Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 08.03.2026
Red Sonja will nach Schweiß, Stahl und Wildheit schmecken, serviert aber am Ende Fantasy aus dem Deko-Katalog. Der Film plätschert in einem Tempo dahin, das selbst die Actionszenen erstaunlich müde wirken lässt. Die Story ist okay, mehr aber auch nicht: brauchbar genug, um nicht völlig auseinanderzufallen, aber zu unerquicklich, um irgendeinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Am größten ist jedoch das Problem der Besetzung: Diese Sonja wirkt nie wie eine Kriegerin, die man fürchten oder bewundern würde, sondern wie eine Fehlbesetzung in einer Rolle, die deutlich mehr physische Präsenz verlangt. Da war Brigitte Nielsen noch ein ganz anderes Kaliber, wobei der Film damals in den 80ern andere Möglichkeiten und Budgets hatte - kann man also nur bedingt vergleichen. Hier kommt aber hinzu, dass die Figur mit einer fast penetranten moralischen Überlegenheit ausgestattet ist: Sie muss die Bösen bestrafen, den Wald schützen und transportiert dabei noch eine ökologische Botschaft durch die Hintertür. Das mag für sich genommen ehrenwert sein, wirkt in einem rauen Barbaren-Fantasy-Film aber eher deplatziert als organisch. So bleibt am Ende der Eindruck eines Films, der größer, wilder und bedeutender wirken möchte, als er ist — wie Laientheater auf einer sehr schön bemalten Bühne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 08.03.2026
Besonders bemerkenswert fand ich den relativ offenen Umgang mit Homosexualität sowie die subtilen Anspielungen auf den derzeit durch Trump ausgelösten Kulturkampf in den USA: Auf der einen Seite die Alt-Eingesessenen mit ihren fast karikaturhaft übertriebenen Werten (Rednecks, MAGA, Trad-Wives etc.) und konträr dazu die irgendwie "woke" Jugend.
Da auch der - natürlich extrem schwarze - Humor nicht zu kurz kommt (u.a. erhebliche Irritationen beim Umgang mit einem Auto mit Schalt-Getriebe sowie mit einem Telefon mit Wählscheibe), mit Sicherheit für mich persönlich einer der besten Horror-Filme der letzten Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 08.03.2026
Tolle Darsteller und eine etwas andere (aber absolut interessante) Kulisse. HINTERLAND hat allerdings das große Problem mit seiner exaltierten Konstruktion und der daraus resultierenden Vorhersehbarkeit. Ansonsten war der Versuch es wert ausprobiert zu werden, wenn auch leider nicht alles so funktioniert hat, wie die Macher es vielleicht geplant hatten. Vor allem in Sachen verbaler Kommunikation, ist dieser nicht-professionell synchronisierte, deutschsprachige Spielfilm bisweilen schwer verständlich. 3,20 La-Paloma-Sterne in Wien.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 08.03.2026
Lieblos und ohne Stil in Szene gesetzt. BONEYARD hatte wohl offensichtlich auch kein richtiges Konzept, auf jeden Fall keines das überzeugen kann und vielleicht nicht einmal ein durchdachtes Drehbuch. Was der Zuschauer hier vorgesetzt bekommt ist, insbesondere in Anbetracht der bekannten und auch wirklich guten Darsteller, eine absolute Zumutung. Manchmal glauben die Macher offenbar, dass der Zuschauer nicht alle auf der Latte hat. 1,90 West-Mesa-Sterne in Albuquerque.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 07.03.2026
Verfluchtes Telefon mal wieder was neues....wobei das Gerüst gleich bleibt, Frau möchte einen Neuanfang und zieht in alleine in ein ländliches Haus (gähn)....passieren tut da eigentlich wenig, ausser das das Telefon öfters klingelt und ihr Sachen zeigt die in dem Haus passiert sind...das ist nett anzusehen, dank der sympathischen Hauptdarstellerin, die Nebendarsteller nerven hingegen und sind auch ziemlich belanglos, also wer sich gruseln will, der ist hier falsch, das plätschert alles so vor sich hin, bis zum überraschenden, aber dennoch langweiligen Finale
Bewertung und Kritik von Filmfan "Fredger" am 07.03.2026
Ich bin ein Kunst Film, es ist fast alles unscharf und unendlich langweilig. Ja, manche Schauspieler scheinen charmant zu sein. Ich habe nicht mehr als 20 Minuten geschafft.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Elljott" am 06.03.2026
Also... Man erwartet fast nicht mehr, wenn man den ersten Teil gesehen hat...
