Kritiken von "Chimera"

Carnosaurus

Nach 65 Millionen Jahren: Das Grauen ist zurück! Monströs... gigantisch... bestialisch!
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction

Carnosaurus

Nach 65 Millionen Jahren: Das Grauen ist zurück! Monströs... gigantisch... bestialisch!
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.04.2008
Spielberg ließ '93 die Dinos los - da musste Roger Corman natürlich umgehend eine Billigversion in Auftrag geben. Das der Mann einen Riecher für's Geschäft hat, muss man ihm ja schon lassen - schließlich kam dieser Schnellschuss noch vor "Jurassic Park" auf den Markt. Wie bei Billigproduktionen aus der Cormanschmiede nicht anders zu erwarten, bekommt man es auch bei "Carnosaurus" mit billigstem Trash der Superlative zu tun. Die Story ist völlig an den Haaren herbeigezogen, die Darsteller schlecht bis gar nicht mehr ermittelbar schlecht, die Inszenierung ein Super-GAU. Die Dino-Efekte sind zwar billig gemacht, haben aber durchaus ihren Charme. Am besten sind noch die recht zahlreichen Splattereffekte gelungen - vorausgesetzt man schaut sich die ungeschnittene 18er Fassung an, welches die hier Angebotene leider nicht ist.

Fazit: Es bleibt festzuhalten, dass "Carnosaurus" wirklich nur(!) für den Trashfan geeignet ist, der mit dieser Gurke, ein paar Kumpels und etwas Bier einen Heidenspaß haben kann.

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Nosferatu - Phantom der Nacht

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 08.04.2008
Unerträglich langweiliges Kunstkino, das zwar mit Symbolik vollgestopft ist (für jene die's freut) aber über den Unterhaltungswert einer weißen Wand verfügt.
Während Murnaus unsterblicher Stummfilmklassiker "Nosferatu - Eine Symphonie der Nacht" in grandiosen Kamereinstellungen schwelgt und es mit genialer Beleuchtung verstand eine ungeheuer dichte Atmosphäre zu schaffen, präsentiert uns Werner Herzog ein wie mit der Heimkamera gedrehtes Etwas, dass keinerlei Atmosphäre vermitteln will. Der von Max Schreck gespielte Nosferatu des Originals wurde wie ein bedrohlicher angsteinflößender Parasit in Szene gesetzt - Kinski hingegen schleicht die meiste Zeit mit einem grenzdebilen Gesichtsausdruck durch die Räumlichkeiten seines weißen (!) Schlosses. Die Dialoge werden schrecklich gelangweilt heruntergenudelt, so dass ich arge Probleme hatte den Film bis zum Ende durchzustehen.

Fazit: Prinzipiell habe ich gegen anspruchsvolle Filme nichts einzuwenden, aber dieses Martyrium aus unerträglich langen Kamereinstellungen hat mir schmerzhaft aufgezeigt, wo meine Grenzen des Erträglichen liegen.

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Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse

Krimi, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 08.04.2008
"Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse" ist der dritte Teil, der in 60ern wieder ins Leben gerufenen Filmerserie um den größenwahnsinnigen Superverbrecher. Leider ist das Ergebnis eher durchwachsen. Die Idee mit dem Unsichtbarkeitsgerät ein wenig Sci-Fi ins Spiel zu bringen ist an und für sich gar nicht schlecht - nur anscheinend wussten die Autoren nicht so recht etwas mit der Idee anzufangen. Viele Fragen bleiben ungeklärt - z.B. woher Mabuse überhaupt von dem Gerät weiß etc. Auch die zu Hauf vorkommenden eher schlechten Witzeleien zwischen den Polizisten sind nicht dazu angetan, der Atmosphäre förderlich zu sein. Dass der Film heute ein wenig betagt, teilweise. sogar spießig, wirkt, muss man hinnehmen. Aber gerade das macht ja auch ein wenig den Charme der Mabuse-Filme aus. Die Darsteller sind insgesamt in Ordung - nur Lex Barker als ewig grinsender Saubermann in der Rolle des FBI-Agenten Joe Como nervt auf Dauer ein wenig.

Fazit: Netter Krimi, der versucht den "James Bond"-Filmen nachzueifern, dabei jedoch kläglich scheitert. Für Fans jedoch noch akzeptabel.

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Geschichten aus der Schattenwelt - Der Film

Von den Meistern des Horrors Stephen King & George A. Romero.
Horror, 18+ Spielfilm

