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Kritiken von "Chimera" aus

402 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Ein Mann à la Carte
    Komödie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    "Ein Mann à la Carte" ist eine dieser Romantikkomödien, die Hollywood in schöner Regelmäßigkeit ausspuckt. Dieses Exemplar hebt sich nur dadurch von der Masse ab, dass der Love-Interest der Heldin zur Abwechslung mal ein Roboter ist. Diese ungewöhnliche Prämisse sorgt für ein paar befremdliche Situationen, wobei insbesondere das vorhersehbare aber völlig unglaubwürdige Ende einem im Gedächtnis haften bleiben. Zudem ist das Gezeigte im Film in den meisten Fällen nicht mal im Ansatz lustig und auch einen richtigen Draht zu den Charakteren will man partout nicht finden. Dadurch kommt es einem oft vor, als wenn sich die Handlung im Schneckentempo vorwärtsbewegt und man desinteressiert vor der Glotze hängt. Einzig John Malkovich ist in seiner Doppelrolle als Ulysses und dessen Erfinder mal wieder brillant - aber selbst das wertet den Film nur minimal auf.

    Fazit: Im Großen und Ganzen langweiliger Film mit interessanter Prämisse und einem genialen John Malkovich. Ganz nett - mehr jedoch nicht.
  • Dieser Titel wurde aus Jugendschutzgründen ausgeblendet.

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  • Saturn 3 - Saturn City
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    "Saturn 3" entpuppt sich als recht spannendes Kammerspiel, wie man es aus dutzenden Thrillern kennt. Nur wurde die Handlung hier auf eine Raumstation verlegt und bedingt durch das Sci-Fi-Szenario ergeben sich einige interessante Ansätze, die, um es schon mal vorwegzunehmen, leider nicht ausreichend verfolgt wurden. So wird der Roboter z.B. programmiert, in dem er an das menschliche Gehirn eines speziell ausgebildeten Technikers angeschlossen wird. Die Krux dabei ist jedoch, dass dem Roboter auf diesem Weg auch Gedankenströme des Unterbewusstseins (z.b. Mordlust oder sexuelles Begehren) eingespeist werden. Außer dass der Roboter durch diese Gedanken geleitet Amok läuft, wird aus der Idee leider nicht viel mehr herausgeholt, was äußerst Schade ist. Einige der Dialoge sind sehr sozialkritisch ausgelegt, doch werden die darin enthaltenen Gedankenspiele nur oberflächlich abgehandelt. Das sich anschließende Katz-und-Maus-Spiel ist recht spannend inszeniert, kann dem Genre jedoch keine neuen Impulse liefern. Die Darsteller sind hingegen große Klasse. Ganz besonders Harvey Keitel, der den an einem Gottkomplex leidenden, psychisch labilen Techniker spielt. Aber auch Kirk Douglas spielt gewohnt souverän und darf sich sogar in einer Szene nackt mit Harvey Keitel prügeln. Die Sets der Raumstation sind glaubhaft und können gefallen.

    Fazit: Interessante und spannende Thriller-Variante im All, die jedoch einige Möglichkeiten verschenkt und mit etwas Willen ein ganzes Stück vielschichtiger hätte sein können. Trotzdem unterhaltsam. 3,5 Sterne
  • Prom Night
    Die Nacht des Schlächters - Das Grauen kommt um Mitternacht.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Mit "Halloween" zur ersten Scream-Queen der Filmgeschichte avanciert, darf Jamie Lee Curtis auch in diesem Slasher wieder schreiend vor einem irren Killer davon laufen - zumindest für zwei Minuten im Finale. Dabei verheißt die ordentlich inszenierte Rückblende zu Anfang des Films noch gedigenes Splattervergnügen. Doch schnell macht sich Ernüchterung breit. Den Täter hat man schnell enttarnt und so zählt man die Minuten bis der Mörder das erste Mal zuschlägt, was tatsächlich eine geschlagene Stunde dauert. Bis dahin sind die meisten wahrscheinlich schon ob der langweiligen Inszenierung und der bescheidenen Darsteller eingeschlafen. Die nach Splatter gierenden Gorehounds, die tapfer durchgehalten haben, werden durch äußerst unblutige und konventionelle Morde enttäuscht. Noch flugs eine peinliche Disco-Tanznummer von Jamie Lee eingeschoben, um auf die angepeilte Laufzeit zu kommen und dann hurtig weiter zum wenig spannenden Finale mit anschließender wenig überraschender Auflösung. Ende. Gott sei dank.

