Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Kingmaker" erscheint leider viel zu aktuell hinsichtlich der kürzlich erfolgen katastrophalen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt - folglich geht das Gezeigte nochmals anders unter die Haut. "Kingmaker" ist politischer, als ich es anhand der Filmbeschreibung erahnt hätte - und leider auch langatmiger. Es wirkt stellenweise, als wollten die Macher zu guter Letzt niemanden vor den Kopf schlagen, sondern eher leise Kritik äußern und Dinge in Frage stellen . Die Art und Weise, mit der mal wieder jemand, der eigentlich gar nicht zuständig ist und sein darf, im Alleingang sämtliche Rätsel löst und Bösewichter überführt, überzeugt trotz der überzeugenden Schauspielkunst des mir bis dato völlig unbekannten Anders Berthelsen nur mittelmäßig und zieht sich bedauerlicherweise künstlich in die Länge.
Ingesamt gewiss interessant und atmosphärisch nicht zuletzt hinsichtlich des am Rande stattfindenden Familienkonflikts aufwühlend, jedoch kein Film, den ich mir wiederholt ansehen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Threesame" hat mich führwahr positiv überrascht, stellt sich das Werk ernsthafter dar, als es in den ersten Filmminuten - genauer gesagt: bis zur alles verändernden Nacht - den Anschein macht. Das stete hin und her der Beteiligten bleibt stets authentisch, die Geheimnisse, Hoffnungen und Ängste der Protagonisten überzeugen durch die nachvollziehbare Darstellungsweise. Dass "The Threesome" seine lockeren Momente innehat, ist der Ausrichtung als humorvolle Unterhaltung geschuldet, wirkt aber zu keiner Zeit deplaziert oder gar überalbern. Überraschende Wendungen gibt es durchaus, bleibt hier nicht allzu viel vorhersehbar - ich selbst hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, entschieden sich die Drehbuchautoren jedoch für eines, welches das Gesamtwerk wieder rund macht.
Ob die Thematik Zuschauer sämtliche Zuschauer ab 12 Jahren hinsichtlich der jeweiilgen Schwere der Entscheidungen, Konsequenzen und persönlichen Hintergründen wirklich vollends erreichen kann, wage ich zu bezweifeln, finden sich allerdings keine wirklichen Nacktszenen, die die Freigabe in dieser Hinsicht gefährdet hätten.
Für mich ein durchaus lohnenswerter, weil überraschend anrührender Filmbeitrag, den ich durchaus empfehlen kann.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
Für jene, die seit jeher von Clowns eher genervt denn bespaßt sind, stellt "Vier minus drei" gewiss eine besondere Herausforderung dar - dennoch verfehlt das Gesamtwerk seine melodramatische Wirkung nicht und weiß auch in vermeintlichen Nebensätzen zu überzeugen. Auf die Darstellung des Unfalls oder gar die komatösen Kinder im Krankenhaus wird gekonnt verzichtet, ohne das der Zuschauer das Gefühl hat, dei mögliche Wirkungsweise des Films zu verpassen. In einer beinahe durchgängig ruhigeren Erzählweise lässt sich das Ohnmachtsgefühl von Barbara, die wie eine Statistin daneben sitzt, wenn die Schwiegereltern die Beerdigungen planen, förmlich spüren. Momente, in denen Barbara sich immer wieder in Erinnerungen verliert und vom Verlustgefühl wie aus dem nichts überwältigt wird, überzeugen. Ein wenig ungeschickt in meinen Augen indes die diversen Zeitsprünge, die auch hinsichtlich der Frage, wie viel Zeit vergangen ist, unbeantwortet bleiben - mit dem filmischen Ausgang indes konnte ich für meinen Teil zu guter Letzt recht wenig anfangen. Für die einmalige Sichtung durchaus lohnenswert; eine handfeste Empfehlung meinerseits gibt es dennoch nur bedingt.
Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.09.2026
Und wieder einer der Filme, die irgendwie vom Fließband kommen und dennoch nicht schlecht sind. Nur vorhersehbar und immer gleich, wie die Folgen einer Krimiserie. Auch die Grundidee ist nicht neu: Blinde Person wird Zeuge einer Mordtat und von da an vom Meuchler verfolgt. Das gabs schon und auch ähnlich aus Korea nur mit einer Gehörlosen im vergessenswerten "Midnight". "Blind" macht es aber besser, wird nicht langweilig und ist spannend erzählt. Die Darsteller sind gut bei der Sache, allerdings kommt der guten Frau manchmal das Drehbuch in die Quere, denn mal kommt sie perfekt ohne Augenlicht zurecht, dann wieder benimmt sie sich, als wäre sie gerade erst erblindet und schafft es nicht mal unfallfrei über die Straße. Sowas wirkt natürlich unstimmig. Ansonsten läuft der Streifen solide und routiniert ab. Es gibt die zunächst ungläubige Polizei, den rebellischen Jugendlichen, der zum Helfer wird und natürlich einen Stehaufmännchenkiller, der nicht klein zu kriegen ist. Wen nicht stört, dass er das alles schon mal gesehen hat, bekommt einen kurzweiligen Koreathriller ohne große Überraschungen. Was auch schon das Fazit wäre.