Geschichten aus der Schattenwelt - Der Film

Von den Meistern des Horrors Stephen King & George A. Romero.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 07.04.2008
"Geschichten aus der Schattenwelt" ist ein Episodenfilm, der den Abschluss zur gleichnamigen TV-Serie, die im "Geschichten aus der Gruft"-Stil aufgezogen war, bilden sollte. Die drei Geschichten werden durch eine recht gelungene, schwarzhumorige "Hänsel und Gretel" Rahmenhandlung zusammengehalten. Die Geschichten selber sind von unterschiedlicher Qualität. Die erste, "Lot 249", ist eine simple Rachgeschichte - nur halt mit einer Mumie. Wer die klassischen Mumienfilme kent, wird hier kaum mit Überraschungen rechnen müssen. Die zweite Geschichte, "The Cat from Hell", bietet zwar eine skurile Prämisse, ist aber letztendlich einfach zu spannungsarm inszeniert worden. Nur das Ende weiß durch seine Groteskheit zu gefallen. Den Abschluss bildet die Geschichte "Lover's Vow", die zwar nichts weiter als eine Monster-of-the-Week-Geschichte präsentiert, dafür aber mit vernünftiger Atmosphäre und einigen harten Effekten aufwarten kann. Das große Problem, dass sich alle Episoden teilen, ist die Tatsache, dass den Geschichten der nötige Biss fehlt, wie er noch das Markenzeichen der TV-Serie oder auch der "Geschichten aus der Gruft" war. Dafür können die Darsteller überzeugen.

Fazit: "Tales from the Darkside" ist leider nicht das tiefschwarze Meisterwerk geworden. Dem Horrorfan wird aufgrund der abwechslungsreichen Geschichten dennoch ein ausreichendes Maß an Unterhaltung geboten.

ungeprüfte Kritik

Der Tag des Falken

Fantasy, Abenteuer

Der Tag des Falken

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 07.04.2008
Bevor uns Richard Donner die "Lethal Weapon"-Filme geschenkt hat, machte er diesen Fantasy-Abstecher, der gar nicht mal so übel ist. Die Geschichte ist zwar sehr vorhersehbar, doch das wird wieder durch die wunderbaren Charaktere und die sehr guten Schauspieler wett gemacht. Ein weiter Bonus sind die sehr atmosphärischen Landschaftsaufnahmen und die z.T. bombastischen Locations. Auch die Tatsache, dass der Film fast vollständig auf Fantasy-Spielereien in Form von Spezialeffekten verzichtet, ist zur Abwechslung mal sehr erfrischend. Weniger schön ist der elektronische Soundtrack, der an den meisten Stellen einfach nicht passen will und die tolle Atmosphäre sogar komplett kaputt macht.

Fazit: Zwar sehr vorhersehbarer aber dafür auch sehr unterhaltsamer Fantasystreifen aus den 80ern, dem man durchaus eine Chance geben sollte.

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Die nackte Kanone 2 1/2

Frank Drebin ist zurück. Da müssen Sie durch.
Komödie, Krimi

Die nackte Kanone 2 1/2

Frank Drebin ist zurück. Da müssen Sie durch.
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 24.03.2008
Fortsetzungen sind ja immer so eine Sache. Die wenigsten kommen an das Original heran. Aber "Die nackte Kanone 2 1/2" fällt erstaunlicherweise im Vergleich zum Vorgänger kaum ab. So gibt es meiner Review vom ersten Teil auch nicht viel hinzu zufügen. Wieder erwartet uns ein Gagfeuerwerk, dessen Trefferquote im Vergleich zum Vorgänger jedoch ganz leicht nachgelassen hat. Nichts desto trotz ist es erstaunlich auf was für Ideen das ZAZ-Team gekommen ist. Besonders erfreulich ist dabei, dass eigentlich alle Darsteller aus dem ersten Teil wieder dabei sind. Unvergleichlich ist dabei natürlich erneut Leslie Nielsen, der seinen Frank Drebbin so ernst und ignorant durch die dünne Filmstory stolpern lässt, dass es ein Fest ist, ihm dabei zuzusehen.

Fazit: Wenn auch einige der Gags nicht mehr so zünden wie noch in Teil 1, so ist "Die nackte Kanone 2 1/2" aber doch auf jeden Fall noch eine Empfehlung wert.

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Die rote Flut

Als es um die Freiheit geht, tauschen sie ihre Schulbücher gegen MGs.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Die rote Flut

Als es um die Freiheit geht, tauschen sie ihre Schulbücher gegen MGs.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 24.03.2008
Mit "Red Dawn" schuf John Milius ("Conan, der Barbar") einen Film, der bis heute die Leute polarisiert. Insbesondere den Vorwurf des Rassismus musste sich Milius häufig gefallen lassen. Aber auch fehlende Logik wird oft und gerne genannt. Während Ersteres nicht so ganz zutrifft, da Milius auch die Kommunisten nicht einfach nur als Unmenschen porträtiert, trifft Letzeres schon eher zu. Es ist nun mal ein wenig unglaubwürdig, dass ein Haufen Pubertierender einen sehr erfolgreichen Partisanenkrieg gegen eine übermachtige Invasionsarmee ausfechtet. Der Umstand, dass es den Russen überhaupt möglich ist in die Supermacht USA einzufallen wurde auch oft spöttisch bemängelt. Allerdings bietet der Film im Prolog eine Erklärung - und diese Prämisse sollte man einfach hinnehmen. Unschöner fällt dann schon eher auf, dass sich die gesuchten Rebellen sehr frei in ihrer besetzten Heimatstadt bewegen können. Die strikte schwarz/weiß-Zeichnung (gute Amis, böse Kommunisten) ist ein unvermeidliches Produkt aus der Regan-Ära, genauso wie der Patriotismus, der glücklicherweise ohne triefenden Pathos serviert wird. Wer damit leben kann, der bekommt einen sehr effektvollen Actionstreifen geboten, der das interessante 'Was-wäre-wenn?'-Szenario recht realistisch ausspielt. Das bedeutet aber auch, dass sich Milius nicht davor scheut Massenexekutionen von Zivilisten zu zeigen. Im starken Kontrast dazu steht die beeindruckend schöne Naturkulisse der Rocky Mountains, in die die Helden flüchten. Der Cast setzt sich im übrigen aus recht populären Namen wie Martin Sheen, Patrick Swayze und Jennifer Grey (um nur Einige zu nennen) zusammen. Und obwohl die Leistungen der Darsteller nicht überragend sind, so sind sie doch solide genug um nicht unangenehm aufzufallen.

