Bewertung und Kritik von Filmfan "Hoschoknoscho" am 09.08.2026
Hm, kann mich nicht mehr wirklich an viel erinnern.
Weder schlecht noch gut.
Ich glaube er rennt einmal durch den Wald und hat irgendetwas mit einer Frau zu tun.
Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 09.08.2026
Dass MASTERS OF THE UNIVERSE an den Kinokassen floppte ist absolut berechtigt. Dieses Fantasy-Remake ist nicht nur absolut überflüssig, weil es nichts neues zu bieten hat, sondern auch komplett vorhersehbar und damit auch überaus langweilig. Die zwei Stunden Spielzeit ziehen sich wie Kaugummi, bei einem Plot der vor Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist. 2,40 Schwert-Sterne auf Eternia.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 09.08.2026
Die Prämisse klingt gar nicht mal so uninteressant, nur hätte es da beim Script dann doch mehr Raffinesse erfordert.
Man merkt doch bei allen Gewerken das niedrige Budget. 2,1 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 08.08.2026
Es ist nicht einfach, eine gute Geschichte zu erzählen. Und wohl erst recht nicht, einen guten Film zu machen. Dem Team hinter "Flow" gelang beides. Auf eine einzigarte Art und Weise. Denn der Film kommt gänzlich ohne menschliche Charaktere und Kommunikation aus. Dennoch, oder gerade deshalb, ist er sehr eindrucksvoll. Das gilt nicht nur für den Inhalt, der von einem leicht mysteriös-melancholischen Grundton geprägt ist, sondern auch für die geniale Animation, die hervorragende Optik, welche farbenfroh, aber nicht übertrieben bunt ist, sowie die grandiose, gut platzierte Instrumentalmusik.
Da es auch keinerlei Erzählerstimme o. ä. gibt, überlässt "Flow" es dem Zuschauer komplett, sowohl die Story im Ganzen, als auch die vielen metaphorischen Einzelszenen selbst zu interpretieren. Dabei wurde der Filmtitel m. M. n. sehr klug gewählt, passt er doch in vielerlei Hinsicht. Das wird insbesondere am Ende sehr deutlich.
Ich finde "Flow" recht innovativ, ist er doch nicht nur etwas für Augen und Ohren, sondern auch für's Hirn, während der Stil insgesamt erfrischend eigenständig ist. Anders als bei den meisten (Blockbuster-)Animationsfilmen, wirkt hier alles deutlich subtiler, gehaltvoller und origineller, aber auch irgendwie erwachsener. Damit gehört diese Produktion für mich zum Besten, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.
Die Story einer Generation - Rocker gegen Mods... Mods gegen Rocker... Vereint gegen die Bullen...
Drama, Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 08.08.2026
Der Typ qualifiziert sich vom Aussehen und vom Verhalten her für das, was wir früher einen „Hirnie“ genannt haben.
Aber irgendwie wirkt das Zeitgefühl authentisch. Da tut die dufte Musik natürlich ihren Teil.
Der Film war damals ein Muss bei uns, obwohl wir ja eher Punkrocker waren (aber eben auch offen für fremde, ausgestorbene Kulturen;).
Ich glaube, damals haben wir auch immer eine kürzere Version zu sehen bekommen.
Obwohl es für mich keine Identifikationsfigur gibt, ist es trotzdem ganz unterhaltsam, den Knalltüten bei ihrem Treiben zuzuschauen. Das hat schon ab und zu Beavis & Butthead Vibes.
Steff hat bei den Krawallen dauernd andere Schuhe an… Die ist ganz allgemein auch inhaltlich ziemlich flatterhaft.
Allerdings wird auch der Mythos verbreitet, dass man ran darf, wenn man Frauen Drogen schenkt. Muss ich damals verpasst haben, den Tipp…
Sting ist unglaublich lächerlich. Ob der eigentlich wirklich cool gedacht war damals? Wenn ja: Mission not accomplished;)
Wahrscheinlich soll man hier emotional Anteil nehmen an der Zerrissenheit der Jugend (in 4 Teile - Quadro) und den daraus resultierenden Problemen. Das würde vielleicht besser funktionieren, wenn sich nicht alle wie Idioten verhalten würden.
