das mag lebensnah und unaufdringlich sein. Für mich wirkte es jedoch weniger subtil als unterentwickelt. Die historischen Schauplätze verleihen der Geschichte Gewicht, doch der Film gewinnt daraus erstaunlich wenig Tiefe.

So plätschert „A Real Pain“ über neunzig Minuten geschmackvoll, gelegentlich komisch und sympathisch vor sich hin. Er ist nicht schlecht und schon gar nicht schlecht gespielt. Aber es geschieht wenig, das berührt, überrascht oder zum Weiterdenken zwingt. Am Ende blieb für mich ein unscheinbarer Film zurück, dessen Bedeutung eher angedeutet als erfahrbar wird.

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Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tizian1308" am 14.08.2026
Gut, authentisch und halt ein echter Jason. Die Stimmung ist englisch gut, die Stunts überzeugend und die Dramatik fast glaubhaft. Sehr guter Film

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Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 14.08.2026
Keine Komödie, nicht mal eine Tragikomödie (das "Komödiantische" muss man mit der Lupe suchen). Genau genommen schwebt über allem das Stichwort "assistierter Suizid". Warum Oma Marie ihren Sohn Bruno und ihre Enkelin Anna über ihre Ziele, die sie mit einer Reise in die Schweiz verknüpft, nicht einweiht, sondern ihnen was von einer Erbschaft weismacht, bleibt nebulös. Die beiden lassen sich dementsprechend auch nicht abwimmeln, sondern machen sich mit auf die Reise, zusammen mit Maries Pflegehelfer Rudy, der als einziger einen Führerschein hat.

Besonders negativ fällt Sohn Bruno auf als absoluter Loser auf, der finanziell völlig abgebrannt ist und deshalb das Bankkonto seiner Tochter pländern muss. Die hat gerade zum ersten Mal ihre Periode und fühlt sich absolut alleingelassen (ihre Mutter, Brunos Ex-Frau, hat sich anscheinend nach Brasilien abgesetzt, ohne dass man Näheres erfährt).

Was an dieser Personen-Konstellation (eine absolut dis-funktionale Familie) und der skizzierten Handlung witzig sein soll, erschließt sich nicht. Für Gags sorgt allein die von Rudy heftigst verwöhnte Haus-Ratte.

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Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.08.2026
Ich gebe den Kritikern hier recht - „Kleine Dinge wie diese“ ist ein stiller, atmosphärisch dichter und hervorragend gespielter Film. Vor allem Cillian Murphy überzeugt mit einer sehr zurückgenommenen Darstellung: Blicke, Pausen und kleine Gesten reichen aus, um Bills innere Unruhe sichtbar zu machen. Auch die Inszenierung funktioniert stark. Die winterliche Enge, das Schweigen der Umgebung und die allgegenwärtige Macht des Klosters erzeugen eine bedrückende Atmosphäre, ohne das historische Thema plakativ auszuschlachten.

Mein Problem liegt eher in der Dramaturgie. Bill Furlong ist von Anfang an fast zu makellos: fleißig, fürsorglich, empathisch, bescheiden und moralisch sensibel. Er besitzt kaum unangenehme oder egoistische Seiten. Dadurch ist relativ früh klar, dass gerade er irgendwann das Richtige tun wird. Die zentrale Frage lautet also weniger, ob er handelt, sondern nur noch wann.

Spannender wäre die Figur für mich gewesen, wenn Bill zunächst selbst stärker Teil des Wegsehens gewesen wäre – aus Angst, Bequemlichkeit oder wirtschaftlichem Eigeninteresse. Dann hätte seine spätere Entscheidung eine echte Entwicklung dargestellt. So bestätigt das Ende vor allem das, was wir längst wissen: Ein guter Mensch tut etwas Gutes.

Das schmälert weder Murphys Leistung noch die Qualität des Films insgesamt. Aber gerade bei einem Thema über gesellschaftliches Schweigen hätte eine widersprüchlichere Hauptfigur die moralische Dimension deutlich unangenehmer – und damit wirkungsvoller – gemacht.

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Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller

Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "a26653sw" am 13.08.2026
Der mit Abstand schlechteste Film den ich (und meine Frau) je gesehen habe. 1 Stern ist noch viel zu viel für diesen Film.
Wie man auf so eine kranke Geschichte kommen kann, erschließt sich wahrscheinlich nur dem Regisseur. Habe den Film nur geliehen, weil er von dem Macher von Longlegs stammt. Nicht zu vergleichen.

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Resident Evil 2 - Apocalypse

Action, Science-Fiction, Horror, 18+ Spielfilm

Resident Evil 2 - Apocalypse

Action, Science-Fiction, Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 13.08.2026
Der zweite Teil hat mir schon noch besser gefallen als der erste, da die Action schon aufwendiger inszeniert war und man hier quasi auch näher an den Spielen dran ist und ein bissel Teil 2 und 3 vom Spiel verwurschtelt.