Fazit: "Red Dawn" ist halt ein Kind der 80er und bietet als solches trotz einiger Logiklöcher stimmige Action und genug Kurzweil in einem interessanten 'Was-wäre-wenn?'-Szenario. Viel mehr solte man in den Film auch nicht reininterpretieren. Mir hat's gefallen.

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Monolith - Die finale Energie aus dem All

Was steckt hinter der Serie bizarrer Morde? Eine Stadt droht im Sumpf des Verbrechens zu ersticken!
Action, Thriller

Monolith - Die finale Energie aus dem All

Was steckt hinter der Serie bizarrer Morde? Eine Stadt droht im Sumpf des Verbrechens zu ersticken!
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 24.03.2008
Direkt für den Videomarkt produziert, hat mit "Monolith" mit ähnlichen Unzulängichkeiten zu kämpfen wie unzählige andere Vertreter seiner Art. Eindimensionale Charaktere, mit Platitüden vollgestopftes Drehbuch, langweilige und uninspirierte Regie. Das bei dieser Produktion große Namen mitgespielt haben, sollte einen nicht zu sehr blenden, da wirklich keiner der Schauspieler an seine gewohnten Leistungen herankommt.

Fazit: Unterdurchschnittliche Videoproduktion. Trashfans dürfen einen Lacher riskieren.

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Shaft 2 - Liebesgrüße aus Pistolen

Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 24.03.2008
Nach dem großen Erfolg des Vorgängers und einem Oscar für Isaac Hayes wirklich genialem Score war es natürlich nur eine Frage der Zeit bis eine Fortsetzung kommen würde. Knapp ein Jahr später entstand dann mit einem etwas höherem Budget "Shaft's Big Score!". Viel hat sich jedoch im Vergleich zum Vorgänger auch bei der Fortsetzung nicht getan. Auch der zweite Teil ist Blaxploitation-Kino der reinsten Sorte. Ähnlich wie auch der erste Ausflug des Privatdetektivs, bietet die Story kaum Überraschungen und dient lediglich als Vehikel für John Shafts stilisierte One Man-Show, die ihn zur Identifikationsfigur einer ganzen Generation von Farbigen machte. Auch wenn Shafts zweites Abenteuer mehr Action als der Vorgänger bietet, wurde diese, wie auch der ganze Film, sehr konventionell in Szene gesetzt. Es fehlt einfach ein wenig der Drive, insbesondere wenn die Kamera z.B. unnötig lange einige, zugebeben, hübsch anzusehende, leichtbekleidete Damen ins Bild rückt und so das eigentliche Geschehen ausbremst. Halbwegs entschädigt wird man dafür mit einem zwar sehr ausgedehnten Finale, welches aber leider auch recht unspektakulär inszeniert wurde. Die größte Enttäuschung stellt für mich jedoch der Score da. Auch dieses Mal wieder aus der Feder von Isaac Hayes, kommt er bei weitem nicht an die Genialität des Vorgängers heran.

Fazit: "Shaft 2" ist nicht schlecht und wer in Stimmung für einen groovigen 70er Jahre Streifen ist kann zugreifen. Aber insbesondere aus filmischer Sicht ist der Zahn der Zeit nicht spurlos an diesem Blaxploitation-Streifen vorbeigegangen.

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Die nackte Kanone

Komödie, Krimi

Die nackte Kanone

Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 17.03.2008
Als notorischer Klamaukfilmhasser kann ich mit den meisten Blödelfilmen nicht wirklich viel Anfangen. Umso überraschter war ich, dass "Die nackte Kanone" ein wirklich witziger Film geworden ist. Gnadenlos werden so ziemlich alle Klischees von Copfilmen durch den Kakao gezogen. Dabei ist besonderes die Gagdichte beachtlich, durch die man dem Film sogar seine äußerst dünne, gnadenlos dämliche (im postiven Sinne) Story verzeiht. Oftmals passieren gerade im Hintergrund Kleinigkeiten, die einen lauthals zum Lachen bringen. An Situationskomik und dämlichen Wortspielen ist der Film kaum zu übertreffen und es ist wirklich schon ein Kunststück jeden Gag, gleich beim ersten Ansehen zu entdecken. Leslie Nielsen ist in der Rolle des Frank Drebin, die er mit einer unglaublich Ernsthaftigkeit darstellt, schlichtweg genial. Aber auch den Nebencharakteren scheinen ihre Rollen geradezu auf den Leib geschrieben worden zu sein.
Fazit: Perfekt getimtes Gagfeuerwerk, dass man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte.