Sie sind zurück! Welches neue Abenteuer werden sie erleben?
Action, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "DoSav" aus Schermbeck am 18.09.2026
Die glorreichen Zeiten von Chan sind Dank der schlechten Filmrollen vorbei.
Für das asiatische Publikum mag der Film ja passen. Ich fand das Fliegen viel zu überzogen, selbst die Lieder passen nicht zum Film. Bei den Aktion Szenen fiel mir immer Asterix und Obelix ein.
Die Animation ist gelungen daher 2 Sterne
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 17.09.2026
Das Team von HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT haben wieder zugeschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings ist THERAPIE FÜR WIKINGER nicht ganz so toll gelungen wie sein Quasi-Vorgänger. Aber immer noch vermag der Zuschauer überrascht werden, mit einem skurrilen Plot, mit ebensolchen Wendungen in der Handlung und vor allem mit abstrusen Dialogen und Aktionen. Die Darsteller sind alle wieder einmal großartig. 3,30 Beatles-Sterne in Dänemark.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 17.09.2026
Ich bin bis zur Hälfte des Films gekommen und habe dann abgeschaltet als es anfing lächerlich zu werden. Begonnen hat der Film mit Psychofolter und körperlicher Folter, das war das glaubwürdig umgesetzt und auch soweit unterhaltsam, dann kam die Szene von sich ein gefolterter Kerl in einen Dämonen verwandelte und seine Peinigern durch "ansehen" zum Selbstmord gebracht hat und dann wurde es nur noch lächerlich und ich musste abschalten... In Kombination dann 1,5*
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 15.09.2026
Der Film hatte viel Potential und sollte auch "ernst" gemeint sein. Leider sind die Tricks teilweise sehr billig was das Ganze dann doch ins lächerliche zieht. Hätte mehr drin sein können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 15.09.2026
Ausgeliehen hab ich den Film wg Mel Gibson....
Tja, der Rest ist.... mies.
Die Story ist absolut unglaubwürdig, unlogisch und außer Gibson war glaub ich keiner auf ner Schauspielschule. In den ersten 2/3 sind einfach so dermaßen viele Plotholes, daß man gar nicht mitgehen kann. Und der Doppeltwist ist so saudämlich, daß ich nur noch sauer war.
Wenn man nicht weiß wie man ne immer absurder werdende Story ordentlich abschließt, dann kommt sowas raus.
Jeden Tag kann es passieren. Nach dem Millionen-Bestseller von Gudrun Pausewang.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Prosektor" aus Leipzig am 15.09.2026
Wer den Film gut findet hat das Buch nicht gelesen und die Botschaft NICHT verstanden!!!
Es geht um die Gesellschaftskritik dieser Ellbogengesellschaft, die wortwörtlich über Leichen geht. All das Entsetzliche wird im Film entweder ganz weggelassen oder bagatellisiert. Das Buch beinhaltete KEINE Liebesgeschichte, Elmar bringt sich sogar um, nicht wie hier im Film Gelassenheit und Happy end! Der komplette Kampf um eine Beendigung der Atomkraft fehlt einfach mal total. Sehr enttäuscht 😞
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 14.09.2026
Ich hab mir den Film wg. Johnny Depp geholt und wurde enttäuscht. Die Kostüme und Kulissen sind weitestgehendst grandios, bis auf eine Ausnahme. Die Hauptfigur ist in allen Aspekten eine komplette Fehlbesetzung, es erweckt den Anschein als hätte die Regisseurin/Hauptdarstellerin sich ein Projekt gebastelt um Liebesszenen mit Depp zu haben.
Ihre Kostüme sind leider Katastrophal und die Frau ist entschieden zu alt für die Rolle. Jeanne du Barry war 25 als sie an den Hof kam, die Schauspielerin ist 50!
Ich persönlich empfinde sie auch als absolut unattraktiv, aber auf jeden Fall ist einfach vieeeeel zu alt und das reißt einen immer aus der Handlung.
Als man mir dann noch modernen Femininismuskram versucht hat unterzuschieben wars für mich vorbei. Nein, die Frau trug damals keine Hosen und saß auch nicht breitbeinig auf dem Pferd!
Da hab ich den Film dann abgeschaltet, zwei Sterne einfach für Johnny Depp.