Trotzdem ist der Film, wenn auch teilweise unabsichtlich, recht witzig und unterhaltsam. Bei mir spielt da sicher auch Nostalgie eine gewisse Rolle. 3,6 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.
Wie weit würdest du gehen, um die Wahrheit zu enthüllen?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 07.08.2026
Die Musik ist wieder extrem nervig und unnötig.
Ist der spaceige Fahradhelm nicht zu auffällig für seinen Überwachungsjob?
Willa spielt eine von den Bösen. Frechheit! Aber Sam ist ja auch gegen den Strich besetzt, was ich grundsätzlich gut finde. Da werden die Gegenspieler ja auch erstmal nicht zu erzwungen unsympathisch dargestellt. Das ist ungewöhnlich.
Die lassen sich ganz schön Zeit, bis was aus dem Ruder läuft. Da machte sich bei mir irgendwie Langeweile und ein bisschen Spannung gleichzeitig breit.
Nach einer Stunde ist es dann (endlich) so weit.
Während der Film lange einen leicht originellen Vibe aufrechterhalten konnte, gleitet er zum Ende hin leider wieder in den Standard ab. Das sich die Problematik so entwickelt, habe ich von Anfang an befürchtet, hatte aber auch die naive Hoffnung, dass denen hier mal etwas Anderes einfällt. Da schleichen sich dann auch auffällig konstruierte Unstimmigkeiten ein, die zur gängigen Überdramatisierung benötigt werden.
Immerhin haben sie von den beiden vorhersehbaren finalen Verläufen den etwas weniger platten gewählt. Aber so oder so war das eben vorhersehbar, was immer ein entscheidendes Manko ist. 3,2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!
Erlebe den Aufstieg des Kings - Der Aufstieg einer Legende.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 06.08.2026
Ach ja, wenn du in den 80ern groß geworden bist, dann ist es schon fast unmöglich die Musik von Michael Jackson oder diese Energie die damit einhergeht nicht zu lieben.
Ich habe mich wahnsinnig auf den Film gefreut, weil ich Bio Pics und speziell Musik Bio Pics sehr mag.
Richtig stark von der Präsenz her fand ich den Vater von Michael, also immer wenn der auftaucht, dann will man selbst irgendwie in Deckung gehen und ich fand den wirklich "furchteinflößend" :)
Natürlich hat der Film diese "Problem" vieler Musik Movies in der Art, richtig TIEF geht es nicht rein.
Trotzdem sieht man einfach diese "Kind" welches nicht erwachsen werden konnte, diesen Tyrann von Vater, welcher einen furchtbaren, aber für sein Talent förderlichen Einfluss nimmt.
Wenn Michael sich einen Schimpansen bestellt, mit nem Lama abends spazieren geht wie ich mit meinem Hund, dann weiß man, der hatte auch absolut einen am Schwimmer.
Trotzdem... die Musik und viele Szenen mit Michael erzeugen krasse Gänsehaut in den meisten Szenen.
Für Fans ein Traum, hört aber gefühlt mittendrin auf !
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Ein schöner, nachdenklich machender Film. Man muss sich auf banale Alltagsgeschichten, ohne große Dramaturgie, Action oder bekannte Stars einlassen können, dann könnte einem dieser mal melancholische, mal witzige Film mit seiner kritischen Botschaft gefallen. Allerdings plätschert er nur vor sich hin und hätte vielleicht etwas kurzweiliger ausfallen können. Die Story strotzt vor Symbolik und Metaphern auf Vergänglichkeit, Moral, Umwelt und Politik, ist aber sehr klischeehaft inszeniert. Er wirkt nie wirklich echt, aber soll laut Machern ja auch ein wenig märchenhaft sein. Fazit: Ein Film mit wichtiger Botschaft, der nur Gefühlstote kalt lässt. Gleichzeitig Anklage gegen politische Zustände, nicht nur der spanischen. Berührend aber nicht außergewöhnlich.