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Mothra 3 - King Ghidora kehrt zurück

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 17.03.2008
Der Abschluss der Mothra-Trilogie ist auch gleichzeitig der beste Teil. Als Gegener bekommt es die Riesenmotte dieses Mal mit niemand geringeren als King Ghidora zu tun, der schon so einige Godzilla-Filme bereichert hat. Auch dieses Mal besteht die Zielgruppe des Films aus Kindern, doch Gott sei Dank ist der Hauptcharakter ein wenig älter und reifer, so dass man nicht ununterbrochen genervt wird. Apropos: Auch die böse Fee wurde ein wenig überarbeitet und arbeitet dieses Mal sogar breitwillig mit ihren Schwestern zusammen (wenn auch nicht ganz nachvollziehbar). Der Monsterfight zwischen Mothra und King Ghidora ist dafür über jeden Zweifel erhaben und lässt das Herz eines jeden Monsterfilmfans höher schlagen. Für den Trashgehalt sorgen neben einem herrlich unlogischen, mit ökologischer Botschaft versehenen Drehbuch auch die äußerst schlecht animierten Dinosaurier auf der Erde der Urzeit. Abgesehen von einigen schlechten CGI-Effekten, können die Spezialeffekte jedoch weitgehend überzeugen.
Fazit: Überzeugender Abschluss der "Mothra"-Trilogie, nicht zuletzt deshalb, da sich der Film dieses Mal etwas erwachsener gibt, als noch die Vorgänger.

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Mothra 2 - Das versunkene Königreich

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 17.03.2008
Der zweite Teil der Mothra-Trilogie, die die Toho-Studios Mitte der 90er schufen, ist auch der schlechteste der drei Filme. Erneut zielt der Monsterfilm mit ökologischer Botschaft auf ein junges Publikum. Die Helden werden abermals von einigen Kindern dargestellt, die jedoch recht blass und farblos daherkommen. Trotz der nicht uninteressanten Idee mit dem versunkenen Königreich plätschert der Film über weite Strecken vor sich hin. Das liegt zum Teil auch den recht überflüssigen Nebenplot um die beiden Idioten, die die Kinder verfolgen. Die Monsterfights sind wieder toll gelungen, was vor allem an dem Gegner Mothras liegt, der sich nicht nur zu Lande und zu Wasser, sondern auch in der Luft fortgewegen kann. Unangenehm fällt auf, dass es in diesem Film vermehrt grottige CGI zu bestaunen gibt. Das Gros der Effekte kann aber auch dieses Mal wieder überzeugen. Das Drehbuch ist wieder gewohnt unlogisch.
Fazit: Typische Monsterklopperei, die trotz interessanter Idee nicht so wirklich in Fahrt kommen will. Monsterfans können dennoch einen Blick riskieren.

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Mothra 1 - Das Siegel der Elias

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 17.03.2008
Mothra, der Godzilla schon ein paar Mal unter die Arme greifen durfte, wurde von den Toho Studios Mitte der 90er in einer eigenen Filmreihe reanimiert. Auch wenn der Riesennachtfalter ein gerngesehener Gast in den Godzilla-Filmen war, so zielte er vor allem auf ein jüngeres Publikum. Das merkt man leider auch dem "Siegel der Elias" an. Die Figuren sind klar in gut und böse getrennt, wobei einem besonders die durch gnadenloses Overacting auffallende Darstellerin der bösen Elfe unangenehem aufstößt und den Trashgehalt in ungeahnte Höhen treibt. Die Helden sind neben den beiden guten Elfen und Mothra natürlich ein Geschwisterpärchen, mit dem sich das Zielpublikum identifizieren kann. Den Erwachsenen Zuschauer jucken die Gören dafür herzlich wenig. Die Monsterfights sind dafür, wenn auch ab und an ein wenig lahm inszeniert, sehr effektreich in Szene gesetzt worden. Die Spezialeffekte sind in den meisten Fällen gelungen, nur hin und wieder haben sich ein paar unterirdische CGI-Effekte in den Film gemogelt. Dass das Drehbuch nicht immer durch Logik besticht ist für einen Film wie Mothra schon fast obligatorisch, weswegen ist großzügig darüber hinwegsehe.
Fazit: Typischer Monsterfilm aus Japan, der vor allem Kinder anspricht. Die Erwachsenen können sich zumindest auf die Monsterkeilereien freuen.