    Fazit: Warum diese Schlaftablette in einigen Kreisen als Kult gehandelt wird bleibt mir unverständlich. Genauso, wie sich Leslie Nielsen und Jamie Lee Curtis dafür hergeben konnten.
  • Demons 4 - The Sect
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Wer dank des Mogeltitels auf eine Fortsetzung zu Lamberto Bavas "Demons" hofft, liegt leider falsch. Denn mit dem Dämonenspuk hat der von Argento-Zögling Michele Soavi gedrehte "The Sect" nichts zu tun. Vielmehr erinnert der Film von seiner Geschichte her an "Rosemarie's Baby". Aber hier hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Während Letztgenannter klassisches Erzählkino aus Hollywood ist, hat sich Soavi mehr inszenatorischen Feinheiten verschrieben. Zugegeben, einige der Kamereinstellungen- und fahrten, der eingebrachten Symbolik und der Stilmittel zur Erzeugung von Atmosphäre sind großartig anzusehen - jedoch vernachlässigt Soavi die Narration dabei sehr. Die unterschiedlichen Handlungsstränge stehen zunächst in keinem Zusammenhang zueinander und werden erst spät (fast zu spät) zusammengeführt. Zudem wirkt der Handlungsablauf bisweilen ein wenig wirr. Auch ist das Tempo in der ersten Hälfte schrecklich langsam, so dass sich trotz netter Kameraspielereien Langeweile breit zu machen droht. Erst in der zweiten Hälfte wird das Tempo merklich angezogen und der Film mündet schließlich in einem herrlich grotesken Finale. Von Soavis berühmt-berüchtigten Ekeleffekten gibt es bei "The Sect" bis auf wenige Ausnahmen nicht viel zu sehen. Und obwohl diese DVD um 15 Minuten geschnitten ist, sind keine Splattereffekte der Zensur zum Opfer gefallen. Somit lässt sich jedoch die wirre Erzählstruktur zumindest z.T. erklären, da einige nicht unwichtige Szenen aus unverständlichen Gründen aus der deutschen Fassung entfernt wurden.

    Fazit: Visuell ist "The Sect" erfrischend anders und bietet genug Anreize auf Entdeckungsreise zu gehen. Erzähltechnisch hat Soavi allerdings noch Nachholbedarf, denn nicht alle Unstimmigkeiten können durch die fehlenden 15 Minuten erklärt werden. Die deutsche DVD ist nicht zu empfehlen.
  • Free Willy 3
    Die Rettung - Ein neuer Freund. Eine neue Bedrohung. Ein neues Abenteuer.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Die herzerwärmende Freundschaft zwischen Mensch und Wal geht nunmehr in die dritte Runde und so langsam sind leichte Abnutzungserscheinungen auszumachen. Waren es in den ersten beiden Teilen noch Tierparkbetreiber und Umweltverschmutzer, die angeprangert wurden, so sind es dieses Mal böse Walfänger. Wie in den Vorgängern wird die mit dem Holzhammer präsentierte Botschaft in eine Geschichte um Freundschaft und Familie eingebettet. Dieses Mal steht jedoch nicht Jesses Familie im Vordergrund, sondern die von Max. Dessen Vater ist nämlich Walfänger und will seinen Sprössling am liebsten die Familientradition fortführen lassen. Max kann diese Art von Arbeit jedoch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Die Geschichte ist von da an natürlich sehr vorhersehbar und nach Hollywood-Manier wird Daddy natürlich am Ende geläutert seinen Job an den Nagel hängen. Bis dahin darf der Zuschauer den zu erwartenden Konflikten beiwohnen und sich an einer etwas deplatziert wirkenden James-Bond-Einlage erfreuen, als sich Jesse heimlich auf das Walfängerschiff schleicht. Die Darsteller machen einen guten Job und auch handwerklich gibt es ansonsten nicht viel auszusetzen.