Natürlich ist hier alles wieder extrem trashig, aber alles ist größer und spektakulärer als im Vorgänger. Das führt dann auch dazu, dass die Action Szenen um einiges besser gealtert sind.

Dazu kommt, dass der Charakter Nemesis in den Games schon richtig toll war und dieses Feeling kriegen sie hier eigentlich super hin.

Milla Jovovich rennt mittlerweile wie Lara Croft durch die Stadt und metzelt alles nieder.

Note 2

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Resident Evil

Horror, Science-Fiction, Action

Resident Evil

Horror, Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 13.08.2026
In den ersten 3 Resi Filmen war ich sogar noch im Kino. Es wurde ja hier schon mehrfach erwähnt, also wenn man die wirklich teilweise extrem schlechten und dümmlichen Dialoge ausblenden kann kann man mit diesem trashigen Horror Action Film schon seinen Spaß haben.

All zu nah ist der Film nicht am Spiel dran, aber die Action stimmt soweit und der Schluss macht absolut Bock auf mehr.

Note 2-

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Die Legende des Zorro

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 13.08.2026
Das gleiche standardisierte SuperheldenKasperletheater wie im ersten Teil. Ich staune immer, wieviel Aufwand für sowas getrieben wird. Aber für Minderjährige mag das noch zu einem gewissen Grad Spaß bringen. Für Ausgewachsene passiert hier einfach zu viel Blödsinn.
Wieder ist da keine Chemie zwischen Antonio und Cathrine. Da er wegen seines tumben, cholerischen Charakters wenig zur Identifikation einlädt, bietet sich die Hübsche in den feschen Kostümen dafür an. Für die eigentliche Zielgruppe dient dazu die kleine Kackbratze.
Der Böse will hier Amerika verhindern. Mit der Hilfe von Nitroglyzerin… Aber Zorro, Cathy und die Kackbratze (Spoiler Allert;) werden das Kind schon schaukeln. 2,2 Sterne.

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Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

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Flow

Animation, Abenteuer

Flow

Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 12.08.2026
Eigentlich ein richtig schöner Film.
Regt sehr zum Nachdenken an – finde ich.

Aber auch sehr viel Unlogik im „plot“ – das braucht man jetzt nicht auseinander pflücken.
Aber irgendwie ein schöner Gedanke – die Welt, der Planet Erde von der Krankheit „Mensch“ bereinigt gibt der Natur eine letzte Chance?

Aber auch eine Sintflut lässt nicht alles verschwinden was die Menschlein in den nur letzten 100 Jahren erschaffen haben.

Und die Tiere sind eben Tiere – und nicht in der Lage „menschliche“ Gedanken & Handlungen zu entwickeln und dies über ganze Tierarten hinaus zu praktizieren.

Letztendlich haben ja auch Menschen diesen Film gemacht – und nicht Tiere.

3,8 tierische Sintflut Sterne für den netten Film und den wirklich guten Versuch für dieses Thema.
Abgerundet auf 3 *** weil vieles eben doch zu unlogisch ist und auch die Animation nicht so gut ist wie sie sein könnte.

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The Returned - Weder Zombies noch Menschen

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Prosektor" am 11.08.2026
Vielen Dank an Toddywarez, der schon einmal voller Tatendrang die gesamte Geschichte verrät, sodass man sich das Anschauen sparen kann! Vielen lieben Dank! Aber wie kommt Todyydingsbums auf Rückenmark??? Es wird von Proteinen gesprochen! Naja, egal...
Es handelt sich tatsächlich mal um eine andere Sichtweise, hier wird es wie eine letale Virusinfektion dargestellt, ist natürlich medizinisch Quatsch, aber man wird ja bei einem Zombiefilm keine Logik erwarten. Nette Umsetzung, sehenswert, mal was anderes! Schöner wäre es, wenn man nicht vorher schon jedes Detail wüsste...Danke Toddyelblödie!

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Wie das Leben manchmal spielt

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 11.08.2026
Unterhaltsame Komödie über das Zusammenprallen von zwei völlig verschiedenen Lebenswelten. Zum einen ein Strafrichter, der seine Prozesse keineswegs juristisch völlig abgehoben führt, sondern zumindest versucht, in die Lebensumstände der Prozess-Beteiligten hineinzufinden. Zum anderen eine junge Frau (die eher als Sängerin bekannte Louane Emera nach über zehn Jahren Filmpause in ihrer zweiten Rolle), zwar hoch-intelligent, aber durch ihr prekäres Umfeld schwer gehandicapt und mit relativ verkorkstem Liebesleben.

Wie die beiden sich zunächst vorsichtig beschnuppern und sich dann doch langsam annähern, ist gutes Unterhaltungs-Kino, nicht mehr und nicht weniger.

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