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Leprechaun 6 - Back 2 tha Hood

Das Böse meldet sich mit einem ganz neuen Rap zurück!
18+ Spielfilm, Horror, Fantasy

Leprechaun 6 - Back 2 tha Hood

Das Böse meldet sich mit einem ganz neuen Rap zurück!
18+ Spielfilm, Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 13.03.2008
Nach dem langweiligen Vorgänger habe ich bei den zweiten Abstecher ins Ghettoviertel schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Auch wenn der nunmehr sechste Teil der "Leprechaun"-Reihe keine filmische Offenbarung ist, macht er insgesamt doch ein wenig mehr Spaß als Teil 5. Zwar werden auch dieses Mal gängige Farbigenklischees bedient aber zumindest wird man von unzähligen Rapeinlagen verschont. Von der Storyfront gibt es auch dieses Mal nichts Neues zu berichten - nach einer halbstündigen Einführung darf der Leprechaun dann wieder gewohnt boshaft seinem Gold hinterherjagen. Besonders schön ist dieses Mal das Intro gelungen: Eine stimmige Zeichentricksequenz erklärt dem Zuschauer die Herkunft des bösen kleinen Kobolds. Neu ist zudem, dass der durchtriebene Zwerg nicht mehr am Reimen ist und anscheinend auch seine Zauberkräfte verloren hat (warum auch immer). Außerdem finden die Morde oftmals im Off statt. Dennoch gibt es noch ausreichend blutige FX zu sehen um den Fan zufrieden zu stellen. Weniger gelungen sind dafür die wirklich grottigen CGI-Effekte, die sich irgendwo auf dem TV-Niveau der späten 90er befinden.
Fazit: "Leprechaun 6" kann punktuell überzeugen. Ihn nicht gesehen zu haben, ist aber auch nicht weiter verwerflich.

ungeprüfte Kritik

Basil, der große Mäusedetektiv

Kids, Animation, Krimi

Basil, der große Mäusedetektiv

Kids, Animation, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 11.03.2008
"Basil" war einer der wenigen Disney-Filme, die ich noch nicht gesehen hatte und in Anbetracht der Meisterwerke, die das Animationsstudio in der Vergangenheit hervorgebracht hat, muss ich sagen, dass ich ein klein wenig enttäuscht wurde. Die Idee eine disneysche Sherlock Holmes-Geschichte zu inszenieren macht dabei zunächst Lust auf mehr. Doch leider ist die Geschichte zu simpel gestrickt und auch von dem typischen Ideenfeuerwerk, dass die Macher in schöner Regelmäßigkeit abbrennen, ist hier nicht viel zu sehen. Auch wenn die Story disneyuntypisch schön düster ist, so ist sie doch für die ganz Kleinen schon fast zu düster geraten. Auch taugt praktisch keine der Figuren zum Sympathieträger: Basil ist einfach nur egoistisch, Prof. Wasdenn fast schon unerträglich tollpatschig und der entführte Vater bzw. die Tochter nur Staffage. Fans von Vincent Price dürfen den großen Mimen zumindest im O-Ton singen hören. Doch auch die beiden Songs, die im Film vorkommen sind bestenfalls gehobenes Mittelmaß. Fast schon nicht mehr erwähnenswert ist da die Tatsache, dass die Figuren im Vergleich zu den sehr stimmigen und atmosphärischen Hintergründen schon geradezu dilletantisch wirken. Keine Frage, der Film ist über 20 Jahre alt - aber selbst in Klassikern wie "101 Dalmatiner" etc. haben Hintergründe und Figuren stets ein homogenes Ganzes ergeben und wirkten nicht so aufgesetzt wie es die Figuren in "Basil" tun.
Fazit: "Basil" ist nun nicht so schlecht wie es sich weiter oben vielleicht anhört, er wirkt auf mich nur unfertig und erreicht halt bei weitem nicht die Klasse wie z.B. "Der König der Löwen", "Das Dschungelbuch" oder jeder andere unsterbliche Disney-Klassiker. Einen Blick ist er jedoch allemal wert.

ungeprüfte Kritik

Nachts, wenn Dracula erwacht

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 11.03.2008
Jess Franco, eher bekannt für seine oftmals nicht unblutigen Billigfilme, hat sich an die erste Werkgetreue Verfilmung von Bram Stokers unsterblichen Roman gemacht. Dazu konnte er überraschenderweise auf einen erstklassigen Cast (Christopher Lee, Klaus Kinski, Herbert Lom) zurückgreifen, der auch exzellent zu schauspielern weis. Aber ein verkorkstes, total langweiliges Drehbuch, unspektakuläre Kulissen, bis auf die erste halbe Stunde so gut wie keine Atmosphäre, Fledermäuse an Drähten und Logikfehler (Van Helsing wird urplötzlich durch einen Schlaganfall an den Rollstuhl gefesselt, kann aber im entscheidenden Moment wundersamerweise wieder gehen) sorgen dafür, dass diese Dracula-Adapation zur Qual wird. Das neben den Darstellern einzig positive an diesem Film, ist der doch sehr gelunge Soundtrack - aber das war's dann auch. Insbesondere das Ende des Films wirkt sehr gehetzt, so dass man schon fast aufpassen muss, das (peinliche) Finale nicht zu verpassen.
Fazit: Wegen der überragenden Schauspieler mit viel Augenzwinkern noch als akzeptabel einzustufen.