    Fazit: Für Erwachsene wahrscheinlich schon wieder zu naiv, dürften Kinder aber durchaus Gefallen an dem glattpolierten "Free Willy 3" finden.
  • Small Town Massacre
    Blutige Schreie
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Als die Slasherwelle ihren Zenit erreicht hatte, drängte Michael Laughlin mit diesem kleinen Filmchen auf den total übersättigten Markt. Dennoch hat sich um "Small Town Massacre" eine kleiner Kult gebildet. Zu recht? Nicht ganz. Zwar entpuppt sich dieser obskure Beitrag zum Horrorgenre zunächst als waschechter Slasher, doch bereits nach einigen Minuten schlägt die Story eine ganz andere Richtung ein und mutiert zu einer interessanten Variante des Mad-Scientist-Subgenres. Leider können die Laiendarsteller mit dem Plot nicht ganz mithalten und inszenatorisch wie auch beim Schnitt gibt es nicht wenige Unzulänglichkeiten. Streckenweise scheint der Film auf der Stelle zu treten oder man wird durch mäßig interessante Dialoge oder belanglose Tanzszenen gelangweilt. Zudem will oftmals nicht die richtige Atmosphäre aufkommen, was aber auch dem niedrigen Budget zugeschrieben werden kann. Die Morde sind bis auf ein, zwei Ausnahmen recht unblutig ausgefallen - also nichts für den Gorehound.

    Fazit: "Small Town Masacre" hat eine interessante Story zu erzählen, die nicht die gängigen Slasher-Konventionen erfüllt. Leider ist die handwerkliche Umsetzung eher bescheiden, womit viel Potential verschenkt wurde. Somit nur für Fans des obskuren Horrorfilms zu empfehlen.
  • Timecop
    Sein Feind ist das Verbrechen, sein Gegner die Zeit.
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Jean-Claude van Damme, der durch seine zumeist stereotypen Action-Filme bekannt geworden ist, beweist in dieser Comicadaption, dass es auch anders geht. Große Wunder muss man freilich nicht erwarten, doch es zeigt sich, dass van Damme unter der Regie eines versierten Regisseurs wie Peter Hyams tatsächlich schauspielern kann. Dazu gesellt sich ein kurzweiliger Plot, der mal wieder mit der für Zeitreise-Filme obligatorischen 'Was-wäre-wenn'-Frage spielt. Dass Komplexität und Vielschichtigkeit zugunsten der Action geopfert wurden, war zu erwarten und sei somit verziehen. Zumindest ist die Story in sich logisch, was bei Filmen dieser Thematik ja oftmals die Achillesferse ist. Atmosphärisch ist der Film um Realismus bemüht und die Darsteller machen einen ordentlich Job. Einzig die wenigen Spezialeffekte wirken ein wenig antiquiert - aber das fällt kaum ins Gewicht.

    Fazit: Kurzweiliger und routiniert inszenierter Actioner mit einem glänzend aufgelegten Jean-Claude van Damme. Actionherz, was willst du mehr?
  • Manchmal kommen sie wieder 2
    Basierend auf den Charakteren von Stephen King.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    "Manchmal kommen sie wieder 2" ist die prinzipiell völlig überflüssige Fortsetzung des ganz annehmbaren Erstlings. Und bereits wenige Minuten nach Filmbeginn bestätigt sich dann auch die schlimme Vorahnung: Das Drehbuch ist vorhersehbar, womit sowas wie Spannung nicht mal im Ansatz aufkommen will. Zudem wurde der Story mit dem zweiten Teil nichts Neues hinzugefügt. Zusammengenommen resultiert das Ganze in gähnende Langeweile. Die Charaktere sind am Reißbrett enstanden und das Schicksal der jeweiligen Protagonisten interessiert den Zuschauer nicht im Geringsten. Das mag zum großen Teil auch daran liegen, dass die Leistungen der Darsteller irgendwo zwischen lustlos und talentfrei liegen. Besonders Hillary Swank lässt noch nichts von dem Talent erkennen, welches ihr später mal zu Oscarehren verhelfen soll. Und der Bösewicht besticht höchstens durch lächerliches Overacting hart an der Schmerzgrenze. Einzig einige der Mordszenen sind zumindest im Ansatz kreativ und auch recht blutig inszeniert worden. Aber auch das ändert nichts an der Tatsache, dass bei diesem lustlos runtergekurbelten und gänzlich auf Atmosphäre verzichtenden Machwerk bereits Hopfen und Malz verloren sind.