Ich war trotzdem enttäuscht - Action in Zeitlupe, uuuunglaublich schlechte CGI - dass mann das heute noch bekommt :D - aber eigtl. ein vielversprechendes Setting...
Realismus und schauspielerische Leistung sind auch nicht überzeugend... da bleibt eigtl. nicht viel und so muss ich zugeben, dass ich ab der Hälfte auch nicht mehr mit voller Konzentration dabei war...
und die englische Tonspur hat bei der 4K-BD gefehlt - hätte den Film nicht gerettet, hat aber sicher auch nicht geholfen.
Fans des ersten Teils könnte es damit trotzdem gefallen 😊
Bewertung und Kritik von Filmfan "oliver1967" am 06.03.2026
Letztendlich wurde nur das Label eines guten ersten Teils missbraucht - dahinter packt man dann irgend etwas wohlklingendes wie "Vengeance" = Rache - Also wer da irgend etwas wie die Ice Road oder etwas mit Rache erwartet, wartet vergebens. Die Idee einen Bus über eine Seilwinde abzuseilen und die super engen Straßen am Abgrund fand ich noch irgendwie originell (dafür gibt's von mir den zweiten Stern), der Rest war aber recht belanglos und billig zusammengeschustert. Realistisch müssen Actionfilme ja nicht unbedingt sein, aber so irgendwie den Anschein des theoretisch Möglichen sollten sie schon haben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.03.2026
Endlich wieder ein sehr packender und dabei noch interessanter Film mit provokanten Thesen. Wer hätte gedacht, das Hugh Grant einen Psychpathen derart diabolisch und mit diebischer Freude am Spiel darstellen kann? Die Thesen, die er als Mr. Reed in den Raum stellt und die Vergleiche von Brettspielen und Plagiaten mit den Weltreligionen sind ein gefundenes Fressen für alle, die der Kirche und dem Glauben so rein gar nichts abgewinnen können. Hier wurde scheinbar sehr gut recherchiert. Alle drei Darsteller spielen überzeugend und es macht sich eine beklemmende, hochspannende Atmosphäre breit, die auf den Zuschauer übergeht. Leider übertreibt man gegen Ende und es wird zu dick viel Unglaubwürdiges aufgetragen. Was da im Haus letztlich vorgeht kann man nur mit viel Toleranz akzeptieren. Der Spannungsaufbau wird durch immer absurder wirkende Twists etwas ausgehebelt. Aber eines steht trotzdem fest: Es ist unheimlich. Fazit: Intelligent gemachter, atmosphärischer Horrorfilm mit interessanter Thematik, der aber am Ende völlig unnötig die Klischeekiste öffnet und dadurch bös an Glaubwürdigkeit verliert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 05.03.2026
Wieder so ein sinnbefreiter und überwiegend wenig plausibler Endzeitfilm. TOMORROW BEFORE AFTER langweilt desto länger er läuft, vor allem auch weil der finale Schluss allzu vorhersehbar ist. Außerdem nervt die Off-Stimme gewaltig. Das Werk ist komplett ohne Überraschungen. 2,30 mysteriöse Sterne in Kolumbien.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Oliver2405" am 05.03.2026
Sehr gut gemschter Film, vor allem wenn man bedenkt dass dieser Felssturz tatsächlich passieren wird.
Klar ist dieses Ereignis auf Basis von vorhersehbaren Ereignissen aufgebaut und es sind dabei einige fiktive Handlungen mit dabei.