ungeprüfte Kritik

The Last House on the Left - Das letzte Haus links

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.03.2008
Mit "Das letzte Haus links" schuf Wes Craven 1972 ein verstörendes, rohes und z.T. sehr unangenehmes Erstlingswerk, dass hauptsächlich durch seine Brutalität und die die damit einhergegangenen Verbote und Kürzungen von sich reden machte. Dabei ist der Film gar nicht so blutig wie viele ihn gerne hätten. Jedoch weist "Last House" eine äußerst bedrückende auf Realismus setzende Atmosphäre auf und kombiniert diese mit einem Minimaldrehbuch, welches die systematische Demütigung der zwei Mädchen und die anschließende Rache der Eltern von einem der Mädchen zum Inhalt hat. Eine Schwäche des Skriptes ist, dass auch auf der Seite der Opfer keine wirklichen Sympathieträger geschaffen werden. Die Bad Guys sind durch und durch Böse und wirken wie triebgesteuerte Tiere. Der Umstand, dass Craven bei den Malträtierungen, Demütigungen und selbst bei der Vergewaltigung immer mit der Kamera drauf hält und kaum etwas im Off geschehen lässt, gibt diesem Film selbst über 35 Jahre nach seiner Entstehung eine ungewohnte manchmal sogar unerträgliche Härte. Zwar versucht Craven ein paar komödiantische Elemente dazu in Kontrast zu setzen - allerdings wirken die beiden depperten Polizisten schlichtweg peinlich. Dennoch gebührt "Last House" als erster Vertreter der sogenannten "Rape & Revenge"-Streifen nichts desto trotz ein Platz unter den Horrorfilmklassikern und bekäme von mir 4 Sterne. Aber...
Die deutsche DVD: Ein Ärgernis. Ich habe von Netleih die Bonus-DVD mit einigen netten Extras zugeschickt bekommen. Darauf enthalten war auch der Film in einer s/w-Version mit Bildfehlern, so das der Eindruck entsteht, dass man einen der alten "Wochenschau"-Berichte aus dem Zweiten Weltkrieg sieht. Wenn auch diese Version recht nett ist, so ist sie auch ziemlich überflüssig. Wie auch immer, die Laufzeit beträgt in dieser genauso wie auch der colorierten Fassung gerade einmal 66 Minuten - im Gegensatz zu den 85 Minuten der ungeschnitten Version. Dabei zeigt gerade "Last House" fernab von den ganzen auf hochglanz polierten, "sauberen" Gewaltorgien Hollywoods wie hässlich Gewalt tatsächlich ist. Und so unangenehm der Film auch sein mag, scheinen unsere Sittenwächter gerade das nicht erkannt zu haben. Prinzipiell sind kleinere Schnitte, wenn auch sehr ärgerlich, nicht dazu angetan, dass ich die Wertung eines Filmes drücke. Aber wenn ein Film um 20 Minuten gekürzt wurde und das Resultat dadurch kaum mehr zusammenhängend ist oder die Botschaft des Films, sei sie auch noch so unbequem oder kontrovers, verfälscht wird, komme ich nicht umhin diesen Umstand entsprechend abzustrafen. Darum gibt es von mir auch nur einen Stern statt der verdienten vier.
Fazit: Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit den Film vor einigen Jahren in seiner unzensierten Form zu sehen. Fans von härteren Filmen kann ich die uncut-Version durchaus empfehlen. Unterhaltung im klassischen Sinne sollte man aufgrund der sehr realen und direkten Darstellung von Gewalt jedoch nicht erwarten. Für die deutsche Fassung gilt schlichtweg: Finger weg.

ungeprüfte Kritik

Siesta

Der mystisch-erotische Thriller nach dem gleichnamigen Roman von Patrice Chaplin.
18+ Spielfilm, Thriller

Siesta

Der mystisch-erotische Thriller nach dem gleichnamigen Roman von Patrice Chaplin.
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 05.03.2008
Mary Lamberts ("Friedhof der Kuscheltiere") Erstling ist ein ambitioniertes, symbolträchtiges Werk mit Starbesetzung, das leider nicht so recht funktionieren will. Zum größten Teil liegt das an dem sehr verworren konstruierten Drehbuch, das die Geschichte mittels Flashbacks zu erzählen versucht. Unglücklichweise verwirren die hinzugefügten Puzzelstücke nur noch mehr, als dass sie was erklären. Oftmals scheinen einige Rückblenden sogar gar keinen Zweck zu erfüllen, außer auf der Symbolträchtigkeit von Engeln herumzureiten (Kit als Schutzengel; der Taxifahrer als Engel des Todes etc.). Einigen Cineasten mag es durchaus Spaß machen diese Symbolik zu entdecken und zu entschlüsseln und ich bin prinzipiell kein Feind von symbolschwangeren Filmen - doch sollte die Erzählstruktur nicht davon bestimmt werden, was wie in diesem Fall oft in einen sterbenslangweiligen Film resultiert. Zwar bietet das Ende ähnlich wie in Filmen wie "The Sixth Sense" einen Knalleffekt - doch verpufft dieser aufgrund mangelnder Logik zu einem kleinen Windhauch. Die Schauspieler hingegen sind allererste Klasse, was bei Namen wie Ellen Barkin, Jodie Foster und Martin Sheen auch nicht weiter verwundern sollte. Wer wegen der FSK 18-Freigabe auf einen harten Film hofft, wird ebenfalls enttäuscht: Der Film trägt dieses Siegel offensichtlich nur wegen der recht harmlosen (sofern man es denn so nennen darf) Vergewaltigungsszene gegen Ende des Films. Die zahlreichen Erotikszenen sind zwar stilistisch gut inszeniert, wirken aber oft auch einfach nur aufgesetzt.
Fazit: Etwas zu verworren geratener und todlangweiliger Film mit großartigen Schauspielern, dessen überraschendes Ende einen ziemlich kalt lässt.