    Fazit: Überflüssige und langweilige Fast-Kopie des Vorgängers. Nach Möglichkeit meiden.
  • Cherry 2000
    Action, Science-Fiction, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    "Cherry 2000" ist ein obskurer kleiner Endzeit-Film mit einer jungen Melanie Griffith in der Hauptrolle. Zugegeben, der Film wildert hin und wieder bei "Mad Max" und Konsorten, ist dabei jedoch längst nicht so brutal wie das Vorbild. Dafür findet sich in "Cherry 2000" trotz bzw. gerade wegen der skurillen Storyprämisse reichlich Satire und Selbstironie wieder. Bis auf die farblose Darstellung von David Andrews gibt der Rest des Casts richtig Gas und man sieht ihnen an, dass sie Spaß beim Dreh gehabt haben. Eine Augenweide sind auch die tollen Sets, die in ihrem 50er-Jahre-Stil oft reichlich deplatziert wirken, aber gerade dadurch eine ungeheure Atmosphäre erzeugen. Weniger schön ist hingegen, dass der Film sich nicht entscheiden kann, ob er lieber Satire oder Actionfeuerwerk sein möchte. Für ersters ist er trotz per Anwalt geregelter One-Night-Stands ansonsten nicht bissig genug und für letzteres ist die Action bis auf zwei Ausnahmen zu standardisiert um Akzente setzen zu können. Auch die sich entwicklende Lovestory wurde mehr schlecht als recht in den Plot integriert und wirkt eher so, als komme sie aus der Sparte: Sowas wird halt erwartet.

    Fazit: Skuriller Endzeitfilm mit einigen netten Einfällen, der leider nicht sehr stringent erzählt wurde. Geheimtipp für Fans. 3,5 Sterne
  • Rette deine Haut, Killer
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    "Rette deine Haut, Killer" ist nicht nur ein weiteres Vehikel für Frankreichs Action-Aushängeschild Alain Delon, sondern auch zugleich dessen Regiedebüt. Zugegeben, äußerst Innovativ geht Delon bei seiner ersten Regiearbeit nicht zu Werke, dafür schafft er es jedoch altbekanntes weitgehend unterhaltsam zu verpacken. Die zunächst undurchsichtige Story ist zwar mit dem einen oder anderen Klischee versehen worden, weiß aber insgesamt zu gefallen. Allerdings muss man den Versuch Delons etwas Humor in diesen doch schon etwas härteren Film zu integrieren als vollkommen missglückt bezeichnen. Die vielen kleinen Witzeleien sind eben nur in den seltensten Fällen lustig und wirken zumeist deplaziert und aufgesetzt. Für's Auge gibt es dafür zum Ausgleich eine hüllenlose junge Anne Parillaud zu bestaunen, die auch schauspielerisch nicht ganz unbedarft ist. Auch der Rest des Casts, allen voran Delon, der seinen Fans wieder das gibt was sie wollen, präsentiert sich solide.

    Fazit: "Rette deine Haut, Killer" ist ein solider, bisweilen etwas härterer Euro-Krimi, der hauptsächlich Delon-Fans anspricht.
  • Free Willy 2
    Freiheit in Gefahr - Willy ist zurück!
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chimera" am 09.09.2011
    Der zweite Teil von "Free Willy" ist eine fast schon ebenbürtige Fortsetzung des Überraschungshits von 1993, was vor allem an den diversen Subplots liegt, mit denen die Geschichte angereichert wurde, ohne dabei das Original zu kopieren. Das Ende des Films ist zwar trotz aller Dramatik vorhersehbar und überhaupt überrascht der Storyverlauf nicht großartig, ist aber in weiten Teilen nachvollziehbar. Allerdings präsentiert der Film seine Botschaften zum Erhalt der Umwelt und über den Wert der Familie doch ein wenig arg mit der Holzhammermethode. Auch Leute, die übertriebenen hollywoodtypischen Kitsch nauf den Tod nicht ausstehen können, werden mit dem zweiten Wal-Abenteuer nicht viel Spaß haben. Dafür gibt es einige sehr schöne Aufnahmen, sowohl über, als auch unter Wasser zu begutachten und die Darsteller können durch die Bank weg überzeugen, wenn auch keiner Glanzpunkte setzen kann.

    Fazit: Obwohl "Free Willy 2" kaum Überraschungen bietet, ist er dennoch ein spannender und vortrefflich funktionierender Familienfilm mit einer schönen Botschaft.