ungeprüfte Kritik

Draculas Hexenjagd

Horror, Fantasy

Draculas Hexenjagd

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 26.02.2008
"Draculas Hexenjagd" ist mal wieder eine Mogelpackung des deutschen Verleihs, denn mit der Dracula-Reihe der Hammer-Studios hat diese Produktion aus zuvor genanntem Hause nichts zu tun. Dennoch suggeriert der Titel, wobei es hier eigentlich geht: Nämlich die Verquickung der damals recht populären Vampir- und Hexenfilme. Und das funktioniert mit einigen kleinen Abstrichen auch recht gut. Atmosphärisch ist der Film Hammer-typisch wieder einmal Top. Doch anscheinend tut sich das Drehbuch recht schwer damit, die beiden Thematiken Vampire und Hexen miteinander zu verquicken. Lange Zeit weiß man nicht so recht in welche Richtung der Film will. Zudem werden Puristen des klassischen Horrors mit recht derben Splattereinlagen vor den Kopf gestoßen. Absolut genial ist hingegen die Leistung von Peter Cushing, der sich nach dem Tod seiner geliebten Frau umso mehr in die Arbeit gestürzt hat, was er hier eindrucksvoll unter Beweis stelt. Auch hat "Twins of Evil", so der treffendere Originaltitel, kaum unter Längen zu leiden, was ihn zu einem kurzweiligen Vergnügen werden lässt.
Fazit: Für Hammer-Verhältnisse ein etwas derber aber nichts desto trotz unterhaltsamer Horrorfilm der alten Schule.

ungeprüfte Kritik

Kinder des Zorns 5 - Feld des Terrors

Vom Meister des Horrors Stephen King.
18+ Spielfilm, Horror

Kinder des Zorns 5 - Feld des Terrors

Vom Meister des Horrors Stephen King.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 26.02.2008
Hier ist er also - der mittlerweile fünfte Teil, der auf einer Kurzgeschichte von Stephen King basiert. Das Blöde dabei ist nur, dass bereits mit dem ersten Teil alles gesagt wurde, was man zu dem Thema sagen kann. So wundert es nicht, dass die Story von "Feld des Terrors" hahnebüchen und voller Logiklöcher ist. Die Charaktere sind bestenfalls eindimensional und werden von grauenhaften Nachwunchsschauspielern gemimt. Ja, selbst David Carradine verkommt in diesem langweiligen Murks zu einer Lachfigur. Die Splattereffekte werden erst zum Ende hin ein wenig blutig und verdienen selbst dann diese Bezeichnung nicht. Ach, wisst ihr was? Ich habe bereits 80 Minuten meines Lebens mit dem Film verschwendet und habe keine Lust mehr, dieses Review weiterzuführen.
Fazit: Aufgrund übermäßiger Langeweile rate ich jedem die Finger von diesem, nennen wir es mal Film, zu lassen.

ungeprüfte Kritik

Maniac Cop 2

Sie haben das Recht zu schweigen - für immer und ewig!
Horror, 18+ Spielfilm, Krimi

Maniac Cop 2

Sie haben das Recht zu schweigen - für immer und ewig!
Horror, 18+ Spielfilm, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 19.02.2008
Nach dem nicht uninteressanten aber dennoch etwas mauen ersten Teil metztelt der irre Cop nun munter weiter. Erstaunlich ist bei diesem Aufguss, insbesondere für das Horrorgenre, das der zweite Teil doch mehr Spaß macht als der Vorgänger. Zwar ist die Handlung auch dieses Mal nicht sonderlich originell, da sie die des Vorgängers leicht variiert noch einmal durchkaut, aber die wennigen Änderungen tun dem Film gut. Zum einen wird die Geschichte etwas flotter und mit wesentlich mehr Action inszeniert. Das dürfte den Horrorfan zwar etwas enttäuschen, doch als Wiedergutmachung fließt auch mehr Blut als im ersten Teil. Auch die Idee dem ähnlich wie Jason Vorhees oder Michael Myers fast unbesiegbaren Cordell einen weiteren Serienkiller zur Seite zu stellen ist durchaus reizvoll. Doch leider wurde dieser Ansatz kaum aufgegriffen und weiter ausgelotet. Schade! Ansonsten ist an der B-Movie-Front, zumindest was Inszenierung, Darsteller etc. angeht, alles beim Alten geblieben.
Fazit: Einen Tick unterhaltsamer und kurzweiliger als der erste Teil, dürften Genrefans ihre Freude am zweiten Auftritt des "Maniac Cops" haben. Den Sprung in die obere Liga schafft die Serie aber auch mit diesem Teil nicht.

ungeprüfte Kritik

Panzerkreuzer Potemkin

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 18.02.2008
Heutigen Kinogängern weitgehend unbekannt, gilt "Panzerkreuzer Potemkin" doch zu einen der frühesten und zugleich prägendsten Klassikern der Filmgeschichte. Der Beginn der Revolution der russischen Unterschicht gegen das Zarentum im Jahre 1905 wird von Regisseur Eisenstein in eindringlichen Bildern festgehalten, die fast ausnahmslos durch ungewöhnliche aber absulut treffend ausgewählte Einstellungen bestechen. Zudem bediente sich erstmals in der Geschichte des Films ein Regisseur einer der ureigensten Eigengheiten des Films - nämlich die Tatsache, dass man die Erzählstruktur und das Tempo mittels Schnitte verändern kann. Unvergesslich ist in diesem Zusammenhang die legendäre nicht enden wollende Szene auf der Treppe von Odessa, in der das panische Volk vor den massakrierenden Soldaten flüchtet. Oder der mit einem schreienden Baby besetzte Kinderwagen, der herrenlos die Stufen hinunterrollt. Dabei hat Eisenstein die nur wenige Sekunden dauernde Fahrt aus mehreren Perspektiven aufgenommen und sie zu Steigerung der Dramaturgie immer wieder in das eigentliche Geschehen hineingeschnitten, wodurch die eigentlich Fahrt wesentlich längert anmutet. Diese Szene wurde u.a. vo Hitchcock in "Mord", Terry Gilliam in "Brazil" und von De Palma in "The Untouchables" kopiert. Auffallend für einen Stummfilm ist auch, dass sich Eisenstein wirklich nur auf das Nötigste beschränkt. In "Panzerkreuzer Potemkin" gibt es keine überflüssigen Szenen, wodurch die Erzählweise selbst heute noch erfrischend flott ist. Langeweile kommt praktisch nicht auf.
Noch eine kleine Info am Rande: Nach der von ICESTORM auf DVD veröffentlichten geschnittenen DDR-Fassung, ist diese hier ungeschnitten.
Fazit: "Panzerkreuzer Potemkin" ist ein wegweisender Film, der zudem noch sehr unterhaltsam ist und den Zuschauer auch heute noch zu fesseln vermag. Wer von sich behauptet Filmfan zu sein, muss Eisensteins Geniestreich einfach gesehen haben.

ungeprüfte Kritik

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Roger Cormans Frankenstein

Horror, 18+ Spielfilm

Roger Cormans Frankenstein

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 12.02.2008
Roger Corman, einst durch seine atmosphärischen Edgar Allan Poe-Verfilmungen zu verdienten Ruhm gekommen, nahm nach über 10 Jahren Pause wieder auf dem Regiestuhl platz. Leider ist das Ergebnis nicht ganz so rühmlich ausgefallen. Obwohl der Ansatz mit der Zeitreise sicher reizvoll ist, verliert sich Corman zu sehr in Belanglosigkeiten um zu gefallen. Die erste Stunde vergeht recht zäh, da unser Professor aus der Zukunft erst mal mit Sightseeing, dem Anbandeln mit Mary Shelly und dem Retten von unschuldig Verurteilten zu tun hat. Nebenbei muss er natürlich auch noch versuchen in seine Zeit zurückzukehren und den Zeitriss wieder schließen. Irgendwann taucht auch Dr. Frankenstein selber auf - und man fragt sich, warum er sein mordendes Monster nicht einfach umbringt. Leider erhält man auf diese Frage keine zufriedenstellende Antwort - genauso wie einem einige der oben angesprochenen Handlungsstränge wie Pausenfüller vorkommen um Zeit zu schinden bzw. überhaupt keine Aufklärung erfahren. Besonders das Ende des Films entzieht sich völlig einer Auflösung und lässt de Zuschauer mit vielen Fragen im Raum stehen. John Hurt hatte nicht seinen besten Tag und Raul Julia sieht Tim Curry überraschend ähnlich. Die Effekte wie auch die Mattepaintings sind nicht die Besten. Einzig die wenigen recht harten Splattereffekte können ein wenig überzeugen. Doch auch diese sind zu schnell geschnitten, um den Gorehound zufrieden zu stellen. Der Film hat trotz allem seine Momente - jedoch verblassen diese im Vergleich zu den Kardinalsfehlern, die Corman bei seiner Frankensteinversion begangen hat.
Fazit: Unausgegorenes Kuriosum, das letztendlich an dem (hüstel) Drehbuch (hüstel) und der unspektakulären Inszenierung krankt. Schade Roger - aber wer rastet, der rostet. Scheint was dran zu sein.

ungeprüfte Kritik